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Verschmähte Liebe


 

 
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Bookworm
Geschlecht:männlichVorschüler


Beiträge: 1



BeitragVerfasst am: 14.09.2012 14:23    Titel: Verschmähte Liebe eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Du bist mein Mond, du bist mein Stern,
so nah und doch so fern.
Ich erfreue mich an deinem Glanze
und bitte dich zum Tanze.
Du bist schön wie eine Rose,
auf dass das Herz in mir tose.
Du bist engelsgleich,
deine Gegenwart beschenkt einen reich.
Meine Leidenschaft ist etwas was Leiden schafft.
Du raubst, gibt’s mir Kraft.
Du bist mein Licht in der Dunkelheit,
so voller Schönheit.

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BlueNote
Geschlecht:männlichStimme der Vernunft


Beiträge: 6922
Wohnort: NBY
Ei 4



BeitragVerfasst am: 14.09.2012 15:55    Titel: Antworten mit Zitat

Hi!

Das Gedicht ist mir zu einfach! Blockreim um holperndes Versmaß ... dazu sinnfreie Formulierungen, die nur dem Reim geschuldet sind ("auf dass das Herz in mir tose"). Das ist zwar dein erster Beitrag - trotzdem: Bitte zukünftig mit mehr Anspruch!

BN
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Harald
Geschlecht:männlichFlachmann-Preisträger

Alter: 72
Beiträge: 5231
Wohnort: Schlüchtern


BeitragVerfasst am: 14.09.2012 19:41    Titel: Re: Verschmähte Liebe Antworten mit Zitat

Bookworm hat Folgendes geschrieben:

Du raubst, gibt’s mir Kraft.


Das ist das "Highlight":

Kein Versmaß vorhanden, kein Zwang, der Metrik geschuldet eine Wortkürzung vorzunehmen wird doch eine "eingebaut" - und dann noch völlig daneben ...


 Rolling Eyes


_________________
Liebe Grüße vom Dichter, Denker, Taxi- Lenker

Harald

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Zauberstift
Geschlecht:weiblichHonigkuchenpferd

Alter: 40
Beiträge: 471



BeitragVerfasst am: 14.09.2012 21:47    Titel: Antworten mit Zitat

Hallöchen.. ich denke da solltest du ,,nochmal über die Bücher gehen". Liest sich wirklich holprig, es passt irgenwie nicht zusammen. Also: üben, üben, üben
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firstoffertio
Geschlecht:weiblichFlachmann-Preisträger


Beiträge: 6108
Wohnort: Irland
Das bronzene Stundenglas Der goldene Spiegel - Lyrik (1)
Podcast-Sonderpreis Silberner Sturmschaden


BeitragVerfasst am: 14.09.2012 22:19    Titel: Antworten mit Zitat

Du bist mein Mond, du bist mein Stern,
so nah und doch so fern.
Ich erfreue mich an deinem Glanze
und bitte dich zum Tanze.
Du bist schön wie eine Rose,
auf dass das Herz in mir tose.
Du bist engelsgleich,
deine Gegenwart beschenkt einen reich.
Meine Leidenschaft ist etwas was Leiden schafft.
Du raubst, gibt’s mir Kraft.
Du bist mein Licht in der Dunkelheit,
so voller Schönheit.

Hier mal eine nicht gereimte free verse Umschreibung deiner Zeilen, in der ich versuchte, den Inhalt zu erhalten:


Du bist mein naher Mond, mein ferner Stern.
Der Tanz mit deinem Glanz soll mich erfreun.
Mein Herz will tosen ob der Schönheit deiner Rose.
Engel, beschenke mich mit deiner Gegenwart,
lass meine Leidenschaft nicht leidend bleiben,
raub mir nicht, sondern schenk mir meine Kraft,
erleuchte Dunkelheit mit deiner Schönheit.

Auch so ist es recht schnulzig. Hhm. Woran liegt es?
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Aranka
Geschlecht:weiblichNebelpreisträger


Beiträge: 3382
Wohnort: Umkreis Mönchengladbach
Pokapro und Lezepo 2014



BeitragVerfasst am: 15.09.2012 08:18    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Bücherwurm,

erst mal willkommen im Forum. Dein Name lässt mich ahnen, dass du ein/e Leser/in bist.
Das ist nun dein erstes Gedicht, mit dem du dich vorstellst. Und nun erahnst du sicher schon, dass es da noch an einigen Stellen Arbeit gibt. Aber ich ahne auch, dass es vielleicht ganz viel Mut gekostet hat, hier sein erstes Werklein zu präsentieren. Und ganz bestimmt hast du diesen Text ausgewählt, weil du ihn durchaus für deinen vielleicht gelungensten hältst. Aber manchmal ist man, besonders zu Beginn, ein wenig betriebsblind und unbedarft bei den eigenen Texten. Je länger man arbeitet und je mehr man sich der Kritik stellt, je mehr man liest, ein bisschen Theorie, ein bisschen die Gedichte der ganz Großen, auch hier mal in die Tips schaut, oder mal in der Werkstatt verfolgt, wie an einem Text gearbeitet wird, je mehr bekommt man ein sichereres Gefühl für die Dinge, die nicht funktionieren.

Du hast dich nun hier in deinem ersten Gedicht für einen Paarreim entschieden. Wenn du also gerne gereimte Gedichte schreiben möchtest, dann solltest du vielleicht schon einmal versuchen interessante Reime zu finden, nicht solche, die der Leser von Beginn an erwartet: (Glanze / Tanze, Dunkelheit / Schönheit). Auch solltest du dich dann ein wenig über Metrik belesen. Wo du da entsprechende Hinweise im Forum findest, dazu kann Harald dir bestimmt einen Link setzen.

Firstoffertio hat sich die Mühe gemacht, in freier Form einmal die Aussagen des Gedichtes zusammen zu tragen. Es geht um verschmähte Liebe, so besagt es der Titel. Du bemühst nun ein uralte Thema, dass jedoch immer noch Relevanz hat, aber vielleicht nur, in neuen frischen unverbrauchten Bildern. Du wärmst hier jedoch alte Bilder auf und nicht einmal die besten: Mond / Stern/ Herz und dann auch noch tosend.....

Ich denke du könntest diesen kleinen Text einfach als Fingerübung benutzen, ein paar Bilder mal austauschen, auffrischen und ihn einmal sauber metrisch bearbeiten. Auch dann wird das sicher kein Meisterwerk, aber danach bist du ein gutes Stück weiter gekommen. Man lernt aus meiner Sicht immer recht gut an den eigenen Texten und stellt dann fest, dass es 100 Möglichkeiten gibt, die Dinge zu sagen und die erste nicht immer die beste ist.

Auf jeden Fall: lass dich nicht entmutigen. Wenn du Freude am Schreiben hast, und sonst wärest du nicht hier, dann schau, dass du einen theoretischen festen Boden unter deine Füße bekommst. Und wer weiß, vielleicht hast du ja schon wesentlich bessere Texte in der Schublade.

Ich jedenfalls wünsche dir, dass du durchbeißt und weitermachst.

Gruß Aranka


_________________
"Wie dahingelangen, Alltägliches zu schreiben, so unauffällig, dass es gereiht aussieht und doch als Ganzes leuchtet?" (Peter Handke)

„Erst als ihm die Welt geheimnisvoll wurde, öffnete sie sich und konnte zurückerobert werden.“ (Peter Handke)
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