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Parantatatam


 

 
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balea
Geschlecht:weiblichAbc-Schütze


Beiträge: 4
Wohnort: München


BeitragVerfasst am: 28.08.2013 22:26    Titel: Parantatatam eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

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Ich habe angefangen ein neues Buch zu schreiben und bin sehr gespannt auf eure Meinungen. hier sind die ersten zwei Seiten, es ist vielleicht ein bisschen herb geschrieben, bitte lasst euch davon nicht abschrecken! ach ja, und dass ich die Tempora wechsle ist gewollt, findet ihr das stört?
liebste Grüße



Willkommen in meinem Kopf.

Ich bin mir ziemlich sicher dass ich gleichzeitig mit dem Krach im unteren Stockwerk aufgesprungen bin. Im Nachhinein denke ich sogar ein bisschen vorher. Aber hey, keine Gewähr.

Was vor dem Krach war weiß ich aber noch sicher:  Es liefen in Abendprogramm  zwei  Sendungen, an denen sich die Geister scheiden. Man musste sich sozusagen outen. Wie ein einziger Tag und  irgend so ein sauwichtiges Fußballspiel. Womit ich schon geoutet bin wofür ich mich entschieden habe. Nicht dass ich immer oder immer noch den pappsüßen Liebesfilm vorziehen würde, aber als  vierzehnjähriges Mädchen ist die Entscheidung doch nicht so schwer.

Ich habe diesen Film tatsächlich nie zu Ende gesehen. An der Stelle  wo sie auf dem Asphalt der Straße liegen und das Risiko des Lebens genießen oder so hat mich nämlich der Krach von unten gestört. Ich bin aufgesprungen und habe wirklich einen Moment überlegt ob es sich lohnt nachzuschauen, worauf ich ehrlich nicht stolz bin. Das hat sich seitdem verändert. Wenn ich bei meinen Eltern bin und Krach höre renne ich immer sofort hin, und wenn ich vorher geschlafen habe. Allzeit bereit, stets zur Stelle, man kann ja nie wissen.

Also bin ich dem Krach gefolgt und vom Sofa um die Ecke zum oberen Treppenabsatz gegangen. Man sieht von dort aus nur einen kleinen Teil unseres riesigen Wohnzimmers, aber der reichte schon. Sie lag am Fuß der Treppe auf dem Parkett, Beine verdreht zum Körper, die dunklen Haare wie ein Heiligenschein um den Kopf ausgebreitet. Augen geschlossen, um den Haarschopf wurde der schwarze Heiligenschein langsam durch einen roten aus Blut erweitert. Das Blut lief erstaunlicherweise ziemlich symmetrisch um den Kopf, ich weiß nicht, heißt das dass unser Boden ist besonders gerade gebaut? Das Parkett exakt verlegt? Hut ab, liebe Bauarbeiter. Die Wohnung ist übrigens eh ziemlich schön geworden, danke dafür.

Ich glaube ich habe ziemlich gut und schnell und so reagiert, sofort runtergerannt, im hinknien Notarzt gerufen, sachlich gesagt wo was wann wer wie viele. Jaja, die W-Fragen, wichtig im Deutschunterricht und bei zermatschten Verwandten, nicht vergessen, ganz die pflichtbewusste Tochter gewesen.

Dann versucht sie anzusprechen, hat nicht reagiert. Da war’s dann vorbei mit der Sachlichkeit. Immer mehr Blut, verklebte Haare, hatten nichts Heiliges mehr. Und ich hatte immer die Vorstellung von Hirn auf Parkett, da muss ich doch was unterlegen, aber wenn ein Halswirbel verletzt ist?
Ich stehe überfordert auf, gehe rückwärts bis ich an den weißen Kamin stoße. Starre auf sie runter. Registriere das zerbrochene Glas neben ihr, weiß wonach es riecht.

Mir war nur mal zu Ohren gekommen, dass vor allem junge Menschen dazu tendieren, sich ihrer eigenen Sterblichkeit nicht bewusst zu sein. Worauf mich bis dahin niemand aufmerksam gemacht hatte war die Sterblichkeit meiner Eltern. Mich hat das da an der Wand wie ein Zug überrollt, Hand in Hand mit dem irrationalen Gedanken dass es nicht passiert wäre, wenn ich mal vorher verstanden hätte dass Eltern nicht unkaputtbar sind.

Dieser Moment ist nach zwei Sekunden vorbei, Augen öffnen sich, unverständliches Gebrabbel. Ich wieder hingekniet, wie geht’s dir, tut der Nacken weh, der Rücken? Schau mich an, nicht wieder einschlafen, nein, nicht bewegen, bleib liegen.

Kissen doch geholt, bitte kein Hirn auf Parkett, ohne den Hals zu bewegen drunter schieben. Nein, nicht bewegen, bleib doch bitte liegen. Was sagt sie? Ich verstehe Gar nichts.

Es klingelt.
Gut, endlich. Ich drücke auf den Summer, sage fünfter Stock links, kein Aufzug. Fünfter Stock ohne Aufzug verträgt sich bestimmt nicht so gut mit gebrochenen Halswirbeln, denke ich. Der Notarzt samt Team ist schnell oben, durch den Flur bei ihr. Treppe heruntergefallen? Ich nicke, ja. Dann weiche ich zurück, wieder an den Kamin.

Halskrause dran, dann stellen sie die gleichen Fragen wie ich, nur lauter, gibt er ihr eine Spritze oder so was? Sie kommt auf eine Trage, festgeschnallt wie ein Schinken vor dem Räuchern. Sie tragen sie den Flur entlang, durch die Wohnungstür, auf Wiedersehen. Ich kann mich nicht vom Kamin wegbewegen, meine Fingerspitzen kleben an der kühlen Wand. Ich spüre jeden Punkt mit dem ich die Wand berühre.

Da steht ja noch ein Pfleger, ein junger blonder mit Helmut-Kohl-Augenbrauen. Er schaut mich an, seine Augenbrauen sagen sich in der Mitte über der Nasenwurzel Hallo. Zwischen Ihnen ist schon eine tiefe Falte, sie scheinen das also öfter zu tun, sind bestimmt alte Bekannte, seine Augenbrauen. Er fragt alles klar.

Klar alles klar will ich sagen, es klappt nicht. Ich räuspere mich, jetzt kam es richtig raus. Die Brauen gehen auf Tuchfühlung, das ist kein Hallo mehr, ich denke seine Brauen sollten sich ein Zimmer nehmen. Er nickt zu dem Glas am Boden. Dann fragt er. Hatte sie was getrunken? Erst will ich mit den Schultern zucken, was weiß ich, aber dann denke ich dass man bestimmt andere Medikamente bekommt wenn Alkohol in der Adern Samba tanzt. Also nicke ich. Und dann fragt er weiter: Tut sie das öfter?

Treffer versenkt, ist wohl ein ganz Fixer. Ganz leise regt sich ein kleines Hoffnungstierchen in meinem Bauch. Ein ausgewachsener Mensch mit dem ich nicht verwandt bin wird es gleich wissen. Dann wird er was dagegen tun. Er ist schließlich erwachsen. Er wird nicht hilflos alle Viere von sich strecken.
Tut sie das öfter?
Ja.

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firstoffertio
Geschlecht:weiblichFlachmann-Preisträger


Beiträge: 5739
Wohnort: Irland
Das bronzene Stundenglas Der goldene Spiegel - Lyrik (1)
Podcast-Sonderpreis Silberner Sturmschaden


BeitragVerfasst am: 28.08.2013 23:01    Titel: Antworten mit Zitat

Die Herbheit deines Textes in der bisherigen Dosierung finde ich sehr  bekömmlich, schmeckt mir sehr. Nun weiß ich nicht recht, ob ich diesen Stil über einen ganzen Roman hinweg genießen könnte. Für eine Kurzgeschichte finde ich ihn toll. Ich würde gerne noch ein bisschen weiterlesen.
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balea
Geschlecht:weiblichAbc-Schütze


Beiträge: 4
Wohnort: München


BeitragVerfasst am: 29.08.2013 09:00    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Vielen Dank für deine Antwort, ich war ganz aufgeregt als ich sie gesehen habe! Ich glaube du hast recht, ein ganzer Roman wäre wahrscheinlich ziemlich anstrengend wenn ich so weiterschreibe.
Ich wollte sowohl weiter über die Familie, insbesondere die Mutter-Tochter-Beziehung weiterschreiben, als auch etwas leichter bekömmliches einflechten.
Vielleicht eine kleine Liebe oder so? auf jeden Fall auch Kapitel ohne Drama mit einer Seebrise statt Herbheit. Mit den Episoden von Jugend zwischen dem erzwungenen Erwachsensein in Gegenwart der Mutter.
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Ralf Langer
Geschlecht:männlichAutor

Alter: 51
Beiträge: 692
Wohnort: Gelsenkirchen


BeitragVerfasst am: 29.08.2013 11:44    Titel: Antworten mit Zitat

Willkommen in meinem Kopf.

Ich bin mir ziemlich sicher dass ich gleichzeitig mit dem Krach im unteren Stockwerk aufgesprungen bin. Im Nachhinein denke ich sogar ein bisschen vorher. Aber hey, keine Gewähr.

Was vor dem Krach war weiß ich aber noch sicher: Es liefen in(m) Abendprogramm zwei Sendungen, an denen sich die Geister scheiden(schieden). Man musste sich sozusagen outen. Wie ein einziger Tag und irgend so ein sauwichtiges Fußballspiel.

ich glaube was du sagen möchtest ist soetwas wie:
wie an einem einzigen tag mit einem sauwichtigen fußballspiel.
meiner meinung nach wird in deiner form der sinn nicht deutlich. Der lesefluß wird eher gehemmt.


Womit ich schon geoutet bin wofür ich mich entschieden habe.

ähnlich hier: der satz ist  verquer formuliert:
da die protagonistin hier selber spricht sollte hier besser stehen:
womit ich mich geoutet habe, wofür ich mich entschied.

Nicht dass ich immer oder immer noch den pappsüßen Liebesfilm vorziehen würde, aber als vierzehnjähriges Mädchen ist die Entscheidung doch nicht so schwer.

Ich habe diesen Film tatsächlich nie zu Ende gesehen. An der Stelle wo sie auf dem Asphalt der Straße liegen(,)und das Risiko des Lebens genießen(,) oder so(,) hat mich nämlich der Krach von unten gestört. Ich bin aufgesprungen(,) und habe wirklich einen Moment überlegt(,) ob es sich lohnt nachzuschauen (-)worauf ich ehrlich nicht stolz bin. Das hat sich seitdem verändert. Wenn ich bei meinen Eltern bin und Krach höre(,) renne ich immer sofort hin, und (besser; auch)wenn ich vorher geschlafen habe. Allzeit bereit, stets zur Stelle, man kann ja nie wissen.

Also bin ich dem Krach gefolgt und vom Sofa um die Ecke zum oberen Treppenabsatz gegangen. Man sieht von dort aus nur einen kleinen Teil unseres riesigen
( riesig, wie groß ist riesig? 30 qm  100qm? Hier entsteht bei mir kein bild, und ich frage mich ob diese information überhaupt wichtig ist)
Wohnzimmers, aber der reichte schon. Sie lag am Fuß der Treppe(,) auf dem Parkett, Beine verdreht zum Körper, die dunklen Haare wie ein Heiligenschein um den Kopf ausgebreitet. Augen geschlossen, um den Haarschopf wurde der schwarze Heiligenschein langsam durch einen roten aus Blut erweitert. Das Blut lief erstaunlicherweise ziemlich symmetrisch um den Kopf, ich weiß nicht, heißt das(,) dass unser Boden ist besonders gerade gebaut?

Der letzte nebensatz ist falsch konstruiert:
…., dass unser boden besonders gerade(besser :eben) gebaut ist?


 Das Parkett exakt verlegt? Hut ab, liebe Bauarbeiter. Die Wohnung ist übrigens eh ziemlich schön geworden, danke dafür.

Ich glaube ich habe ziemlich gut und schnell und so reagiert,(: besser doppelpunkt, es folgt eine aufzählung)
 sofort runtergerannt, im hinknien Notarzt gerufen, sachlich gesagt wo(,) was(,) wann(,) wer(,) wie viele. Jaja, die W-Fragen, wichtig im Deutschunterricht und bei zermatschten Verwandten, nicht vergessen, ganz die pflichtbewusste Tochter gewesen.

Dann versucht sie anzusprechen, hat nicht reagiert. Da war’s dann vorbei mit der Sachlichkeit. Immer mehr Blut, verklebte Haare, hatten nichts Heiliges mehr. Und ich hatte immer die Vorstellung von Hirn auf Parkett, da muss ich doch was unterlegen, aber wenn ein Halswirbel verletzt ist?
Ich stehe überfordert auf, gehe rückwärts bis ich an den weißen Kamin stoße. Starre auf sie runter. Registriere das zerbrochene Glas neben ihr, weiß wonach es riecht.

Mir war nur mal zu Ohren gekommen, dass vor allem junge Menschen dazu tendieren, sich ihrer eigenen Sterblichkeit nicht bewusst zu sein. Worauf mich bis dahin niemand aufmerksam gemacht hatte(,) war die Sterblichkeit meiner Eltern. Mich hat das da an der Wand wie ein Zug überrollt, Hand in Hand mit dem irrationalen Gedanken dass es nicht passiert wäre, wenn ich mal vorher verstanden hätte(,) dass Eltern nicht unkaputtbar sind.

Dieser Moment ist nach zwei Sekunden vorbei, Augen öffnen sich, unverständliches Gebrabbel. Ich wieder hingekniet, wie geht’s dir, tut der Nacken weh, der Rücken? Schau mich an, nicht wieder einschlafen, nein, nicht bewegen, bleib liegen.

Kissen doch geholt, bitte kein Hirn auf Parkett, ohne den Hals zu bewegen drunter schieben. Nein, nicht bewegen, bleib doch bitte liegen. Was sagt sie? Ich verstehe Gar nichts.

Es klingelt.
Gut, endlich. Ich drücke auf den Summer, sage fünfter Stock links, kein Aufzug. Fünfter Stock ohne Aufzug verträgt sich bestimmt nicht so gut mit gebrochenen Halswirbeln, denke ich. Der Notarzt samt Team ist schnell oben, durch den Flur bei ihr. Treppe heruntergefallen? Ich nicke, ja. Dann weiche ich zurück, wieder an den Kamin.

Halskrause dran, dann stellen sie die gleichen Fragen wie ich, nur lauter, gibt er ihr eine Spritze oder so was? Sie kommt auf eine Trage, festgeschnallt wie ein Schinken vor dem Räuchern. Sie tragen sie den Flur entlang, durch die Wohnungstür, auf Wiedersehen. Ich kann mich nicht vom Kamin wegbewegen, meine Fingerspitzen kleben an der kühlen Wand. Ich spüre jeden Punkt mit dem ich die Wand berühre.

Da steht ja noch ein Pfleger, ein junger blonder mit Helmut-Kohl-Augenbrauen. Er schaut mich an, seine Augenbrauen sagen sich in der Mitte über der Nasenwurzel Hallo. Zwischen Ihnen ist schon eine tiefe Falte, sie scheinen das also öfter zu tun, sind bestimmt alte Bekannte, seine Augenbrauen. Er fragt alles klar.

Klar alles klar will ich sagen, es klappt nicht. Ich räuspere mich, jetzt kam es richtig raus. Die Brauen gehen auf Tuchfühlung, das ist kein Hallo mehr, ich denke seine Brauen sollten sich ein Zimmer nehmen. Er nickt zu dem Glas am Boden. Dann fragt er. Hatte sie was getrunken? Erst will ich mit den Schultern zucken, was weiß ich, aber dann denke ich dass man bestimmt andere Medikamente bekommt wenn Alkohol in der Adern Samba tanzt. Also nicke ich. Und dann fragt er weiter: Tut sie das öfter?

Treffer versenkt, ist wohl ein ganz Fixer. Ganz leise regt sich ein kleines Hoffnungstierchen in meinem Bauch. Ein ausgewachsener Mensch mit dem ich nicht verwandt bin wird es gleich wissen. Dann wird er was dagegen tun. Er ist schließlich erwachsen. Er wird nicht hilflos alle Viere von sich strecken.
Tut sie das öfter?
Ja.


hallo balea,
ich habe einmal den text nach verständlichkeit überprüft, und dir entsprechendes dazugeschrieben.
außerdem habe ich die (wie mir scheint wichtigsten kommata eingefügt)

Einige absätze finde ich gut gelungen. durch das stakkato der sätze kommt tempo in die geschichte.
gut gefällt mir auch, daß du zeigst und nicht erzählst.

zum inhalt, bzw. thema kann ich mich an dieser stelle noch nicht äußern, vielleicht mehr von mir, wenn mehr kommt.

das schreiben in verschiedenen zeiten ist grundsätzlich kein problem, an der einen oder anderen stelle( eine habe ich aufgezeigt, verlangt die deutsche sprache aber ihrer inneren systhematik nach bestimmte zeiten)

insgesamt: ich werde das weiter verfolgen.

lg
ralf
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balea
Geschlecht:weiblichAbc-Schütze


Beiträge: 4
Wohnort: München


BeitragVerfasst am: 30.08.2013 13:53    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo Ralph,
Vielen Dank für deine konstruktive Kritik! Erstmal lässt einen der Rotstift schlucken, klar, aber ich freu mich dass du dir die Mühe gemacht hast und finde du hast an einigen Stellen sehr recht. Aber konkreter: meine Verbesserungen sind (hoffe ich) grün


Willkommen in meinem Kopf.

Ich bin mir ziemlich sicher dass ich gleichzeitig mit dem Krach im unteren Stockwerk aufgesprungen bin. Im Nachhinein denke ich sogar ein bisschen vorher. Aber hey, keine Gewähr.

Was vor dem Krach war weiß ich aber noch sicher: Es liefen im  Abendprogramm zwei Sendungen, an denen sich die Geister scheiden. Man musste sich sozusagen outen. "Wie ein einziger Tag", gewissermaßen der Krapfen unter den Liebesfilmen, und irgend so ein sauwichtiges Fußballspiel.

ich glaube was du sagen möchtest ist soetwas wie:
wie an einem einzigen tag mit einem sauwichtigen fußballspiel.
meiner meinung nach wird in deiner form der sinn nicht deutlich. Der lesefluß wird eher gehemmt.



Ich glaube der Sinn von dem Abschnitt ist schwer zu verstehen, wenn man nicht weiß dass "wie ein einziger Tag" ein sentimentaler Liebesfilm ist. Wenn man das bedenkt stimmt der Satzbau oder?ich hab versucht das mal durch Anführungszeichen zu verdeutlichen.

Womit ich schon geoutet bin wofür ich mich entschieden habe.

ähnlich hier: der satz ist verquer formuliert:
da die protagonistin hier selber spricht sollte hier besser stehen:
womit ich mich geoutet habe, wofür ich mich entschied
.
Hier dasselbe: ich denke wenn man weiß das "wie ein einziger Tag" ein Film ist stimmt der Satz?

Nicht dass ich immer oder immer noch den pappsüßen Liebesfilm vorziehen würde, aber als vierzehnjähriges Mädchen ist die Entscheidung doch nicht so schwer.

Ab hier hast du viele Kommata vorgeschlagen, die ich allerdings bewusst kaum einsetze, damit der Text atemloser und ein bisschen gehetzt wirkt.

Ich habe diesen Film tatsächlich nie zu Ende gesehen. An der Stelle wo sie auf dem Asphalt der Straße liegen,und das Risiko des Lebens genießen oder so(,) hat mich nämlich der Krach von unten gestört. Ich bin aufgesprungen und habe wirklich einen Moment überlegt, ob es sich lohnt nachzuschauen worauf ich ehrlich nicht stolz bin. Das hat sich seitdem verändert. Wenn ich bei meinen Eltern bin und Krach höre, renne ich immer sofort hin, und wenn ich vorher geschlafen habe. Allzeit bereit, stets zur Stelle, man kann ja nie wissen.


Also bin ich dem Krach gefolgt und vom Sofa um die Ecke zum oberen Treppenabsatz gegangen. Man sieht von dort aus nur einen kleinen Teil unseres riesigen

( riesig, wie groß ist riesig? 30 qm 100qm? Hier entsteht bei mir kein bild, und ich frage mich ob diese information überhaupt wichtig ist)  

Ich lasse diese Information hier bewusst unkommentiert einfließen, weil ich im späteren Text noch auf den Überfluss in der Familie eingehen möchte.


Wohnzimmers, aber der reichte schon. Sie lag am Fuß der Treppe auf dem Parkett, Beine verdreht zum Körper, die dunklen Haare wie ein Heiligenschein um den Kopf ausgebreitet. Augen geschlossen, um den Haarschopf wurde der schwarze Heiligenschein langsam durch einen roten aus Blut erweitert. Das Blut lief erstaunlicherweise ziemlich symmetrisch um den Kopf, ich weiß nicht, heißt das, dass unser Boden  besonders [color=green]eben gebaut ist? [/color]

 Das Parkett exakt verlegt? Hut ab, liebe Bauarbeiter. Die Wohnung ist übrigens eh ziemlich schön geworden, danke dafür.

Ich glaube ich habe ziemlich gut und schnell und so reagiert: sofort runtergerannt, im hinknien Notarzt gerufen, sachlich gesagt wo was wann wer wie viele (Hier wieder bewusst keine Kommata, dadurch finde ich wirkt es etwas atemlos). Jaja, die W-Fragen, wichtig im Deutschunterricht und bei zermatschten Verwandten, nicht vergessen, ganz die pflichtbewusste Tochter gewesen.

Dann versucht sie anzusprechen, hat nicht reagiert. Da war’s dann vorbei mit der Sachlichkeit. Immer mehr Blut, verklebte Haare, hatten nichts Heiliges mehr. Und ich hatte immer die Vorstellung von Hirn auf Parkett, da muss ich doch was unterlegen, aber wenn ein Halswirbel verletzt ist?
Ich stehe überfordert auf, gehe rückwärts bis ich an den weißen Kamin stoße. Starre auf sie runter. Registriere das zerbrochene Glas neben ihr, weiß wonach es riecht.

Mir war nur mal zu Ohren gekommen, dass vor allem junge Menschen dazu tendieren, sich ihrer eigenen Sterblichkeit nicht bewusst zu sein. Worauf mich bis dahin niemand aufmerksam gemacht hatte, war die Sterblichkeit meiner Eltern. Mich hat das da an der Wand wie ein Zug überrollt, Hand in Hand mit dem irrationalen Gedanken dass es nicht passiert wäre, wenn ich mal vorher verstanden hätte, dass Eltern nicht unkaputtbar sind.

Dieser Moment ist nach zwei Sekunden vorbei, Augen öffnen sich, unverständliches Gebrabbel. Ich wieder hingekniet, wie geht’s dir, tut der Nacken weh, der Rücken? Schau mich an, nicht wieder einschlafen, nein, nicht bewegen, bleib liegen.

Kissen doch geholt, bitte kein Hirn auf Parkett, ohne den Hals zu bewegen drunter schieben. Nein, nicht bewegen, bleib doch bitte liegen. Was sagt sie? Ich verstehe Gar nichts.

Es klingelt.
Gut, endlich. Ich drücke auf den Summer, sage fünfter Stock links, kein Aufzug. Fünfter Stock ohne Aufzug verträgt sich bestimmt nicht so gut mit gebrochenen Halswirbeln, denke ich. Der Notarzt samt Team ist schnell oben, durch den Flur bei ihr. Treppe heruntergefallen? Ich nicke, ja. Dann weiche ich zurück, wieder an den Kamin.

Halskrause dran, dann stellen sie die gleichen Fragen wie ich, nur lauter, gibt er ihr eine Spritze oder so was? Sie kommt auf eine Trage, festgeschnallt wie ein Schinken vor dem Räuchern. Sie tragen sie den Flur entlang, durch die Wohnungstür, auf Wiedersehen. Ich kann mich nicht vom Kamin wegbewegen, meine Fingerspitzen kleben an der kühlen Wand. Ich spüre jeden Punkt mit dem ich die Wand berühre.

Da steht ja noch ein Pfleger, ein junger blonder mit Helmut-Kohl-Augenbrauen. Er schaut mich an, seine Augenbrauen sagen sich in der Mitte über der Nasenwurzel Hallo. Zwischen Ihnen ist schon eine tiefe Falte, sie scheinen das also öfter zu tun, sind bestimmt alte Bekannte, seine Augenbrauen. Er fragt alles klar.

Klar alles klar will ich sagen, es klappt nicht. Ich räuspere mich, jetzt kam es richtig raus. Die Brauen gehen auf Tuchfühlung, das ist kein Hallo mehr, ich denke seine Brauen sollten sich ein Zimmer nehmen. Er nickt zu dem Glas am Boden. Dann fragt er. Hatte sie was getrunken? Erst will ich mit den Schultern zucken, was weiß ich, aber dann denke ich dass man bestimmt andere Medikamente bekommt wenn Alkohol in der Adern Samba tanzt. Also nicke ich. Und dann fragt er weiter: Tut sie das öfter?

Treffer versenkt, ist wohl ein ganz Fixer. Ganz leise regt sich ein kleines Hoffnungstierchen in meinem Bauch. Ein ausgewachsener Mensch mit dem ich nicht verwandt bin wird es gleich wissen. Dann wird er was dagegen tun. Er ist schließlich erwachsen. Er wird nicht hilflos alle Viere von sich strecken.
Tut sie das öfter?
Ja.

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balea
Geschlecht:weiblichAbc-Schütze


Beiträge: 4
Wohnort: München


BeitragVerfasst am: 19.10.2013 13:37    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo ihr Lieben, ich habe ein bisschen weitergebastelt. Was haltet ihr davon? Freue mich über jede Kritik und gegebenenfalls Lob wie ein Schneekönig!!


Meine Mutter war nicht schon immer so. es gibt eine Zeit, an die ich mich erinnere, die nach Honig und Sonne riecht. Ich spüre kühle Balkonfließen und gucke durch ein kleines Fenster in der Stoffumrandung unseres Balkons, das extra für mich ganz tief liegt. Ich höre meine Mutter kochen und italienische Lieder mitsingen und meinen Bruder laut und schlecht vorlesen.
 Es kann natürlich sein dass ich da einfach noch zu klein war um mitzubekommen, dass es nur für mich glücklich war. Aber ich habe noch diese Bilder von ihr im Kopf, mit glühenden Wangen und einem alten Männerhemd, von oben bis unten mit Farbe bekleckert, wie sie aus ihrem Atelier kommt.  Wie schön sie war.

Erstaunlich wie leicht ein Mensch vom Podest, auf das er von seinem Kind gestellt wurde, herunterkraxeln kann.

Schon im Krankenwagen hat sie angefangen sich zu entschuldigen. Und weinen. Ganz groß. Ich finde Eltern müssen versuchen, so lange wie möglich keine Hilflosigkeit ihren Kindern gegenüber zu zeigen. Und wenn sich irgendwann Rollen ganz umkehren ist wirklich eine Grenze überschritten.

Ich sitze im Wartebereich der Notaufnahme. Hinter einer weißen Schwingtür mit schwarzen gummistreifen, wo jemand mit Betten dagegen gedonnert ist, liegt sie irgendwo. Alles ist in sehr helles Neonlicht getaucht, keine Ecken zum Verstecken, außer den gummibremsstreifen ist alles Spaceshuttle mäßig weiß. Hinten in einem Gang blinzelt ein Neonlicht ab und zu. An aus an aus, ein Fehler im System. Ich laufe hin und starre hinein bis mir schwindelig ist.
Ich sinke an der Wand zu Boden, Desinfektionsmittelgeruch hüllt mich ein und macht mich zu einem  Teil des Inventars. Ich kneife die Augen zu und sehe lila Blitze.

Wie ich Krankenhäuser hasse.

Ich lasse den Oberkörper zur Seite fallen, meine Wange liegt auf dem kühlen weißen Linoleum. So liege ich eine Stunde später noch da, als der Augenbrauhenpfleger mich anstupst. Er erzählt mir soweit alles in Ordnung, kein Hirn auf Parkett, nur eine sehr große Wunde am Kopf, die genäht wurde. Ich darf jetzt zu ihr. Will ich zu ihr? Ich muss erstmal auf die Toilette lüge ich.

Ich fliehe aus dem großen Schlund, den elektrischen Schiebetüren am Eingang der Notaufnahme. Tauche vom Licht in die Dunkelheit des Parkplatzes davor, renne zwischen zwei Autos und verabschiede mich dort von dem Knabberzeug, dass es zu meinem Liebesfilm gab. Ich höre auf der Straße Menschen wegen einem gefallenen Tor jubeln.
Zurück zu Braue, der sich mir als Timo vorstellt. Er streicht über meinen Rücken, ich wette er riecht was, ist aber zu höflich ums mir zu sagen.

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Sun Wukong
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BeitragVerfasst am: 01.11.2013 12:15    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo balea, da ist deine Fortsetzung wohl im hektischen Forenbetrieb untergegangen.

Neben Dingen, die oben schon angesprochen wurden, Flüchtigkeitsfehler etc, möchte ich nur kurz sagen, dass mir der Erzählfluss gut gefällt. Also die Details, die du wählst, die Balance zwischen Innenleben und Schilderung des Geschehens - dein Text ist sehr lebendig und er kann, durch Feilen an den Kleinigkeiten sicher noch sehr dazugewinnen.

Das Thema selbst ist schwer, die Position der Ich-Erzählerin ist da ganz gut gewählt: sie pendelt hin und her zwischen Verdrängung oder naiven Gedanken ("Hut ab, liebe Bauarbeiter. Die Wohnung ist übrigens eh ziemlich schön geworden, danke dafür) und der Konfrontation mit der harschen Realität, mit einer Neubewertung.

Gerade der erste Absatz des neuen Teils gefällt mir sehr gut, wie du dort die frühere Lebendigkeit der Mutter schilderst.

Aber da sind neben schönen Bildern wie dem "blinzelnden Neonlicht" auch unverständliche Dinge wie "wo jemand mit Betten dagegen gedonnert ist". Wenn es dir gelingt, die Grobheiten zu glätten, ohne deine lebendige, vielleicht auch liebenswürdig chaotische Erzählstimme zu verlieren, kannst du sicher sehr eindringliche Wirkungen erreichen.

Grüße,
Christian
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crim
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BeitragVerfasst am: 01.11.2013 14:34    Titel: Re: Parantatatam Antworten mit Zitat

Hi balea,

Vorab: Schöner Titel. Hat mich hergelockt.


Zitat:
Willkommen in meinem Kopf.

Guter erster Satz.

Zitat:
Ich bin mir ziemlich sicher (Komma) dass ich gleichzeitig mit dem Krach im unteren Stockwerk aufgesprungen bin. Im Nachhinein denke ich (Komma) sogar ein bisschen vorher. Aber hey, keine Gewähr.

Ansonsten ist das "ein bisschen vorher" sehr umgangssprachlich, vielleicht ist "davor" angemessener. "Zuvor" geht nicht, versteht sich, denn das würde aus der angenehm unaufgesetzen Sprache herausfallen.

Zitat:
Was vor dem Krach war (Komma) weiß ich aber noch sicher:
  

Zitat:
Es liefen in Abendprogramm  zwei  Sendungen, an denen sich die Geister scheiden.


Ein Flüchtigkeitsfehler: "in" wäre hier "im", aber ich würde den Satz an deiner Stelle umstellen - Im Abendprogramm liefen zwei Sendungen, ...

Zitat:
Man musste sich sozusagen outen. Wie ein einziger Tag und  irgend so ein sauwichtiges Fußballspiel.

"Wie ein einziger Tag", das musst du hier zwingend irgendwie abheben, dass es als Filmtitel erkennbar wird. Entweder durch Kursivsetzung oder Anführungszeichen. Mir gefällt sehr diese Einfärbung - "irgend so ein sauwichtiges Fußballspiel" - weil es direkt mittransport: "irgend so ein sauwichtiges Fußballspiel, das mir eigentlich scheißegal ist ... Schön!

Zitat:
Womit ich schon geoutet bin wofür ich mich entschieden habe.

Diesen Satzbraucht es für mein Empfinden deshalb schon gar nicht mehr, weil er nur nochmal unterstreichen will, was eh schon klar ist.

Zitat:
Nicht (Komma) dass ich immer oder immer noch den pappsüßen Liebesfilm vorziehen würde, aber als  vierzehnjähriges Mädchen ist die Entscheidung doch nicht so schwer.

"oder immer noch" ist für mich ein unnötiger Zusatz, der den Satz ein wenig uneben werden lässt. Das "doch" ist machbar, denke ich, obwohls mich ein bisschen stört und der Satz besser klänge ohne, kann ich mich aus Gründen der Authentizität damit anfreunden. Ja hier erzählt eben ein Mädchen frei von der Leber weg. Das ist auch eine Stärke des Textes, obwohl man sicher an einigen Stellen etwas mehr Richtung Schriftsprache feilen könnte, ist das doch teilweise erfrischend.

Zitat:
Ich habe diesen Film tatsächlich nie zu Ende gesehen. An der Stelle  wo sie auf dem Asphalt der Straße liegen und das Risiko des Lebens genießen oder so hat mich nämlich der Krach von unten gestört.

Ich bin mir unsicher, ob vor dem "wo" ein Komma hin muss. Das "oder so", da hätte ich zuerst gedacht: streichen! Aber warum?, habe ich mich dann gefragt. Vielleicht wäre es besser, das hervorzuheben. So wie es jetzt da steht lässt es den Satz holpern, rahm das "oder so" irgendwie ein - mit Kommata - oder Beistrichen, vielleicht extravagant sogar ne Klammer! Jedenfalls ist das "oder so" je länger ich darüber nachdenke unverzichtbar.


Ich mach mal Schluss. Das ist ganz schön anstrengend in der Werkstatt, eins will ich aber noch herausgreifen:

Zitat:
Also bin ich dem Krach gefolgt und vom Sofa um die Ecke zum oberen Treppenabsatz gegangen. Man sieht von dort aus nur einen kleinen Teil unseres riesigen Wohnzimmers, aber der reichte schon. Sie lag am Fuß der Treppe auf dem Parkett, Beine verdreht zum Körper, die dunklen Haare wie ein Heiligenschein um den Kopf ausgebreitet. Augen geschlossen, um den Haarschopf wurde der schwarze Heiligenschein langsam durch einen roten aus Blut erweitert. Das Blut lief erstaunlicherweise ziemlich symmetrisch um den Kopf, ich weiß nicht, heißt das (Komma) dass unser Boden ist besonders gerade gebaut ist? Das Parkett exakt verlegt? Hut ab, liebe Bauarbeiter. Die Wohnung ist übrigens eh ziemlich schön geworden, danke dafür.


lol, bis auf den kleinen Stellungsfehler gefällt mir das ausnehmend gut. Bildhaft, zeitgleich witzig, skurrile Gedankenspur! Schön!

Also, lass dich von meinem Geerbse nicht unterkriegen. Ich seh da Potential.

LG Crim

Edit: Jetzt hab ich gerade gesehen, dass der Langer Ralf bereits vor mir, und wahrscheinlich gekonnter, nach Kommata Ausschau gehalten hat, und habe deine Antwort gelesen, an einigen Stellen hättest du sie weggelassen, um Atemlosigkeit zu erzeugen ... Ich glaube, das funktioniert nicht. So blöd das auch aus meinem Mund klingt, weil ich echt auch ne ganz schöne Kommablindheit habe: Kommata sind Strukturgeber, und das reine Weglassen ergibt nicht Atemlosigkeit, sondern, hmm, wie nenn ichs jetzt: Chaos, oder vielleicht kaum noch dechiffrierbare Satzwürste, die orthografisch dann auch einfach falsch sind. Könnte ich Kommasetzung aus dem ff, wär ich froh drum und würd sie sicher nicht weglassen.
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