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rot verkappt wölfisch


 

 
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Blätterklingen
Leseratte

Alter: 34
Beiträge: 185
Wohnort: Tübingen


BeitragVerfasst am: 31.10.2013 21:08    Titel: rot verkappt wölfisch eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

I

Das Dunkel verschlingt die vereinzelten Schritte
Des Mädchens und weist auf den Weg den sie kam.
Die Bäume versperren nach uralter Sitte
Die Strecke des Weges, die sie noch nicht nahm.

Sie wollen sie schützen vor finsteren Dingen,
Die tiefer verästelt im Inneren droh'n.
Es mahnen die Blätter mit Singen und Klingen,
Ihr Chorus beschwört in dem Mädchen nur Hohn.

Wo Männer erzittern und Frauen verzagen,
Erlernte das Mädchen das Fürchten noch nicht.
Die Drohungen stechen in Augen und Magen,
wie Äste und Zweige, bis man sie zerbricht.

II

„Wohin denn des Weges, du zierliches Wesen,
Mit kleidendem Käppchen von glänzendem Rot -
Von Rot, das so strahlend, so fahrig erlesen,
Wie Gott es nur Opfern und Tätern androht.“

„Noch tiefer ins Dunkel, du wölfische Fähe,
Zur Mutter der Mutter, sie ist doch so krank...
Nun lass mich und suche dir Hirsche und Rehe
Mich stört dein erdrückender Totengestank.“

„Ich stärke die Schwachen, erlöse die Kranken
Von ihrem verhassten Verwesungsgewand,
Doch rieche ich besser, es riecht nach Gedanken,
Dein Modergeruch, der entspringt dem Verstand.“

„Mein Händchen ist rot und mein Kleidchen ist rötlich,
Ich habe vergessen, wieso das so ist...“
„Die Lüge ist lieblich, die Wahrheit ist tödlich,
Verstehen ist Grausam, wer schwach ist, vergisst.“

„Dein Maul schäumt fast über vor grinsenden Messern,
Vielleicht hast du meine Großmutter verspeist!“
„Dein Kleid wurd' getränkt in den Venengewässern,
Der Eltern, der Ahnin, du bist nun verwaist.“

„Ich glaube, ich ahne, du hast sie erschlagen,
Du bist doch das hungrige, mordende Tier...“
„Ich töte und fresse, doch muss ich mich fragen:
Weshalb klebt ihr Venengebräu dann an dir?“

III

Das Dunkel verschlingt die vereinzelten Schreie
Der roten Verzweiflung und löscht sie dann aus;
Die Fähe beschützt sie und spricht: „Ich verzeihe
Dir alles, mein Kindlein, du bist nun Zuhaus'“.



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Blätterklingen
Leseratte

Alter: 34
Beiträge: 185
Wohnort: Tübingen


BeitragVerfasst am: 31.10.2013 21:09    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Fröhlichen Reformationstag euch allen  ; )
(Oder Halloween, je nachdem.)


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lilli.vostry
Wortschmiedin


Beiträge: 1221
Wohnort: Dresden


BeitragVerfasst am: 31.10.2013 22:50    Titel: aw:rotverkapptwölfisch Antworten mit Zitat

Hallo Blätterklingen,

ein schön schauriges Gedicht, noch grusliger und geheimnisvoller als das altbekannte Märchen... Wo Rotkäppchen nicht so anmutig, naiv und unschuldig ist wie es auf den ersten Blick erscheint, die Farbe Rot kann schließlich vieles  bedeuten, Liebe, Blut, Warnung...

Die Begriffe von Gut und Böse verschwimmen spannend wie beängstigend in den Versen, abwechselndem Fragen und Antworten von Rotkäppchen und dem Wolf. Bald weiß man nicht mehr genau, wer von beiden antwortet, da die wörtlichen Reden unmittelbar anschließen.

Teils sind die Reime etwas dick aufgetragen wie mit dem erdrückenden Totengestank und der Vers mit den modrigen Gedanken holpert etwas.

Der Schluss ist auch mehrdeutig, dass ihre Schreie im Dunkel verlöschen und sie nun zuhaus ist - ist sie nun verführt seine Beute oder Opfer geworden oder zuhaus im Sinne von Gefährtin, Komplizin?

Ein Gedicht das einen nicht gleich loslässt.

Gerne gelesen.

Gute Nacht Grüße,
Lilli


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Blätterklingen
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BeitragVerfasst am: 01.11.2013 14:09    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo lilli.vostry,

Danke für dein Kommentar :  )
Schön, dass es wirkt, das freut mich^^

"Teils sind die Reime etwas dick aufgetragen wie mit dem erdrückenden Totengestank und der Vers mit den modrigen Gedanken holpert etwas."

Ich glaube ich bin nicht aus dem Tackt, wenn doch, wo genau meinst du?
Ja, das mit dem Totengestank ist so dick aufgetragen, damit die anfängliche, furchtlose bis tollkühne Ablehnung auch besonders "hart" wirkt. Sie redet zwar mit der Fähe, weißt sie aber barsch ab und öffnet sich ihr erst im Verlauf der Strophen.


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lilli.vostry
Wortschmiedin


Beiträge: 1221
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BeitragVerfasst am: 01.11.2013 18:28    Titel: aw:rotkäppchenverkapptwölfisch Antworten mit Zitat

Hallo Blätterklingen,


ich meinte die Zeile:  "dein Modergeruch, der entspringt dem Verstand..."

Ich stolpere beim Lesen über das Komma und "der", fände es ohne flüssiger.
Bei der Vorzeile ist es eleganter gelöst.

Die Wortzahl varriert ja auch in den Zeilen, da lässt sich sicher noch etwas machen.

Aber das ist natürlich auch Geschmacksache, diese Zeichensetzung.

Grüße,
Lilli


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Blätterklingen
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Alter: 34
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BeitragVerfasst am: 02.11.2013 13:25    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo lilli : )

"Die Wortzahl varriert ja auch in den Zeilen, da lässt sich sicher noch etwas machen."

Die Wortzahl ist beim Metrum nicht wichtig, sondern die Anzahl der Silben.  Die Zäsur an der Stelle ist eigentlich gewollt, damit mehr Gewicht auf dem "Modergeruch" liegt und da eine kleine Pause entsteht, wie ein kleiner Spannungsbogen der sich aufbaut.
Man könnte es auch anders lösen, in dem man Beispielsweise schreibt:


„Ich stärke die Schwachen, erlöse die Kranken
Von ihrem verhassten Verwesungsgewand,
Doch rieche ich besser, es riecht nach Gedanken,
Dein Moderaroma entspringt dem Verstand.“

Dann ist es flüssiger, aber die Spannung geht auch etwas unter. Kann man wahrscheinlich sehen wie man möchte. Ich werde noch mal drüber nachdenken. Danke dir!


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Gast







BeitragVerfasst am: 02.11.2013 14:04    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Blätterklingen,

eine Sache, nach der zu schauen sich vielleicht lohnt:

x X x x X x x X x x X (x)

In dem Vers darauf zu achten, sich nicht aus Versehen in die "Amphybrachen-Schaukel" zu setzen, also nur Sinneinheiten dieser Art zu schreiben: "x X x", im Vers:

x X x / x X x / x X x / x X x

Meistens vermeidest du's, aber ab und an rutschst du über zwei, zweieinhalb Verse rein, wie in der Strophe, über die du mit Liily gesprochen hast:

Ich stärke / die Schwachen, / erse / die Kranken
Von ihrem / verhassten / Verwesungs- / gewand,
Doch rieche / ich besser, / ...

Das leiert schrecklich, man schläft fast ein als Hörer. So gesehen, sollte der letzte Vers besser so bleiben, wie er ist:


Dein Modergeruch, / der entspringt / dem Verstand.

x X x x X / x x X / x x X

- viel abwechslungsreicher! In den alten Zeiten ist zum Beispiel für den Hexameter die Regel aufgestellt worden, ein "Wortfuss", eine Bewegungseinheit und -art soll nicht mehr als zweimal nacheinander im Vers auftauchen; das ist ein guter Gedanke, glaube ich, und auch auf Verse wie den hier übertragbar.

Allgemein mag ich allerdings diese nachgeschobenen und eigentlich unnötigen "der" nicht, hier auch nicht - das riecht immer stark nach Büttenrede, wo derlei als bequeme Art der Beschaffung unbetonter Silben dient.

Gruß,

Soleatus
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Jack Burns
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BeitragVerfasst am: 07.11.2013 12:36    Titel: Antworten mit Zitat

Blätterklingen!

Ein feines Gruselwerk.
Mir war die angeblich naiv-unschuldige Protagonistin schon immer suspekt.

"Venengebräu"- nicht so schön,
sowohl klanglich als auch inhaltlich.

Grüße
Martin


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Blätterklingen
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BeitragVerfasst am: 15.11.2013 13:15    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

@ soleatus

Dein Kommentar fand ich ziemlich interessant und habe erst einmal mit ein Paar bekannten über das Problem der "Amphybrachen-Schaukel" gesprochen, in Zukunft werde ich auf jedenfall verstärkte darauf achten, danke dafür.
Jetzt kommt das aber^^ Ich finde nicht, das es schrecklich Laiert, sondern das es eher "galoppiert", diesen Eindruck haben mir auch andere bestätigt, das es bis zur Mitte des dritten Verses hin rast und danach abbremst und mit anderer Betonung verkündet: Das der Modergeruch den Verstand entspringt. Es geht also meines erachtens auf einen Höhepunkt zu, wie ein Raubtier (um mal im Bild des Gedichtes zu bleiben) das mit schnellen schritten näher kommt, um dann zum Sprung anzusetzen.

Jetzt kommt die Geschmacksfrage: Ich finde den Hexameter, auch in Verbindung mit dem Pentameter in der klassischen Auslegung schrecklich krumm. Das ist ähnlich Schlimm wie der Knittelvers. Hauptsache man kommt auf seine Hebungen. Gerade bei Hölderlin und Kloppstock stoplere ich da regelmäßig. Aber das ist wie gesagt nur einen Geschmacksfrage. Ich will damit nur illuminieren, das es da meines erachtens kein richtig und kein flasch gibt. Die einen mögen es eher liedhaft dahin fließend, die anderen mögen es abwechslungsreicher. Aber ich werde wie gesagt in Zukunft verstärkt darauf achten.

Das mit dem nachgestellten "der" finde ich als Kritik nicht unbedingt treffend, wenn es sich häuft wirkt es gekittet, sicherlich, aber gerade an der Stelle, die ja verstärkt betonen will, finde ich es sinnvoll gesetzt. Ich nutzte das auch in meiner allgemein Sprache (Dieser dämmliche Busfahrer, der geht mir auf den Sack) und auch in meiner Prosa, von daher... warum sollte man das nicht verwenden?

@ Jack Burns

 "Mir war die angeblich naiv-unschuldige Protagonistin schon immer suspekt."

Da sind wir schon zwei^^

Was das Venengebräu angeht, es soll etwas abwertendes an sich tragen, einen gewissen Ekel vor dem Zeug, das an einem klebt, obwohl es wahrscheinlich das letzte ist, was ihr von ihren Verwandten geblieben ist. Gleichzeitig soll auch ein gewisser Parralelismus zu "Venengewässer"(vom Wolf gesprochen) aufweisen. Das die beiden sich schon ähneln und so  : o
Mir ist auch eherlich gesagt in den letzten Tagen kein besseres Wort eingefallen, das meine Intention stärker unterstreichen würde. Hast du einen Vorschlag, dann könnte man darüber reden  : ) ?


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Jack Burns
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Beiträge: 1547



BeitragVerfasst am: 16.11.2013 20:14    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

mir tat der Wolf immer leid. Später las ich die französische Version von Perrault und fand die Version viel besser.

Ich halte mich mit Verbesserungen besser zurück. Ich und Lyrik ...
Dieses Wort war einfach eine Klippe beim lauten Lesen. Und Gebräu verbinde ich mit lecker Bier. Laughing

Grüße
Martin


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Blätterklingen
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BeitragVerfasst am: 20.11.2013 13:01    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

@ Jack Burns

hmmm, Bier  : D
Die Version von Perrault kannte ich noch gar nicht. Ja die Moral ist gut^^

"Dieses Wort war einfach eine Klippe beim lauten Lesen. Und Gebräu verbinde ich mit lecker Bier."

Ich glaube man betont es auch anders, wenn man Gebräu einzeln ließt: GEbräu, bei Venengebräu ist die Betonung aber VEnengeBRÄU, also soll sie zumindest sein^^ darum vielleicht die Klippe beim lauten Lesen.

"Ich halte mich mit Verbesserungen besser zurück. Ich und Lyrik ..."
Ach schmarn, da hat jeder seine Meinung und seine Vorlieben und Sichtweisen und das ist auch gut so  : ) Auch wenn ich es gewollt so geschrieben habe, heißt es noch lange nicht das es gut ist, oder das es dir gefallen muss. Du hast deine Meinung und ich bin dir dankbar, das du sie mir mitgeteilt hast.


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Jack Burns
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BeitragVerfasst am: 20.11.2013 21:58    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo

Nicht die Metrik, der Klang des Wortes beleidigte meine Ohren.
so ... unsinnlich, dass ich es nicht wiederholen mag.

Aber ich wollte nicht stören.

Bitte, neue Werke!
Mit vielen Venengebräuen ... Wink

Lieben Gruß
Martin


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