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Versuch über einige Fragen des Dichterischen


 
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Ralf Langer
Geschlecht:männlichAutor

Alter: 52
Beiträge: 705
Wohnort: Gelsenkirchen


BeitragVerfasst am: 12.10.2013 17:01    Titel: Versuch über einige Fragen des Dichterischen eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Versuch über einige Fragen des Dichterischen


Was ist das eigentlich ein Gedicht? Was hat es, was nicht? In wessen Besitz ist es, dieses Gebilde aus Form, Klang und Inhalt, dieses zerbrechlich Zusammengefügte und doch – wenn es vollendet ist – die Zeiten überdauernde.
Es hat, vor allen Dingen, das Wort. Im Originären hat es nur das Wort.
Um den Unterschied zu anderen Formen der Kunst zu betrachten hilft es, das Lyrische dem Prosaischen gegenüber zu stellen.
Der Prosaiker schreibt, er benutzt dieselben Worte, und doch ist das Gedicht etwas ganz anderes. Der Romancier hat einen Stoff. Er benutzt die Worte um über etwas zu schreiben. Worte sind ihm Vokabel, Transporteure eines Ausbzw. zu Ende Gedachten. Dem Lyriker aber ist das Wort heilig. Es ist Geist und Sinn, und es ist ihm etwas transzendentes, das Wort weist auf etwas hin, das durch die Faszination am Wirklichen entstand.
Der Inhalt eines Gedichtes ist im Besitz aller Menschen, sei es das melancholische des Herbstes,
die Stimmung eines Sonnenaufgangs, oder das pathologische der Seele. Alles Gefühl, alles Sinnliche erfährt ein Jeder. Aber das ist noch kein Gedicht. Das richtige Wort, die richtige Form, der Klang, dabei entsteht ein Gedicht.
Und eigentlich entsteht es nicht. Es wird gemacht. Ein Gedicht entsteht nicht aus Gefühlen, es wird aus Worten gemacht (Mallarme).
Hier betreten wir den Bereich des Transzendenten:
Denn es gibt wohl Farben, es gibt Klänge in der Natur, aber Worte gibt es nicht. Worte sind das Ergebnis, eine Disziplin des Geistes. So ist denn auch das Verhältnis des Dichters zum Wort primär. Es ist eine Beziehung die nicht vermittelbar ist. Man hat es, oder man hat es nicht. Man kann lernen über Scherben zu laufen, Seiltanz, Bälle jonglieren, aber das Wort zu setzen ist Talent, es schließt die Übung aus.
So ist der Maßstab, der an ein Gedicht gesetzt wird auch immens; ein mittelmäßiger Roman kann zumindest unterhaltsame sein, ein mittelmäßiges Gedicht ist Nichts, und muß Nichts sein. Es ist verloren.

Der Dichter ist im Wort verwurzelt, es ist sein Wortschatz. Und er muss seine Worte kennen. Er findet sie, klopft sie ab, setzt sie in Szene.
Das macht das Gedicht zu etwas Besonderem, auch im weiteren Vergleich mit den Künsten.
Bilder, Skulpturen, Sinfonien, all diese Werke sind international, das Gedicht ist an seine Sprache, an sein Verstehen, an die Körperschaft des nationalen Gebrauches gebunden. In diesem Sinne ist ein Gedicht monologisch. Es ist im eigentlichen Sinne das nicht Übersetzbare.
Vergessen ist nicht „oublier“, ist nicht „to forget“, und das berühmte poe`sche „nevermore“ ist nicht „nimmermehr“. „Nevermore“, zwei kurze verschlossene Silben und dann das lange, dunkel, strömende „more“. Der Deutsche lässt sich entrücken. Er sieht zusätzlich das „Moor“, der Franzose erkennt „ la mort“.
„Nimmermehr“ hingegen ist beim Wasser, ist an der See, erkennt das „Meer“.
So sind die Worte, sie bergen mehr als nur eine Nachricht, transportieren mehr als Inhalt. Worte schlagen immer mindestens zwei Seiten an:
eine akustische, dem Klang folgende, und eine emotionale dem Bewusstsein folgende.
Hier spannt sich seine Welt auf. Und sie ist zeitlos. Wer will glauben, das die alten Griechen anders empfanden? Wer meint das die Wikinger andere Dinge sahen, als sie das Noordmeer durchquerten? Mit der Sprache, war das Gedicht, und es war da, es war stets in seiner Gänze vorhanden.
Immer schon brauchte die Lyrik nur einen Schöpfer, und er verlässt seine Schöpfung, wenn er sie für vollendet erklärt. Danach entsteht alles aus dem Zusammenhang von Leser und Wort. Der Dichter ist als Autor, wie eine Schildkröte, die nach der Eiablage ihr Gehege für immer verlässt.
Was dem Gedicht innewohnt, was bleibt ist das lyrische ich; ein Wesen, etwas zwitterhaftes das in das Sein tritt, durch das von ihm  hinterlassene Wort, und es bleibt der Leser, auf den es immer wieder, und immer wieder neu, trifft.

„Daß du nicht enden kannst, das macht dich groß,
Und daß du nie beginnst, das ist dein Los.
Dein Lied ist drehend wie das Sterngewölbe,
Anfang und Ende immerfort dasselbe,...“

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Lupo
Geschlecht:männlichHobbyautor


Beiträge: 365
Wohnort: Pegnesien


BeitragVerfasst am: 12.10.2013 17:39    Titel: Rückfutter Antworten mit Zitat

für Deinen Versuch über das Große Ganze, lieber Ralf, könnte ich siloweise heran karren.
Du wirfst hier einige Gedankensteinchen in den Wörtersee und erzielst damit konzentrische Muster und Überlagerungsbilder.
Ich ertappe mich in beeindruckter Verfassung.
Ungeachtet Deiner angemessenen sprachlichen Verpackung, die mir kaum knitterig erscheint, stimme ich mit Dir in fast allen Grundsätzlichkeiten überein.
Betrachte daher bitte das nun Unerwähnte als von mir mit Beifall bedacht!
Widerspruch erhebt sich lediglich
zu Deinem Postulat eines Talents, das Übung ausschließt. Warum? Weil ich bei einigen Kollegen eine großartige Entwicklung erlebt habe, vom Party-Reimer zum lyrischen Poeten. Solche Erfahrung bestätigt meine Grundhaltung, es gäbe kein Nichtkönnen,
sondern nur ein Nochnichtkönnen bei denen, die lernwillig fragen: "Wie geht denn das?"
Bedenklich auch stimmt mich Deine Einschätzung des Geistes als etwas Außernatürliches. Ich widerspreche! Die Natur im Universum hat Gehirne hervor gebracht, ganz natürlich. Sollte diesen Denkorganen der Geist aus einer anderen Dimension zugeflogen sein? Ich kann nicht erkennen, was dafür spräche.

Im übrigen d'accord, Lupo.
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Ralf Langer
Geschlecht:männlichAutor

Alter: 52
Beiträge: 705
Wohnort: Gelsenkirchen


BeitragVerfasst am: 12.10.2013 18:34    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

hallo lupo,
hab dank für deine worte. ich habe versucht eindeutig zu formulieren, und stelle fest, das das wort "übung" falsch gesetzt wurde.
sinnigerweise hätt es dieses zusatzes nicht bedurft.

in der welt meiner erfahrungen sehe ich aber, das das talent zum dichterischen nicht erlernbar ist, der umgang, und das finden der eigenen worte hingegen lässt sich durch übung verbessern.

hm, meine beziehung zum Wort "geist"  bedürfte wohl eines eigenen essays.
der geist ist für mich im körper zuhause, bzw. in ihm "verhaftet", er ist wohl auch durch das körperliche entstanden. trotzdem sehe ich in ihm etwas transzendetes, etwas das das körperliche sein überragt.

ich sehe in ihm den filter, der uns ermöglicht eine brücke zu schlagen, um orte zu denken, auch um sie zu erreichen, orte die im altgriechischen sinne meta-physisch sind.
und ein gedicht ist zu einem teil in diesem metaphysischen zuhause.

grübelnde grüße
ralf
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adelbo
Geschlecht:weiblichDichter und Denker


Beiträge: 1890
Wohnort: Im heiligen Hafen


BeitragVerfasst am: 12.10.2013 20:12    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Ralf Langer!

Deine Gedanken über einige Fragen des Dichterischen finde ich interessant.
So ganz kann ich ihnen nicht folgen, das mag daran liegen, dass du bestimmte Dinge voraussetzt, die ich nicht kenne und auch hier nicht erkennen kann.


Zitat:
Denn es gibt wohl Farben, es gibt Klänge in der Natur, aber Worte gibt es nicht. Worte sind das Ergebnis, eine Disziplin des Geistes. So ist denn auch das Verhältnis des Dichters zum Wort primär. Es ist eine Beziehung die nicht vermittelbar ist.


Das kann ich kaum glauben, ich widerspreche sogar. Wie kommt der Dichter zu dieser Beziehung, zu seinem Verhältnis zu Wörtern?
Das Gefühl für Wörter, für Sprache wird zum größten Teil dem Menschen vermittelt. Er wird herangeführt.
Was ist in der Dichtung perfekt, welches Verhältnis vom Dichter zum Wort? Das, was den Lyrikern gefällt, aber ist das wirklich das richtige Verhältnis zu Wörtern. Kann es nicht sein, dass der Dichter ein völlig anderes Verhältnis zum Wort hätte, wäre er in jungen Jahren von anderen Menschen an sie herangeführt worden?

Zitat:
Man hat es, oder man hat es nicht. Man kann lernen über Scherben zu laufen, Seiltanz, Bälle jonglieren, aber das Wort zu setzen ist Talent, es schließt die Übung aus.
So ist der Maßstab, der an ein Gedicht gesetzt wird auch immens; ein mittelmäßiger Roman kann zumindest unterhaltsame sein, ein mittelmäßiges Gedicht ist Nichts, und muss Nichts sein. Es ist verloren.


Was ist denn ein mittelmäßiges Gedicht und was ist ein Gedicht, in dem das Wort richtig gesetzt wurde? Gibt es das überhaupt?

Worin liegt das Talent zum dichten?

LG
adelbo


_________________
„Das ist der ganze Jammer: Die Dummen sind so sicher und die Gescheiten so voller Zweifel.“

Bertrand Russell
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Ralf Langer
Geschlecht:männlichAutor

Alter: 52
Beiträge: 705
Wohnort: Gelsenkirchen


BeitragVerfasst am: 12.10.2013 21:16    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

hallo adelbo,
talent meint vermögen. ich kann dir nicht sagen wo es her kommt. es gibt menschen die dichten, andere dichten nicht. was ein vollkommenes gedicht ist, muß in erster linie der dichter mit sich selber aushandeln. er entscheidet, wann es in seiner form vollendet ist.
welchen wert ein gedicht für andere hat oder gar für die "welt" liegt nicht in seiner hand.
hm der mensch wird wohl zur sprachebzw. zum sprechen herangeführt. erlernt zu sprechen. aber ein besonderes verhältnis zum wort erkenn ich nur im lyrischen, also beim dichter.

klar, dieses essay drückt das verhältnis des autoren zum thema aus.
wennes widerspruch erregt, liegt es daran, das jeder mensch, der sich auch mit diesen gedanken beschäftigt, zu anderen ergebnissen gelangt.
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Aranka
Geschlecht:weiblichNebelpreisträger


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BeitragVerfasst am: 17.10.2013 17:44    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Ralf,

ich habe deine Gedanken über „das Dichterische“ mit großem Interesse gelesen und mit vielem sprichst du mir direkt aus der Seele. Es gibt glaube keinen Lyriker, der nicht schon darüber nachgedacht hat und sich von den unterschiedlichsten Ecken diesen Fragen genähert hat.

Jeder der selbst schreibt, hat sicherlich auch schon mal für sich formuliert und beschrieben, was für ihn das Gedicht ist, was er mit seinen Gedichten will und wie sie entstehen. Deine Herangehensweise gefällt mir und liest sich gut.

Was du über das Gedicht selbst sagst, da kann ich nur sagen: „Ja, sehe ich auch so.“

Was du über den Dichter, über das Üben und das Talent sagst, das ist vielleicht nicht so präzise erfasst.

Was ist es, was der Dichter haben muss und was er erlernen kann? Und wenn wir es mal Talent nennen, worin besteht es?

Ich will dir gerne zustimmen, dass der Dichter ein ureigenes, besonderes, inniges Verhältnis zum Wort hat. (aus welchem Grund auch immer/ vielleicht schon sehr früh erworben: in den ersten frühen Sprachbegegnungen? Wer weiß es?)
Aber ist da nicht auch die Begabung zu einem anderen Blick auf die Dinge, auf diese Welt, plus der besonderen Wortbegabung? Ich frage es mich selbst? Und vielleicht hat da auch jeder so seine ganz eigene persönliche Antwort. Aber die Fragen überhaupt zu stellen, das finde ich schon wichtig.

Ich finde deinen Text hier aus verschiedenen Gründen gut. Wir alle präsentieren hier unsere Texte und äußern uns zu den Texten anderer, da macht es schon Sinn über das Textverständnis nachzudenken und sich auszutauschen.

Hier sind in dem Zusammenhang ein par wichtige Aussagen.

Zitat:
Ein Gedicht entsteht nicht aus Gefühlen, es wird aus Worten gemacht (Mallarme).

Immer schon brauchte die Lyrik nur einen Schöpfer, und er verlässt seine Schöpfung, wenn er sie für vollendet erklärt. Danach entsteht alles aus dem Zusammenhang von Leser und Wort. Der Dichter ist als Autor, wie eine Schildkröte, die nach der Eiablage ihr Gehege für immer verlässt.
Was dem Gedicht innewohnt, was bleibt ist das lyrische ich; ein Wesen, etwas zwitterhaftes das in das Sein tritt, durch das von ihm hinterlassene Wort, und es bleibt der Leser, auf den es immer wieder, und immer wieder neu, trifft.


Dieses Verständnis wäre schon mal eine gute gemeinsame Basis für das Kommentieren.

Ein guter Beitrag. Liebe Grüße Aranka


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lilli.vostry
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BeitragVerfasst am: 17.10.2013 21:18    Titel: aw:versuchüberdasdichterische Antworten mit Zitat

Hallo Ralf,

ich hab Deine Gedanken zu Gedichten, diesen eigentümlichen Wesen, ihren Schöpfern - und was sie von anderen unterscheidet auch gerne gelesen; ebenso die Antworten darauf und mir geht es ähnlich.

Woher kommt diese innige Zwiesprache zwischen dem Dichter und seinen Wort-Wesen, anders als in der mehr erzählenden Prosa, die ja gleichwohl intensiv, konzentiert und atmosphärisch in Inhalt und Form sein kann?
Vielleicht durch den - aus meiner Erfahrung - immer erneuten Wunsch und Versuch, besondere, unwiederbringliche Momente, aber auch scheinbar winzige, nebensächliche kleine Wunder und Zufälle, die das Leben mit sich bringt, in Sprachbildern einzufangen, ihnen nachzugehen... Sie nach-erlebbar für sich und andere machen.

Ich glaube schon, dass Gedichte vor allem aus Intuition, tiefer Empfindung, Einfühlung und Wahrnehmung entstehen, die sich dann in Worte verwandeln, die jedes für sich an eben seinem Platz stehen, im Gefühls- und (Be)deutungsRaum im dichten feinen Sprachgewebe mit äußeren und dahinter, tiefer liegenden Inhalts- und Wirkungsschichten, je nachdem wie weit der Leser zu sehen und einzutauchen vermag. Das alles bringt schon eine größere Nähe, Reibung und Auseindersetzung als mit anderen Texen mit sich.

Jedes Gedicht ist auch ein für sich abgeschlossenes Textgebilde, besitzt andererseits ein Eigenleben, das sich mit jedem Leser und dem Autor selbst immer wieder anders entfaltet, weiter erzählt und wirkt... Obwohl eine MomentAufnahme, besitzt es damit zugleich etwas sehr Lebendiges in der Art des Gesehenen und Herausgelesenen und das macht Lyrik für mich immer wieder reizvoll und spannend. Weil es eben keine feststehende Handlung hat, Anfang und Ende bestenfalls immer weiterführen zu neuen Gedanken, Anregungen, Bildern...

Soweit erst mal.

Frohe Schreibgrüße,
Lilli


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MosesBob
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BeitragVerfasst am: 19.10.2013 07:35    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Ralf!

Ich schleiche seit ein paar Tagen um diesen Essay herum. Ich habe ihn gelesen und finde ihn interessant, ohne zustimmen, widersprechen oder eine eigene Interpretation verfassen zu können; es gibt Passagen, die ich zu pathetisch finde, andere wiederum treffen voll ins Schwarze. Immerhin habe ich zwei Gründe, trotzdem einen Kommentar zu schreiben. Zum einen ist es der amüsante Gedanke, dass hier Prosa Lyrik erklärt. Zum anderen, eigentlich sogar der Hauptgrund, ist es ein Gedicht von Christoph Meckel, das ich gestern bei youtube gefunden habe, und das inhaltlich in etwa auf dieselbe Schiene springt wie dein Essay. Vielleicht interessiert es dich? *klick*

Beste Grüße,

Martin

PS: Christoph Meckel ist übrigens ein Gott. Nicht unbedingt in der Lyrik, was mich betrifft, aber in der Prosa hat er das Universum erschaffen. Unter anderem. Laughing


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Ralf Langer
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BeitragVerfasst am: 19.10.2013 16:44    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

hallo mosesbob,

hab dank für deinen besuch. dies ist mein erster veröffentlichter essay. er soll sprachlich ansprechend sein. er sollte bildhaft sein, und natürlich widerspruch anregen.

wichtig ist mir hier gewesen, eine haltung (meine haltung) sprachlich verständlich zu transportieren.

wenn mir das gelang, und möglicherweise des weiteren dazu führte, das ishc der ein oder andere leser mit seinem lyrikverständnis auseinandersezt, dann hätte ich viel erreicht.

dies ist kein empirischer text, er repräsentiert die welt meiner erfahrungen und die daraus hervorgegangenen einschätzungen.

ein wenig pathos, ja das liegt wohl darin...

herzlichen dank für den link

ralf
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Stimmen
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Beiträge: 76



BeitragVerfasst am: 19.10.2013 17:36    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Ralf,

an sich ein schöner Text der versucht etwas Großes zu fassen, indem einige Aspekte schön herausgeschrieben wurden. Gefällt mir.

Allerdings ist es überheblich zu sagen, dass Gedichteschreiben ist reines Talent. Das ist der einzige Negativkritikpunkt, den ich aber nach mehrmaligem Durchlesen sehr sehr stark bemängele und der den gesamten Text kaputt gehen lässt. Der Autor der schreibt, Gedichteschreiben sei reines Talent und man könne es nicht erlernen, schreibt es auf eine Weise, als ob er das beurteilen könne, sprich er eine Art Größe in diesem Genre wäre. Das ist anmaßend. Der Autor kann es nicht beurteilen, hat er doch nur diesen Text geschrieben und keine allgemeingültigen respektiven Umfragen/Statistiken erstellt, die eine solche Schlussfolgerung zu lassen würde. Nein, er behauptet es einfach! Er behauptet es aus dem Bauch heraus. Selbst bei einem schon "großen" Dichter wäre eine solche Behauptung anmaßend.

@Ralf: Ich spreche hier bewusst über den Autor und nicht über dich, da du eine solche Anmaßung bestimmt nicht bewusst gemeint hast.

Lg Stimmen


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Gedichtssadist.
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Mic000
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Beiträge: 167



BeitragVerfasst am: 19.10.2013 23:01    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Ralf,

ich bin zufällig auf deinen Essay gestoßen und möchte ein paar Gedanken dazu loswerden.
Zur Form: Ich finde deinen Stil wie MosesBob manchmal zu pathetisch und denke, dass dem Thema eine sachlichere Herangehensweise besser bekäme. (Außerdem solltest du mehr auf Rechtschreibung achten.)
Zum Inhalt: Ich widerspreche entschieden der These, dass das Schreiben nur Talent ist (Widerspricht Mallarme bei seinem Zitat nicht auch ein wenig dieser These?). Zum Schreiben sind handwerkliche Fähigkeiten nötig, die erlernt werden müssen. Auch glaube ich, dass es durchaus mittelmäßige Gedichte gibt. Was soll das für eine ausschließliche Einteilung in hervorragende und grauenhafte Gedichte sein? Ich sehe keine Wichtigkeit der von dir genannten Klangassoziationen zum "Nevermore" in Poes Gedicht. Poe wird beim Schreiben wohl kaum daran gedacht haben, welche Assoziationen seine Worte in anderen Sprachen auslösen. Außerdem würde ich dir empfehlen, Goethe als den Autor der letzten Zeilen zu nennen. Ich habe hier wegen so etwas schon eine Rüge erhalten...

Insgesamt gefällt mir dein Essay nicht besonders, da ich die sprachliche Form nicht passend finde und ihn auch inhaltlich nicht als tiefgehend genug empfinde. Einen roten Faden vermisse ich ebenfalls, so dass ich nur wenig mitnehmen kann. Bei diesem Thema sollte das Klischee meiner Meinung nach auch eine Erwähnung finden. Bei dir bleibt das aus. Trotzdem bin ich immer froh, wenn man sich über ein solches Thema Gedanken macht. Als Gegenentwurf zu deinem Essay schlage ich jetzt einfach mal etwas unverblümt meine Gedanken in folgendem Thread vor: http://www.dsfo.de/fo/viewtopic.php?p=792023#792023

Alles in allem ein interessanter Text.
LG
Mic
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Ralf Langer
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Alter: 52
Beiträge: 705
Wohnort: Gelsenkirchen


BeitragVerfasst am: 20.10.2013 12:16    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

hallo zusammen,

ich werde bezüglich meiner aussagen zum talent und zur mittelmäßigkeit von gedichten, einen weiteren text einstellen.

hier werde ich versuchen, meine sprachlich nicht ausgefeilten gedanken zu erklären.
das wird etwas dauern. ich hoffe aber, das meine vorstellungen dann besser transportiert werden.

lg
ralf
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Stimmgabel
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Beiträge: 4398
Wohnort: vor allem da
Bronzener Sturmschaden Der goldene Spiegel - Lyrik (2)



BeitragVerfasst am: 20.10.2013 20:00    Titel: Antworten mit Zitat

-


Hallo Ralf,


oh ja, das ist mMn zweifelslos ein interessanter und lesenswerter Essay. Smile
Warum (für mich) ?


Nun: Ein quasi auktoriales ERzähl-ICH spannt hier persönliche Gedanken über das Gedicht in seiner Worte-Selbst Existenz auf, ohne eine quasi Allgemeingültigkeit daraus für den Leser einzufordern. Es sind individuelle Gedanken, die ich als Leser mir gegenüberstellen darf.
Und das ist mMn die Qualität dieses Essays. Er, der Essay  beruft sich nicht auf Richtigkeit !!! / und derart hat mich Dein Essay auch sehr gut erreicht – nochmal in meine eigenen Linien bzgl des lyrisch Besonderen/EigenArten in Seinerselbst hinein zu fragen.


-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Feinste Aussagen für mich ( in runden Klammern von mir Beifügungen):

Es (das Gedicht) hat, vor allen Dingen, das Wort. Im Originären hat es nur das Wort.

Aber das ist noch kein Gedicht.

... dabei entsteht ein Gedicht. Und eigentlich entsteht es nicht. Es wird gemacht. Ein Gedicht entsteht nicht aus Gefühlen, es wird aus Worten gemacht (Mallarme).

Und er (der Dichter) muss seine Worte kennen.

Es ist im eigentlichen Sinne das nicht Übersetzbare. ( quasi: sprachbarrierend)

... und er (der Dichter) verlässt seine Schöpfung, ... Danach entsteht alles aus dem Zusammenhang von Leser und Wort. / ... was bleibt ist das lyrische ich; ... durch das von ihm (des Dichters) hinterlassene Wort,


----------------------------------------------------------------------------------------------------

Nun mal, mMn zu der kritischsten, und denke mir mal provokantestesten Aussage des Essays kommend:

*** So ist denn auch das Verhältnis des Dichters zum Wort primär. Es ist eine Beziehung die nicht vermittelbar ist. Man hat es, oder man hat es nicht. Man kann lernen über Scherben zu laufen, Seiltanz, Bälle jonglieren, aber das Wort zu setzen ist Talent, es schließt die Übung aus. ***

Ralf Langer hat Folgendes geschrieben:

talent meint vermögen. ich kann dir nicht sagen wo es her kommt.
.


-------------------------------------------

Hier rebellierte es im ersten Moment schon in mir Wink
Man hat es, oder man hat es nicht.
... aber das Wort zu setzen ist Talent, es schließt die Übung aus.


Dann fragte ich mich, was für mich persönlich “Talent“ bedeutet.

Konkret:... eher passiert dort Talent, wenn eine besondere Leistungsvoraussetzung, Disposition,  Einsatzbereitschaft einer Person in/zu einem bestimmten Bereich nicht nur aktiv gegeben ist – umso mehr (mMn), wenn diese Disposition auch permanent von demjenigen eine ICH-Nahrung bekommt ... ansonsten Talent (besondere Fähigkeit) doch mehr oder weniger schnell wieder sehr verschwindet ... oder nicht?

Demnach verstand ich auch dieses essay’isch gesetzte Talent  mehr derart, eine solche Disposition - konkret hier zum Lyrischen -  nicht nur “nur“ mittels Üben forcieren, bereichern und ausreifen zu können – doch wohl primär damit, das betreffende Medium quasi auch ICH-komplett zu beleben.

Ergo. Die Aussage: Man hat es, oder man hat es nicht. / bezieht sich für mich mehr darauf, die entsprechende Disposition chronisch zu aktivieren, am Leben zu erhalten. (... und sicher nicht, dass der Dichter aus dem Olymphimmel einfach so herunterpurzelt, auf das Irdische wink )



Ralf, mal soviel meiner Gedanken zu Deinem Essay – also mich hat er gut zum Nachdenken und Sinnieren angeregt smile / ... wieder ein Tschüss, Frank ...


------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Randbemerkung: Hallo Moses Bob / ja, dieses Gedicht von Christoph Meckel: ’Rede vom Gedicht’ – vor allem seine Einlesung dazu, hat echt schon was Smile


-


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Nihil
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BeitragVerfasst am: 20.10.2013 21:10    Titel: Antworten mit Zitat

Moin Ralf!
Für Essays haben wir den Bereich Sonstiges, wo sie besser hineinpassen. Du gestattest die Verschiebung. :)
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Ralf Langer
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BeitragVerfasst am: 20.10.2013 21:21    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

hallo nihil,
ich gestatte die verschiebung. aber, eigentlich ist es schade. da im prosabereich, bei der textvewrifizierung durch den autor ja durchaus vorgesehen ist einen text als essay zu knnzeichnen.

dementsprechend wäre es in der folge nur logisch, essays als rubrikhäkchen nur unter sonstiges anzubieten.
das schlösse zukünftig irritationen aus.

weiterhin ist es in dem sinne schade,da ich essays durchaus als elementaren bestandteil der prosa verstehe.

letzte frage : bedeutet es das alles non fikzionalen texte in der rubrik sonstiges veröffentlicht werdes sollen müssen?

lg
ralf
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BlueNote
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Ei 4



BeitragVerfasst am: 20.10.2013 21:44    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Ralf,

dein Essay hat auch mich zum "Nachdenken" gebracht, er enthält also durchaus Denkansätze, die sich weiterzudenken lohnen. Was mir jedoch weniger gefallen hat ist der Tonfall dieses "Essays": Hier betreten wir den Bereich des Transzendenten. Es hört sich teilweise so an, als ob ein schwadronierender Deutschlehrer durch die Reihen seiner Schüler schreitet oder wie dieser Fernsehastrologe, der uns auf populäre (verständliche) Weise die Sterne erklärt. Kurz: Dein Essay ist mir zu unsachlich, er benutzt Techniken der Lyrik, um Lyrik zu erklären und schafft dadurch keine Klarheit, sondern eher im Gegenteil: eine weiten Raum für ... irgendwas. Allenfalls für eigene Gedanken. Dann irritieren mich auch die vielen Schreibfehler, die den Anschein erwecken, der Text sei nicht mit großer Sorgfalt geschrieben. Inhaltlich enthält er sicherlich viel Interessantes, formal halte ich ihn für missglückt.

BN
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Ralf Langer
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BeitragVerfasst am: 21.10.2013 00:36    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

hallo blue,
hab dank für deine meldung. oberschullehrerhaft sollte der ton nicht sein.
ich weiß nicht ob es verschiedene ansichtsweisen für die art der darstellung eines essays gibt. ich habe versucht mich an die vorschläge von wikipädia zu halten, z. bsp.:

"Der Essay (Plural: Essays), auch: Essai (seltener das Essay) ist eine  geistreiche Abhandlung, in der wissenschaftliche, kulturelle oder gesellschaftliche Phänomene betrachtet werden. Im Mittelpunkt steht die persönliche Auseinandersetzung des Autors mit seinem jeweiligen Thema. Die Kriterien wissenschaftlicher Methodik können dabei vernachlässigt werden; der Autor hat also relativ große Freiheiten."

insgesamt: dieser text erhebt nur den anspruch auf eine wirklichkeit, auf meine. er ist also durchaus - von a bis z - nicht empirisch.

sprachlich repräsentiert er meine art des denkens.

ich werde den text aber überarbeiten und würde mich freuen, wenn du erneut vorbeischautest.

lg
ralf
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BlueNote
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BeitragVerfasst am: 21.10.2013 18:50    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:

oberschullehrerhaft sollte der ton nicht sein.

"Oberlehrerhaft" fand ich den Ton gar nicht. Vielleicht kann ich es so sagen: Ich kann mir nicht so richtig vorstellen, dein Essay in einer Zeitung zu lesen. Der Ton passt nicht. Es klingt wie eine niedergeschriebene (spontane) Rede.

BN
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Ralf Langer
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BeitragVerfasst am: 21.10.2013 19:03    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

hallo blue,

o.k. ist mein erstes essay. es ist schwer über sich selbst gutes zu schreiben.
aber mir gefiel, bzw. gefällt der sprachfluß un der ton.
aber was sollte ich auch anderes sagen.

bis denne

ralf
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Aranka
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BeitragVerfasst am: 22.10.2013 18:44    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Ralf,

ich melde mich noch mal, weil ich die Verschiebung in den Bereich „Sonstiges“ schade finde. Ob nun Werkstatt oder Feedback, das ist eine andere Frage, ob Prosa oder Sonstiges, da besteht für mich keine Frage.

Für mich ist ein Essay ein anspruchsvoller Prosatext, der verschiedene Denk- und Argumentationsmöglichkeiten durchspielt und beim Leser zu Denkanstößen führen soll.
Es zeichnet sich durch die ungezwungene Art der Behandlung des Themas und die Subjektivität des Urteils aus. (Das trifft auf deinen Text zu.)

Man liest hier nicht viele Versuche in diese Richtung und daher habe ich deine Text sehr begrüßt. Fand sowohl das Thema als auch die Umsetzung interessant. Ich freue mich auch auf deine weiteren Gedanken, die du ja schon angekündigt hast.

Vielleicht sollte man doch nachdenken, ob das Essay nicht seinen festen Platz im Bereich „Prosa“ erhalten sollte. Ansonsten sollte man es unter Sonstiges auch auflisten und nicht nur Theater/Drehbuch/Songs. Für mich ist das Essay da fehl am Platz.

Liebe Grüße Aranka


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Ralf Langer
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Alter: 52
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Wohnort: Gelsenkirchen


BeitragVerfasst am: 22.10.2013 18:49    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

hallo aranka,

danke, dem ist nichts hin zu zufügen.

ralf
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Stimmgabel
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Bronzener Sturmschaden Der goldene Spiegel - Lyrik (2)



BeitragVerfasst am: 22.10.2013 20:03    Titel: Antworten mit Zitat

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Ralf,


von mir ein gleichwertiges Dakor - dem kann man kopfschüttelnd nun wirklich nichts mehr hinzufügen.

Persönliche Randbemerkung: ... anscheinbar kann das Forum immer weniger Sujet-Besondere (und gelungene) Texte, die auch mal etwas Tiefen-Substrat haben, nicht mehr ertragen - ergo, kurz mal von der Obrigkeit irr-aktionistisch ins Forums-Nirwana verschoben. [ ... ungeachtet dessen, in der Prosa-Einstellung die Kategorie "Essay" existiert ... heißt ja irr-witzig u.a.: das nächste Mal einfach ne andere Kategorie, z.B. Sonstiges Wink anklicken ... / selbst im echten Kindergarten gäb's solche Täter-Irrläufer nicht, ohje, ohje ...  ]

... und dann auch noch surreal in eine Niewana-Werkstatt verfrachtet. Einfach nur kopfschüttel Rolling Eyes

Wie würde Heine und Quichote (vllt) sagen: Die Diktatur der Windmühlen wird im Grusel-Hirn der Menschen niemals sterben.  wink

Egal, wir lesen uns interessiert weiter !!!! Smile



tschüss, Frank ...


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Gabel im Mund / nicht so hastig...
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