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Abschweif (Kurzgeschichte)


 

 
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Parabel
Sonntagsschreiber


Beiträge: 10



BeitragVerfasst am: 11.09.2013 14:55    Titel: Abschweif (Kurzgeschichte) eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Nein. Das mache ich nicht!

Ach komm schon, es ist doch überhaupt kein Risiko dabei.

Kein Risiko? Was den dann?

Thomas und ich haben alles vorbereitet. Wir sind schneller draußen als die merken dass wir drin sind. Zack, zack! Das haben wir schon so oft gemacht!

Nein! Wie oft noch!

Willst du dein ganzes restliches Leben hier rumhocken und nichts tun? Sieht so für dich deine Zukunft aus? Eine endlose Aneinanderreihung derselben Abläufe bis du achtzig bist und es keine Sau interessiert wenn du an Langeweile verreckst.

Glaubst du, es würde irgendeine Sau interessieren wenn du in deiner Zelle vergammelst? Nein, vergiss es. Ich bin nicht dabei. Das lässt mein Gewissen nicht zu.

Dein Gewissen, dein Gewissen. Scheiß auf dein Gewissen!  Schau dir mal deine Tochter an. So, wie ihr jetzt lebt, hat sie doch überhaupt keine Perspektive!

Glaubst du sie hat eine, wenn ich im Knast hocke? Glaubst du, das wird irgendetwas an unserer Situation verbessern?!

Du redest darüber als stände es schon fest, dass die Sache kippen würde.

Tut sie ja auch.

Hör mir zu. Stell dir nur einmal vor, was du mit der ganzen Kohle anfangen könntest. Ihr drei, ihr könntet in ein schönes, spießiges Einfamilienhaus am Arsch der Welt kaufen und so tun als würdet ihr schon immer so Leben.

Eine endlose Aneinanderreihung derselben Abläufe.

Bis du achtzig bist. Und es nur deine genauso spießigen Nachbarn interessiert ob du verreckst. Wahrscheinlich noch nicht einmal die.

Ich bin dabei.
---

Ich hoffe, ich bin hier richtig in diesem Forum mit dieser Kurzgeschichte und bitte Ausdrücklich um Kritik, Verbesserungsvorschläge und Interpretationen wink

Parabel

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Piratin
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Ei 2


BeitragVerfasst am: 11.09.2013 15:12    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Parabel,

Willkommen hier. Wenn Du magst, kannst Du Dich auf dem roten Teppich vorstellen, damit man so ein bißchen was über Dich und Dein Schreiben erfährt.
Nun zu Deiner Kurzgeschichte:
Leider ist das so keine Kurzgeschichte, es ist ein Dialogstück, bei dem ich leider nicht viel über die Figuren erfahre. Lediglich was einer der Redner über das langweilige und anscheinend an der Armutsgrenze geführtes Leben denkt. So ist es leider keine lebendige Geschichte, denn eine solche lebt durch die Protagonisten, die hier keine Rolle spielen. Einer will einen anderen zu einem Überfall oder was auch immer überreden und mit stereotypen Äußerungen, was das zu erzielende Geld alles für ihn verändert wird, überredet er ihn dann, wobei ich mir nicht vorstellen, dass diese Konversation ausreicht, jemandem zu einer Straftat zu bringen.
Einige Rechtschreib- und Kommafehler sind auch noch drin, aber wichtiger ist, dass es so keine Geschichte ist, die funktionieren kann.
Sorry, aber Du wolltest Kritik und vielleicht äußern sich auch noch Andere.
Viele Grüße
Piratin


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Parabel
Sonntagsschreiber


Beiträge: 10



BeitragVerfasst am: 11.09.2013 15:20    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Warum entschuldigst du dich? Du hast recht, ich habe euch drum gebeten wink

Nun ja, was ich mit dem Text vermitteln will, ist die Veränderung der Figur. Nicht nur im Dialog. Dieser sollte eigentlich nur metaphorisch für ein Lebensabschnitt stehen.
Was ist es denn dann, wenn keine Geschichte?
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Iknim
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BeitragVerfasst am: 11.09.2013 15:32    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Parabel,

Zitat:
Ich hoffe, ich bin hier richtig in diesem Forum mit dieser Kurzgeschichte und bitte Ausdrücklich um Kritik, Verbesserungsvorschläge und Interpretationen
Deshalb antworte ich dir - nur daran habe ich erkannt, dass du es ernst meinst.
Wenn ich dein Text richtig verstanden habe, ist er ein Dialog zwischen zwei Gefängnisinsassen. Damit das auch deutlich wird, währe es wünschenswert, dass du die Wörtliche Rede durch Anführungsstriche "" kennzeichnest.
Darüber hinaus besteht dein Text anscheinend nur aus einem Dialog. Das ist zwar ungewöhnlich, und man kann es durchaus so machen - dann muss der Wortwechsel aber auch genial und witzig sein. So wie er jetzt ist, wirkt er auf mich primitiv und langweilig. Klar, in unserer realen Welt sind unsere Gespräche auch oft primitiv und mit vielen Füllwörtern bestückt. Aber genau deshalb müssen die Dialoge in literarischen Texten auch anspruchsvoll sein, denn man will ja z.B. mithilfe einer Kurzgeschichte dem Alltag entfliehen - und das funktioniert nur, wenn der Text spannend ist oder beim Leser Interesse weckt. Hier ist irgendwie beides nicht der Fall.
Um gute Dialoge schreiben zu können, bracht man jahrelange Übung.

Zitat:
Titel: Abschweif (Kurzgeschichte)

Der Titel Abschweif ist gut getroffen, denn beim lesen deines Textes schweife ich immer wieder vor Langeweile ab. Ist das vielleicht so gewollt?
Eine Kurzgeschichte ist es aber nicht wirklich. Hast du dir vielleicht einmal andere Kurzgeschichten durchgelesen?

Es tut mit leid wegen der harten Kritik, aber du hast ja um welche gebeten. Und viel Positives fällt mir hierzu nicht ein.

Liebe Grüße,
Iknim


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Piratin
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BeitragVerfasst am: 11.09.2013 15:36    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Parabel,

damit eine Figur sich verändern kann, benötigt sie einen Wendepunkt. Dieser ist hier nicht vorhanden, denn es gibt außer dem stetigen Einreden der anderen Person nichts, was diese Verändern auslösen könnte.
Zu Anfang hatte ich geschrieben, dass Dein Text ein Dialogstück ist und keine Kurzgeschichte. Eine Geschichte braucht Aktion, eine bestimmte Atmosphäre oder Raum, in dem dem Geschichte spielt und Protagonisten, die in welcher Form auch immer ein Kopfkino in Gang setzen können. Hier erfahre ich ja noch nicht mal, wo die Unterhaltung stattfindet. Mit Kopfkino meine ich jetzt aber nicht ausschweifende Beschreibungen von Figuren oder Orten, sondern einfach, dass ich über das Setting und Motive der Protagonisten etwas erfahren kann, damit es interessant ist, den Text zu lesen.
Viele Grüße
Piratin


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Iknim
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BeitragVerfasst am: 11.09.2013 15:38    Titel: Antworten mit Zitat

Erst jetzt habe ich den vorigen Kommentar gesehen. Entschuldigung, wenn ich fast das gleiche wie die Piratin geschrieben habe

Zitat:
Was ist es denn dann, wenn keine Geschichte?

Wenn du es wirklich wissen willst, sag ich es ganz direkt:
Es ist ein (für mich) langweiliger DialogNicht böse sein, aber du hast gefragt

Liebe Grüße,
Iknim


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Parabel
Sonntagsschreiber


Beiträge: 10



BeitragVerfasst am: 11.09.2013 15:43    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Danke an alle Antworten.
Ich denke mein Problem ist, dass ich zu viel in den Text "hineindenke",
was andere garnicht sehen...
Danke für das ehrliche Feedback

P.S.: Vorstellen werde ich mich erst, wenn ich mir sicher bin, dass ich auf dem Forum öfter verkehre wink
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Piratin
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BeitragVerfasst am: 11.09.2013 15:54    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Parabel,

ich finde es schade, dass Du Dich erst vorstellen möchtest, wenn Du Dich entschieden hast, wie oft Du hier im Forum sein möchtest. Du stellst einen Text ein und bittest um Kritik. Mal abgesehen von einer Vorstellung, die nicht zwingend ist, ist es immer gut zu erfahren, wieviel Schreiberfahrung ein Autor schon auf dem Buckel hat. Auch lebt das Forum hier von Geben und Nehmen, sodass es schön wäre, auch wenn Du Dich nicht vorstellst, Texte anderer Autoren hier zu lesen und einen Kommentar abzugeben, denn jede Textkritik ist Arbeit und es ist nur fair, auch Arbeit zurückzugeben. Dies ist unabhängig davon, wieviel Schreiberfahrung Du schon hast.
Viele Grüße
Piratin


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schlumpfine
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Beiträge: 40



BeitragVerfasst am: 11.09.2013 16:17    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Parabel,

ich sehe hier keine Veränderung der Figur, sondern eher eine Meinungsänderung, die auch noch recht schnell kommt.
Das was du mit deinem Text vorhattest, ließe sich wahrscheinlich leichter in einer wirklichen Kurzgeschichte umsetzen, weil du dann eben noch entscheidende Gedanken mit einfließen lassen könntest.
Willst du das partout im Dialog umsetzen, dürfte der mMn nicht so glatt verlaufen, da müssten dann Sprechpausen rein, Gedankenstriche, abgebrochene Sätze - etwas in der Art eben, dass der Leser auch erkennt, dass eine Figur zögert, zaudert, im Umdenken begriffen ist.

Zitat:
Nun ja, was ich mit dem Text vermitteln will, ist die Veränderung der Figur.
Das ist dir für meine Begriffe mit diesem Dialog nicht gelungen.

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freundliche Grüße
von schlumpfine
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Parabel
Sonntagsschreiber


Beiträge: 10



BeitragVerfasst am: 11.09.2013 18:11    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Meinungsänderung... Jetzt wo du's sagst...
Danke für euer Feedback, ich glaub ich habs jetzt begriffen.

@Piratin: Gelesen habe ich hier schon einiges (zum Teil auch richtig gutes!).
Nur, warum sollte ich mich vorstellen, wenn ich das Gefühl habe, dass hier nur miese User sind die schlechtere Leute nur runtermachen (Was nicht der Fall ist!)? Ich habe gerne einen kurzen Eindruck von einem Forum bevor ich mich den Leuten vorstelle. Das hat nichts damit zu tun, ob ich auch bereit bin anderen zu helfen oder nicht oder dass ich mich nicht über Feedback freue.
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Iknim
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Alter: 23
Beiträge: 79
Wohnort: südlich von München


BeitragVerfasst am: 11.09.2013 19:59    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Parabel,

Zitat:
Ich habe gerne einen kurzen Eindruck von einem Forum bevor ich mich den Leuten vorstelle.

Das mit dem kurzen Eindruck klappt in diesem Forum nicht wirklich, denn es gibt sehr viele verschiedene User - hier wirst du allen möglichen Charakteren begegnen: Vom eintönigen Griesgrämer, chronischen Nörgler über den erfahrenen Schriftsteller bis zum hoffnungslosen Optimisten und Lobessänger. Aber aus Erfahrung kann ich dir sagen, dass hier die breite Masse aus konstruktiven Kritikern, die auch einen gewissen Sinn für Humor haben, besteht. Wir versuchen uns alle gegenseitig aufzumuntern, Mut zu zusprechen und uns gelegentlich wieder auf den Boden der Realität zurückzuholen.

Aber dennoch existiert die ungeschriebene Regel, dass man pro eigenes Werk, das man einstellt, mehrere Kommentare zu anderen Werken schreibt. Nur so bleibt das Forum am Leben.

Hoffentlich bleibst du hier - gerade unsere Vielseitigkeit zeichnet uns aus.

Liebe Grüße,
Iknim


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