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Stift, Computer oder Schreibmaschine?

 
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Simone91
Geschlecht:weiblichSchmierfink


Beiträge: 75



BeitragVerfasst am: 17.01.2013 23:39    Titel: Stift, Computer oder Schreibmaschine? eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Mich würde interessieren, ob der gute alte Stift noch viele Hände hat, die ihn führen, oder ob die Tastatur den Kampf schon längst gewonnen hat.  Laughing

Ich musste die Erfahrung mache, dass ich am Laptop immer wieder abgelenkt wurde und deswegen zu Block und Stift gegriffen habe. Zwar habe ich reumütig auf meinen Laptop geblickt, aber nach einiger Zeit musste ich feststellen, dass es sich auf dem Block viel schneller (Wie wahr!) und angenehmer schreibt. Auserdem kann man sich am Rand kleine Bemerkungen schreiben oder Zeichnungen machen.
Das beste daran ist aber, dass ich, sobald ich den Text eintippe sofort überarbeite.  Smile

Wie handhabt ihr das?

(PS: Ich bin neu hier und habe noch kein solches Thema gefunden. Sollte es so eines schon geben... Sorry  Crying or Very sad )


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Alien78
Geschlecht:weiblichReißwolf

Alter: 43
Beiträge: 1503
Wohnort: Portugal


BeitragVerfasst am: 17.01.2013 23:53    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Simone,

bei der Gelegenheit heisse ich dich gleich mal herzlich willkommen hier im Forum!

Bei mir ist es zwar so, dass ich Geistesblitze durchaus schriftlich festhalte, alles andere aber am Computer niederschreibe. Ich schreibe blind mit dem 10-Finger-System und komme so viel schneller voran, als mit Block und Stift. Ausserdem kann ich so jederzeit Sätze löschen oder umformulieren, ohne dass ich auf einem Blatt herumschmieren muss. Das empfinde ich als viel angenehmer.

Der Ablenkungsfaktor ist dabei allerdings grösser, da muss ich dir recht geben. Oft flüchte ich an einen internetlosen Ort, wo ich ungestört schreiben kann und der Versuchung, mich auf FB oder in Foren herumzutreiben, entkomme.


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Kito
Geschlecht:weiblichSchmierfink

Alter: 38
Beiträge: 51



BeitragVerfasst am: 18.01.2013 00:23    Titel: Antworten mit Zitat

Bei mir ist es genauso - ich schreibe am Laptop. Wobei ich mich auch gern an die Zeiten erinnere, als ich noch per Hand geschrieben hab. Als Dank gab es dann ne dicke fette Hornhaut an den Fingern. Haha

Heute ists dann eben der Laptop, es geht damit schneller und man hat es irgendwie sauberer auf dem Tisch. Wobei ich mich dann aber auch dazu zwingen muss, das Internet auszuschalten, damit ich nicht vor dem Dokument flüchte.
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sleepless_lives
Geschlecht:männlichSchall und Wahn

Administrator
Alter: 57
Beiträge: 7516
Wohnort: Fürth
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Pokapro VI


BeitragVerfasst am: 18.01.2013 02:20    Titel: Antworten mit Zitat

Beides, je nach ... ja, ich weiß selbst auch nicht, von was das abhängt.

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Es sollte endlich Klarheit darüber bestehen, dass es uns nicht zukommt, Wirklichkeit zu liefern, sondern Anspielungen auf ein Denkbares zu erfinden, das nicht dargestellt werden kann. (Jean-François Lyotard)

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Zauberstift
Geschlecht:weiblichHonigkuchenpferd

Alter: 42
Beiträge: 471



BeitragVerfasst am: 18.01.2013 09:27    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Simone...herzlich willkommen. Ich arbeite den Plot und die Charaktere mit Stift und Papier aus. Die Geschichte schreibe ich dann am Laptop. Wenn ich nicht richtig im Schreibfluss bin, hilft es mir, wieder mit Papier und Stift zu arbeiten.
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Alien78
Geschlecht:weiblichReißwolf

Alter: 43
Beiträge: 1503
Wohnort: Portugal


BeitragVerfasst am: 18.01.2013 12:20    Titel: Antworten mit Zitat

Kito hat Folgendes geschrieben:
Wobei ich mich auch gern an die Zeiten erinnere, als ich noch per Hand geschrieben hab. Als Dank gab es dann ne dicke fette Hornhaut an den Fingern. Haha


Und ich hatte in regelmässigen Abständen - nach fast jedem Schulaufsatz - eine Sehnenscheidentzüdung ...  Wink


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Guerillero
Geschlecht:männlichEselsohr


Beiträge: 418
Wohnort: In einem kleinen Dorf


BeitragVerfasst am: 18.01.2013 12:39    Titel: Antworten mit Zitat

Das ist eines meiner Lieblingsthemen!  Wink
Für mich ist natürlich auch der Computer die Arbeitszentrale. Dabei bevorzuge ich einen großen Bildschirm (27") und einen schnellen, modernen Rechner (iMac / MacBook Air 11" für unterwegs).

Das Wichtigste ist für mich jedoch, jederzeit die Möglichkeit zu haben, Ideen so festzuhalten, dass sie später möglichst vollständig übertragbar und reproduzierbar sind. Das heißt, dass ich z.B. längere Dialoge, viele Sätze im genauen Wortlaut etc. in relativ kurzer Zeit so festhalten kann, dass ich später meine Gedanken möglichst komplett nachvollziehen kann. Dafür reicht der Platz auf einem Bierdeckel oder der Rückseite eines Supermarkt-Bons halt nicht aus.
Da ich sehr viel reise - oftmals in Länder mit extrem schlechter Infrastruktur - habe ich inzwischen ein ganzes Arsenal an Hilfsmitteln angesammelt, welche ich je nach Bedarf einsetze. Hier mal ein kleiner Überblick:
Für Reisen innerhalb Europas (ich liebe es mit der Bahn zu fahren!) habe ich mein 11" Notebook. Auf diesem habe ich ständig all meine Projekte parat und halte sie synchron mit meinem Hauptrechner über die Cloud ("iCloud" und vor allem "Dropbox").
Gleiches gilt für mein Smartphone (iPhone - ja ich bin ein Apple-Nerd!), für welches ich eine klappbare Bluetooth-Tastatur besitze.
Ständig in meiner Jackentasche habe ich zudem einen winzigen digitalen Voicerecorder (so etwas nannte man früher "Diktiergerät"). Die Sprachaufnahmen kann ich später einfach über USB an meinen Computer übertragen und sie dort in meine Diktiersoftware (Dragon Diktate) einlesen. Dort wird aus der Tondatei eine (einigermaßen) fehlerfreie editierbare Textdatei, die ich dann bearbeiten und an entsprechender Stelle in meine Projekte einfügen kann.
So, jetzt wird es für die Freunde des Handschreibens interessant:
Für meine Reisen in "stromlose" Länder, wie z.B. Burma (Myanmar), Teile Laos, Kambodias, Indiens etc., habe ich einen "elektrischen" Kugelschreiber gefunden. Das Gerät nennt sich Livescribe Smartpen, ist zugegebenermaßen etwas klobiger als ein gewöhnlicher Kuli aber dennoch recht gut zu handhaben. Man schreibt mit einer normalen Kugelschreiber-Mine, allerdings auf speziell mikro-gerastertem Papier, und gleichzeitig zeichnet ein Laser alles detailliert auf. Später überträgt man die Arbeit auf den Computer und kann dort Texte über eine Handschrifterkennung für alle Textprogramme verfügbar machen. Das Spezialpapier kann man sich selbst an einem (Laser-) Drucker ausdrucken oder auf ein großes Angebot zurückgreifen. Meine Lieblingsblöcke sind dabei "Paperblancs" im Moleskine-Style. Ich habe indessen mehrere Paperblancs in den Formaten A5 und A6 vollgeschrieben und kann sowohl die Technik als auch die Handhabung als zuverlässig und praxistauglich bestätigen.
Der Preis für solch ein Smartpen-Starterset scheint zunächst einmal ziemlich happig, wenn man jedoch mal bei Ebay schaut, dann kann man eine große Menge an günstigen Angeboten finden. Ich benutze übrigens das indessen abgelöste Modell "Pulse" mit 2MB Speicher. Dies ist die einfachste Version und reicht für meine Zwecke absolut aus; man muss also nicht unbedingt das neueste Modell mit allem Schickimicki haben!

Liebe Grüße
Guerillero
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Koriko
Geschlecht:weiblichLeseratte

Alter: 38
Beiträge: 107
Wohnort: Wiesbaden


BeitragVerfasst am: 18.01.2013 13:48    Titel: Antworten mit Zitat

Bei mir unterdessen definitiv Tastatur - ich kann unterdessen fast gar nicht mehr mit dem Stift schreiben (ich habe darüber hinaus eine echte Sauklaue). Ich weiß, das ist irgendwie nicht so toll, aber ich mag halt mein eigenes Schriftbild nicht, deswegen mache ich alles am PC - Konzepterstellung, Hintergrunderarbeitung, Plotten.

Insbesondere das Schreiben an sich - ich habe zwar "10-Finger" nie gelernt, bin aber auch so wesentlich schneller als mit Stift und Papier. Und zumeist reicht mir nicht einmal meine Tippgeschwindigkeit, um meine Gedankengänge einzuholen, wenn ich richtig im Schreibfluss bin.
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OrangeHair
Geschlecht:weiblichLeseratte

Alter: 50
Beiträge: 109
Wohnort: Wien


BeitragVerfasst am: 18.01.2013 14:01    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo!
Bei mir ist es genau wie bei dir.
Die Texte entstehen mit weichem Druckbleistift in einem gebundenen Notizbuch - ohne Linien oder Kästchen, das ist mir ganz wichtig!
Und beim Übertragen auf den PC wird schon überarbeitet.

Ich finde es schön, in meinem gebundenen Notizbuch zu blättern und zu sehen, wie ein Text ursprünglich entstanden ist.

LG Orange


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Wahr ist an einer Geschichte immer nur das, was der Zuhörer glaubt. (Hermann Hesse, Heumond)
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Lele123
Geschlecht:weiblichLeseratte


Beiträge: 196
Wohnort: Ponyhof oder Wörterlabyrinth


BeitragVerfasst am: 18.01.2013 14:25    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo und willkommen im Forum!
Ich schreibe eigentlich die gesamte Geschichte am Laptop (zwecks Überarbeitung), aber das Ideen sammeln mache ich mit der Hand. Manchmal mittels Brainstorming, Cluster oder einfach den Plot aufschreiben, je anch dem wie es mich gerade freut. smile

Lg Lele
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akeyla
Geschlecht:weiblichSchmierfink

Alter: 39
Beiträge: 86
Wohnort: Schweiz


BeitragVerfasst am: 18.01.2013 16:41    Titel: Antworten mit Zitat

Ich mach beides. Ansätze und Ideen Skizziere ich und schnippsle sie zusammen, wo und wie und ja auch auf Servietten. Allerdings kam es des öfteren vor, dass ich entweder diese Schnippsel verlor (damals in der Zeit, als ich den Verlust einer Seite im Text als horrend empfand -> Drama pur!) oder mein Tisch beim Arbeiten wie nach einem Bombeneinschlag aussah ( Notiz: ein skizzenbuchordner reicht nicht. Es müssen mindestens 3413 sein).
Vor einem Jahr hab ich mir dann einen kleinen Laptop zugelegt, ein Handtäschlicomputer wenn man es so will, und seither steht bei mir dort 80% des "Materials" drin. Meistens ist es eine sepparate Datei namens Notizen wo Sätze rumschwirren, oder es klebt am Ende des zu bearbeitenden Kapitels.
Ich geniesse das Schreiben auf Zugfahrten oder in Cafés. Oftmals kriege ich auch ganz neugierige Blicke und Leute, die ganz erstaunt gucken, wenn ich sage, ich schreibe ein Buch.

Mein Sammelvorgehen war lange "Hamster on Coffeein".
Ich würd gern alles in mich aufsaugen. Ich könnt fast sagen, mein Laptop war Therapie, - geschenkt von meinem Mann. Einem Mann, der verzweifelt die Haare rauft, wenn man Spazieren geht und die Frau im Dickicht tigert und ruft "Aber Schaaaatz! Der Baumstrunk da! den nehm ich mit! Der hat die gleichen Pilze wie in Therdeban!"
Seit dem Laptop habe ich selber gelernt, mein Erfahrenes in Wortbilder zu bringen und endlich zu akzeptieren dass... nein der morsche Baumstamm nicht mit nach Hause kann.
(heute nicht... morgen dann... muahahaha)
Ich empfehle den Laptop, zwecks Lehrerjob reise ich im Schnitt 3h pro Tag und kriege so bis zu 1500 Wörter am Tag geschrieben.
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Kito
Geschlecht:weiblichSchmierfink

Alter: 38
Beiträge: 51



BeitragVerfasst am: 19.01.2013 00:25    Titel: Antworten mit Zitat

Alien78 hat Folgendes geschrieben:
Kito hat Folgendes geschrieben:
Wobei ich mich auch gern an die Zeiten erinnere, als ich noch per Hand geschrieben hab. Als Dank gab es dann ne dicke fette Hornhaut an den Fingern. Haha


Und ich hatte in regelmässigen Abständen - nach fast jedem Schulaufsatz - eine Sehnenscheidentzüdung ...  Wink



Ah nein! So weit kam es bei mir glücklicherweise nie!  Shocked


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Man wächst indem man eine Sache beendet und eine neue beginnt
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Isabelle34
Klammeraffe


Beiträge: 564



BeitragVerfasst am: 19.01.2013 01:02    Titel: Antworten mit Zitat

Ich bin ein Papier-Messi. Für jeden Roman habe ich eine hübsche Box, in der alles Mögliche und Unmögliche gesammelt wird. Gelbe Haftzettel, Bilder, lose Seiten Papier, Einkaufszettel mit ein bisschen Gekritzel drauf und so weiter. Außerdem ein sehr schönes, gebundenes Notizbuch in DIN5-Format.
Ideen sammle ich, wie sie gerade kommen. Wenn ich mein Notizbuch gerade nicht zur Hand habe, muss eben etwas anderes herhalten.
Es ist einfach schön zu sehen, welche Ideen man während des Schreibprozesses so hatte, die vielleicht nie in die Handlung eingeflossen sind. Dabei kam es schon vor, dass ich später dachte: "Wie bist du auf so eine Schnapsidee gekommen?" oder etwas in einem späteren Projekt verwendet habe.

Ich habe mal versucht, die Ideen, Dialoge, oder ähnliches mit der Notiz-Funktion meines iPhones festzuhalten, aber nö, das geht ja mal gar nicht. Wenn ich es da lösche, ist es weg. Auch, wenn ich später meine, es wäre doch klüger gewesen, es zu behalten. Ein Zettel wandert, auch mal zerknüllt, in die Box, wo ich schlimmstenfalls eine Stunde suchen muss, um ihn wieder zu finden.

Den Roman selbst schreibe ich am Laptop, das geht einfach viel schneller. Wenn ich nicht weiter komme, drucke ich mir die entsprechende Seite aus, schreibe die Stelle, an der es hapert, wieder und wieder in mein Notizbuch, bis selbiges an der Wand landet oder ich die Lösung gefunden habe. Zum Glück ist Letzteres häufiger der Fall.  Laughing
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Murmel
Geschlecht:weiblichSchlichter und Stänker

Alter: 65
Beiträge: 7667
Wohnort: USA
DSFo-Sponsor


BeitragVerfasst am: 19.01.2013 01:26    Titel: Antworten mit Zitat

Vorwiegend die Tastatur, weil ich da am leichtesten sortieren, ordenen und schreiben kann. Ich will nichts übertragen müssen, denn das meiste schwirrt in meinem Kopf herum. Nur in der Planungsphase und in der Recherche bevorzuge ich Papier.

_________________
*Koppelmord - Carlsen Instantbooks 2013
*Flauschangriff - Piper/Weltbild 2014, Piper Fahrenheit 2017
*Katertage zum Verlieben - Thienemann 2014
*Bocktot - Gmeiner-Verlag 2017
*Brunnenleich - Gmeiner-Verlag Juli 2018
*Gut Gebellt, Katze - Edel Elements September 2018
*Schwarze Küste - Gmeiner Verlag Februar 2019
*Marias Geheimnis - Weltbild/Edel Elements 01.03.2019
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Kleeblättchen
Geschlecht:weiblichSchmierfink

Alter: 36
Beiträge: 55
Wohnort: im schönen Frankenland


BeitragVerfasst am: 19.01.2013 14:34    Titel: Antworten mit Zitat

Stift - was war das nochmal für ein Ding ...??

Ich schreibe ausschließlich mit der Tastatur. Um auch unterwegs Geistesblitze, kurze Beobachtungen usw. festhalten zu können, nutze ich mein Handy, welches ich immer dabei habe.
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Akiragirl
Geschlecht:weiblichDünnhäuterin

Alter: 31
Beiträge: 5658
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Der goldene Spiegel - Prosa DSFo-Sponsor


BeitragVerfasst am: 19.01.2013 14:45    Titel: Antworten mit Zitat

Ich schreibe auch ausschließlich am Laptop, einfach, weil ich da alle Gedanken sofort und viel schneller aufschreiben kann als mit Stift. Vor allem habe ich bei Handgeschriebenem kein "Gefühl" für die Länge des Textes und neige dann dazu, alles viel zu kurz abzuhandeln, wofür ich mir am PC mehr Zeit nehme (Atmosphäre, Beschreibungen etc.)

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"Man bereut nicht, was man getan hat, sondern das, was man nicht getan hat." (Mark Aurel)
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Ramazotti Ginger
Geschlecht:weiblichSchneckenpost

Alter: 41
Beiträge: 9
Wohnort: Bayern


BeitragVerfasst am: 19.01.2013 21:21    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

bei mir war das so ziemlich chaotisch (oder ist es noch?).

Den Haupttext schreibe ich am PC.

Sind mir zwischendurch allerdings noch weitere Ideen den Text betreffend eingefallen, musste ich das anderweitig aufschreiben - warum auch immer. Und zwar auf alles, was sich fand: Briefumschläge, Servietten, Bonbonpapierchen etc.
Nachdem mein werter Freund es gut meinte und während meines Weihnachtsurlaubs meinen Schreibtisch aufgeräumt und endlich mal "den ganzen Müll" entsorgt hatte, war das Debakel natürlich groß.

Momentan versuche ich daher gerade, mich an Papyrus Autor zu gewöhnen, v. a. dahingehend, die Notizzettelfunktion, das Klemmbrett und jegliche Recherchedatenbank zu nutzen und meinen Saustall mal in Ordnung zu kriegen. Also doch nur den PC *diszipliniert nick* Die Software ist jedenfalls richtig gut (ich liebe sie) und könnte mich deshalb tatsächlich noch glatt zur Ordnung verführen.

Sollte ich allerdings mal längere Bahnfahrten vor mir haben, nutze ich ein kariertes Schulheft, in das ich alles reinkritzle. Zumindest habe ich eins gekauft in der stillen Hoffnung, jegliche Einkaufszettel, Kaugummipapierchen und Taschentücher vorher aus meiner Handtasche entfernt zu haben.  Very Happy

LG,
Ramazotti
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MiaFey
Geschlecht:weiblichLeseratte

Alter: 46
Beiträge: 119
Wohnort: München


BeitragVerfasst am: 19.01.2013 21:44    Titel: Antworten mit Zitat

Ich schreibe sowohl auf PC, als auch per Hand. Ich habe immer, egal wo ich auch hingehe ein liniertes DIN A 5 Heft dabei. Zu Hause schreibe ich auch mal auf einem A4 Block, natürlich auch liniert. Wenn ich an meiner Geschichte schreibe, dann mag ich kein kariertes Papier. Für Recherchenotizen ist mir seltsamerweise Karo ganz recht. Ja Schriftsteler haben schon so ihre Eigenarten. smile
Manchmal mache ich mir auch Notizen auf kleine Karteikärtchen, die ich in einer Box aufbewahre.
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Wolfi
Geschlecht:männlichKlammeraffe


Beiträge: 611
Wohnort: München


BeitragVerfasst am: 19.01.2013 22:27    Titel: Antworten mit Zitat

Als ich vor vielen Jahren mit dem Schreiben begann, hatte ich eine wunderschöne, alte Schreibmaschine - Marke Adler - und zwar die Erste mit einem rot-schwarzem Farbband. Darauf schieb ich etwa 200 Seiten eines Krimis, den ich damals über eine Schreibschule in Hamburg korrigieren ließ.
Heute schreibe ich am PC. Habe allerdings ständig karrierte A6 Blöcke in meinen Taschen, wenn mir unterwegs Ideen kommen, werden diese hierauf notiert und später dann ins MS eingefügt.

LG
Wolfi


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Falls Gott die Welt geschaffen hat, war seine Hauptsorge sicher nicht, sie so zu machen, dass wir sie verstehen können.
(Albert Einstein)
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Pat Langdon
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Alter: 57
Beiträge: 1191
Wohnort: Siegburg
DSFo-Sponsor


BeitragVerfasst am: 19.01.2013 22:31    Titel: Antworten mit Zitat

Überwiegend benutze ich meinen Laptop. Wenn es allerdings um spontane Ideen geht, zu denen ich noch recherchieren muss, dann ist mir Block und Stift lieber. Ich mache mir gerne Notizen auf diesem Block, damit ich nichts vergesse und schreibe mir dazu, wo und wie ich es im MS einfügen will.
Ansonsten ziehe ich schon meinen Laptop vor.
LG
Traumfänger


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#Palliative Begleitung - Abschied nehmen" Pat Langdon
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agu
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Alter: 46
Beiträge: 2075
Wohnort: deep down in the Brandenburger woods


BeitragVerfasst am: 20.01.2013 01:36    Titel: Antworten mit Zitat

Bei mir passiert die Plotphase, also die Entwurfsphase, in der ich die Story strukturiere, immer mit Stift und Papier. Danach tippe ich sie dann in Form eines Exposés ins Reine.
Grundsätzlich kann ich sagen, dass Entwurf bei mir immer handschriftlich passiert, und das eigentliche Textschreiben dann direkt am Computer. Das ist für mich eine sehr effiziente Arbeitsweise. Manchmal, wenn mir der Ablauf eines einzelnen Kapitels nicht klar ist, insbesondere wenn darin ein besonders verwickelter Konflikt aufgelöst wird oder z.B. eine Kampf- oder Verfolgungsszene choreographiert werden muss, gehe ich wieder zurück aufs Papier, schreibe dort die Grobplanung nieder und kehre erst dann wieder an die Tastatur zurück.
Entwurf funktioniert bei mir einfach schneller mit handschriftlichen Notizen. Ausformulierung dagegen viel schneller und besser am Rechner.

LG, Andrea


_________________
Meine Bücher:
Engelsbrut (2009 Sieben, 2011 LYX) | Engelsjagd (2010 Sieben) | Engelsdämmerung (2012 Sieben)
Die dunklen Farben des Lichts (2012, SP)
Purpurdämmern (2013, Ueberreuter)
Sonnenfänger (2013, Weltbild)
Kill Order (2013 Sieben)
Choice / als Chris Portman (2014, Rowohlt)
Wie man ein Löwenmäulchen zähmt / als Eva Lindbergh (2016, Droemer Knaur)
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nothingisreal
Geschlecht:weiblichPapiertiger


Beiträge: 4551
Wohnort: unter einer Brücke


BeitragVerfasst am: 20.01.2013 15:16    Titel: Hand, Computer oder Schreibmaschine? Antworten mit Zitat

Ich stelle diese Frage aus reinem Interesse.

Ich schreibe zuerst alles per Hand auf, weil ich mit Papier besser arbeiten kann und mich, aus welchen Gründen auch immer, besser in die Figuren hineinversetzen kann, wenn sie auf karierten A5 Block ihre Geschichte erleben, als auf den Bildschirm meines Lap-Tops.

Das Problem dabei ist, dass ich im Nachhinein meine eigene Schrift nicht lesen kann  Laughing  Was auch nicht gerade sinnvoll ist.

Meine Frage also: Wie macht ihr das? Wer setzt sich gleich vor den Bildschirm und tippt los? Wer macht wie?

Gruß.


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"Es gibt drei Regeln, wie man einen Roman schreibt. Unglücklicherweise weiß niemand, wie sie lauten." - William Somerset Maugham
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