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Schutzengel Intuitiono


 

 
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Bücherli
Geschlecht:weiblichSchreiber-Lehrling

Alter: 32
Beiträge: 126



BeitragVerfasst am: 28.10.2012 15:44    Titel: Schutzengel Intuitiono eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo,
ich traue mich und stelle einen Text rein. Bin schon sehr gespannt auf eure Meinungen und natürlich aufgeregt.  Confused  . Es ist übrigens der Anfang.

Intuitiono schien die Sonne ins Gesicht. Er hatte die Augen zu und versuchte an nichts zu denken. Einfach diese Wärme spüren und das Dasein genießen – mehr wollte er nicht. Der Ast unter ihm knarrte und schien unter seinem Gewicht zu leiden. Eine frische Brise Wind wehte ihm ins Gesicht. Intuitiono streckte die Arme aus und baumelte mit seinen Beinen. Plötzlich knarrte der Ast unter ihm noch mehr. Er öffnete die Augen. Irgendetwas beunruhigte ihn.
Vor ihm befand sich die Schule in welche auch sein Schützling hinging. Ein Mädchen mit Kopfhörern ging über die Straße. Sie sah sehr verträumt und in ihre eigene Welt versunken aus. Er sah aus der Ferne, dass die Ampel auf grün geschaltet war, doch ein Lkw schien darauf keine Rücksicht zu nehmen und fuhr sehr schnell auf das Mädchen zu. Nun war seine Zeit gekommen. Er musste seine Arbeit wieder aufnehmen und dem Mädchen das Leben retten.
Er sprang in Sekundenschnelle vom Ast auf, breitete seine Flügel aus und flog auf das Mädchen zu. Als er bei ihr war, versuchte er mit allen Mitteln ihr klarzumachen, dass sie in Gefahr war. Doch irgendwie brachte es nichts. Er winkte vor ihrem Gesicht mit der einen Hand. Dann mit beiden Händen. Nichts. Er sprang, er tanzte, er fing sogar an, zu singen, machte einen Kopfstand. Es half nichts. Sie schaute einfach nicht hoch. Ihr Blick war nach unten auf die Straße gerichtet. Intuitiono überlegte.
Der Lkw kam immer näher und in ein paar Sekunden würde dieser sie erwischen. Als er kurz auf die andere Straßenseite sah, erschrak er, denn dort stand ein Kollege von einer anderen Abteilung seiner Arbeitsstelle. Dunkel gekleidet wie immer und trüb drein blickend. Es war der Tod. Intuitiono wurde der Ernst seiner Lage bewusst. Er schnaufte tief durch und mit all seinem Körper und seiner Kraft schubste er das Mädchen in die Seite. Er nahm sich vor so lange gegen ihre Schulter zu drücken bis das Mädchen etwas spürte, nur dann würde er wieder lockerlassen. Vor lauter Anstrengung färbte sich sein helles Gesicht in eine rote Farbe.
Plötzlich merke das Mädchen ein Ziepen, etwas kratzte so unglaublich an ihrer Schulter. Sie blickte zur Seite und sah den Lkw. Sie schrie laut auf und rannte so schnell sie konnte auf die andere Straßenseite zu. Der Laster fuhr mitten durch Intuitiono hindurch und ohne jemanden zu verletzen davon. Er atmete laut auf. Nochmal Glück gehabt. Er sah zum Mädchen hinüber. Sie stand neben dem Tod, welcher ihm nun lächelnd mit seiner Sense zuwinkte und sich schließlich in Luft auflöste.

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Phenolphthalein
Geschlecht:männlichDichter und Denker


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BeitragVerfasst am: 28.10.2012 16:34    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Bücherli!

Ich kann deine Sorge zwar in gewisserweise nachvollziehen, denn es ist immer ein etwas mulmiges Gefühl seine Ideen preiszugeben, aber eigentlich ist die Sorge unbegründet. Niemand wird dir hier den Kopf abreißen, und falls doch hat er etwas grundlegendes im persönlichen Verhalten nicht verstanden.

Nun gut, zur  Kritik selbst.

Zitat:
Intuitiono schien die Sonne ins Gesicht. Er hatte die Augen zu und versuchte an nichts zu denken. Einfach diese Wärme spüren und das Dasein genießen – mehr wollte er nicht. Der Ast unter ihm knarrte und schien unter seinem Gewicht zu leiden. Eine frische Brise Wind wehte ihm ins Gesicht. Intuitiono streckte die Arme aus und baumelte mit seinen Beinen. Plötzlich knarrte der Ast unter ihm noch mehr. Er öffnete die Augen. Irgendetwas beunruhigte ihn.  Nur mein persönliches Empfinden, aber das liest sich für mich so, als würde das plötzlich verstärkte Knarren im Zusammenhang mit seinem Gefühl stehen. Aber wenn dem so ist, wäre die Beunruhigung wohl auf die Tatsache gestützt, dass der Ast droht zu brechen. Doch das scheint hier nicht der Grund zu sein.
Vor ihm befand sich die Schule (Komma) in welche auch sein Schützling hinging. Ein Mädchen mit Kopfhörern ging über die Straße. Sie sah sehr verträumt und in ihre eigene Welt versunken aus. Er sah aus der Ferne, dass die Ampel auf grün geschaltet war, doch ein Lkw schien darauf keine Rücksicht zu nehmen und fuhr sehr schnell auf das Mädchen zu. Das ließt sich komisch. Warum nicht einfach nur die Tatsache nennen? Aber ein LKW, raste(fuhr schnell) auf das Mädchen zu. Nun war seine Zeit gekommen. Er musste seine Arbeit wieder aufnehmen und dem Mädchen das Leben retten.
Er sprang in Sekundenschnelle vom Ast auf, breitete seine Flügel aus und flog auf das Mädchen zu. Als er bei ihr war, versuchte er mit allen Mitteln ihr klarzumachen, dass sie in Gefahr war.  Wie sehen denn diese Mittel aus? Zeig das doch dem Leser. Gut, ich sehe, dass du das unten beschreibst, aber ich brauche dann diesen Satz nicht.
Ich würde dann mit den Gestiken beginnen und zu Schlussfolgerung kommen, dass sie ihn nicht sieht.
Doch irgendwie brachte es nichts. Irgendwie? Liest sich, wie ich finde, doch sehr umgangssprachlich. Ich meine, er sieht doch, dass es nicht funktioniert, Irgendwie hört sich damit fast so an, wie ich habe mich ja bemüht, aber irgendwie wollte/sah sie nicht, was ich bezweckte. Er winkte vor ihrem Gesicht mit der einen Hand. Dann mit beiden Händen. Nichts. Er sprang, er tanzte, er fing sogar an, zu singen, machte einen Kopfstand. Es half nichts. Sie schaute einfach nicht hoch. Ihr Blick war nach unten auf die Straße gerichtet. Intuitiono überlegte.
Der Lkw kam immer näher und in ein paar Sekunden würde dieser sie erwischen. Als er kurz auf die andere Straßenseite sah, erschrak er, denn dort stand ein Kollege von einer anderen Abteilung seiner Arbeitsstelle. Dunkel gekleidet wie immer und trüb drein blickend. Es war der Tod. Intuitiono wurde der Ernst seiner Lage bewusst. Er schnaufte tief durch und mit all seinem Körper und seiner Kraft schubste er das Mädchen in die Seite. Er nahm sich vor so lange gegen ihre Schulter zu drücken (Komma) bis das Mädchen etwas spürte, nur dann würde er wieder lockerlassen. Vor lauter Anstrengung färbte sich sein helles Gesicht in eine rote Farbe.
Plötzlich merke das Mädchen ein Ziepen, etwas kratzte so unglaublich an ihrer Schulter. Sie blickte zur Seite und sah den Lkw.  Hier verlässt du die Perspektive. Wie will denn dein Protagonist wissen, dass etwas unglaublich an ihrer Schulter kratzt?  Du bist also in ihre Sicht geschlüpft. Sie schrie laut auf und rannte so schnell sie konnte auf die andere Straßenseite zu. Der Laster fuhr mitten durch Intuitiono hindurch und ohne jemanden zu verletzen davon. Er atmete laut auf. Nochmal Glück gehabt. Er sah zum Mädchen hinüber. Sie stand neben dem Tod, welcher ihm nun lächelnd mit seiner Sense zuwinkte und sich schließlich in Luft auflöste.


Die Idee finde ich gut. Offenbar ist dein Prota so etwas wie ein Schutzengel, für den seine Aufgabe offenbar nur eine Arbeit ist. Dass der Tod gleichermaßen auf der selben Seite steht, finde ich ebenso interessant.
Abgesehen, von einigen auch teilweise subjektiven Mängeln, finde ich, die Geschichte hat potenzial.

Viele Grüße

Phenolphthalein

Edit: Wer den Titel liest, weiß dass er ein Engel ist.


_________________
Willst du die Bescheidenheit des Bescheidenen prüfen, so forsche nicht, ob er Beifall verschmäht, sondern ob er den Tadel erträgt.

Franz Grillparzer
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Bücherli
Geschlecht:weiblichSchreiber-Lehrling

Alter: 32
Beiträge: 126



BeitragVerfasst am: 28.10.2012 23:42    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo Phenolphthalein,
super, danke für deine Anmerkungen und deine Meinung! Freut mich dass du es interessant findest  Smile . Ist für mich auch wichtig, ich möchte nicht, dass meine Geschichten für den Leser langweilig sind.

Beste Grüße Bücherli
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