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Existerman
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BeitragVerfasst am: 04.09.2013 06:49    Titel: Fantasy Geschichte eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

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Hi, ich habe bereits einmal versucht, eine Fantasy-Geschichte zu schreiben und bin so weit gekommen. Meint ihr, es lohnt sich, das noch mal aufzugreifen?
Entschuldige mich für die ausufernde Textlänge wink

Prolog
Pünktlich erwachte Syfer aus unruhigem Schlaf und blickte aus dem Fenster. Es dämmerte, die Sonne hatte das Gebirge noch nicht erklommen. Er setzte sich kraftvoll auf, streckte sich und gähnte. Dann stand er auf, wusch sich in eiskaltem Wasser und machte sich Frühstück. Morgendliche Rituale, für die er mehr Zeit brauchte als andere. Seine Kräfte verlangten das von ihm. Nach dem Essen zog er sich an und trabte müde zu einer Glasplatte in der Mitte des Raumes, die in der Luft zu schweben schien. Er griff nach einem geschliffenen Smaragd und steckte ihn in seine linke Hosentasche. Für alle Fälle, dachte er bei sich. Als er die Tür öffnete, schlug ihm ein Sonnenstrahl entgegen und blendete ihn für einen Augenblick. Seine Sicht verklärte sich langsam wieder und er machte sich auf den Weg zu seinen Kindern, die wohlbehütet bei ihrer Mutter im Nebenhaus wohnten, um sich zu verabschieden. Schon bevor er die Türschwelle ganz übertreten hatte, rannten zwei kleine Gestalten auf ihn zu und umarmten ihn. Lachend schob er sie von sich, doch es hatte keinen Zweck, sofort schlugen sie wieder die entgegengesetzte Richtung ein. Er drückte sie an sich. Luna und Aurelian, seine Kinder, waren sein ganzer Stolz. Isabel, seine Frau, schlief noch und wollte nicht geweckt werden, also brach er auf. Er setzte sich in den Jaguar, drehte den Schlüssel und fuhr los. Er hielt die getönten Scheiben geschlossen. Der Wagen raste über die Landstraße, bis er ihn nach einiger Zeit abrupt an einem abgeschiedenen Platz stoppte. Nachdem er sich vom Auto entfernt hatte, vergewisserte er sich, dass er allein war. Dann atmete er tief ein, schloss die Augen und suchte in seinem Körper nach einem glimmenden Docht, das ihn zur Quelle seiner Kräfte brachte. Vollkommene Ruhe brach über ihn herein. Nach langem Warten spürte er endlich ein leises Kitzeln. Plötzlich erfasste ihn eine urgewaltige Woge, ließ ihn kurz in die Luft steigen und erleuchtete seinen gesamten Körper heller als jeden Stern. Syfer sank zu Boden und öffnete die Augen. Sie schimmerten smaragdgrün. Er formte seine Hand zu einem Haken, griff in seine Brust und schleuderte einen Schatten seiner Selbst von sich. Dieser kam dreißig Meter weiter zum Stehen und Syfer fühlte einen Sog, ergab sich ihm und wurde an den Standpunkt seines Schattens gezogen. Es funktionierte. Er war geportet. Gleich würde er mehrere tausend Meilen entfernt von seiner Heimat sein, das wusste er. Er warf noch einen Blick zurück zum Wagen, dann griff er erneut in seinen Brustkorb und war bereit zum Schattensprung.
 
                                                        
  Ankunft
„Elfen. Die meisten von uns sehen sie als Mythos. Einige halten sie für Götter. Andere für ein Virus. Denn für ihre bestätigte Existenz gibt es keine plausible Erklärung. Sie leben und töten. Sie erschienen vor dreihundert Jahren, als sich erste Anzeichen von Magie bei Menschen bemerkbar machten. Wunderschön und furchterregend, wie sie sind, haben die Elfen uns eingeschüchtert. Bekämpft. Besiegt. Wir Menschen holen nun zum Gegenschlag aus, um sie zu vernichten.“
Das war vor 20 Jahren gewesen, entsinnte sich Syfer. In der Zwischenzeit hatte sich einiges verändert. Die Menschen hatten den Elfen in siegreichen Kämpfen ihre Stärke bewiesen. Zu einer kompletten Ausrottung waren sie nicht fähig. Danach waren immer wieder kleine Streitigkeiten aufgetreten und die Luft knisterte vor Spannung zwischen den Völkern. Vor drei Wochen war Syfer aus dem Bett geholt und im Helikopter zur Kongresshalle eskortiert worden. Ihm war öffentlich mitgeteilt worden, dass er den Elfen ein Friedensangebot zu überbringen hatte. Man habe ihn ausgewählt, weil er der beste Magier sei, den die Menschen aufbringen konnten, hatte man ihm gesagt, und ihn, ohne seine Reaktion abzuwarten, wieder hinausgebracht. Nun stand er auf einem Feldweg in einem mehrere Quadratkilometer großen Kornfeld und ärgerte sich, dass er nicht näher am Eingang gelandet war. Vor sich sah er einen gigantischen Wald, dessen Bäume sich über einhundert Meter in die Höhe rankten. Er legte einen kurzen Sprint ein, bremste sich dann aber, weil er seine Kräfte schonen wollte. Der Eingang, der von zwei Elfen gesäumt war, mündete in eine Allee, die tief ins Reich der Elfen führte. Syfer durchschritt das Portal unter den misstrauischen Blicken der Wachelfen. Er betrachtete sie neugierig. Sie waren hochgewachsen und schlank, dazu trugen sie eng anliegende, leichte Rüstungen. Das interessanteste an ihnen waren ihre Gesichter. Sie hatten feine, katzenhafte Züge, leicht zugespitzte Ohren und ein hypnotisierendes Leuchten in den Pupillen. Nur in Simulationen hatte Syfer je gesehen, wie ihre Augen feuerrot wurden, sie ihre Fangzähne und Klauen ausfuhren und blutrünstig mordeten. Hier erschienen sie ihm wie ein Inbild der Schönheit und Unschuld. Doch er ließ sich nicht täuschen. Man konnte diesen Elfen nicht trauen. Wachsam lief er den Waldweg entlang, doch er hörte keine Tiergeräusche. Grauen überkam ihn. Hier war nichts lebendiges. Syfer hob den Blick und ließ die Sonne durch Schichten von Blättern unwirklich anmutender Bäume auf ihn herunterprasseln. In der Ferne konnte er den Palast des Königs Azrail ausmachen und rümpfte die Nase. Monarchie. In dieser Hinsicht waren  die Elfen mehr als veraltet. Plötzlich traf ihn etwas Spitzes ihn den Rücken und jagte ihm einen stechenden Schmerz in die Wirbelsäule. Er neigte den Kopf nach hinten und blickte in ein elfisches Gesicht. Kräftig stieß er sich vom Boden ab, befreite das Schwert im Sprung aus seinem Rücken, rammte es dem Elfen in den Rücken und landete hinter ihm. Er wusste, das würde dem Elfen nicht allzu viel ausmachen. Zumindest hoffte er, dass es so wäre. Dieser zog das Schwert aus seinem Körper und drehte sich nach ihm um. Der Zorn trieb einen roten Funken in seine Augen und Syfer wich zurück, doch der Elf beruhigte sich wieder. „Ich bin ein Botschafter der Menschen und komme in Frieden.“, sagte er den Satz auf, den er auswendig gelernt hatte. Solche Situationen waren absehbar gewesen, denn die Elfen waren nicht gerade für ihre Gastfreundschaft bekannt. Er lief weiter und ließ den Elfen, der ihn hatte töten wollen, völlig perplex zurück. Als er den Palast erreichte, nahm er seinen Smaragd aus der Tasche, warf ihn in die Luft, wo er sich in einen grünen Funken verwandelte, fing ihn wieder auf und löschte ihn. Am Palasttor standen zwei Elfen in voller Rüstung. Er erkannte sie als die hohen Wächter, Caelan und Yael. Bei den Menschen waren sie berühmt. Man munkelte nur über ihre Fähigkeiten. Wieder sagte er seinen einstudierten Satz auf. „Unser König will nur behelligt werden, wenn es sich um ein Thema von absoluter Brisanz handelt.“, erwiderte Yael. Der Dreiklang, der in ihrer Stimme mitschwang, verschaffte ihr einen göttlichen Aspekt. Syfer kniete innerlich nieder vor ihrer Macht. „Das tut es.“ Sie tippte mit dem Zeigefinger auf das Tor und die Flügel schwangen auf. „Viel Glück.“
                                          
   Azrail
Syfer trat in den Palast und wurde von einem Kälteschwall getroffen, gleich danach überkam ihn kochende Hitze. Er torkelte und fiel zu Boden. Ein Elf lachte mit rauer Stimme. In der Eingangshalle herrschte ein reges Treiben. Wer waren all diese Elfen? Hofdiener? Adlige? Syfer schritt durch die Menge, die ihm ein Gässchen bildete und ihn fragend ansah. Er hatte schon gehört, dass in den Palast eingelassene höflich behandelt wurden. Offenbar war das für die Elfen hier so etwas wie eine heilige Stätte. Er freute sich schon, bei den Menschen ein paar Bemerkungen darüber fallen lassen zu können. „Ich komme in Frieden. Die Menschen haben mich mit wichtiger Botschaft zu König Azrail gesandt.“, sagte er entschlossen. Wieder Gelächter. Auf einmal war es, als spürte man eine eisige Windböe. Schlagartig wurde es totenstill. Frost legte sich über den gesamten Saal. Die Springbrunnen an den Seiten der Halle erstarrten zu Eis. Syfer hörte ein entferntes Läuten. Es war, als hätten Winde es aus einer anderen Welt hierhergetragen. Das Läuten kam näher und wurde immer lauter. Hohe Frequenzen schlugen nun mit. Das Geräusch wurde unerträglich, die Frequenzen tendierten in den Ultraschallbereich. Dann vernahm man ein lautes Klirren. Das Eis zersprang in tausende von faustgroßen Stücken, die sich wieder zerteilten und sirrend durch den Raum pfiffen. Plötzlich hielt sämtliche Bewegung an. Die Eissplitter erstarrten, regungslos in der Luft schwebend. Syfer machte einen vorsichtigen Schritt. Die Elfen waren nun zur Seite gewichen und starrten ausdruckslos nach vorne. Was sahen sie, was er nicht sah? Er folgte ihren Blicken an das prunkvoll geschmückte Dach des Palastes. Er fing ihren Blick und wartete. Eine Plattform wurde sichtbar, die von der Decke herabschwebte. Sie trug einen Thron herab, blieb etwa drei Meter über dem Boden stehen und verschwand. Flackernd erschien eine Gestalt auf dem schwebenden Thron. Azrail. Er war komplett in blau gekleidet und eisige Kälte schien von ihm auszugehen. Dann ertönte seine Stimme: „Was ist dein Anliegen?“ Syfer wich zurück. Ein Gott hatte gesprochen. Ganze Chöre donnerten auf ihn ein und erfüllten ihn mit Ehrfurcht. „Sprich!“, donnerte es wieder. Unsicher erwiderte Syfer, noch mit seinem Instinkt ringend, niederknien zu wollen: „Die Menschen haben mich geschickt, um euch den Frieden anzubieten.“ Ein Raunen ging durch die gesamte Halle. Azrail lachte. „Was hat dann der Funke zu bedeuten, den du in deiner rechten Hand hältst?“ Sofort kehrte wieder Stille ein. Zitternd löschte Syfer ihn. Azrail machte ihn fertig. Nie wieder würde er übermütig sein. „Ein großzügiges Angebot, nicht wahr?“, grinste der König in die Runde. Allgemeines Gelächter. Jetzt wandte er sich wieder dem Botschafter zu. „Sei nicht so töricht, zu glauben, wir wären auf eure Gnade angewiesen.“ Er schnippte mit den Fingern, und die Splitter in der Luft waren schlagartig wieder in Bewegung. Dann machte er ein Zeichen mit der rechten Hand und die Splitter formten sich zu spitzen Eisdolchen. Syfer spürte, wie sich die Ersten in seine Waden bohrten, dann in seine Arme. Eiskalter Schmerz durchzuckte ihn, als ein Dolch in seinen linken Lungenflügel flog und anschließend aus seiner Rückenwand hinausschoss, ein klaffendes Loch hinterlassend. Dann bohrten sie sich in sein Herz, ein Letztes Mal durchströmte Kälte sein Bewusstsein und Syfer war nicht mehr. Neben seiner Leiche schritt Azrail auf und ab. „So sei das Friedensangebot nun angenommen. Wir werden sehen, wir lange ihr Menschen ihn haltet.“ Er flackerte und verschwand im Nichts, und die übrigen Elfen wandten sich wieder ihren Tätigkeiten zu.                                          

   Frohe Kunde        
Luna setzte sich auf das Bett ihrer Mutter. Sie stupste ihr auf die Schulter, denn sie hatte ihre geöffneten Augen gesehen. Isabel drehte sich um. „Wann kommt Papa zurück?“, fragte sie besorgt. Verschlafen blinzelte ihre Mutter sie an. „Wir können nur warten.“ Sie drehte sich zurück und schlief augenblicklich weiter.
Stunden verstrichen. Luna versuchte, mit Aurelian einen Schritt vor die Tür zu setzen, doch weil ihnen die Mittagshitze die Köpfe zu Brei kochte, gingen sie schon nach sehr kurzer Zeit wieder zurück in den Schutz des isolierten Hauses. Die Geschwister wurden immer ungeduldiger.
Nun stand auch Isabel auf. Nach einem ausgiebigen Frühstück zog sie sich an und beobachtete die Kinder. Auch sie begann, sich Sorgen zu machen, als Syfer am Nachmittag immer noch nicht erschien. Wahrscheinlich wartete die gesamte Stadt auf seine Rückkehr. Die Familie lebte ein wenig abgeschottet, wenn auch in einer Luxusgegend. Ihnen gehörten drei Häuser im Vorort eines widerhakenförmigen Ausläufers des vierten Armes von Topia City, einer Megastadt der Menschen. Topia war aus dem Weltall sichtbar und hatte die Form einer Spiralgalaxie. Die gesamte menschliche Bevölkerung der Erde war in dreien dieser Städte untergebracht. Topia war die Hauptstadt. In Topia lebte vor allem Magier, allerdings bestand gerade die Regierung zu über fünfzig Prozent aus Magielosen. Doch Isabel konnte sich vorstellen, dass sämtliche menschlichen Augenpaare im Moment auf die Straße gerichtet waren, in die Syfer verschwunden war. Und da spürte sie es mit allen Sinnen, wie einen verheißungsvollen Windzug. Bilder fluteten ihren Kopf. Ein elfisches Wesen war unterwegs.

Mürrisch rauschte Yael über die Landstraße. Ihr, der höchsten Wächterin, war es aufgetragen worden, eine Botschaft zu überbringen. Wenn auch nur kurzzeitig, konnte sie diese Degradierung nicht aushalten. Vor sich sah sie Topia, eine der lächerlichen Städte der Menschen. Diese Wesen würden niemals wahre Schönheit erkennen. Es waren schon seltsame Viecher. Wuchtige Körper, kleine Köpfe, viele von ihnen hatten noch nie gekämpft. Eine faule Spezies. Die Elfen hatten sich also umsonst die Mühe gemacht, ihre Kräfte zu wecken. Sie waren unverbesserlich. Yael erhöhte ihr Tempo und sprintete nun in großen Sprüngen auf die Megastadt zu. Man hatte sie ohne Rüstung geschickt, was sie partout nicht verstehen wollte. Die Schnellste war sie sowieso. Sie erreichte einen der sieben Arme von Topia, sprang in die Luft, rollte sich ab und kam zum stehen. Ich bin die größte, lächelte sie, ein wenig aufgemuntert. Dann zog sie ein kleines Gerät aus der Gürtelschnalle, setzte es an ihren Mund und sagte: „Die Elfen nehmen euer Friedensangebot an und haben euren Botschafter würdevoll bestattet.“ Sie blickte nach oben und bemerkte eine  Drohne, die Yael filmte. Das hätten die Menschen auch so gehört, dachte sie und zuckte mit den Schultern. Sie steckte das Hyperfon ein und rannte zurück, mit ihren erhobenen Armen durch die Luft gleitend.

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urban savage
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BeitragVerfasst am: 04.09.2013 10:36    Titel: Antworten mit Zitat

Grundlegend ganz gut. Die Idee mit den bösen Elfen gefällt mir, aber es liest sich doch etwas hakelig.

Viele und ich meine wirklich viele einzelne Formulierungen sind verbesserungsbedürftig. Mal ein Beispiel:
Zitat:
Lachend schob er sie von sich, doch es hatte keinen Zweck, sofort schlugen sie wieder die entgegengesetzte Richtung ein.

Eine "Richtung einschlagen" ähnelt bedeutungstechnisch eher "sich auf den Weg machen". Hier wäre eher "sie stürzten sich wieder auf ihn" passend.
Noch eindeutiger wird es an der Stelle, wo dein Prota sein Schwert aus seinem Rücken befreit. Wenn man ein Schwert im Rücken hat, dann ist das meist eher eine unangenehme Situation. Wink
Ich schätze dich so ein, dass es dir durchaus selbst auffallen hätte können. Wie oft hast du den Text gelesen, nachdem du ihn geschrieben hattest ? Wie viel Zeit verwendest du auf das Aufspüren der richtigen Begriffe ?
Auf mich wirkt es so, als hättest du den Text in einem Guss geschrieben, was durchaus berechtigt seien mag und für dich anscheinend ganz gut funktioniert, denn so schlecht ist der Text nicht. Unterschätze aber nicht was Vorbereitung und Nacharbeit noch verbessern können.


Unklarheiten:
Es handelt sich um unsere Welt, denn du verwendest Jaguar als Automarke, aber alles ander bleibt unklar. Warum dauerte die Unterdrückung so lang ? Wann haben wir ? Was hat sich verändert und was ist während all dieser Zeit geschehen?
Ein paar Zeilen um den generellen Zustand der Welt zu beschreiben wären wohl ganz angemessen. In klassischer Mittelalterfantasy kann man auf Erklärungen weitestgehend verzichten, weil dort relativ klar ist was ein Elf ist und wie die Welt funktioniert, aber in einem so ungewöhnlichen, vermischten Setting sollte man sich schon darum kümmern.

Umgebungsbeschreibungen und Details:
Ich weiß, dass es als Anfängerfehler geshen wird, wenn man es damit übertreibt, aber ganz lassen sollte man es imho auch nicht.
Tipp: Es ist eine neue und ungewöhnliche Situation, in der sich unsere Welt da befindet. Beschreibe als auch neue und ungewöhnliche Dinge. Show, don´t tell und so.

Schachtelsätze:
Mach Punkte. Ich kenne das und neige selbst dazu, aber kürzere Sätze lesen sich leichter. Weil einfach einfach einfach ist ... und so.
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Existerman
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BeitragVerfasst am: 04.09.2013 16:09    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hi urban, vielen dank für deine mühe.
Das ist jetzt natürlich nur eine erste Version, die ich, wie du schon bemerkt hast, im Guss geschrieben habe. Ja, ich neige tatsächlich zu Schachtelsätzen und werde da einiges überarbeiten. Zu der Beschreibung der aktuellen Umstände komme ich noch, denn das hier war nur die Vorgeschichte zu meiner eigentlichen Erzählung, die als Parabel gedacht ist. Die Leute streiten sich ob sie den frieden halten oder nicht, ganz grob gesagt. Deswegen wollte ich hier alles selbstverständlich wirken lassen. Werde auch deinem Vorschlag folgen, bessere Begriffe bei der Überarbeitung zu suchen.
Tatsächlich machst du mir Mut, die Geschichte weiterzuschreiben (indirekt).
Ich werde wohl bald eine überarbeitete Version des bisher geschriebenen hochladen sowie ein wenig später noch weitere Kapitel.
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urban savage
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BeitragVerfasst am: 04.09.2013 18:01    Titel: Antworten mit Zitat

Etwas mehr Mühe deinerseits wäre auch nicht schlecht. Ich bin ungern Spielvererber, aber etwas mehr Arbeit kannst du dir schon machen, bevor du andere damit konfrontierst.
Natürlich ist keiner gezwungen dir zu antworten. Du hast aber auch selbst nichts davon, wenn du Tipps zu Dingen bekommst, die du eigentlich schon weißt.

Du solltest auch den Plot dessen was du produzieren möchtest ausarbeiten, bevor du die eigentliche Geschichte schreibst. Das hilft dir mehr Konsistenz zu erzeugen und Logiklücken zu vermeiden.
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Existerman
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BeitragVerfasst am: 04.09.2013 19:45    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Es war ja anbei die Frage, ob es sich (inhaltlich) lohnt, das noch einmal aufzugreifen. Deswegen die Rohversion smile
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urban savage
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BeitragVerfasst am: 05.09.2013 00:56    Titel: Antworten mit Zitat

Jo. Von mir bekommst du hierzu du nur die Empfehlung demnächst den Mist zu vermeiden, den du selbst erkennst. Razz Es ist nicht klug selbst Zeit einzusparen, indem man seine Mitmenschen dazu bringt ihre Zeit (und Nerven) zu investieren. Das wirkt etwas herablassend. Ich weiß, mich hat niemand dazu gezwungen Kritik zu üben, aber so viele Fehler tuen halt einfach weh und erzeugen Handlungsbedarf.
Du bist relativ jung, weshalb gute Ideen beeindruckender und Fehler verzeihlicher sind, dennoch kann man besser mit Menschen arbeiten, die man ernst nehmen kann. Das tue ich im Moment und ich hoffe, dass du nicht beabsichtigst deinen Kükenbonus umfassend auszuschöpfen.



Nochmal zur eigentlichen Frage, die ich bei all den Verbesserungsvorschlägen etwas verdrängt habe. Ja, es könnte sich lohnen die Idee aufzugreifen und auszuarbeiten, aber besonders dieser Ansatz bedeutet aus folgenden Gründen viel Arbeit:

1. Du hast jetzt schon vielen Personen eine Bedeutung zugesprochen und solltest nun mit ihnen arbeiten. Da wären dein Prota, seine ganze Familie und die Wächterin. Für eine Kurzgeschichte ist das meiner bescheidenen Meinung nach zu viel, denn da reicht eine Person völlig aus.
Ich würde sowohl aus der Perspektive deines Magiers und der Wächterin erzählen um Einblick in die Elfenwelt zu ermöglichen.

2. Die Geschichte spielt in unserer Realität. Je realitätsnäher eine Welt ist, desto eher fällt den Lesern Unfug auf. Der Grund dafür ist einfach: Normale Menschen kennen sich mit der Realität ziemlich gut aus, geben sich aber bei fiktiven Realitäten eher mit Klischees zufrieden.

3. Du hast viele Elemente eingeführt, die du entwickeln und erklären musst. Leider kannst du wegen zu viel Individualismus nicht auf die bestehenden Paradigmen eines bestehenden Genres zurück greifen. Du musst also alles selbst machen.
- Du brauchst eine glaubwürdige Geschichte der elfischen Unterdrückung und der menschlichen Revolution.
- Du musst selbst Wissen was Elfen sind, auch wenn du den Leser anfänglich im Unklaren lassen willst.
- Die Elfen brauchen eine elfische Kultur, denn im Moment wirken sie für mich wie magische Klingonen auf einem Ökotripp, eher flach und nicht wie echte Personen. Sie sind Menschen gegenüber ablehnend, aber das wars dann auch mehr oder weniger.
- Magie und Technik muss erklärt werden. Du hast gewöhnliche Felder, Autos (mit einer Marke aus der Gegenwart), Megastädte und einen Universalübersetzer, wenn ich dein Hyperfon richtig verstanden habe. Das sind relativ unterschiedliche Technikstufen. Grade die Automarke erscheint mir komisch, was auch der Grund seien könnte warum ich sie so oft erwähne. Rolling Eyes
Magie gehorcht zwar ihren eigenen Gesetzen, muss aber ebenfalls nachvollziehbar sein und eine bestimmte Stimmung transportieren.


In deiner jetzigen Idee sind viele Unstimmigkeiten, aber es kann durchaus funktinieren, sobald du sie geklärt hast.
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BeitragVerfasst am: 05.09.2013 07:10    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Danke nochmal, ja, ich bin auch kein Fan vom Kükenbonus und werde auch öfter reinsehen bevor ich meine weiteren Texte hier poste. Zu den Elfen bin ich mir noch nicht sicher, aber was die vorgeschichte betrifft, habe ich mir schon was gedacht: Vor 300 Jahren kamen die Elfen auf die Erde und schenkten uns Menschen die Magie. Da wir diese aber nutzten um gegen sie vorzugehen, entwickelten sie ihren Hass gegem uns und schlugen zurück, was zur Unterdrückung führte.
Ich werde alles bedenken, was du mir erzählst, es soll aber keine Kurzgeschichte werden.
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BeitragVerfasst am: 07.09.2013 19:51    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Ich habe jetzt einen kompletten Plot samt Vorgeschichte entwickelt und den Entschluss gefasst, die Vorgeschichte auch mit hineinzuschreiben. Ich werde es so aufbauen: Erst das hier, dann die graue Vorgeschichte, was von 2040 bis 2360 passiert  ist, dann das, was danach kommt. Das, was ich bis jetzt gepostet habe, fällt dann ALLES unter Prolog. Dieser ist sozusagen ein Blick in die Zukunft.
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urban savage
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BeitragVerfasst am: 07.09.2013 20:06    Titel: Antworten mit Zitat

Gib mal WichtausmRaum bei YouTube ein. Der hat nen kurzen Beitrag zu Romanvorbereitung. Es is nicht der Weisheit letzter Schluss und nur 10 Minuten, aber wahrscheinlich dennoch hilfreich.
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BeitragVerfasst am: 07.09.2013 20:56    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Danke für den Tipp, da son tatsächlich n paar gute Vorschläge dabei. Aber ich denke, das erfordert schon verdamt viel Zeit. Naja, wozu hat man denn Ferien smile
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BeitragVerfasst am: 07.09.2013 21:03    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Mein Plot in Stichpunkten sieht so aus:
Elfen

-2040 steht die Erde vor dem totalen Zusammenbruch
-Elfen kommen auf Erde und reinigen die Atmosphäre mit Magie--->Herkunft unbekannt
-Erde regeneriert, Elfen erwecken Magie der (magiebegabten)Menschen---> magische Menschen fast unverwundbar
-jeder Magier "ist" ein bestimmter Edelstein, den er benutzt
-2041  Kongresse der Menschen zur Entscheidung über Zukunft
-2045 Beschluß: Bau dreier Megastädte, anschließender Zwangsumzug
-Elfen siedeln sich in Waldgebiet in Nordamerika an-> thalyr ælya
-2070 regenerationsgen bei Menschen aktiviert, zusammen mit Magie sehr mächtige Wesen
-2080 Megastädte Topia, Elysium, Olympus City in Eurasien fertiggestellt
-Frieden mit den Elfen und untereinander hält hundertzwanzig Jahre
-2200 sehen sich die hohen Magier als Götter, ihre Anzahl ist stark gewachsen
-sehnen sich nach einem Feind und finden in den Elfen eine gelungene Herausforderung
-wiegeln die Bevölkerung gegen die Elfen auf,  "was wollen die noch hier, das ist unser planet"
-kleine Gräueltaten gegen elfisches Volk wenn in der Stadt
-2217 Kriegserklärung
-Elfen gewinnen den Krieg  weil Menschen nach dem Verlust von vierzig Millionen Magiern kapitulieren  --> Kriegsende 2219
-Unterdrückung bis 2340
Zeitalter voller Leid, Elfen entwickeln Hass und Grausamkeit, auch den rot schimmernden Funken im Auge, der Aggression zeigte
---> Erste Elfen mit Tollwutartigen Zuständen nach Aggressionsfunken
-Klauen und Fangzähne entwickeln sich versteckt
-2290 alle Elfen vom Bösen besetzt
-2340 Rückschlag der Menschheit, beinahe Ausrottung der Elfen, König Azrail und hunderttausend andere überleben, darunter die hohen Wächter
-20 Jahre kalter Krieg


-2360 Friedensangebot der Menschen
-Azrail tötet den Boten Syfer, den fähigsten aller Magier, nimmt Frieden aber an
-Nachricht wird nach Topia überbracht
-schon Bald weiss die ganze Menschheit über die Problematik bescheid
- Familie trauert, ist auseinander gerissen --> Aurelian muss ins Krankenhaus, weil er Feuer gespien hat (mag seltsam klingen, erkläre ich noch ^_^) und will sich an den Elfen rächen
-Luna und Isabel wollen es beim Frieden beruhen lassen, auch wenn der Verlust schmerzt
-Aurelian nennt sie Verräter
-es bilden sich zwei große politische Parteien, die eine für und die andere gegen die Einhaltung des Friedens
-Magierpartei gegen Frieden weil empört, es ist inakzeptabel boten zu töten
-Magielose fordern Vernunft
-Lange Jahre der Zwietracht unter Menschen
-Aurelian beginnt im alter von 14 Jahren, Leute um sich zu scharen, die ebenfalls Rache üben wollen.
-Schwester und Mutter versuchen ihn, zur Vernunft zu bringen
-Als er in die Magierpartei eintritt, distanzieren sie sich von ihm (2365)
-Aurelian wird volljährig und ist nicht nur Führungsmitglied der Magierpartei, sondern fähiger als sein Vater. Er ist der erste Diamant.
-sein Rachedurst will gestillt sein und Aurelian übernimmt die absolute Führung der Partei.
-diese wird als alleinige Regierungspartei der Menschheit gewählt
-2371 Kriegserklärung, Aurelian führt die Truppen an
-Menschenarmee übermächtig gegen so wenige Elfen
-Elfen wirken in der Notlage einen kollektivzauber und spalten den boden fast bis zum Erdkern.
-Es ist der Untergang beider Völker
-am ende ein bild von einer letzten, noch blühenden Lilie, auf der eine Hummel platz nimmt, sowie eines Geiers, der den Kadaver eines Rehs verspeist.
-->und alles begann von neuem (letzter Satz)
Und zum Jaguar: Die Menschen haben auf jeder Straße elektromagnetische Felder, über die die Autos hinwegschweben. Ich sah keinen Grund, neue Automarken zu erfinden.
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BeitragVerfasst am: 07.09.2013 21:05    Titel: Antworten mit Zitat

Jop, auf die Zeiterfordernis wollte ich dich Hinweisen.

Und das schöne ist: Da du nicht nur Krimis schreibst, sondern science fantasy, kannst du auch gleich einzelne Magische Phänomene oder Technikdingsis erklären und brauchst dich nicht mit den Personen zu begnügen.
Das schöne daran ist aber: Wenn du das einmal gemacht hast, dann kannst du später ungestört schreiben und wirst nicht durch Grübelpausen unterbrochen. Und natürlich sparst du dir damit massig Überarbeitung und Ausbesserung.
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BeitragVerfasst am: 07.09.2013 21:16    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Sorry wegen den vielen Rechtschreibfehlern.
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BeitragVerfasst am: 07.09.2013 21:20    Titel: Antworten mit Zitat

Ich warte mal, ob andere noch was zu deiner Historie/Plot sagen. Ich habe da eigentlich nur eine Frage: Warum ? WARUM ? WARUM ??! Diese Frage kannst du dir zu so ziemlich allem stellen. Aber erst nachdem du dir die Frage Was zur Hölle ? gestellt hast. Du musst deine Begriffe einfach definieren, bevor du mit ihnen arbeitest.
Ich habe neulich 4 Tage daran gesessen Vampirismus halbwegs medizinisch zu erklären und das ist noch nicht viel Arbeit.

Kleiner Tipp: Niemand wird die Menschheit nie dazu bekommen einheitlich und organisiert zu handeln. Niemals ! Generalisierung sind der Tod für emotionale Nachvollziehbarkeit. "Die Menschen und die Elfen führten Krieg." klingt einfach nach nichts. Eigennamen, individuelle Schicksale und Details führen da viel weiter.

So, damit ist es mir doch nicht gelungen mich geschlossen zu halten. Für die Rechtschreibprüfung gibt es übrigens Gerold (links oben über dem Eingabefeld).
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BeitragVerfasst am: 07.09.2013 21:27    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Sachte, sachte. Niemand hat gesagt, dass die gesamte Menschheit dem zustimmt, was die Einheitspartei tut. Ich weiß, ich weiß, es gibt sehr viel zu erklären. Aber ist das nicht immer so? Wart es ab, bevor du dich noch umbringst wegen mir lol2
Schlagwörter:
Wahlfälschungen, Korruption, Zwietracht, Bürgerkriege Normale vs. Magier, Untergrundmagier, die den magielosen helfen; usw. usw. Ich werd das schon ausarbeiten. Der Plot war nur ganz grob gemeint. Ich werde auch Dinge verändern, wahrscheinlich auch die Zeiträume etwas verkürzen, die ich aufgestellt habe.
Sachte, sachte.
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BeitragVerfasst am: 07.09.2013 21:30    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Individuelle Schicksale wirst du in der Schar finden, die Aurelian in jungen Jahren bildet, sowie bei den Untergrundmagiern.
Übrigens, thalyr ælya heisst Elfenreich.
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BeitragVerfasst am: 07.09.2013 21:33    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

In der Vorgeschichte wird es hauptsächlich um Yael gehen, personaler Erzähler. Werde auch ein paar Menschen zu Hilfe ziehen.
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urban savage
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BeitragVerfasst am: 07.09.2013 23:34    Titel: Antworten mit Zitat

Ok, dann könnte es vielleicht zu verworren werden. ^^ Mach du mal.
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Drakenheim
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BeitragVerfasst am: 08.09.2013 14:04    Titel: Re: Fantasy Geschichte Antworten mit Zitat

Du hast gerufen, hier bin ich. Razz

Existerman hat Folgendes geschrieben:

Prolog
Pünktlich erwachte Syfer aus unruhigem Schlaf und blickte aus dem Fenster. Es dämmerte, die Sonne hatte das Gebirge noch nicht erklommen. Er setzte sich kraftvoll auf, streckte sich und gähnte. Dann stand er auf, wusch sich in eiskaltem Wasser und machte sich Frühstück. Morgendliche Rituale, für die er mehr Zeit brauchte als andere. Seine Kräfte verlangten das von ihm. Nach dem Essen zog er sich an und trabte (seltsame Wortwahl. Ist Syfer ein Pony?) müde zu einer Glasplatte in der Mitte des Raumes, die in der Luft zu schweben schien. Er griff nach einem geschliffenen Smaragd und steckte ihn in seine linke Hosentasche. Für alle Fälle, dachte er bei sich. Als er die Tür öffnete, schlug ihm ein Sonnenstrahl entgegen und blendete ihn für einen Augenblick. Seine Sicht verklärte sich langsam wieder und er machte sich auf den Weg zu seinen Kindern, die wohlbehütet bei ihrer Mutter (Oh, eine nicht-monogame Gesellschaft ohne Ehefrauen?) im Nebenhaus wohnten, um sich zu verabschieden. Schon bevor er die Türschwelle ganz übertreten hatte, rannten zwei kleine Gestalten auf ihn zu und umarmten ihn. Lachend schob er sie von sich, doch es hatte keinen Zweck, sofort schlugen sie wieder die entgegengesetzte Richtung ein. Er drückte sie an sich. Luna und Aurelian, seine Kinder, waren sein ganzer Stolz. Isabel, seine Frau, (Ach, schade.) schlief noch und wollte nicht geweckt werden, also brach er auf.. Er wollte sie nicht wecken, also drehte er sich leise und brach auf. Er setzte sich in den Jaguar, drehte den Schlüssel und fuhr los. (Ach, das spielt in unserer Welt!) Er hielt die getönten Scheiben geschlossen. Der Wagen raste über die Landstraße, bis er ihn nach einiger Zeit abrupt an einem abgeschiedenen Platz stoppte. (Dieser Satz ist unrund. Ich glaube, wichtiger ist, das er an einem verborgenen Ort ankommt, als dass er seinen Wagen stoppt) Nachdem er sich vom Auto entfernt hatte, (das gibt kein Bild in meinem Kopf. Schreib lieber, wohin er sich begibt) vergewisserte er sich, dass er allein war. Dann atmete er tief ein, schloss die Augen und suchte in seinem Körper nach einem glimmenden Docht, das ihn zur Quelle seiner Kräfte brachte. Vollkommene Ruhe brach über ihn herein. Nach langem Warten spürte er endlich ein leises Kitzeln. Plötzlich erfasste ihn eine urgewaltige Woge, ließ ihn kurz in die Luft steigen und erleuchtete seinen gesamten Körper heller als jeden Stern. Syfer sank zu Boden und öffnete die Augen. Sie schimmerten smaragdgrün. Er formte seine Hand zu einem Haken, griff in seine Brust und schleuderte einen Schatten seiner Selbst von sich. Dieser kam dreißig Meter weiter zum Stehen und Syfer fühlte einen Sog, ergab sich ihm und wurde an den Standpunkt seines Schattens gezogen. Es funktionierte. Er war geportet. Gleich würde er mehrere tausend Meilen entfernt von seiner Heimat sein, das wusste er. Er warf noch einen Blick zurück zum Wagen, dann griff er erneut in seinen Brustkorb und war bereit zum Schattensprung.

                                                        
  Ankunft
„Elfen. Die meisten von uns sehen sie als Mythos. Einige halten sie für Götter. Andere für ein Virus. Denn für ihre bestätigte Existenz gibt es keine plausible Erklärung. Sie leben und töten. Sie erschienen vor dreihundert Jahren, als sich erste Anzeichen von Magie bei Menschen bemerkbar machten. Wunderschön und furchterregend, wie sie sind, haben die Elfen uns eingeschüchtert. Bekämpft. Besiegt. Wir Menschen holen nun zum Gegenschlag aus, um sie zu vernichten.“
Das war vor 20 Jahren gewesen, entsinnte sich Syfer. In der Zwischenzeit hatte sich einiges verändert. Die Menschen hatten den Elfen in siegreichen Kämpfen ihre Stärke bewiesen. Zu einer kompletten Ausrottung waren sie nicht fähig. Danach waren immer wieder kleine Streitigkeiten aufgetreten und die Luft knisterte vor Spannung zwischen den Völkern. Vor drei Wochen war Syfer aus dem Bett geholt und im Helikopter zur Kongresshalle eskortiert worden. Ihm war öffentlich mitgeteilt worden, dass er den Elfen ein Friedensangebot zu überbringen hatte. Man habe ihn ausgewählt, weil er der beste Magier sei, den die Menschen aufbringen konnten, hatte man ihm gesagt, und ihn, ohne seine Reaktion abzuwarten, wieder hinausgebracht. Nun stand er auf einem Feldweg in einem mehrere Quadratkilometer großen Kornfeld und ärgerte sich, dass er nicht näher am Eingang gelandet war. Vor sich sah er einen gigantischen Wald, dessen Bäume sich über einhundert Meter in die Höhe rankten. Er legte einen kurzen Sprint ein, bremste sich dann aber, weil er seine Kräfte schonen wollte. Der Eingang, der von zwei Elfen gesäumt war, mündete in eine Allee, die tief ins Reich der Elfen führte. Syfer durchschritt das Portal unter den misstrauischen Blicken der Wachelfen. (Irks, was sind denn das für Wächter? Lassen einfach einen Feind ein? Die Szene kann man ausbauen, mit kleinem Dialog zwischen Gast und Wächter. Das gibt ihm mehr Zeit, ihre Gesichter zu betrachten, ohne dass er sie wie ein Kind anstarren muss.) Er betrachtete sie neugierig. Sie waren hochgewachsen und schlank, dazu trugen sie eng anliegende, leichte Rüstungen. Das interessanteste an ihnen waren ihre Gesichter. Am interessantesten fand er ihre Gesichter. Sie hatten feine, katzenhafte Züge, leicht zugespitzte Ohren und ein hypnotisierendes Leuchten in den Pupillen. Nur in Simulationen hatte Syfer je gesehen, wie ihre Augen feuerrot wurden, sie ihre Fangzähne und Klauen ausfuhren und blutrünstig mordeten. Hier erschienen sie ihm wie ein Inbild der Schönheit und Unschuld. Doch er ließ sich nicht täuschen. Man konnte diesen Elfen nicht trauen. Wachsam lief er den Waldweg entlang, doch er hörte keine Tiergeräusche. (Würde ich erweitern. "Tiergeräusche" ist ein recht schwaches Wort. Tierstimmen, Vogelgezwitscher, Rascheln im Unterholz, das Hämmern eines Spechtes meinethalben, das stellt was dar. "Tiergeräusche" das stellt nichts dar. Du kannst auch schreiben, dass er etwas hört, nämlich den Wind in den Wipfeln, und ihm dabei auffällt, was er NICHT hört.) Grauen überkam ihn. Hier war nichts lebendiges. ("Grauen" ist ein starkes Gefühl. Wenn ihn das schon zu Beginn überkommt, hast du keine Steigerungsmöglichkeiten mehr.) Syfer hob den Blick und ließ die Sonne durch Schichten von Blättern unwirklich anmutender Bäume auf ihnsich herunterprasseln. In der Ferne konnte er den Palast des Königs Azrail ausmachen und rümpfte die Nase. Monarchie. In dieser Hinsicht waren  die Elfen mehr als veraltet. Plötzlich traf ihn etwas Spitzes ihn den Rücken und jagte ihm einen stechenden Schmerz in die Wirbelsäule. Er neigte den Kopf nach hinten und blickte in ein elfisches Gesicht. Kräftig stieß er sich vom Boden ab, befreite das Schwert im Sprung aus seinem Rücken, rammte es dem Elfen in den Rücken und landete hinter ihm. Er wusste, das würde dem Elfen nicht allzu viel ausmachen. Zumindest hoffte er, dass es so wäre. Dieser zog das Schwert aus seinem Körper und drehte sich nach ihm um. (Haben die sich jetzt abwechselnt ein Schwert in den Rücken gerammt Oder was ist da grad geschehen?) Der Zorn trieb einen roten Funken in seine Augen und Syfer wich zurück, doch der Elf beruhigte sich wieder. „Ich bin ein Botschafter der Menschen und komme in Frieden.“, sagte er den Satz auf, den er auswendig gelernt hatte. Solche Situationen waren absehbar gewesen, denn die Elfen waren nicht gerade für ihre Gastfreundschaft bekannt. Er lief weiter und ließ den Elfen, der ihn hatte töten wollen, völlig perplex zurück. (Aha? Ähm. Also, wäre ich diese Elfe, würde ich die Jagd fortsetzen. Wenn die Wächter schon zu feige sind, den zu töten, muss ich ja ran.) Als er den Palast erreichte, nahm er seinen Smaragd aus der Tasche, warf ihn in die Luft, wo er sich in einen grünen Funken verwandelte, fing ihn wieder auf und löschte ihn. Am Palasttor standen zwei Elfen in voller Rüstung. Er erkannte sie als die hohen Wächter, Caelan und Yael. Bei den Menschen waren sie berühmt. Man munkelte nur über ihre Fähigkeiten. Wieder sagte er seinen einstudierten Satz auf. „Unser König will nur behelligt werden, wenn es sich um ein Thema von absoluter Brisanz handelt.“, erwiderte Yael. Der Dreiklang, der in ihrer Stimme mitschwang, verschaffte ihr einen göttlichen Aspekt. Syfer kniete innerlich nieder vor ihrer Macht. „Das tut es.“ Sie tippte mit dem Zeigefinger auf das Tor und die Flügel schwangen auf. „Viel Glück.“ ("Er will nicht ohne Grund gestört werden. Hast du einen grund?" - "Ja, habe ich" - "Na dann. Rein mit dir." Sei mir nicht böse, aber kommt etwas platt rüber. Könnte er nicht wenigstens verwundert darauf hinweisen, dass ein Frieden zwischen Elfen und Menschen doch den König interessieren sollte?)
                                          
   Azrail
Syfer trat in den Palast und wurde von einem Kälteschwall getroffen, gleich danach überkam ihn kochende Hitze. Er torkelte und fiel zu Boden. Ein Elf lachte mit rauer Stimme. In der Eingangshalle herrschte ein reges Treiben. Wer waren all diese Elfen? Hofdiener? Adlige? Syfer schritt durch die Menge, die ihm ein Gässchen bildete und ihn fragend ansah. Er hatte schon gehört, dass in den Palast eingelassene höflich behandelt wurden. Offenbar war das für die Elfen hier so etwas wie eine heilige Stätte. Er freute sich schon, bei den Menschen ein paar Bemerkungen darüber fallen lassen zu können. „Ich komme in Frieden. Die Menschen haben mich mit wichtiger Botschaft zu König Azrail gesandt.“, sagte er entschlossen. Wieder Gelächter. Auf einmal war es, als spürte man eine eisige Windböe. Schlagartig wurde es totenstill. Frost legte sich über den gesamten Saal. Die Springbrunnen an den Seiten der Halle erstarrten zu Eis. Syfer hörte ein entferntes Läuten. Es war, als hätten Winde es aus einer anderen Welt hierhergetragen. Das Läuten kam näher und wurde immer lauter. Hohe Frequenzen schlugen nun mit. Das Geräusch wurde unerträglich, die Frequenzen tendierten in den Ultraschallbereich. Dann vernahm man ein lautes Klirren. Das Eis zersprang in tausende von faustgroßen Stücken, die sich wieder zerteilten und sirrend durch den Raum pfiffen. Plötzlich hielt sämtliche Bewegung an. Die Eissplitter erstarrten, regungslos in der Luft schwebend. Syfer machte einen vorsichtigen Schritt. Die Elfen waren nun zur Seite gewichen und starrten ausdruckslos nach vorne. Was sahen sie, was er nicht sah? Er folgte ihren Blicken an das prunkvoll geschmückte Dach des Palastes. Er fing ihren Blick und wartete. Eine Plattform wurde sichtbar, die von der Decke herabschwebte. Sie trug einen Thron herab, blieb etwa drei Meter über dem Boden stehen und verschwand. Flackernd erschien eine Gestalt auf dem schwebenden Thron. Azrail. Er war komplett in blau gekleidet und eisige Kälte schien von ihm auszugehen. Dann ertönte seine Stimme: „Was ist dein Anliegen?“ Syfer wich zurück. Ein Gott hatte gesprochen. Ganze Chöre donnerten auf ihn ein und erfüllten ihn mit Ehrfurcht. „Sprich!“, donnerte es wieder. Unsicher erwiderte Syfer, noch mit seinem Instinkt ringend, niederknien zu wollen: „Die Menschen haben mich geschickt, um euch den Frieden anzubieten.“ Ein Raunen ging durch die gesamte Halle. Azrail lachte. „Was hat dann der Funke zu bedeuten, den du in deiner rechten Hand hältst?“ Sofort kehrte wieder Stille ein. Zitternd löschte Syfer ihn. (HAt er das nicht schon am Tor gelöscht? Ok, mit dem Funken ist wohl eine wichtige Info irgendwo an mir vorbeigegangen. Was bedeutet er Syfer, warum hat er ihn überhaupt gemacht, und was sieht der König darin? Oh, da ist eine Menge wichtiger Info an mir vorbeigegangen.)Azrail machte ihn fertig. Nie wieder würde er übermütig sein. „Ein großzügiges Angebot, nicht wahr?“, grinste der König in die Runde. Allgemeines Gelächter. Jetzt wandte er sich wieder dem Botschafter zu. „Sei nicht so töricht, zu glauben, wir wären auf eure Gnade angewiesen.“ Er schnippte mit den Fingern, und die Splitter in der Luft waren schlagartig wieder in Bewegung. Dann machte er ein Zeichen mit der rechten Hand und die Splitter formten sich zu spitzen Eisdolchen. Syfer spürte, wie sich die Ersten in seine Waden bohrten, dann in seine Arme. Eiskalter Schmerz durchzuckte ihn, als ein Dolch in seinen linken Lungenflügel flog und anschließend aus seiner Rückenwand hinausschoss, ein klaffendes Loch hinterlassend. Dann bohrten sie sich in sein Herz, ein Letztes Mal durchströmte Kälte sein Bewusstsein und Syfer war nicht mehr. Neben seiner Leiche schritt Azrail auf und ab. „So sei das Friedensangebot nun angenommen. Wir werden sehen, wir lange ihr Menschen ihn haltet.“ Er flackerte und verschwand im Nichts, und die übrigen Elfen wandten sich wieder ihren Tätigkeiten zu.                                          

   Frohe Kunde        
Luna setzte sich auf das Bett ihrer Mutter. Sie stupste ihr auf die Schulter, denn sie hatte ihre geöffneten Augen gesehen. Isabel drehte sich um. „Wann kommt Papa zurück?“, fragte sie besorgt. Verschlafen blinzelte ihre Mutter sie an. „Wir können nur warten.“ Sie drehte sich zurück und schlief augenblicklich weiter. (Yeah, Ehemann fort und Kind um Papa besorgt. Umdrehen und weiterschlafen. Das könnte ich sein. ^^)
Stunden verstrichen. Luna versuchte, mit Aurelian einen Schritt vor die Tür zu setzen, doch weil ihnen die Mittagshitze die Köpfe zu Brei kochte, gingen sie schon nach sehr kurzer Zeit wieder zurück in den Schutz des isolierten Hauses. Die Geschwister wurden immer ungeduldiger.
Nun stand auch Isabel auf. Nach einem ausgiebigen Frühstück zog sie sich an und beobachtete die Kinder. Auch sie begann, sich Sorgen zu machen, als Syfer am Nachmittag immer noch nicht erschien. Wahrscheinlich wartete die gesamte Stadt auf seine Rückkehr. Die Familie lebte ein wenig abgeschottet, wenn auch in einer Luxusgegend. Ihnen gehörten drei Häuser im Vorort eines widerhakenförmigen Ausläufers des vierten Armes von Topia City, einer Megastadt der Menschen. Topia war aus dem Weltall sichtbar und hatte die Form einer Spiralgalaxie. Die gesamte menschliche Bevölkerung der Erde war in dreien dieser Städte untergebracht. Topia war die Hauptstadt. In Topia lebten vor allem Magier, allerdings bestand gerade die Regierung zu über fünfzig Prozent aus Magielosen. (Soll mir dieser Infohappen was sagen?) Doch Isabel konnte sich vorstellen, dass sämtliche menschlichen Augenpaare im Moment auf die Straße gerichtet waren, in die Syfer verschwunden war. Und da spürte sie es mit allen Sinnen, wie einen verheißungsvollen Windzug. Bilder fluteten ihren Kopf. Ein elfisches Wesen war unterwegs.

Mürrisch rauschte Yael über die Landstraße. Ihr, der höchsten Wächterin, war es aufgetragen worden, eine Botschaft zu überbringen. Wenn auch nur kurzzeitig, konnte sie diese Degradierung nicht aushalten. nicht ausstehen? nicht verstehen? (Etwas nicht auszuhalten bedeutet, dass man nur noch damit beschäftigt ist, diesen Zustand zu beenden und sich nicht mehr auf seine eigentliche Aufgabe konzentrieren kann. Das ist hier nicht der Fall.) Vor sich sah sie Topia, eine der lächerlichen Städte der Menschen. Diese Wesen würden niemals wahre Schönheit erkennen. Es waren schon seltsame Viecher. Wuchtige Körper, kleine Köpfe, viele von ihnen hatten noch nie gekämpft. Eine faule Spezies. Die Elfen hatten sich also umsonst die Mühe gemacht, ihre Kräfte zu wecken. Sie waren unverbesserlich (und faul). Yael erhöhte ihr Tempo und sprintete nun in großen Sprüngen auf die Megastadt zu. Man hatte sie ohne Rüstung geschickt, was sie partout nicht verstehen wollte. Die Schnellste war sie sowieso. Sie erreichte einen der sieben Arme von Topia, sprang in die Luft, rollte sich ab und kam zum sStehen. Ich bin die gGrößte, lächelte sie, ein wenig aufgemuntert. Dann zog sie ein kleines Gerät aus der Gürtelschnalle, setzte es an ihren Mund und sagte: „Die Elfen nehmen euer Friedensangebot an und haben euren Botschafter würdevoll bestattet.“ Sie blickte nach oben und bemerkte eine Drohne, die Yael filmte. Das hätten die Menschen auch so gehört, dachte sie und zuckte mit den Schultern. Sie steckte das Hyperfon ein und rannte zurück, mit ihren erhobenen Armen durch die Luft gleitend.



Und dein Elfenbild gefällt mir. Keine Öko-Kuschelelfen, die den Bäumen beim Wachsen zusehen, sondern knallharte Krieger. Und dass sie sich in reißzahnbewehrte Kampfbestien verwandeln können, mag ich auch.
   "Die Elfen nehmen euer Friedensangebot an und haben euren Botschafter würdevoll bestattet.“ lol
Jaja, kulturelle Missverständnisse. Würde mich nicht wundern, wenn so ziemlich jeder, der dort im Palast ist, nie mehr lebend heraus darf. Nur dass die das wissen, das arme Menschlein wusste es nicht.

Du schreibst sehr unsortiert, das fiel mir beim ersten Mal in der Kampfszene im Wald auf. Zweimal wurden Schwerter in Rücken gerammt, dann sagt er sein Sätzlein auf, die Elfe verwandelt sich dann doch nicht und lässt ihn weiterziehen. Warum tut sie sowas? Ok, anders gefragt: warum schreibst du das? Du willst bestimmt zeigen, dass Kämpfen der Lebensinhalt der Elfen ist und ihr liebster Zeitvertreib. Aber kannst du da nicht einen Schaukampf am Straßenrand machen? Oder einen Trupp junger Elfen vom Kampflehrer über die Straßen scheuchen lassen? So ein unprovozierter Angriff, ein gegenseitige Schwertzustecken und ein genauso unverständlicher Kampfabbruch reißen mich nicht zu Jubelstürmen hin.
Insgesamt ist das viel neue Welt, die du deinem Leser präsentierst. Du streust die Infos häppchenweise in den Text, teilweise auch an Stellen, wo mich nur noch die Gefühle der Leute interessieren, nicht ihre Umgebung. Vielleicht solltest du die Sache mit den drei Megastädten zu Beginn setzen, wenn er über seinen Auftrag und wie sich doch die Welt verändert hat seit Erwachen der Magie grübelt.
Es ist ein schwieriger Balanceakt, den Leser einmal mit den Infos zu versorgen, die er braucht, um das alles zu verstehen, aber nicht in der Spannung nach zu lassen. Aber du hängst den Leser an vielen Stellen einfach ab, weil du mehr weißt als er. Ich habe dir mal die Stellen mit Fragen markiert, wo ich mich übel rausgeworfen gefühlt habe.

Idee gefällt, Erzählstimme gefällt, aber unnatürliches Verhalten und chaotisch gekritzelte Szenen stören beim Lesen.
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Drakenheim
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BeitragVerfasst am: 08.09.2013 14:05    Titel: Antworten mit Zitat

Hast du dich jemals mit Shadowrun beschäftigt?
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Existerman
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BeitragVerfasst am: 08.09.2013 14:31    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Vielen Dank für deine Kritik.
Ja, mit Infos halte ich mich bewusst zurück, das Ganze fällt wird nämlich in der Endversion unter "Prolog" fallen. Dieser ist ein Blick in die Zukunft.
Danach werde ich noch einmal ganz von vone beginnen und mich bis zum aktuellen Zeitpunkt vorarbeiten. Dann kommt das, was nach der Endsituation geschieht. Ich hatte mir die Elfen nicht nur als reine Krieger vorgestellt. Ganz am Anfang sind es "Öko-Kuschelelfen", wie du sie nennst. Sie retten unseren Planeten und wir sind undankbar.
Sie entwickeln sich deswegen zu einer leicht reizbaren, sarkastischen und eben manchmal klauenbewehrten Spezies.
Yael wird noch öfter vorkommen.
Sei gespannt!
Wir lesen uns.
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Existerman
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BeitragVerfasst am: 08.09.2013 15:01    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Ich sehe gerade, im Grunde sind die Elfen meiner Biolehrerin nachempfunden Sich kaputt lachen
Shadowrun: Nein, aber ich wollte nicht so etwas überstrapaziertes wie beamen bringen.
Nochmal zu dem Funken, dir kann ich die Info ja geben:
Jeder Magier "ist" ein bestimmter Edelstein, den er benutzt, um sie abzurufen. Er kann ihn zu einem Funken formen, mit diesem kämpfen (magisches Feuer legen, Funken werfen und damit Gegenüber wegstoßen), kann ihn aber auch metamorphosieren (Funken verwandelt sich in Waffe), oder seine innere Energie nutzen (Schattensprung etc.)
Im Grunde stellt der Funken für Azrail also dar, dass Syfer bereit ist, Magie gegen ihn einzusetzen und fasst dies als Beleidigung auf. Ja, dass er den Funken am Tor gelöscht hat, ist tatsächlich ein Logikfehler, danke, ich werd das in "verstecken" umändern.
Ich freu mich schon so darauf, die Kriege zu schreiben ^^
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