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Der Nachtschwärmer-Club

 
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Fahrender Gaukler
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BeitragVerfasst am: 01.11.2013 01:16    Titel: Der Nachtschwärmer-Club eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat



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Trenne dich nicht von deinen Illusionen. Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren, aber aufgehört haben zu leben.

(Mark Twain)
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Fahrender Gaukler
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BeitragVerfasst am: 01.11.2013 01:16    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Vor langer Zeit, als das Leben noch einfach war und die Furcht vor der Dunkelheit allgegenwärtig, da erzählte man sich in dieser Gegend eine Legende. Die „Legende vom Moor der rastlosen Seelen“. So wurde sie genannt, und wer von ihr sprach, der senkte die Stimme vor Ehrfurcht zu einem bedeutungsvollen Flüstern, das jeden in seinen Bann zog, der sich für Geschichten dieser Art empfänglich zeigte. Jenes Moor, so sagte man nämlich, sei ein ganz und gar schrecklicher Ort, voller Tücken und Gefahren, denen schon viele unachtsame Wanderer zum Opfer gefallen sind. Was denn nun tatsächlich dort vor sich ginge, darüber herrschte zunächst große Uneinigkeit. Von Irrlichtern und Trugbildern war die Rede, von Geistern und von Hexenwerk, und selbst Priester, deren Rat man einzuholen suchte, wussten sich keinen besseren Reim darauf zu machen, als dass der Teufel höchstpersönlich seine Finger im Spiel hatte. In einem Punkt jedoch waren sich allesamt einig: Wehe dem, der das Schicksal herausforderte.
"Höre auf meine Worte, oder du bist verloren", mahnte man all jene, die die Legende mit einem ungläubigen Lächeln beiseite wischten. "Dort geht es nicht mit rechten Dingen zu!"
Und tatsächlich: Jeden Abend, wenn die Schatten lang und länger wurden und die Sonne schließlich als rotglühender Feuerball hinter den Hügeln versank, zog ein geisterhafter Nebel herauf, der sich bis weit über die Grenzen des Moores hinaus ausbreitete. Jeder, der sich wider aller Vernunft nach Einbruch der Nacht noch vor die Tür wagte, geriet unweigerlich in diesen Nebel, verirrte sich und ward nie wieder gesehen. Bald hieß es, das Moor selbst habe sich diese armen Seelen geholt, die nun dazu verdammt waren, bis in alle Ewigkeit durch die Finsternis zu wandeln. Und nicht selten wurde von unheimlichen Schreien berichtet, die die Menschen bis in ihre Albträume hinein verfolgten. Manche glaubten dabei an Wolfsrudel, die den Mond anheulten. Andere wiederum waren fest davon überzeugt, in diesen Nächten das Wehklagen der rastlosen Seelen zu hören, die durch das Moor irrten.

Generationen von Eltern gaben die Geschichte an ihre Kinder weiter, sodass diese noch vor Einbruch der Dunkelheit zu Hause einkehrten. Doch der Zahn der Zeit macht vor nichts Halt, so auch nicht vor dieser Legende. Die Jahre gingen dahin, die Welt veränderte sich. Immer seltener wurde die Geschichte weitererzählt und irgendwann als bloße Mär abgetan, bis sie schließlich in Vergessenheit geriet. Heute, viele Jahre später, ist das Moor ausgetrocknet, hat seinen Schrecken längst verloren. Städte wurden errichtet und Straßen gebaut, dort wo einst schaurige Sümpfe und Wälder das Landschaftsbild prägten. An einer Stelle jedoch, fernab der Zivilisation, hat ein kleines Fleckchen des damaligen Moores die Zeiten überdauert, und an dieser Stelle ragt nun ein unscheinbares Gebäude aus dem Nebel, das dich magisch anzieht.

Der Nachtschwärmer-Club.

»Willkommen, Wanderer. Findest du auch keine Ruhe? Bist auch du oft noch wach, während andere längst in ihren Betten liegen und den Schlaf der Gerechten schlafen? Dann komm herein und mach es dir bequem, denn hier bist du unter Gleichgesinnten. Nachtschwärmern, wie du einer bist. Den rastlosen Seelen des DSFo. Bitte, nimm ruhig Platz, bestelle dir etwas zu trinken, beteilige dich an den Gesprächen und erliege wie wir der seltsamen Faszination, welche die Dunkelheit auf uns alle auszuüben vermag. Doch gib gut Acht, werter Freund, dass du auf dem Rückweg nicht vom Pfad abkommst und schnurstracks hinein in die Irre stolperst. In Nächten wie diesen nämlich, wenn der Wind günstig steht – und wenn man die richtigen Ohren dazu hat –, dann hört man auch heute noch das jammervolle Stöhnen jener Bedauernswerten, die das Moor zu sich geholt hat …«


**********************************************************

Regeln: Nur eine. In diesem Thread darf nur nachts gepostet werden (23:00-05:00 Uhr deutscher Zeit)! Warum? Na, dies ist immerhin der Nachtschwärmer-Club. Bitte haltet euch an diese Regel. Für alle nicht-nächtlichen Aktivitäten stehen euch immerhin zahlreiche andere Threads zur Verfügung.

Vielen Dank und viel Vergnügen!
smile


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(Mark Twain)
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Lupo
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Wohnort: Pegnesien


BeitragVerfasst am: 02.11.2013 00:28    Titel: Phantomquartier Antworten mit Zitat

An einem der Steinpoller ein Pärchen mit Fotoapparat, sie ihn, er sie, und ob der Herr wohl so gut? Ja gerne! Querformat mit Brunnen, Hochformat mit Turm, Weitwinkel einschließlich des glasäugigen Hasens. Endlich frei, der Sitzplatz, angewärmt, noch etwas Sonne vom Neutor her, dann Abenddämmerung.
    Räder über Kopfsteinpflaster. Wehe jeder losen Mutter, wehe den angejahrten Fußknöcheln in Sandalen, wehe der Münze, die den Abhang hinab bis in den nächsten Gully, dem Ärgerlichen, alles andere als eine Glücksquelle aus den Wasseradern des Burgsandsteins, das radioaktive Gemäuer, früher Tod für die Rittersleute.
   Ein einziger Baum, die rote Bob-Ross-Kastanie an der Schänke vor dem Tore, dem Tiergärtner: so easy! Und wirklich, ein Skizzierer mit Klappstuhl und Staffelei, die Stiftspitze am Fixierdaumen, halbfertig der Sinwell auf Leinen, im Koffer kolorierte Postkarten, jede Menge Haus, als Eckenerker die Gestalt des Georgsritters mit seiner Lanze im Lindwurmhals.  
   Fachwerk auf Steinsockel. Der Bau im Gegenlicht, ein Scherenschnitt, scheinbar schief auf dem abschüssigen Pflaster, aber lotrecht neben dem Wehrgang, der Walmdachstumpf ein Klappkragen, Pelargonienwalzen von der Balkonbrüstung und ein Heiligenschein aus Staub.
   Im  Einfahrttor eine zusätzliche Pforte von geringer Mannshöhe, der Zug am Klingelseil ins Leere,  Fenster verriegelt, tote Stubenfliegen auf den Simsen. Zerrbilder durch die Butzenscheiben, verschwommene Schattenfiguren, in Prozessionen zu den Rauchbierflecken im Tischtuch und den verkohlten Brutzelwürsten auf Kraut. Glockenschlag zur vollen Stunde, Rauchfahnen aus dem Giebelloch: Fledermäuse.
   Allein im nächtlichen Haus, still in einer Ecke des Werkstattsaals. Dunst noch von den Tagesbesuchern über den Dielen und Bohnerwachs.
   Aus dem Glas der Vitrinen heraus eine Gestalt, lautlos, den Silbergriffel fest in drei Fingern, vor dem Flachsleinen an der Staffelei. Unbestimmt die Gebärde, Konturen auf dem Stoff, Nasenflügel, Amorbogen, Ohrläppchen. Umrisse eines Gesichts, schmelzender Eisblock, Waben in der groben Textur, Faltenwurf und Schattenstriche, jetzt ein Augenpaar, ein Mund, Lippen, wirre Worte. Schließlich fest der Blick im fertigen Bild.
   Husten des Nachtwinds an den Fensterläden. Pfote in Pfote die Penaten im Ringelspiel um den Mittelpfeiler, Sandperlen aus den Ritzen. Schlaf.
   Bei Tagesanbruch der Hauswart, unwirsch, was zum Teufel?
   Hier! In den Strahlen der Morgensonne: das Werk, das neue Gemälde!
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KeTam
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Alter: 44
Beiträge: 6750

Das goldene Gleis Ei 1
Ei 10 Ei 8


BeitragVerfasst am: 02.11.2013 00:34    Titel: Antworten mit Zitat

Der Wind reißt mir die Tür aus der Hand und fast, fast hätte er sich auch Jennis Manuskript gegriffen, über dem ich die Zeit vergaß. Ich saß unter einer Weide und bemerkte nicht, wie das Licht schwächer und fahler wurde, wie Dunkelheit begann ihre Arme nach mir auszustrecken.

Dort neben dem Feuer liegt ein Schwarzer Mantel. Damit werd ich mich zudecken, mich unsichtbar machen, den Atem anhalten und hoffen, dass ich nicht allein die Nacht hier verbringen muss.
Der Schritte lauschen, die sich der Tür näheren, innehalten, vorbei gehen oder ...

Ich harre der Dinge.

Vielleicht finden sich noch andere hier ein, trinken, lachen, reden.
Dann werd ich meine Augen schliessen und beruhigt einschlafen.

Weckt mich bitte um sieben! wink

Ach, Lupo!
Und ich dachte, ich wär allein hier!

Erzähle er mir eine Gruselgeschichte! Laughing

edit: Gaukler, das ist ja geil, das Audiodings und das Bild ist ja animiert! wow! Danke dir! Schad, dass ich Nachts meistens schlafe ... Naja, veilleicht ein Grund das zu ändern! Laughing


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FUCK NAZIS!

... ansich ist die Nudel ja auch eine Art Waffe.*

*Anne Mehlhorn
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Lupo
Geschlecht:männlichHobbyautor


Beiträge: 365
Wohnort: Pegnesien


BeitragVerfasst am: 02.11.2013 05:57    Titel: Ach, KeTam Antworten mit Zitat

bis sieben Uhr ist es noch lange hin. Undurchdringlicher Nebel verhindert einen Blick auf Saturn. Mein Kaffee wird kalt. Angenehmes Dösen! Lupo.
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MosesBob
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BeitragVerfasst am: 03.11.2013 00:49    Titel: Antworten mit Zitat

Ich möchte jetzt gerne jemanden beleidigen, dem es aufgrund der Zeitzone nicht gestattet ist, zu kontern. Freiwillige vor!

Ach nee, geht ja gar nicht ... Confused


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(James Herbert)

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MosesBob
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BeitragVerfasst am: 03.11.2013 01:04    Titel: Antworten mit Zitat

Samstag Nacht in drei Akts Akten Azteken Teilen

I.

Auf der Sternschanze,
genaugenommen auf Höhe des Kumpir-Ladens,
trifft mich ein nostalgischer Schmerz,
der mir fast die Tränen in die Augen treibt,
weil er stechend scharf
vom Herzen
bis zum Schulterblatt reicht.
Ich trinke vier Bier für oder gegen das Vergessen
– zwei davon parallel –,
verwerfe den Anfang meines Buches,
an dem ich seit sechs Monaten schreibe,
denke mir einen neuen Anfang aus,
finde ihn brillant
und spüre mittelmäßige Empathie für den Typen,
dessen weibliche Begleitung am Tisch gegenüber
jedes Mal vor Langeweile dicke Backen macht,
wenn er nicht hinguckt
oder aufsteht,
um neue Getränke zu holen.



II.

Auf dem Hauptbahnhof,
wo treusorgende Ehefrauen ihren Männern
die Hemd- und Mantelkragen richten
(wie läufst du eigentlich rum!)
und ihnen mit Spuckedaumen
den Schlaf aus den Augen popeln,
wechsle ich mit schlafwandlerischer Sicherheit
die Bahnsteigkante und lande bombenvoll
im falschen Zug.
Eine junge Frau, deren Hautfarbe
genauso schwarz ist wie ihre Seele,
lässt das gesamte Abteil wissen,
was sie machen würde,
wenn sie blonde Haare hätte
(was sie nicht hat)
und sie deswegen jemand
als Nutte beschimpfen würde:
„Wenn isch blonne Haare hädde, ey,
und misch jemand als Nudde beschimpfe' tät‘,
boah, dann ...“
Sie lässt den Satz dann doch unvollendet –
möglicherweise aus Mangel an Wortschatz,
vielleicht aber auch aus Rücksicht
auf minderjährige Fahrgäste
in Begleitung ihrer Eltern.



III.

Im Club spielen sie doch tatsächlich
ein Lied von diesem Typen,
der noch gar nicht auf der Welt war,
als ich in seinem Alter war.
Daran merke ich aber nicht,
dass ich zu alt werde.
Dass ich zu alt werde,
merke ich daran,
dass mich vier Männer von der Tanzfläche schleppen müssen,
nachdem ich mich auf die Schnauze gepackt habe,
weil mir beim dirty dancing
die Bandscheibe rausgeflogen ist.
Und während ich versuche,
in getragener Poser-Poster-Pose
eine gute Figur zu machen
(was schwierig ist, wenn du aussiehst,
als hätte dich auf dem Urologen-Stuhl
die Leichenstarre überfallen),
imitiert die schmerzverzerrte Knautschzone meines Gesichts
ein Lächeln,
das den schockierten Gästen drumherum versichern soll:
„Alles in Ordnung,
macht euch keine Sorgen,
das gehört zu Show.
Ich komme wieder!“
Am Ausgang beschwert sich ausgerechnet
der Kräftigste von meinen Trägern,
weil ich aus dem Ohr
direkt auf seinen Anzug blute.


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Eredor
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BeitragVerfasst am: 03.11.2013 03:17    Titel: Antworten mit Zitat

ich wollte hier nur mal reinschreiben damit jeder sieht was für ein teufelskerl ich doch bin, weil ich nach 23 uhr noch wach bin.
und ich hoffe, das schindet bei euch genug eindruck für die nächsten drei jahre! Twisted Evil


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BeitragVerfasst am: 04.11.2013 00:46    Titel: Antworten mit Zitat

Ein thread für alle Wachen und Schlaflosen? Das ist genau das Richtige für mich. Allerdings fehlt mir noch der thread für Frühaufsteher.
Das Eingangsbild inspiriert mich jetzt zu einem Nachtspaziergang.
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Fahrender Gaukler
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BeitragVerfasst am: 04.11.2013 00:51    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Die Audiodatei habe ich übrigens in meinem Garten aufgenommen. Cool

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BeitragVerfasst am: 04.11.2013 00:54    Titel: Antworten mit Zitat

Dann hoffe ich, du kriegst das Wolfsrudel wieder los. Das Geheule stört vielleicht, wenn du doch mal schlafen willst.

EDIT: Hilfe, ich seh schon doppelt!

gruselig!
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Fahrender Gaukler
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BeitragVerfasst am: 04.11.2013 00:56    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Wolfsrudel? Welches Wolfsrudel? Razz

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BeitragVerfasst am: 04.11.2013 00:57    Titel: Antworten mit Zitat

In diesem thread geschehen seltsame Dinge! Sinnestäuschungen. Halluzinationen. Beginnender Wahnsinn.
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Mogmeier
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BeitragVerfasst am: 04.11.2013 02:43    Titel: Antworten mit Zitat

Beginnender Wahnsinn?
Der Wahnsinn ist mein täglicher nächtlicher Begleiter und das bereits seit meiner frühsten Kindheit. Im Alter von sechs Jahren war ich stolz, mir vorstellen zu können, wie das Universum mit seinem Urknall aus der kosmologischen Singularität entstanden ist. (Mein Großvater hatte es mir damals erklärt.) Ich störte mich dabei nicht an einer vermeintlich räumlichen Unendlichkeit, diese konnte ich recht schnell eingrenzen. Was mich seither aber in den Wahnsinn treibt, ist der Moment vor der kosmologischen Singularität (wenn man diesen überhaupt als Moment bezeichnen kann.) Wie kann ein Punkt im Nichts entstehen, der noch dazu unendlich klein erscheint? Wie kann ein Nichts überhaupt bestehen? Denn wenn ein Nichts vorhanden ist, ist ja etwas vorhanden (das Nichts). Wenn es aber vorhanden ist, kann somit nichts nicht vorhanden sein. Das Nichts kann also nur bestehen wenn es selbst nicht vorhanden ist ... dennoch war es scheinbar da.

Ich glaub, ich trink erst mal 'nen Schluck ... Und dann werde ich das Photon, das dem Doppelspaltexperiment ausgesetzt ist, gedanklich durch den Schmetterling der Chaostheorie ersetzen. – Mal schauen, was dann passiert.
(Die Nacht wird sicherlich noch lang!)


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Mana
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Apollon
BeitragVerfasst am: 04.11.2013 02:53    Titel: Antworten mit Zitat

Dieser Thread ist ganz nett für die Pausen zwischendurch, wenn man seinen Händen etwas Ruhe gönnen möchte, vom Palmen wedeln.. äh schreiben.

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Wissenschaft ist ein stahlharter Metalldildo zum umschnallen.- Vince Masuka

Mein Lieblingsepigramm:
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Und mich in gott und gott in mich zusammenfasse." von Johannes Scheffler
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Mogmeier
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BeitragVerfasst am: 05.11.2013 02:15    Titel: Antworten mit Zitat

Gerade nix los hier? Dann mach ich mal'n bisschen Krach!

Die letzten Tage hatte ich eine Baustelle direkt vorm Haus. Frühmorgens 7.30 Uhr rissen mich sägende Gesänge aus meinem Schlaf, der bis dahin gerademal zwei Stunden alt war, oder so.
(Mal kurz mit dem Diktiergerät aufgenommen.)


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BeitragVerfasst am: 05.11.2013 03:36    Titel: Antworten mit Zitat

.




        Die Nacht hat mich berührt,
        Nun muss ich wachen;
        Der Weg zum Morgen führt
        Durchs Geisterlachen ...





.
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Eredor
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BeitragVerfasst am: 09.11.2013 03:59    Titel: Antworten mit Zitat

Empfehlung

von Eredor
Ich dachte wirklich
es wäre eine gute Idee
anstelle von Glühwein
Kaffee zu trinken

 Shocked


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BeitragVerfasst am: 10.11.2013 00:53    Titel: Antworten mit Zitat

Empfehlung

von BlueNote
Melde: Ich hab den Fahrenden Gaukler mal so richtig genervt leicht verwundert erlebt. Aber so richtig! Nach 23 Uhr wird er offensichtlich zum Wolf, man hört es im ersten Beitrag.
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Fahrender Gaukler
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BeitragVerfasst am: 10.11.2013 03:23    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Melde: Du hast hier nix zu melden. Und ich auch nicht. Der Meldethread ist ein paar Querstraßen weiter.

Genachtschwärmt.


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BeitragVerfasst am: 15.11.2013 05:20    Titel: Antworten mit Zitat

Hab mir extra den Wecker gestellt. Jetzt gehöre ich auch dazu. Alle meine Freunde werden mich bewundern. Ich bin ein kühler Tüp.

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BeitragVerfasst am: 15.11.2013 05:23    Titel: Antworten mit Zitat



Wow. Hier ist die Hölle los.
















 Laughing
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