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Schattenspiegel


 

 
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hennenski
Geschlecht:weiblichSchreiberassi


Beiträge: 43



BeitragVerfasst am: 02.09.2012 10:48    Titel: Schattenspiegel eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Schattenspiegel

Vom Zweifel zerrissen
Nicht wahrhaben wollen
Abstreiten und leugnen
Ignorieren
Verfluchen und verdammen
Erkennen
Der Wahrheit ins Gesicht sehen
Zulassen und Leiden
Spiegel im Schatten


Vom Zweifel zerrissen
Annehmen und trauern
In Mitleid sich laben
Mitleid verachten
Erkennen
Der Wahrheit ins Gesicht sehen
Aufstehen und weitergehen
Zulassen und danken
Schatten im Spiegel

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NovaRex
Geschlecht:männlichSchreiberassi

Alter: 26
Beiträge: 54
Wohnort: Zwischen Niveau und Wahnsinn


BeitragVerfasst am: 02.09.2012 11:53    Titel: Antworten mit Zitat

Hey hennenski,

Dein Werk beinhaltet vermutlich viel Tiefgründiges und ich denke mal es versteckt sich auch einiges hinter deinen Worten, aber ich finde das ist ein bisschen viel auf einmal. Jede Zeile bietet Stoff für ein eigenes Gedicht. Da kommt man sich als Leser etwas überrannt vor.

Das liegt wahrscheinlich an der Form des Gedichtes und die (Verzeihung Embarassed ) etwas Spartanische Schreibweise.

Vielleicht bin ich jetzt ein wenig subjektiv aber für mich geht es in einem Gedicht darum ein Gefühl dem Leser möglichst nahe zu bringen. -Wie gesagt, rein subjektiv.

Du bringst eher eine ganze Ladung Gefühle die der Leser verarbeiten soll. Das ist anstrengend und nimmt die Lust am Lesen.

Kann auch sein dass, genau das dein Gedicht ausmacht und ich die Kunst dahinter einfach nicht erkenne.

Versuch  dir das Wichtigste herauszunehmen, den Kern, und den dann etwas ausführlicher zu behandeln. Etwas mehr lyrische Raffinesse wink

Ich weiß das ist alles leicht daher gesagt. Ich hoffe Ich konnte dir helfen.

Schöne Grüße
 
Nova
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hennenski
Geschlecht:weiblichSchreiberassi


Beiträge: 43



BeitragVerfasst am: 02.09.2012 12:19    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo NovaRex,

vielen Dank für deine Kritik.

 Du hast schon recht, man könnte zu jeder Zeile, bzw. zu jedem Gefühl, ein eigenes Gedicht schreiben. Mir ging es hier aber darum, den "Prozess" des Trauerns  darzustellen.

Wenn du dieses Gedicht vorgelesen bekommen würdest, wie würde es dann auf dich wirken? Wäre das auch anstrengend?

Lg Marie hennenski
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Nina
Geschlecht:weiblichBestseller-Autor


Beiträge: 4330



BeitragVerfasst am: 02.09.2012 13:23    Titel: Re: Schattenspiegel Antworten mit Zitat

liebe marie,

mir ist das gedicht auch noch zu wenig lyrisch, ja sogar zu wenig gedicht. egal, ob ich es lese, oder ob es mir vorgelesen wird (meine katzen haben es mir gerade vorgetragen *g*) - das kommt bei mir nicht an wie ein prozeß, als der es vermutlich gedacht und gemeint ist, sondern als eine art "einkaufsliste" oder "notizzettel".

außerdem gibt es m.e. noch einige dopplungen. wenn du sagst, es geht hier ums trauern, bin ich unsicher, ob es um einen abschied von einem menschen, da er verstorben ist oder ob es sich um eine trennung handelt.

hennenski hat Folgendes geschrieben:
Schattenspiegel

Vom Zweifel zerrissen

Nicht wahrhaben wollen
Abstreiten und leugnen
Ignorieren


ich sehe hier an dieser stelle beispielsweise dreimal dasselbe gesagt.

Verfluchen und verdammen
Erkennen
Der Wahrheit ins Gesicht sehen

ist es das nicht alles und immer bei jeder "standortbestimmung"?

Zulassen und Leiden
Spiegel im Schatten


Vom Zweifel zerrissen
Annehmen und trauern
In Mitleid sich laben
Mitleid verachten
Erkennen
Der Wahrheit ins Gesicht sehen
Aufstehen und weitergehen
Zulassen und danken
Schatten im Spiegel


hm. mir gefällt es leider nicht so gut, sorry. das mit den schatten, dass die bleiben - trotz verabschiedung und "prozeß", der meines erachtens noch nicht gut herausgearbeitet ist, finde ich gut. es ist also wohl etwas, dass entweder zu dem anderen gehört(e) und nicht fort ist, obwohl er fort ist oder es ist etwas, das im lyr. ich ist, also zum lyr. ich gehört.

ich würde mir eine überarbeitung bzw. tiefere auseinandersetzung wünschen. das thema ist interessant, auch der aspekt mit den schatten, ... aber in der umsetzung ist es mir, wegen der einkaufszetteloptik noch zu schwach.

lg
nina


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Liebe tut der Seele gut.
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hennenski
Geschlecht:weiblichSchreiberassi


Beiträge: 43



BeitragVerfasst am: 03.09.2012 07:00    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo Nina,

vielen Dank für deine Meinung.

Die Verdoppelungen habe ich bewußt eingebaut, um die Intensität dieser Phase zu verdeutlichen.

Die Einkaufszetteloptik stöhrt mich nun auch.....da werde ich bestimmt noch dran arbeiten.

Zum Thema möchte ich sagen, dass es um den Tod eines geliebten Menschen gehen sollte....

Du schreibst vom "lyr. ich".....was ist das denn?

Nochmal vielen Dank und lg Marie hennenski
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Nina
Geschlecht:weiblichBestseller-Autor


Beiträge: 4330



BeitragVerfasst am: 03.09.2012 09:38    Titel: Antworten mit Zitat

hennenski hat Folgendes geschrieben:
Du schreibst vom "lyr. ich".....was ist das denn?


Das lyrische Ich.

http://de.wikipedia.org/wiki/Lyrisches_Ich


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Liebe tut der Seele gut.
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hennenski
Geschlecht:weiblichSchreiberassi


Beiträge: 43



BeitragVerfasst am: 03.09.2012 10:53    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Danke Nina

Lg Marie hennenski
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