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Cailyn
Geschlecht:weiblichSonntagsschreiber

Alter: 35
Beiträge: 21
Wohnort: Norden


BeitragVerfasst am: 07.12.2013 20:10    Titel: Arbeitstitel: Die Nadel (Prolog) eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Da ich hier nun schon ein wenig länger herumwusele, möchte ich euch nun auch etwas von mir Geschriebenes präsentieren. Damit ihr wisst, mit wem ich ihr es zu tun habt.
Es handelt sich um den Prolog eines Romanprojekt, das zwar momentan wegen eines anderen ruht, aber noch lange nicht aus meinem Kopf ist. Das Genre ist Steam-Fantasy.

Das dämmrige Licht warf den grünen Schein weit in den Tunnel und wurde keck von seinen Messingbeinen reflektiert. Er liebte es im Licht zu glänzen, all die hellen Leuchtklekse an die Wände zu werfen, um ihnen verspielt hinterherzujagen. Seit seiner Flucht vor den Göttern war Licht selten gewordenen, denn die endlosen Tunnel gebaren nur entfernte Echos und Langeweile. Aber endlich kehrte hier unten etwas Fröhlichkeit ein und er wollte den vermummten Göttern danken, die ihm das Feuer herab getragen hatten. Diese hier schienen nicht so böse zu sein wie all die anderen, die nur befehligten und ihn außerhalb der Arbeit zur Starre verdammten. Er richtete seine Flügel auf um mehr Licht zu fangen und die finstere Mauer durch die Reflektionen hübscher zu bemalen. Denn diese Götter mussten freundlich und verdienten eine Huldigung.
Jeder seiner Schritte klackerte auf den Steinen, als er glücklich auf den Feuerschein zulief. Dabei empfand er seine Geräusche selbst so entzückend, dass er immer wieder stehen blieb, einige Schritte zurück ging und sich so schnell im Kreise drehte, wie es seine sechs Beine nur erlaubten. Tanzend näherte er sich der großen Laterne, mit den vielen kleinen Lichtpunkten auf der Tunnelwand, die zum metallischen Klang seiner Schritte umher wirbelten. Und wäre er nur ein wenig größer, gewiss hätten die vier Verschwörer ihn längst bemerkt, doch so tuschelten sie nur unentwegt miteinander.
„Sein Tod wäre ein Symbol, sein Leben bloß Balast. Es gilt einen Tyrannen zu stürzen, nicht ein uneinsichtiges Kind zu erziehen“, flüsterte der Magier.
„Wir wollen einen Tyrannen stürzen, nicht selbst zu welchen werden. 'Wer aus Blut geboren, wird in Blut sterben', die alten Prophezeiungen sind eindeutig. Schicken wir ihn ins Exil, dann kann er niemandem schaden und wir erschaffen ein neues Reich mit reinem Gewissen“, widersprach der Mechaniker.
„Leben bedeutet nichts anderes als eine endlose Abfolge monotoner, fremdbestimmter Abläufe – gerade du solltest das wissen. Nur der Tod bringt Veränderung, denn er durchbricht die Kette und hinterlässt eine Leere, die mit neuen Ideen gefüllt werden kann. Solange der Tyrann lebt, wird sich nichts ändern, denn die Menschen sind faul und sehnen sich nach dem Vorhersehbaren. Nur sein Tod wird sie befreien“, sprach der Heiler.
„Es ist wie du gesagt hast, wer aus Blut geboren, muss in Blut sterben. In seinem ewigen Krieg sind so viele gefallen, dass ich ihn selbst im Blut seiner Opfer ertränken könnte. Wenn du bereit bist, alles wofür wir kämpfen für sein Leben zu riskieren – dann sage mir, wie viel sind dir die Leben der Meinen wert? Unzählige sterben jeden Tag, damit er seinem Menschenreich neue Dekadenz schenken kann“, sagte die Fremde verbittert. Die tief ins Gesicht gezogene Kapuze konnte die zwei Hörnerspitzen nicht verschleiern, die sich deutlich unter dem grauen Stoff abzeichneten.
Der Mechaniker schwieg lange ohne zu den anderen aufzublicken. „Er ist mein Vater … wie soll ich dieses Reich führen, wenn sein Blut von meinen Händen tropft?“
„Dann führt es eben ein anderer! Ich werde kein Mitleid mit einem Schlächter haben, gleich wen er gezeugt hat“, warf die Fremde zornig ein.
„Dann haben wir einen Bürgerkrieg“ In der besorgte Stimme des Magiers klang große Enttäuschung mit. „Ist der neue Herrscher nicht ein Larquess, dann wird der Rat ihn nicht akzeptieren. Denn jeder dort wird sich fragen: ,Wenn ohnehin eine neue Familie herrschen darf – warum dann nicht die meine?‘ Wir wollen ein altes Reich ändern und nicht mit Asche spielen.“
„Dieses Reich ist verdorben, mit Geschwüren überzogen und das Herz ist alt und krank. Heilung bedeutet Gnade, und gnädig ist der Tod.“ Der Heiler klang erstaunlich ruhig.
„Wenn ich dieses Reich reparieren soll, dann wird meinem Vater nichts geschehen. Dies ist meine Bedingung, schlagt sie aus und ihr müsst selbst sehen, ob ihr ein neues Reich alleine erbauen könnt!“ Der Mechaniker blickte trotzig zu seinen Gefährten.
Der Magier senkte resigniert den Kopf, während die Fremde  wütend fauchte. Der Heiler jedoch lächelte: „Dein Vater war ein guter Lehrer. Du hältst mir den Dolch an die Kehle, also bin ich einverstanden.“ Alle nickten und auch der Verräter hatte genug gehört.
Der Feuerschein begann von selbst zu schaukeln und jagte die Lichtklekse in einem wilden Funkentanz über die Wände. Vertieft in seinem eigenen Spiel von Klackern und Klickern, bemerkte er viel zu spät, dass die Götter sich von ihm abwandten und das grüne Licht mit sich fort trugen.
Schnell begann er mit den Flügel zu flattern, mit seinem lieblichen Summen dem Licht folgen, um der langweiligen Finsternis zu entfliehen. Er war wieder bereit ihnen zu dienen, solange sie ihn nur nicht in die Starre zwingen würden. Denn die Tunnel waren grauenhaft und die Oberfläche prachtvoll bunt.
Die Götter waren schnell in ihrer Flucht, doch er gab nicht auf und flog freudig auf und ab. Da endlich hielt das grüne Licht inne und hörte auf, vor ihm zu fliehen. Die Götter hatten ihn bemerkt, er wusste, sie hatten sein  Summen vernommen und akzeptierten seine Huldigung. Sie erschufen sogar ein neues Feuer, um es ihm zum Geschenk zu machen. Er zuckte vergnügt in der Luft, klackte mit den Beinchen aneinander und dankte ihnen für die rötliche Feuerlanze, die geschwind auf ihn zuraste.
Die feinen Kupferdrähte färbten die Flamme giftgrün und ließen sie geschwind durch den ganzen Messingkörper preschen. Das Metall verklumpte schnell zu einem zähen Brocken, auch wenn es nur einen Herzschlag im Feuer badete. Noch nicht einmal ein letztes Klacken wollte der Metallklumpen den Göttern schenken, aus tiefer Enttäuschung platschte er viel mehr verbittert auf den Tunnelboden. Die Flügel verklebten sich mit den Beinchen und die Augen waren in den Rumpf geschmolzen, in dessen Inneren die Zahnräder sich mit den Metallfedern vereinigten. Nur das Herz im matten Anthrazit war noch immer kühl, denn magisches Feuer konnte reinem Niob nicht schaden.
„Verdammte Spione! Wenn ihr nicht besser aufpasst, sind wir noch alle des Todes“, zischte die Fremde in ihrer grauen Kutte, auf der kleine Brandlöcher gesprossen waren. Ihre Magie hatte stets einen Preis und dennoch belächelte der Magier sie spöttisch.
„Ich glaube kaum, dass jemand in den Viehställen einen Skylath hat, von daher war das hier wohl nicht mein Spion“, merkte der Heiler an.
Der Mechaniker hob behutsam die verschmorten Messingteilchen an und strich zärtlich über die Facettenaugen aus kunstvoll gearbeiteten Lapislazuli. „Ich werde es zu Hause untersuchen, vielleicht kann ich erfahren, wer uns verfolgt“, rief er den anderen zu, ohne sie anzublicken.
Das rot-goldene Metall war warm und formbar in seiner Hand und um den runden Kern aus Niob geschmolzen. Der Mechaniker wirkte erleichtert und betrachtete liebevoll den toten Skylath. „Vielleicht kann ich dich noch retten …“ flüsterte er.

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Kristin B. Sword
Geschlecht:weiblichSchreiberling

Alter: 36
Beiträge: 227
Wohnort: Bielefeld


BeitragVerfasst am: 07.12.2013 22:18    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Cailyn,

schön, dass du dich traust, uns hier etwas von dir vorzustellen.

Dein Prolog macht auf mich den Eindruck, als hättest du deine Erzählperspektive noch nicht so ganz gefunden. Personal oder auktorial? Und welches ist dein Protagonist? Der Mechaniker oder der Skylath? Oder beide?

Zitat:
Denn diese Götter mussten freundlich und verdienten eine Huldigung.

Hier fehlt ein Wort, vermutlich "sein".

"Vielmehr" schreibt man zusammen.

Zitat:
Der Mechaniker wirkte erleichtert.

Auf wen?

Viele Grüße,
Kristin[/quote]
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Cailyn
Geschlecht:weiblichSonntagsschreiber

Alter: 35
Beiträge: 21
Wohnort: Norden


BeitragVerfasst am: 08.12.2013 12:49    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo Kristin,

vielen Dank für deinen ersten Eindruck. Und ja, da habe ich doch tatsächlich ein "sein" vergessen. Das kommt davon, wenn man mal eben noch schnell einen Satz umstellen will *schäm*

Zitat:
Dein Prolog macht auf mich den Eindruck, als hättest du deine Erzählperspektive noch nicht so ganz gefunden. Personal oder auktorial? Und welches ist dein Protagonist? Der Mechaniker oder der Skylath? Oder beide?

Ich springe in der Tat zwischen der personalen und der auktorialen Perspektive hin und her, hatte in der ersten Fassung auch immer eine komplette Leerzeile zwischen den Wechsel. Allerdings entschied ich mich, die wieder herausnehmen, da der Ort ja nicht wechselt. Wäre es vielleicht doch besser, wieder mit Leerzeilen zu arbeiten? Die Handlung selbst wird/ist dann in der Personalen geschrieben, da hört das Springen dann auch auf.
Meine beiden Protagonisten tauchen im Übrigen überhaupt nicht im Prolog auf. Die vier Personen und der Skylath werden aber sehr wichtige Funktionen in der kommenden Handlung erfüllen und auch immer wieder vorkommen.

Kristin B. Sword hat Folgendes geschrieben:


Zitat:
Der Mechaniker wirkte erleichtert.

Auf wen?


Du hast recht, er war natürlich erleichtert.
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Kristin B. Sword
Geschlecht:weiblichSchreiberling

Alter: 36
Beiträge: 227
Wohnort: Bielefeld


BeitragVerfasst am: 12.12.2013 21:17    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Cailyn,

Cailyn hat Folgendes geschrieben:
vielen Dank für deinen ersten Eindruck.

Gerne.

Zitat:
Und ja, da habe ich doch tatsächlich ein "sein" vergessen. Das kommt davon, wenn man mal eben noch schnell einen Satz umstellen will *schäm*

Das Problem kenn ich.

Zitat:
Ich springe in der Tat zwischen der personalen und der auktorialen Perspektive hin und her, hatte in der ersten Fassung auch immer eine komplette Leerzeile zwischen den Wechsel.

Darf ich dich fragen, ob du für dein Manuskript später einen Verlag suchen möchtest? Falls ja, solltest du es unbedingt vermeiden (gerade zu Anfang) innerhalb derselben Szene die Perspektive zu wechseln. Das ist einer der Standardablehnungsgründe für Manuskripte.
Eine Leerzeile hilft da dann auch nicht. Damit könntest du aber die Perspektivwechsel durchaus deutlich machen, wenn es nicht mehr so viele sind.

Zitat:
Meine beiden Protagonisten tauchen im Übrigen überhaupt nicht im Prolog auf. Die vier Personen und der Skylath werden aber sehr wichtige Funktionen in der kommenden Handlung erfüllen und auch immer wieder vorkommen.

Das kann auch ein Problem werden, da sich der Leser in der Regel mit der ersten Person identifiziert, aus deren Sicht geschrieben wird und dann womöglich irritiert ist, dass das doch nicht der Protagonist ist, in den er sich hineinversetzten soll. Vielleicht kannst du die Geschichte irgendwie so umstellen, dass du doch nah an einem deiner Protas anfängst?
Prologe sind bei einigen Lektoren auch nicht gerade gern gesehen.
Wobei es natürlich durchaus beides gibt, Prologe und Anfänge fernab vom Protagonisten. Letzteres vor allem in Thrillern.

Ich kann jetzt natürlich schlecht einschätzen, wie es bei dir aussieht. Also ob der Prolog wirklich nötig ist oder ob man woanders lesernäher einsteigen könnte.

Viele Grüße,
Kristin
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Cailyn
Geschlecht:weiblichSonntagsschreiber

Alter: 35
Beiträge: 21
Wohnort: Norden


BeitragVerfasst am: 13.12.2013 11:17    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Kristin B. Sword hat Folgendes geschrieben:

Darf ich dich fragen, ob du für dein Manuskript später einen Verlag suchen möchtest? Falls ja, solltest du es unbedingt vermeiden (gerade zu Anfang) innerhalb derselben Szene die Perspektive zu wechseln. Das ist einer der Standardablehnungsgründe für Manuskripte.
Eine Leerzeile hilft da dann auch nicht. Damit könntest du aber die Perspektivwechsel durchaus deutlich machen, wenn es nicht mehr so viele sind.

Natürlich darfst du mich fragen! Genau kann ich das zwar noch nicht beantworten, denn diesen Texte habe ich einst nur für mich begonnen. Aber ich schätze, wenn ich einmal fertig werden sollte, dann werde ich es mit einem Verlag probieren – und sei es aus Stolz. Ich kann dich auch beruhigen: Nur der Prolog wechselt in der Perspektive, der restliche Text ist ganz brav personal geschrieben. Und natürlich würde ich mein erstes Kapitel als Textprobe mitschicken und nicht den Prolog.
Aber mal ganz abgesehen von der Vermarktungsfrage: Stören dich die Wechsel? Würdest du mir empfehlen, ganz beim Skylath zu bleiben, auch wenn dabei einige Informationen verloren gingen?

Kristin B. Sword hat Folgendes geschrieben:

Das kann auch ein Problem werden, da sich der Leser in der Regel mit der ersten Person identifiziert, aus deren Sicht geschrieben wird und dann womöglich irritiert ist, dass das doch nicht der Protagonist ist, in den er sich hineinversetzten soll. Vielleicht kannst du die Geschichte irgendwie so umstellen, dass du doch nah an einem deiner Protas anfängst?
Prologe sind bei einigen Lektoren auch nicht gerade gern gesehen.
Wobei es natürlich durchaus beides gibt, Prologe und Anfänge fernab vom Protagonisten. Letzteres vor allem in Thrillern.

Ich würde behaupten, im Fantasy-Bereich sind Prologe auch nicht so unüblich, zumindest habe ich schon oft welche gelesen. Eine Umstellung wird schwierig, die Ereignisse des Prologes passieren ein paar Wochen vor der eigentlichen Handlung. Die handelnden Personen sind aber wirklich sehr nah an den Protagonisten dran: der Mechaniker ist der Bruder der Protagonistin, in den Magier ist sie (am Anfang) verliebt. Beides wird im ersten Kapitel, in dem sie auftaucht, auch deutlich. (Und der reparierte Skylath wird dem anderen Protagonisten geschenkt werden und ihn die Geschichte hindurch begleiten).
Aber ich gebe dir recht, ein Anfang fern des Protagonisten kann verwirren. Das hatte ich selbst einmal: Ein Buch über einen Attentäter begann mit seinem Opfer – und zwar ohne einen Hinweis darauf. Am Ende des langen Kapitels 1, nachdem ich seine gesamte Familie nebst Zukunftspläne kennen gelernt hatte, wurde er dann vom Protagonisten umgebracht. Ich kam mir ziemlich verarscht vor – habe aber tatsächlich damals schon gedacht: Hätte man nicht Prolog drüberschreiben können? Bei einem Prolog erwarte ich persönlich nicht, dass ich den Protagonisten vor mir habe. Kann aber auch einfach daran liegen, dass ich schon viele Prologe gelesen habe, die ganz woanders beginnen.

Zitat:
Ich kann jetzt natürlich schlecht einschätzen, wie es bei dir aussieht. Also ob der Prolog wirklich nötig ist oder ob man woanders lesernäher einsteigen könnte.

Ich würde es so einschätzen: Mein Prolog ist ein Pflaster – nicht lebensnotwendig für den Plot, aber es ist besser, wenn's draufklebt. Na toll, jetzt habe ich meinem Plot unterstellt zu kranken und aus allen Löchern zu bluten. Ich brauche Kaffee.

LG Cailyn
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nebenfluss
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Beiträge: 3717
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BeitragVerfasst am: 19.12.2013 00:12    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Cailyn,

ich würde gern etwas dazu sagen, aber ich verstehe das Personal dieses Textes nicht. Vielleicht bin ich nur gerade zu müde oder mit fehlen Hintergrundinfos. Ist das Wesen am Anfang der Skylath und gleichzeitig "der Verräter"? Sind die vier Verschwörer (der Magier, der Mechaniker, der heiler und die Fremde) Götter?

Für mich geht das alles kreuz und quer, deshalb kann ich auch zu der Perspektiv-Frage keinen Tipp geben.

LG


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fehlende Quellenangabe: mein Kopf.
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Vogel
Geschlecht:männlichHobbyautor


Beiträge: 450

Goldene Neonzeit


BeitragVerfasst am: 20.12.2013 01:32    Titel: Antworten mit Zitat

Hi,

so ging es mir nicht, ich denke, dass ich alles verstanden habe. Die Beschreibung des kleinen, naiven Metall-Dings fand ich sehr lustig.
Den Dialog der Verschwörer hingegen fand ich recht ermüdend. Das interessiert mich Anfang einer Geschichte wenig, wenn ich die geopolitischen Zusammenhänge nicht kenne, die Sprecher nicht etc. Viel zu lang, dann auch noch mit wörtlicher Rede in der wörtlichen Rede, echt zäh zu lesen.
Ich würde für so einen Anfang ( der ja darüber entscheidet, ob das Buch überhaupt gelesen wird) etwas schön anschauliches, packendes schreiben. Etwas, wo der Leser sofort mitfühlen kann. Dass es eine Verschwörung gibt, kannst Du ja mit einem Nebensatz einstreuen. Das macht dann auch neugierig. So klingt es ein bißchen wie in eine Parlamentsdebatte auf Phönix reinschalten, wenn man noch nicht mal das Thema kennt.
Du schreibst zum Teil recht poetisch, was mir im Prinzip gefällt, aber ein paar mal etwas am Ziel vorbei erschien.

Gruß
Vogel


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