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Dieses Werk wurde für den kleinen Literaten nominiert Kilian Bachmann


 
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crim
Geschlecht:männlichsex, crim & rock'n'roll


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Die lange Johanne in Gold Lezepo 2015
Pokapro und Lezepo 2014 Pokapro VII & Lezepo V



Lustigster Beitrag

Originellster Handlungsstrang

BeitragVerfasst am: 31.07.2012 17:06    Titel: Kilian Bachmann eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Kilian Bachmann

Der beste Moment in Kilian Bachmanns Leben machte ihn misstrauisch.

Ihre Wimper hatte mit einem Schmetterlingsschlag seine Brust gekitzelt und das gehauchte „Ich liebe Dich“ umriss noch immer die Konturen eines Richtung Bauchnabel rinnenden Tröpfchens, als ihm klar wurde, dass hier irgendwas nicht stimmen kann.

Noch nie gesagte, lang ersehnte Worte im letzten orangefarbenen Abendlicht eines Maitages und Kilian Bachmann ahnte es.

Laura lag auf ihm.
Im einen Moment strich er durch ihr Haar, im nächsten packte er sie an diesen Schultern, die ihm schon immer unwirklich vorgekommen waren. Bei ihrem Strandspaziergang hatten sich Lauras Schulterblätter in einem zu melodischen Takt bewegt und zu spielerisch war sie in die Brandung hinein- und hinausgelaufen.
Er hatte den besten Moment seines Lebens beinahe aus ihren Augen lesen können - eine Prophezeiung, die sich nur kurze Zeit später erfüllt hatte - und nun tat sich vor Kilian Bachmanns Verstand die totale Unmöglichkeit seiner Situation auf.

Da war ein sanfter Hauch, eine einzelne Träne und die drei kleinen Worte nach ihrem Akt am menschenleeren Strand, als die Sonne gerade den Horizont berührte.

Schlechte Poeten hätten so gefickt, aber nicht er, Kilian Bachmann, schwülstige Romantiker hätten sich so ihre Liebe gestanden, nicht er, Kilian Bachmann.

Sein eigener Name kam ihm in diesem Moment schlecht gewählt vor.

Voller Erwartung schauten ihn Lauras blauen Augen an und der sanft verwischte Lidschatten unterstützte nur Kilians Vermutung, die zur unumstößlichen Sicherheit wurde, als er begriff, dass sie keinen Nachnamen hatte.

 „Scheiße, es gibt uns nicht!“
„Was?“
„Es gibt uns nicht!“
„Kilian? Das ist wirklich nicht-“
„- der Moment für einen deiner blöden Witze, ich weiß. Ich weiß und das ist einfach nur ganz schlechter Stil.“, sagte der endgültig überzeugte Mittvierziger und ließ seinen Kopf herabsacken.
„Was?“
„Dialoge unterbrechen, Anfängerfehler! So spricht niemand und selbst wenn, es überfordert die meisten.“
„Was?“
Kilian Bachmann schob Laura von sich, stand auf und zog sich hastig sein Hemd über. Er murmelte nur: „Dreimal was, dreimal was.“
„Erklärst du mir jetzt bitte mal, was mit dir los ist.“
„Dreimal was!“
„Was?“
„Viermal, gottverdammt! Ich hätt's schon längst weggelegt!“
„Gut, jetzt beruhige dich erstmal und dann erklärst du mir ganz langsam, was in dich gefahren ist.“
„Natürlich.“, meinte Kilian Bachmann und lief beinah über vor Süffisanz. „Natürlich erkläre ich dir was hier vorgeht. Das muss ich ja, weil er noch nie 'ne glaubwürdige Frau geschrieben hat. Lässt sie immer nur was, was, was sagen und nichts verstehen und überhaupt, schau dich mal an, Laura! Blonde Haare, blaue Augen, naiv, wahrscheinlich lässt er dich gleich wieder anfangen zu weinen ...“

Doch Laura runzelte nur die Stirn, sagte: „Du hast den Verstand verloren.“

Die Art, wie sie es sagte, ließ Kilian aufhorchen. Eine trockene Feststellung, nicht mehr, vielleicht bestand Hoffnung.

„Gut, Laura, kam dir heute nichts komisch vor?“
„Nein, es war perfekt, bis- “
„Das ist es ja.“, fuhr er dazwischen. „Weißt du, was ich gefühlt habe?"
"Glück, vielleicht, Kilian?"
"Einen sanften Hauch!“
„Ah, ja ...“
„Und davor, unsere Körper, die lagen unter wandernden Schatten und der Schweiß, das war nicht nur Schweiß, mehr eine zweite Haut, die uns vereint hat. Da wird es einem ja übel! Ich hoffe, das hat er gestrichen.“
„Gut, und er ist?“
„Der Schriftsteller!“
„Kilian, vielleicht bist du nur ein wenig überarbeitet.“,  sagte Laura mit einem Ton in der Stimme, der nur bedeuten konnte, dass sie sich nichts sehnlicher wünschte, doch er ging nur in die Hocke und breitete die Arme aus.
„Warte, sei still!“

Kilian Bachmann blickte sich um und horchte aufmerksam in die beginnende Nacht, während Laura die Augenbraue hob und nicht wusste, ob sie nun nicken oder den Kopf schütteln sollte.
„Ich wette, gerade hat er erklärt, dass ich Lektor bin, in irgendeinem eingeschobenen Nebensatz, oder noch schlimmer, mit einem ‚sagte der Lektor‘.“, sagte der Lektor.

„Wir sind also in einer Geschichte.“
„Ja, eindeutig.“
„Weil heute ein sehr schöner Tag war?“
„Nein, Laura, die Häuche, die Häuche, mal der Wind, mal ein Wispern.“
„Ich bezweifle, dass die Mehrzahl von Hauch, Häuche ist.“
„Das ist dem doch egal, die Figuren müssen gar nicht konsequent durchdacht sein - ein Lektor, der die Mehrzahl von Hauch nicht kennt - da redet der sich vor seinen Kritikern raus und meint, er habe das so gewollt, um mich menschlicher zu machen. Ich will mir gar nicht vorstellen, wie der die Satzzeichen setzt.“
„Fein, gehen wir mal davon aus, du hättest recht.“, meinte Laura und griff sich an den Nasenrücken. „Was bedeutet das?“

„Es gibt uns nicht!“
„Ja, aber darüberhinaus.“
„Darüberhinaus ist das hier kein Frisch, kein Fleisch. Der ist nie und nimmer verlegt, Laura, vielleicht vergammeln wir in irgendeiner Schublade mit all seinen lächerlichen Wünschen und Träumen. Mehr als 'nen guten Anfangssatz kriegt so einer nicht hin, glaub mir, ich kenne die Schreibe. Da brauch ich nichtmal drei Sätze lesen und das Ding landet in der Tonne. Der ist ein automatisiertes Ablehnungsschreiben. Wir können nur hoffen, dass er uns nicht in irgendein Forum postet.“
Ein kalter Schauer lief über Kilian Bachmanns Rücken.
Laura bemerkte, dass er sich schüttelte.
„Kilian, was hast du?“
„Kalter Schauer, Standardrepertoire. Ganz schwach. Wir können nur hoffen, dass ihm bald ein Ende einfällt.“

„Und was passiert dann mit uns?“
„Nichts, es passiert einfach nichts. Vielleicht schwafelt er noch ein bisschen von der Nacht und vom Strand und wie wir da so zusammen sitzen und das war's dann. Keine Moral, kein Mehrwert, der Leser wird enttäuscht, aber das hätte sich der Leser schon denken können, dass die ganze Sache auf nichts und wieder nichts hinausläuft, das tut es nie.“
„Kilian, Herr Gott, der Leser ist mir scheißegal, was wird aus uns?“

„Wir hören auf.“,
sagte Kilian Bachmann, der Lektor und bis zuletzt machte er sich Gedanken, als er nach einem weiteren Streit über das Ende der Geschichte, ein Stück weit von Laura entfernt am Strand saß und in die finsterer werdende Nacht über dem Meer hinausschaute. Laura war nämlich der Ansicht, nicht jede Geschichte müsse ohne Mehrwert enden, es gäbe auch Geschichten, die eine Botschaft bereit hielten, aber Kilian Bachmann wusste es besser.


Er wusste, dass die meisten ein gutes Ende durch zu viele Erklärungen oder zu verkastelte Sätze verschenkten, dass der letzte Absatz oft ein unnötiges Anhängsel war und dass, wenn es wirklich einmal eine Botschaft in einer Geschichte gab, sie viel zu offen ersichtlich da lag.
Nur einer Sache war sich Kilian Bachmann plötzlich unsicher. Nämlich, ob er wirklich in einer Geschichte gefangen war, denn Lauras Blicke verrieten ihm nichts. Wenn er eines über Geschichten wusste, dann, dass Blicke immer etwas verrieten.

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Deichgraf
Abc-Schütze

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Beiträge: 6
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BeitragVerfasst am: 31.07.2012 18:49    Titel: Antworten mit Zitat

Lieber crim,

das ist eine grandiose Idee und erinnert mich an einen alten Witz.
Hund und Katze langweilen sich an einem regnerischen Tag. Die Katze will den Hund aufheitern, indem sie ihm Gechichten erzählt, aber der Hund wird immer verdrossener. Als die Katze ihn fragt, ob ihm ihre Geschichten nicht gefallen, meint er: "Doch. Aber Tiere können nicht reden."
Natürlich ist deine Geschichte vertrackter und besser als dieser Witz. Du solltest unbedingt daran feilen.
Ich will nicht beckmessern, aber im zweiten Satz wäre "konnte" bestimmt besser als "kann". Und im dritten würde ich ein Komma vor das "und" setzen.
"Da waren (nicht: war) ein sanfter Hauch ..." Aber diese Kleinigkeiten lassen sich reparieren, und der Schluss ist richtig scharf.
Meine Stimme für den lustigsten Beitrag hast du jedenfalls. Aber er ist mehr als das.
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Gast







BeitragVerfasst am: 31.07.2012 19:24    Titel: Antworten mit Zitat

Guten Abend, Crim

Kaum zurück aus Rom, und (wieder mal) eine ziemlich gute Geschichte, das heisst, ich weiss nicht, ob sie gut ist, aber mir gefällt sie sehr.

crim hat Folgendes geschrieben:
Ein kalter Schauer lief über Kilian Bachmanns Rücken.
Laura bemerkte, dass er sich schüttelte.
„Kilian, was hast du?“
„Kalter Schauer, Standardrepertoire. Ganz schwach. Wir können nur hoffen, dass ihm bald ein Ende einfällt.“


Herrlich.

Und überhaupt. Die letzten Sätze, die Vorhersehbarkeit (oder doch nicht?) ... schön, wie du dich, uns, sie alle auf die Schippe nimmst, liebenswürdig, nur ein bisschen bissig, und deine Prota ... ach, ich mag sie smile

Gruss, erstmal
Lorraine
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Kätzchen
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Beiträge: 711
Wohnort: Katzenkörbchen


BeitragVerfasst am: 31.07.2012 20:05    Titel: Antworten mit Zitat

Klasse gefällt mir gut!
Ich möchte es garnicht zerhackstückseln, das wäre nicht richtig. So wie es steht, steht es gut - und ich glaube, ich könnte mir eine Scheibe davon abschneiden  Wink


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Aranka
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BeitragVerfasst am: 01.08.2012 00:13    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo crim,

habe gerade deine Geschichte gelesen und bin ganz begeistert, einmal von der witzigen Idee und dann von der kurzweiligen und intelligent witzigen Schreibe. Allein dein erster Satz!

Zitat:
Der beste Moment in Kilian Bachmanns Leben machte ihn misstrauisch.


Der hat etwas von der Qualität dieses Satzes:

Zitat:
Als Gregor Samsa eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachte, fand er sich in seinem Bett zu einem ungeheueren Ungeziefer verwandelt.  (Kafka/ Die Verwandlung)


Jedenfalls fiel mir dieser Satz ein, als ich deinen las, nicht aus inhaltlichen Gründen, sondern von der Wirkung her. Da ist der Leser hellwach und neugierig und mittendrin in der Geschichte. Wirklich gut.

Und die weiteren Sätze auch der Dialog enttäuschen nicht. Also doch mehr, als nur ein guter erster Satz.
Und der gute Schluss wird nicht durch einen verkastelten Satz verschenkt:


Zitat:
Wenn er eines über Geschichten wusste, dann, dass Blicke immer etwas verrieten.


Zu später Stunde sehr gerne gelesen. Gruß Aranka


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"Wie dahingelangen, Alltägliches zu schreiben, so unauffällig, dass es gereiht aussieht und doch als Ganzes leuchtet?" (Peter Handke)

„Erst als ihm die Welt geheimnisvoll wurde, öffnete sie sich und konnte zurückerobert werden.“ (Peter Handke)
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Rea
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BeitragVerfasst am: 01.08.2012 05:48    Titel: Re: Kilian Bachmann Antworten mit Zitat

Und ich hab's zu früher Stunde sehr gern gelesen! :lop:

crim hat Folgendes geschrieben:
Wir können nur hoffen, dass er uns nicht in irgendein Forum postet.“

Welch ein Glück, dass er das doch getan hat!

Von Anfang bis Ende sehr flüssig zu lesen und jeder deiner Sätze macht Lust auf mehr. Ein paar RS-Fehler fallen zwar trotzdem auf, stören in diesem Fall aber nicht, einfach weil die Story so viel größer ist.
Nochmal drüberschauen solltest du zwar trotzdem, aber wie gesagt, das stört nur bedingt, macht's fast noch sympathischer und mir fällt gerade auf, dass dies hier vermutlich der erste, jemals von mir gelesene Text ist, bei dem ich es für möglich halte, dass die Fehlerchen bewusst geschrieben wurden - immerhin handelt es sich hier laut Kilian ja um einen recht unfähigen Autoren ... *grübel*

Dein letzter Satz ist super, ich mag Geschichten mit offenem Ende - wäre ein gutes Sinnbild für all die vielen Situationen im Leben, in denn man sämtliche Möglichkeiten hat, sie aus den unterschiedlichsten Gründen aber einfach nicht zu nutzen weiß.

Viel besser hätte dieser Tag nicht beginnen können, DANKE, ich steh jetzt auf.

Viele Grüße,
Rea


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Deichgraf
Abc-Schütze

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BeitragVerfasst am: 01.08.2012 06:32    Titel: Antworten mit Zitat

Bitte nicht böse sein, Rea, aber es handelt sich um einen Autor, nicht um einen Autoren. Nein, ich bin kein Oberlehrer, aber bei der Bezeichnung der eigenen Tätigkeit sollte man genau sein.
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Rea
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BeitragVerfasst am: 01.08.2012 07:34    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Deichgraf,

nö, bin ich nicht böse drüber (nur bisschen erstaunt, dass Kommentare kommentiert werden) - bilde den Akkusativ dieses Wortes schon ewig falsch und durch deine Rückmeldung steigt die Chance, dass ich das in Zukunft nicht mehr tue, doch ganz beachtlich. Liest man einfach so oft falsch, dass es richtig geschrieben fast schon wieder verkehrt klingt. wink

Liebe Grüße,
Rea


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crim
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BeitragVerfasst am: 01.08.2012 08:15    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Wow, das ist ja ein gutes Feedback. Ich freue mich, dass der Text ankommt. Ich muss gleich zur Arbeit, deshalb lass ich erstmal nur ein Danke da und gehe gegen Abend nochmal einzeln auf die Kommentare ein.
LG
Crim
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crim
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BeitragVerfasst am: 01.08.2012 20:16    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hi Deichgraf,
die Hund-Katze-Geschichte finde ich lustig, kannte ich noch nicht. Und das beckmessern hilft mir sehr, ich bin in dieser Hinsicht leider betriebsblind. Vielen Dank für deinen Kommentar, die Ausbesserungen setze ich um und das Lob gefällt mir natürlich auch.

Hi Lorraine,
Ja, ich hab das Gefühl, wir lesen uns gegenseitig einfach gern. Ich mag die Prota irgendwie auch, aber ich kenne sie nicht gut genug. Sie hat mir beim Schreiben der Geschichte viel weniger von sich preisgegeben als dieser Kilian Bachmann.
Danke, dass du mich an deinen Gedanken mehr teilhaben lässt, als sie.

Hi Kätzchen,
zerhackstückeln, da hätte ich gar nichts dagegen, es steht in der Werkstatt, weil ich schon dachte, irgendetwas passt noch nicht recht, momentan wächst der Gedanke, dass es nur Details sein könnten, vielleicht ist es aber doch noch etwas anderes.

Hi Aranka,
es ist schön von dir gelesen zu werden.  Ich hatte selbst das Gefühl, dass der erste Satz passt, jetzt nicht in Richtung Qualität eines Kafka und ich bezweifle noch immer, dass das so gemeint war, aber ich hielt ihn auch für gut. Schön, dass er dir gefällt. Im übrigen macht mich auch der Rest deines Kommentars verlegen, ob des Lobs.

Und natürlich Rea,
da nimmt dann meine Verlegenheit unwirkliche Züge an. Ich danke dir. Hab die Fehler allerdings nicht bewusst gesetzt, sondern auf mein Talent vertraut, Fehler zu machen. Ich kann sie nämlich leider nicht abstellen. Ich bin mir allerdings ziemlich sicher, dass Kilian den Autor für unfähig halten würde, ich denke, er hält so ziemlich jeden für unfähig, außer Frisch vielleicht.

LG crim
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Papagena
rara avis


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Ei 8


BeitragVerfasst am: 01.08.2012 22:12    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo crim!

Ach, eigentlich kann ich mich nur Lorraine anschließen; genau das hätte auch ich sagen wollen smile ... aber Kommentare zu klauen -- ich fürchte, das ist schlechter Stil wink

Zitat:
„Dreimal was!“
„Was?“
„Viermal, gottverdammt! Ich hätt's schon längst weggelegt!“

Hier habe ich das erste Mal laut aufgelacht lol
Gefällt mir sehr gut, die Geschichte. Idee und Umsetzung.

Was Fehler betrifft: Der Punkt entfällt bei direkter Rede, wenn hinter den Anführungszeichen ein Komma für einen nachgestellten Redebegleitsatz folgt. Sprich:

Zitat:
„Wir hören auf“,
sagte Kilian Bachmann, ...


Fazit: sehr hübsch smile

Gruß
Papagena


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"Die Technik allein macht's nicht."
-Johnny Castle in Dirty Dancing-
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Gast







BeitragVerfasst am: 02.08.2012 12:08    Titel: Antworten mit Zitat

love

Ähm, ich habe eigentlich nix zu meckern - aber wenn du schrauben willst, dann vielleicht den Lektor bisschen deutlicher machen, der greift noch nicht ganz, und vielleicht sogar noch ein wenig entschlacken. Dann wirkt der Witz/Tempo noch mehr. Aber das ist nur son Minirestgefühl.

gefunden:
Zitat:
kein Frisch, kein Fleisch.

-r
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crim
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BeitragVerfasst am: 03.08.2012 09:44    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hi Papagena,
danke dir für die Rückmeldung. Es ist schön zu sehen, welche Stellen zünden und auch schön, noch ein Detail aufgezeigt zu bekommen, das ich verbessern kann und werde.

Hi auch debruma,
Ja, dass der Bachmann Lektor ist, das könnte wohl greifbarer gemacht werden. Bei der Temposache bin ich mir unsicher, ich hatte das Gefühl, der Text nimmt nach den ersten drei Absätzen ganz gut Fahrt auf und schneller wollte ich ihn nicht. Witze besser zu pointieren, das geht immer, ist allerdings die schwerste aller möglichen Aufgaben.
Das von dir als überzählig befundene “r“ ist aber alles andere als das. Bachmann macht hier ein Wortspiel auf Max Frisch. wink

LG
Crim
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Mardii
Stiefmütterle

Alter: 59
Beiträge: 1819



BeitragVerfasst am: 03.08.2012 22:15    Titel: Antworten mit Zitat

Hi crim,

das kommt mir so harmlos als Unterhaltung daher, dabei steckt in deinem Text eine gehörige Portion Satire.

Bis zu der Stelle mit " ... Horizont berührte." gefällt mir, wie du langsam einsickern lässt, dass dieses schwüle Gezuckere brüchig ist und sich in Kilian etwas anbahnt. Danach wird es mir etwas zu unklar. Einerseits ist Kilians Identität nicht eindeutig, er reflektiert über sich, selbst der Autor zu sein:

crim hat Folgendes geschrieben:
Schlechte Poeten hätten so gefickt, aber nicht er, Kilian Bachmann, schwülstige Romantiker hätten sich so ihre Liebe gestanden, nicht er, Kilian Bachmann.


andererseits weiß er, dass er eine Romanfigur ist, Teil der Geschichte. Später kommst du dann auf den richtigen Dreh:

crim hat Folgendes geschrieben:
„Ich wette, gerade hat er erklärt, dass ich Lektor bin, in irgendeinem eingeschobenen Nebensatz, oder noch schlimmer, mit einem ‚sagte der Lektor‘.“, sagte der Lektor.


Das ist "verdammt gut" lol Grotesk einen Autoren denken und schreiben zu lassen, was ein Lektor bei der Lektüre seines Textes denken würde. Aber hier geht das Wortspiel mit "Frisch/Fleisch" ein wenig unter, weil der Dialog zwischen Laura (prima Name Daumen hoch ) und Kilian ja eher in der Art von Forumskommentaren geschrieben ist.

In diesem Teil geht die Reibung zwischen den aufmüpfigen Protagonisten und dem schlechten Stil etwas unter, zugunsten dem Sprachkritteligen in dsfo-Manier.

Warum will Kilian denn aufhören, fällt ihm denn garnichts mehr ein? Die Chance läge ja dann bei Laura.

Mir gefällt der Text insgesamt gut, aber eventuell könntest du die Sprachkritik noch etwas ausbauen.

Grüße von Mardii


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Ridickully
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UtherPendragon
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Beiträge: 308



BeitragVerfasst am: 03.08.2012 23:09    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
„Dialoge unterbrechen, Anfängerfehler! So spricht niemand und selbst wenn, es überfordert die meisten.“
AHAHAHAHA! Ganz klasse!
Kilian Bachmann.... Allein der Name wird im Text zur Satire!
Vielen Dank dafür!


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Gast







BeitragVerfasst am: 04.08.2012 06:12    Titel: Antworten mit Zitat

Guten Morgen Crim,

dein Text hat mir als Morgenlektüre den Start in den Tag verschönt.
Für Detailkritik habe ich gerade keine Zeit - und die paar RS-Fehler findest du selbst.

Sehr gerne gelesen.

Liebe Grüße
Monika
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toltec-head
Hobbyautor

Alter: 42
Beiträge: 309



BeitragVerfasst am: 04.08.2012 08:35    Titel: Antworten mit Zitat

Hatte vor Tagen beim Überfliegen die vielen Anführungszeichen gesehen und gedacht, das brauchst Du nicht lesen. Weil wie Nabokov über zu viel Dialog in Texten sagte...

Aufgrund der Kommentare und noch etwas anderem :) war ich jetzt aber doch neugierig.

Es scheint mir der (untaugliche) Versuch zu sein, meine Thread-Idee auf ein klassisches Format herunterzupinnen und ihr so den Stachel zu nehmen. Statt den Text durch einen richtigen Thread zu sprengen, wird das alte Spiel der Selbstbzüglichkeit innerhalb ein und desselben Texts wieder aufgenommen. Dieses Spiel hat sich mit der Postmoderne indes längst leergelaufen. Ohne die Stimme des Anderen bleibt ein Text und sei er noch so selbstreflexiv immer in seinem Narzissmus gefangen. Die Verthreadisierung der Literatur ist daher das Gebot der Stunde. Du führst hier Rückzugsgefechte!

Noch was zur Sprache. "Süffisant" ist höheres Töchterdeutsch. Niemand, und auch die höheren Töchter nicht, weiß, was das bedeuten soll. Ist leider symptomatisch für den gesamten Text. Der Autor neigt zur Präpotenz.

Bitte immer nur klar und eindeutig Dinge ausdrücken, von denen man eine klare und eindeutige Vorstellung hat!
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crim
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BeitragVerfasst am: 04.08.2012 14:06    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hi Mardii, oder heißt du vielleicht Laura?
Gut, dass der erste Abschnitt bei dir ankommt, wie ich ihn geplant hatte. Die Stelle die du dann zitierst, da habe ich auch einen Bruch gesehen, vielleicht fehlt da noch ein Satz. Denn: Kilian soll sich hier nicht selbst zum Autor machen, sondern feststellen, dass das, was er gefühlt hat zu weit weg von seinen normalen Empfindungen ist, um real zu sein. Er soll feststellen, dass jemand den besten Moment seines Lebens konstruiert hat und das noch dazu auf eine Art, die ihm höchst zuwider ist.

Das Frisch-Wortspiel muss nicht im Vordergrund stehen, denke ich, aber, dass ich auch die Reibung am schlechten Stil aufrecht erhalten sollte, ist eine gute Idee. Werde mal schauen, was sich machen lässt.

Kilian will aufhören, weil er nicht in der Geschichte eines Schreiberlings stecken möchte, aber ich könnte das mit noch mehr schlechtem Stil auf die Spitze treiben, so sehr, dass ihn sein eigenes Sein noch deutlicher anwidert.

Ausbau der Sprachkritik, das ist auf jeden Fall einen Versuch wert. Muss nur aufpassen, dass es sich nicht zieht, ich habe das Gefühl der Text kratzt bereits leicht an jener Länge, die ihn kippen lassen könnte, hin zu zu viel.

LG
Crim



Hallo Uther und Paloma,
danke, dass ihr den Text lest und er euch gefällt, denn das gefällt wiederum mir.


Hallo toltec,


du liest mich ja tatsächlich. Ich muss aber gestehen, dieser Text hat nichts mit dir und deinen Thesen zum Thread zu tun. Ich sehe nicht einmal, wie du darauf kommst. Ein sich in der Postmoderne leergelaufenes Spiel der Selbstbezüglichkeit zu bedienen, kann ich bis auf “leergelaufenes “ so stehen lassen.
Zum Narziss: Ich stimme dir zu. Ein Text ist immer eine Selbstbeschau in einem wellendurchzogenen Spiegel und man fällt besser nicht (darauf) hinein. Der Andere, den du dir wünschst, der den Text weiterschreibt, den sehe ich allerdings nicht in einem Thread, den sehe ich im Leser.
Ich würde dem Narziss sogar noch einen Onan an die Seite stellen, denn auch das ist ein Text: Onanie.  Du willst, nehme ich an, dieses Gefüge in der Threadform aufbrechen und zum Sex machen. Das funktioniert nur selten, meistens onaniert man im Thread doch nur aneinandervorbei. So hier.
Und, wenn schon präpotent, ich würde es ruhig beim wahren Namen nennen, überheblich, dann sprich mir doch nicht die klare Vorstellung davon ab, was süffisant ist.  Nämlich diese Antwort auf deinen wohldurchdachten Beitrag.

Hat Spaß gemacht.
LG crim
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Mardii
Stiefmütterle

Alter: 59
Beiträge: 1819



BeitragVerfasst am: 04.08.2012 17:36    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo crim,

crim hat Folgendes geschrieben:
Hi Mardii, oder heißt du vielleicht Laura?


Nope, manchmal nenne ich mich Gretel, aber eigentlich heiße ich so wie Paloma. Aber du heißt bestimmt nicht Kriemhild oder doch?Laughing
crim hat Folgendes geschrieben:

Die Stelle die du dann zitierst, da habe ich auch einen Bruch gesehen, vielleicht fehlt da noch ein Satz. Denn: Kilian soll sich hier nicht selbst zum Autor machen, sondern feststellen, dass das, was er gefühlt hat zu weit weg von seinen normalen Empfindungen ist, um real zu sein. Er soll feststellen, dass jemand den besten Moment seines Lebens konstruiert hat und das noch dazu auf eine Art, die ihm höchst zuwider ist.


Einen Bruch sehe ich an der Stelle nicht. Ich verstehe auch deine Absicht, dass sich die Figur Kilian verselbsständigt und versucht unabhängig von seinem Schöpfer, dem Autor, eine Identität zu finden. Das hast du ganz gut hingekriegt, indem du ihn ein paar querlaufende Gedanken hast denken lassen. Na, vielleicht könntest du für ganz schwerfällige Leser *auf mich selbst zeige* ein wenig Kitt in diese Stelle pappen.

Mir gefällt deine Geschichte so wie sie ist schon ganz gut, habe nur ein wenig herumgekrttelt, weil sie in der Werkstatt steht. Du kannst es hier nicht allen recht machen.

Grüße von Mardii

PPP
crim hat Folgendes geschrieben:
Das funktioniert nur selten, meistens onaniert man im Thread doch nur aneinandervorbei.


Daumen hoch Gut pariert lol Hab mich gerade runzlig gelacht lol


Zitat:
"Süffisant" ist höheres Töchterdeutsch. Niemand, und auch die höheren Töchter nicht, weiß, was das bedeuten soll.


Für die Narzissten: die Sprache kennt keinen Sexismus. Im amtlichen Duden nennt man das bildungssprachlich und süffisant bedeutet dünkelhaft, selbstgefällig. Es wirft ein Schlaglicht auf den, der es nicht kennen möchte.


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lilli.vostry
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Beiträge: 1147
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BeitragVerfasst am: 05.08.2012 16:10    Titel: aw:kilianbachmann Antworten mit Zitat

Hallo Crim,

ich habe Deine Geschichte mit Vergnügen fasziniert gelesen. Ich finde, es würde den Reiz zusätzlich erhöhen, wenn bis zum Ende offenbleibt, ob sich da zwei Menschen in eine Geschichte verirren, sich wie im "falschen Film" fühlen, da ihnen dieser schöne Moment am Strand unecht erscheint, da schon tausendmal im Kino gesehen... Oder ob es tatsächlich nur erfundene Figuren sind, die diesem Schriftsteller spiegeln, wie wenig er vom Leben weiß...
Spannend finde ich an Deiner Geschichte die Frage: Was ist wirklich? Wenn literarische Figuren plötzlich "lebendig" werden und sich wirklicher fühlen als das Leben selbst...
Eine ziemlich gruslige Vorstellung das.

Viele Grüße,
Lilli


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toltec-head
Hobbyautor

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BeitragVerfasst am: 05.08.2012 21:31    Titel: Antworten mit Zitat

A mon avis, c´est suffisant:

http://www.dsfo.de/fo/viewtopic.php?p=606612#606612
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crim
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BeitragVerfasst am: 06.08.2012 09:29    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hi Mardii,
nein, Kriemhild heiße ich nicht. Ich scheine sehr oft den Eindruck zu erwecken, eine Frau zu sein. Insofern wohnt der Sprache möglicherweise doch ein wenig Sexismus inne. wink
Den Kitt werde ich pappen, halte dich aber für alles andere als schwerfällig.
Recht machen will ich es vor allem mir selbst, aber ich merke immer wieder, dass mir das am besten durch die Anregungen anderer gelingt.
Deshalb danke für die Anregungen.
LG
Crim

Hi Lilli,
da findet sich doch schon wieder eine gute Anregung, über die ich mir auch Gedanken gemacht habe. Die Frage des Offenlassens. Dazu müsste die Stelle mit Lauras fehlendem Nachnamen raus und wohl hier und da noch eine Kleinigkeit umgestellt werden.
Deinen Satz “dem Schriftsteller spiegeln, wie wenig er vom Leben weiß “ müsstest du mir näher erläutern, klingt interessant. Eine kleine Spitze? Danke für deine Gedanken.
LG
Crim

Hi toltec,
sollte deine ottonische Jünglingsfigur in irgendeiner Weise einem von dir spekulierten “mir “ nachempfunden sein, würde ich das nicht süffisant nennen, sondern eine Persiflage. Mit diesem Wort erschöpfen sich bereits meine Französischkenntnisse und mehr habe ich dazu an dieser Stelle nicht zu sagen. Vielleicht poste ich dir noch ein einzelnes Fragezeichen in deinen Thread-Thread, aber da ringe ich noch mit mir, ob es nicht zuviel des Aufwands wäre.
Warum ich immer das Bedürfnis habe, dir gegenüber fies zu werden, weiß ich nicht. Bist ja irgendwie ein Guter.
LG
Crim
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