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Sabine (Lyrik)

 
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Kissa
Geschlecht:weiblichAutor


Beiträge: 632
Wohnort: Saxonia
Der silberne Spiegel - Lyrik Silberne Neonzeit


BeitragVerfasst am: 24.11.2013 22:00    Titel: Sabine (Lyrik) eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

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    Trödel nicht so rum, Sabine
    Her zu mir, den Tisch gedeckt!
    Teller sind in der Vitrine,
    Hast du die noch nicht entdeckt?
    Wurst und Käse, Margarine -
    Wer hat an dem Brot geschleckt?
    Gib es zu, du dumme Trine!
    Na, dann hats dir ja geschmeckt.
    Geh schon raus, die Spülmaschine
    wartet, leer und unbefleckt!
    (Fettgefressner Hungerleider!)


    (Fettgefressner Hungerleider!)
    Hungrig, leer und unbefleckt,
    Bin wie eine Spülmaschine.
    Wieder hat sie mich erschreckt.
    Ich, das fette Kind Sabine,
    Hab ein bisschen Brot geschleckt,
    Niemals Wurst und Margarine,
    Die sie eh vor mir versteckt.
    Für ein Bild in der Vitrine
    Endlich sterben, unentdeckt …
    Trödel nicht so rum, Sabine

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firstoffertio
Geschlecht:weiblichFlachmann-Preisträger


Beiträge: 6038
Wohnort: Irland
Das bronzene Stundenglas Der goldene Spiegel - Lyrik (1)
Podcast-Sonderpreis Silberner Sturmschaden


BeitragVerfasst am: 26.11.2013 00:03    Titel: Antworten mit Zitat

Das ist, ja, was?  Fast schwarzer Humor? Kommt so lustig daher, und ist es ganz und gar nicht. Metrisch sauber. Reimerisch auch, vielleicht ein wenig eintönig?

Ein paar Dinge bleiben mir aber unklar, wie:

Für ein Bild in der Vitrine Confused

Und ich habe den Chiasmus nicht gefunden, aber da habe ich wohl Tomaten auf den Augen. Was genau das ist, wurde mir eh nicht ganz klar.
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Stimmgabel
Geschlecht:männlichBestseller-Autor


Beiträge: 4399
Wohnort: vor allem da
Bronzener Sturmschaden Der goldene Spiegel - Lyrik (2)



BeitragVerfasst am: 26.11.2013 16:52    Titel: Antworten mit Zitat

-

Sabine


Trödel nicht so rum, Sabine
Her zu mir, den Tisch gedeckt!
Teller sind in der Vitrine,
Hast du die noch nicht entdeckt?
Wurst und Käse, Margarine -
Wer hat an dem Brot geschleckt?
Gib es zu, du dumme Trine!
Na, dann hats dir ja geschmeckt.
Geh schon raus, die Spülmaschine
wartet, leer und unbefleckt!
(Fettgefressner Hungerleider!)


(Fettgefressner Hungerleider!)
Hungrig, leer und unbefleckt,
Bin wie eine Spülmaschine.
Wieder hat sie mich erschreckt.
Ich, das fette Kind Sabine,
Hab ein bisschen Brot geschleckt,
Niemals Wurst und Margarine,
Die sie eh vor mir versteckt.
Für ein Bild in der Vitrine
Endlich sterben, unentdeckt …
Trödel nicht so rum, Sabine


------------------------------------------------------


Hi, front of the second - girl Smile / ... bin mal so frech ...


ja, hier hast Du sehr sauber den 4hebigen Trochäus umgesetzt, gut endgereimt und flüssig frisch lesbar !!! Dann der Versuch, nun quasi spiegelnd mit S2, rückwärts und zeilenweise die Gedanken (an S1 anlehnend) fortzuführen (hier beginnen für mich auch die inhaltlichen Probleme in S2 - im extra-Besonderen zu den letzten vier Versen Rolling Eyes ).

Nun zum Inhalt - und dbzgl habe ich sehr große Schwierigkeiten, zu verstehen, was mir der Text zwischenzeilend (Metaebene?) sagen will. Als ging es hier um eine Humoreske - und sicher ist es eine in der Textebene - doch zugleich mMn wiedrum sehr surreal hermetisch, oder???

Da ist jene Sabine ( = Trine? ... oder doch die Vitrine ???), dann diese Spülmaschine, als sei sie hier der letztlich doch Hauptprotagonist (so meine Ahnung Wink ). Sie, die scheinbar zu wenig dreckiges Geschirr bekommt, und sich hierüber erheblich moniert. Doch, wofür steht sie letztlich???

Und jene Sabine, die textal einzig Brot schleckt (anstelle Wurst und Käse, Margarine zu essen = Platzhalter für dreckiges Geschirr? ... um dann die Nahrung für die hungrige Spülmaschine zu werden ?), sie dennoch zugleich ein fettes Kind ist ??? / Wofür steht dieses dipolare Bild "Sabine" ???

Meine Fragezeichen zu diesen Sequenzen (letztlich S2 komplett):

(Fettgefressner Hungerleider!) .......... <-- ??? ... ist das der/ein Chiasmus (direkt im Wort) ??? und, wer ist das?

Bin wie eine Spülmaschine. ............... <-- ist es jetzt die Sabine ???

Wieder hat sie mich erschreckt. ........ <-- wer ist diese "sie" ???

Ich, das fette Kind Sabine, ................ <-- sagt das nun Sabine über sich selbst ???

Die sie eh vor mir versteckt. ............. <-- diese letzten 4 Zeilen kann ich nun kontextal
Für ein Bild in der Vitrine ........................  gar nicht mehr unter einen Hut bringen
Endlich sterben, unentdeckt …
Trödel nicht so rum, Sabine

---------------------------------------------------

Zu dem Chiasmus (Text inhaltlich): diese nur schleckende Sabine ( dennoch = fettes Kind) selbst in die Rolle dieser hier Spülmaschine (Hungrig, leer und unbefleckt) schlüpft?
... beide kargen bzgl ihrer Nahrung (Lebensgestaltung) vor sich hin - dennoch ist Sabine fett (welche Figuration???) und die leere Spülmaschine hat ewig Hunger. / Eine quasi Spiegelung des Sabine-Bildes an dem Spülmaschinen-Bild ???

Inko, Du siehst aber deutlich - letztlich bekomme ich hier keinerlei Faden/Fäden zusammengeknüpft ( als würden sie mir beim Gerade-Ziehen allesamt immer wieder reißen ...)



... und hier:

Hast du die noch nicht entdeckt?
Wurst und Käse, Margarine -

Wer hat an dem Brot geschleckt?

sind mMn die Satzzeichen (text-inhaltlich) falsch gesetzt.

MMn (da ja Wurst und Käse, Margarine zu dem noch nicht entdeckt gehört ... oder nicht?):

Hast du die noch nicht entdeckt:
Wurst und Käse, Margarine?

Wer hat an dem Brot geschleckt?


---------------------------------------------------


front of the second - girl Smile

ungeachtet meiner Flut an (inhaltlichen) Fragezeichen, hat mich Dein Gedicht pro-gereizt smile ... einen lieben Gruß, Stimmgabel


... die Bewertung macht mir große Probleme - da für mich die gute Form mit der (leider) Hermetik (für mich) sehr kollidieren Wink


--


_________________
Gabel im Mund / nicht so hastig...
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Gast







BeitragVerfasst am: 27.11.2013 19:46    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo!
Ich habe es mir leicht gemacht: Wie auch im richtigen Leben habe ich nur zu wenigen Gedichten etwas zu sagen, es muss da schon etwas „passieren“, beim Lesen – wenn mich nichts aufmerken lässt, in einem Text, wenn ich Inhalt und Form als ineinander gezwungen erlebe, wenn mir beim Lesen die Aufmerksamkeit weg rennt kurz: Wenn ein Gedicht es nicht schafft, mich festzuhalten, dann zwinge ich mich nicht, wieder zu kommen und nach etwas zu suchen. Dieser Wettbewerb hat etwas Paradoxes … er erlaubt einem Gedicht nicht, zu „entstehen“, zwei Stunden von der Befruchtung zur Geburt, was soll da für ein Wesen herauskommen? Wenn man hier mitmacht, akzeptiert man diese etwas seltsamen Bedingungen, man kann es als Spiel sehen oder als sportliche Herausforderung. Interessant ist dann der Vergleich: Was bekommen andere „gebacken“, in der selben Zeit, wenn sie mit demselben Thema konfrontiert sind. Schafft es jemand, trotzdem etwas Gutes zu fabrizieren, gehört dann etwa Routine dazu oder so etwas wie ein „Vorrat“ an Reflexionen zu den großen Themen?

Hallo Guy smile

Ein Gedicht, ohne Frage. Ach doch, eine Frage hätte ich: Wer ist der "fettgefressne Hungerleider"? So schlicht, und doch hab ich nicht alles kapiert Laughing
Und noch eine! Wieso "Trödel nicht so rum, Sabine" am Ende? Passt doch gar nicht. Ach so, wegen der Vorgabe.

Mehr fällt mir grad nicht dazu ein.

Vitrine ... Cousine ... Latrine ... Undine ... Marine ... Terrine ...

Lorraine smile
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Stimmen
Geschlecht:männlichSchreiberassi


Beiträge: 76



BeitragVerfasst am: 28.11.2013 01:00    Titel: Antworten mit Zitat

Ein trauriges Gedicht, das mich umso mehr berührt, da ich vor kurzem genau so einen Film über eine "solche" Sabine gesehen habe.

Für die Berührung und die Erinnerung, für das Erwecken von Bildern gebe ich dem Dichter 6 Punkte, nicht mehr, weil mir die Form, darunter auch das Metrum nicht besonders gut gefällt.


_________________
Gedichtssadist.
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Oliver.Twist
Schreiber-Lehrling

Alter: 34
Beiträge: 124
Wohnort: Hamburg


BeitragVerfasst am: 30.11.2013 01:40    Titel: Antworten mit Zitat

Im ersten Abschnitt, der Spiegelung erstem Teil, zeigt sich die Außenwelt, die der armen Sabine gegenübertritt. Im zweiten Abschnitt dann das Innenleben der Sabine - interessantes Detail: das einzige Wort der Endreime auf "-ine", das nicht spiegelbildlich um die Gedichtmitte angeordnet ist, ist Trine/Sabine. Somit entspricht die "Trine" der Sicht der gemeinen Leute, die Sabine so fertigmachen; die "Trine" ist quasi das Bild von sich selbst, das Sabine von ihrer Umgebung "gespiegelt" bekommt. Kein Wunder, dass sie sogar sterben will, unentdeckt... (Nur ein Bild in der Vitrine soll dann an sie erinnern, das keine Schmerzen mehr fühlt - als Zeichen, dass ihre Eltern es dann letzten Endes doch bereuen, wie sie mit ihr umgesprungen sind...) Und es ist nur dieselbe unselige Simme ihrer furchtbaren Rabeneltern (oder Stiefeltern?), die sie aus den düsteren Träumereien wieder herausreißt, und - "Trödel nicht so rum!" - sie zwingt, ihr Leben mit (körperlicher) eigener Bewegung weiter zu gestalten.

Das metrische Schema ist strikt beibehalten, ebenso die durchgängigen Endreime auf "-eckt" und "-ine" (mit den zwei Ausnahmen in der Mitte). "-ine", mit seiner gleitenden Lautfolge und der weiblichen Kadenz, klingt weich und schön; "-eckt" mit der männlichen Kadenz und dem harten Konsonantklang hingegen aggressiv. Es ist, als würde die weiche, rundliche, verträumte Sabine von den hackenden, harten Klängen fertiggemacht. Und da die arme bei ihren Eltern wohnt und der psychischen Misshandlung nicht entfliehen kann, ist sie gewissermaßen durchdrungen davon - in jeder zweiten Zeile zerhackt es sie... Ihre familiäre Umwelt (im ersten Abschnitt) ist ein versweise eng verzahntes Gemenge von weichem, liebem Klang (denn auch wenn ihre Eltern nur Gemeinheiten zu ihr sagen, so hat sie sie bestimmt trotzdem irgendwie lieb... ) und grober Härte. Und auf der anderen Seite des Spiegels, Sabines Seite, ist auch sie selbst in diesem Sinne geformt worden. Nur dass die Aggressionen, derer sich ihre Eltern bei ihr entledigen ("bin wie eine Spülmaschine": sie muss den Dreck aufnehmen...), sich in Sabines Fall nur gegen sie selbst zu kehren scheinen.

In dem Gedicht stehen die formalen Aspekte mehr im Vordergrund als in den anderen Gedichten des Wettbewerbs, aber die sind handwerklich solide und überzeugend gearbeitet. Lediglich die Mittelzeile geht nicht so ganz in der Komposition auf - sie stört nicht, passt auch gut rein, wird aber durch die Interpunktion in eine weitere Sonderposition (zusätzlich zur anderen Reimendung) gerückt, die sich mir nicht erschließen will. Magst du die Klammern für die Buchveröffentlichung dann vielleicht streichen? :-)
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Mardii
Stiefmütterle

Alter: 60
Beiträge: 1841



BeitragVerfasst am: 01.12.2013 15:12    Titel: Antworten mit Zitat

Schön gereimt und rhythmisch überzeugend. Der Tenor des Gedichts wirkt auf mich wie aus einem altertümlichen Schulbuch zitiert. Wegen dem Reim kann man S. ruhig mal am Brot schlecken lassen, aber schön ist die Vorstellung nicht. Armes Kind, weia!
Ich mag das Gedicht aber trotzdem.


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`bin ein herzen´s gutes stück blech was halt gerne ein edelmetall wäre´
Ridickully
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Einar Inperson
Geschlecht:männlichDichter und Denker


Beiträge: 1742
Wohnort: Auf dem Narrenschiff


BeitragVerfasst am: 01.12.2013 22:18    Titel: Antworten mit Zitat

Einen Gruß ins Versteck,

oh, die Lyrik bewerten.

Schleckt man wirklich am Brot?

Egal, ich liebe Sabine, die ich mir gut im Figurenkabinett eines Wilhelm Busch vorstellen könnte.


6 Federn


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Traurige Grüße und ein Schmunzeln im Knopfloch

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Lapidar
Geschlecht:weiblichNebelpreisträger

Alter: 57
Beiträge: 3017
Wohnort: in der Diaspora


BeitragVerfasst am: 01.12.2013 22:20    Titel: Antworten mit Zitat

Lach, das erinnert mich so ein bisschen an Moritaten.

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"Dem Bruder des Schwagers seine Schwester und von der der Onkel dessen Nichte Bogenschützin Lapidar" Kiara
If you can't say something nice... don't say anything at all. Anonym.
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Aranka
Geschlecht:weiblichNebelpreisträger


Beiträge: 3384
Wohnort: Umkreis Mönchengladbach
Pokapro und Lezepo 2014



BeitragVerfasst am: 02.12.2013 14:30    Titel: Antworten mit Zitat

Ich werde versuchen mit kurzen Kommentaren, die nur benennen, was ich gelungen finde und was nicht, alle Texte aus meiner Sicht zu werten. Hier grob meine Bewertungsschwerpunkte:

*Die recht vielen, auch erst mal rein formalen Bedingungen dieses Wettbewerbs wirklich in den Inhalt einzuarbeiten und sie nicht nur formal einzuhalten (Wiederholung der Zeilen  und Chiasmus), war eine echte Herausforderung in der kurzen Zeit. Wem das gelungen ist, der hat bei mir einen Bonuspunkt.

*Texten denen es gelungen ist das Thema: „Die Menschheit ein Spiegelkabinett“ mit einem wirklich eigenen Gedanke, einer Fragestellung oder gar einer Geschichte/einem Moment zu füllen, und dieses nicht nur in Worten abzuwickeln (ich bin der ich nicht bin und auch noch ein anderer dazu), vor den Texten ziehe ich meinen Hut. Anders gesagt, wer es schafft, mit seinem Text mich etwas länger als die reine Lesezeit „reich“ zu beschäftigen, der bekommt das nächste Federpaar.

*Wem es dann noch gelungen ist, seine Textidee lyrisch umzusetzen, dem steck ich weitere Federn ans Dichterhemd: erkennbar gestaltete Zeilen und Strophen, Bilder die greifen, eine Sprache die überzeugt.

*Allein für das Mitmachen und den Mut sich der Anforderung des Wettbewerbs in zwei Stunden zu stellen, ist eine Feder wert.

*Ich erwarte in zwei Stunden keinen Text, an dem es keine Ecken und Kanten gibt, an dem man nicht noch feilen müsste, es sei denn man hätte schon was thematisch Brauchbares in der Schublade gehabt, das sich auf die formalen Wettbewerbsbedingungen hin umändern ließ. Daher ziehe ich für solche kleinen letzten Unebenheiten, die deutlich einer mangelnden Endüberarbeitung zum Opfer gefallen sind, auch keine Punkte ab. Ob ein Text etwas zu bieten hat und mit zwei Stunden mehr Zeit rund geworden wäre, glaube ich zu erkennen.

Und nun zum Wettbewerbstext:

*eine (mit oder ohne der eingeklammerten Schlusszeile) überzeugende erste Strophe: vierhebige Trochäen werden gut und konsequent gesetzt, die Reime stehen gut da, die Aussage ist verständlich in klarer Sprache nicht ohne Witz in Zeilen gebracht.

*die zweite Strophe ist nicht so überzeugend. Hier werden die Wettbewerbsbedingung allzu formal umgesetzt. Auch erscheinen mir nicht alle „Wiederholungen zwingend“.

*Die Zeilen: „für ein Bild in der Vitrine/ Endlich sterben unentdeckt“ erscheinen mir wie ein Fremdkörper im Ganzen.

*ebenso ist der Übergang von erster und zweiter Strophe wacklig. Ich sehe hier eher ein durchgängiges einstrophiges Gedicht, dass  dem Wettbewerb geschuldet in zwei Hälften zerteilt wurde, um der Thematik „Spiegelung“ auch formal genüge zu tun.

*für zwei Stunden Denk- und Schreibzeit weist dieses Gedicht ein geradezu perfektes äußeres Bild auf. Ich bin beeindruckt: in zwei Stunden, eine Themenidee von dieser Komplexität zu entwickeln, die formale Umsetzung festzulegen, die Reime zu suchen, und die Metrik auszutarieren; und …. ! Das ist eine beeindruckende Leistung.

*Abzüge ergeben sich für mich in den nicht immer einsichtigen Textbezügen und Textwiederholungen, die durch die immer gleichen reime erst einmal einen Zusammenhalt bekommen, ich sie aber inhaltlich nicht wirklich hinterfragen kann. Manches kann ich nicht wirklich greifen, manche Fäden reißen, auch die Spiegelungen.


_________________
"Wie dahingelangen, Alltägliches zu schreiben, so unauffällig, dass es gereiht aussieht und doch als Ganzes leuchtet?" (Peter Handke)

„Erst als ihm die Welt geheimnisvoll wurde, öffnete sie sich und konnte zurückerobert werden.“ (Peter Handke)
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Kateli
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Das goldene Gleis


BeitragVerfasst am: 02.12.2013 18:54    Titel: Antworten mit Zitat

Hier im Wettbewerb eher die Ausnahme, ein Gedicht wie dieses mit fein durchgehaltenem Metrum und raffiniert gemachten Reimen, die von der ersten zur zweiten Strophe noch einmal gespiegelt widerkehren.
Die Schwierigkeit hierbei finde ich immer, die Reime nicht konstruiert wirken zu lassen, das macht einen solchen Text schnell schwerfällig und unglaubwürdig - hier hatte ich das Gefühl nur ein einziges Mal, das eventuell eine Zeile nur dem Reim geschuldet sein könnte, und zwar hier:

Zitat:
Gib es zu, du dumme Trine!


... und leider auch ein wenig beim allerletzten Satz - hier nicht dem Reim geschuldet, sondern der Vorgabe, aber dennoch fällt er (von der Perspektive her) ein bisschen aus dem Rahmen, bilde ich mir ein. Aber ich hab auch eigentlich keine Ahnung Wink

Inhalt, ja, bei mir kommt es etwa so an: Ein ungeliebtes Kind, dem unterstellt wird, es würde Lebensmittel stehlen, und das ungerecht behandelt, aus dem Zimmer geschickt wird, um Küchenarbeit zu verrichten (zur Strafe?).
Dann die Innensicht des Kindes, das sich als unschuldiges Opfer sieht, das es gar nicht richtig machen kann.
Das Bild in der Vitrine ist interessant, steht das für Anerkennung, einen Platz innerhalb der Gemeinschaft/Familie?

Du siehst, ich interpretiere allerlei in deinen Text hinein, er scheint durchaus Assoziationen in mir zu wecken.
Bleibt zu hoffen, dass ich nicht alles völlig missverstanden und total profanisiert habe Wink

Hab das Gedicht gerne gelesen. Ist irgendwie in sich (weitestgehend) stimmig. Über den Chiasmus, der da sein sollte, traue ich mich nichts mehr zu sagen, ich erkenne ihn schlicht nicht, und zwar fast nirgends, und ich kann mir kaum vorstellen, dass sich sämtliche Lyriker derart über die Vorgaben hinweggesetzt haben sollen - also liegt's an mir ... vielleicht hat es hier aber auch mit den kreuzweise gespiegelten, wiederkehrenden Reimen zu tun.
Who knows.

LG
Nina


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gold
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Beiträge: 6040
Wohnort: Persepolis
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BeitragVerfasst am: 03.12.2013 20:17    Titel: Re: Sabine (Lyrik) Antworten mit Zitat

Guy Incognito hat Folgendes geschrieben:


    Trödel nicht so rum, Sabine
    Her zu mir, den Tisch gedeckt!
    Teller sind in der Vitrine,
    Hast du die noch nicht entdeckt?
    Wurst und Käse, Margarine -
    Wer hat an dem Brot geschleckt?
    Gib es zu, du dumme Trine!
    Na, dann hats dir ja geschmeckt.
    Geh schon raus, die Spülmaschine
    wartet, leer und unbefleckt!
    (Fettgefressner Hungerleider!)


    (Fettgefressner Hungerleider!)
    Hungrig, leer und unbefleckt,
    Bin wie eine Spülmaschine.
    Wieder hat sie mich erschreckt.
    Ich, das fette Kind Sabine,
    Hab ein bisschen Brot geschleckt,
    Niemals Wurst und Margarine,
    Die sie eh vor mir versteckt.
    Für ein Bild in der Vitrine
    Endlich sterben, unentdeckt …
    Trödel nicht so rum, Sabine



Ein Drama auf engstem Raum! Am besten gefällt mir der fettgefressene Hungerleider.Sehr ausdrucksstark!
Aber mittlerweile muss ich feststellen, dass ich gereimten Strophen nicht mehr so viel abgewinnen kann. Das hat für mich leicht etwas Antiquiertes.Embarassed
Sorry! Dafür kannst du ja nun wirklich nix.
LG gold


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Eredor
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Traumtagebuch
BeitragVerfasst am: 06.12.2013 02:09    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Du!

eine "echte" Befederung darf ich dir als Organisator leider nicht geben, aber wenn ich sowieso schon drübergelesen habe, schenke ich dir liebend gern einen Eindruck von deinem Text.


***

Themenbezug: Vorhanden. Interessante Umsetzung.

Vorgaben: Einen gängigen Chiasmus kann ich deinem Gedicht leider nicht entnehmen. Aber das ist schon in Ordnung, wir sind da großherzig gewesen. Parallelismus mit "fettgefressner hungerleider" geht gerade noch durch.

Formalien: Schöner Rhythmus, ein gereimtes Gedicht in zwei Stunden zu schreiben, ist nichts Leichtes. Vor allem, weil die Aussage noch stimmen muss.

Wirkung&Fazit: Ich finde es sehr überragend, dass du tatsächlich jeden einzelnen Vers gespiegelt hast. Das verdient sehr viel Respekt, auch wenn die Wirkung und Aussage darunter leidet. Gut, es geht um eine dicke Sabine, aber das war's auch schon. Formal richtig stark, wirkungstechnisch ein Hauch von Nichts (für mich).


lg Dennis


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- Lütfiye Güzel
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Zinna
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BeitragVerfasst am: 06.12.2013 17:04    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Inka,

ich mag Reimstückchen, besonders, wenn sie metrisch so sauber geschaffen sind wie dein Text.

Einige Ungereimtheiten möchte ich noch anmerken:
Fettgefressner Hungerleider- der Chiasmus?

Ich, das fette Kind Sabine, <- Sagt doch so keiner zu sich selber…?

Mit den letzten drei Versen habe ich Schwierigkeiten, sie einzuordnen.
Für ein Bild in der Vitrine
Endlich sterben, unentdeckt
… <- Was für ein Bild und was dafür? Was hat es mit dem unentdeckten Sterben auf sich?

Trödel nicht so rum, Sabine <- Sagt wer? Sabine zu sich, der Ansprechende vom Beginn oder wer aus dem Off?

Wie oben gesagt, bei mir punktet dein Werk wegen seiner guten Metrik und Reime.

Lieber Gruß
Zinna


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Nihil
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BeitragVerfasst am: 07.12.2013 20:31    Titel: Antworten mit Zitat

Leider ist mir während der Bewertungen was dazwischen gekommen, weshalb die Ersten ausnahmsweise mal mit weniger auskommen müssen.
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MrPink
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Der Bronzene Wegweiser


BeitragVerfasst am: 08.12.2013 13:32    Titel: Antworten mit Zitat

Es liest sich gut, ohne Holperer. Inhaltlich überzeugt es mich weniger.

_________________
„Das Schreiben wird nicht von Schmerzen besorgt, sondern von einem Autor.“
(Buk)
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dermitdemWorttanzt
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Wohnort: Hab ich.


BeitragVerfasst am: 08.12.2013 19:35    Titel: Antworten mit Zitat

Neutraler Kommentar, um federn zu können.

_________________
Shalom, Mr.
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Kissa
Geschlecht:weiblichAutor


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Wohnort: Saxonia
Der silberne Spiegel - Lyrik Silberne Neonzeit


BeitragVerfasst am: 09.12.2013 21:33    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Oliver.Twist hat Folgendes geschrieben:
Im ersten Abschnitt, der Spiegelung erstem Teil, zeigt sich die Außenwelt, die der armen Sabine gegenübertritt. Im zweiten Abschnitt dann das Innenleben der Sabine - interessantes Detail: das einzige Wort der Endreime auf "-ine", das nicht spiegelbildlich um die Gedichtmitte angeordnet ist, ist Trine/Sabine. Somit entspricht die "Trine" der Sicht der gemeinen Leute, die Sabine so fertigmachen; die "Trine" ist quasi das Bild von sich selbst, das Sabine von ihrer Umgebung "gespiegelt" bekommt. Kein Wunder, dass sie sogar sterben will, unentdeckt... (Nur ein Bild in der Vitrine soll dann an sie erinnern, das keine Schmerzen mehr fühlt - als Zeichen, dass ihre Eltern es dann letzten Endes doch bereuen, wie sie mit ihr umgesprungen sind...) Und es ist nur dieselbe unselige Simme ihrer furchtbaren Rabeneltern (oder Stiefeltern?), die sie aus den düsteren Träumereien wieder herausreißt, und - "Trödel nicht so rum!" - sie zwingt, ihr Leben mit (körperlicher) eigener Bewegung weiter zu gestalten.

Das metrische Schema ist strikt beibehalten, ebenso die durchgängigen Endreime auf "-eckt" und "-ine" (mit den zwei Ausnahmen in der Mitte). "-ine", mit seiner gleitenden Lautfolge und der weiblichen Kadenz, klingt weich und schön; "-eckt" mit der männlichen Kadenz und dem harten Konsonantklang hingegen aggressiv. Es ist, als würde die weiche, rundliche, verträumte Sabine von den hackenden, harten Klängen fertiggemacht. Und da die arme bei ihren Eltern wohnt und der psychischen Misshandlung nicht entfliehen kann, ist sie gewissermaßen durchdrungen davon - in jeder zweiten Zeile zerhackt es sie... Ihre familiäre Umwelt (im ersten Abschnitt) ist ein versweise eng verzahntes Gemenge von weichem, liebem Klang (denn auch wenn ihre Eltern nur Gemeinheiten zu ihr sagen, so hat sie sie bestimmt trotzdem irgendwie lieb... ) und grober Härte. Und auf der anderen Seite des Spiegels, Sabines Seite, ist auch sie selbst in diesem Sinne geformt worden. Nur dass die Aggressionen, derer sich ihre Eltern bei ihr entledigen ("bin wie eine Spülmaschine": sie muss den Dreck aufnehmen...), sich in Sabines Fall nur gegen sie selbst zu kehren scheinen.

In dem Gedicht stehen die formalen Aspekte mehr im Vordergrund als in den anderen Gedichten des Wettbewerbs, aber die sind handwerklich solide und überzeugend gearbeitet. Lediglich die Mittelzeile geht nicht so ganz in der Komposition auf - sie stört nicht, passt auch gut rein, wird aber durch die Interpunktion in eine weitere Sonderposition (zusätzlich zur anderen Reimendung) gerückt, die sich mir nicht erschließen will. Magst du die Klammern für die Buchveröffentlichung dann vielleicht streichen? Smile


Lieber Oliver Twist,
du hast mit dem Herzen gelesen, und das ist ein nicht zu unterschätzender Aspekt bei der Deutung eines fremden lyrischen Stoffes. Dieser dein wunderbarer Kommentar ist die einzige und richtige Interpretation.
Die wahrhaftige Intention, die mich dazu trieb, dieses Gedicht so und nicht anders zu schreiben hast du mit Fingerspitzengefühl herausgekitzelt.
Natürlich schmeiße ich die komische Zeichensetzung sowie die Klammern weg - aber achtkantig! rotwerd

Ich danke Dir von Herzen für diesen herrlichen Kommentar! Darf ich dich heiraten?

Alles Liebe
Kissa
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Kissa
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BeitragVerfasst am: 09.12.2013 21:41    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Liebe Kommentierenden,
eure offenen Fragen wurden von Oliver Twist bestens beantwortet.

Ich danke euch wie verrückt für die tolle Befederung, die interessanten Kommentare, die guten Fragen und Gedanken, die mir helfen werden, verständliche Lyrik zu verfassen und, wie so oft schon, kein Rätselraten mehr zu veranstalten. Embarassed

Vielen vielen Dank!

Ich wünsche euch eine wundervolle Adventszeit!

Kissa
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Kissa
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Der silberne Spiegel - Lyrik Silberne Neonzeit


BeitragVerfasst am: 09.12.2013 21:45    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat



      Trödel nicht so rum, Sabine!!
      Her zu mir, den Tisch gedeckt,
      Teller sind in der Vitrine,
      Hast du die noch nicht entdeckt?
      Wurst und Käse, Margarine -
      Wer hat an dem Brot geschleckt?
      Gib es zu, du dumme Trine!
      Na, dann hats dir ja geschmeckt.
      Geh schon raus, die Spülmaschine
      wartet, leer und unbefleckt,
      Fettgefressner Hungerleider!


      Fettgefressner Hungerleider?
      Hungrig, leer und unbefleckt,
      Bin wie eine Spülmaschine.
      Wieder hat sie mich erschreckt.
      Ich, das fette Kind Sabine,
      Hab ein bisschen Brot geschleckt,
      Niemals Wurst und Margarine,
      Die sie eh vor mir versteckt.
      Für ein Bild in der Vitrine
      Endlich sterben, unentdeckt …
      Trödel nicht so rum, Sabine!!
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Oliver.Twist
Schreiber-Lehrling

Alter: 34
Beiträge: 124
Wohnort: Hamburg


BeitragVerfasst am: 10.12.2013 18:05    Titel: Antworten mit Zitat

Sehr gern geschehen, Kissa!

Aber willst du wohl das Doppel-Ausrufungszeichen aus deiner letzten Version wieder streichen!! Wir sind doch hier nicht bei der Klatschpresse. ;-)

Die Umsetzung mit Ausrufungs- und Fragezeichen der mittleren (Spiegel-)Zeile finde ich aber eine richtig gute Idee. Das macht den Inhalt, der ja für viele nicht so auf der Hand lag, auch noch einmal deutlicher: das Anschreien durch die herzlose Familie des ersten Abschnitts wird von Sabine in ihrem "eigenen Abschnitt" stille und bekümmert wiederholt (und formt ihr Selbstbild mit)...

Herzliche Grüße,
Oliver Twist
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Kissa
Geschlecht:weiblichAutor


Beiträge: 632
Wohnort: Saxonia
Der silberne Spiegel - Lyrik Silberne Neonzeit


BeitragVerfasst am: 11.12.2013 08:16    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Aye aye, Sire! angel
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