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Zweiter Text - erneut bitte ich um Anregungen und Kritik


 

 
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Fingolf
Geschlecht:männlichSchneckenpost

Alter: 27
Beiträge: 9
Wohnort: Bonn


BeitragVerfasst am: 20.11.2012 18:01    Titel: Zweiter Text - erneut bitte ich um Anregungen und Kritik eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Der selbstgerechte Künstler


Es war weit nach Mitternacht, die Stadt hatte sich schon vor Stunden schlafen gelegt. Hin und wieder erfreute sich noch ein Fahrer des fehlenden Verkehrs und durchdrang mit dem lauten Motorgeheule seiner Karosserie für wenige Augenblicke die Totenstille, ansonsten konnte ein aufmerksamer Zuhörer allenfalls das Wimmern der Obdachlosen und Junkies vernehmen, die von einem besseren Leben träumend, versuchten in ihre Decke gehüllt und aneinander gedrückt der klirrenden Kälte dieser Winternacht zu entfliehen.
Frank Miller liebte solche alltäglichen Bilder, sah er sie doch als stellvertretend für alles was schief in der  Gesellschaft. Damals hatten die Römer die Zivilisation in diesen Teil von Europa gebracht, Straßen gebaut, Monumente errichtet, Gesetze erlassen. Heute waren die Gesetze für diejenigen mit guten Rechtsbeistand nicht mehr als Gebote, die meisten Monumente und Straßen ihren stolzen Herren ins Erdreich gefolgt und das Wenige, das Gezeiten, Kriegen und Wahnsinnigen widerstehen konnte, diente heute nur noch als Touristenmagnet.
Genau diesen Verfall zu dokumentieren hatte Frank sich zur Lebensaufgabe gemacht. Er studierte Fotografie an der städtischen Universität. Schon als kleines Kind hatte er sich für Verfall aller Art, ob Kartenhaus, Holzhütte, Steinbau, Geist oder Gesellschaft interessiert  und diese für die Öffentlichkeit dokumentiert, eine Öffentlichkeit, die ihm dafür weder Dank noch Respekt entgegenbrachte, ihn hinter vorgehaltener Hand und gelegentlich sogar ganz offen als Träumer, Spinner und Nostalgiker beschimpfte.
So war er auch nicht verwundert gewesen, als selbst sein Professor ihn belächelte, nachdem er sein aberwitziges Vorhaben kundgetan hatte. 730 Bilder wollte er von seiner Heimatstadt machen, eins am Tag, eins in der Nacht, jeweils vom gleichen Platz, um den dort herrschenden Kontrast einzufangen. Ein ganzes Jahr hatte die Aufgabe ihm am Tage die Freizeit, in der Nacht den Schlaf gestohlen und nun fehlten im nur noch fünf Bilder.
Er hatte schöne oder wie er es ausdrückte zutreffende Fotos geschossen – in schwarzweiß selbstverständlich man war ja Künstler.
Eine Sache fehlte ihm aber in der Sammlung: Zwar waren Tag und Nacht  immer ein Kontrast, doch darüber hinaus unterschieden sich die Bilder am Tage und in der Nacht jeweils untereinander nur wenig.
Tagsüber waren die Straßen der Stadt von den immer gleichen Menschen gefüllt. So tummelten sich beispielsweise in den breiten Einkaufsstraßen genervte Familienväter mit ihrem Nachwuchs, gekünstelte Ehefrauen ohne ihn, Neureiche beider Geschlechts und das restliche arrogante Getier von der modegeilen Teenagerin, bis zum sich als Manager und Guru ausgebenden, schlipstragenden, frischgemachten Absolventen der Wirtschaftswissenschaft.
 In der Nacht hingegen verpestete solcher Abschaum glücklicherweise nicht mehr die Straßen, stattdessen aber wankten Betrunkene und anderweitig Berauschte ziellos durch die Gegend, weckten Anwohner durch ihr Gebrüll, zerschlugen nicht selten die ein oder andere Fensterscheibe und ließen die Welt teilhaben an ihren Körperflüssigkeiten, wobei sie damit oft  nicht einmal vor Kirchen Halt machten.
Die Einzigen, die diesem Rhythmus nicht Folge leisteten und gleich Statuen an der immer gleichen Stelle zu  verweilen schienen, waren die Ausgestoßenen der Gesellschaft;
Obdachlose, Straßenmusiker, Drogensüchtige und allerhand anderer gescheiterter Individuen prägten das Stadtbild zu jeder Tages- und Nachtzeit mit und wurden auch ebenso ignoriert.
Obgleich dieses soziale Trauerspiel auf den ersten Blick, wie ein gefundenes Fressen für Künstler und Kritiker anderer Art wirken musste, sorgte es auch dafür, dass seine Abschlussarbeit unglaublich eintönig geworden war. Niemand wollte sich 730 Bilder über soziale Missstände ansehen, da bekam man durch einen kurzen Spaziergang ja mehr davon zu sehen.
Nein, was ihm fehlte, war nicht Inhalt, sondern ein Aufhänger, ein Höhepunkt, etwas, was sein Publikum nicht erwartete und genau das suchte er seit Tagen vergeblich.
Dafür begab er sich sogar in die dunkelsten und verrufensten Ecken der Stadt, in der Hoffnung vielleicht eine Schlägerei, einen Diebstahl oder wenn er Glück hatte möglicherweise auch einen bewaffneten Raubüberfall ablichten zu können. Doch trotz intensiver Suche fand sich schlicht kein zufrieden stellendes Material.
So scheinbar auch heute.
Frank wollte sich gerade schon auf dem Heimweg begeben, um im Vorbeigehen vielleicht noch die neuentstandene Graffiti vor seinem Haus zu fotografieren und es damit für heute zu belassen, als ein Schuss die Stille zerriss. Sein Herz schlug schneller. Das musste ganz in der Nähe gewesen sein, vielleicht ein, zwei Straßen weiter.
Sein erster Gedanke galt der Flucht.
Er war weder dementsprechend ausgerüstet, noch ausgebildet um es mit einem Bewaffneten aufnehmen zu können und die 2000 Euro Kamera um seinen Hals wäre Grund genug ihn zu überfallen. Allerdings wollte er auch neugierig, wie er war,  sehen, was sich überhaupt zugetragen hatte.
Es dauerte noch eine Weile, bis er schließlich seiner Sensationslust nachgab und sich langsam in Richtung des Schusses begab, sorgfältig darauf achtend,  keine unnötige Geräusche zu machen.
Zwei Querstraßen weiter erblickte er schließlich das Opfer des kurzen Feuergefechts, von dem Täter aber fehlte jede Spur. Das Opfer war ein Mann Ende vierzig. Die Kugel hatte ihn in der linken Brust getroffen: Er hatte bereits soviel Blut verloren, dass selbst der Boden davon durchtränkt war.
Frank stürzte auf ihn zu, wollte ihm irgendwie helfen, konnte aber nur noch fassungslos beobachten, wie das Leben langsam aus den Augen des Fremden wich. Der Todgeweihte  ließ noch ein schmerzerfülltes Röcheln hören, ein blutiges Husten erklingen, dann sackte sein Brustkorb in sich zusammen und er regte sich nicht mehr.
Panisch wich Frank zurück und versuchte fiebrig sich zu beruhigen.  Es dauerte eine Weile bis seine Atmung von dem panischen Hecheln zu einem halbwegs gleichmäßig Takt zurückgefunden hatte und es nicht mehr so Klang, als würde ein Herzinfakt ihn in wenigen Momenten an die Seite des Fremden katapultieren.
Schließlich hatte er auch seine Sinne wieder soweit beisammen, dass er die Behörden kontaktierte.
Er sollte dort warten, bis die Beamten eintreffen würden, tönte die schrille Stimme einer jungen Polizistin aus seinem Handy, auf gar keinen Fall die Leiche berühren! Kein Dank, kein Lob, kein Wort des Trostes, nur Befehle.
"In 5 Minuten ist eine Streife bei Ihnen. Versuchen sie sich zu beruhigen...Herr Miller? Hallo? Haben sie mich gehört?"  Ja Frank hatte gehört, doch er dachte nicht daran zu antworten.
 In seinem Kopf nahm ein schrecklicher wie genialer Gedanke langsam Gestalt an.
Prüfend musterte er den Fremden, wie er dort blutüberströmt lag, in einer Lache seiner eigenen Körpersäfte aufgebahrt, das Opfer eines barbarische Akts, den Abschürfungen an seinem Handgelenk nach aus niederen Gründen umgebracht, das perfekte Sinnbild für die rücksichtslose menschlichen Gier -  sein perfektes Sinnbild für die  rücksichtslose menschlichen Gier, der Aufhänger, der Publikumsmagnet den er sich so sehnlichst gewünscht und nach dem er so verzweifelt gesucht hatte.
Wie in Trance umschlossen seine Hände die Kamera, drehten seine Finger am Objektiv, fixierte sein Blick sich auf das Display, glitt sein Zeigefinger langsam hinauf zum Auslöser, legte sich die Fingerkuppe darauf; hinter ihm ertönte die
Sirene


Achja bevor ein falsches Bild entsteht: Das meine Geschichten beide mit Tod zu tun haben ist Zufall wink
Danke erstmal fürs Lesen und etwaige Kritik/ Anregungen smile



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Xhex
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BeitragVerfasst am: 20.11.2012 20:21    Titel: Antworten mit Zitat

Hey Fingolf,

Ich muss gestehen, dass die Geschichte es nicht wirklich geschafft hat zu fesseln. Vielleicht liegt einer der Gründe aber auch an diesem Mammutsatz zu Beginn.
Fingolf hat Folgendes geschrieben:
Hin und wieder erfreute sich noch ein Fahrer des fehlenden Verkehrs und durchdrang mit dem lauten Motorgeheule seiner Karosserie für wenige Augenblicke die Totenstille, ansonsten konnte ein aufmerksamer Zuhörer allenfalls das Wimmern der Obdachlosen und Junkies vernehmen, die von einem besseren Leben träumend, versuchten in ihre Decke gehüllt und aneinander gedrückt der klirrenden Kälte dieser Winternacht zu entfliehen.

Da könnte man locker drei Sätze draus machen, was es auch etwaws runder machen würde. So aber muss ich sagen, dass man am Satzende bereits wieder vergessen hat, wie und mit was der Satz eigentlich begonnen hat.

Wäre dei Text nicht vielleicht auch besser in der Werkstatt aufgehoben? Denn da ist noch einiges an Grammatik und vor allem an falscher Satzzeichensetzung enthalten.

Ab dem Zeitpunkt, wo Frank den Schuss hört und sein erster Gedanke die Flucht ist, wird die Geschichte leider langweilger, obwohl doch genau hier jetzt die Spannung kommen müsste, da zuvor noch gar nichts großartiges oder wirklich interessantes geschehen ist. Da lässt du eine Menge Potential auf der Strecke - wirklich schade.


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Fingolf
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BeitragVerfasst am: 20.11.2012 22:18    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Ich wollte eigentlich mit dem Text testen ob lange Sätze oder kurze - für die Zeichensetzung entschuldige ich mich wink
Aber du könntest recht haben. Ich wollte mehr oder weniger ein Poträt schreiben und war deshalb wahrscheinlich etwas zu detailliert. Hättest du noch ein paar Anregungen ?smile


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nebenfluss
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BeitragVerfasst am: 21.11.2012 01:14    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Hin und wieder erfreute sich noch ein Fahrer des fehlenden Verkehrs und durchdrang mit dem lauten Motorgeheule seiner Karosserie für wenige Augenblicke die Totenstille, ansonsten konnte ein aufmerksamer Zuhörer allenfalls das Wimmern der Obdachlosen und Junkies vernehmen, die von einem besseren Leben träumend, versuchten in ihre Decke gehüllt und aneinander gedrückt der klirrenden Kälte dieser Winternacht zu entfliehen.


Der Monstersatz wurde ja schon kritisiert, ich habe ihn hier aus einem anderen Grund "rausgezogen": für mich stimmt hier, wie in einigen anderen Beschreibungen die Logik nicht. "Motorgeheule seiner Karosserie"? Wie du selbst schreibst, heult der Motor, nicht die Karosserie.

Die andere Stelle finde ich irgendwie ungünstig formuliert. Kann man sich an dem Fehlen von etwas erfreuen, womit doch gleichzeitig gesagt wird, dass es eigentlich da sein müsste. Meinem Gefühl nach:
"Kein Verkehr!", freute sich der Fahrer -> geht
Der Fahrer erfreute sich des fehlenden Verkehrs -> geht nicht
Der Fahrer erfreute sich der verkehrslosen Straßen -> geht
Der Fahrer stellte erfreut fest, dass der Verkehr fehlte -> geht nicht
Der Fahrer freute sich über die leeren/unbefahrenen Straßen -> geht

Was mir noch aufgefallen ist:
Zitat:
In der Nacht hingegen verpestete solcher Abschaum glücklicherweise nicht mehr die Straßen, stattdessen aber wankten Betrunkene und anderweitig Berauschte ziellos durch die Gegend, weckten Anwohner durch ihr Gebrüll, zerschlugen nicht selten die ein oder andere Fensterscheibe und ließen die Welt teilhaben an ihren Körperflüssigkeiten, wobei sie damit oft nicht einmal vor Kirchen Halt machten.


Körperflüssigkeiten = Urin ?

Zitat:
Prüfend musterte er den Fremden, wie er dort blutüberströmt lag, in einer Lache seiner eigenen Körpersäfte aufgebahrt, das Opfer eines barbarische Akts, den Abschürfungen an seinem Handgelenk nach aus niederen Gründen umgebracht, das perfekte Sinnbild für die rücksichtslose menschlichen Gier - sein perfektes Sinnbild für die rücksichtslose menschlichen Gier, der Aufhänger, der Publikumsmagnet den er sich so sehnlichst gewünscht und nach dem er so verzweifelt gesucht hatte.


Körpersäfte = Blut ?

Sind natürlich beides wieder Monstersätze.

Von den Grammtikfehlern und den langen Sätzen einmal abgesehen, hat mich die Geschichte insgesamt nicht überzeugt. Sie erscheint mir gewollt melodramatisch und pseudo-gesellschaftskritisch. Es dauert zu lange, bis etwas passiert, und danach passiert nichts mehr. Der Schluss wird viel zu früh deutlich, da es ja gar nichts anderes gibt, worauf man warten könnte. Also wartet man nur noch, bis der Fotograf es auch endlich begreift und "abdrückt". Eine überraschende Wendung gibt es nicht.

Sorry, leider gar nichts für mich, auch wenn ich es ganz durchgelesen habe ...

Grüße
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