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dichterundrapper
Abc-Schütze

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BeitragVerfasst am: 04.12.2013 17:30    Titel: Trunkenbold. eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

"Stevie" hallt es durch die Straßen. Eine mehr als aufgeregte Gestalt erscheint im Straßenlaternenlicht. "Stevie host no a Tschick für mi?" erschallt es
abermals. Mit torkelnden Schritten, umgeben von einer Nebelsuppe, erkennt man den Trunkenbold. Er ist bekannt und überall unter den Leuten im Gerede. Man macht sich teilweise über ihn lustig, dennoch weiß man, dass er ein ehrlicher Mensch ist und jedem helfen würde. Einerseits ist diese Gestalt
beliebt für die positive soziale Einstellung, jedoch andrerseits verschrien, durch den übermäßigen Alkoholkonsum. "Lass die Leute reden!" werden sich nun viele im Hinterkopf denken. Doch ist es wirklich so einfach, niedermachende Sprüche an sich vorbeiziehen zu lassen? "Trangla", "Deppata Alki", "Aus dem wird eh nix, der versauft nur sein Leben"! Eigentlich gehört so dieses Sinnbild eines Lebewesen unterstützt und nicht noch weiter in den Abgrund gestoßen. Abermals hallt es durch die Gassen "Stevie, bitte nur a Tschick"! Nun erkennt man die ausgeprägten Gesichtszüge und den verwirrten Charakter, dieser momentan verschollenen Gestalt - es war ich!

Wieder einmal mit getrübten Zustand und eigentlich unzurechnungsfähig. Stevie sieht mich an, schüttelt den Kopf und ließ ein Grinsen über seine Lippen tanzen, es war einfach nicht zurückzuhalten. Wenig überrascht zückt er die frisch angefangene Marlboro-Zigarettenschachtel aus seiner Hosentasche. Mit trabenden Schritten bewege ich mich auf ihn zu. Plötzlich, ein dupfer Schlag schallt in der ruhigen Nachtidylle. Schlagartig erhellt sich die Gasse, schaulustige Anrainer knipsten die Lichter an und zogen die Jalousien der Fenster in die Höhe. Wenig überrascht sahen sie den "Michl", welcher mein Name ist, regungslos am Boden liegen. Keiner findet es für notwendig zu halten, aus den warmen Häusern zu kommen, um mir kurz die Hand zu reichen. Natürlich war ich wieder verzweifelt, da mich alle ignorierten. Daraufhin erschallte in der eisig, sternklaren Nacht eine einschüchternde Brüllerei: "Ihr seids alle unnedig, alle wollts deppad über mi reden. Jo mi hots wieder amoi in da Fettn aufd Goschn ghaut. Do hobts morgn wenigstens wieda wos deppad zum Dazöhn, es schirchn foischn Gsichta. Oba, dass i auf ana eigfruran Wossalockn ausgrutscht bin, des hot scho wieda kana gseng! Kimmats eich um eichan eiganan Dreck." Genauso schnell wie die Jalousien der Fenster geöffnet waren, wurden sie wieder geschlossen und die Gasse war dunkel wie zuvor.
Noch liegend auf dem kalten Boden, blickte ich kurz nach oben und sah wie mir Stevie seine Hand reichte. Mit leiser, fast schon flüsternder Stimme,
sagte er mit langsamen Worten zu mir: "Komm' Kollege, ich lade dich zu mir ein, wir kennen uns ja schon so lange, die frühere Zeit kann man nicht
einfach vergessen!". Mit seiner Hilfe stand ich, nach einer zeitraubenden Prozedur des Aufstehens, wieder auf den Beinen. Mit Freude nahm ich seine
Einladung an und torkelte in seine gemütliche Stube.

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Drakenheim
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BeitragVerfasst am: 04.12.2013 19:30    Titel: Re: Trunkenbold. Antworten mit Zitat

Buch

Mein erster Eindruck beim Lesen: Du bist noch kein erfahrener Schreiber. Und du bist ein Zeitenhopser! Der erste Absatz ist im Präsens, darum habe ich dir mal alles in Vergangenheitsform rot markiert, damit du siehst, was ich meine.

Ich bin verwirrt über die Aussage. Sind Stevie und Michl nun ein und der selbe Mensch? Macht keinen Sinn. Ist Stevie ein eingebildeter Freund? Oder sind es zwei Freunde, die im Suff immer für den anderen da sind, weil sie das Gefühl selber so gut kennen?

dichterundrapper hat Folgendes geschrieben:
"Stevie" hallt es durch die Straßen. Eine mehr als aufgeregte Gestalt erscheint im Straßenlaternenlicht. "Stevie host no a Tschick für mi?" erschallt es abermals. Mit torkelnden Schritten, umgeben von einer Nebelsuppe, erkennt man den Trunkenbold. (Klingt fast so, als ob man Trunkenbolde am sie umgebende Nebel erkennen kann. Ungünstig ausgedrückt.) Er ist bekannt und überall unter den Leuten im Gerede. Man macht sich teilweise über ihn lustig, dennoch weiß man, dass er ein ehrlicher Mensch ist und jedem helfen würde. ("Man" ... Ich bin kein Freund des "Man". Wo du schon die Leute erwähnt hst, bleib doch bei ihnen. "Sie machen sich über ihn lustig [...]" Einerseits ist diese Gestalt beliebt für die positive soziale Einstellung, jedoch andererseits verschrien, durch den übermäßigen Alkoholkonsum. "Lass die Leute reden!" werden sich nun viele im Hinterkopf denken. Doch ist es wirklich so einfach, niedermachende Sprüche an sich vorbeiziehen zu lassen? "Trangla", "Deppata Alki", "Aus dem wird eh nix, der versauft nur sein Leben"! Eigentlich gehört so dieses Sinnbild eines Lebewesen (Ich ahne, was du sagen willst. Aber mir fällt spontan keine bessere Formulierung ein) unterstützt und nicht noch weiter in den Abgrund gestoßen. Abermals hallt es durch die Gassen "Stevie, bitte nur a Tschick"! Nun erkennt man die ausgeprägten Gesichtszüge und den verwirrten Charakter, dieser momentan verschollenen Gestalt - es war ich! (Und dieser Satz verwirrt mich total.)

Wieder einmal mit in getrübten Zustand und eigentlich unzurechnungsfähig. Stevie sieht mich an, schüttelt den Kopf und ließ ein Grinsen über seine Lippen tanzen, es war einfach nicht zurückzuhalten. Wenig überrascht zückt er die frisch angefangene Marlboro-Zigarettenschachtel aus seiner Hosentasche. Mit trabenden Schritten bewege ich mich auf ihn zu. Plötzlich, ein duMpfer Schlag schallt in der ruhigen Nachtidylle (doppelt gemoppelt). Schlagartig erhellt sich die Gasse, schaulustige Anrainer knipsten die Lichter an und zogen die Jalousien der Fenster in die Höhe. Wenig überrascht sahen sie den "Michl", welcher mein Name ist, regungslos am Boden liegen. Keiner findet es für notwendig zu halten, (Satzbau ... Dialekt oder Relikt einer Umformulierungsorgie?) aus den warmen Häusern zu kommen, um mir kurz die Hand zu reichen. Natürlich war ich wieder verzweifelt, da mich alle ignorierten. Daraufhin erschallte in der eisig, sternklaren Nacht eine einschüchternde Brüllerei: "Ihr seids alle unnedig, alle wollts deppad über mi reden. Jo mi hots wieder amoi in da Fettn aufd Goschn ghaut. Do hobts morgn wenigstens wieda wos deppad zum Dazöhn, es schirchn foischn Gsichta. Oba, dass i auf ana eigfruran Wossalockn ausgrutscht bin, des hot scho wieda kana gseng! Kimmats eich um eichan eiganan Dreck." Genauso schnell wie die Jalousien der Fenster geöffnet waren, wurden sie wieder geschlossen und die Gasse war dunkel wie zuvor.
Noch liegend auf dem kalten Boden, blickte ich kurz nach oben und sah(Komma) wie mir Stevie seine Hand reichte. Mit leiser, fast schon flüsternder Stimme, sagte er mit langsamen Worten zu mir: "Komm' Kollege, ich lade dich zu mir ein, wir kennen uns ja schon so lange, die frühere Zeit kann man nicht einfach vergessen!". Mit seiner Hilfe stand ich, nach einer zeitraubenden Prozedur des Aufstehens, wieder auf den Beinen. (Stehen ist ein schwaches Verb, das im Kopf der Leser keine Bilder erzeugt. Mit dem komplizierten Halbsatz dahinter wird der Satz auch nicht aufgewertet. Und durch das "Mit" hast du sich wiederholende Satzanfänge. Ich empfehle, das mit dem Aufstehen umzuformulieren.) Mit Freude nahm ich seine Einladung an und torkelte in seine gemütliche Stube.


Mein erster Eindruck und schnell rübergehuscht. Ich hoffe, es ist dir hilfreich.
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