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Lektor hat Fehler übersehen und gemacht <- Normal ?

 
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Capri
Geschlecht:männlichSchreiberassi


Beiträge: 41



BeitragVerfasst am: 21.08.2012 06:57    Titel: Lektor hat Fehler übersehen und gemacht <- Normal ? eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo,

mein Lektor hat mein 500 Seiten Buch durchgearbeitet und es mir dann als fertig abgegeben. Beim Durchsehen musste ich feststellen, dass das Manuskript mehrere Fehler enthielt die der Lektor entweder übersehen hat oder auch selbst gemacht hat. Der Lektor ist ein Verbandslektor, also nicht irgend ein Bekannter von mir oder so.

Meine Frage ist nun:
Würdet ihr das als normal bezeichnen oder ist das unakzeptabel?
Kann ja sein, dass dies im Lektoratsbetrieb normal ist.

Der Lektor hat gutes Geld bekommen und eine Arbeit abgeliefert die nicht 100%tig ist - finde ich nicht OK. Was meint Ihr dazu?
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Melanie
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BeitragVerfasst am: 21.08.2012 07:02    Titel: Antworten mit Zitat

Das Schreiben und Lektorieren ist ein Handwerk. Wenn jemand da eine Arbeit anbietet, für die er bezahlt wird, muss die zufriedenstellend erledigt werden.
Wenn mein Mann als Malermeister die Wand bei Familie Müller dunkelgrün streicht, obwohl sie sie hellgrün haben wollten, dann muss er nochmal ran und seinen Fehler zum Selbstkostenpreis korrigieren.
Das ist vielleicht ein etwas platter Vergleich, aber im Grunde sehe ich es in deinem Fall genauso. Du hast eine Dienstleistung in Auftrag gegeben, dafür bezahlt und somit das Recht erworben, ein Ergebnis zu erhalten, dass dich zufriedenstellt.


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Mark Twain
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KeTam
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Das goldene Gleis Ei 1
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BeitragVerfasst am: 21.08.2012 07:03    Titel: Re: Lektor hat Fehler übersehen und gemacht <- Normal ? Antworten mit Zitat

Capri hat Folgendes geschrieben:


Der Lektor hat gutes Geld bekommen und eine Arbeit abgeliefert die nicht 100%tig ist - finde ich nicht OK. Was meint Ihr dazu?


Ich finde das nicht ok. Wenn du ihn schon dafür bezahlt hast, dass er dein Manuskript lektoriert, sollte er das schon so gut wie möglich machen.
Wenn er sogar Fehler "übersehen" hat, die du selbst schon siehst, finde ich das ziemlich krass.

Lg, KeTam.
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Capri
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BeitragVerfasst am: 21.08.2012 07:10    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Vor allem kann es ja auch sein, dass mir nicht alles aufgefallen ist - dafür hatte ich ja den Lektor genommen, damit der alles richtig macht.

Ich bin echt sauer aber das bringt ja nichts. Das ist echt ärgerlich, zumal der Lektor immer auf distanziert tut, ihr kennt ja sicher solche Leute, die legen sich so eine Art zu, um weniger angreifbar zu sein. Ist schwierig damit umzugehen.

Nun muss ich gute Miene zum bösen Spiel machen... Crying or Very sad Evil or Very Mad  Cool
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Melanie
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BeitragVerfasst am: 21.08.2012 07:13    Titel: Antworten mit Zitat

Gibt es denn etwas Schriftliches, auf dem in irgendeiner Weise steht, was er angeboten hat- das Lektorat nämlich?
Eine Rechnung für den Auftrag, den er für dich erledigt hat?


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Das_Krimisyndikat
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BeitragVerfasst am: 21.08.2012 07:18    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe keine Erfahrung mit einem Lektorat.
Aber ich denke, dass es bei 500 Seiten durchaus möglich ist "etwas zu übersehen". Das bedeutet allerdings nicht, dass keine Nachbesserung erfolgen sollte. Zumindest sollte man darüber sprechen, denn wenn es sich um logische Abläufe handelt, kann es ja Gründe für ein solches Verhalten geben. Vielleicht ist es aus Sicht des Lektors ja gar kein Fehler...


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Gruß
Das_Krimisyndikat


"Freude ist die einfachste Form der Dankbarkeit." (Karl Barth, Schweizer Theologe, 1886-1986)
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Capri
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BeitragVerfasst am: 21.08.2012 07:19    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

laliluna hat Folgendes geschrieben:
Gibt es denn etwas Schriftliches, auf dem in irgendeiner Weise steht, was er angeboten hat- das Lektorat nämlich?
Eine Rechnung für den Auftrag, den er für dich erledigt hat?


Ja. Ich muss mich halt mit ihm einigen - ich will ja keinen Rechtsstreit führen. Das Ding ist, ich kann mir keinen weiteren Lektor nehmen und habe jetzt keine Sicherheit mehr, ob das Manuskript fehlerfrei ist. Darum geht es halt.

Das ist halt das Problem, wenn man einen Lektor noch nicht kennt dann ist die erste Arbeit immer ein Risiko.

Wenn ich seinen Namen im Internet nennen würde, wäre er erledigt aber ich will ja keine Konfrontation, sondern mir geht es um eine gute Arbeit am Manuskript. Eigentlich müsste der das ganze Manuskript noch mal durchlesen.
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KeTam
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BeitragVerfasst am: 21.08.2012 07:23    Titel: Antworten mit Zitat

Capri hat Folgendes geschrieben:


Nun muss ich gute Miene zum bösen Spiel machen... Crying or Very sad Evil or Very Mad  Cool


So ein Quatsch! ich will gar nicht wissen, was du dafür bezahlt hast,
aber ich würde da ordentlich Druck machen. Gib doch nicht gleich auf, es ist doch dein geld, das jetzt futsch ist!
Falls dieser Lektor wirklich schlampig gearbeitet hat, hat er ja auch einen Ruf zu verlieren. Mich wundert das sehr.
Stell doch mal eine kleine Passage des Manuskripts ins Forum, dann kann man sich ein Bild über die Fehler machen.

Lg,KeTam.
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KeTam
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BeitragVerfasst am: 21.08.2012 07:28    Titel: Antworten mit Zitat

Capri hat Folgendes geschrieben:

 Eigentlich müsste der das ganze Manuskript noch mal durchlesen.


Na gut, dann sage ihm das. Mach es schriftlich und gebe ihm eine Frist zum beseitigen der Mängel.Wenn er diese nicht einhält, dann lasse es einen anderen machen und stelle es dem "bösen" Lektor in Rechnung.

Auf dem Bau ist das so, und ein Manuskript ist doch auch nichts anderes als eine große Textbaustelle...(Späßle!).
 
Im Ernst, lass dich nicht so über den Tisch ziehen!
Viel Erfolg!

Lg,KeTam.
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Capri
Geschlecht:männlichSchreiberassi


Beiträge: 41



BeitragVerfasst am: 21.08.2012 07:28    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

KeTam hat Folgendes geschrieben:
Capri hat Folgendes geschrieben:


Nun muss ich gute Miene zum bösen Spiel machen... Crying or Very sad Evil or Very Mad  Cool


So ein Quatsch! ich will gar nicht wissen, was du dafür bezahlt hast,
aber ich würde da ordentlich Druck machen. Gib doch nicht gleich auf, es ist doch dein geld, das jetzt futsch ist!
Falls dieser Lektor wirklich schlampig gearbeitet hat, hat er ja auch einen Ruf zu verlieren. Mich wundert das sehr.
Stell doch mal eine kleine Passage des Manuskripts ins Forum, dann kann man sich ein Bild über die Fehler machen.

Lg,KeTam.


Ich meinte damit ja nicht, dass ich nichts dagegen tun werde, sondern das ich freundlich bleiben muss obwohl ich ärgerlich bin. Alles andere wäre ja auch hinderlich und würde alles nur noch schwerer machen. Die Fehler kann ich jetzt nicht hier reinstellen, kann ja sein er liest mit und ich denke das ist dann nicht förderlich.
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Melanie
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BeitragVerfasst am: 21.08.2012 07:29    Titel: Antworten mit Zitat

Nein, keine Passage von dem Fehler eines Anderen einstellen! das geht nicht, und auch keinen Namen nennen.
Hier ist lediglich etwas passiert, das vom Anbieter selbst korrigiert werden muss!
Ich bezahle für eine leistung eines Anbieters, der damit wirbt gute Arbeit fehlerfrei und zuverlässig zu erledigen. (davon gehe ich jetzt aus)
Diese Arbeit ist anhand "messbarer Daten" nicht korrekt gelaufen, es sind Fehler aufgetreten. Es ist nicht Capris Aufgabe, die bezahlte Wort für Wort zu korrigieren, dann hätte er es gleich selbst machen können.
Ein Rechtsstreit muss natürlich nicht sein, aber meiner Meinung nach ist die Sachlage völlig klar.
Capri, da musst du dich mit deinem Lektor auseinandersetzen und nach einer Lösung suchen. Denn er hat schlicht nicht  daseingehalten, was er dir verkauft hat.


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KeTam
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BeitragVerfasst am: 21.08.2012 07:33    Titel: Antworten mit Zitat

Nein, ich meinte nicht mit Namen.
Aber ja, capri, setze dich mit diesem Lektor noch mal auseinander.
Hast du schriftlich bekommen, in wie fern er das Manuskript bearbeitet?
Steht irgendwo, was er anbietet?
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Das_Krimisyndikat
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BeitragVerfasst am: 21.08.2012 07:36    Titel: Antworten mit Zitat

Capri hat Folgendes geschrieben:
KeTam hat Folgendes geschrieben:
Capri hat Folgendes geschrieben:


Nun muss ich gute Miene zum bösen Spiel machen... Crying or Very sad Evil or Very Mad  Cool


So ein Quatsch! ich will gar nicht wissen, was du dafür bezahlt hast,
aber ich würde da ordentlich Druck machen. Gib doch nicht gleich auf, es ist doch dein geld, das jetzt futsch ist!
Falls dieser Lektor wirklich schlampig gearbeitet hat, hat er ja auch einen Ruf zu verlieren. Mich wundert das sehr.
Stell doch mal eine kleine Passage des Manuskripts ins Forum, dann kann man sich ein Bild über die Fehler machen.

Lg,KeTam.


Ich meinte damit ja nicht, dass ich nichts dagegen tun werde, sondern das ich freundlich bleiben muss obwohl ich ärgerlich bin. Alles andere wäre ja auch hinderlich und würde alles nur noch schwerer machen. Die Fehler kann ich jetzt nicht hier reinstellen, kann ja sein er liest mit und ich denke das ist dann nicht förderlich.


Richtig so. Es geht nicht um die Person, sondern um die Sache! Das Ding muss sachlich geregelt werden. Ansonsten gibt das nur Konflickte, weil jeder beleidigt ist und auf Konfrontation aus ist. Dann wird das alles eh nichts...

Ich würde einen Termin machen, das Manuskript mitnehmen und sagen:"Können Sie mir das bitte erklären, ich verstehe hier ein paar Dinge nicht!".
Schon seid ihr in einer schönen sachlichen Diskussion und alles kann geklärt werden. Wie gesagt, könnte ja sein, dass es Gründe gibt, die du einfach nicht siehst/kennst.


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Gruß
Das_Krimisyndikat


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MosesBob
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BeitragVerfasst am: 21.08.2012 07:41    Titel: Antworten mit Zitat

Um was für Fehler handelt es sich überhaupt? Rechtschreibung, Grammatik, logische Fehler, ... ? Und wie viele Fehler sind "mehrere"?

Ist das der hier? Laughing


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Das Leben geht weiter – das tut es immer.
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Schreibmaschine
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Beiträge: 537



BeitragVerfasst am: 21.08.2012 07:57    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Ist das der hier? Laughing

Looooool

Wie schon erwähnt, ist Lektorieren ein Handwerk. Man muss es lernen. Es gibt leider relativ viele schwarze Schafe in der Branche. Ich habe da auch schon unglaubliche Dinge von Kollegen gehört. Auch anderen wurden schon Fehler (insbesondere im Bereich Rechtschreibung und Grammatik) eingebaut. Gott sei Dank, sieht man Veränderungen ja via Track Changes im Dokument. Aber dennoch sollte ein Lektor ja eigentlich helfen und nicht noch Probleme verursachen. Zumal der Verlag oder eben ein Autor sehr viel Geld dafür zahlt und in der Regel selbst nicht alle Schreibregeln kennt.
Umgekehrt soll es aber auch Autoren geben (oder auch Kleinverlage), die meinen, für 300 Euro oder weniger einen guten Lektor zu bekommen. Lol

Ich habe ja damit nichts zu tun, da sich meine Verlage darum kümmern, aber wenn ich selbst für das Lektorat eines Buch zahlen würde und für ein sagen wir mal 80.000 Wörter-Manuskript weniger als 500 Euro verlangt würde, dann würde mich das schon misstrauisch machen. Es sei denn mir wäre der Lektor empfohlen worden.

Damit will ich nicht sagen, dass teuer gleich gut ist. Mir ist ein Fall bekannt, bei dem der Lektor für ein 60.000 Wörter-Manuskript 1200 Euro wollte und Fehler eingebaut hat.

Die Frage ist ja auch, ob man einen Lektor oder einen Korrektor sucht. Da unterscheiden sich die Preise ja auch noch mal enorm.

Zu deinem Fall, Capri: Je nachdem wie viel du dem (sog.) Lektor gezahlt hast, solltest du u.U. dein Geld zurück verlangen. Zur Rede stellen würde ich ihn auf jeden Fall.

Und noch eine Sache: Ich kann mir nicht vorstellen, dass man beim Lektorenverband eine Aufnahmeprüfung machen muss.  Wink
Mit anderen Worten: Ich denke nicht, dass das viel aussagt.
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Melanie
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BeitragVerfasst am: 21.08.2012 08:04    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Ist das der hier?

oh


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KeTam
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BeitragVerfasst am: 21.08.2012 08:34    Titel: Antworten mit Zitat

laliluna hat Folgendes geschrieben:
Zitat:
Ist das der hier?

oh


Schliesse mich mit dem "oh" an...
Capri, ich meins nicht böse, aber bitte befrage doch das nächste mal deinen Verstand!
Ich drücke dir aber die Daumen, dass du dich mit dem Lektor einigen kannst!

Lg,KeTam.
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Harald
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BeitragVerfasst am: 21.08.2012 08:52    Titel: Antworten mit Zitat

Hi,

Capri hat Folgendes geschrieben:

Ja, das stimmt was Du sagst. Als ich mich für einen Lektor entschieden habe, war mir wichtig das er sich für mein Thema wirklich interessiert, weil er aus meiner Sicht auch Spaß an der Arbeit haben sollte. Denn wenn man keinen Spaß hat, dann ist man auch nicht so gut wie man sein könnte.

Welchen Lektor ich wählte war für mich eine wichtige Entscheidung und so befragte ich dann das I-Ging. Das I Ging ist übrigens das älteste Buch Chinas. Es wurde im Jahre 175 n. Ch. auf Befehl des chinesischen Kaisers auf 64 riesigen Platten buchstäblich in Stein geschlagen. Es hat mich noch nie enttäuscht.

Als Antwort bekam ich vom Orakelbuch folgendes:

Des Kleinen Übergewicht. Gelingen.
Fördernd ist Beharrlichkeit.
Man mag kleine Dinge tun, man soll nicht große Dinge tun.
Der fliegende Vogel bringt die Botschaft:
"Es ist nicht gut, nach oben zu streben,
es ist gut, unten zu bleiben. Großes Heil !


Mit anderen Worten:
Der Lektor ist gut aber rede ihm nicht in seine Arbeit rein, sonst gibt es Probleme.


Also ich würde als Erstes das Orakelbuch schrotten ...


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Harald

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Gast







BeitragVerfasst am: 21.08.2012 09:14    Titel: Antworten mit Zitat

Für ein Korrektorat liegt m.W. die Grenze bei einem Fehler auf vier Normseiten. (Warum? Weil auch Korrektoren Menschen sind, also zumindest die meisten, und fehlerfrei gibt es nicht)

Für ein Lektorat wird dieser Schnitt nicht zu halten sein - hier steht ja vor allem der Grundbau des Textes im Vordergrund. Demzufolge muss sich, will man oben genannten Schnitt erreichen, dem Lektorat ein Korrektorat anschließen. Das kann eine zweite Person sein, oder aber eine zweite Lsg. des urspr. Lektors.

Mir ist schon klar, dass es in der Praxis etwas anders ausschaut, von wegen mehrere Schritte usw.  Bitte nicht vergessen, bevor der Lektor ob übersehener Kommata gelyncht wird - der Grundzustand des Manuskripts spielt ebenfalls eine Rolle - je mehr Fehler korrigiert werden müssen, desto eher kommt es zum Übersehen.

Und noch was: macht euch den Spaß, schnappt euch ein Skript, egal woher (zur Not nehmt eines von Neobooks) und korrigiert - und dann rechnet euren Stundenlohn aus. Und dann versucht nen Malermeister für den selben Stundenlohn zu bekommen lol2

Ich frotzel, weil hier so ein wenig durchklingt 'für das viele Geld' - Lektorat/Korrektorat ist harte Arbeit und selbst die 'horrenden' 4 Euro pro Normseite (Pi mal Daumen) vor Steuern und Sozialabgaben von Schreibmaschine - sind, je nach Zustand des Manuskripts, kein Lohn sondern Schmerzensgeld.

hmm
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Capri
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Beiträge: 41



BeitragVerfasst am: 21.08.2012 09:59    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

KeTam hat Folgendes geschrieben:
laliluna hat Folgendes geschrieben:
Zitat:
Ist das der hier?

oh


Schliesse mich mit dem "oh" an...
Capri, ich meins nicht böse, aber bitte befrage doch das nächste mal deinen Verstand!
Ich drücke dir aber die Daumen, dass du dich mit dem Lektor einigen kannst!

Lg,KeTam.



Finde ich schon ein starkes Stück mir Dummheit vorzuwerfen. Wenn Du keine Ahnung vom I-Ging hast, solltest Du Dich gar nicht dazu äußern, das gilt auch für die anderen. Natürlich war es gut dem Lektor nicht reinzureden, weil er sowieso schon ein Kompetenzproblem hat.

Außerdem geht es hier nicht um das I-Ging sondern um Fehler im Text, das I-Ging wird doch nur benutzt um sich über mich lustig zu machen. Schönen Dank aber auch.
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KeTam
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Alter: 44
Beiträge: 6761

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BeitragVerfasst am: 21.08.2012 10:04    Titel: Antworten mit Zitat

Capri hat Folgendes geschrieben:
KeTam hat Folgendes geschrieben:
laliluna hat Folgendes geschrieben:
Zitat:
Ist das der hier?

oh


Schliesse mich mit dem "oh" an...
Capri, ich meins nicht böse, aber bitte befrage doch das nächste mal deinen Verstand!
Ich drücke dir aber die Daumen, dass du dich mit dem Lektor einigen kannst!

Lg,KeTam.



Finde ich schon ein starkes Stück mir Dummheit vorzuwerfen....das I-Ging wird doch nur benutzt um sich über mich lustig zu machen. Schönen Dank aber auch.


Entschuldigung, capri, ich wollte dir sicher nicht vorwerfen, du wärest dumm. Tut mir leid, dass es so angekommen ist.
Es war in diesem Zusammenhang halt lustig, das mit dem I-Ging.

Ich verstehe, dass du jetzt nicht noch gebrauchen kannst, dass sich hier jemand über dich lustig macht.

Nochmal: Entschuldigung!!

Liebe Grüße,KeTam.
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Harald
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BeitragVerfasst am: 21.08.2012 10:12    Titel: Antworten mit Zitat

Das mit dem Orakelbuch war ich ...

Und nun mal ganz ehrlich, das, was du da als "Orakel" stehen hast sind Allgemeinplätze, die du in jedem Horrorskop auch findest, nur in fernöstlicher Ausdrucksweise und wie von einer automatischen "Übersetzungsmaschine" geschrieben, erinnert sehr stark an die fernöstlichen Gebrauchsanweisungen in "deutsch"

(Statt: ... wenn das Gerät einen starken Schlag erhalten hat ... >>
"Gerät wenn hat  bekommen  einen monumentalen Klopfer sofort geben in Intensive station ...")


 Wink


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Harald

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