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An einem Freitag


 

 
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Autor Nachricht
Phaeron
Geschlecht:männlichSchneckenpost

Alter: 50
Beiträge: 11
Wohnort: MA


BeitragVerfasst am: 20.08.2013 20:59    Titel: An einem Freitag eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Diesen Text habe ich aus gegebenem Anlass geschrieben. Ein absolut spontaner Ausdruck meiner Gefühlswelt.


An einem Freitag

An einem Freitag bist Du gegangen
Umringt von Menschen
Hast geleuchtet wie ein Stern
Die kleine Träne, die Du geweint hast

So lange Zeit, in der wir uns gesehen haben
Jeden Tag gearbeitet, gelacht
Deine Augen
Fantasien
Ich streichle Dein Gesicht, die einzelne Strähne Deines Haares
Ich komme Dir näher
Unsere Lippen
Berühren sich
Ein warmer weicher Blitzschlag

Irgendwann fing es an
Sympathie
Dann flogen Funken
Bei mir. Bei Dir?
Ich weiß es nicht
Immer wieder das Lächeln
Dein Blick
Und dann Begehren

Meine Gegenwehr bestand aus Kontrolle
Denn das gebrannte Kind scheut das Feuer
Versuchen?
Du warst gebunden
Ich zerstöre keine Verbindungen
Die Angst vor Ablehnung
Die Angst, dass alle meine Empfindungen fehlgeleitet waren
Dass alles nur Einbildung war
Die Angst vor dem Schmerz

Ich habe es nicht riskiert
Gefangen von den Fesseln meiner Vergangenheit
Habe ich mich treiben lassen
Das Glück vor Augen
Und vorbei

An einem Freitag bist Du gegangen
Verabschiedet von Deinen Freunden
Du umarmst sie
Dann wieder Dein Blick, der auf mich fällt
Und ich wünsche mir etwas
Dass Deine Gedanken lauten: warum umarmst du mich nicht?

Weitere Werke von Phaeron:
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Gast







BeitragVerfasst am: 20.08.2013 21:31    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Phaeron,

leider haben neunundneunzig von hundert "absolut spontan ausgedrückten Gefühlswelten" für den, dem sie anschließend vorgesetzt werden, keinerlei Wert - und ich fürchte, dein Werk hier ist nicht wirklich die eine Ausnahme.

Für den Schreibenden hat so ein Text natürlich einen Wert, oft sogar einen großen; aber er muss ja darüber hinausreichen, um einen allgemeinen Eindruck erzielen zu können.

Etwas derartiges kann ich hier nicht erkennen, und da auch die sprachliche Gestaltung nicht wirklich aufhorchen lässt (zu sehr wird mit ungenauen / sehr bekannten Ausdrücken gearbeitet), scheint mir der Text als "öffentliches Gedicht" nicht recht tauglich.

Gruß,

Soleatus
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Aranka
Geschlecht:weiblichBücherwurm


Beiträge: 3366
Wohnort: Umkreis Mönchengladbach
Lezepo 2017 Pokapro und Lezepo 2014



BeitragVerfasst am: 20.08.2013 23:34    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Phaeron,

der Text erzählt (stellenweise prosanah) von dem Freitag an dem das LD weggeht und hält die Gedanken und Gefühle auch die Wünsche des Li fest.

Der Text macht es in einer ausholenden Art und Weise, die mir das Gefühl gibt, hier soll nichts verloren gehen, alles ist dem Autor wichtig, er will genau festhalten. Vielleicht gehört das dann eher in ein Tagebuch.

Um einen lyrischen Text daraus zu machen, müsste vielleicht nur ein Hauptgedankengang herausgeholt werden und dieser dann auch sprachlich und formal gestaltet werden. Auch sollten auf Floskeln wie "gebranntes Kind scheut das Feuer" oder "die Fesseln meiner Vergangenheit" ganz verzichtet werden.

An manchen Stellen hat der Text den Duktus eine unbedarften Plauderei mit sich selbst:

Zitat:
irgendwann fing es an (lockeres Gerede)
Sympathie
Dann flogen Funken (Floskel)
Bei mir. Bei Dir?
Ich weiß es nicht    (lockeres Gerede)
Immer wieder das Lächeln
Dein Blick
Und dann Begehren


Ein Gedicht ist immer ein "gestaltetes Sprachgebilde". Daran müsstest du noch arbeiten. Diesen Text würde ich als einen persönlichen Text betrachten und auch als solchen aufbewahren.

Liebe Grüße Aranka


_________________
"Wie dahingelangen, Alltägliches zu schreiben, so unauffällig, dass es gereiht aussieht und doch als Ganzes leuchtet?" (Peter Handke)

„Erst als ihm die Welt geheimnisvoll wurde, öffnete sie sich und konnte zurückerobert werden.“ (Peter Handke)
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