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Aus dem Leben von Frau Clown


 
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Sun Wukong
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BeitragVerfasst am: 30.10.2013 15:38    Titel: Aus dem Leben von Frau Clown eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

I.

Meine Freundin ist Clown. Clownin. Am Abend kommt sie von der Arbeit, rote Nase, Haare durcheinander. Zieht ihre übergroßen Schuhe aus und macht uns die erste Flasche Rotwein auf. Sie will für die nächsten Stunden kein einziges Lachen mehr hören, sagt sie.

Ihr Talent macht Valentina manchmal richtig zu schaffen. Denn natürlich leidet man darunter, wenn man beim Flirten einen Mann derart zum Lachen bringt, dass er sich ungeschickt den Cocktail-Strohhalm in die Nase rammt. Wenn der Zahnarzt sich nicht beherrschen kann bei der Wurzelkanalbehandlung, weil sich der Patientin eine Motte auf die Nase gesetzt hat und sich Frau und Motte mit Wimpern und Fühlern bezirzen. Und solche Dinge passieren ihr pausenlos. Es liegt an diesen Zufällen, die Valentina anzieht wie ein großer Hufeisenmagnet mit Kulleraugen. Und sie kann gar nicht anders, als diese Zufälle in etwas Schönes zu verwandeln. Etwa, wenn sie dem Mann mit Strohhalm in der Nase entgegnet: „Also ich muss schon sagen, Stoßzähne stehen Ihnen ausgezeichnet.“

Sie schminkt sich ab, plumpst neben mir auf die Couch und gießt sich nach. Gegenüber unserer Wohnung ist eine Schönheitsklinik, spezialisiert auf Rhinoplastik. So sitzen wir im Wohnzimmer, Nüsse knabbernd, schauen uns „Die 100 traurigsten Tierschicksale“ an und im Hintergrund das Knacken der Nasen, das Raspeln und Splittern der Knochen.

Die dort drüben wollen endlich mit ihrem Gesicht zufrieden sein, wollen, dass die Gesellschaft ihr Gesicht abnickt. Und Valentina bringt sie alle dazu, wieder verzerrte, hässliche Fratzen zu schneiden. Das kann Menschen wütend machen. Nicht jeder mag es, wegen einer Frau die Kontrolle über sich zu verlieren. Einmal hatte sich so ein Macker bei Valentinas Waschbär-Nummer eingestrullt. Hinter der Bühne verlangte er von ihr eine Wiedergutmachung. Ehrverletzung und so. Zum Glück hatte sie das Pfefferspray griffbereit.

Vorm Fernseher beginnt dann auch das Vorspiel: Valentina demütigt mich damit, mir all die gesalzenen Mandeln wegzufuttern und zieht mich damit auf, nur noch die langweiligen Erdnüsse essen zu können. Seelische Grausamkeit, wie sie nur von einer Frau kommen kann. Ich glaube aber, ihre Grausamkeit rührt von ihrer Unfähigkeit selbst zu lachen. Ich, der Mann mit dem Strohhalm in der Nase, habe sie noch nie lachen gehört.

Irgendwann ist Bettzeit. Wir zählen ab, wer den anderen als erstes ausziehen darf.
„Eine kleine Mickimaus
zog sich mal die Hose aus.
Zog sie wieder an
und Du bist dran!“
Schon wieder sie.

Als Valentina mein Gesicht an ihre Brüste drückt, hupt draußen ein LKW. Synchron. Prüfend betrachtet sie mich, ob sich ja kein Mundwinkel verzieht. Kurz darauf erwürgt sie sich fast mit ihren eigenen Nylons. Und ich ersticke ebenfalls am unterdrückten Glucksen, schaue sie flehend an. Eine Weile lässt sie mich noch schmoren. Dann, endlich, sagt sie herrisch: „Es darf gelacht werden.“
Mit schmerzendem Kehlkopf japse ich nach Luft – jedes Mal, wenn ich vorher lache, ist auf der Stelle Schluss mit Lust.
„Wie macht der Hengst? Na? Wie macht der Hengst?“, peitscht sie auf mich ein.
Wieher, wieher.


.

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Papagena
rara avis


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Ei 8


BeitragVerfasst am: 30.10.2013 17:46    Titel: Antworten mit Zitat

Gefällt mir gut. smile

Die (für mich) eher ungewöhnlichen Details machen das zu einem interessanten Text. Gut geschrieben, flüssig zu lesen, das auf jeden Fall auch.

Meine Lieblingsstelle:

Sun Wukong hat Folgendes geschrieben:
Sie schminkt sich ab, plumpst neben mir auf die Couch und gießt sich nach. Gegenüber unserer Wohnung ist eine Schönheitsklinik, spezialisiert auf Rhinoplastik. So sitzen wir im Wohnzimmer, Nüsse knabbernd, schauen uns „Die 100 traurigsten Tierschicksale“ an und im Hintergrund das Knacken der Nasen, das Raspeln und Splittern der Knochen.

Wunderbares Kopfkino. smile

Teil I von ...?


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lilli.vostry
Wortschmiedin


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BeitragVerfasst am: 31.10.2013 15:14    Titel: aw:frauclown Antworten mit Zitat

Hallo Wukung,

ganz lustige Clownsgeschichte. Wenn auch vom Thema nicht neu, der Clown/hier eine Clowin, die auf der Bühne die Leute zum Lachen bringt und privat es nicht mehr erträgt und gar zur Domina wird...

Hübsch die Szene mit der Schönheitsklinik, nur der erhobene Zeigefinger beim Gesicht anderen zuliebe anpassen, stört mich beim Lesen.
Das hätte ich mir beiläufiger aus dem Erzählen heraus gewünscht, wie auch der übrige Text geschrieben ist.

Verwirrend zunächst die Erzählperspektive, wer da spricht. Es klingt wie eine Frau vom Ton her, da von "Macker" auch die Rede ist... So würde ein Mann wohl nicht über einen anderen reden.
Doch dann stellt sich heraus, dass es "Ich, der Mann mit dem Strohhalm" in der Nase ist,der die ganze Zeit von seiner Freundin erzählt.
Das ist seltsam, dass er auf einmal von sich selbst redet, wo er doch die ganze Zeit der Erzähler ist...

Der Schluss mit dem Hup-Gag, beinah Erwürgen und peitschendem Wieher Wieher Gelächter ist sicher bewusst überdreht komisch, aber mir eine Spur zuviel. Eine derart herzlos kalte Clownsfrau kann ich mir nicht vorstellen.

Die Nr. I vor dem Text lässt vermuten, dass weitere Episoden folgen?

Würde mich interessieren, wie es weitergeht mit der Clownsfrau und ihrer Lach-oder besser Vergnügungs-Allergie.

Gerne gelesen.

Viele Grüße,
Lilli


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Jack Burns
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BeitragVerfasst am: 31.10.2013 16:05    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Sun Wukong

Moment noch - ich muss erst meinen Neid herunterschlucken.

Sehr schönes Stück Humor. Ich habe mich gekringelt.
Du weißt genau, wie man Pointen setzt.
Zitat:
...wenn man beim Flirten einen Mann derart zum Lachen bringt,..

Dieser Satz schien mir aus weiblicher Perspektive erzählt. Deshalb gab es auch bei mir eine kurzzeitige Irritation das Geschlecht betreffend.
Obwohl anfangs die "Clownin" auf eine spöttische, männliche Sichtweise hindeutet.

Der letzte Absatz, mit dem Lachverbot, erinnerte mich an meine Lieblingsszene aus "Das Leben des Brian" Laughing

Und ab jetzt: Jeden Tag ein weiterer Teil, bitte!

Grüße
Martin


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Sun Wukong
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BeitragVerfasst am: 01.11.2013 11:14    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo, ihr Drei! Vielen Dank für eure unterschiedliche Rückmeldung.
Papagena hat Folgendes geschrieben:
Teil I von ...?
Ich denke so 3,4. Die anderen Episoden sind noch im Rohstadium. Ich habe mich mal für den Feedbackbereich entschieden, damit ich mir für den Rest entsprechend Mühe gebe. Das hat schon mehrere Male hier im Forum so geklappt, dass am Ende eine für mich gelungene Story herauskommt, also wage ich es erneut.

Lilli, schön, dass du auch wieder vorbeischaust. Das mit dem Gesicht anpassen für andere - ok, das große "G"-Wort Gesellschaft wird da zum Elephant im Porzellanladen. Hier wollte ich möglichst schnell einen größer angelegten Gegensatz vom gleichförmig Schönen und dem Abseitigen herstellen. So ja auch der Verlauf im Text: zuerst eher schöne Bilder, mit der Motte und so, zum Schluss diese sehr trashige Bettszene, gleichzeitig ihre "Abgründe" als trauriger Clown zeigend.

Für den traurigen Clown habe ich mich entschieden, weil damit der Konflikt im Charakter schnell dargestellt ist. In meiner "Kuh-Story" vom Anfang des Jahres fehlte der deutlich herausgearbeitete Konflikt sowohl im Charakter und im Plot. Das will ich hier etwas anders machen. Gerade Konflikte helfen ja, schnell komische Szenen zu skizzieren - das kam bei mir bis jetzt zu kurz.

Dass die Bettszene für dich zu viel Nonsens ist, verstehe ich. Tatsächlich pendelt die Geschichte, so wie die Kuh-Geschichte, etwas unentschlossen zwischen Realismus und Nonsens. Das schmeckt nicht jedem, aber besser bekomme ich diese Mixtur momentan eben noch nicht hin.

Dass du und Martin Probleme mit der Identität des Erzählers hattet, sogar in seiner Ausdrucksweise, finde ich lustig. Vielleicht Nachwirkungen von meinen Ich-Versuchen mit weiblicher Hauptfigur? Okay, "Macker" sticht also heraus - da hatte ich auch den Thesaurus bemüht, aber nichts passenderes gefunden - also der Erzähler soll da schon so eine leichte Wut gegenüber diesem übergriffigen Typ zeigen, deshalb hatte ich mich dafür entschieden. Hm, die Erzählstimme selbst hatte ich mir als trocken-naiv vorgestellt. Beiläufig (das kam schönerweise so auch an bei dir) und auch durchtränkt von eher kindlichen Dingen.

Und danke auch sehr für dein Lob, Martin! Ja, bei der Lach-Szene hatte ich auch die mit sich kämpfenden Legionäre vor Augen... Kann noch nicht sagen, in welchem Tempo ich die anderen Teile einstelle, aber ich hoffe, sie werden dir ähnlich gefallen.

Grüße!
Christian
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Zauberstift
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BeitragVerfasst am: 01.11.2013 12:08    Titel: Antworten mit Zitat

Hallöchen....
Valentina gefällt mir. Es kommt mir so bekannt vor, dieses Verhalten, wenn ihr Freund nicht lachen darf. Ist schon schlimm, wenn man nicht über über den eigenen Schatten springen kann. Laughing Ich frage mich, warum ist sie Clownin?? Den Abzählspruch finde ich ein wenig zu..hm...plump, passt irgendwie nicht. Freue mich auf die Fortsetzung. lg
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Smeagollum
Abc-Schütze

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Beiträge: 4



BeitragVerfasst am: 02.11.2013 03:29    Titel: Antworten mit Zitat

Mir gefällt dein Humor, Sun Wukong,
dementsprechend viel Spaß hatte ich auch beim Lesen dieses Textes.

Die einzige Szene, die mir nicht so gut gefallen hat, war die mit der Motte, weil ich es für sehr unwahrscheinlich halte, dass sich eine Motte auf die Nase setzt, obwohl in der Gegend sehr viel Bewegung herrscht.

Der Abzählreim hat mich nicht gestört: ich fand ihn so absurd, dass er schon wieder gut war.

Freue mich schon auf die Fortsetzungen wink
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BlueNote
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Ei 4



BeitragVerfasst am: 02.11.2013 09:51    Titel: Antworten mit Zitat

Hi!

Ich finde diesen Text einfach nur grauenhaft! Der Plot (ein Clown ist nur der Fassade nach lustig) ist uralt, die Problematik (ein Clown will ein Clown sein, obwohl er gar kein Clown sein will) völlig an den Haaren herbeigezogen. Wie soll man sich das überhaupt vorstellen: Der Clown kommt abends von der "Vorstellung" nach Hause, steht offensichtlich auf einer "Bühne". Ich kenne Clowns vom Zirkus her, die aber auf Wanderschaft sind und nicht, dass sich jemand mit einer Pappnase auf die Bühne des städtischen Theaters stellt. Ich dachte zunächst, es sei vielleicht ein Clown, der aus therapeutischen Gründen in einem Krankenhaus tätig ist (aber zur Schönheitsklinik passt das ja auch nicht).

Dieser Text gipfelt in Aussprüchen wie
Zitat:
Ihr Talent macht Valentina manchmal richtig zu schaffen.
Das tut ja fast schon weh! Wer zwingt denn die Gute dazu, Clown zu sein? Ihr Talent? Mein Gott! Worin liegt dann das Problem? Ich fasse es nicht! Und das im Feedback ... (Schon allein der Titel!)

Hat nicht irgendwer geschrieben, im Feedbackbereich dürfe man jemandem seinen Text um die Ohren hauen. Wenn ja, würde ich das jetzt mit äußerstem Nachdruck tun.

BN
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Harald
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BeitragVerfasst am: 02.11.2013 11:27    Titel: Antworten mit Zitat

BlueNote hat Folgendes geschrieben:

Ich finde diesen Text einfach nur grauenhaft!


Hätte ich nach dem ersten Lesen so auch gesagt, dann habe ich mir das noch mehrmals durchgelesen und sehe es inzwischen als die satirische Überspitzung, die den Text als Beschreibung eines Workoholics, eines Menschen werden lässt, der Arbeit und Beruf nicht mehr trennen kann.

 Wink


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BlueNote
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BeitragVerfasst am: 03.11.2013 10:03    Titel: Antworten mit Zitat

Der Beruf eines Clowns eignet sich aber auch nicht allzu gut, (zumindest mir) die Problematik eines Workoholics vor Augen zu führen. Die Protagonistin will im Alltag nichts mehr von ihrem Clownsengagement wissen. Ist das nicht etwas ganz anderes?
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Harald
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BeitragVerfasst am: 03.11.2013 11:22    Titel: Re: Aus dem Leben von Frau Clown Antworten mit Zitat

@ BlueNote

Sun Wukong hat Folgendes geschrieben:

Meine Freundin ist Clown. Clownin. Am Abend kommt sie von der Arbeit, rote Nase, Haare durcheinander. Zieht ihre übergroßen Schuhe aus und macht uns die erste Flasche Rotwein auf. Sie will für die nächsten Stunden kein einziges Lachen mehr hören, sagt sie.


Erste Überspitzung, da erfahrungsgemäß kein Clown, keine Clownin im Clownsoutfit vom Veranstaltungsort nach Hause gehen würde, vor allem nicht in den "Bootskähnen" von Schuhen …

Sun Wukong hat Folgendes geschrieben:
Ihr Talent macht Valentina manchmal richtig zu schaffen. Denn natürlich leidet man darunter, wenn man beim Flirten einen Mann derart zum Lachen bringt, dass er sich ungeschickt den Cocktail-Strohhalm in die Nase rammt. Wenn der Zahnarzt sich nicht beherrschen kann bei der Wurzelkanalbehandlung, weil sich der Patientin eine Motte auf die Nase gesetzt hat und sich Frau und Motte mit Wimpern und Fühlern bezirzen. Und solche Dinge passieren ihr pausenlos. Es liegt an diesen Zufällen, die Valentina anzieht wie ein großer Hufeisenmagnet mit Kulleraugen. Und sie kann gar nicht anders, als diese Zufälle in etwas Schönes zu verwandeln. Etwa, wenn sie dem Mann mit Strohhalm in der Nase entgegnet: „Also ich muss schon sagen, Stoßzähne stehen Ihnen ausgezeichnet.“


Clowns, Komiker, Comedians tun alles, um in der Freizeit nicht den übergroßen Spaßvogel herauszuhängen zu lassen. Ich war einmal als Musiker bei einer Zeltveranstaltung im hohen Vogelsberg, da war Didi Hallervorden Stargast. Der ging vorher als normaler Besucher über den Platz, da hat ihn niemand erkannt, lediglich zwei Frauen diskutierten, ob das Zufall wäre, dass da einer herumlief, der dem Fernsahstar entfernt ähnlich sah …

Sun Wukong hat Folgendes geschrieben:
Sie schminkt sich ab, plumpst neben mir auf die Couch und gießt sich nach. Gegenüber unserer Wohnung ist eine Schönheitsklinik, spezialisiert auf Rhinoplastik. So sitzen wir im Wohnzimmer, Nüsse knabbernd, schauen uns „Die 100 traurigsten Tierschicksale“ an und im Hintergrund das Knacken der Nasen, das Raspeln und Splittern der Knochen.


irreal, speziell das

Sun Wukong hat Folgendes geschrieben:
Die dort drüben wollen endlich mit ihrem Gesicht zufrieden sein, wollen, dass die Gesellschaft ihr Gesicht abnickt. Und Valentina bringt sie alle dazu, wieder verzerrte, hässliche Fratzen zu schneiden. Das kann Menschen wütend machen. Nicht jeder mag es, wegen einer Frau die Kontrolle über sich zu verlieren. Einmal hatte sich so ein Macker bei Valentinas Waschbär-Nummer eingestrullt. Hinter der Bühne verlangte er von ihr eine Wiedergutmachung. Ehrverletzung und so. Zum Glück hatte sie das Pfefferspray griffbereit.


irreal, speziell das

Sun Wukong hat Folgendes geschrieben:
Vorm Fernseher beginnt dann auch das Vorspiel: Valentina demütigt mich damit, mir all die gesalzenen Mandeln wegzufuttern und zieht mich damit auf, nur noch die langweiligen Erdnüsse essen zu können. Seelische Grausamkeit, wie sie nur von einer Frau kommen kann. Ich glaube aber, ihre Grausamkeit rührt von ihrer Unfähigkeit selbst zu lachen. Ich, der Mann mit dem Strohhalm in der Nase, habe sie noch nie lachen gehört.


Das und das Folgende lassen wir besser unkommentiert …


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Harald

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crim
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BeitragVerfasst am: 03.11.2013 11:33    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Wukong,
Ja, das ist ein Abstrusitätenkabinett.
Ja, das ist total überzogen.
Ja, das Ende ist selten dämlich.
Ja, dahinter liegt (wahrscheinlich/vielleicht) etwas verborgen.
Ich würde gerne weiterlesen, weil es seltsam ist, die Bilder teils komisch teils hart, comic-haft, aber voller Irrwitz-Ideen und dann könnte für mich klarer werden, was noch dahinter steckt.
LG Crim
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Jack Burns
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BeitragVerfasst am: 03.11.2013 13:14    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Kollegen

Nach meinem Empfinden stellt dieser Text auch eine Liebeserklärung dar. Obwohl Valentina als herrische, verbitterte Partnerin gezeichnet wird, zeigt der Erzähler Verständnis und nimmt ihre kleinen Gemeinheiten hin.
So denke ich, dass sie auch liebenswerte Seiten hat, die er erkennt, und für die er sie liebt.
Auch der spielerisch-lustvolle Umgang miteinander,speziell am Ende, spricht für eine entspannte und erfüllende Beziehung.

Das könnte sich natürlich, nach einigen Jahren des Frusts, ändern. Laughing


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Sun Wukong
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BeitragVerfasst am: 03.11.2013 13:25    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo, ihr Lieben,
noch mehr Sichtweisen auf den Text - schön. Okay, ich sehe, die Schwankungen im Text werden öfters benannt, der Ton ist da wohl nicht eben genug. Ich werde nach den nächsten Teilen dann nochmal überlegen, ob das nicht eher in den Trash passt.

Zauberstift, sie ist Clown, weil ich eine Geschichte über einen weiblichen Clown schreiben wollte, ganz einfach Sig Und schön, dass du da ein Verhalten zwischen einem Paar wiedererkennst. Trotz der Abstrusitäten ist mir natürlich eine gefühlsmäßige Verbindung zur Geschichte wichtig - kalt soll es nicht sein.

Smeagollum, danke auch dir für die nette Rückmeldung. Bin gespannt, ob die weiteren Einfälle auch unterhalten können.

BlueNote, klar kann man hier Texte Leuten um die Ohren hauen, warum nicht? Einen Teil deiner heftigen Reaktion denke ich aber auch mit den eigenen Geschmacksvorlieben erklären zu können: ich fand deine Erzählung vom Forentreffen einen der besten Texte in der Du-Form hier, die ich gelesen habe. Auch in anderen Texten von dir geht es dir um Aufrichtigkeit und Wahrhaftigkeit. Nun, meine Texte sind oft gekünstelt, manieriert und hochgradig konstruiert, so wie eben auch die Texte von Humoristen, die ich sehr mag. Das muss man überhaupt nicht mögen, aber ich verstehe nicht, wie du dich so an dem Unrealistischen aufhängen kannst. Ich meine, wenn deine bekannten Clowns versuchen, dich zum lachen zu bringen, in dem sie aus einem Staubsauger ein Raumschiff werden lassen, mit dem sie die Wunder des Weltalls erkunden, schüttelst du dann auch nur den Kopf und sagst "Unrealistisch!"?

Wichtig ist mir einfach, dass mein Versuch, hier aus Zufälligem etwas Schönes zu machen - wie bei der Kuh-Geschichte - für das Gros der Rezensenten lustig ist, oder sie dem Strom der Bilder etwas abgewinnen können - oder im Idealfall beides.

Daher freut es mich auch, das Harald sich eine Lesart erschlossen hat und versuche auch, diese Ebene mit dem von der Arbeit entfremdeten Workaholic beizubehalten.

Crim, um etwas verborgenes offen zu legen: der Text soll auch, wie ich Zauberstift schon sagte, einfach eine Hommage an ein Phantasiegespinst sein, also an diese Frau, die seltsame Zufälle anzieht und sie wie eine Alchemistin in Schönes verwandelt.

Danke für den Austausch,
   Christian
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Bananenfischin
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BeitragVerfasst am: 03.11.2013 15:44    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Christian,

das ist wieder mal ein echter Sun Wukong! smile extra
Ich lese deine Texte immer gern; sie haben für mich etwas Besonderes. Man könnte gewiss noch schleifen, aber die vielen kleinen, außergewöhnlichen Details und Beobachtungen nehmen mich sofort für den Text ein. "Kalt" wirkt er auf mich nicht; die Absicht einer "Hommage" ist für mich durchaus erkennbar.
Wenn das Trash ist, dann ist es verdammt guter. Freue mich auf mehr. smile

Liebe Grüße
Bananenfischin


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»Ob ich mir eine Dramatisierung meiner Bücher vorstellen kann? Ich kann mir das überhaupt nicht vorstellen, in meinen letzten vier Büchern gibt es keine Handlung.« (Andreas Maier im Gespräch mit Raimund Fellinger, 2015)
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BlueNote
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BeitragVerfasst am: 03.11.2013 20:48    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:

Nun, meine Texte sind oft gekünstelt, manieriert und hochgradig konstruiert, so wie eben auch die Texte von Humoristen, die ich sehr mag. Das muss man überhaupt nicht mögen, aber ich verstehe nicht, wie du dich so an dem Unrealistischen aufhängen kannst.

Mich stören eher die Ungenauigkeiten, etwa wenn du schreibst, dass ein großer Hufeisenmagnet mit Kulleraugen Zufälle anzieht. Oder eben dass der Clown nach der Vorstellung im Kostüm nach Hause kommt. Vielleicht kann ich das hörbare Knacken der Nasen in der Klinik noch als Skurrilität durchgehen lassen.

Mal sehen, wie das so weiter geht und was letztendlich als "Aussage" hinter deinem "skurrilen" Text steckt. Der lakonische Sprachstil kommt bei mir durchaus positiv an ... die vermutlich absichtlich gesetzten Albernheiten nicht so.

Aber ein guter Schreiber bist du allemal - das kann man sogar aus diesem Text heraus lesen.

BN
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adelbo
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BeitragVerfasst am: 04.11.2013 20:05    Titel: Antworten mit Zitat

Mir gefällt der Text sehr!
Eine wunderbare kleine Satire die sich auf einiges im täglichen Leben herunterbrechen lässt.  Sehr schön geschrieben, sehr schöne Bilder und glaubwürdig vermittelt, der unglaubwürdige Feierabend einer Clown in.
Wie immer sehr fantasievoll deine Geschichte. Ich mag sie sehr.

LG
adelbo


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fancy
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Wohnort: Im sonnigen Süden


BeitragVerfasst am: 05.11.2013 19:25    Titel: Antworten mit Zitat

Mit hat die Geschichte auch sehr gut gefallen. Dummerweise gefallen mir gerade die Verrücktheiten besonders.  Rolling Eyes
In meinen Augen ist sie kein Workaholic, sondern jemand, der sich selbst und seiner Umgebung eine Auszeit gönnt. Sehr viel lachen ist sauanstrendend. Die Augen tränen, der Bauch tut weh und die Gefahr, nicht mehr aufhören zu können, ist gewaltig. (Und es stört mich nicht, wenn Autor und Kritiker das anders sehen.  Razz )
Ich brauche auch nicht für jede absurde Situation eine Erklärung. Ich nehme sie einfach hin und gucke zu, wie sie sich entwickelt.

Auch ich sehe ein eingespieltes Paar und einen Mann, der diese Frau sehr liebt. Er nimmt es hin, keine Mandeln abzukriegen, er lässt zu, dass sie jedes Mal den Abzählreim gewinnt, weil er diese Situationen genießt. Er mag halt ausgezogen werden. Warum denn auch nicht?

Ich bin gespannt wie es weiter geht.

Liebe Grüße

fancy


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Sun Wukong
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BeitragVerfasst am: 06.11.2013 19:02    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Danke euch auch für die weitere Rückmeldung. Ich stelle jetzt erst mal den nächsten Teil ein, damit die Geschichte noch etwas mehr Gesicht bekommt.
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Sun Wukong
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BeitragVerfasst am: 06.11.2013 19:07    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

II.

Als ich aufwache, ist Valentina schon am Telefonieren.
„Ja, Freelance-Clown“, höre ich sie sagen. „Sahnetorte ins Gesicht kostet extra.“
Dann geht sie zum Poweryoga im Bürgerzentrum drei Straßen weiter. Ein Clown braucht eine gute Kondition.

Abends ihr Auftritt beim öffentlichen Empfang der Gesellschaft für Sprecherziehung von Menschenaffen. Ich mittendrin. Es ist immer spannend im Publikum zu sitzen und die Reaktionen der Zuschauer betrachten zu können. Manchmal sind es nur winzige Details, die über einen Lacher entscheiden: eine Bewegung, die fließender gelingt als beim letzten Mal, eine Sprechpause, die eine Sekunde länger dauert. Und natürlich, ob das Publikum einen Stock im Arsch hat oder nicht.
„Strohhalm?“, fragt die Frau vom Catering-Personal, als ich mir einen Sekt mit Orangensaft hole.
„Nein, danke.“

Langsam wird es still im Saal, der aufgezogene Theatervorhang schlägt Wellen. Und: ein Waschbär betritt die Bühne. Er schaut sich verstohlen die Umgebung an, bis seine Augen riesengroß werden: Ein Mülleimer! In der Mitte der Bühne. Ganz für ihn allein! Der Waschbär schleicht um die Tonne, zwar noch vorsichtig, doch seine überbordende Freude kann er nicht lange hinterm Berg halten. Aus dem Schleichen wird ein Tanz, bis plötzlich der Deckel mit lautem Scheppern zu Boden fällt. Schwupps, steht der Waschbär wieder hinter dem Vorhang und lugt erschrocken auf das, was er angerichtet hat. Mit neuem Ansporn huscht Waschbär Valentina, einen Streifen schwarzer Schminke um die Augen, zur nun offenen Tonne. Dann fischt sie nacheinander eine Zeitung, eine Bananenschale, einen kaputten Regenschirm und einen einbeinigen Plüschaffen heraus. Den Affen bestaunt sie von allen Seiten. In der Hand hält er eine Geige, Füllwatte quillt aus seinem Beinstumpf. Sie drückt ihm die Geige an die Schulter und über Lautsprecher hört man ihn sein Instrument stimmen. Dann beginnt der Affe We Don't Need No Education zu spielen und Valentina singt dazu.
„Frechheit, Sie Clown!“, ruft ein Mann aus dem Publikum und schleudert sein Sektglas auf die Bühne. Es trifft Valentina am Kopf.

Waschbär und Affe plumpsen auf den Hintern. Während ich von meinem Sitz aufspringe und man den erbosten Primatenforscher aus dem Saal bringt, hebt Valentina den Plastikkelch auf. Sie hält ihn hoch, bis das Publikum mit seiner Aufmerksamkeit wieder bei ihr ist. Schwarze Fäden rinnen ihre Wangen hinab. Der Waschbär senkt den Kelch, riecht daran und verzieht augenblicklich das Gesicht. Grübelnd betrachtet er nun seinen Giftbecher, das Publikum und die aus der Tonne geborgenen Schätze. Dann kneift er die Augen zu und führt den Kelch an die Lippen. Das Publikum verstummt. Überrascht reißt Valentina die Augen wieder auf, nimmt den Plüschaffen und steckt ihm das Sektglas an seinen Beinstumpf. Sie lässt ihn eine Proberunde laufen: die Prothese sitzt. Damit verlassen die Beiden zufrieden die Bühne. Ohne auf der Bananenschale auszurutschen. Vorhang. Applaus.

Später entschuldigt man sich vielmals bei Valentina. Toll, wie sie die Situation gelöst hätte. Hoffentlich könne sie in ein paar Tagen über die ganze Angelegenheit lachen. Ein Wunsch, dem ich mich anschließe.

Auf dem Balkon der Festhalle schnappen wir frische Luft. Valentina wirkt seltsam gelöst, wie sie dort an der Balustrade steht zwischen den Plastikgorillas, noch immer die verlaufene Schminke im Gesicht. „Genug Affen für heute. Ab ins Bett, von mir aus ohne Lachtabu.“
Ich lockere meinen Kragen und eine Dampfwolke steigt in die kalte Nacht. Lange schauen wir ihr nach.
„Das Leben - ein bisschen heiße Luft, das in der Dunkelheit verpufft“, sagt sie schließlich.

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Gast







BeitragVerfasst am: 07.11.2013 10:22    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Sun Wukong!

Zitat:
Abends ihr Auftritt beim öffentlichen Empfang der Gesellschaft für Sprecherziehung von Menschenaffen.
smile

Zitat:
„Strohhalm?“, fragt die Frau vom Catering-Personal, als ich mir einen Sekt mit Orangensaft hole.
„Nein, danke.“
smile extra

Zitat:
Dann beginnt der Affe We Don't Need No Education zu spielen und Valentina singt dazu.
lol

Ich mag die Fortsetzung sehr! Sie nimmt Elemente aus dem ersten Teil auf, immernoch scheint der solidarische, auch liebende Blick des Erzählers durch, eine schöne Geschichte über eine ungewöhliche Frau.
Schön, sie hier zu lesen,

Lorraine
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BlueNote
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BeitragVerfasst am: 07.11.2013 11:17    Titel: Antworten mit Zitat

Freelance-Clown smile extra

Das geschilderte Clownsprogramm erinnert mich an eine Szene aus Til Schweigers Kleinohrhasen. Allerdings war das eine Szene mit Kasperletheaterfiguren im Kindergarten. Pink Floyd auf der Geige ist allerdings neu. Wahrscheinlich würde das gar nicht funktionieren mit den ungelenken Kasperletheaterpuppen.

Vielleicht geht's ja (mit deiner Geschichte), wenn man sich auf den ganzen Irrsinn einlässt. Frau Lorraine kriegt das ja auch hin. Und sie ist schließlich der Maßstab (für guten Geschmack).
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