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Diese Werke sind ihren Autoren besonders wichtig I did my best.


 

 
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Anabelle
Geschlecht:weiblichSonntagsschreiber

Alter: 19
Beiträge: 22



BeitragVerfasst am: 20.12.2012 23:58    Titel: I did my best. eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Sie roch das billige Parfum ihrer Gesangsnachbarin.
Die Leute klatschten.
Die Dirigentin trat vor.Kurz schlug sie mit dem Taktstock gegen ihr Pult ,dann setzte das E -piano ein.
Man hörte einen näselnden ,unechten Klang .

Sie konnte diesen Klang nicht ausstehen und doch passte er zur Situation .
Ein Möchtegernchor singt emotionslos Leonard Cohens "Hallelujah" am Weihnachtskonzert in der städtischen Kirche .
Der Chor begann die ersten Takte zu plärren " i´ve heart there was a secret chord ,that David played..."

Sie wisperte eher ,als dass sie sang .

Sie blickte ins Puplikum .Sie sah eine Gruppe Teenager auf ihren Handys herumtippen .

Sie sang lauter.

 "Hallelujah Hallelujah".

Sie spürte ,wie ihr jemand auf den Fuß stieg.
Dann bemerkte sie eine ältere Dame ,welche sich gerade großzügig am Spendenkorb der Gemeinde bediente .

Sie schrie jetzt fast

"You say I took the name in vain though I don´t even know the name...".
Einige Leute blickten auf.
Ein Mädchen hinter ihr quäkte ihr den Liedtext außerordentlich schräg ins Ohr .Plötzlich erblickte sie ihn .Er stolzierte die Treppen der Orgelempore hinunter.
Er sah sich selbstgerecht um .Sie trat einen Schritt vor und brüllte nun aus vollen Halse
"I did my best, it wasnt much
I couldn't feel, so I tried to touch
I've told the truth, I didnt come to fool you
And even though it all went wrong
I'll stand before the Lord of song
With nothing on my tongue but Hallelujah"
Die Direntin winkte sie entsetzt zurück ,die Leute tuschelten .
Sie kümmerte sich nicht darum .
Sie war hier fertig.
"Vielen Dank meine Damen und Herren"





-Ich habe Teile des Songtextes "Hallelujah" von leonard Cohen entnommen.Diese stehen in Anführungszeichen und sind englisch.-



_________________
"And_even_though_it_all_went_wrong_I_stand_before_the_Lord_of_Song_with_nothing_on_my_tongue_but_hallelujah"

>>Leonard Cohen"Hallelujah"<<
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Gast







BeitragVerfasst am: 21.12.2012 00:10    Titel: MEHR! Antworten mit Zitat

Du erzählst von einer Rebellion. Von einer, die aus der Masse und ihrer Trägheit ausbricht.

Das ist gut, und das ist wichtig. ABER: Es ist (noch lange) nicht genug. Da muss noch viel, viel mehr Zündstoff her, das muss noch viel genauer, radikaler, anschaulicher, wütender, klarer usw. erzählt werden, damit wir als Leser mitgehen. Momentan hängt alles noch viel zu sehr in der Luft.

Was genau ärgert und verstört Deine Protagonistin? Was ist das für eine Wut? Warum ist sie so alleine, usw.? Bitte mehr als Andeutungen!!! Es macht auch nichts, wenn das noch nicht sprachlich ausgereift ist, sogar die Rechtschreibfehler lassen sich verkraften, wenn nur spürbar wird, dass da etwas ganz Echtes am Werk ist und brennt.
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stormcloud
Geschlecht:männlichAutor

Alter: 52
Beiträge: 636
Wohnort: In der Smalltalk-Abteilung


BeitragVerfasst am: 21.12.2012 15:27    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

in deinem Text könnte Dynamit stecken - aber der Leser entdeckt es leider nicht. Viele kurze Sätze bremsen den Lesefluss. Verbinde ein wenig per Komma, nutze "und / oder" etc. und es wird direkt viel flüssiger.

Die vielen englischen Textpassagen haben mir nicht besonders gefallen, denn
a) ich kenne das Lied (wahrscheinlich) nicht  und
b) bremsen solche Wörter den Lesefluss, da ich übersetzen muss und mir einen Reim über die Zusammenhänge machen soll.
Grundsätzlich ist das ja nicht verkehrt, aber nur in homöopathischen Dosen einsetzen, bitte Wink
Nicht jeder Leser ist dieser Sprache mächtig (stelle mir gerade meine Mutter dabei vor Rolling Eyes )

Aber das Grundgerüst deiner Geschichte ist interessant und könnte eine tolle Sache werden. Es gibt da auch bestimmt ganz viele Einzelheiten, die du viel spannender hineinpacken kannst (Geld aus dem Klingelbeutel stehlen, Handy-Getippe... usw.).
Mach aus deiner Protagonistin eine "Persönlichkeit" - zeig uns, was sie ärgert, warum sie wütend ist und schreien mag. Hier gibt es ungezählte Möglichkeiten!
Ich würde mich wirklich freuen, mehr von dir zu lesen.... Wink


Liebe Grüße von Josef


_________________
In einer Welt der Schatten sollten wir das Licht sein.
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Iane
Geschlecht:weiblichSchreiberassi


Beiträge: 39
Wohnort: hinter Bayern, in der ADHS-WG


BeitragVerfasst am: 21.12.2012 22:29    Titel: Re: I did my best. Antworten mit Zitat

Hallo Anabelle,

mir geht´s ähnlich wie meinen Vorrednern, dabei gefällt mir das Thema deines Textes sehr gut. (Vielleicht, weil ich mal im Kirchenchor war...)
Auf mich wirkt der Text wie eine Rohfassung oder Ideensammlung, die noch nicht ausformuliert ist.

Es wäre interessant, zu erfahren, was die Umgebung (schlechte Musik, aufgesetzte Frömmigkeit) bei deiner Hauptperson für Bilder auslöst, für meinen Geschmack erfährt man zu wenig über sie. Das macht es schwer, sich mitreißen zu lassen.

Anscheinend handelt es sich um eine Art Abrechnung mit dem
selbstgerechten Typen, der die Treppe herunterkommt. Aber die Beschreibung ist für mich viel zu nüchtern und passt nicht zum emotionalen Inhalt des Ganzen - immerhin passiert ja ganz schön viel: Eine Frau klaut aus dem Spendenkorb als Symbol für die allgemeine Scheinheiligkeit, sie selber schreit in der Kirche und fällt innerhalb des Kirchenchors total aus dem Rahmen. Aus einem harmlosen Gottesdienst oder Kirchenkonzert wird ein kleiner Skandal, das müsste besser herauskommen, finde ich.

LG Iane
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Neraka
Geschlecht:weiblichSchreiberassi

Alter: 26
Beiträge: 71



BeitragVerfasst am: 22.12.2012 17:19    Titel: Antworten mit Zitat

Hi,

also aus meiner Sicht (das sieht natürlich jeder anders) benötigt dieser Text ehrlich gesagt gar keine weiteren Ausführungen oder Details.
Ich finde es grade gut, dass er sehr viel Freiraum lässt, um die Geschichte selbst fortzuführen bzw. um selbst aus Sicht der Charaktere zurückzublicken.
Auch finde ich den guten alten "Hallelujah"-Song gut eingearbeitet. In der letzten Passage ist der Ausschnitt aus dem Lied vielleicht etwas lang gewählt, aber bis auf diese Stelle fand ich die Passagen angemessen.

Das ist selbstverständlich alles eine Frage des Geschmacks, aber mir hat es eher gefallen, dass man nicht weiß, wieso die Protagonistin sich unwohl fühlt. Denn genau das lässt viel Freiraum für eigene Ideen.

Alles in allem ein schöner Text, an dem man vielleicht noch ein klein wenig feilen könnte. Aber eine sehr schöne Idee, die mir auch gut umgesetzt erscheint.


Liebe Grüße,
Neraka


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Recognize, what is growing there.
Oh seeker,
A leaf in this garden,
Means more than all leaves
You will find in paradise.
-Faun-
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Hardy-Kern
Kopfloser

Alter: 68
Beiträge: 4949
Wohnort: Deutschland


BeitragVerfasst am: 22.12.2012 17:27    Titel: Antworten mit Zitat

Ich denke, die Moderation sollte darauf achten, dass wir kein englisches Forum sind.

Hardy
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Fahrender Gaukler
Geschlecht:männlichGrundgütiger

Alter: 35
Beiträge: 4137
Wohnort: Irgendwo in meinem Geiste
DSFo-Sponsor


BeitragVerfasst am: 22.12.2012 18:59    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Ich denke, die Moderation sollte darauf achten, dass wir kein englisches Forum sind.

Hardy


Habe mich gerade nochmal vergewissert - sind wir tatsächlich nicht. Werden wir aber auch nicht, nur weil hin und wieder mal ein englischer Titel eine Geschichte ziert oder englische Versatzstücke darin vorkommen.

Komm Hardy, take my Patschehändchen und wir schlendern into the smalltalk-Bereich, you oller Brummbär. smile

[End of Themenfremdes]


Gruß,

~~The Gaukler


_________________
Trenne dich nicht von deinen Illusionen. Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren, aber aufgehört haben zu leben.

(Mark Twain)
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MosesBob
Geschlecht:männlichGehirn²

Administrator
Alter: 38
Beiträge: 19991

Das Goldene Pfand DSFo-Sponsor



BeitragVerfasst am: 22.12.2012 19:56    Titel: Antworten mit Zitat

Hardy-Kern hat Folgendes geschrieben:
Ich denke, die Moderation sollte darauf achten, dass wir kein englisches Forum sind.

Hardy

Gut, dass du das ansprichst. Ich habe bereits diverse Verlage angeschrieben, was ihnen einfällt, von Stephen King "The Stand" oder "Shining" zu veröffentlichen, oder auch, ganz aktuell, "Shades of Grey".


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(James Herbert)

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stormcloud
Geschlecht:männlichAutor

Alter: 52
Beiträge: 636
Wohnort: In der Smalltalk-Abteilung


BeitragVerfasst am: 23.12.2012 07:42    Titel: Antworten mit Zitat

Schädes oof Kräh? Das ist eindeutig Plattdeutsch!
Schlimm, wie die Lektorate unsere Sprache verschandeln und sogar Rechtschreibfehler auf den Bucheinband bringen....


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Gewaexhausgewaex
Geschlecht:männlichSchreiber-Lehrling

Alter: 32
Beiträge: 87
Wohnort: Jena


BeitragVerfasst am: 09.01.2013 00:08    Titel: Antworten mit Zitat

stormcloud hat Folgendes geschrieben:
Schädes oof Kräh? Das ist eindeutig Plattdeutsch!
Schlimm, wie die Lektorate unsere Sprache verschandeln und sogar Rechtschreibfehler auf den Bucheinband bringen....


Hmm..., dass könnte genauso gut sächsischen Dialektes sein.

___________________________________________________

Zur Kritik (Achtung! Zu Beginn folgen harte Worte.):

Die Rechtschreibung ist eine Beleidigung! Diese Diskrepanz schmeichelt dem Lesefluss ganz sicher nicht, im Gegenteil ist dieser Zustand äußerst störend. In Zukunft erlaube ich mir die Bitte, einfach noch mal über das Geschriebene zu schauen, danke!
Was die Sprache betrifft, da kann jeder sagen was er will: diese Angelegenheit ist in Gänze dir überlassen, die Hauptsache ist, du kannst dich klar mit ihr identifizieren. Ich persönlich empfinde es als wertvoll und angenehm reizvoll, wenn der Phantasie des Lesers Platz gelassen wird. Deine Wortwahl, der Satzbau und der Mangel an ausschmückenden Verben ist hier im Zusammenhang passen und in meinen Augen schön. Ich spüre jedoch, so im Ganzen, Unsicherheit. Aber, ... nein, das spreche ich nicht aus, du weist was ich sagen will.

Also dann, mögen dir die Musen hold sein!

PS: DU suchst dir deine Leserschaft aus. Sie finden dich.
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Cara
Geschlecht:weiblichAbc-Schütze


Beiträge: 8



BeitragVerfasst am: 09.01.2013 14:06    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Anabelle,

vorab eine kleine Schulmeisterei: Kein Leerzeichen vor dem Komma, sondern stets dahinter. Das Komma schmiegt sich an sein vorausgehendes Wort. Sei getröstet, bei meinen ersten Schreibversuchen am Computer habe ich genau den gleichen Fehler gemacht, bis man mir es sagte.
Auch der Punkt sitzt immer hinter seinem Wort, will aber dann auch seinen Freiraum (Leerzeichen) haben.
So *legt Schulmeisterperücke und Zeigestock beiseite* auf zum Text.


Zitat:
Sie roch das billige Parfum ihrer Gesangsnachbarin.

Dein erster Satz gefällt mir gut: Ich bin mitten drinn im Chor.
 
Zitat:
Kurz schlug sie mit dem Taktstock gegen ihr Pult. , dann setzte Das E -Piano setzte ein.


Das "dann" würde ich rausschmeißen und zwei kurze Sätze aus dem langen formen. Betont den kurzen Taktstockschlag und den Einsatz des Musikmonstrums.

Zitat:
Man hörte einen näselnden ,unechten Klang .


Der Satz gefällt mir nicht; zu viele Adjektive, die mir trotzdem nicht den unsympatischen Klang des Möchtegern-Klaviers zu Ohren bringen. Vielleicht einen Vergleich einbauen oder ein knackiges Verb finden. Auch das "man" mißfällt mir - vielleicht die Perspektive der rebellischen Sängerin?

Zitat:
Sie blickte ins Puplikum .Sie sah eine Gruppe Teenager auf ihren Handys herumtippen .

"Puplikum" - macht es zwar manchmal, aber "Publikum" heißt es dann immer noch. (Entschuldige den plakativen Witz.) "Sie sah" scheint mir hier überflüssig, denn "sie blickte" ja schon ins Publikum, rückt stilistisch eher die Sängerin in den Vordergrund als die Teenagergruppe.

Zitat:
Sie sang lauter.

 "Hallelujah Hallelujah".

Die Leerzeile ist für mein Befinden überflüssig, ebenso die Leerzeile darunter.

Zitat:
Sie spürte ,wie ihr jemand auf den Fuß stieg.
Dann bemerkte sie eine ältere Dame ,welche sich gerade großzügig am Spendenkorb der Gemeinde bediente .

"stieg" - "trat" und, um die Absicht zu illustrieren, viell. noch ein "lange".  
"welche" - "die" Hier besser das Relativpronomen.

Zitat:
Ein Mädchen hinter ihr quäkte ihr den Liedtext außerordentlich schräg ins Ohr .Plötzlich erblickte sie ihn .Er stolzierte die Treppen der Orgelempore hinunter.
Er sah sich selbstgerecht um .Sie trat einen Schritt vor und brüllte nun aus vollen Halse

Hier könntest Du für meinen Geschmack etwas breiter werden, vielleicht den selbstgerechten Organisten(?) deutlicher in längeren Sätzen zeichnen.
Nun folgt Dein langes Zitat. Warum nicht dort noch einige Unmanierlichkeiten der Kirchgänger zwischenstreuen, bei denen die Sängerin immer noch ein Stückchen lauter singen kann?  

Zitat:
"Vielen Dank meine Damen und Herren"

Das verstehe ich nicht ganz. Wer sagt das und warum? Wieso kann nicht "Sie war hier fertig" als Schlußsatz stehen?

Ich glaube übrigens, die Wirkung dieses Textes könnte verstärkt werden, wenn er im Präsens stünde. Die Idee der rebellischen Sängerin gefällt mir gut. Mit mehr Schliff kann dies zu einem guten Text poliert werden.

Was Dir passt, übernimm, alles andere wirf auf den großen Gedankenmüllhaufen!
Liebe Grüße
 Cara
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Schreib vor Glück
Abc-Schütze


Beiträge: 6



BeitragVerfasst am: 27.01.2013 16:09    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

mir gefällt die Szenen-Idee und auch einzelne Charaktere der Chormitglieder, der Chorleiterin, des Organisten und der Kirchgänger sind klar erkennbar, könnten aber noch mit etwas mehr "Fleisch" versehen werden.

Insgesamt ist mir der Text zu unausgewogen durch das lange Songzitat und den kurzgehaltenen deutschen Text. Ich kenne das Lied gut und hatte die Melodie und Stimmung beim Lesen präsent, von daher hat es mich nicht irritiert, aber ich hätte mir gewünscht, mehr von der Protagonistin erleben zu können.

Herzliche Grüße,
Schreib vor Glück!
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kingkaiser
Geschlecht:männlichSchreiber-Lehrling

Alter: 44
Beiträge: 131
Wohnort: Bonn


BeitragVerfasst am: 08.02.2013 11:34    Titel: Antworten mit Zitat

@Anabelle

Mir gefällt Dein Text außerordentlich gut, weil:

Du schilderst ganz reduziert, trotzdem kommt der Charakter deiner Protagonistin gut rüber und mit wenigen Worten erzeugst du bei mir Emotionen. Sehr schön. Ich würde nur zwei Dinge ändern:

1. Den letzten Satz einfach weglassen. Wenn sie fertig ist, ist auch ihre Geschichte fertig. Sich zu bedanken, hat sie nicht nötig, es wäre ja auch kein ernstgemeinter Dank sondern nur Sarkasmus, aber sie hat ihren Punkt doch schon rübergebracht.
2. Ich würde zu gerne mit einem Wort mehr wissen, wer dieser "er" ist, der von der Orgel runterkommt. Einen irren Moment habe ich gedacht, du meinst Jesus.


_________________
"Das Leben ist eine Krankheit, die tödlich endet."

ALF
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