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Leseprobe: Anreise mit Hindernissen


 

 
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xXNatzXx
Geschlecht:weiblichAbc-Schütze

Alter: 25
Beiträge: 7
Wohnort: Bad Zwischenahn (Nähe Oldenburg)


BeitragVerfasst am: 28.09.2013 20:31    Titel: Leseprobe: Anreise mit Hindernissen eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo ihr Lieben!
Nach 2 Jahren Schreibblockade wage ich mich nun an eine Veränderung!
Um endlich wieder Schwung auf meine Tasten zu bekommen, probiere ich mich nun einmal an einen neuen Stil: die Ich-Perspektive!
Bisher habe ich schon einiges geschrieben, bin aber alles andere als zufrieden damit.
So möchte ich euch eine kleine Leseprobe anbieten und mal ein wenig Kritik bekommen.
Es sind die ersten paar Zeilen meines nächsten Buches. Also noch ganz am Anfang =)


"Regentropfen prasselten gegen die Windschutzscheibe meines Wagens. Die Scheibenwischer versuchten gegen den immer stärker werdenden Regen anzukommen und ich versuche irgendwas zu erkennen. Es war Mitte April, der Wetterbericht hatte eigentlich strahlenden Sonnenschein und warme 22 Grad vorhergesagt. Aber wie der April nun einmal war, er spielte nicht nach den Vorhersagen der Meteorologen. Die Straßen standen bereits voller Wasser und riesige Wasserpfützen bahnten sich ihren Weg entlang der Asphaltkanten. Meine Stimmung schien mit jedem Meter den ich fuhr weiter zu kippen. Eine Mischung aus Angst und Wut machte sich immer mehr in in meinem Magen breit. Ich wollte nicht, ich konnte nicht, aber ich musste. Vor mir standen unschöne Tage, da war ich mir sicher. Hastig schaltete ich einen Gang meines Wagen runter, um mich der Geschwindigkeit des Fahrzeuges vor mir anzupassen – ein Traktor. Ausgerechnet ein langsamer, breiter Traktor.
......"

12Wie es weitergeht »


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xXNatzXx
Geschlecht:weiblichAbc-Schütze

Alter: 25
Beiträge: 7
Wohnort: Bad Zwischenahn (Nähe Oldenburg)


BeitragVerfasst am: 28.09.2013 20:57    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

komischer Weise würde nur die Hälfte kopiert XD
Hier nochmal alles auf einem Blick

"Regentropfen prasselten gegen die Windschutzscheibe meines Wagens. Die Scheibenwischer versuchten gegen den immer stärker werdenden Regen anzukommen und ich versuche irgendwas zu erkennen. Es war Mitte April, der Wetterbericht hatte eigentlich strahlenden Sonnenschein und warme 22 Grad vorhergesagt. Aber wie der April nun einmal war, er spielte nicht nach den Vorhersagen der Meteorologen. Die Straßen standen bereits voller Wasser und riesige Wasserpfützen bahnten sich ihren Weg entlang der Asphaltkanten. Meine Stimmung schien mit jedem Meter den ich fuhr weiter zu kippen. Eine Mischung aus Angst und Wut machte sich immer mehr in in meinem Magen breit. Ich wollte nicht, ich konnte nicht, aber ich musste. Vor mir standen unschöne Tage, da war ich mir sicher. Hastig schaltete ich einen Gang meines Wagen runter, um mich der Geschwindigkeit des Fahrzeuges vor mir anzupassen – ein Traktor. Ausgerechnet ein langsamer, breiter Traktor. Ich scherte etwas auf die linke Straßenseite aus um nachzusehen, über ein Versuch zum Überholen möglich war. Mit einem Seufzer stellte ich fest, dass die Landstraße zu schmal war und fuhr wieder weiter auf die rechte Spur. Genervt schaltete ich einen weiteren Gang hinunter. Das langsame Fahrttempo nutzte ich dazu einen Blick in den Innenspiegel zu werfen. Ich spitze die Lippen und runzelte die Stirn. Die ersten, kaum sichtbaren Falten hatten sich bereits auf meine Stirn geschlichen, stellte ich erschrocken fest. Sie waren zwar kaum sichtbar, aber sie waren da. An die Sache mit dem Alter würde ich mich nie gewöhnen. Während wirre Gedanken um Falten und alte Frauen in meinem Kopf kreisten suchte meine Hand blind nach meiner Handtasche die normalerweise auf dem Beifahrersitz lag. Als sie sie nicht fand warf ich einen Blick zur Seite und sah, das die Tasche in den Fußraum gerutscht war. Kurz überlegte ich und fuhr noch etwas langsamer. Eine Hand am Lenkrad und mit dem Blick auf den Traktor versuchte ich an meine Tasche zu kommen, was mir aber nicht gelang. Der Sicherheitsgurt hinderte mich daran. Nach ein paar weiteren Überlegungen, wie ich mein Problem am Besten lösen könnte, löste ich den Gurt, immer noch die Straße und den Traktor im Blick, und beugte mich etwas zur Seite. Ich hoffte, so käme ich besser an die Tasche, aber noch immer gelang es mir nicht. Das gute Stück war einfach zu klein. Ich hätte doch die andere kaufen sollen, dachte ich verärgert. Kurz schaute ich auf die Straße. Der Traktor vor mir fuhr noch immer langsam vor mir her. Vorsichtig lehnte ich mich ein weiteres, kleines Stück zur Seite und versuchte mit den Fingerspitzen an die braunen Lederhenkel zu kommen. Nach einigen Sekunden gelang es mir und ich atmete erleichtert aus. Die Lippen aufeinander gepresst richtete ich mich wieder auf. Noch während ich die Tasche wieder auf den Beifahrersitz schob lies ich meinen Blick wieder auf die Straße schweifen und erschrak. Große Fichten rauschten an meinem Auto vorbei. Bäume die eigentlich am Straßenrand gestanden hatten. Panisch griff ich in das Lenkrad und lenkte gegen. Die Reifen des VW Beetle sprangen durch den unebenen Boden, der zusätzlich noch mit großen und kleinen Steinen durchsiebt war, auf und ab. Der Wagen rutsche einige Meter seitlich den seichten Hang hinunter bis er endlich zum Stillstand kam. Die Augen weit aufgerissen und mit rasenden Herzen saß ich in meinem kleinen Auto und versuchte, den Schreck langsam weg zu atmen. Atme, Ally, atme, sagte ich mir immer wieder in Gedanken. Ich spürte noch, wie das Adrenalin durch meine Adern floss und meine Lunge brannte. Der Scheck saß tief und meine Hände zitterten. Mit weichen Knien saß ich im Sitz, hielt das Lenkrad fest mit den Händen umklammert und zog meinen Oberkörper noch immer an das Lenkrad. Das hätte auch schief gehen können, dachte ich und atmete aus. Einige blonde Haarsträhnen fielen mir ins Gesicht und hebten sich gegen meinen Atmen. Als ich gerade anfing mich darüber zu ärgern, dass nun auch noch meine Frisur kaputt war, fiel mein Blick auf das Prospekt, dass aus meiner Handtasche ragte. Es musste aus der Tasche gerutscht sein, als das Auto von der Fahrbahn abkam und ich abrupt gegenlenkte und versucht hatte zu bremsen. Langsam ließ ich mich zurück in den Sitz fallen und lehnte den Kopf an die Lehne an. Mit geschlossenen Augen saß ich einige Sekunden da und spürte wie sich mein Körper langsam wieder entspannte – der Schreck ließ nach. Mein Herzschlag nahm mit jedem Schlag wieder das normale Tempo an. Erleichterung durchzog meinen Körper. Ich drehte den Kopf zur Seite und sah auf das Prospekt.   ......."

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MartinD
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BeitragVerfasst am: 28.09.2013 21:05    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Nadine,

einerseits finde ich, dass der Text für das, was er aussagt, zu lang ist. Was dann übrigbliebe, ist mir aber zu wenig, um viel sagen zu können.

"Regentropfen prasselten gegen die Windschutzscheibe meines Wagens. Die Scheibenwischer versuchten gegen den immer stärker werdenden Regen anzukommen und ich versuche irgendwas zu erkennen. Es war Mitte April, der Wetterbericht hatte eigentlich strahlenden Sonnenschein und warme 22 Grad vorhergesagt. Aber wie der April nun einmal war, er spielte nicht nach den Vorhersagen der Meteorologen. Die Straßen standen bereits voller Wasser und riesige Wasserpfützen bahnten sich ihren Weg entlang der Asphaltkanten. Meine Stimmung schien mit jedem Meter den ich fuhr weiter zu kippen. Eine Mischung aus Angst und Wut machte sich immer mehr in in meinem Magen breit. Ich wollte nicht, ich konnte nicht, aber ich musste. Vor mir standen unschöne Tage, da war ich mir sicher. Hastig schaltete ich einen Gang meines Wagen runter, um mich der Geschwindigkeit des Fahrzeuges vor mir anzupassenvor mir ein Traktor. Ausgerechnet ein langsamer, breiter Traktor.
......"

»Eine Mischung aus Angst und Wut machte sich immer mehr in in meinem Magen breit.« Show, don't tell

»Ich wollte nicht, ich konnte nicht, aber ich musste. Vor mir standen unschöne Tage, da war ich mir sicher.« Zu wenig konkret, um Spannung aufzubauen.

Was soll es für ein Buch werden? Krimi? Romanze?

Herzliche Grüße!
Martin


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hobbes
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BeitragVerfasst am: 28.09.2013 21:09    Titel: Antworten mit Zitat

Kritik? Kannst du haben smile

Erst mal: Absätze! Bitte, bitte Absätze. Ohne ist das (gerade hier im Internet) total leseunfreundlich.

Dann: Kommas. Sorry, ich hab gerade keine Lust, konkreter zu werden, aber es fehlen einige.

Als nächstes: Zeiten. Da wechselst du manchmal noch im gleichen Satz vom Präsens ins Präteritum.

Weiter: Das Wetter. Nein, ich komme dir jetzt nicht mit irgendwelchen Schreibratgeber-Regeln à la: Wetter am Anfang geht gar nicht. Da würde ich mich ja ziemlich unglaubwürdig machen, habe ich das Wetter am Anfang vor kurzem in einem anderen Text doch verteidigt.
Aber hier ist es leider ziemlich belangloses Allerweltswetter, das keinerlei Stimmung bei mir erzeugt, von daher: nee, das ist nicht so der Bringer.

So viel erst mal von mir.
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xXNatzXx
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BeitragVerfasst am: 28.09.2013 21:20    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

erst einmal Danke für eure Beiträge

zu der Länge des Textes:
egal ob beim lesen oder schreiben, bei Beidem bin ich eher ein Freund von Texten, die näher schildern was passiert usw. ansonsten fehlt mir einfach was.

zum Genre:
weder Krimi noch Romanze
eher in den Bereich Abenteuer mit Fantasie-Einflüssen
und vielleicht noch etwas Romanze

Zeiten:
das mit den Zeiten ist mir so noch garnicht aufgefallen
Aber es wird ja noch überarbeitet

Wetter:
ich denke die Wettersache ist da Geschmakssache
Der eine finden Sonne schöner, der andere Weltuntergänge, ein anderer Regen.


lg
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Iknim
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BeitragVerfasst am: 28.09.2013 21:32    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Nadine,

Martin und hobbes haben ja schon einiges Angesprochen.

Eine der wichtigsten Regel beim Schreiben ist: Schreibe immer das, was dem Leser interessiert - sonst verliert man ihn. Zu viele unwesentlich oder uninteressante Sachen(z.B. Wetter) lassen jeden irgendwann das Buch beiseite legen.
Ich kenne mich da aus - unnötiges Infodumbing ist einer meiner unzähligen Fehler, die ich immer wieder mache Embarassed

Zu den schon erwähnten Kommas, die fehlen, kommen noch einige Wortwiederholungen. Das bremst den Lesespaß (vor allem meinen) ungemein.
Ok, Stopp - bevor ich elender Nörgler weiter über deinen Text herfalle, frage ich erst einmal, ob dir das überhaupt recht ist.  Wink
Ich selber mag es nicht, wenn man mir nur unkonkrete Verbesserungsvorschläge gibt - deshalb, schrei einfach, wenn du willst, dass ich deinen Text Satz für Satz durchgehe.

Liebe Grüße,
Iknim


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"Konfuzius schrieb, mann müsse gegen den Strom schwimmen, um an die Quelle zu gelangen."
Aber wollen wir nicht alle ans Meer?
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xXNatzXx
Geschlecht:weiblichAbc-Schütze

Alter: 25
Beiträge: 7
Wohnort: Bad Zwischenahn (Nähe Oldenburg)


BeitragVerfasst am: 28.09.2013 21:40    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Vielen Dank für deine Antwort.
Um Gottes Willen, bloß nicht Satz für Satz durchgehen lol2

Mir geht es erst einmal nur um die Stilfrage.
Da ich (wie bereits erwähnt) einen komplett neuen Stil für mich ausprobiere. Ich habe vorher nie aus der Ich-Perspektive geschrieben
Muss mich also auch erst einmal hineinfinden und mich an den Stil gewöhnen
Sachen wie Rechschreibung und so weiter lasse ich da vorerst außen vor
Hinzu kommt mein langjährige Pause, die immerhin mehr als 2 Jahre gekostet hat.

Trotzdem danke =)
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Iknim
Geschlecht:männlichSchreiberassi

Alter: 22
Beiträge: 79
Wohnort: südlich von München


BeitragVerfasst am: 28.09.2013 22:54    Titel: Antworten mit Zitat

Nadine hat Folgendes geschrieben:
Mir geht es erst einmal nur um die Stilfrage.

Ok, dann versuch ich mal, dir eine verständliche Antwort auf deine Frage zu deinem Stil zu geben. Bitte nicht böse sein, wenn ich vielleicht stellenweise etwas "hart" bin; aber wenn ich es nicht direkt schreibe, versteht man es eventuell falsch:
Du versuchst zu viel zu erklären, ohne das dabei Stimmung aufkommt oder die Handlung vorangetrieben wird; MartinD hat schon die treffendsten Sachen angestrichen.
z.B. das mit dem Wetter: In deinem Text beschreibst du es in mehreren Sätzen, ohne orginell zu sein, Stimmungsbilder hervorzurufen oder die Handlung zu pushen - dadurch verliert es praktisch seine Existenzberechtigung. Verstehe mich nicht falsch, man kann durchaus versuchen, mit dem Wetter eine Atmosphäre aufzubauen; es ist aber sehr schwer, da das Wetter ein 0815 Anfang ist. Vor kurzem gab es hier im Forum einen Einleitungstext, der trotzdem mit dem Wetter begann und es  geschafft hat, damit (bei mir) Stimmung aufzubauen. Schau dir mal den Anfang an, vielleicht liest du ja einen Unterschied:[url] http://www.dsfo.de/fo/viewtopic.php?t=44121[/url]
Du wiederholst oft das schon geschriebene; und genau das wird auf Dauer langweilig. Beispiele:

Zitat:
Regentropfen prasselten gegen die Windschutzscheibe meines Wagens. Die Scheibenwischer versuchten gegen den immer stärker werdenden Regen anzukommen und ich versuche irgendwas zu erkennen.
Das blau markierte drückt genau dasselbe wie der erste Satz aus.

Zitat:
Aber wie der April nun einmal war, er spielte nicht nach den Vorhersagen der Meteorologen.
Das der Leser den Spruch "Der April macht was er will" kennt, davon darfst du ausgehen. Damit wird der Satz überflüssig, denn dass es keine 22 Grad zusammen mit strahlendem Sonnenschein gibt, das hast du schon im vorangegangenen Satz mit dem Wort "eigentlich" ausgedrückt.

Zitat:
Die Straßen standen bereits voller Wasser und riesige Wasserpfützen bahnten sich ihren Weg entlang der Asphaltkanten.

Beide Satzteile drücken wieder haargenau das Gleiche aus.
... ... ...
Hoffentlich verstehst du jetzt, was ich mit überflüssigen Passagen, die Langeweile schüren, meine.

Als Tipp: Ich versuche immer alle Sätze, die keine Stimmung vermitteln,  Spannung aufbauen, witzig oder für den weiteren Handlungsverlauf wichtig sind, wegzulassen.
Der Leser dankt es einem. Wink



Zitat:
Da ich (wie bereits erwähnt) einen komplett neuen Stil für mich ausprobiere. Ich habe vorher nie aus der Ich-Perspektive geschrieben
Wenn man die Perspektive wechselt, änder sich doch eigentlich nicht viel am Schreibstil. Klar, in der Ich-Perspektive ist man näher an der Protagonistin(Gefühlswelt, Gedanken) und man springt nicht zu anderen Personen, aber der Schreibstile(z.B. das gute alte Wetter) bleibt der Gleiche.


Zitat:
Sachen wie Rechschreibung und so weiter lasse ich da vorerst außen vor
hmm Naja, gerade das mit den Kommas ist so eine Sache: Du willst doch einen guten Schreibstil bekommen, oder? Aber wenn man kein Gefühl dafür hat, wo man ein Komma setzen muss und wo nicht, dann fehlt einem meist das Gespür für die Satzmelodie, denn beides hängt miteinander zusammen. Und ein Gespür für die Satzmelodie sehe ich als Grundlage, damit man einen gut lesbaren Schreibstil entwickeln kann.
Außerdem: Als Schriftsteller setzt man keine Kommas, weil es irgendwelche Regeln vorschreiben, sondern damit sich der Text besser lesen lässt (Satzmelodie, Satzkonstrukrion,...)


Hoffentlich kommt wenigstens die Hälfte von dem, was ich dir mitteilen will, am anderen Ende der Internetleitung an.

Liebe Grüße,
Iknim


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Heaven
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Beiträge: 120
Wohnort: Münsterland


BeitragVerfasst am: 28.09.2013 23:35    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo xXNatzXx

ich würde dir empfehlen den Vorschlag von Iknim und die Hilfe der anderen Forenmitglieder anzunehmen.
Ich selbst habe bereits soviel aus den Rezensionen zu dem ersten Kapitel meines Romans gelernt, das sich der Anfang meines Manuskripts gravierend verbessert hat. Ich gehe jetzt völlig anders an das Überarbeiten meines Buches. Hätte ich mich wie du, gleich am Anfang meines Schreibversuchs hier angemeldet, wäre mir eine Menge Arbeit erspart geblieben. Durch negative Rezensionen kannst du lernen.

Ich muss hobbes Recht geben: Die Zeitfehler finde ich schon recht verwirrend. Ich würde versuchen sie zu vermeiden und sie nicht erst später korrigieren. Kommafehler - da darf ich nichts zu sagen - ich liebe sie und habe genau das gegenteilige Problem. Aber auch hier macht es Sinn, sich zu bemühen. Das hilft dir auch, z.B. überflüssig eingeschobene Satzteile besser zu erkennen.


Einige Beispiele zu den Dingen, die mir aufgefallen sind:


"Regentropfen prasselten gegen die Windschutzscheibe meines Wagens. Der Satz ist über, mit dem nächsten Satz beschreibst du das Gleiche. Die Scheibenwischer versuchten gegen den immer stärker werdenden Regen anzukommen und ich versuche irgendwas zu erkennen.

Es war Mitte April, der Wetterbericht hatte eigentlich strahlenden Sonnenschein und warme 22 Grad vorhergesagt. Hier genauso, ein Satz über das Aprilwetter reicht. Aber wie der April nun einmal war, er spielte nicht nach den Vorhersagen der Meteorologen.

Die Straßen standen bereits voller Wasser und riesige Wasserpfützen - die Wasserpfützen reichen, daraus geht hervor, das die Straßen voller Wasser stehen - bahnten sich ihren Weg entlang der Asphaltkanten.

Meine Stimmung schien mit jedem Meter den ich fuhr weiter zu kippen. Eine Mischung aus Angst und Wut machte sich immer mehr in in meinem Magen breit - zeig das sie Angst hat und wütend ist.

Ich wollte nicht, ich konnte nicht, aber ich musste. Vor mir standen unschöne Tage, da war ich mir sicher. Warum?

Hastig schaltete ich einen Gang meines Wagen runter, um mich der Geschwindigkeit des Fahrzeuges vor mir anzupassen - das brauchst du nicht zu schreiben, warum sonst schaltet sie denn runter? - ein Traktor. Ausgerechnet ein langsamer, breiter Traktor. Das kannst du streichen - Ein Traktor ist langsam. Außerdem ist es eine Wortwiederholung.

Schau dir doch mal das erste Kapitel meines Fantasyromanes an und die dazugehörigen Rezensionen. Vergleiche mal meinen ersten Versuch mit der neuen Version - die ich noch einmal überarbeiten muss, die aber schon bedeutend besser geworden ist.

Ich glaube du kannst richtig gut werden wenn du willst. Aber du musst Hilfe annehmen, sonst wird das nichts.


LG
Heaven
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Heaven
Geschlecht:weiblichSchreiber-Lehrling

Alter: 50
Beiträge: 120
Wohnort: Münsterland


BeitragVerfasst am: 28.09.2013 23:41    Titel: Antworten mit Zitat

Habe gerade gesehen, das Iknim dir bereits Ähnliches geantwortet hat, während ich geschrieben habe.
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halourtz
Sonntagsschreiber


Beiträge: 15



BeitragVerfasst am: 29.09.2013 14:30    Titel: Antworten mit Zitat

Hi xXNatzXx,

Leider muss ich meinen Vorpostern zustimmen - du schreibst zu viele Dinge doppelt oder erklärst Sachen, die ich als Leser gar nicht wissen will.

Streich doch mal alle Dinge, die den Leser (noch) nicht interessieren, raus. Dann lass beide Versionen mal ein paar Wochen oder Monate ruhen. Wenn du dir dann erneut deinen Text (mit mehr Abstand) aus der Sicht eines Lesers durchliest, so wie du irgendein neues Buch lesen würdest, merkst du vielleicht, was wir meinen.

Und mithilfe deiner neuen Erfahrung kannst du dann deinen Text völlig neu schreiben.
Bitte poste ihn dann auch hier, damit ich ebenfalls in den Genuss deiner neuen, mitreißenden Geschichte komme Mr. Green
LG, halourtz
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