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Rendezvous über Ecken [Prosa]

 
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Amaryllis
Geschlecht:weiblichForenschmetterling

Alter: 34
Beiträge: 2000

Das goldene Stundenglas Das Silberne Pfand


BeitragVerfasst am: 24.11.2013 21:00    Titel: Rendezvous über Ecken [Prosa] eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Rendezvous über Ecken

Mia hasste Spiegellabyrinthe. Aber jedes Mal, wenn sie einen Besuch in den Vergnügungspark machten, jammerte ihr kleiner Bruder so lange, bis er seinen Willen durchsetzte.
"Schau mal, wie fett Mia ist", sagte er gerade zu ihrem Vater, als sie vor den Spiegeln standen, die so gekrümmt waren, dass sie die Wirklichkeit verzerrten.
Sie schlug nach ihm, aber er wich geschickt aus. Ihr Vater lachte nur.
Wie konnte man nur so blind sein?
"Ich gehe schon mal ins Labyrinth vor", grummelte sie deshalb. Wenn sie Glück hatte und den Ausgang schnell fand, konnte sie draußen noch eine Zigarette rauchen. Ihre Nerven würden es ihr sicher danken.

Vorsichtig tastete sie sich den Korridor entlang. Es war ihr in der Vergangenheit nicht nur einmal passiert, dass sie mit dem Kopf an eine der Scheiben geknallt war, die wie aus dem Nichts auftauchten. Diesmal konnte sich wenigstens niemand über sie lustig machen, weit und breit waren keine anderen Besucher zu entdecken, nicht einmal in den zahlreichen Spiegelungen, die sie umgaben. Ein kalter Schauer lief ihr über den Rücken und sie zwang sich, tief durchzuatmen. Bloß nicht unnötig in Panik geraten! Einatmen. Ausatmen. Das fehlte ihr gerade noch, dass der Giftzwerg sie überholte. Außerdem konnte er die Angst wittern wie ein Rottweiler.
Sie streckte die Arme aus, ihre Finger glitten über kühles Glas. Neben ihr tauchte eine Silhouette auf. Ah, noch jemand, der den Ausgang suchte.
Es war ein Mädchen. Es lächelte, als es ihren Blick auffing und deutete nach rechts. Ihr Herz schlug schneller. Sie folgte der Richtungsangabe, aber ihre Hand traf wieder nur auf Glas. Bedauernd zuckte sie mit den Schultern. Doch da schien die kühle Oberfläche unter ihren Fingern nachzugeben. Der Widerstand wurde geringer, in ihren Fingerspitzen kribbelte es. Grelles Licht blendete sie.

Als Mia die Augen wieder öffnete, war sie noch immer im Spiegellabyrinth. Ihre Hände ertasteten Leere - wahrscheinlich hatte sie sich das Hindernis nur eingebildet. Das fremde Mädchen war verschwunden. Mia zuckte mit den Schultern und setzte ihren Weg fort. Nach drei Biegungen hatte sie den Ausgang gefunden. Erleichtert atmete sie die frische Luft ein, als sich die Türe hinter ihr schloss.
Aber was war das? Wieso roch es hier nach Wald? Hatten die noch einen Irrgarten angehängt, ohne es am Eingang anzukündigen? Mia begann zu zittern. Es war plötzlich verdammt kalt.
"Brauchst du Hilfe?"
Mia kreischte auf. Das war schlimmer als in jedem Horrorfilm! Trotzdem drehte sie sich um. Hinter ihr stand ein Junge, der vielleicht zwei oder drei Jahre älter war als sie. Er hatte grüne Katzenaugen und einen Dreitagebart, der ihn erwachsen aussehen ließ. Ihre Knie wurden weich.
"Das ist dein erstes Mal, oder?"
"Mein erstes Mal, dass ich so hysterisch reagiere, wenn mir jemand seine Hilfe anbietet?" Ihre Wangen glühten. Mann, war das peinlich.
"Das vielleicht auch." Er grinste. "Aber eigentlich meinte ich, dass du ein Spiegelgänger bist."
"Ein Spiegelgänger?" Mia sah sich um. War hier irgendwo eine Kamera versteckt?
"Ich konnte es am Anfang auch nicht glauben. Wie in einem Fantasy-Roman." Der Junge grinste. "Ich bin übrigens Elias." Er steckte ihr die Hand hin.
Mia zögerte nur einen Moment, dann schlug sie ein. "Ich heiße Mia."
"Also Mia, Spiegelgängerin, darf ich dir diese Welt vorstellen?"
Hatte sie denn eine andere Wahl?
"Kannst du mich vorher noch kneifen?" Vielleicht würde sie auch einfach aufwachen.
"Da hab ich eine bessere Idee!"
Sein Bart kitzelte auf ihrer Wange, dann spürte sie seine Lippen fest und warm auf ihrem Mund.

Später sah Mia in den Spiegel. Sie sah so anders aus! Was, wenn Elias sie nicht mehr mochte, wenn er wusste, wie sie wirklich aussah? Sie war nicht diese schlanke Elfe mit dem blonden Pixie-Schnitt, zu der diese Welt sie gemacht hatte ... Aber hieß das auch, dass Elias nicht der war, der er hier zu sein schien? War er in Wirklichkeit ein Milchbubi, das unbedingt so aussehen wollte wie Aragorn aus Herr der Ringe?
Mia seufzte und streckte die Finger aus. Das Glas kräuselte sich unter ihrer Berührung. Sie warf einen Blick zurück über die Schulter. Elias war nur noch in der Ferne zu sehen. Er musste zu einem anderen Spiegel. Ihre Knie waren noch immer weich, Schmetterlinge tanzten in ihrem Bauch. Sie musste es einfach wissen, wieder zurückgehen.

Ein halbes Jahr später wünschte sich der Giftzwerg zu seinem Geburtstag wieder einen Ausflug in den Vergnügungspark.
"Natürlich kann dein Freund auch mitkommen", meinte ihre Mutter mit einem Augenzwinkern. Ihre Eltern hatten Elias sofort in ihr Herz geschlossen. Die Angst, dass alles nur auf einer optischen Täuschung beruht hatte, völlig umsonst! Für Mia war Elias all das, was sie gesehen hatte, auch wenn es in dieser Welt anders verpackt war.
"Super, ich ruf ihn gleich an."
"Mia und Elias knutschen rum, knutschen rum, knutschen rum", sang der Giftzwerg, noch bevor sie den Hörer in die Hand nehmen konnte. Sie warf ein Kissen nach ihm.
Einen Vorteil hatte die Welt hinter dem Spiegel allerdings: Es gab keine kleinen Brüder, die in Momenten der Zweisamkeit hereinplatzen konnten.
Mia lächelte. Sie liebte Spiegellabyrinthe!

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Rainer Zufall
Geschlecht:weiblichAutor

Alter: 65
Beiträge: 799

Pokapro und Lezepo 2014


BeitragVerfasst am: 26.11.2013 07:26    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
hab deine Geschichte mit Interesse gelesen, die erst mal eine kleine Horrorstory zu werden versprach, dann aber leider etwas rosarot wurde. Naja, nimm es mir nicht übel, ist halt Geschmackssache.
Du schreibst angenehm und flüssig. Was ich an der story allerdings schade fand, das ist, dass sie am Ende unklar blieb, was wann wie in welcher Welt war. Das führ ich aber auf den Zeitmangel zurück.
Viele Grüße von Rainer
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KeTam
Geschlecht:weiblichUngeduld

Alter: 44
Beiträge: 6759

Das goldene Gleis Ei 1
Ei 10 Ei 8


BeitragVerfasst am: 26.11.2013 10:05    Titel: Antworten mit Zitat

Naja, so richtig warm werd ich mit deinem Text leider nicht.
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Akiragirl
Geschlecht:weiblichDünnhäuterin

Alter: 29
Beiträge: 5601
Wohnort: Leipzig
Der goldene Spiegel - Prosa DSFo-Sponsor


BeitragVerfasst am: 26.11.2013 23:00    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe/r FFF-Teilnehmer/in!

Aufgrund von chronischem Zeitmangel kann ich diesmal leider nur kurze Kommentare, stichpunktartige abgeben. Ich habe jedoch jeden Text mindestens zweimal gelesen und mich um annähernd objektive Kriterien bemüht. Pluspunkte gab es für eine originelle Umsetzung des Themas, interessante Figuren, einen guten Stil und Geschichten mit richtigem Anfang und Ende sowie einem klar erkennbaren Verlauf/Spannungsbogen. Abzüge dagegen für allzu viele Fehler im Text (ein paar sind verzeihbar beim FFF), stereotype Darstellungen, Logikprobleme oder „unrunde“ Geschichtsfragmente. Bei alldem habe ich die knappe Zeit immer versucht im Hinterkopf zu behalten.

Zur Geschichte „Rendevous über Ecken“:
+ sicher geschrieben; Idee mit dem Spiegellabyrinth gefällt
+ hat süße Momente
- wirkt nicht abgeschlossen
- es wird nicht wirklich erklärt, was es nun eigentlich mit der Spiegelwelt auf sich hat -> dadurch wirken die Ereignisse dort beliebig
Bewertung: 5 Federn.

Meine Durchschnittswertung war: 4,7 Federn

Liebe Grüße
Anne


_________________
"Man bereut nicht, was man getan hat, sondern das, was man nicht getan hat." (Mark Aurel)
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Kateli
Geschlecht:weiblichSchreiberling

Alter: 43
Beiträge: 258
Wohnort: D-Süd
Das goldene Gleis


BeitragVerfasst am: 27.11.2013 11:26    Titel: Antworten mit Zitat

An diesem Text gefällt mir der Gedanke, dass sich die beiden kennen lernen dürfen, ohne von ihren "Fassaden" beeinflusst zu werden, denn die Welt hinter den Spiegeln bringt quasi die "innere Schönheit" zum Vorschein, und befreit praktischerweise gleichzeitig von der störenden realen Welt mit ihren frech-fiesen kleinen Brüdern, ignoranten Vätern und anderem Unbill. So gesehen nachvollziehbar auch Mias Sinneswandel, was Spiegellabyrinthe angeht.
Etwas sehr spontan und willkürlich wirkt sie dennoch, diese Liebesgeschichte - hier hätte wohl auch mehr Zeit gut getan, und zwar nicht nur fürs Schreiben, sondern auch für die Entwicklung der Geschichte, noch ein paar Hindernisse auf dem Weg zueinander oder zumindest ein Herantasten, sich Wiedersehen, sich in der realen Welt Begegnen, um das Ganze rund zu machen. So, in dieser knappen Form, wirkt es doch eben recht willkürlich und damit unglaubwürdig.
Auch der Begriff "Dreitagebart" hat in Verbindung mit "der Junge" eher was Lächerliches ... aber vielleicht sehe das auch nur ich so.


Fazit: Mit ein wenig (oder auch etwas mehr) Überarbeitung könnte hier eine nette Erzählung für jüngere Teenies draus werden - nicht meins, aber durchaus daseinsberechtigt Wink

LG
Nina


_________________
Zombies just want hugs
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Constantine
Geschlecht:männlichNebelpreisträger


Beiträge: 2765

Goldener Sturmschaden


BeitragVerfasst am: 27.11.2013 14:46    Titel: Antworten mit Zitat

Die Geschichte ist handwerklich gut geschrieben. Das Spiegel-Thema kommt in Form eines Spiegellabyrinths. Ok.

Leider finde ich den Übergang Mias in die Spiegelwelt zu schnell. Da hätte etwas mehr Ausarbeitung gutgetan.
In der Spiegelwelt lernt Mia Elias kennen und lieben. Was ich vermisst habe, war die Hintergrundgeschichte von Elias. Elias bleibt für mich sehr distanziert. Leider bleibt für mich die Liebesgeschichte somit nicht nachvollziehbar.
Das Ende der Geschichte kam zu schnell.

Die Befederung liegt im Vergleich zu den anderen Texten in der unteren Hälfte.
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Existerman
Geschlecht:männlichPrototyp

Alter: 19
Beiträge: 197
Wohnort: Berlin


BeitragVerfasst am: 27.11.2013 22:54    Titel: Antworten mit Zitat

Für diese Geschichte gibt es nur ein Wort: Süß.
Nette Liebesgeschichte, Mia könnte glatt als meine Schwester durchgehen ^^
Gesunde 5 Federn.
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Gast







BeitragVerfasst am: 29.11.2013 07:30    Titel: Antworten mit Zitat

LiebeR FFF-TeilnehmerIn,


Hm. Erst mein zweiter Komm. und schon funktioniert mein "System" nicht mehr. (Deshalb habe ich meine "Einleitung" oben wieder gelöscht.) Im Gegensatz zu anderen Geschichten hier gibt es ja nicht viel auszusetzen, auf den ersten Blick ist das alles sauber und nett geschrieben, eine Jugend/Fantansy-Geschichte, die routiniert in zwei Stunden so dahin geschrieben wurde, mit Leichtigkeit.
Wenn man gleich kapiert, dass nach "Später ..." der grosse Sprung in die Realität stattgefunden hat, dass Friede, Freude mit zurück kamen, dann findet die Geschichte einen raschen, unspektakulären Abschluss, wie auch der ganze Verlauf sich recht unspektakulär darstellt, und so habe ich eine Geschichte gelesen, die mir ausserhalb des Wettbewerbs nicht begegnet wäre, die keine Spuren hinterlassen wird, die ich als durchschnittlich "bewerte".
Lorraine
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Gast







BeitragVerfasst am: 29.11.2013 08:44    Titel: Schöner Text Antworten mit Zitat

Die Idee mit dem Speigelgänger gefällt mir., auch das sicxh die beiden anfreunden. ein schöner Text.
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Einar Inperson
Geschlecht:männlichDichter und Denker


Beiträge: 1742
Wohnort: Auf dem Narrenschiff


BeitragVerfasst am: 30.11.2013 12:54    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Autor hinter dem Spiegel.

Ich werde in meiner Bewertung keine kleinen Fehler, Logikbrüche oder einen etwas plötzlichen Abschluss der Geschichte etc. negativ einfließen lassen. Erfahrene FFF-Teilnehmer haben hier einfach Vorteile in der Schreibökonomie. Bewerten möchte ich, wie die Geschichte auf mich gewirkt hat. Also eine rein subjektive Leser-Bewertung.

Eine wirklich nette Geschichte, die zeigt, dass das reale Sein, dem Schein der Phantasie standhalten kann, auch wenn es in der Wirklichkeit anders verpackt ist.

Sie hebt sich zudem erfreulich von vielen düsteren Beiträgen in diesem Wettbewerb ab.

6 Federn


_________________
Traurige Grüße und ein Schmunzeln im Knopfloch

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Einar Inperson in Anlehnung an Aris Kalaizis

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Piratin
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Beiträge: 2438
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Ei 2


BeitragVerfasst am: 30.11.2013 16:58    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Inko,

die Idee mit dem Labyrinth gefällt mir sehr gut, wenn ich auch noch gerne mehr über die Welt hinter den Spiegeln erfahren hätte. Unklar ist mir, warum Elias nun auch in der echten Welt präsent ist.
Viele Grüße
Piratin


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Das größte Hobby des Autors ist, neben dem Schreiben, das Lesen.
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shatgloom
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BeitragVerfasst am: 30.11.2013 21:44    Titel: Antworten mit Zitat

Endlich eine Liebesgeschichte, flüssig zu lesen, ein bisschen wenig los, aber das war in der Kürze der Zeit ja nicht anders machbar. Die Spiegelwelt kommt ein bisschen zu kurz, da hätte ich gerne mehr erfahren.

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Gruß von Karolin
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Kissa
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Der silberne Spiegel - Lyrik Silberne Neonzeit


BeitragVerfasst am: 01.12.2013 00:03    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo!

Eine spannende Geschichte, die für Teenies wie geschaffen ist. Was ja nichts Schlechtes heißen soll, sondern nur die Zielgruppe dieses Textes benennt.

Gefällt mir gut, obwohl die Geschichte, was sicher aufgrund Zeitmangels nicht geschah, ruhig mehr auf die Zeit in der Spiegelwelt eingehen könnte, was meine Fragen beantworten würde; zum Beispiel - Wie hat Mia Elias in ihre Welt gebracht?

Ich wünsche dir viel Erfolg!
Kissa

PS: Da ich leider keine Prosaistin bin, überlasse ich es den dahingehend versierten Lesern die fachlichen Aspekte der Geschichte zu beurteilen!
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Lapidar
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Beiträge: 3022
Wohnort: in der Diaspora


BeitragVerfasst am: 01.12.2013 11:14    Titel: Antworten mit Zitat

Schön. Endlich mal ein leichtes heiteres Thema zwischen all den schweren Spiegeln. Die Idee, das jemand über Spiegel in ein anderes Land kommen kann, um sich dort mit Leuten zu treffen finde ich toll. Auch dass man bzw. frau da nen echt coolen Typen findet für die Realität ist noch tollerer.
lol2
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"Dem Bruder des Schwagers seine Schwester und von der der Onkel dessen Nichte Bogenschützin Lapidar" Kiara
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Mardii
Stiefmütterle

Alter: 60
Beiträge: 1838



BeitragVerfasst am: 01.12.2013 15:20    Titel: Antworten mit Zitat

Leider habe ich nächste Woche ein volles Programm und werde nicht mehr dazu kommen, angemessene Kommentare unter jeden Beitrag zu schreiben. Ich möchte aber gerne meine Bewertung abgeben, da die Wettbewerbsleitung angemerkt hat, einige Texte hätten zu wenig Feedback. Das versuche ich mit moderaten Federn auszugleichen. Im Zweifel und bei Interesse schreibe ich euch gerne auch etwas unter eure Texte oder schicke euch eine PN. Meldet euch einfach.

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`bin ein herzen´s gutes stück blech was halt gerne ein edelmetall wäre´
Ridickully
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Merope
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Beiträge: 745
Wohnort: Am Ende des Tals
Der Goldene Käse


BeitragVerfasst am: 01.12.2013 18:55    Titel: Antworten mit Zitat

Was mir gefällt:
Die kreative Spiegel-Liebe

Was mir nicht gefällt:
Die Übergänge findei ich etwas abrupt

Was ich vermisse:
- mehr zu wissen über die Spiegelwelt
- warum ist es dort kalt?
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Fleur de Sol
Geschlecht:weiblichSchreiberassi


Beiträge: 61
Wohnort: Im Geiste überall


BeitragVerfasst am: 01.12.2013 20:19    Titel: Antworten mit Zitat

Gott sei Dank - Du hast Dir eine nette Welt hinter den Spiegeln ausgedacht!
Fleur


_________________
„Alles Gelingen hat sein Geheimnis, alles Mißlingen seine Gründe.“(J.Kaiser)
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Nihil
{ }

Moderator
Alter: 29
Beiträge: 7469



BeitragVerfasst am: 01.12.2013 22:07    Titel: Antworten mit Zitat

Deine Geschichte finde ich von der Qualität her in Ordnung. Sie begeht aber den Fehler wie viele Geschichten, nämlich nimmt sie an, dass die Spiegelwelt als solche nicht mehr begründet werden muss. Weil sie ja durch die Vorgaben schon allen Lesern bekannt ist? Es muss ja nicht viel sein, auch wenn eine originelle Idee am besten gewesen wäre. Aber dass man plötzlich eben einfach im Spiegel drin ist, hups-mäßig, finde ich zu wenig. Da du ja das Rendezvous und den Flirt zwischen den beiden Teens in den Vordergrund stellst, wäre etwas mehr Gefühl und/oder Witz ganz gut gewesen. Auch hier hätte nicht viel passieren müssen, aber so ein bisschen nettes Geplänkel vor dem „Komm, ich zeig dir die Welt“ hätte ich gut gefunden. Dann bleibt noch zu sagen, dass der Anfangs-/Endsatz in seiner Spiegelung doch etwas dürftig ist. Ich mag zwar keine Texte, die nur auf ihre Pointe hin angelegt sind, aber was bei deinem Anfangssatz das Gegenteil sein würde, war unzweifelhaft. Zudem sie sicher nicht alle Labyrinthe liebt, sondern nur das verzauberte mit ihrem Elias. Die Liebe hält am Ende dann, trotz aller Äußerlichkeiten, aber das wird zum Glück noch sehr dezent beschrieben und nicht als Holzhammer-Moral verkauft.
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Drakenheim
Geschlecht:weiblichSchreiberling

Alter: 39
Beiträge: 267
NaNoWriMo: 50166
Wohnort: Daheim


BeitragVerfasst am: 02.12.2013 06:30    Titel: Antworten mit Zitat

Das ist Chick-Lit, oder? Wenn ein gutaussehender Traumtyp ohne nachvollziehbaren Grund oder erkennbarer Motivation eine LI mit schwachem Selbstwertgefühl einfach so abknutscht ... Ich hab's trotzdem gern gelesen. Auch wenn ich es unlogisch finde.
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firstoffertio
Geschlecht:weiblichFlachmann-Preisträger


Beiträge: 6044
Wohnort: Irland
Das bronzene Stundenglas Der goldene Spiegel - Lyrik (1)
Podcast-Sonderpreis Silberner Sturmschaden


BeitragVerfasst am: 02.12.2013 21:42    Titel: Antworten mit Zitat

Ich stehe wahrscheinlich auf dem Schlauch, aber gibt es nun hier eine Welt hinter den Spiegeln oder nicht?
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Jay_8011
Geschlecht:weiblichSchreiberassi

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Beiträge: 39



BeitragVerfasst am: 03.12.2013 14:02    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

eine nette Idee und auch der Spiegelsatz am Anfang und am Ende des Textes ist gut gelungen.

Allerdings erfährt man für meinen Geschmack viel zu wenig von der Welt hinter den Spiegeln selbst und auch die Figuren reagieren an ein oder zwei Stellen für mich nicht ganz nachvollziehbar. (Z.B. an der Stelle am Anfang, als Mia im Labyrinth plötzlich Angst kriegt. Habe nicht ganz verstanden wieso.)

Schöne Grüße
Jay
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Duffydoof
Geschlecht:männlichSchreiber-Lehrling

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Beiträge: 121
Wohnort: Municia


BeitragVerfasst am: 03.12.2013 18:49    Titel: Antworten mit Zitat

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Es trägt nicht immer faulende Früchte, wenn man einem zweifelnden Rebellenbaum Sonnenstrahlen schenkt.

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