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MissLena1310
Geschlecht:weiblichVorschüler

Alter: 20
Beiträge: 1
Wohnort: Bremen


BeitragVerfasst am: 22.07.2013 16:49    Titel: Sehnsucht herrscht eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Nachts am Fenster sitzend, still und leise
blickend in den Himmel weise.
Starr nach draußen in die Nacht
sehend wie die Eule wacht.

Fühle ich einen Schmerz -
so flammend wie Feuer, so eisern wie Eis,
den du trittst in mein Herz
so schweigend und leis'.

Träumend und denkend,
Gedanken wie Nebel
Es weint - Mein Herz;
Voll von diesem Schmerz.

Die Sehnsucht sitzt tief in jener Nacht
da uns're Sonne schon lang' nicht mehr lacht.
Die Liebe ist groß - zu groß allemal
meine Liebe ist dir für Ewigkeit egal.

Damals war's wirklich, damals war's schön.
Ich danke dir nun mit 'nem Dankeschön.
Es ist vorüber, es ist vorbei.
Gefühle gelöscht, mit leisem Schrei.

Schreie zu leise, Chaos so laut.
Immer wieder diese Gänsehaut.
Ich halt's nicht aus, ohne dich.
Ich mach mir langsam Sorgen um mich.

Wie soll's weitergeh'n
Wie soll ich weiter im Leben stehen
so einsam ohne dich?

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Vincent Vice.
Geschlecht:männlichHobbyautor

Alter: 28
Beiträge: 435
Wohnort: Heute


BeitragVerfasst am: 22.07.2013 17:09    Titel: Antworten mit Zitat

Hey MissLena,

ich mag den Grundton, den dieses Gedicht anschlägt, inhaltlich und sprachlich hat es allerding seine Macken.
Las dich von der vielen Kritik nicht verunsichern, ich hätte mit 14 nicht so ein Gedicht schreiben können. wink

Nachts am Fenster sitzend, still und leise
blickend in den Himmel weise.
Starr nach draußen in die Nacht
sehend wie die Eule wacht.

Die zweite Zeile passt nicht. Sie wurde zu offensichtlich so verstellt, dass das Reimwort hinten steht. Und es es nicht wichtig, dass das LI "weise" in den Himmel starrt. Das Wort wirkt fehl am Platz.
Die Eule soll zwar die Stimmung einfangen (was sie für mich auch tut), aber ist auch schon ein klarer Vorwand für einen funktionierenden Reim.

Fühle ich einen Schmerz -
so flammend wie Feuer, so eisern wie Eis,
den du trittst in mein Herz
so schweigend und leis'.

Zeile zwei: So eisern wie Eis? Die Eigenschaft eisern hat nichts mit dem Element Eis zu tun. Der Vergleich ist, wie wenn ich sage: "Du bist so hell wie eine Wand."Zudem sind Vergleiche wie "flammender Schmerz" so wie ein Reim a´la "Herz-Schmerz" ziemlich ausgelutscht.
Die letzte Zeile: Klar kommt der Schmerz schweigend. Wie denn sonst?

Träumend und denkend,
Gedanken wie Nebel
Es weint - Mein Herz;
Voll von diesem Schmerz.

Wieder Herz-Schmerz. Die letzte Zeile liest sich sehr unbeholfen.

Die Sehnsucht sitzt tief in jener Nacht
da uns're Sonne schon lang' nicht mehr lacht.
Die Liebe ist groß - zu groß allemal
meine Liebe ist dir für Ewigkeit egal.

Auch hier ist mir die lachende Sonne zu wenig. Das gab es schon so oft und klingt schwach. Die dritte Zeile hat einen interesanten Gedanken, ist aber wieder zu offensichtlich zu Gunsten des Reimes ausgefallen.

Damals war's wirklich, damals war's schön.
Ich danke dir nun mit 'nem Dankeschön.
Es ist vorüber, es ist vorbei.
Gefühle gelöscht, mit leisem Schrei.

Die zweite Zeile ist mir viel zu lässig für den restlichen dramatischen Ton.

Schreie zu leise, Chaos so laut.
Immer wieder diese Gänsehaut.
Ich halt's nicht aus, ohne dich.
Ich mach mir langsam Sorgen um mich.

Die zweite Zeile passt rytmisch nicht, glaube ich.

Wie soll's weitergeh'n
Wie soll ich weiter im Leben stehen
so einsam ohne dich?
 
Auch wieder zu ausgelutscht.

LG

W


_________________
Wenn der scheiß Berg nicht zum Propheten kommt, fahr ich halt ans Meer.
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