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Oder doch?


 

 
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hennenski
Geschlecht:weiblichSchreiberassi


Beiträge: 43



BeitragVerfasst am: 29.08.2012 20:13    Titel: Oder doch? eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Oder doch?

Ich war ein großer starker Mann
einer, der fast alles kann.
Nun frag ich mich: Bin ich es noch?
Ich weiß es nicht mehr, oder doch?

Brauchte einer Rat, kam er zu mir
Ja natürlich, gerne helfe ich dir!
Nun frag ich mich: Kann ich das noch?
Ich weiß es nicht mehr, oder doch?

Mit Herz und Hand war ich zu Stelle
Auch mit Hammer und mit Kelle.
Nun frag ich mich: Braucht man mich noch?
Ich weiß es nicht mehr, oder doch?

Dies alles ist schon eine Weile her
Jemand kommt…ich weiß nur nicht wer?
Leider, ich erkenn sie nicht,
doch ein Strahlen umhüllt ihr Gesicht.

Sie setzt sich her, ganz nah zu mir
„Hallo Vater, wie geht es dir?“
Wer ist diese Frau, was soll ich sagen?
Soll ich sie nach dem Namen fragen?

Ich schäm mich so, weiß nicht mehr weiter
Angst und Panik sind meine Begleiter.
Fang an zu schreien und zu schlagen
Und sie dann davonzujagen.

Nun frag ich mich: Was war da noch?
Ich weiß es nicht mehr, oder doch?

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hennenski
Geschlecht:weiblichSchreiberassi


Beiträge: 43



BeitragVerfasst am: 05.09.2012 10:05    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

HAt wirklich niemand einen Kommentar zu diesen Zeilen?

Ich würde mich sehr darüber freuen.

Lg Marie
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Stimmgabel
Geschlecht:männlichBestseller-Autor


Beiträge: 4398
Wohnort: vor allem da
Bronzener Sturmschaden Der goldene Spiegel - Lyrik (2)



BeitragVerfasst am: 05.09.2012 11:11    Titel: Antworten mit Zitat

-

Hallo hennenski,

hast Du mir schon einen ausführlichen Kommentar geschrieben (oder anderen?), auf eines meiner (oder anderer) größeren Werke? - ne, oder? doch? Ne, nich? ( Du stellst eins von Dir ein, und antwortest dann 5 anderen - so in etwa ..., wär doch was, nur Mut ...)

Oder wartest Du nur darauf, dass man Dir und Deinen Schaffungen den 1Cent Preis der literarischen Ehrerbietung erweist? Wink

Hier im Forum gehts Hin und Her so, die Sache mit dem Einstellen und andere kommentieren - klaro, ist halt Ego ferne Arbeit ...,

doch ..., oder?, nich ne? ...

einen ermunternden Gruß Stimmgabel

-


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Gabel im Mund / nicht so hastig...
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Harald
Geschlecht:männlichFlachmann-Preisträger

Alter: 71
Beiträge: 5234
Wohnort: Schlüchtern


BeitragVerfasst am: 05.09.2012 12:19    Titel: Antworten mit Zitat

Nun denn,

dann schauen wir mal kurz den Text an und stellen fest:

Gereimtes Gedicht, da fehlt es schon ein wenig ...

Die Aufteilung in vierzeilige Strophen mit passenden Endreimen machen noch lange kein Gedicht, dafür "holpert" es stellenweise doch erheblich.

Auch wenn man kein hundertprozentig metrisch genaues Gedicht voraussetzt, ein wenig mehr an "Taktung" sollte schon da sein.

Zum Text selbst, zur Zerrissenheit des Demenzkranken, das lässt sich erkennen, ich würde aber einiges umstellen, z. B. Strophe 1 >>

Ich war ein großer starker Mann
so einer, der fast alles kann.
Nun frag ich mich:
"Bin ich es noch?"
Ich weiß es nicht mehr ...
... oder doch?

alternativ

Ich war ein großer starker Mann
so einer, der fast alles kann.
Nun frag ich mich:
"Bin ich es noch?"

Ich weiß es nicht mehr

oder doch?

(das so ist zwar ein der Metrik geschuldetes Füllwort, veranlasst - wie auch die eingearbeiteten Absätze - den Leser aber zu akzentuierterer Betonung!

LG

Harald


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Harald

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hennenski
Geschlecht:weiblichSchreiberassi


Beiträge: 43



BeitragVerfasst am: 05.09.2012 12:33    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo Stimmgabel,

du hast recht, ich habe noch nie einen Beitrag größer kommentiert....ich bin ein totaler Neuling auf diesem Gebiet. Sobald ich mich etwas sicherer fühle, werde ich dies aber bestimmt versuchen.

Was ich mir auf keinem Fall erwarte, ist der 1Cent Preis   Very Happy

Trotzdem vielen Dank!

Lg Marie hennenski
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hennenski
Geschlecht:weiblichSchreiberassi


Beiträge: 43



BeitragVerfasst am: 05.09.2012 12:43    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

HAllo HArald,

da ich nun weiß, wie das hier im Forum funktioniert, bin ich dir umso dankbarer für deine Kritik.

Das von dir eingefügte Wörtchen "so" empfinde ich als sehr stimmig. Danke. Genauso die Absätze.

Ich muss dazu sagen, dass ich diesen Text für eine Lesung geschrieben habe und nicht daran dachte, bevor ich ihn hier poste so zu formatieren, dass auch für die Leser die gewünchte Akzentuierung besser sichtbar wird.

Danke nochmal und lg

Marie hennenski
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Virane
Geschlecht:männlichSchreiber-Lehrling

Alter: 26
Beiträge: 145



BeitragVerfasst am: 05.09.2012 12:58    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Marie,

du willst einen Kommentar, du bekommst einen Kommentar. Sei mir nicht böse, wenn dieser nicht allzu positiv ausfällt.

Oder doch?

Zitat:
Ich war ein großer starker Mann
einer, der fast alles kann.
Nun frag ich mich: Bin ich es noch?
Ich weiß es nicht mehr, oder doch?


Brauchte einer Rat, kam er zu mir
Ja natürlich, gerne helfe ich dir!
Nun frag ich mich: Kann ich das noch?
Ich weiß es nicht mehr, oder doch?

Mit Herz und Hand war ich zu Stelle
Auch mit Hammer und mit Kelle.
Nun frag ich mich: Braucht man mich noch?
Ich weiß es nicht mehr, oder doch?


Dies alles ist schon eine Weile her Jemand kommtich weiß nur nicht wer?
Leider, ich erkenn sie nicht,
doch ein Strahlen umhüllt ihr Gesicht.

Sie setzt sich her, ganz nah zu mir
„Hallo Vater, wie geht es dir?“
Wer ist diese Frau, was soll ich sagen?
Soll ich sie nach dem Namen fragen?

Ich schäm mich so, weiß nicht mehr weiter
Angst und Panik sind meine Begleiter.
Fang an zu schreien und zu schlagen
Und sie dann davonzujagen.

Nun frag ich mich: Was war da noch?
Ich weiß es nicht mehr, oder doch?


Zuerst einmal das Positive, dass ich grün markiert habe. Diese immer wiederkehrende Formulierung gefällt mir, da sie durch die häufige Wiederholung die Verzweiflung, Ratlosigkeit und Unwissenheit des lyrischen Ichs verdeutlicht. Hier bekomme ich emotionale Eindrücke des lyrischen Ichs.

Rot markiert sind die Fehler, zumindest in meinen Augen. Denn das lyr. Ich war ja ein großer, starker Mann, doch da du in Vers 2 wieder ins Präsens gehst und der Mann ja doch alles kann, ist er es doch auch noch. Der Zeitenwechsel irritiert mich.
Dann noch die Punkte: Warum kein Komma?
Grammatisch ist der Text jedoch solide!

Und jetzt zu Blau, Ausdruck und Stil: Die Stelle mit Hammer und Kelle, da dachte ich sofort an einen Handwerker. Aber die Bedeutung dieser Stelle ist mir noch nicht ganz klar.
Auch fällt mir auch, dass dein Stil durch viele Füllwörter wie "nun" oder "dies" leidet. Das wirkt dann irgendwie ein wenig gestelzt.
Angst und Panik: Ist doch fast dasselbe, wieso schreibst du es gleich zweimal hintereinander?

Die Stelle: Leider, ich erkenn sie nicht. Die finde ich irgendwie so plump formuliert, wo man doch an dieser Stelle die innere Unwissenheit und Verzweiflung so gut hätte deutlich machen können.

Ingesamt muss ich sagen, dass die Thematik in deinem Gedicht sehr interessant ist, doch irgendwie fehlen mir die Bilder, die ein Gedicht ausmachen. Dadurch fällt mir ein interpretieren schwer, da es irgendwie nichts zu interpretieren gibt. Ein Gedicht soll doch zum Nachdenken anregen, doch hier habe ich irgendwie alles schon auf dem Silbertablett serviert. Auch von den Gefühlen des lyrischen Ichs bekommt man nicht viel mit, lediglich wie er dann "ausrastet", wobei ich diese Reaktion wirklich sehr drastisch finde. Ich hätte es spannend gefunden, wie ein Gespräch der beiden aussieht. Wink

Nun zu Form und Stil: Erst einmal fehlt mir in deinem Gedicht ganz klar ein Muster. Mir scheint es, als hättest du krampfhaft versucht, Reime zu finden. Dadurch sind viele Formulierungen unschön und stilistisch etwas in die Hose gegangen. Auch die Metrik und Rhythmik fehlen in deinem Gedicht fast gänzlich. Schade, wie gesagt, die Idee finde ich wirklich klasse, jedoch ist sie schwach ausgearbeitet.  Sad  

Aber lass dich nicht von meiner Kritik demotivieren. Schreib ruhig wieder was Feines, ich lese es auch gerne wieder durch  
 Wink

LG

Virane


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Harald
Geschlecht:männlichFlachmann-Preisträger

Alter: 71
Beiträge: 5234
Wohnort: Schlüchtern


BeitragVerfasst am: 05.09.2012 13:30    Titel: Re: Oder doch? Antworten mit Zitat

Hallo Virane, hallo Marie,

ich finde die ersten drei Strophen vom  Inhaltlichen her stimmig ...

hennenski hat Folgendes geschrieben:
Mit Herz und Hand war ich zu Stelle
Auch mit Hammer und mit Kelle.
Nun frag ich mich: Braucht man mich noch?
Ich weiß es nicht mehr, oder doch?


... hier, in der dritten, erkennt das LI dass das selbstverständliche "zur Stelle sein", wenn andere riefen, wohl auch nicht mehr möglich ist, passt also zu den ersten beiden.

Alle drei so gesetzt, das fände ich gut:



Ich war ein großer starker Mann
so einer, der fast alles kann.
Nun frag ich mich:
Bin ich es noch?
Ich weiß es nicht mehr,
oder doch?

Wer Rat suchte, er kam er zu mir
"Ja selbstveratändlich helf ich dir!"
Nun frag ich mich:
Kann ich das noch?
Ich weiß es nicht mehr,
oder doch?

Mit Herz und Hand war ich zu Stelle
wie auch mit Hammer und mit Kelle.
Nun frag ich mich:  
Braucht man mich noch?
Ich weiß es nicht mehr,
oder doch?

Die nächste Strohe stelle ich mal völlig um, als Anhaltspunkt, wie man es metrisch gestalten könnte.

hennenski hat Folgendes geschrieben:
Dies alles ist schon eine Weile her
Jemand kommt…ich weiß nur nicht wer?
Leider, ich erkenn sie nicht,
doch ein Strahlen umhüllt ihr Gesicht.


Wie lange ist das nun schon her?
Es kommt Besuch, ich weiß nicht wer ...
Oh,
schade,
ich erkenn sie nicht,
die Frau mit strahlendem Gesicht.

 Wink


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Harald

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BeitragVerfasst am: 05.09.2012 13:41    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Harald,

Eine sehr interessante Form die du da vorschlägst. Ich habe es für mich nun einmal laut gelesen und ich muss sagen, dass du gute Arbeit geleistet hast. Insbesondere die Länge der Zeilen und die rhythmischere Darstellung erleichtern das Lesen ungemein.

Besonders gut gefällt mir dein verwendeter Trochäus. Seine hämmernde Wirkung passt gut zu der inneren Zerissenheit des lyr. Ichs.

LG

Virane


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hennenski
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BeitragVerfasst am: 05.09.2012 14:10    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

@Virane

danke für deine ausführliche Kritik.

"Aber lass dich nicht von meiner Kritik demotivieren. Schreib ruhig wieder was Feines, ich lese es auch gerne wieder durch "

Deine Kritik demotiviert mich nicht, sie spornt mich an Very Happy

Deine Skepsis gegenüber dem Zeitenwechsel in der ersten Strophe kann ich nicht ganz nachvollziehen.

"Mit HAmmer und mit Kelle" ist so gemeint, dass der Mann auch handweklich geschickt und hilfsbereit war, dies nun aber auch nicht mehr kann.


"Die Stelle: Leider, ich erkenn sie nicht. Die finde ich irgendwie so plump formuliert, wo man doch an dieser Stelle die innere Unwissenheit und Verzweiflung so gut hätte deutlich machen können. "

Mit dieser Stelle bin ich selbst auch nicht zufrieden.....da werde ich mir sicher noch etwas anderes einfallen lassen

Auch die anderen Punkte, die du angeschnitten hast, werde ich nochmal überdenken.

Lg Marie
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hennenski
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BeitragVerfasst am: 05.09.2012 14:15    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

@ Harald

Mir gefällt es sehr gut, wie du die Strophen gesetzt hast. Und auch die vierte Strophe ist nun viel schöner. DAnke. Ich seh, ich muss/kann/darf noch viel lenren  Very Happy

Jetzt werde ich mich daran machen, die letzten Strophen umzuarbeiten....mal schauen, was dabei rauskommt.

Lg Marie
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Virane
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BeitragVerfasst am: 05.09.2012 14:24    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Marie,

Das mit dem Ansporn wollte ich doch hören  Wink Schließlich ist das Forum doch letztlich dazu da, sich zu verbessern  Cool

Das mit dem Zeitenwechsel: Konnte er es oder kann er das jetzt noch? So ähnlich war das nämlich von mir gemeint

Nun wird mir die Stelle mit Hammer und Kelle (Wow, sogar das reimt sich  Laughing ) auch klarer. Bei der Kelle habe ich irgendwie erstmal an die Kochkelle gedacht, nicht an die Handwerkerkelle Laughing

Du hast Potenzial, und wenn die Technik stimmt, kann man da Tolles von dir erwarten  Wink

LG

Virane


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hennenski
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BeitragVerfasst am: 05.09.2012 14:35    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

@ Virane

Er kann es nun nicht mehr.... jetzt ist es mir auch aufgefallen, korrekterweise müsste der 2. Vers auch in der Vergangenheitsform geschrieben werde.

"Du hast Potenzial, und wenn die Technik stimmt, kann man da Tolles von dir erwarten "

Vielen Dank!!

Lg Marie
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BeitragVerfasst am: 05.09.2012 14:39    Titel: Re: Oder doch? Antworten mit Zitat

hennenski hat Folgendes geschrieben:


Ich war ein großer starker Mann
einer, der fast alles kann.


Setzen wir einfach im Geist das dazu >>

Ich war ein großer starker Mann
so einer wie der, der fast alles kann.

 Wink


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BeitragVerfasst am: 13.09.2012 09:04    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Sooo....nun die überarbeitete Version. Die letzten Strophen habe ich inhaltlich gleich belassen, nur anders gesetzt (Danke Harald!)

Kritik oder Verbesseungsvorschläge immer erwünscht!!

Lg Marie

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Oder doch?


Ich war ein großer, starker Mann
so einer, der fast alles kann.
Nun frag ich mich:
"Bin ich es noch?"

Ich weiß es nicht mehr

oder doch?


Wer Rat suchte, er kam er zu mir
"Ja selbstverständlich helf ich dir!"
Nun frag ich mich:
„Kann ich das noch?“

Ich weiß es nicht mehr,

oder doch?


Mit Herz und Hand war ich zu Stelle
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Nun frag ich mich:
„Braucht man mich noch?“

Ich weiß es nicht mehr,

oder doch?


Wie lange ist das nun schon her?
Es kommt Besuch, ich weiß nicht wer...
Oh, schade,
ich erkenn sie nicht,
die Frau mit strahlendem Gesicht.


Sie setzt sich her, ganz nah zu mir
„Hallo Vater, wie geht es dir?“
Wer ist diese Frau?
Was soll ich sagen?
Soll ich nach dem Namen fragen?


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