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Shades of Gay (Auszug)


 

 
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Detlefflour
Geschlecht:männlichSchreiberassi

Alter: 27
Beiträge: 35
Wohnort: B I E L E F E L D


BeitragVerfasst am: 14.01.2013 22:50    Titel: Shades of Gay (Auszug) eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Der folgende Text ist ein Auszug aus einer längeren Satire/ Trashstory. Einige Episoden daraus habe ich hier schon veröffentlicht, diese sind allerdings (nicht ganz zu Recht wie ich finde) im Redlight District gelandet. In dieser Rubrik hier dürfte die Story eigentlich besser aufgehoben sein. Darum poste ich hier mal eine etwas längere Episode. Wichtig dabei ist, dass die Handlung schon fortgeschritten ist. Ich hoffe aber trotzdem, dass es einigermaßen verständlich ist und würde mich über Feedback freuen!

Detlef und die Ladyboys
Ein Mann stöhnte laut und voller Ekstase. Mann, diese Filme waren echt geil! Doch dann, plötzlich und unerwartet… schellte das Telefon! Verwichst noch mal, immer wurde man(n) an der spannendsten Stelle gestört!
Detlef konnte sich mühevoll von seinem Ehemann, Hektor, und dem geilen Film lösen und ging etwas genervt an das Telefon. Am Apparat war sein Vater (der vor einer Geschlechtsumwandlung einmal seine Mutter gewesen war), er schien sehr aufgeregt: „Detlef, mein schatzi spatzi, ich muss dir etwas wichtiges sagen und dich um etwas bitten“ sagte er. „Ja, hallo Papa, was ist denn?“ sagte Detlef „ Dein Bruder Egon hat sich bei uns gemeldet, ich bin ja so froh, dass er endlich etwas von sich hören lässt. Ist das nicht wunderbar?“ fragte sein Vater „oh, das ist sehr… interessant“ antwortete Detlef. „ Ich wusste, dass du dich freuen würdest! Also, leider scheint es ihm gar nicht gut zu gehen, er hält sich in „Ficki Ficki Island“ auf, das gehört zu Thailand, das kennst du bestimmt. Aber er will zu uns zurückkehren, nur hat er kein Geld, da er auf so eine Heiratsschwindlerin reingefallen ist die ihm sein ganzes Geld abgezockt hat, also was ich dich eigentlich fragen will ist ob du ihn da rausholen könntest? Wir bezahlen natürlich den Flug“. „ Ich soll diesen HETERO aus Thailand abholen?!“ Schrie Detlef entsetzt auf „ wieso holt ihr ihn nicht ab?“ „Er ist immer noch dein Bruder! Außerdem wollen deine Mutter und ich zu einem transsexuellen charity Golfturnier, das ist sehr wichtig für uns, das findet nur einmal im Jahr statt, bitte Detlef, du musst deinem Bruder doch helfen!“. „Also gut, ich mach’s“ gab Detlef sich geschlagen „aber nur weil ich schon immer mal nach Thailand wollte“. „Oh danke Detlef, ich wusste, dass auf dich Verlass ist“ sagte sein glücklicher Vater und legte den Hörer auf.
Hatte er denn nie seine Ruhe? Es war gerade mal einen Monat her, dass sein Mann Hektor sich einen Drogentrip verpasst hatte, er deshalb in die „Innere Om Insel“ ,eine mehr als fragwürdige Entzugsklinik, eingewiesen wurde und schlussendlich gekidnappt und in einem Lederfetisch Club gefangen gehalten worden war; aus dem er sich nur in letzter Sekunde, bevor dieser in die Luft gesprengt wurde, retten konnte. Seitdem hatte Hektor sich nur langsam erholt und hatte sehr eigenartige Verhaltensweisen entwickelt, sehr zu Detlefs Leidwesen wollte er zum Beispiel kein Leder mehr sehen oder gar anziehen. Nach all diesen Strapazen und Ängsten, wollte Detlef eigentlich endlich zum Alltag wieder übergehen und jetzt kam ihm diese blöde Hete dazwischen!
Detlef erzählte Hektor davon, dass er also in den nächsten Tagen nach Thailand fliegen müsste. Hektor war nicht sehr begeistert, vor allem nicht weil er ab dem nächsten Tag arbeiten musste. „Dann muss ich wohl allein fliegen“ sagte Detlef. Die Aussicht auf vermutlich eine Woche Hektorentzug machte Detlef noch hungriger auf ihn, sodass er es wieder lange und ausgiebig mit Hektor treiben musste.
Am nächsten Tag kamen auch schon Detlefs Eltern zu Besuch; sein Vater umarmte ihn überschwänglich und gab ihm einen Kuchen den er ihm gebacken hatte. Detlefs Mutter reichte ihm die Hand und gab ihm das Flugticket nach Thailand das sie ihm gebucht hatte, sowie eine Liste mit den Namen mit denen sich Egon ausgab (Girlstoy, Rasensprenger sowie geilerbock69). Nachdem Detlefs Eltern kurz Detlefs und Hektors Liebes-Whirlpool ausprobiert hatten, machten sie sich auch schon auf den Weg zu dem Golfturnier in Transsilvanien.
Der Flug war schon am selben Abend. Detlef packte wehmütig seine Sachen: einige Dildos, zwei Cockringe mit Eierteilern (es konnte immer etwas kaputt gehen), fünf Vibratoren, das „Analmassageset für unterwegs“ sowie seine selbstgebaute „Tanga-Dildos-Schleuder“, man(n) konnte ja nie wissen. Hektor fuhr ihn dann am Abend zum Flughafen; es war ein herzzerreißender Abschied, eine ganze Woche würden sie sich nicht sehen! Detlef besorgte es Hektor noch schnell im Auto und dann musste er auch schon los. Hektor guckte ihm sehnsüchtig hinterher und fuhr wieder zurück.
Detlef blickte auf sein Ticket; sein Vater hatte ihm einen Sitz in der Fi(r)st Class bei BanCOCK Airways gebucht, das klang doch viel versprechend. Er checkte sein Gepäck ein, wobei der Beamte ihn ziemlich lüstern ansah, als er dieses durchleuchtete und ging dann selbst zur Kontrolle, wo ihm dreisterweise die Vibratoren abgenommen wurden. Danach war Detlef ziemlich genervt, aber zumindest hatte er ja noch das Massageset und ein Bild von Hektor im Handgepäck.
Nach einigen Verzögerungen, betrat er endlich das Flugzeug. Die „Fi(r)st Class“ ließ keine Wünsche offen: jeder hatte eine eigene rosafarbene Sitzreihe für sich und das Personal war ausschließlich männlich, muskelbepackt und trug eine heiße Lack und Leder Uniform. Doch all dies änderte nichts daran, dass Detlef eine ganze Woche von Hektor getrennt war und seinen ungeliebten Hetero(!)-Bruder abholen musste. Deshalb beschloss Detlef sich so schnell wie möglich mit Alkoholersatzgetränken, da er ja seit seiner eigenen Entziehungskur in der „Inneren Om Insel“ keinen Alkohol mehr trank,  zu berauschen und den Rest des Fluges zu verschlafen.
Detlef setzte sich auf seinen Platz, verstaute sein Gepäck und wartete darauf, dass das Flugzeug endlich startete. Kurz darauf stöhnte der Kapitän unter lauten Sauggeräuschen irgendetwas Unverständliches durch die Lautsprecher und dann ging es auch schon ruckartig los.
Als sie ihre Flugstellung erreicht hatten, begann das Entertainmentprogramm mit einem sehr erregenden Film und sogleich gab es auch Essen und Getränke. Detlef bestellte einen „Zuckershock Prosecco“ bei einem Flugbegleiter der ihn sowieso schon die ganze Zeit anmachte. Sofort kam dieser mit einem diamantenbesetzten Sektglas wieder und verschüttete „zufällig“ dessen Inhalt über Detlefs Schritt. Der Flugbegleiter entschuldigte sich wenig glaubhaft mit einem „huch bin ich ungeschickt!“. Detlef wollte zunächst völlig ausrasten, den Flugbegleiter beim Kapitän zur Sau machen und ihn dann bis zum Ellenbogen anfisten, doch dann betouchte der Flugbegleiter seinen Schritt und er überlegte es sich anders. Der Flugbegleiter zog ihn unter dem Vorwand es ihm wegwischen zu wollen mit nach vorne zur Toilette. Als sie drin waren schloss er sie ein; er sagte „ich heiße übrigens Stuart“, dann ging alles ganz schnell. Für Detlef war es zwar im wahrsten Sinne des Wortes „eng“ aber es war auch unglaublich aufregend und einfach geil: er hatte es tatsächlich noch nie in einem Flugzeug getrieben! Ein bisschen zu hart wurde es ihnen dann aber schon, als das Flugzeug durch Turbulenzen stark durchgeschüttelt wurde sodass die ganze Aktion auf dem Klo ein recht abruptes Ende fand.
Am nächsten Morgen landeten sie am „Ficki Ficki Airport“. Detlef war völlig erschöpft und das obwohl er nicht mal sein Massageset ausprobiert hatte. Er verabschiedete sich noch lang und intim von Stuart, stieg aus dem Flugzeug raus und machte sich auf den Weg sein Gepäck abzuholen.
Nachdem Detlef dies getan hatte, beschloss er erstmal die Insel zu erkunden. Ficki Ficki Island war nicht sehr groß, von daher sollte es kein Problem darstellen Egon zu finden, falls er ihn denn überhaupt noch erkannte. Es war Jahre her, dass er ihn das letzte Mal gesehen hatte und da war er völlig high gewesen. Er ließ den Blick schweifen und war beeindruckt von der hübschen Landschaft, weniger angetan war er allerdings von den Massen an Prostituierten die an den Straßen standen. Nach dem anstrengenden Flug brauchte er erstmal Erholung. Sofort fiel ihm auf, dass an praktisch jeder Straßenecke sich ein Massagesalon befand. Detlef dachte, dass ihm ein Besuch in so einem Salon sicherlich gut tun würde und beschloss in den touristisch aussehenden (Thai)Massagesalon „Happy ending“ zu gehen. Er betrat den Salon und rannte sogleich auch entsetzt wieder raus, da ihn im inneren des Salons eine Horde nackter Thai-Ladyboys angesprungen hatte. Normalerweise hätte ihm so etwas nichts ausgemacht, aber er hatte einfach zu viele schlechte Erfahrungen mit Ladyboys gemacht. Detlef wollte weiter die Insel erkunden, doch er war sich nicht bewusst das auf Ficki Ficki Island die „first pay than cum Regel“ galt, wonach man(n) für jeden „Dienst“ nach dem betreten eines Etablissements, sofort bezahlen musste. Deshalb verfolgten Detlef jetzt die wütenden Ladyboys. Als Detlef bemerkte, dass die Ladyboys ihn verfolgten und mit einer Lederpeitsche bedrohten, begann er loszurennen. Nach einigen Metern bemerkte er Etwas, dass seinen Atem zum stocken brachte. Das war ja unglaublich! Selbst hier gab es eine Filiale der Popo AG, dessen Gründer niemand anderes als sein Sexfreund Pascal III von Popo war, ein romantisches Swinger-Strandhotel direkt am Meer, das den passenden Namen „Bitch Hotel“ hatte, da musste er hin! Aber da waren ja immer noch diese Ladyboys die ihn mit ihren Fäusten bedrohten und versuchten ihn anzuonanieren. Da fiel ihm ein, dass er ja immer noch die Tanga-Dildos-Schleuder in der Tasche hatte. Er blieb ruckartig stehen, zog schnell die Schleuder aus der Tasche und lud einen Dornen-Dildo den er bei der heimischen Polizeiwache mitgehen lassen hatte. Die Ladyboys schienen so eine Schleuder noch nie gesehen zu haben und kamen weiter auf ihn zu. Da mit Thai-Ladyboys nicht zu spaßen war, schoss Detlef zum ersten Mal in seinem Leben einen Dildo ab, der direkt einen Ladyboy zwischen die Beine traf welcher dann in Ohnmacht fiel. Daraufhin rannten die schockierten restlichen Ladyboys in alle Richtungen davon. Detlef sammelte schnell den Dildo ein und rief sich dann ein Taxi.
Nach wenigen Minuten kam auch schon ein Taxi der „Sextourist“ Gesellschaft und fuhr ihn zu seinem Hotel. Bevor Detlef ausstieg, nutzte er noch die Gelegenheit um den Taxifahrer anzumachen und ihn nach Egon zu fragen. „Egon, nie gehört, aber geiler Name“ sagte er in schlechtem Englisch. „Oh, schade aber vielleicht kennst du ihn unter einem anderen Namen; eventuell Girlstoy, Rasensprenger oder geilerbock69?“ „Geilerbock69? Ja, doch den hab ich zu einer Hochzeit nach „Mumudingdong“ gefahren, der wollte mir einfach seinen richtigen Namen nicht sagen“ sagte er. „ Weißt du ob er noch da ist? Wenn ja, fahr mich sofort da hin!“ sagte Detlef.  „Ja, ich glaube der könnte noch da sein“ sagte der Taxifahrer und fuhr wieder los.
Als Detlef aus dem Taxi ausstieg, befand er sich in einem kleinen Dorf das nur aus Bambushütten zu bestehen schien. Der Taxifahrer hatte ihn vor einer besonders heruntergekommenen Hütte rausgelassen. Detlef ging zur Tür und klopfte an, sofort öffnete jemand ruckartig die Tür. „Oh Detlef du bist wirklich da, Gott sei dank!“ sagte er und umarmte ihn. Scheiße, das war ja tatsächlich sein Bruder. Detlef ging trotzdem in die Hütte hinein, dort lag auf dem Bett ein, zwar besonders gut gemachter, aber immer noch ein Ladyboy. „Was ist das denn?!“ kreischte Detlef. „Ich wollte endlich auch die Frau fürs Leben finden aber wegen meiner Vergangenheit, du weißt schon, musste ich dafür ins Ausland gehen, hier bin ich dann zu einer Heiratsagentur gegangen, es lief auch alles gut, aber in der Hochzeitsnacht habe ich dann eine echt harte Entdeckung gemacht. Es war aber schon zu spät, dieser Betrüger hat all unser gemeinsames Geld der Stiftung zur Geschlechtsumwandlungsfinanzierung gespendet!“ antwortete Egon. „Lass uns bloß hier weg“ sagte Detlef leicht angewidert und sofort gingen sie los, trotzdem der Ladyboy ihnen etwas von einer „Cumpilation“ und „please don’t go“ hinterher schrie. Detlef war überglücklich schnell wieder wegzukommen, auch wenn er seinen Bruder dabei hatte. Das Taxi fuhr sie sogleich zum Flughafen, doch das Schlimmste erwartete sie noch, denn der Flughafen wurde gerade von einer Ladyboy-Euterei heimgesucht und kein Flugzeug würde in der nächsten Zeit starten.

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KeTam
Geschlecht:weiblichUngeduld

Alter: 44
Beiträge: 6759

Das goldene Gleis Ei 1
Ei 10 Ei 8


BeitragVerfasst am: 17.01.2013 14:19    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo detlefflour,

bei "ficki ficki Island" bin ich ausgestiegen. Nicht weil ich das Wort Ficken nicht ertrage, aber das war mir definitiv zu platt.
Ich find das alles, bis dahin, viel zu holzhammer mäßig, einfach zu brachial.

Sorry.

Lg, KeTam.
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Kito
Geschlecht:weiblichSchreiberassi

Alter: 36
Beiträge: 51



BeitragVerfasst am: 17.01.2013 15:12    Titel: Antworten mit Zitat

Hi,

ich habe es mir durchgelesen und finde es... hm... etwas... too much. Dadurch wirkt es, wie mein Vorposter schon geschrieben hat, platt und stellenweise auch etwas niveaulos. Satire - klar, ist immer etwas überzogen, aber das finde ich auf diesen kurzen Text beschrankt, sehr viel, so dass es etwas albern und gleichzeitig lieblos geschrieben wirkt.
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