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Von Konrad und Marianne


 

 
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hennenski
Geschlecht:weiblichSchreiberassi


Beiträge: 43



BeitragVerfasst am: 20.09.2012 08:16    Titel: Von Konrad und Marianne eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

VON KONRAD UND MARIANNE

Sie waren ein ungleiches Paar.
Nicht nur äußerlich.
Er groß und schlank, sie klein und rund. Konrad überragte Marianne bestimmt um zwei Haupteslängen, und Marianne erinnerte sich gerne zurück, wie sie der Fotograf bei ihrer Hochzeit hatte auf den Schemel steigen lassen, damit sie wenigstens größenmäßig besser zueinander passen würden. Später lieferte ihr dieser Umstand die notwendige Rechtfertigung, die damals noch verpönten Stöckelschuhe zu tragen.

Marianne war praktisch veranlagt. Sie wusste aus jeder Situation das Beste zu machen, auch wenn es ab und an nötig war, etwas so hinzunehmen, wie es ist.
Sie nahm es hin, dass sie montags immer Rindsrouladen kochen sollte.
Sie nahm es hin, dass sie immer kleiner als ihr Mann sein würde.
Sie nahm es hin, dass ihre Ehe kinderlos blieb, und sie nahm es hin, dass Konrad ihr nie sagte, dass er sie liebt.
Konrad war kein Mann der großen Worte.
Marianne verstand ihn trotzdem.

Jeden Morgen bevor er zur Arbeit ging, stellte er Kaffee auf und bestrich ihr das Vollkornbrot mit Butter und Marmelade. Ohne Rinde, genauso wie sie es am liebsten hatte.
Er blieb immer wach bis Marianne eingeschlafen war um dann die Kerze zu löschen, ohne deren Schein sie nicht einschlafen wollte. Sie war der Überzeugung, dass das Kerzenlicht die bösen Träume vertreibt.
Konrad war ein guter Mann.

Nach fast fünfzig Jahren Ehe waren die beiden ein eingespieltes Paar. Sie hatten sich selbst, und das genügte.

Sie kannten die Hoffnungen, Träume und auch Ängste des anderen.
Konrads größte Angst war es, irgendwann ohne Marianne leben zu müssen.
Mariannes größte Angst war es, Konrad alleine zurückzulassen.

Als Marianne von ihrer Krankheit erfuhr, sprach sie mit niemandem.
Ihr Hausarzt, der eigentlich nur ein neues Rezept für Konrads Insulin ausstellen sollte, sprach sie auf ihre blasse Gesichtsfarbe und den rapiden Gewichtsverlust an. Nun musste es sich Marianne endlich einzugestehen: mit ihr stimmte etwas nicht.
Nach zahlreichen Untersuchungen, von denen Konrad nichts mitbekommen durfte, hielt sie die Befunde in der Hand: ‚Metastasierendes Kolorektalkarzinom‘.
Das wars` dann also.
Darmkrebs im Endstadium.

Als der Arzt ihr sagte, sie habe nur noch wenig Zeit, höchstens ein halbes Jahr, dachte sie zuerst an Konrad. Sie ging nach Hause und machte Rindsrouladen.

Irgendwann konnte auch Konrad vor dem Verfall seiner Frau nicht mehr die Augen verschließen.
Es ging sehr schnell.
Schon bald konnte Marianne nicht mehr aufstehen und je schwächer sie wurde, desto größer wurden ihre Schmerzen.
Marianne wollte nicht ins Krankenhaus.
Konrad brauchte sie, und sie brauchte Konrad.
Mit flüsternder Stimme bat sie ihn um Hilfe, kaum dass die Wirkung des Morphiums nachließ.

Konrad war kein Mann der großen Worte.
Er verließ das Schlafzimmer, ging zum Kühlschrank und holte die Spritzen. Konrad war schon lange Diabetiker und wusste genau, welche Dosis es brauchen würde.

Er zündete die Kerze an und legte sich neben seine Frau.
Beider Leid sollte bald vorbei sein.

Er hielt ihre Hand und sah ihr noch ein letztes mal in die Augen. Behutsam injizierte er ihr das Insulin in den dünnen Oberarm.
Dann war er an der Reihe.

Konrad war ein guter Mann, er ließ die Kerze brennen.

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Nightflyer
Geschlecht:männlichSchreiber-Lehrling

Alter: 37
Beiträge: 132



BeitragVerfasst am: 20.09.2012 09:42    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:

bestimmt um zwei Haupteslängen,

Kann man so schreiben, ich fände aber "Köpfe" einfacher

Ansonsten sehr guter Text. Einzig dass der Arzt den Gewichtsverlust früher bemerkt als der Ehemann finde ich etwas komisch. Hier könntest du sogar noch etwas mehr Dramatik einbauen dass der Ehemann sich Sorgen macht und ihr sagt sie solle doch zum Arzt gehen und sie nicht will - bis sie es schliesslich selbst einsieht. Ein bisschen mehr Emotionen wie sie merkt, wie plötzlich alles schwerer fällt ( das laufen, das kochen, das atmen ), wie die Beiden damit umgehen usw. würde die Story noch etwas zusätzlich würzen.


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Zauberstift
Geschlecht:weiblichHonigkuchenpferd

Alter: 40
Beiträge: 471



BeitragVerfasst am: 20.09.2012 09:55    Titel: Antworten mit Zitat

Kann mich Nightflyer nur anschliessen. Ich weiss, Kurzgeschichten sind eben kurz... aber das ist doch ein wenig minimal. lg
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Harald
Geschlecht:männlichFlachmann-Preisträger

Alter: 71
Beiträge: 5234
Wohnort: Schlüchtern


BeitragVerfasst am: 20.09.2012 09:55    Titel: Antworten mit Zitat

Ich würde die Geschichte so belassen, wie sie ist, auch mit den kleinen Fehlern in den Zeiten.

Auch das "Haupt" passt, dieser Text berührt gerade durch Struktur und Wortwahl!

 Daumen hoch


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Harald

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cascail
Geschlecht:weiblichHobbyautor

Alter: 68
Beiträge: 468
Wohnort: frankreich


BeitragVerfasst am: 20.09.2012 10:19    Titel: Antworten mit Zitat

Oh, du bringst mich zum weinen!

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Nicki
Geschlecht:weiblichBestseller-Autor

Alter: 63
Beiträge: 4744
Wohnort: Mönchengladbach
Ei 10


BeitragVerfasst am: 20.09.2012 10:22    Titel: Antworten mit Zitat

Ich sehe das wie Harald. Die Geschichte berührt durch die ruhige getragene Erzählweise und gibt ihm dadurch eine gewisse Distanz. Alle Geschenisse laufen wie selbstverständlich ab und das erzeugt beim Leser mehr Betroffenheit und Gefühl als wenn die Emotionen schon vorgefertigt im Text liegen.
Ich würde nichts ändern.


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MfG
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hennenski
Geschlecht:weiblichSchreiberassi


Beiträge: 43



BeitragVerfasst am: 20.09.2012 10:37    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Euch allen inzwischen vielen Dank fürs Lesen und kommentiern.

Ich werde später näher auf euer Geschriebenes eingehen, denn jetzt ruft die Pflicht bzw. der Herd  Very Happy

Lg Marie
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madrilena
Autor

Alter: 83
Beiträge: 676



BeitragVerfasst am: 20.09.2012 21:23    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo henenski - sehr gut geschrieben, berührend - der Stil gefällt mir ausnehmend gut, sogar die Wiederholungen gehören einfach in die Geschichte.
Nur eine Kleinigkeit:
damit sie wenigstens größenmäßig besser zueinander passen würden.

Ich würde das "wenigstens" durch "auch" ersetzen, sonst kann leicht der Eindruck entstehen, sehr viel mehr haben sie nicht zum "zueinander passen" als die Größe.
Schick die Geschichte ein, sie ist ausgesprochen gut.
Gruß madrilena


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1. "den Himmel mit Händen fassen" ISBN
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2. "Schatten umarmen ISBN 10:3929265133
3. "...und die Zeit stand still" ISBN 10: 3934136311
4."leben" ISBN 10:3934136656
Erhältlich bei Amazon über buchimport Peter Reimer + in Buchhandlungen
Schatten umarmen auch über Libri.
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Nightflyer
Geschlecht:männlichSchreiber-Lehrling

Alter: 37
Beiträge: 132



BeitragVerfasst am: 21.09.2012 07:06    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe mit meinem Kommentar nicht gemeint der Autor solle dem Text gefühlsduseliger schreiben. Vielmehr könnte die Story einfach noch etwas länger sein, im Stil aber gleich.

OT:
Das Thema Freitod / Sterbehilfe ist bereits ein sehr emotionales und zwiespältiges Thema an sich. Ich meine niemand sollte darüber urteilen bis er nicht selbst in eine solche Situation kommt sich selbst den Tod zu wünschen.


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last-virgin
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BeitragVerfasst am: 21.09.2012 07:12    Titel: re Antworten mit Zitat

Liebe hennenski,
eine sehr berührende Geschicht, angemessen erzählt!
Bitte nichts ändern!

lg

last-virgin


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Kätzchen
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BeitragVerfasst am: 21.09.2012 07:16    Titel: Antworten mit Zitat

Mir gefällt es so wirklich gut.
Vor allem wie wahre Liebe darin beschrieben wird. Hat ein bisschen was von Romeo und Julia, nur viel greifbarer.
Daumen hoch!


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anuphti
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BeitragVerfasst am: 21.09.2012 12:40    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

mich hat die Geschichte ebenfalls tief berührt.

(ungeachtet dessen ein medizinisches Detail, Insulin wird üblicherweise unter die Haus gespritzt (also subkutan)

Das ist am besten am Bauch, deshalb ist das Spritzen in den Oberarm für einen Mediziner wie mich Embarassed eine Stolperfalle)

Falls Du wirklich gemeint haben solltest, dass Konrad das Insulin in die Vene spritzt, wirkt es auf mich immer noch unglaubwürdig, weil das für einen Ungeübten (Nichtjunkie, oder Nichtmediziner) gerade bei abgemagerten Krebspatienten nicht ganz einfach ist.


LG
Nuff


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hennenski
Geschlecht:weiblichSchreiberassi


Beiträge: 43



BeitragVerfasst am: 21.09.2012 14:04    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

So....nun komme ich endlich dazu zu antworten.
Zuallererst muss ich sagen, dass ich überrascht bin, wieviel positive Resonanz es zu dieser Geschichte gibt Very Happy

@Harald: dankeschön

Zitat:
kleinen Fehlern in den Zeiten
welche meinst du?

@ Nicki: dir auch danke!

Zitat:
erzeugt beim Leser mehr Betroffenheit und Gefühl als wenn die Emotionen schon vorgefertigt im Text liegen.


genauso hatte ich es mir auch beim Schreiben gedacht

@ madrilena: schön, wenn dir die Geschichte gefällt. Danke, aber wie meinst du das?

Zitat:
Schick die Geschichte ein



@kätzchen und last virgin: vielen Dank!!

@anuphti: Danke fürs Lesen und schön, dass es dir gefällt!

Zitat:
(ungeachtet dessen ein medizinisches Detail, Insulin wird üblicherweise unter die Haus gespritzt (also subkutan)

Das ist am besten am Bauch, deshalb ist das Spritzen in den Oberarm für einen Mediziner wie mich  eine Stolperfalle)

Falls Du wirklich gemeint haben solltest, dass Konrad das Insulin in die Vene spritzt, wirkt es auf mich immer noch unglaubwürdig, weil das für einen Ungeübten (Nichtjunkie, oder Nichtmediziner) gerade bei abgemagerten Krebspatienten nicht ganz einfach ist.


Ich habe den Mann das Insulin s.c. in den Oberarm geben lassen, da ich mir dachte, dass bei einem so weit fortgeschrittenenTumor im Bauchraum, der Bauch so verhärtet bzw. nicht mehr geeignet sein würde, das Insulin dort zu verabreichen. Alternativ käme dann doch der Oberarm, bzw. der Oberschenkel in Frage, oder irre ich mich?

@ nightflyer, cascail und zauberstift: vielen Dank fürs lesen und die Kritik!

Lg Marie
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Harald
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Alter: 71
Beiträge: 5234
Wohnort: Schlüchtern


BeitragVerfasst am: 21.09.2012 14:29    Titel: Antworten mit Zitat

hennenski hat Folgendes geschrieben:


Zitat:
kleinen Fehlern in den Zeiten
welche meinst du?



Ach, minimal, zwei Stellen und zwei Kommafehler fielen mir auf

hennenski hat Folgendes geschrieben:


Marianne war praktisch veranlagt. Sie wusste aus jeder Situation das Beste zu machen, auch wenn es ab und an nötig war, etwas so hinzunehmen, wie es ist.
Sie nahm es hin, dass sie montags immer Rindsrouladen kochen sollte.
Sie nahm es hin, dass sie immer kleiner als ihr Mann sein würde.
Sie nahm es hin, dass ihre Ehe kinderlos blieb, und sie nahm es hin, dass Konrad ihr nie sagte, dass er sie liebt.
Konrad war kein Mann der großen Worte.
Marianne verstand ihn trotzdem.

Jeden Morgen bevor er zur Arbeit ging, stellte er Kaffee auf und bestrich ihr das Vollkornbrot mit Butter und Marmelade. Ohne Rinde, genauso wie sie es am liebsten hatte.
Er blieb immer wach bis Marianne eingeschlafen war um dann die Kerze zu löschen, ohne deren Schein sie nicht einschlafen wollte. Sie war der Überzeugung, dass das Kerzenlicht die bösen Träume vertreibt.


Schau mal, mir scheint es so logischer >>

Marianne war praktisch veranlagt. Sie wusste aus jeder Situation das Beste zu machen, auch wenn es ab und an nötig war, etwas so hinzunehmen, wie es war.
Sie nahm es hin, dass sie montags immer Rindsrouladen kochen sollte.
Sie nahm es hin, dass sie immer kleiner als ihr Mann sein würde.
Sie nahm es hin, dass ihre Ehe kinderlos blieb, und sie nahm es hin, dass Konrad ihr nie sagte, dass er sie liebe.
Konrad war kein Mann der großen Worte.
Marianne verstand ihn trotzdem.

Jeden Morgen, bevor er zur Arbeit ging, stellte er Kaffee auf und bestrich ihr das Vollkornbrot mit Butter und Marmelade. Ohne Rinde, genauso wie sie es am liebsten hatte.
Er blieb immer wach bis Marianne eingeschlafen war, um dann die Kerze zu löschen, ohne deren Schein sie nicht einschlafen wollte. Sie war der Überzeugung, dass das Kerzenlicht die bösen Träume vertreibt.

hier noch eventuell
... die bösen Träume vertreiben würde.
... die bösen Träume vertreibe.
Question


LG

Harald


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madrilena
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Beiträge: 676



BeitragVerfasst am: 21.09.2012 18:31    Titel: Antworten mit Zitat

Wie ich das meine? Es gibt Zeitungen, Zeitschriften, Radiosendungen, die sich für solche kurze Geschichten interessieren. Der SWR 2 hatte einmal eine Sendung "vor zwölf", innerhalb dieser Sendung haben sie eine Geschichte von mir gebracht. Diese Sendung existiert nicht mehr, aber es gibt so viele Ansprechpartner für kurze Geschichten. Natürlich verlangt das Recherche, Einsatz und dergleichen, aber andererseits hat man auch ein gutes Gefühl. Ich an Deiner Stelle würde die Kurzgeschichte so "verbessern", dass keinerlei "Fehler" mehr drin sind und dann einen Versuch starten.
Viel Erfolg
madrilena


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1. "den Himmel mit Händen fassen" ISBN
10:3934136303
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anuphti
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BeitragVerfasst am: 21.09.2012 20:48    Titel: Antworten mit Zitat

Insulin wird am besten ins Unterhautfettgewebe gespritzt, wenn der Bauch zu empfindlich ist, wird der Oberschenkel genommen.
Oberarm ist gerade bei ausgezehrten Tumorpatienten nicht wirklich geeignet, weil auch sehr schmerzhaft smile

LG
Nuff

aber das ist wirklich ein minimales Detail, das der Geschichte keinen Abbruch tut ...

Embarassed


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BeitragVerfasst am: 22.09.2012 14:48    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

@ Harald

Vielen Dank für die Hinweise!

@ madrilens

ach so hast du das gemeint Wink danke

@anuphti

danke für die Info!

Lg Marie
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BeitragVerfasst am: 22.09.2012 22:47    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe die Geschichte gerade erst gelesen, und finde sie auch in ihrer nüchternen, ehrlichen Kürze beeindruckend.
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