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Diese Werke sind ihren Autoren besonders wichtig Elaya - Das Amulett des Drachens


 

 
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JanusR
Sonntagsschreiber


Beiträge: 24



BeitragVerfasst am: 23.09.2012 21:07    Titel: Elaya - Das Amulett des Drachens eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

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Hier möchte ich einen Teil meines Projektes vorstellen smile... Es handelt sich hierbei um eine Fantasy Geschichte. BEACHTE: Sollte in dem Text folgendes Zeichen XXXXXXXX auftauchen, so sind dies Platzhalter und genaueres wird gerade bearbeitet smile...


Ein letzter Blick

Elaya sah in den reich verzierten Spiegel auf ihrer Kommode, langsam strich sie sich durch ihr nussfarbenes Haar. Elaya wusste, dass es einen besseren Tag wie heute nicht geben würde. Heute nach genau fünf Jahren, würde sie ihren verlobten Michael –der mit seinem Vater König Ociugriu in den Krieg gegen die Brouqu zog- endlich wiedersehen.
Langsam nahm Elaya ihren Schal umschlug damit ihren Hals, schaute nochmals in den Spiegel und ging aus ihrem Zimmer. Von einem Augenblick zum nächsten wurde die Welt um Elaya schwarz. Als sie wieder etwas sehen konnte, war sie nicht in ihrem Dorf Ravsfeld, sondern in einem fernen Land. Um Elaya herum standen Palmen, von weitem sah man auch einige Hütten aus Lehm. Dann durchdrang Elaya ein elektrischer Schlag, schon wieder war sie nicht mehr an dem Ort, an dem sie sein sollte. Diesmal war sie inmitten eines Heerlagers, einige Meter entfernt sah Elaya ihren verlobten stehen, mit vor Glück pochendem Herzen rannte sie auf in zu. Elaya griff nach seiner Schulter, doch was war das? Ihre Hand glitt einfach durch sie hindurch, als würde Elaya gar nicht existieren. Ein erneuter Schlag durchfuhr Elaya, endlich stand sie wieder dort, wo sie gewesen war.
»Was ist nur gerade passiert?«, dachte Elaya mit pochendem Herzen und schweiß Perlen auf der Stirn.
Von weitem hörte Elaya die Hufe von Pferden, war er es?
Eilendes Schrittes ging Elaya nach draußen. Es waren tatsächlich die Soldaten, als Wquum Elaya erblickte, traurig schüttelte er den Kopf.
»Wo ist Michael und sein Vater?«
»Wir wurden angegriffen, sie überrannten uns. Wir hatten keine Chance. Obwohl Michael und König Ociugriu wussten, dass sie sterben würde, hielten sie uns den Rücken frei. Sie starben als wahrer Krieger …«
Equum hielt kurz inne, dann sprach er weiter.
»Michael gab mir dies hier« Equum überreichte ein kleines Amulett aus Silber, das mit einem Drachen verziert war.
»Damit du es bekommst. Sein letzter Gedanke warst du Elaya, Prinzessin und Thronerbin, meine Königin.«

Die Krönung

Es war früh am nächsten Morgen, Elaya hatte schlecht geschlafen, weniger wegen ihrer Krönung, die heute bevorstand, als mehr die Bilder von Michael ihr immer wieder durch den Kopf schossen.
Einige Stunden später …
Elaya legte das Amulett, welches Equum ihr überreicht hatte, an. Obwohl es kalt draußen war, fühlte sich das Amulett wohlig warm an. Langsam zog sie ihr Gewand an und ging in den ‚Saal der Erinnerung‘ eines der ältesten Häuser Kescorkuss. Erbaut vor mehr als zweihundertfünfzig Jahren. Viele Herrscher waren vor Elaya hier, doch sie sollte das erste weibliche Wesen sein, das Kescorkuss regieren sollte. Ein letzter Blick in den Spiegel, dann ging sie in den nächsten Raum. Er war prächtig geschmückt, Von der Decke der Kapelle hingen die mit XXXXXXXX verzierten Banner herab. Ein jeher Wind, brachte die Teppiche in Bewegung, durch einen kleinen Spalt im Gebälk des Gebäudes spazierte ein junger Spatz herein und sang sein schönstes Lied den Bürgern Kescorkuss vor. Die Bürger kamen von nah und fern, alle waren versammelt, Sklaven, Bauern, Adlige, alle waren sie mit ihren prächtigsten Gewänder umhüllt. Elayas weißes Gewand, war mit feinem Diamanten besetzt, welche nun im Lichterschein anfingen zu leuchten. Erhobenem Hauptes ging Elaya auf den Priester zu. Das Gewand jenes Priesters wehte im tankt des Windes, jener Priester versuchte verzweifelt sein weißes mit Goldfäden verziertes Gewand zu bändigen, was ihm schließlich mit müh und not gelang. Elayas ihr Herz raste vor Aufregung.
»Wir sind heute, hier und jetzt versammelt, um eine neue Ära unseres Königreiches einzuläuten. Traditionell wird nun der Reimeschmied, jenen Reim aufsagen, welches vor Jahrhunderten schon aufgesagt wurde… Nun fanget an Herr der Worte…« sprach der Priester, worauf auch schon ein in junger Mann vortrat, Elaya sah das der junge ein weißes aus Baumwolle gewobenes Hemd trug, darüber eine rote festlich geschmückte Weste und als Abschluss trug er eine blaue Jacke. Der Mann verbeugte sich vor Elaya und rollte das Papier, welches er in den Händen zu einer rolle gefaltet hatte aus und sprach:
»Ihr Lieder! Ihr meine guten Lieder! Auf, auf! und wappnet euch! Laßt die Trompeten klingen, Und hebt mir auf den Schild. Dies junge Mädchen, das jetzt mein ganzes Herz beherrschen soll, als Königin. Heil dir! du junge Königin! Von der Sonne droben Reiß ich das strahlend rote Gold, Und webe draus ein Diadem Für dein geweihtes Haupt. Von der flatternd blauseidnen Himmelsdecke, Worin die Nachtdiamanten blitzen, Schneid ich ein kostbar Stück, Und häng es dir, als Krönungsmantel, Um deine königliche Schulter. Ich gebe dir einen Hofstaat Von steifgeputzten Sonetten, Stolzen Terzinen und höflichen Stanzen. Als Läufer diene dir mein Witz, Als Hofnarr meine Phantasie, Als Herold, die lachende Träne im appen, diene dir mein Humor. Aber ich selber, Königin, Ich knie vor dir nieder, Und huld'gend, auf rotem Sammetkissen, Überreiche ich dir Das bißchen Verstand, Das mir, aus Mitleid, noch gelassen hat Deine Vorgängerin im Reich.«
Die Bürger applaudierten dem Dichter, welcher sich anschließend nochmals verbeugte und wieder zurücktrat, denn es war nicht sein ruhmreicher Tag sonder der seiner Königing. Der Priester räusperte sich um die aufmerksamkeit Elayas wieder zu gewinnen welche dem Dichter hinterherblickte.
»Meine Prinzessin, wenn ich Euch bitten dürfte, Euch nun niederzuknien … Heute ist ein denkwürdiger Tag, unser König ist verstorben, doch sein Erbe wird auf ewig fortbestehen, denn unsere, alles geliebte Prinzessin, Elaya Kiràlyné wird unsere neue Königing.« sprach der Priester und blickte zu Elaya, welche nervös auf Ihren Lippen biss.

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wunderhuhn
Schreiberling


Beiträge: 175

Der bronzene Spiegel - Prosa


BeitragVerfasst am: 24.09.2012 09:35    Titel: Re: Elaya - Das Amulett des Drachens Antworten mit Zitat

Hallo JanusR,

dein Text enthält viele vermeidbare Flüchtigkeitsfehler, die du hättest eliminieren können, wenn du den Text vor dem Posten noch einmal korrekturgelesen hättest. Hier mal ein paar: "rannte sie auf in zu", "schweiß Perlen", "Wquum", "Eilendes Schrittes", "wehte im tankt des Windes" u.v.m.

JanusR hat Folgendes geschrieben:
Elaya sah in den reich verzierten Spiegel auf ihrer Kommode

Tut mir leid, ich kann mir unter "reich verziert" so gar nichts vorstellen. Mit was ist er verziert? Hat er einen goldenen, mit Rubinen verzierten Rahmen, welche Form hat der Spiegel bzw. das Spiegelglas überhaupt?

JanusR hat Folgendes geschrieben:
Heute nach genau fünf Jahren, würde sie ihren verlobten Michael –der mit seinem Vater König Ociugriu in den Krieg gegen die Brouqu zog- endlich wiedersehen.

Ich würde hier eher das Plusquamperfekt wählen, also "in den Krieg […] gezogen war", denn die beiden sind ja zum Zeitpunkt des Geschehens bereits im Krieg bzw. gewesen.

JanusR hat Folgendes geschrieben:
Langsam nahm Elaya ihren Schal umschlug damit ihren Hals

Meinst du, sie umschlang damit ihren Hals? (Da fehlt außerdem ein "und".)

Ich vermute, diese "elektrischen Schläge", die Elaya empfindet, sind Vorahnungen vom Tod ihres Verlobten. Das passt aber nicht so recht dazu, dass sie offenbar keine fünf Minuten später von Equum erfährt, dass ihr Verlobter und der König gefallen sind, denn das muss ja bereits um einiges länger her sein. Vielleicht könnte diese Vision bereits einige Tage früher stattfinden, dann hättest du auch Gelegenheit, Elaya dabei zu zeigen, wie sie sich mit den Gedanken an den Tod ihres Geliebten auseinandersetzt. Das hier:
JanusR hat Folgendes geschrieben:
Es war früh am nächsten Morgen, Elaya hatte schlecht geschlafen, weniger wegen ihrer Krönung, die heute bevorstand, als mehr die Bilder von Michael ihr immer wieder durch den Kopf schossen.

fand ich dahingehend nämlich etwas dünn.

In der recht pathetischen Beschreibung des Krönungsauftakts gehen Charakterisierungen wie "Elayas ihr Herz raste vor Aufregung" ziemlich unter. Warum denkt sie hier jetzt nicht viel mehr über ihren Verlobten nach, mit dem sie an diesem Tag doch vermutlich zusammen die Krönung begangen hätte? Was bei mir gerade die Frage aufwirft: Warum wird sie eigentlich gekrönt? Weil der König jetzt tot ist? Oder wäre sie sowieso an diesem Tag gekrönt worden? Aber der Kronprinz wäre doch sein Sohn Michael gewesen und er war noch gar nicht mit Elaya verheiratet? Wieso wird sie dann Königin? Hab ich da was übersehen/missverstanden?

Der Reim des Reimeschmieds gefiel mir außerordentlich gut… was daran liegen könnte, dass er gar nicht von dir ist, sondern von Heinrich Heine. Ich halte jetzt keinen Monolog über's Plagiieren, du weißt vermutlich auch selbst, dass der Stil und die Wortgewandtheit dieses Gedichts so gar nicht zu dem von dir selbst Geschriebenen passen.
Zumal es hier auch einen derben Logikfehler gibt: Du schreibst:
JanusR hat Folgendes geschrieben:
doch sie sollte das erste weibliche Wesen sein, das Kescorkuss regieren sollte

Dein Reimeschmied bzw. Heinrich Heine schrieb aber:
Zitat:
Überreiche ich dir Das bißchen Verstand, Das mir, aus Mitleid, noch gelassen hat Deine Vorgängerin im Reich



Soweit von mir, ich hoffe, meine Kritik hilft dir weiter.
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JanusR
Sonntagsschreiber


Beiträge: 24



BeitragVerfasst am: 24.09.2012 09:55    Titel: Re: Elaya - Das Amulett des Drachens pdf-Datei Antworten mit Zitat

wunderhuhn hat Folgendes geschrieben:
Hallo JanusR,

dein Text enthält viele vermeidbare Flüchtigkeitsfehler, die du hättest eliminieren können, wenn du den Text vor dem Posten noch einmal korrekturgelesen hättest. Hier mal ein paar: "rannte sie auf in zu", "schweiß Perlen", "Wquum", "Eilendes Schrittes", "wehte im tankt des Windes" u.v.m.
Uups sry *schäm* habs eigl. die letzten 3 Tage immer angeschaut aber mehr auf die Hochzeit konzentriert^^...

wunderhuhn hat Folgendes geschrieben:

JanusR hat Folgendes geschrieben:
Elaya sah in den reich verzierten Spiegel auf ihrer Kommode

Tut mir leid, ich kann mir unter "reich verziert" so gar nichts vorstellen. Mit was ist er verziert? Hat er einen goldenen, mit Rubinen verzierten Rahmen, welche Form hat der Spiegel bzw. das Spiegelglas überhaupt?

An sowas habe ich gar nicht gedacht, das schwierige ist, du willst es so ausführlich wie möglich meine Freunde/in sagen, nicht zu ausführlich, damit man sich noch was 'ausmalen' kann...

[quote="wunderhuhn"]
JanusR hat Folgendes geschrieben:
Langsam nahm Elaya ihren Schal umschlug damit ihren Hals.

Meinst du, sie umschlang damit ihren Hals? (Da fehlt außerdem ein "und".)[/qutote]
wie kommt dieses umschlang dahin *kusch kusch weg mit dir * wink... Danke smile extra

wunderhuhn hat Folgendes geschrieben:

Ich vermute, diese "elektrischen Schläge", die Elaya empfindet, sind Vorahnungen vom Tod ihres Verlobten. Das passt aber nicht so recht dazu, dass sie offenbar keine fünf Minuten später von Equum erfährt, dass ihr Verlobter und der König gefallen sind, denn das muss ja bereits um einiges länger her sein. Vielleicht könnte diese Vision bereits einige Tage früher stattfinden, dann hättest du auch Gelegenheit, Elaya dabei zu zeigen, wie sie sich mit den Gedanken an den Tod ihres Geliebten auseinandersetzt. Das hier:
JanusR hat Folgendes geschrieben:
Es war früh am nächsten Morgen, Elaya hatte schlecht geschlafen, weniger wegen ihrer Krönung, die heute bevorstand, als mehr die Bilder von Michael ihr immer wieder durch den Kopf schossen.

fand ich dahingehend nämlich etwas dünn.


Du meinst in etwa so: Elaya die Prinzessin [...] als sie in den Himmel schaute sah sie eine kleine Wolke welche, das Profil ihres verlobten inne hatte, zeitgleich durchfuhr ein schauer ihren Körper. || Sowas in der Art?

wunderhuhn hat Folgendes geschrieben:

In der recht pathetischen Beschreibung des Krönungsauftakts gehen Charakterisierungen wie "Elayas ihr Herz raste vor Aufregung" ziemlich unter. Warum denkt sie hier jetzt nicht viel mehr über ihren Verlobten nach, mit dem sie an diesem Tag doch vermutlich zusammen die Krönung begangen hätte? Was bei mir gerade die Frage aufwirft: Warum wird sie eigentlich gekrönt? Weil der König jetzt tot ist? Oder wäre sie sowieso an diesem Tag gekrönt worden? Aber der Kronprinz wäre doch sein Sohn Michael gewesen und er war noch gar nicht mit Elaya verheiratet? Wieso wird sie dann Königin? Hab ich da was übersehen/missverstanden?

Nope, hast nix missvertsanden/übersehen... ist tatsächlich ein Logikfehler meinerseits.  Danke smile extra

wunderhuhn hat Folgendes geschrieben:

Der Reim des Reimeschmieds gefiel mir außerordentlich gut… was daran liegen könnte, dass er gar nicht von dir ist, sondern von Heinrich Heine. Ich halte jetzt keinen Monolog über's Plagiieren, du weißt vermutlich auch selbst, dass der Stil und die Wortgewandtheit dieses Gedichts so gar nicht zu dem von dir selbst Geschriebenen passen.
Zumal es hier auch einen derben Logikfehler gibt: Du schreibst:
JanusR hat Folgendes geschrieben:
doch sie sollte das erste weibliche Wesen sein, das Kescorkuss regieren sollte

Dein Reimeschmied bzw. Heinrich Heine schrieb aber:
Zitat:
Überreiche ich dir Das bißchen Verstand, Das mir, aus Mitleid, noch gelassen hat Deine Vorgängerin im Reich


Heinrich Heines - Die Krönung genau das ist es wink... Wäre am Ende dann aber noch in die Richtigstellung gekommen... Ich wusste einfach nicht genau wie ich meine Gedanken zu Worte fassen sollte, darum rief ich um Rat den guten Heinrich Heine, aufdass er meine Gedanken schon geschrieben mag ^^...

wunderhuhn hat Folgendes geschrieben:

Soweit von mir, ich hoffe, meine Kritik hilft dir weiter.


Danke hat mir sehr geholfen werde es mir notieren und nochmals drangehen smile extra...
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madrilena
Autor

Alter: 82
Beiträge: 676



BeitragVerfasst am: 24.09.2012 10:11    Titel: Antworten mit Zitat

b]Ein letzter Blick[/b]

Elaya sah in den reich verzierten Spiegel auf ihrer Kommode, langsam strich sie sich durch ihr nussfarbenes (welche Nuss)Haar. Elaya wusste, dass es einen besseren Tag wie heute nicht geben würde. Heute nach genau fünf Jahren, würde sie ihren verlobten Verlobten Michael –der mit seinem Vater König Ociugriu in den Krieg gegen die Brouqu zog- gezogen war endlich wiedersehen.
Langsam nahm Elaya ihren Schal, umschlug (das wäre mir zu schmerzhaft) damit ihren Hals, schaute nochmals in den Spiegel und ging aus ihrem Zimmer. Von einem Augenblick zum nächsten wurde die Welt um Elaya schwarz.



Bis hierher - ich würde den Text nochmals überarbeiten - das mit der schwarzen Welt etc. kannst Du gewiss wesentlich spannender schreiben - wie übrigens den ganzen Text. Und merze mal die vielen Fehler aus - dann liest es sich angenehmer Sei nicht böse über die Kritik, da sind wir alle durchgegangen und tun es noch...
Ich wünsche Dir viel Erfolg.
Gruß madrilena


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JanusR
Sonntagsschreiber


Beiträge: 24



BeitragVerfasst am: 24.09.2012 10:14    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

madrilena hat Folgendes geschrieben:
b]Ein letzter Blick[/b]

Elaya sah in den reich verzierten Spiegel auf ihrer Kommode, langsam strich sie sich durch ihr nussfarbenes (welche Nuss)Haar. Elaya wusste, dass es einen besseren Tag wie heute nicht geben würde. Heute nach genau fünf Jahren, würde sie ihren verlobten Verlobten Michael –der mit seinem Vater König Ociugriu in den Krieg gegen die Brouqu zog- gezogen war endlich wiedersehen.
Langsam nahm Elaya ihren Schal, umschlug (das wäre mir zu schmerzhaft) damit ihren Hals, schaute nochmals in den Spiegel und ging aus ihrem Zimmer. Von einem Augenblick zum nächsten wurde die Welt um Elaya schwarz.



Bis hierher - ich würde den Text nochmals überarbeiten - das mit der schwarzen Welt etc. kannst Du gewiss wesentlich spannender schreiben - wie übrigens den ganzen Text. Und merze mal die vielen Fehler aus - dann liest es sich angenehmer Sei nicht böse über die Kritik, da sind wir alle durchgegangen und tun es noch...
Ich wünsche Dir viel Erfolg.
Gruß madrilena


Nein solange es Kritik ist, die Hilft habe ich nix dagegen smile... Wirst lachen gerade habe 60% deiner/meiner Fehler gesehen^^...
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Eimerian
Geschlecht:männlichSchreiberling

Alter: 33
Beiträge: 191



BeitragVerfasst am: 24.09.2012 10:18    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo

Allgemein fällt mir auf, dass du häufig einen Beistrich machst, wo ein Satz zu Ende ist und ein Punkt hingehört.

Zitat:
Elaya sah in den reich verzierten Spiegel auf ihrer Kommode, langsam strich sie sich durch ihr nussfarbenes Haar.

Super, dass du gleich mit dem Namen beginnst.

Zitat:
Elaya wusste, dass es einen besseren Tag wie heute nicht geben würde.

so gut wie
besser als

Zitat:
Heute nach genau fünf Jahren, würde sie ihren Verlobten Michael –der mit seinem Vater König Ociugriu in den Krieg gegen die Brouqu zog- endlich wiedersehen.

Falsche Gedankenstriche. Das ist ein normaler Nebensatz, da kommen Beistriche hin. In Gedankenstrichen kommen - das ist ein Beispiel - komplette Sätze.
gezogen war statt zog

Zitat:
Langsam nahm Elaya ihren Schal, umschlug damit ihren Hals, schaute nochmals in den Spiegel und ging aus ihrem Zimmer.


Zitat:
Von einem Augenblick zum nächsten wurde die Welt um Elaya schwarz. Als sie wieder etwas sehen konnte, war sie nicht in ihrem Dorf Ravsfeld, sondern in einem fernen Land. Um Elaya herum standen Palmen, von weitem sah man auch einige Hütten aus Lehm. Dann durchdrang Elaya ein elektrischer Schlag, schon wieder war sie nicht mehr an dem Ort, an dem sie sein sollte. Diesmal war sie inmitten eines Heerlagers, einige Meter entfernt sah Elaya ihren verlobten stehen, mit vor Glück pochendem Herzen rannte sie auf in zu. Elaya griff nach seiner Schulter, doch was war das? Ihre Hand glitt einfach durch sie hindurch, als würde Elaya gar nicht existieren. Ein erneuter Schlag durchfuhr Elaya, endlich stand sie wieder dort, wo sie gewesen war.


Hier ist noch viel zu tun: Das sollen doch Dinge sein, die schnell und unerwartet passieren?
Aber es ließt sich nicht wie Action sondern wie eine Beschreibung. Schuld sind passive Formulierungen wie "von weiten sah man" und unnötige Details. Ein elektrischer Schlag? Weiß man in dieser Fantasywelt überhaupt, was das ist? Ebenso "einige Meter entfernt".
Das ist kein guter Zeitpunkt, uns den Namen ihres Dorfes zu verraten.
Diese "Doch was war das?" Frage würde ich streichen.
Außerdem ist die Formatierung wichtig. Für Szenen, in denen schnell viel passiert nimmt man kurze Absätze. Für Beschreibungen, wo nichts passiert lange Absätze.

Copy paste Beispiel (immer noch nicht perfekt aber du siehst hoffentlich, was ich meine):
Plötzlich wurde die Welt um Elaya schwarz.
Als sie wieder etwas sehen konnte, war sie in einem fernen Land. Um Elaya herum standen Palmen. Vor ihr sah sie einige Hütten aus Lehm.
Dann durchdrang Elaya ein Schlag. Auf einmal war sie inmitten eines Heerlagers und Michael stand neben ihr.
usw.

Zitat:
»Was ist nur gerade passiert?«, dachte Elaya mit pochendem Herzen und schweiß Perlen auf der Stirn.

Schweißperlen ein Wort. Frage würde ich streichen.

Zitat:
Eilenden Schrittes ging Elaya nach draußen.

Eilenden Schrittes gehen? Das ist eine umständliche Konstruktion. Wer spricht so?
Sie eilte nach draußen.

Zitat:
Es waren tatsächlich die Soldaten, als Wquum Elaya erblickte, traurig schüttelte er den Kopf.

Hier rächt sich das Fehlen von Punkten. Was soll das bedeuten? Es waren Soldaten, als er sie erblickte? Also bevor er sie sieht, sind es keine Soldaten?

Es waren tatsächlich die Soldaten. Als Wquum Elaya erblickte, schüttelte er traurig den Kopf.

Zitat:
»Wir wurden angegriffen, sie überrannten uns. Wir hatten keine Chance. Obwohl Michael und König Ociugriu wussten, dass sie sterben würden, hielten sie uns den Rücken frei. Sie starben als wahrer Krieger …«


Zitat:
Es war früh am nächsten Morgen, Elaya hatte schlecht geschlafen, weniger wegen ihrer Krönung, die heute bevorstand, als mehr die Bilder von Michael ihr immer wieder durch den Kopf schossen.
Einige Stunden später …

Streichen oder später erwähnen, dass sie schlecht geschlafen hat und warum. Die Szene beginnt erst im nächsten Satz. Das ist unnötig.

Zitat:
Viele Herrscher waren vor Elaya hier, doch sie sollte das erste weibliche Wesen sein, das Kescorkuss regieren sollte.

Die Herrscher waren nicht nur hier. Die haben regiert. Das würde ich anders schreiben.
Weibliche Wesen... Schreib doch Frauen bitte!

Zitat:
Ein jeher Wind, brachte die Teppiche in Bewegung,

Von/seit jeher bedeutet "seit langer Zeit".
"Jeher Wind" gibt es nicht.

Ab hier gibt es kein Details mehr. Klein- und Großschreibung, das Setzen von Beistrichen, Punkten und Rufzeichen und die generelle Rechtschreibung; alles zu chaotisch.

Beispiel:
Erhobenemn Hauptes ging Elaya auf den Priester zu. Das Gewand jenesdes Priesters wehte im tankt des Windes. Er versuchte verzweifelt sein weißes mit Goldfäden verziertes Gewand zu bändigen, was ihm schließlich mit Müh und Not gelang. Elayas ihr Herz raste vor Aufregung.

Besonders schlimm ist die Rede (Gedicht?) des Reimschmiedes.
Was ist ein Sammetkissen? Samt?
Was ist "im appen"?

Lg Eimerian
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JanusR
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BeitragVerfasst am: 24.09.2012 10:28    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

@Eimerian

Zu deinen oberen Sachen gebe ich nun keinen kommentar ab, dies wurde glaub schon zu oft gesagt wink... Trotzdem nehme ich es zur Kenntniss.

Das Gedicht vom Reimeschmied ist von Heinrich Heine, falls Du diesen kennen solltest smile.
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Eimerian
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BeitragVerfasst am: 24.09.2012 12:13    Titel: Antworten mit Zitat

http://mitglied.multimania.de/spangenberg/gedichte/heine12.html

Ach so ist das. Auf einmal ist alles klar.

Dann ist das mysteriöse "im appen" eigentlich "im Wappen".
Und vor 200 Jahren hat man Samt anscheinend Sammet geschrieben. Interessant.

Wenn das ein Gedicht ist, würde ich es auch im Roman wie ein Gedicht formatieren und nicht in einen Textblock zwingen.

Zitat:
Ihr Lieder! Ihr meine guten Lieder!
Auf, auf! und wappnet euch!
Laßt die Trompeten klingen,
Und hebt mir auf den Schild
Dies junge Mädchen,
Das jetzt mein ganzes Herz
Beherrschen soll, als Königin.

Das ist gut formatierte Lyrik.

Zitat:
»Ihr Lieder! Ihr meine guten Lieder! Auf, auf! und wappnet euch! Laßt die Trompeten klingen, Und hebt mir auf den Schild. Dies junge Mädchen, das jetzt mein ganzes Herz beherrschen soll, als Königin. Heil dir! du junge Königin!

Das ist schlecht formatierte Prosa.
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JanusR
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BeitragVerfasst am: 24.09.2012 12:17    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Eimerian hat Folgendes geschrieben:
http://mitglied.multimania.de/spangenberg/gedichte/heine12.html

Ach so ist das. Auf einmal ist alles klar.

Dann ist das mysteriöse "im appen" eigentlich "im Wappen".
Und vor 200 Jahren hat man Samt anscheinend Sammet geschrieben. Interessant.

Wenn das ein Gedicht ist, würde ich es auch im Roman wie ein Gedicht formatieren und nicht in einen Textblock zwingen.

Zitat:
Ihr Lieder! Ihr meine guten Lieder!
Auf, auf! und wappnet euch!
Laßt die Trompeten klingen,
Und hebt mir auf den Schild
Dies junge Mädchen,
Das jetzt mein ganzes Herz
Beherrschen soll, als Königin.

Das ist gut formatierte Lyrik.

Zitat:
»Ihr Lieder! Ihr meine guten Lieder! Auf, auf! und wappnet euch! Laßt die Trompeten klingen, Und hebt mir auf den Schild. Dies junge Mädchen, das jetzt mein ganzes Herz beherrschen soll, als Königin. Heil dir! du junge Königin!

Das ist schlecht formatierte Prosa.


Habs von hier

"Und huld'gend, auf rotem Sammetkissen, "
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Harald
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BeitragVerfasst am: 24.09.2012 13:10    Titel: Antworten mit Zitat

JanusR hat Folgendes geschrieben:


Habs von hier

"Und huld'gend, auf rotem Sammetkissen, "


Dann schreibe die Quelle dazu!

im Text!

So >>

Ihr Lieder! Ihr meine guten Lieder!
Auf, auf! und wappnet euch!
Laßt die Trompeten klingen,
Und hebt mir auf den Schild
Dies junge Mädchen,
Das jetzt mein ganzes Herz
Beherrschen soll, als Königin. *




* Buch der Lieder, Gedichte, Heinrich Heine, (1817-1826)

LG

Harald


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BeitragVerfasst am: 24.09.2012 13:25    Titel: Antworten mit Zitat

Ich hätte eine Anmerkung zur Logik (bzw. etwas, dass mich stört):

Sie ist die Verlobte des Prinzen, richtig? Warum wird sie dann Thronfolgerin? Verlobte werden in der Thronfolge normalerweise keinesfalls berücksichtigt, da wären vorher Brüder, Cousins oder ähnliches an der Reihe.
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BeitragVerfasst am: 24.09.2012 13:28    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Schriftstück hat Folgendes geschrieben:
Ich hätte eine Anmerkung zur Logik (bzw. etwas, dass mich stört):

Sie ist die Verlobte des Prinzen, richtig? Warum wird sie dann Thronfolgerin? Verlobte werden in der Thronfolge normalerweise keinesfalls berücksichtigt, da wären vorher Brüder, Cousins oder ähnliches an der Reihe.


Jop ist sie und normalerweise wäre die Thronfolge so, aber was wenn keiner mehr da ist? Es muss ja einen Thronfolger geben wink... Aber das schreibe ich gerade dazu smile... Bin fast fertig lol2...
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BeitragVerfasst am: 24.09.2012 13:37    Titel: Antworten mit Zitat

Hm. Wenn deine Welt an die reale Welt angelehnt ist (was sie ja anscheinend ist, wenn es Königshäuser wie "bei uns" gibt), würde mich das fundamental stören beim Lesen.

Wenn es niemanden mehr gibt, und der König und sein Sohn gefallen sind und dementsprechend den Krieg (um ihr Reich) verloren haben, dann haben die Gegner gewonnen und übernehmen das Reich. Würde ich denken.
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BeitragVerfasst am: 24.09.2012 13:41    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Schriftstück hat Folgendes geschrieben:
Hm. Wenn deine Welt an die reale Welt angelehnt ist (was sie ja anscheinend ist, wenn es Königshäuser wie "bei uns" gibt), würde mich das fundamental stören beim Lesen.

Wenn es niemanden mehr gibt, und der König und sein Sohn gefallen sind und dementsprechend den Krieg (um ihr Reich) verloren haben, dann haben die Gegner gewonnen und übernehmen das Reich. Würde ich denken.


Es gibt ja noch Testamente wink...
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BeitragVerfasst am: 24.09.2012 13:44    Titel: Antworten mit Zitat

Nee, sorry, das klappt so zumindest nicht. Wenn der König und sein Sohn gestorben sind bei der Verteidigung ihres Reiches und ihr Reich an den Gegner verloren haben, wird der sich sicherlich nicht von einem Testament weiter beeindrucken lassen. Das funktioniert einfach nicht.

Edit: um dir meinen Gedankengang an einem Beispiel zu verdeutlichen: Bei Game of Thrones zum Beispiel wurde Aerys Targaryan von Jamie Lannister ermordet und Robert Baratheon bestieg den Thron. Aerys Kinder ( ganz zu schweigen von den Verlobten seiner Kinder) hatten da nichts mehr zu melden. Die wurden gejagt. Da gab es keine Erben von Aerys.  Wink
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BeitragVerfasst am: 24.09.2012 14:10    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Update smile...


Ein letzter Blick

Elaya sah in den reich verzierten Spiegel, auf ihrer Kommode, langsam strich sie sich durch ihr nussfarbenes Haar. Es war kalt zu dieser Jahreszeit, weshalb Elaya ihren Schal nahm und um ihren Hals schlang. Sie schaute abermals in den Spiegel und auch sicher zu sein, dass sie perfekt aussah, immerhin war es Elaya, die in Kürze gemeinsam mit ihrem Verlobten Michael über Regnum herrschen sollten. Eine feine Strähne hing in Elayas Gesicht, welche sie mit einer kurzen Handbewegung aus ihrem Gesicht verbannte. Nun da alles perfekt war, ging Elaya aus ihrem Zimmer. Elaya genoss es, einen Spaziergang durch Ravsfeld zu unternehmen. Es erleichterte ihr, jene Dämonen, welche ihre Gedanken vernebelten, und versuchten ihr Herz zu zerreisen, zu ignorieren. War es doch sonst nur Michael, der dies vermochte, so musste sie diese Rundgänge nutzen, um sich abzulenken. Ein Gefühl von schwäche überkam Elaya, ohne dass sie etwas dagegen unternehmen konnte, wurde ihre Sicht vernebelt, woraufhin sie zusammenbrach. Als sie wieder etwas sehen konnte, war sie nicht in ihrem Dorf, Ravsfeld, sondern in einem fernen Land. Überall Sand, wohin auch Elaya blickte. Am Wegesrand, erkannte Elaya, mächtige Palmen. Hütten aus Lehm boten den Bewohnern dieser Ländereien Schutz vor der brütenden Hitze, welche auch Elaya bemerkte, dennoch verspürte sie keinen drang sich ihrer Kleider zu entledigen. Ein elektrischer Schlag durchdrang Elaya, abermals erblickten Elayas Augen nicht die gewohnte Umgebung. Diesmal war sie inmitten eines Heerlagers, einige Meter entfernt, sah Elaya ihren verlobten stehen, dieser unterhielt sich gerade mit einem etwas dickeren Soldaten. Elaya sammelte all ihren ganzen Mut, vermochte doch ihr Verstand nicht zu ermessen, was gerade vor sich ging. Schritt für Schritt und vor Glück pochendem Herzen rannte sie auf in zu. Elaya griff nach seiner Schulter, doch ihre Hand glitt einfach durch sie hindurch, als würde Michael gar nicht existieren. Ein erneuter Schlag durchfuhr Elaya, stärker als die bisherige, endlich stand sie wieder dort, wo sie gewesen war. Elaya rannte zurück in das Schloss ihres Verlobten. Dort angekommen erkundigte sich Elaya, wie es um das Wohlbefinden ihres Verlobten stünde. Doch weder der Schatzmeister, als auch die Warlords hatten Neuigkeiten aus den umkämpften Gebieten gehört. In Elaya kam ein Gefühl des Zweifelns auf. In ihr stieg Angst auf, Michael nie wieder zusehen. Waren es doch nur noch einige Tage, die sie überstehen musste, bis er wieder kam, so waren diese die schlimmsten für sie.
»Was ist nur mit mir geschehen?«, dachte Elaya, während sie ihr Haar richtete. Ihre Hände zitterten immer noch, sodass ihr der Kamm aus der Hand fiel. Nachdem sie sich für den Schlaf zurechtgemacht hatte, verdunkelte sie ihre Fenster und ging zu Bett. Die Ereignisse ließen sie selbst im Schlaf nicht los. Es vergingen etliche Tage ohne das es eine Nachricht von König Ociugriu, Prinz Michael oder seinen Mannen gab. Doch dann war der Tag gekommen …


Von Weitem hörte Elaya die Hufe von Pferden, in ihr stieg wieder die Freude, ihr Herz machte Sprünge. Eilendes Schrittes ging Elaya nach draußen. Es waren tatsächlich die Soldaten des Königs, doch sie sah weder König Ociugriu noch ihren Verlobten. Als Equum Elaya erblickte, schüttelte diesen den Kopf.
»Wo ist Michael und sein Vater?«, fragte Elaya Equum mit stotternder Stimme.
»Wir wurden angegriffen, sie überrannten uns … Wir hatten keine Chance. Michael und König Ociugriu wussten, dass sie sterben würde, hielten aber die Brouqu solange auf, dass wir entkamen ... Sie starben als wahrer Krieger …« antwortete Equum bedächtig.
Er hielt kurz inne, dann sprach er weiter.
»Michael gab mir dies hier« Equum überreichte Elaya ein kleines Amulett aus Silber, welches mit einem kleinen Drachen verziert war.
»Sein letzter Gedanke warst du Elaya, Prinzessin und Thronerbin.«
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Kätzchen
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BeitragVerfasst am: 24.09.2012 14:42    Titel: Antworten mit Zitat

Das geht mir alles viel zu schnell, auch in der Überarbeitung.
Außerdem:

Zitat:
Von Weitem hörte Elaya die Hufe von Pferden, in ihr stieg wieder die Freude, ihr Herz machte Sprünge. Eilendes Schrittes ging Elaya nach draußen. Es waren tatsächlich die Soldaten des Königs, doch sie sah weder König Ociugriu noch ihren Verlobten. Als Equum Elaya erblickte, schüttelte diesen den Kopf.


Wenn ich das hier lese hast du absolut rein gar nichts aus den Kritiken gelernt.
"Schüttelte dieseN den Kopf."
"In ihr stieg die Freue" - Hat sie ein Launebaromter eingebaut? So redet, ja so denkt doch kein Mensch!

Dazu kommt: Elaya hört. Elaya geht. Elaya sieht. *gääääähn*  Dozey

Sie hört von weitem (durch ein Fenster, durch was?) Hufe, geht nach draußen (wo ist sie denn drin und vor allem WOhin geht sie raus? Auf den Hof, in den Stall, in einen rießigen Kuhfladen?)

Die Rede finde ich genauso wenig lebensecht wie logisch.
Für mich ließt sich das so (die Rede am Ende):

*Elaya geht raus, hüpft wien Flummi*
*Equum schüttelt sofort den Kop* <-- (ähm, wie wärs mit hallo und sanftem Beibringen anstatt den Kopf zu schütteln? Das tut man eher auf Nachfragen)
"Hey die zwei sind nicht da, ja wo sind sie denn?" <-- (er hat den Kopf geschüttelt, was heißt das wohl *Elaya hau* Hier sehen wir auch, wie die Logik am vorangehenden Kopfschütteln zerbröckelt.)
"Ey yo, wir warn da, dann wurden wir angegriffen, dann wussten die das sie sterben (oO? wieso nur die beiden? Dafuq, wenn ich nen Lager erobere töte ich jeden einzelnen!) und dann sagten die: Ey leuts, wir gehn drauf, reitet ihr mal gemütlich weg, fällt ja nicht auf. Aber hier isn Anhänger prinzesschen, passt schon!"
*Elaya traurt nicht. Wieso auch. Das Launebarometer sinkt einfach wieder und gut ist*

Und wie bereits gesagt, selbst wenn es ein Testament GÄBE, König und co sind tot, dass heißt die Burg und das Geschlecht sind gefallen, Elaya muss nun auch sterben. Und wenn sie die zurückgekommen Krieger verfolgen (was intelligente Gegner tun), dauert das nicht besonders lange.

Kurzum, viele Fehler, kindlich naive Logik im Blümchenland. Ist mir nicht echt genug. Also mein Fall ist es nicht, abgesehen davon dass du Kritiken, bei denen Leute sich viel Mühe geben und die berechtigt sind, nicht mal umsetzten möchtest scheint mir.

Wünsch dir Glück, aber ich mags nicht.

LG

Katzi


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hexsaa
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BeitragVerfasst am: 26.09.2012 12:10    Titel: Antworten mit Zitat

Lieber JanusR,

Ich habe hin und her überlegt, ob ich mich zu deinem Text äußern sollte. Ich sehe, dass du versuchst, die Dinge, die du in anderen Büchern gelesen hast, umzusetzen. Leider gelingt dir das nicht. Deine Formulierungen sind ungeschickt, teilweise kindlich. In jedem Satz wird der Name der Protagonistin erwähnt, als glaubtest du, dass du den Leser immer wieder an den Namen erinnern müsstest. Du hetzt durch die Handlung und schaffst es dabei nicht, Stimmung zu erzeugen. Alles geht viel zu schnell. Ständig durchfahren Elaya Schläge – was soll ich mir darunter vorstellen? Zudem beschreibst du nicht ein einziges Mal, wie sie sich fühlt. Hat sie schon öfters Visionen gehabt? Wenn nicht, müsste sie unter Schock stehen. Insgesamt erfordert der Text noch viel Überarbeitung, was mich verwundert, da du ja schon eine Veröffentlichung vorzuweisen hast.
Ich will dich jetzt nicht demotivieren, aber dir muss klar werden, dass noch einiges an Arbeit vor dir liegt (was ja nicht schlimm ist und auch Spaß macht).

Zitat:
Elaya sah in den reich verzierten Spiegel, auf ihrer Kommode, langsam strich sie sich durch ihr nussfarbenes Haar. (Wieso langsam? Entweder sie streicht durchs Haar oder nicht. Bei mir erzeugt das ein Bild, als würde sie denken: ach, was bin ich doch schön. Und eine Prota gleich im ersten Satz in einen Spiegel blicken zu lassen, ist großes Klischee). Es war kalt zu dieser Jahreszeit, weshalb Elaya ihren Schal nahm und um ihren Hals schlang. (Du versuchst, Stimmung zu erzeugen, ein Bild, doch es klingt einfach zu gewollt und leider auch nicht sehr passend) Sie schaute abermals in den Spiegel (und auch sicher zu sein) sich zu vergewissern, dass sie perfekt aussah, immerhin war es Elaya, die in Kürze gemeinsam mit ihrem Verlobten Michael (Michael??? Nach all den klangvollen Namen heißt der Verlobte Michael?)über Regnum herrschen sollte(n). Eine feine Strähne hing in Elayas Gesicht, welche sie mit einer kurzen Handbewegung aus ihrem Gesicht verbannte. (Wie lange fummelt sich die Frau noch an den Haaren herum?)Nun da alles perfekt war, ging Elaya aus ihrem Zimmer. Elaya genoss es, einen Spaziergang durch Ravsfeld (Was ist Ravsfeld? Eine Burg? Ein Dorf? Ein Schloss? Ich weiß ja, dass es sich um ein Dorf handelt. Sie geht also aus dem Zimmer und zack - schon ist sie im Dorf?) zu unternehmen. Es erleichterte ihr, jene (welche denn?) Dämonen, welche ihre Gedanken vernebelten, und versuchten ihr Herz zu zerreisen, zu ignorieren. (Der Satz klingt in dem Zusammenhang schwülstig und unpassend) War es doch sonst nur Michael, der dies vermochte, so musste sie diese Rundgänge nutzen, um sich abzulenken. (Das ist ungeschickt formuliert.) Ein Gefühl von sSchwäche überkam Elaya, (Punkt) Ohne dass sie etwas dagegen unternehmen konnte, wurde ihre Sicht vernebelt, woraufhin sie zusammenbrach. (Das ist sehr nüchtern erzählt. Da müsste mehr Dramatik rein)
Als sie wieder etwas sehen konnte, war sie nicht in ihrem Dorf, Ravsfeld, sondern in einem fernen Land. Überall Sand, wohin auch Elaya blickte. Am Wegesrand, erkannte (wieso erkannte und nicht sah? Gab es keine Palmen in Ravsfeld? Wenn nicht, woher kennt sie die Bäume dann?)Elaya, mächtige Palmen. Hütten aus Lehm boten den Bewohnern dieser Ländereien Schutz vor der brütenden Hitze, welche auch Elaya bemerkte, dennoch verspürte sie keinen dDrang sich ihrer Kleider zu entledigen. (Warum sollte sie sich ausziehen wollen? Sie ist soben aus ihrer Realität gerissen worden, da hat sie bestimmt anderes im Kopf) Ein elektrischer Schlag (gibt es überhaupt Elektrizität, in dem Land, in dem Elaya lebt?) durchdrang Elaya, abermals erblickten Elayas Augen nicht die gewohnte Umgebung. Diesmal war sie inmitten eines Heerlagers, einige Meter entfernt, sah Elaya ihren vVerlobten stehen, dieser unterhielt sich gerade mit einem etwas dickeren Soldaten. Elaya sammelte all ihren (ganzen) Mut, vermochte doch ihr Verstand nicht zu ermessen, was gerade vor sich ging. (Das ist wieder viel zu schwülstig ausgedrück und vermittelt mir keine Vorstellung davon, was Elaya fühlt) Schritt für Schritt und vor Glück pochendem Herzen rannte sie auf i(h)n zu(Schritt für Schritt und rennen passt nicht zueinander. Entweder rennt sie auf ihn zu oder sie setzt zaghaft einen Fuß vor den anderen, weil sie Angst hat) Elaya griff nach seiner Schulter, doch ihre Hand glitt einfach durch sie ihn hindurch, als würde Michael gar nicht existieren. Ein erneuter Schlag durchfuhr Elaya, stärker als die bisherige, endlich stand sie wieder dort, wo sie gewesen war. (Viel zu schnell und Zusammenhanglos)Elaya rannte zurück in das Schloss ihres Verlobten. Dort angekommen erkundigte sich Elaya, wie es um das Wohlbefinden ihres Verlobten stünde. Doch weder der Schatzmeister, als auch die Warlords hatten Neuigkeiten aus den umkämpften Gebieten gehört. In Elaya kam ein Gefühl des Zweifelns auf (Ganz einfach: In ihr kamen Zweifel auf). In ihr stieg Angst auf (Wiederholung), Michael nie wieder zusehen. Waren es doch nur noch einige Tage, die sie überstehen musste, bis er wieder kam, so waren diese die schlimmsten für sie.
»Was ist nur mit mir geschehen?«, dachte Elaya, während sie ihr Haar richtete. (Schon wieder) Ihre Hände zitterten immer noch, sodass ihr der Kamm aus der Hand fiel. Nachdem sie sich für den Schlaf zurechtgemacht hatte, verdunkelte sie ihre Fenster (wie denn? Mit Vorhängen? Jalsousien?) und ging zu Bett. Die Ereignisse ließen sie selbst im Schlaf nicht los. Es vergingen etliche Tage ohne das es eine Nachricht von König Ociugriu, Prinz Michael oder seinen Mannen gab. Doch dann war der Tag gekommen … (Dieser Übergang ist ungeschickt. Die Ereignisse lassen sie nicht los und dann vergingen etliche Tage. Damit machst du es dir zu einfach)


Von Weitem hörte Elaya die Hufe von Pferden, in ihr stieg wieder die Freude, ihr Herz machte Sprünge. Eilendes Schrittes ging Elaya nach draußen. Es waren (handelt sich) tatsächlich um die Soldaten des Königs, doch sie sah weder König Ociugriu noch ihren Verlobten. Als Equum (Wer ist das?) Elaya erblickte, schüttelte diesen den Kopf.
»Wo ist Michael und sein Vater?«, fragte Elaya Equum mit stotternder Stimme (wie kann eine Stimme stottern? Wenn, dann ist es Elaya, die stottert).
»Wir wurden angegriffen, sie überrannten uns … Wir hatten keine Chance. Michael und König Ociugriu wussten, dass sie sterben würde, hielten aber die Brouqu solange auf, dass wir entkamen ... Sie starben als wahrer Krieger …« antwortete Equum bedächtig. (Das kling aber nicht so, als würde er bedächtig reden.)
Er hielt kurz inne, dann sprach er weiter.
»Michael gab mir dies hier« Equum überreichte Elaya ein kleines Amulett aus Silber, welches mit einem kleinen Drachen verziert war.
»Sein letzter Gedanke warst du (darf er sie duzen?) Elaya, Prinzessin und Thronerbin.«



Das waren leider nur einige Beispiele, ich hätte noch ein paar Schnitzer finden können. Bitte sieh das jetzt nicht als Bösartigkeit, nur als Hilfestellung, damit du den Text verbessern kannst.

LG
hexsaa


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Das ist okay, man kennt mich dort.
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Enavele
Geschlecht:weiblichSonntagsschreiber


Beiträge: 19



BeitragVerfasst am: 22.11.2012 12:00    Titel: Antworten mit Zitat

Ich kenne Janus schon seit einigen Jahren und habe ihn auch bei seinem ersten Buch was er schon veröffentlicht hat, begleitet und es gab viel Zank zwischen uns deswegen.

Und zu diesem Stück kann ich nur sagen, das es eine sehr deutliche Verbesserung gegenüber dem letzten gibt.
Zu Anfang hab ich nicht geglaubt das er es geschrieben hat. Aber natürlich ist es noch entfernt von dem was es sein könnte.
Er ist nicht das erste Mal in Foren wo er seine Texte reinstellt, aber jedesmal habe ich das Gefühl das er nur verrissen wird. Natürlich über manch eine Logik muss man sich in seinen Texten wundern.

Leider muss ich zustimmen, das du sehr beratungsresistent bist und nur unter Prügel einen Rat annimmst Razz

Aber ich kann dem nicht zustimmen das diese Geschichte zur Gänze schlecht sein soll. Und ich glaube ich bin sein kritischster Leser lol2
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