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Jenseits der Wirklichkeit(Arbeitstitel)


 
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Moni16
Geschlecht:weiblichAbc-Schütze

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Beiträge: 9
Wohnort: Kaiserslautern (Pfalz)


BeitragVerfasst am: 14.05.2013 14:03    Titel: Jenseits der Wirklichkeit(Arbeitstitel) eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Ich schreibe seit einigen Wochen an meinem ersten Roman(versuch).
Da ich in den Punkten, die für einen Roman wichtig sind, nocht nicht allzu gelehrt bin, würde ich mich freuen, hier ein paar Meinungen und Verbesserungsvorschläge zu bekommen. Natürlich sind auch Ideen willkommen, davon kann ich gar nicht genug kriegen.

Kurzfassung: Die Geschichte spielt in einer Mischung zwischen Mittelalter und Moderne(mag ziemlich gewagt sein, ich bin selbst immer wieder erstaunt, was meine grauen Zellen so ausspucken) Arthur ist ein zweihundert Jahre alter Vampir und wurde von seinem Bruder ermordet, als er 23 war. Nachdem er seine große Liebe getötet hat, da er in der Vergangenheit noch der Aufffassung war, Menschen seien nur Mittel zum Zweck, geht er seither ohne Liebe oder Zuneigung empfinden zu können, durch die Welt. Bis er zufällig einer jungen Frau begegnet, die seine Sichtweise aprupt ändert und sein Leben auf den Kopf stellt. Und mit dieser Begegnung nimmt das Drama seinen Lauf. Etliche Krisen müssen die beiden überwinden, und stehen gleichzeitig noch vor der Aufgabe, sich selbst zu finden.

Hier einmal ein paar Ausschnitte:


... " Obwohl es mitten in der Nacht war, erblühte Waterlooville in vollem Glanz. Bunt leuchtende Neonreklameschilder prangten auf beiden Straßenseiten. Als ich durch die Gassen ging, die bunten Lichter auf dem Boden sah, erfüllte es mich mit Trauer. Jegliches menschliche Merkmal war gewichen. Ich besaß keinen Schatten, starrte nur auf den kalten Beton.Vereinzelt zischten die Stimmen der Menschen durch mein Ohr, die sich im Inneren der Gebäuden vergnügten. Ich beneidete sie, die Menschen. Sie kamen am Wochenende hier her, tranken dieses Wundermittel, dass sie Alkohol nannten und ihre Probleme verschwanden für kurze Zeit. "...



..." ...  " Plötzlich vernahm ich ein leises Wimmern. Ich wandte den Blick in alle Richtungen. Das Schluchzen verstummte und es wurde totenstill um mich. Ich wartete einen Augenblick, dann drehte ich mich um und ging weiter. Nur ein paar Sekunden später wandte ich mich erneut um.
Da war doch irgend etwas."...

..." Die Sekunden verstrichen. Ich habe keine Ahnung, wie lange er mich ignorierte, aber es kam mir vor, wie eine Ewigkeit.

Dann endlich wandte er sich um. Während ich verzweifelt versuchte, irgendeine Gefühlsregung in seinen saphirblauen Augen zu erkennen, bemerkte ich, dass meine Hände anfingen, zu schwitzen.

Wieder vergingen einige Minuten, in denen Sapharan mich nur ansah. Von oben bis unten musterte er mich. Mir war sofort klar, dass ich mich anstrengen konnte, wie ich wollte. Ich würde nicht erkennen, was mir gleich blühen würde." ...."

Wie oben bereits erwähnt würde ich mich über Meinungen etc. freuen.
Und: Seit nachsichtig, dass ist mein erster Versuch lol2

LG Moni16

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madrilena
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Alter: 83
Beiträge: 676



BeitragVerfasst am: 14.05.2013 14:16    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Moni - Dein Stil ist mMn gut, doch ich finde es nicht so gut, dass Du nur kurze Fragmente hier eingestellt hast, denn damit kann ich mir kein Bild von Deinem Text, Deinen schrftstellerischen Absichten und dem weiteren Verlauf der Geschichte machen. Außerdem hast Du Wiederholungen drin, die ich vermeiden würde, z. B. bunt.
Schreib doch mal einen fortlaufenden Text, vielleicht den Anfang der Geschichte. Das fände ich jedenfalls besser.
LG madrilena


_________________
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10:3934136303
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Moni16
Geschlecht:weiblichAbc-Schütze

Alter: 22
Beiträge: 9
Wohnort: Kaiserslautern (Pfalz)


BeitragVerfasst am: 14.05.2013 14:39    Titel: ^-^ pdf-Datei Antworten mit Zitat

Das mit den Wiederholungen ist mir gar nicht aufgefallen,danke ^-^

Oh ok,dann mach ich das mal smile

Das sind so die ersten 3-4 Seiten, im großen und ganzen der anfang,also der teil mit dem die eigentliche geschichte beginnt:
(das mit den Absätzen sollte ich wohl auch nochmal üben und ein paar Wiederholungen hab ich auch noch entdeckt^^)

kleine info: sein körper ist wesentlich kälter als der von menschen, kann aber bei zuneigung oder hitze auch wärme verspüren




Von außen war die kleine, baufällige Hütte kaum zu erkennen, da sie verborgen hinter großen, im Dunkel der Nacht bedrohlich wirkenden Eichen stand. Im Inneren der vermeintlich verlassenen Bruchbude bot sich ein grausamer Anblick. Ich lies meinen blick mehrere Male rundum gleiten. Die Regale. Es waren die riesigen Regale, die dieses Unbehagen in mir aufstiegen ließen.

Oder vielmehr der Inhalt, der sauber aufgereiht auf den Buchenholzbrettern stand. Einmachgläser,darin schwimmende Klumpen, die aussahen, als wären es funktionstüchtige Organe. Dass sie sich bewegten, machte es nur noch schlimmer. Dieser Ort jagte mir eine Heidenangst ein, aber ich wusste auch, dass ich nicht ohne Grund hier war. Ich wusste sofort, wer hier offensichtlich gewesen war, als ich den Anruf bekam.

Auch wenn mir die Vorstellung, einem von ihnen zu begegnen, wahrlich nicht gefiel, ich konnte sie nicht ungestört das Leben der Menschen zerstören lassen. Auch wenn ich selbst keiner mehr war, nachdem mein verhasster Bruder mir vor ungefähr zweihundert Jahren das Leben nahm, um das Erbe unseres verstorbenen Vaters nicht teilen zu müssen, so hatte ich doch Mitleid mit den wehrlosen Menschen.

Und so kam es, dass die Vampire sich zu einer weltweit verbreiteten Organisation zusammenschlossen, um dafür zu sorgen, dass jede Rasse auf dieser Erde in Frieden und ohne Krieg leben konnte. Doch die Tatsache, dass die Ghuls, wie wir die leichenfressenden  Dämonen nennen, nicht verstanden haben, was das Anliegen unsererseits war, entfachte ein Krieg zwischen gut und böse, wobei ich es falsch fand, uns Vampire als gut zu bezeichnen. Immerhin hatten auch wir in der langen Geschichte unseres Daseins einige Dinge getan, die nicht in Ordnung waren. Gut, dass die Vampire irgendwann einsahen, dass es falsch war, andere zu töten, um selbst zu überleben.

So entwickelten sie über die Jahre immer bessere Alternativen zum ehemals schrecklichen Völkermord und fanden sogar einen Weg, ihrer Machtlosigkeit bei Tageslicht zu entfliehen. Dass es bei den rachsüchtigen Ghuls jemals dazu kommen wird, hält keiner der Vampire für wahrscheinlich. Zu Recht.

Kein Wesen ist verbissener, in dass, was es sich in den Kopf gesetzt hat.

So werden die Vampire ihr Dasein nutzen müssen, um die Menschen vor den Werkzeugen des Teufels zu schützen und sie notfalls auch komplett ausrotten.

Ich wagte mich nun näher an die Regale heran, wollte nach Hinweisen suchen,welche auf die Anwesenheit eines Ghuls hinwiesen. Wobei der Anblick der Gläser für mich persönlich Beweis genug war und mir ohnehin schon die Galle im Hals hing. Aber die Höchsten der Organisation sahen es nun mal vor, nach bestimmten Merkmalen zu suchen. Dazu zählten die von mir gefundenen Einmachgläser, in denen die Dämonen die Organe der Toten funktionstüchtig hielten. Auch die Lage des Hauses sprach für sich. Es erfüllte mich mit Ekel, als mein Blick an der Schrankwand entlangfuhr. Weihwasser, frisch geschnitzte Holzpflöcke, von denen offenbar bald Gebrauch gemacht werden sollte. Des Weiteren ein großer Stapel mit Dokumenten, die nicht mehr zu entziffern waren.



Als mein Blick schließlich zur anderen Ecke des Raumes streifte, riss es mich fast von den Beinen. Eine dunkelblau schimmernde Tür, sie stand einen Spalt breit offen. Angst erfüllte meinen kalten Körper, ich stolperte rückwärts und packte hastig den Dokumentenstapel in meine Tasche.

Nachdem ich mich einige Kilometer von dem Haus entfernt hatte, blieb ich schwer atmend stehen. Hätte ich die Tür erst später bemerkt, nicht auszumalen was hätte passieren können. Da ich das Auto in meiner Eile im Wald zurück gelassen hatte, machte ich mich zu Fuß auf den Weg zum Hauptquartier.

Obwohl es mitten in der Nacht war, erblühte Waterlooville in vollem Glanz. Bunt leuchtende Neonreklameschilder prangten auf beiden Straßenseiten. Als ich durch die Gassen ging, die bunten Lichter auf dem Boden sah, erfüllte es mich mit Trauer. Jegliches menschliche Merkmal war gewichen. Ich besaß keinen Schatten, starrte nur auf den kalten Beton.Vereinzelt zischten die Stimmen der Menschen durch mein Ohr, die sich im Inneren der Gebäuden vergnügten. Ich beneidete sie, die Menschen. Sie kamen am Wochenende hier her, tranken dieses Wundermittel, dass sie Alkohol nannten und ihre Probleme verschwanden für kurze Zeit. Auf Vampire zeigte dieses Gemisch keinerlei Wirkung, der Alkohol ließ ihren Körper kalt.

Nicht so das Blut, welches sie täglich zu sich nehmen mussten. Doch diese Sünde hielt ich gerne weit hinten in meinem Kopf verborgen, da es mir genau so wenig gefiel, ein lebendes Tier auszusaugen, wie es dem Tier gefiel,von mir gequält zu werden. Doch ohne Blut war nun mal kein Überleben möglich, damit musste sich jeder Vampir abfinden, was mir jedoch bis heute nicht gelungen ist.

Immer noch in Gedanken versunken, schlenderte ich weiter durch die spärlich beleuchteten Gassen. Ich schlängelte mich vorbei an Wäscheleinen und liegen gelassenem Müll. Unglaublich, dass die Route zum Hauptquartier ausgerechnet durch das verwahrloste Armenviertel führen muss. Dieser Teil des Weges machte mir immer wieder zu schaffen.Nur zu gut erinnere ich mich an meine Zeit als Mensch. Damals hatte ich selbst hier gelebt, einsam und allein in einer kleinen, baufälligen Hütte zwischen verdreckten Straßen und Tiermist.

Wütend darüber, dass ich die Gedanken an meine Vergangenheit erneut an mich heranließ, scheuchte ich eine Ziege mit verzaustem Fell vor mir her. Wie gern würde ich dafür sorgen, dass das Leid der Menschen endet. Wie gern würde ich alle glücklich sehen und wie sehr wünsche ich mir, sie müssten sich vor der nahenden Gefahr nicht fürchten. Streng genommen können sie das nicht, denn sie wissen nichts von den zahlreichen Untieren, welche ihr Unwesen in dem kleinen Dorf treiben, sobald die Nacht alles im Dunkel verschlingt.

 Ich ließ meine ehemalige Heimat hinter mir und drang weiter in das Dorf ein, wo es wieder etwas Belebter zuging. Es war schon lange dunkel und doch tümmelten sich noch eine Menge Menschen draußen. Betrunkene Männer torkelten über den Marktplatz, wütende Ehefrauen schleiften ihre Ehegatten nach Hause. Beim Gedanken daran, wie ahnunglos sie alle waren, wurde mir ganz kalt.

Wie so oft zog sich der Weg zum Hauptquartier ewig. Noch ein kleines Stück durch den kleinen, aber gepflegten Park, dann ist es geschafft. Ich lief gemütlich über den Pflastersteinweg und versuchte, mich darauf zu konzentrieren, was ich anstellen würde, wenn ich mein Ziel erreicht hätte.


Plötzlich vernahm ich ein leises Wimmern. Ich wandte den Blick in alle Richtungen. Das Schluchzen verstummte und es wurde totenstill um mich. Ich wartete einen Augenblick, dann drehte ich mich um und ging weiter. Nur ein paar Sekunden später wandte ich mich erneut um.

 Da war doch irgend etwas. Doch wo kommt es her? Und was ist es? Ich lief ein Stück zurück, dahin, wo ich das Wimmern zuerst gehört hatte. Ich blickte mich um und entdeckte ein Stück eines kaputten Schuhs unter einem Rosenbusch. Ich runzelte die Stirn. Vorischtig tastete ich mich an den Rosenbusch heran und streckte meinen Kopf, um einen Blick auf dass zu erhaschen, was mich hinter dem Busch erwartete.

Ich blickte in ein verheultes Mädchengesicht. Überrascht bewegte ich meine Hand vorsichtig zum Gesicht des Mädchens und wusch mit meinem Ärmel die Tränen von ihren Wangen. Das Mädchen blickte auf und erschrak. Ich flüsterte ihr zu, dass alles ok sei, setzte mich neben sie und schlang meine Arme um ihren Körper.

Das Mädchen versteifte sich, aber kurze Zeit später erschlaffte ihr Körper und sie weinte unerbittlich. Die Schluchzer schnitten in die Nacht, ich wiegte sie im Rythmus des Windes hin und er und wartete geduldig, bis sie aufgehört hatte, zu weinen.

Ich warf einen Blick auf die Uhr. Ich sollte schon seit einer halben Stunde wieder zurück sein und die Ergebnisse meiner Inspektion überbringen. Aber ich konnte sie nicht alleine lassen. Mit einer erstaunten Miene stellte ich fest, dass ich es nach fast einhundert Jahren doch noch geschafft hatte, einen kleinen Funken Menschlichkeit in mir zu finden.

Das letzte Mal verspürte ich ein solch euphorisierendes Gefühl an dem schicksalhaften Tag, an dem ich meiner großen Liebe begegnete. Doch sie war ein Mensch, nichts wert und nur Mittel zum Zweck, wie ich damals noch dachte.

Also tötete ich sie. Auch wenn es meine Blutbahn längst verlassen hatte, manchmal hatte ich das Gefühl, ihr süßes Blut immer noch durch meine kalten Venen schießen zu spüren.

Mir wurde wieder einmal klar, dass es wirklich gar nichts tolles daran gab, ein Vampir zu sein. Es war eine Qual, gefangen zwischen Leben und Tod zu sein. Und auch die Hellhörigkeit konnte ich nur negativ sehen.

Anfangs bereitete es mir große Schwierigkeiten, die tausenden Stimmen zu kanalisieren. Oh Gott, welch Schmerzen ich ertragen musste.

Zum ersten Mal in meinem Leben wünschte ich mir, die Gruselgeschichten, die mein Vater mir als Kind jeden Abend vor dem Schlafen gehen erzählt hat, wären wenigstens zu einem kleinen Teil wahr.

In seinen Erzählungen hatten die Vampire auf Wunsch die Möglichkeit, jegliche Gefühle abzuschalten. In der Realität sah dies leider anders aus. Und so musste ich damit leben, sie getötet zu haben. Der Schmerz wird mich durch die Ewigkeit begleiten. Denn nichts und niemand wird sie jemals ersetzen können, so dachte ich zu diesem Zeitpunkt jedenfalls noch.



Ich riss den Blick von der großen Tanne, die ich, in Gedanken versunken, die ganze Zeit angestarrt hatte und senkte den Kopf, um nach dem Mädchen zu sehen, dass immer noch in meinen Armen lag.

Ihr Kopf ruhte an meiner Brust und sie atmete ruhig und gleichmäßig. Ich fragte mich, wieso sie so aufgelöst war. Obwohl wir schon lange hier saßen, achtete ich erst jetzt richtig auf ihr Aussehen.

Ihre Haare waren zerzaust, die Schuhe, durch die ich sie entdeckt hatte, hatten mehrere Löcher. Sie wohnte wohl in dem Teil des Dorfes, den ich vorhin durchquert hatte. Doch wie um Himmels Willen kam sie hier her? Und das mitten in der Nacht? Mit Wehmut erinnerte ich mich daran, dass sie nichts von der Gefahr wissen konnte, die hier lauerte. Würde sie mein wahres Ich kennen lernen, wäre sie nun über alle Berge.

Wir hatten, seit ich das Mädchen gefunden hatte, noch kein Wort miteinander geredet. Ich beschloss, sie darauf anzusprechen, was sie hier machte und wieso sie so geweint hatte. Ich brauchte eine ganze Zeit lang, um mir im Kopf die Worte zurecht zu legen.

Schließlich fragte ich sie vorsichtig: " Wie heißt du? "

Sie sah mich verdutzt an, wohl überrascht darüber, dass ich sie ansprach. Nach anfänglichem Zögern erwiederte sie vorsichtig: "Aline."

Mir entfuhr ein zaghaftes Grinsen. "Das ist ein schöner Name", antwortete ich. "Ich heiße Arthur".

" Das ist aber ein ganz schön alter Name", bemerkte sie mit einem Grinsen.
Ich grinste ebenfalls und wir mussten beide kurz lachen.

Sie lockerte sich langsam, also beschloss ich, gleich zur Sache zu kommen.
Ich fragte sie, was sie so spät noch hier zu suchen hatte. Sie verzog kaum merklich ihr Gesicht, antwortete aber schließlich: "Mein Vater. Ich bin von zu hause geflohen."

Überrascht hob ich eine Augenbraue. " Was ist denn passiert?"
Nun sah man ihr deutllich an, dass es ihr wehtat, mir zu antworten.
Dennoch schaffte sie es, ein paar halbwegs verständliche Worte herauszubekommen. Nachdem sie mir alles erzählt hatte, sackte sie in meinem Schoß zusammen und begann wieder zu weinen. Sie schlang ihre Arme um ihre Beine und schluchzte in mein Hemd.

Ich spürte kochende Wut in mir aufkeimen. In der Welt der Untoten war ich verloren, ich gehörte hier nicht hin. Es war schandhaft, Mitleid für die armen, wertlosen Menschen zu empfinden. So sagte man mir immer, bevor ich der Bruderschaft der Eisvögel beigetreten war. Dieses Mädchen, es hatte eine merkwürdige Wirkung auf mich, gegen die ich mich nicht wehren konnte.

Alles in mir schrie danach, ihr zu helfen, meine Arme fest um sie zu schlingen und sie nie wieder los zu lassen.

Verdammte Scheiße, was war nur mit mir los? Ich war ein Vampir. Ein V.A.M.P.I.R! Es war mir nicht mehr gestattet, zu lieben. Und schon gar nicht einen Menschen. Doch genau so fühlte es sich an. Wie dieses Gefühl, dass ich seit hundert Jahren für gestorben hielt.

Mir wurde kalt und heiß zugleich beim Gedanken an die Wärme, die ich verspürte, seit sie in meinen Armen ruhte.

Ich ließ meinen Blick durch den Park schweifen und versuchte, dass immer mächtiger werdende Gefühl der Zuneigung zu ersticken.

Was sollte ich nur mit ihr anfangen? Jede weitere Sekunde, die ich hier herumsaß, bedeutete mehr Ärger für mich.

Aber nach dem, was sie mir erzählt hatte, konnte ich sie nicht alleine lassen. Meine Gefühle ließen es einfach nicht zu.

Schließlich beschloss ich, sie einfach mitzunehmen. Mir war bewusst, dass die Anderen gar nicht begeistert sein würden, wenn ich einen Menschen mitbringe.

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Vincent Vice.
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BeitragVerfasst am: 14.05.2013 14:47    Titel: Antworten mit Zitat

Hey Moni,

okay, dann mach ich mal den Anfang.
Ich finde du hast für dein Alter schon einen wirklich guten Stil entwickelt.
Hut ab.

Zur Haupthandlung kann ich schlecht etwas sagen, da ich ja nicht weiß, wie du sie konkret umgesetzt hast.
Offen gesagt hört es sich für mich erst einmal ein Wenig unoriginell an.
In dieser Richtung gibt es ja schon zig Bücher (Kalter Vampir verliebt sich in Mädchen und entdeckt seine menschliche Seite).
Aber das heißt nicht, dass ich es nicht gut finde, sondern eben nur, dass ich es nicht beurteilen kann, ohne wirklich einen Plan davon zu haben wie du das umsetzt.^^

Zu den Ausschnitten:


Als ich durch die Gassen ging, die bunten Lichter auf dem Boden sah, erfüllte es mich mit Trauer.

Wieso erfüllt es den Protagonisten mit Trauer? Die Reklame ist ja kein Bezug auf menschliche Merkmale, die ihm fehlen. Wieso ist sie dann der Auslöser?


Ich besaß keinen Schatten, starrte nur auf den kalten Beton


Bei diesem Satz habe ich beim ersten Mal lesen den Zusammenhang nicht verstanden (also, dass er an die Stelle sieht, an der sich sein Schatten normalerweise befinden sollte.). Ich würde es anders beschreiben.
Du weißt schon, so z.B.: "Dort, wo sich mein Schatten befinden sollte, starrte mir lediglich kalter Beton entgegen." oder so.

Vereinzelt zischten die Stimmen der Menschen durch mein Ohr, die sich im Inneren der Gebäuden vergnügten

Sie zischen nicht DURCH das Ohr, sondern IN sein Ohr. Zischen würde ich vll durch gelangen ersetzen (nur ein Alternativvorschlag).
Der Satz liest sich auch ein Wenig komisch in der letzten Hälfte.
Was hältst du von etwas in dieser Richtung?
"Aus dem Inneren der Häuser konnte ich die Stimmen der Menschen vernehmen. Sie vergnügten sich. Scheinbar eine Feier."

Ich beneidete sie, die Menschen. Sie kamen am Wochenende hier her, tranken dieses Wundermittel, dass sie Alkohol nannten und ihre Probleme verschwanden für kurze Zeit.

Im ersten Satz ist für mich klar, dass er die Menschen beneidet, auch wenn du es nicht mehr erwähnst. Ich würde diesen Zusatz weglassen. Zum Einen wirkt es komisch, zum Anderen fühlt sich der Leser evtl. für dumm verkauft.

Und Alkohol gab es doch auch schon im Mittelalter. So wie der Erzähler es beschreibt, könnte man meinen, dass er es nicht kennt.

Plötzlich vernahm ich ein leises Wimmern. Ich wandte den Blick in alle Richtungen. Das Schluchzen verstummte und es wurde totenstill um mich. Ich wartete einen Augenblick, dann drehte ich mich um und ging weiter. Nur ein paar Sekunden später wandte ich mich erneut um.
Da war doch irgend etwas.


Das Wort "wandte wird zweimal benutzt. Ich würde es vll einmal durch etwas anderes ersetzen.
Generell liest sich dieser Absatz für mich ein Wenig zu schnell. Zu abgehackt.

Die Sekunden verstrichen. Ich habe keine Ahnung, wie lange er mich ignorierte, aber es kam mir vor, wie eine Ewigkeit.

Dann endlich wandte er sich um. Während ich verzweifelt versuchte, irgendeine Gefühlsregung in seinen saphirblauen Augen zu erkennen, bemerkte ich, dass meine Hände anfingen, zu schwitzen.

Wieder vergingen einige Minuten, in denen Sapharan mich nur ansah. Von oben bis unten musterte er mich. Mir war sofort klar, dass ich mich anstrengen konnte, wie ich wollte. Ich würde nicht erkennen, was mir gleich blühen würde." ..
.."


Ich finde, das ist der Beste, der Absätze.
Ich würde, die Hände zittern, statt schwitzen lassen, aber schwitzen geht natürlich auch.
"Wieder vergingen einige Minuten." Wieso wieder? Erst waren es nur Sekunden. Überhaupt finde ich Minuten recht lange.
"Ich würde nicht erkennen, was mir gleich gleich blühen würde.
Abgesehen von dem zwei mal "würde" liest es sich, als würde der Erzähler eine Strafe von seinen Eltern erwarten.
Ich fände es besser, wenn du hier auf das emotionslose Gesicht des Vampiren (wenn es denn einer ist) eingehst.
Also in etwa:
"Ich musterte Sapharans Gesicht ebenso ausführlich, wie er das Meine. Kein Zucken verriet seine Gedanken. Kein Blick verriet seine Gefühle.
Mir wurde klar, dass ich niemals etwas in seinem Gesicht lesen würde. Er hingegen schien genau zu wissen, was in mir vorging. Seine Augen lasen mein Gesicht wie ein offenes Buch:"

Ich hoffe, du bist nicht böse, dass ich zu jedem Absatz etwa geschrieben habe. Ich habe mir die Mühe nur gemacht, weil mir eigentlich gefällt, was du schreibst. Wenn ich es schlecht fände, wäre es mir egal.
Viel Kritik ist immer ein sehr gutes Zeichen.

Viel Spaß beim Schreiben und alles Gute

W


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BeitragVerfasst am: 14.05.2013 14:48    Titel: Antworten mit Zitat

Verdammt! Madrilena war schneller!
lol2

Ich tippe einfach zu langsam... ^^


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madrilena
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BeitragVerfasst am: 14.05.2013 15:07    Titel: Re: ^-^ Antworten mit Zitat

Gleich zu Anfang - ich habe nur die erten Zeilen gelesen und finde, Du solltest Deinen Text vor dem Reinstellen Dir selbst laut vorlesen. So mache ich es immer und bin erstaunt, wieviel Fehler ich selbst entdecken kann. Ob ich den ganzen Text jetzt schaffe, weiß ich nicht, ich probier es einfach. Ich mache selbstverständlich nur Vorschläge, wie es mir besser erscheint, ich will Dich nicht "verbessern".
LG madrilena


Moni16 hat Folgendes geschrieben:
Das mit den Wiederholungen ist mir gar nicht aufgefallen,danke ^-^

Oh ok,dann mach ich das mal smile

Das sind so die ersten 3-4 Seiten, im großen und ganzen der anfang,also der teil mit dem die eigentliche geschichte beginnt:
(das mit den Absätzen sollte ich wohl auch nochmal üben und ein paar Wiederholungen hab ich auch noch entdeckt^^)




Von außen war die kleine, baufällige Hütte kaum zu erkennen, da sie verborgen hinter großen, im Dunkel der Nacht bedrohlich wirkenden Eichen stand. Im Inneren der vermeintlich verlassenen Bruchbude bot sich ein grausamer Anblick. Ich lies ließ meinen blick Blick mehrere Male rundum gleiten. Die Regale. Es waren die riesigen Regale, die dieses Unbehagen in mir aufsteigen ließen. auslösten.

Oder vielmehr der Inhalt, der sauber aufgereiht auf den Buchenholzbrettern stand. Einmachgläser,darin schwimmende Klumpen, die aussahen, als wären es funktionstüchtige Organe. Dass sie sich bewegten, machte es nur noch schlimmer. Dieser Ort jagte mir eine Heidenangst ein, aber ich wusste auch, dass ich nicht ohne Grund hier war. Ich wusste sofort, wer hier offensichtlich gewesen war, als ich den Anruf bekam. wer mich von hier aus angerufen hatte

Auch wenn mir die Vorstellung, einem von ihnen zu begegnen, wahrlich nicht gefiel, ich konnte sie nicht ungestört das Leben der Menschen zerstören lassen. Auch wenn ich selbst keiner mehr war, nachdem mein verhasster Bruder mir vor ungefähr zweihundert Jahren das Leben nahm, genommen hatte, um das Erbe unseres verstorbenen Vaters nicht teilen zu müssen, so hatte ich doch Mitleid mit den wehrlosen Menschen.

Und so kam es, Ich veranlasste oder auf mein Betreiben hin oder So war es meine Idee, dass dass die Vampire sich zu einer weltweit verbreiteten Organisation zusammenschlossen, um dafür zu sorgen, dass jede Rasse auf dieser Erde in Frieden und ohne Krieg leben konnte. Doch die Tatsache, dass die Ghuls, wie wir die leichenfressenden  Dämonen nennen, nicht verstanden haben, was das Anliegen unsererseits war, was unser Anliegen war entfachte entbrannte zwischen gut und böse ein Krieg [/b]zwischen gut und böse, wobei ich es falsch fand, uns Vampire als gut zu bezeichnen. [b]Doch was war schon das Gute und das Böse? Immerhin hatten auch wir in der langen Geschichte unseres Daseins einige Dinge getan, die nicht in Ordnung waren. Gut, dass die Vampire irgendwann einsahen,eingesehen hatten dass es falsch war, andere zu töten, um selbst zu überleben.

So entwickelten sie über die Jahre immer bessere Alternativen zum ehemals schrecklichen Völkermord und fanden sogar einen Weg, ihrer Machtlosigkeit bei Tageslicht zu entfliehen. Dass es bei den rachsüchtigen Ghuls jemals dazu kommen wird, hält keiner der Vampire für wahrscheinlich. Zu Recht.
Hier wechselt Du ziemlich wahllos die Zeiten.

Kein Wesen ist verbissener, in dass, was es sich in den Kopf gesetzt hat.

So werden die Vampire ihr Dasein nutzen müssen, um die Menschen vor den Werkzeugen des Teufels zu schützen und sie notfalls auch komplett ausrotten.

Ich wagte mich nun näher an die Regale heran, wollte nach Hinweisen suchen,welche auf die Anwesenheit eines Ghuls hinwiesen. Wobei der Anblick der Gläser für mich persönlich Beweis genug war und mir ohnehin schon die Galle im Hals hing. Aber die Höchsten der Organisation sahen es nun mal vor, nach bestimmten Merkmalen zu suchen. Dazu zählten die von mir gefundenen Einmachgläser, in denen die Dämonen die Organe der Toten funktionstüchtig hielten. Auch die Lage des Hauses sprach für sich. Es erfüllte mich mit Ekel, als mein Blick an der Schrankwand entlangfuhr. Weihwasser, frisch geschnitzte Holzpflöcke, von denen offenbar bald Gebrauch gemacht werden sollte. Des Weiteren ein großer Stapel mit Dokumenten, die nicht mehr zu entziffern waren.



Als mein Blick schließlich zur anderen Ecke des Raumes streifte, riss es mich fast von den Beinen. Eine dunkelblau schimmernde Tür, sie stand einen Spalt breit offen. Angst erfüllte meinen kalten Körper, ich stolperte rückwärts und packte hastig den Dokumentenstapel in meine Tasche.

Nachdem ich mich einige Kilometer von dem Haus entfernt hatte, blieb ich schwer atmend stehen. Hätte ich die Tür erst später bemerkt, nicht auszumalen was hätte passieren können. Da ich das Auto in meiner Eile im Wald zurück gelassen hatte, machte ich mich zu Fuß auf den Weg zum Hauptquartier.

Obwohl es mitten in der Nacht war, erblühte Waterlooville in vollem Glanz. Bunt leuchtende Neonreklameschilder prangten auf beiden Straßenseiten. Als ich durch die Gassen ging, die bunten Lichter auf dem Boden sah, erfüllte es mich mit Trauer. Jegliches menschliche Merkmal war gewichen. Ich besaß keinen Schatten, starrte nur auf den kalten Beton.Vereinzelt zischten die Stimmen der Menschen durch mein Ohr, die sich im Inneren der Gebäuden vergnügten. Ich beneidete sie, die Menschen. Sie kamen am Wochenende hier her, tranken dieses Wundermittel, dass sie Alkohol nannten und ihre Probleme verschwanden für kurze Zeit. Auf Vampire zeigte dieses Gemisch keinerlei Wirkung, der Alkohol ließ ihren Körper kalt.

Nicht so das Blut, welches sie täglich zu sich nehmen mussten. Doch diese Sünde hielt ich gerne weit hinten in meinem Kopf verborgen, da es mir genau so wenig gefiel, ein lebendes Tier auszusaugen, wie es dem Tier gefiel,von mir gequält zu werden. Doch ohne Blut war nun mal kein Überleben möglich, damit musste sich jeder Vampir abfinden, was mir jedoch bis heute nicht gelungen ist.

Immer noch in Gedanken versunken, schlenderte ich weiter durch die spärlich beleuchteten Gassen. Ich schlängelte mich vorbei an Wäscheleinen und liegen gelassenem Müll. Unglaublich, dass die Route zum Hauptquartier ausgerechnet durch das verwahrloste Armenviertel führen muss. Dieser Teil des Weges machte mir immer wieder zu schaffen.Nur zu gut erinnere ich mich an meine Zeit als Mensch. Damals hatte ich selbst hier gelebt, einsam und allein in einer kleinen, baufälligen Hütte zwischen verdreckten Straßen und Tiermist.

Wütend darüber, dass ich die Gedanken an meine Vergangenheit erneut an mich heranließ, scheuchte ich eine Ziege mit verzaustem Fell vor mir her. Wie gern würde ich dafür sorgen, dass das Leid der Menschen endet. Wie gern würde ich alle glücklich sehen und wie sehr wünsche ich mir, sie müssten sich vor der nahenden Gefahr nicht fürchten. Streng genommen können sie das nicht, denn sie wissen nichts von den zahlreichen Untieren, welche ihr Unwesen in dem kleinen Dorf treiben, sobald die Nacht alles im Dunkel verschlingt.

 Ich ließ meine ehemalige Heimat hinter mir und drang weiter in das Dorf ein, wo es wieder etwas Belebter zuging. Es war schon lange dunkel und doch tümmelten sich noch eine Menge Menschen draußen. Betrunkene Männer torkelten über den Marktplatz, wütende Ehefrauen schleiften ihre Ehegatten nach Hause. Beim Gedanken daran, wie ahnunglos sie alle waren, wurde mir ganz kalt.

Wie so oft zog sich der Weg zum Hauptquartier ewig. Noch ein kleines Stück durch den kleinen, aber gepflegten Park, dann ist es geschafft. Ich lief gemütlich über den Pflastersteinweg und versuchte, mich darauf zu konzentrieren, was ich anstellen würde, wenn ich mein Ziel erreicht hätte.


Plötzlich vernahm ich ein leises Wimmern. Ich wandte den Blick in alle Richtungen. Das Schluchzen verstummte und es wurde totenstill um mich. Ich wartete einen Augenblick, dann drehte ich mich um und ging weiter. Nur ein paar Sekunden später wandte ich mich erneut um.

 Da war doch irgend etwas. Doch wo kommt es her? Und was ist es? Ich lief ein Stück zurück, dahin, wo ich das Wimmern zuerst gehört hatte. Ich blickte mich um und entdeckte ein Stück eines kaputten Schuhs unter einem Rosenbusch. Ich runzelte die Stirn. Vorischtig tastete ich mich an den Rosenbusch heran und streckte meinen Kopf, um einen Blick auf dass zu erhaschen, was mich hinter dem Busch erwartete.

Ich blickte in ein verheultes Mädchengesicht. Überrascht bewegte ich meine Hand vorsichtig zum Gesicht des Mädchens und wusch mit meinem Ärmel die Tränen von ihren Wangen. Das Mädchen blickte auf und erschrak. Ich flüsterte ihr zu, dass alles ok sei, setzte mich neben sie und schlang meine Arme um ihren Körper.

Das Mädchen versteifte sich, aber kurze Zeit später erschlaffte ihr Körper und sie weinte unerbittlich. Die Schluchzer schnitten in die Nacht, ich wiegte sie im Rythmus des Windes hin und er und wartete geduldig, bis sie aufgehört hatte, zu weinen.

Ich warf einen Blick auf die Uhr. Ich sollte schon seit einer halben Stunde wieder zurück sein und die Ergebnisse meiner Inspektion überbringen. Aber ich konnte sie nicht alleine lassen. Mit einer erstaunten Miene stellte ich fest, dass ich es nach fast einhundert Jahren doch noch geschafft hatte, einen kleinen Funken Menschlichkeit in mir zu finden.

Das letzte Mal verspürte ich ein solch euphorisierendes Gefühl an dem schicksalhaften Tag, an dem ich meiner großen Liebe begegnete. Doch sie war ein Mensch, nichts wert und nur Mittel zum Zweck, wie ich damals noch dachte.

Also tötete ich sie. Auch wenn es meine Blutbahn längst verlassen hatte, manchmal hatte ich das Gefühl, ihr süßes Blut immer noch durch meine kalten Venen schießen zu spüren.

Mir wurde wieder einmal klar, dass es wirklich gar nichts tolles daran gab, ein Vampir zu sein. Es war eine Qual, gefangen zwischen Leben und Tod zu sein. Und auch die Hellhörigkeit konnte ich nur negativ sehen.

Anfangs bereitete es mir große Schwierigkeiten, die tausenden Stimmen zu kanalisieren. Oh Gott, welch Schmerzen ich ertragen musste.

Zum ersten Mal in meinem Leben wünschte ich mir, die Gruselgeschichten, die mein Vater mir als Kind jeden Abend vor dem Schlafen gehen erzählt hat, wären wenigstens zu einem kleinen Teil wahr.

In seinen Erzählungen hatten die Vampire auf Wunsch die Möglichkeit, jegliche Gefühle abzuschalten. In der Realität sah dies leider anders aus. Und so musste ich damit leben, sie getötet zu haben. Der Schmerz wird mich durch die Ewigkeit begleiten. Denn nichts und niemand wird sie jemals ersetzen können, so dachte ich zu diesem Zeitpunkt jedenfalls noch.



Ich riss den Blick von der großen Tanne, die ich, in Gedanken versunken, die ganze Zeit angestarrt hatte und senkte den Kopf, um nach dem Mädchen zu sehen, dass immer noch in meinen Armen lag.

Ihr Kopf ruhte an meiner Brust und sie atmete ruhig und gleichmäßig. Ich fragte mich, wieso sie so aufgelöst war. Obwohl wir schon lange hier saßen, achtete ich erst jetzt richtig auf ihr Aussehen.

Ihre Haare waren zerzaust, die Schuhe, durch die ich sie entdeckt hatte, hatten mehrere Löcher. Sie wohnte wohl in dem Teil des Dorfes, den ich vorhin durchquert hatte. Doch wie um Himmels Willen kam sie hier her? Und das mitten in der Nacht? Mit Wehmut erinnerte ich mich daran, dass sie nichts von der Gefahr wissen konnte, die hier lauerte. Würde sie mein wahres Ich kennen lernen, wäre sie nun über alle Berge.

Wir hatten, seit ich das Mädchen gefunden hatte, noch kein Wort miteinander geredet. Ich beschloss, sie darauf anzusprechen, was sie hier machte und wieso sie so geweint hatte. Ich brauchte eine ganze Zeit lang, um mir im Kopf die Worte zurecht zu legen.

Schließlich fragte ich sie vorsichtig: " Wie heißt du? "

Sie sah mich verdutzt an, wohl überrascht darüber, dass ich sie ansprach. Nach anfänglichem Zögern erwiederte sie vorsichtig: "Aline."

Mir entfuhr ein zaghaftes Grinsen. "Das ist ein schöner Name", antwortete ich. "Ich heiße Arthur".

" Das ist aber ein ganz schön alter Name", bemerkte sie mit einem Grinsen.
Ich grinste ebenfalls und wir mussten beide kurz lachen.

Sie lockerte sich langsam, also beschloss ich, gleich zur Sache zu kommen.
Ich fragte sie, was sie so spät noch hier zu suchen hatte. Sie verzog kaum merklich ihr Gesicht, antwortete aber schließlich: "Mein Vater. Ich bin von zu hause geflohen."

Überrascht hob ich eine Augenbraue. " Was ist denn passiert?"
Nun sah man ihr deutllich an, dass es ihr wehtat, mir zu antworten.
Dennoch schaffte sie es, ein paar halbwegs verständliche Worte herauszubekommen. Nachdem sie mir alles erzählt hatte, sackte sie in meinem Schoß zusammen und begann wieder zu weinen. Sie schlang ihre Arme um ihre Beine und schluchzte in mein Hemd.

Ich spürte kochende Wut in mir aufkeimen. In der Welt der Untoten war ich verloren, ich gehörte hier nicht hin. Es war schandhaft, Mitleid für die armen, wertlosen Menschen zu empfinden. So sagte man mir immer, bevor ich der Bruderschaft der Eisvögel beigetreten war. Dieses Mädchen, es hatte eine merkwürdige Wirkung auf mich, gegen die ich mich nicht wehren konnte.

Alles in mir schrie danach, ihr zu helfen, meine Arme fest um sie zu schlingen und sie nie wieder los zu lassen.

Verdammte Scheiße, was war nur mit mir los? Ich war ein Vampir. Ein V.A.M.P.I.R! Es war mir nicht mehr gestattet, zu lieben. Und schon gar nicht einen Menschen. Doch genau so fühlte es sich an. Wie dieses Gefühl, dass ich seit hundert Jahren für gestorben hielt.

Mir wurde kalt und heiß zugleich beim Gedanken an die Wärme, die ich verspürte, seit sie in meinen Armen ruhte.

Ich ließ meinen Blick durch den Park schweifen und versuchte, dass immer mächtiger werdende Gefühl der Zuneigung zu ersticken.

Was sollte ich nur mit ihr anfangen? Jede weitere Sekunde, die ich hier herumsaß, bedeutete mehr Ärger für mich.

Aber nach dem, was sie mir erzählt hatte, konnte ich sie nicht alleine lassen. Meine Gefühle ließen es einfach nicht zu.

Schließlich beschloss ich, sie einfach mitzunehmen. Mir war bewusst, dass die Anderen gar nicht begeistert sein würden, wenn ich einen Menschen mitbringe.




Weiter als bis oben möchte ich den Text jetzt erst mal nicht bearbeiten, denn ich finde, Du solltest ihn nochmals durcharbeiten, die Übergänge sind z. T. so abrupt, dass man Schwierigkeiten hat, den Zusammenhang zu verstehen. Und vielleicht fallen Dir dann noch andere Ungereimtheiten auf wie zu schroffe Themenwechsel und vor allem auch Ausdrucksfehler.
madrilena


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1. "den Himmel mit Händen fassen" ISBN
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2. "Schatten umarmen ISBN 10:3929265133
3. "...und die Zeit stand still" ISBN 10: 3934136311
4."leben" ISBN 10:3934136656
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Moni16
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BeitragVerfasst am: 14.05.2013 15:17    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

@Vincent vice


smile Zu viel Kritik gibt es nicht ^-^ Außerdem bin ich gerade mal 16, da ist mir schon bewusst, dass ich noch einiges verbessern und neu dazu lernen kann bzw. muss. Dazu bin ich aber sehr gerne bereit. ^^

Also deine Verbesserungsvorschläge gefallen mir ehrlich gesagt besser als meine Versionen. Ich muss unbedingt mal mehr darauf achten, nicht so viel zu wiederholen,wobei ich da sowieso schon versuche.

Ich habe über deiner Antwort mal den kompletten Anfang der Geschichte gepostet, wie es madrilena mir vorgeschlagen hat. Dort siehst du direkt nach dem von dir zuerst bemängelten Satz,also Als ich durch die Gassen ging, die bunten Lichter auf dem Boden sah, erfüllte es mich mit Trauer.folgenden Satz: Jegliches menschliche Merkmal war gewichen.

ich nehm an,du hast den "kompletten" teil unter meinem ersten post noch nich gelesen? wär das mit dem zusätzlichen satz dann ok so?

und auch bei dem vierten ausschnitt: Ich beneidete sie, die Menschen. Sie kamen am Wochenende hier her, tranken dieses Wundermittel, dass sie Alkohol nannten und ihre Probleme verschwanden für kurze Zeit.

Was den Zusatz "die Menschen" angeht, gebe ich dir völlig Recht, dass kann ich auch weg lassen.

Zu der Sache mit dem Alkohol. Denkst du, er kennt so etwas nicht, weil er es als Wundermittel bezeichnet?  Das tut er nähmlich nur, weil es ihm nicht dabei hilft, seiner Probleme Herr zu werden.

Ansonsten fand ich dein Resumé wirklich hilfreich,danke! smile

@ madrilena

Deine Verbesserungen finde ich größtenteils schon angebracht, allerdings kann ich es bei  aufsteigen ließen. und auslösen. irgendwie nicht nachvollziehen. Das ist ja im Prinzip kein Unterschied oder?

Das mit dem Vorlesen ist eine gute Idee, ich habe bisher nur im Kopf nachgelesen. Danke für den Tipp smile

Ich schau mir alles, was ich bisher hab,noch mal genau an und sicherlich find ich noch jede Menge zum ausbessern. Aber na ja,ist mein erster Versuch,das hab ich mit der Zeit auch alles drauf. ^^


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Vincent Vice.
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BeitragVerfasst am: 14.05.2013 15:23    Titel: Antworten mit Zitat

Ich werde deinen letzten Ausschnitt noch einmal lesen und dann ein Gesamturteil aus meiner Sicht abgeben. Jetzt gerade habe ich leider den Kopf dafür nicht frei.

Ich kann also jetzt gerade nur etwas zu dem Alkohol sagen.
Ja, wegen dem Wundermittel auch.
Aber vor allem weil er sagt: "dass SIE Alkohol nennen."
Das klingt schon ein Wenig, als würde er es nicht kennen, oder wie nennt er es denn?


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Altair
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BeitragVerfasst am: 14.05.2013 15:25    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Moni,

beim ersten lesen und eingedenk der Tatsache, dass du noch sehr jung bist, Hut ab vor deiner Leistung. Das mal vorausgeschickt!

- immer bessere Alternativen zum ehemals schrecklichen Völkermord -

liest sich zwischen unfreiwillig komisch und irgendwie gruselig...
kannst du nicht ein anderes Wort für Völkermord nehmen?

Altair
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Moni16
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BeitragVerfasst am: 14.05.2013 16:15    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

@ vince vice

achso,das meinst du. dann hast du natürlich schon recht,tut mir leid.

er nennt es auch alkohol, von daher sollte ich das wohl noch umschreiben.

@ Altair


danke erstmal für das lob smile

und zu der völkermord-sache. da findet sich sicher was anderes, dass besser klingt, danke.

LG Moni


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Altair
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BeitragVerfasst am: 15.05.2013 07:31    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Moni,

Ich habe deinen Text jetzt noch einige male gelesen - und verdanke ihm einen netten kleinen Alptraum.

Dein Arthur ist mir etwas zu nahe an Louis aus Anne Rice und ich hätte ihn am liebsten erst mal in eine Vampirselbsthilfegruppe geschickt...

Wäre es für dich okay, wenn ich deinen Text 'auseinandernehme'?

Altair
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Gamone
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BeitragVerfasst am: 15.05.2013 08:20    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Moni,

bei einigen Dingen muss ich an Stephanie Meyer denken. Du verwendest viele Schachtelsätze, die das Lesen anstrengend machen. Genauso die vielen Rechtschreib- und Grammatikfehler. Auch gefallen mir die vielen Anspielungen nicht so sehr.

Ich denke, wenn Du ernsthaft daran arbeitest, kann dein -für mich- verwirrter Vampir noch interessant werden. Er kommt einerseits so rüber, als wäre er der Retter der Menschheit - oder wollte es gerne sein - andererseits ist er ja "der Böse".

Die Selbstzweifel wegen der Ernährung finde ich auch völlig überzogen. Jedes fleischessende Wesen tötet, um sich zu ernähren. Oder es lässt töten, wie die meisten Menschen heutzutage.

Nichts für Ungut,

Simone


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Moni16
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BeitragVerfasst am: 15.05.2013 09:20    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

@ Altair
ähm...klar

@ Gamone

Was meinst du mit Schachtelsätzen?
Ja,dass mit den Rechtschreib-und Grammatikfehlern ist mir im Nachhinein auch aufgefallen. Versteh ich allerdings nicht, ich benutze doch die Rechtschreibkorrektur auf meinem pc. sad

Anspielungen?

na ja,im grunde soll er ja verwirrt sein. und er wäre gerne und ist der retter der menschheit, wenn man es so will, ist er aber immer noch ein vampir, was ihn wiederrum böse macht.

hm,ja.da muss ich dir recht geben.

ich glaub langsam ich kann die ganzen 25 seiten wieder über bord werfen und nochmal anfangen ._.'


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Altair
Schreiberassi


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BeitragVerfasst am: 15.05.2013 09:35    Titel: Antworten mit Zitat

Moni16 hat Folgendes geschrieben:
ich glaub langsam ich kann die ganzen 25 seiten wieder über bord werfen und nochmal anfangen ._.'


Das ist Quatsch!
Die Grundidee ist mit Sicherheit gut und umsetzbar. Und jetzt kommen die Aber(s):
Die Figuren sind (noch) nicht wirklich stimmig.
Die Beschreibungen sind handwerklich noch ausbaufähig

und worauf bezieht sich dein klar?
Selbsthilfegruppe oder Auseinandernehmen???

Altair

p.s.

Nimm die 25 Seiten als Übungsmöglichkeit. Hey, das ist deine Welt, die du so lange umschreiben kannst, bis sie so ist, wie du sie vermutlich schon perfekt in deinem Kopf hast ;)
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Harald
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BeitragVerfasst am: 15.05.2013 10:09    Titel: Antworten mit Zitat

Moni16 hat Folgendes geschrieben:

Ja,dass mit den Rechtschreib-und Grammatikfehlern ist mir im Nachhinein auch aufgefallen. Versteh ich allerdings nicht, ich benutze doch die Rechtschreibkorrektur auf meinem pc.


Lasse mal die schon korrigierten Texte hier überprüfen …

http://www.duden.de/rechtschreibpruefung-online

… das ist eine freie Online-Version des Duden-Korrektors, den man für ca. 20 Euro aber auch erwerben und zusätzlich installieren kann.

Das macht vor allem Sinn, wenn man vor der endgültigen Speicherung der Texte noch einmal im Textprogramm (Word etc.) den Korrektor einschaltet!

Zur Info:

Gerold mahnte zweimal den "Korrektor" an,
der Duden-Korrektor fand ihn in Ordnung …

 Wink


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madrilena
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BeitragVerfasst am: 15.05.2013 10:21    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo liebe Moni - natürlich kannst Du "Verbesserungen" von andern annehmen odr nicht, jeder hat ja seinen eigenen Stil. Ich finde es so toll, dass Du mit 16 Jahren überhaupt so kreativ bist, dass Du schreibst, dass Du noch diesen Einsatz wagst.
Wahrscheinlich war ich zu pingelig - Entschuldigung.

Aber das mit dem lauten Lesen stimmt wirklich. Ich halte ja viele Musikvorträge und wundere mich immer wieder, wie groß der Unterschied der eigenen Aufmerksamkeit dem Text gegenüber beim lauten Lesen  oder stummen Durchlesen ist.
Mir hat das jedenfalls schon sehr oft geholfen.

Übrigens habe ich einen tollen Spruch heute in facebook bekommen:

"Logik wird Dich von A nach B bringen - Phantasie wohin Du willst"  von Albert Einstein.

 So ein paar Worte und so viel Wahres dahinter.
Ich wünsche Dir weiterhin ein gutes Schreiben und bin auf eine weitere Fassung Deiner Geschichte gespannt.
LG madrlena


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JT
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BeitragVerfasst am: 15.05.2013 10:31    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Moni16,

ich habe mir deinen Text einmal durchgelesen. Die Idee fand ich nicht schlecht, allerdings kommt jetzt mein aber, du musst noch eine Menge Arbeit hineinstecken. Doch lass dich bloß nicht entmutigen. Gerade am Anfang und für den ersten Versuch braucht es eine Menge Durchhaltevermögen. Meinen ersten Anfang habe ich mind. zehnmal um und neu geschrieben, aber es lohnt sich dran zu bleiben. Man lernt dabei unheimlich viel.
Ich habe nur einen kleinen Ausschnitt mit Detailkritik versehen, den Rest gebe ich dir als Gesamteindruck. Was mir auffiel, ich dachte er wurde von seinem Bruder ermordet wegen dem Erbe (und das lässt in mir das Bild entstehen, sie waren nicht unbedingt arm), später in seinen Erinnerungen lebte er aber als Mensch in einem Armenviertel. Das passt für mich jetzt überhaupt nicht zusammen.
Du änderst auch die Erzählzeiten, da solltest du noch mal darauf achten.
Manche Übergänge sind sehr abrupt, auch da müsstest du noch mal ran.

Zitat:
Von außen war die kleine, baufällige Hütte kaum zu erkennen, da sie verborgen hinter großen, im Dunkel der Nacht bedrohlich wirkenden Eichen stand. Im Inneren der vermeintlich verlassenen Bruchbude bot sich ein grausamer Anblick. Ich ließ meinen Blick mehrere Male rundum durch den Raum gleiten. Die Regale. Es waren die riesigen Regale, die dieses Unbehagen in mir aufsteigen ließen.

Oder vielmehr der Inhalt, der sauber aufgereiht auf den Buchenholzbrettern stand. Einmachgläser, (Leerzeichen) mit darin schwimmenden Klumpen, die aussahen, als wären es funktionstüchtige Organe. Dass sie sich bewegten, machte es nur noch schlimmer. Dieser Ort jagte mir eine Heidenangst ein, aber ich wusste auch, dass ich nicht ohne Grund hier war. Ich wusste sofort, wer hier offensichtlich gewesen war, als ich den Anruf bekam.

Auch wenn mir die Vorstellung, einem von ihnen zu begegnen, wahrlich nicht gefiel, ich konnte sie nicht ungestört das Leben der Menschen zerstören lassen. Auch wenn ich selbst keiner mehr war, nachdem mein verhasster Bruder mir vor ungefähr zweihundert Jahren das Leben nahm, um das Erbe unseres verstorbenen Vaters nicht teilen zu müssen, so hatte ich doch Mitleid mit den wehrlosen Menschen.

Und so kam es, dass die Vampire sich zu einer weltweit verbreiteten Organisation zusammenschlossen, um dafür zu sorgen, dass jede Rasse auf dieser Erde in Frieden und ohne Krieg leben konnte. Doch die Tatsache, dass die Ghuls, wie wir die leichenfressenden Dämonen nennen, nicht verstanden haben, was das Anliegen unsererseits war, entfachte ein Krieg zwischen Gut und Böse, wobei ich es falsch fand, uns Vampire als gut zu bezeichnen. (Den Satz solltest du auseinandernehmen, er ist viel zu verschwurbelt.) Immerhin hatten auch wir in der langen Geschichte unseres Daseins einige Dinge getan, die nicht in Ordnung waren. Gut, dass die Vampire irgendwann einsahen, dass es falsch war, andere zu töten, um selbst zu überleben.

So entwickelten sie über die Jahre immer bessere Alternativen zum ehemals schrecklichen Völkermord(Töten/Abschlachten) und fanden sogar einen Weg, ihrer Machtlosigkeit bei Tageslicht zu entfliehen. Dass es bei den rachsüchtigen Ghuls jemals dazu kommen wird, hält keiner der Vampire für wahrscheinlich. Zu Recht. (hier würde ich keinen Absatz machen)

Kein Wesen ist verbissener, in dass, was es sich in den Kopf gesetzt hat. (Auch den Satz würde ich nochmal umformulieren)

So werden die Vampire ihr Dasein nutzen müssen, um die Menschen vor den Werkzeugen des Teufels zu schützen und sie notfalls auch komplett ausrotten.

Ich wagte mich nun näher an die Regale heran, wollte nach Hinweisen suchen,(LZ)welche auf die Anwesenheit eines Ghuls hinwiesen. Wobei der Anblick der Gläser für mich persönlich Beweis genug war und mir ohnehin schon die Galle im Hals hing. Aber die Höchsten (Vorsitzenden/Oberen/Führenden) der Organisation sahen es nun mal vor, nach bestimmten Merkmalen zu suchen. Dazu zählten die von mir gefundenen Einmachgläser, in denen die Dämonen die Organe der Toten funktionstüchtig hielten. Auch die Lage des Hauses sprach für sich. Es erfüllte mich mit Ekel, als mein Blick an der Schrankwand entlangfuhr. Weihwasser, frisch geschnitzte Holzpflöcke, von denen offenbar bald Gebrauch gemacht werden sollte. Des Weiteren ein großer Stapel mit Dokumenten, die nicht mehr zu entziffern waren.



Als mein Blick schließlich zur anderen Ecke des Raumes streifte, riss es mich fast von den Beinen(finde ich zu dramatisch). Eine dunkelblau schimmernde Tür, sie stand einen Spalt breit offen. (Der Satz steht irgendwie alleine. Vllt. Dort befand sich eine dunkelblau schimmernde Tür, die einen Spalt breit offen stand.) Angst erfüllte meinen kalten Körper, ich stolperte rückwärts und packte hastig den Dokumentenstapel in meine Tasche.


So ich hoffe ich habe dich jetzt nicht zu sehr erschlagen und alles was ich geschrieben habe ist natürlich nur meine persönliche Meinung, nimm einfach das was du gebrauchen kannst und wovon du der Meinung bist, damit etwas anfangen zu können.

Liebe Grüße
JT


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Moni16
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BeitragVerfasst am: 15.05.2013 11:52    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

@ altair

na, eigentlich soll der Beitritt dieser Organisation eine Art (Selbst)hilfegruppe sein. Die Organisation ist ja dazu da, die Menschen zu schützen. Er hat also eine sinnvolle Aufgabe bekommen, die ihm hilft, darüber hinwegzukommen, dass sein Bruder ihn getötet hat. Aber das wird alles erst ein paar Seiten später erwähnt.

Und das "klar" bezieht sich auf das Auseinandernehmen. Das werde ich sowieso auch noch machen müssen.

Zu den Figuren und Beschreibungen. Ich glaube, ich hab verstanden, was du meinst. Es ist so, dass ich eigentlich gut mit meinem Text klar komme, was aber wohl daran liegt, dass ich im Gegensatz zu meinen Lesern alles schon im Kopf hab. Seh ich das richtig, dass ich also mehr darauf achten muss, auch alles was in meinem Kopf vorgeht, wiederzugeben, damit keine Ungereimtheiten entstehen?

Ok,das mit den Seiten zum üben nehmen mach ich. Ich muss die ja sowieso umändern,bevor ich weiter schreiben kann.

@ Harald

danke für den tipp smile
Aber die Seite wird nicht gefunden. :/

@madrilena

Ach was, ist schon in Ordnung. ich finde es so besser, als wenn ich gar keine Kritik bekommen würde. Das wäre wohl ein schlechtes Zeichen.

Des weiteren bin ich wie du sagtest erst 16 Jahre alt, viel Erfahrung hab ich auch noch nicht und auch irgendwelche Kurse habe ich nicht besucht.

Ich hab bisher einfach geschrieben, was mir in den Kopf kam, ohne darauf zu achten,ob es zusammenpasst.

Zu dem laut lesen, ich hab mir meine Seiten gestern Abend noch einmal durchgelesen und auch gemerkt, dass ich die vermeintlichen Fehler so besser finde. An das Überarbeiten wage ich mich im Laufe des Tages denke ich heran.

Dankeschön smile Na,die wird noch ein bisschen dauern, so wie ich das sehe, habe ich noch sehr viel zu tun. smile

Mir ist nebenbei übrigens auch aufgefallen, dass ich sowohl in dem Teil, den ich gepostet hab, als auch im weiteren Verlauf nicht wirklich viel zum Aussehen und Charakter meiner Hauptfiguren geschrieben hab. Werd ich auch nachholen. smile

@JT

Danke erstmal für das Resumé smile

Auch das war eigentlich so gewollt. Es ist das Erbe des Vaters. Arthur und sein Bruder waren zwar nicht reich und haben in dem Armenviertel gewohnt, aber ihr Vater besaß viel Geld. Nur war dieser ein paar Jahre vor seinem Tod einfach "abgehauen", hat seinen Söhnen aber gesagt, er muss zum Arbeiten in ein anderes Land. Und als er nicht mehr wiederkam, konnten die Beiden das teure Haus logischerweise nicht behalten. Vieles, was die Unstimmigkeiten beiseite räumen könnte/würde habe ich leider erst später in der Geschichte erwähnt. Genau so wie den Grund für das Verschwinden des Vaters.

Allerdings wusste ich nicht, dass das ein Problem ist. Ich mein, in Filmen wird ja auch nicht immer gleich alles preis gegeben.

Das mit den Erzählzeiten war nur teilweise so gewollt. Ich finde, dass manche Sätze auf den Zusammenhang bezogen in der Vergangenheit doof klingen, deswegen hab ich eine andere Zeit genommen. Aber ich nehm an, da hab ich es mir wohl etwas zu leicht gemacht?

Das mit den Übergängen wurde mir schon gesagt, da werde ich auf jeden Fall auch nochmal nachsehen.

Zu den Absätzen. Ich setze meine Absätze nach Gefühl, da ich nicht genau weiß, wann man am besten einen Absatz macht. Habe wie gesagt noch sehr wenig Übung in dem Ganzen.



LG Moni16


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BeitragVerfasst am: 15.05.2013 13:10    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Auch das war eigentlich so gewollt. Es ist das Erbe des Vaters. Arthur und sein Bruder waren zwar nicht reich und haben in dem Armenviertel gewohnt, aber ihr Vater besaß viel Geld. Nur war dieser ein paar Jahre vor seinem Tod einfach "abgehauen", hat seinen Söhnen aber gesagt, er muss zum Arbeiten in ein anderes Land. Und als er nicht mehr wiederkam, konnten die Beiden das teure Haus logischerweise nicht behalten. Vieles, was die Unstimmigkeiten beiseite räumen könnte/würde habe ich leider erst später in der Geschichte erwähnt. Genau so wie den Grund für das Verschwinden des Vaters.
Dann würde ich das nur kurz anreißen bei seiner Erinnerung im Armenviertel. Muss nicht viel sein, nur der Einschub, dass der Vater sie sitzen lassen hat und sie sich eben durchschlagen mussten, dann empfindet man es nicht als Widerspruch. Ausführlicher kannst du es dann später einflechten.

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BeitragVerfasst am: 15.05.2013 13:23    Titel: Antworten mit Zitat

Moni16 hat Folgendes geschrieben:

ich glaub langsam ich kann die ganzen 25 seiten wieder über bord werfen und nochmal anfangen ._.'

Nein! Auf gar keinen Fall!
Ich wollte Dich nicht entmutigen, falls das so rübergekommen ist.

Schau Dir doch mal Ralphies Schreibschule an, die hat mir sehr geholfen: http://www.dsfo.de/fo/viewtopic.php?t=2067

und für die Tiefe Deiner Charaktere das hier: http://www.dsfo.de/fo/viewforum.php?f=513 und besonders das: http://www.dsfo.de/fo/viewtopic.php?t=26262

LG
Simone


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BeitragVerfasst am: 15.05.2013 13:32    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

@JT

Okay,danke für den Tipp smile

@Gamone

Ok,ich schau es mir mal an, danke smile

Habe auch gerade eben ein paar Sachen im Internet gefunden, die mir vielleicht helfen könnten.

Die "Schneeflocken-Methode" zum Beispiel finde ich interessant.
Ich denke,ich lass das, was ich schon geschrieben habe, erst einmal so und versuche sozusagen einen zweiten Anfang, in dem es um genau das selbe geht. Dies Mal aber mithilfe der neuen Anwendung, die ich gefunden habe.


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Altair
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BeitragVerfasst am: 15.05.2013 15:13    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Moni,

-Von außen war die kleine, baufällige Hütte kaum zu erkennen, da sie verborgen hinter großen, im Dunkel der Nacht bedrohlich wirkenden Eichen stand-

eine 'kleine' Hütte hinter 'großen' Bäumen <- ein absolutes Klischee, welches du nicht bedienen musst!
Ebenso die 'bedrohlich wirkenden' Eichen.

Versuche, mit ein paar Worten die Szene so zu beschreiben, dass der Leser die Atmosphäre spüren kann. Das erspart dir auf Dauer die Aneinanderreihung von o.a. Klieschees und macht deine Erzählung zu etwas Besonderem.

 -Im Inneren der vermeintlich verlassenen Bruchbude-

wenn du schon im ersten Satz auf die Baufälligkeit der Hütte hinweist, erübrigt sich die 'Bruchbude'

 -bot sich ein grausamer Anblick. Ich lies meinen blick mehrere Male rundum gleiten. Die Regale. Es waren die riesigen Regale, die dieses Unbehagen in mir aufstiegen ließen.-

das Unbehagen ist stimmig und passt aber:

- Dieser Ort jagte mir eine Heidenangst ein, aber ich wusste auch, dass ich nicht ohne Grund hier war. Ich wusste sofort, wer hier offensichtlich gewesen war, als ich den Anruf bekam.-

Wieso wird dann plötzlich eine Heidenangst daraus?
Zumal dein Vampir ( den ich am liebsten immer noch dringend in Therapie schicken möchte ;) ) so etwas vermutlich nicht zum ersten Mal sieht und den Anblick eigentlich gewissermaßen gewohnt sein müsste...

soll ich weitermachen?

Vielleicht musst du für dich erstmal klären, wie genau dieser Arthur eigentlich ist/sein soll, mir ist er momentan noch zu wenig fassbar

Altair
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