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IsaKis
Geschlecht:weiblichAbc-Schütze


Beiträge: 2



BeitragVerfasst am: 10.07.2012 22:14    Titel: Totentanz eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Guten Abend.
Hier einmal ein kleiner Anfang einer Geschichte, die mir heute bei der Arbeit in den Sinn kam. Ich weiß noch nicht, was aus ihr werden soll, aber vielleicht gefällt sie ja dem ein oder anderen und ich schreibe weiter.

Mfg
Isa



Ein Geräusch riss sie aus dem Schlaf. Kein lautes Poltern, das selbst den tiefsten Schlaf gestört hätte, sondern ein leises Scheppern, das man nur unterbewusst wahrnahm. Catrin Livington saß augenblicklich kerzengerade in ihrem Bett und starrte in die Dunkelheit. Ihr Herz schlug von Sekunde zu Sekunde schneller, während sie gebannt den Atem anhielt und über ihren rasenden Pulsschlag hinweg lauschte.
Sie hörte nichts. Gar nichts. Hatte sie es sich nur eingebildet? Oder geträumt? Seit Catrin vor zwei Wochen in die neue Wohngemeinschaft eingezogen war, hatte sie keine einzige Nacht durchgeschlafen. Der Umzug, eine Schnapsidee ihrer überfürsorglichen Mutter, die Catrin auch als zweiundzwanzig Jahre alte Frau bevormundete. Aber ausgerechnet in das  ländlich gelegenen Helmste, einem Dörfchen mit durchschnittlich zweihundert Einwohnern und eintausend Kühen, hatte es sie nun verschlagen.
Tagsüber war in diesem Dörfchen schon recht wenig los, doch nachts zeigten sich ihre alten Gewohnheiten. Die nächtliche Stille kam ihr manchmal so vor, als sei sie taub geworden und mehr als einmal ließ sie die Lieder ihres iPods auf und ab spielen.
Das Schlimmste war aber die Dunkelheit! Sie hatte nie Angst vor der Dunkelheit gehabt, nicht mal als kleines Mädchen. Doch sie war das Leben der Nachtschwärmer Berlins mit seinen Straßenlaternen und Neonreklamen gewöhnt, die den Himmel so erhellten, dass es nie ganz dunkel war. Die beinahe erdrückende Schwere, die auf dem Lande herrschte, nahm ihr zeitweilig die Luft zum Atmen. Helmste war winzig, den einzigen Anschluss bildete die B73, die nah am Dörfchen vorbei führte. Die restlichen Straßen waren schon bei Tag wenig befahren, sodass spätestens ab Mitternacht fast alle Straßenlaternen abgeschaltet waren. Intensivste Dunkelheit erlaubte nicht einmal, die eigene Hand vor Augen zu sehen.
Dem entgegen wirkend ließ Catrin jede Nacht das Licht im Flur brennen, das sie an Berlin erinnerte und besser schlafen ließ. Sofern sie nicht vom Ächzen des alten Hauses, das bei Nacht förmlich zum Leben erwachte, wach gehalten wurde. Jedes kleinste Geräusch war in der ersten Nacht ein Anzeichen eines Eindringlings gewesen. Das Knacken einer Diele im Wohnzimmer. Das Schlagen eines der alten Fensterrahmen. Es war nie eine Sterbensseele im Haus gewesen.
Das Haus. Es war ein altes Fachwerkgebäude, das früher zu einem Hof gehört hatte. Nun wurde es von einer dreiköpfigen Gruppe junger Leute bewohnt - mit ihr vier. Zwei von ihnen, Maurice und Anna, waren im Ausland, Australien. Beide hatte sie noch nicht kennengelernt. Merle, ihre Vermieterin, war am Tag nach Catrins Einzug nach Köln aufgebrochen. Ein Notfall, mehr wusste sie nicht. Unendliche Einsamkeit breitete sich aus.
Tagsüber war ihr die ungewohnte Ruhe angenehm, aber nachts... nachts wäre sie am liebsten nach Hause gefahren, um dort zu übernachten. Hauptsache, Stille und Dunkelheit verschwanden.
In diesem Moment wünschte Catrin sich dies ganz besonders. Nicht, um diesen beiden Peinigern zu entfliehen, sondern weil ihr der Eindringling egal gewesen wäre, der im Erdgeschoss sein Unwesen trieb.
Undeutliche Geräusche drangen in ihr Schlafzimmer. Kein Zweifel, dass sich außer ihr noch jemand hier aufhielt.  Sie wohnte noch nicht lange hier, erst eine Woche, vielleicht ging er davon aus, alles wäre verlassen. Zumindest war das ihre logische Erklärung.
"Verdammt,", flüsterte sie und schlug die Bettdecke zu Seite und stand auf. Ihre Füße froren auf den kalten Dielen, aber einfach daliegen und abwarten, was passierte, konnte sie nicht. Früher oder später würde der Eindringling die oberen Räume absuchen. Und was er tun würde, wenn er sie finden sollte, wollte sie sich nicht ausmalen.
Catrin blieb keine andere Wahl als zu versuchen, den Eindringling in die Flucht zu schlagen. Immerhin ging er davon aus, ungestört zu sein. Die Nachttischlampe anknipsend sah sie sich im Zimmer um. Im Hellen sah ihre Einrichtung freundlicher aus, der beige Farbton der Wand und die chinesischen Schriftzeichen beruhigten sie. Sie griff nach ihrem Morgenmantel, lauschte. Der Eindringling machte kein Geheimnis aus seiner Anwesenheit.
Sie schlich sich auf die schnörkelige Tür zu, die auf den Flur führte. Leise knarrten ihre Schritte auf dem Holzfußboden. Ein Schaudern lief durch ihren Körper, das dünne Top bot keinen Schutz vor der eisigen Kälte. Catrin stutzte. Ein Geräusch vor ihrem Fenster zog ihre Aufmerksamkeit auf sich. War das nicht eine Stimme gewesen? Ein Nachbar vielleicht, der auf einem nächtlichen Spaziergang unterwegs war? Herr Jäger, ein fünfundachtzig Jahre alter Mann mit rot kariertem Anzug und einem silbernen Gehstock, kam ihr als Einziger in den Sinn. Wahrscheinlich würde er mit einer Heugabel ihr Retter in der Not sein. Immerhin sind wir hier auf dem Land, dachte sie. Da ist eine Heugabel sicher eine übliche Waffe. Sie schmunzelte und ihre blauen Augen funkelten, ein letztes Mal.
Dann ein Klacken, das Licht im gesamten Haus erlosch. Die Geräusche des Eindringlings waren verstummt. Catrin bemerkte den roten Punkt, der sich auf ihren Hinterkopf richtete, nicht. Eine Sekunde später erlosch das Funkeln ihrer Augen. Ihre Hände ballten sich zu Fäusten, öffneten sich dann langsam. Starke Arme in schwarzen Handschuhen betten sie auf ihr Himmelbett, deckten sie fast schon zärtlich zu. Die dunkle Gestalt legte, fast schon behutsam, eine einzelne, blutrote Rose auf die Brust der regungslosen Gestalt. Einen Handkuss werfend verschwand sie in der Dunkelheit, aus der sie gekommen war und die Stille kehrte zurück...



_________________
"Can't you see the history, the suffocating madness?
In the land of fallen souls there's nowhere left, no place to go
I have traveled far and wide across this wasteland
Still searching for the answers for the right to understand..."
~DragonForce Solidiers of the Wasteland~
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Einherjer
Geschlecht:männlichAutor


Beiträge: 556



BeitragVerfasst am: 10.07.2012 22:50    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Saskia.

Willkommen im Forum!

Zitat:
Guten Abend.
Hier einmal ein kleiner Anfang einer Geschichte, die mir heute bei der Arbeit in den Sinn kam. Ich weiß noch nicht, was aus ihr werden soll, aber vielleicht gefällt sie ja dem ein oder anderen und ich schreibe weiter.

Das DSFo versteht sich eher als ein Forum in dem Schriftsteller kritisierende Rückmeldungen auf ihre Texte bekommen wollen.
Dafür ist es aber nötig, dass sie ihre Texte nach bestem Wissen und Können schreiben. Nur dann ist Kritik auch sinnvoll.

Was bringt es dem Autor für einen "nicht mit vollem Einsatz" geschriebenen Text Rückmeldung zu bekommen? Das er auch mit halber Kraft Leute begeistern kann? Wo er in seinem Können steht, erfährt er jedenfalls nicht.

Weiterer Punkt:
Hier gibt es sehr viele Leute, die sich richtig Mühe mit kommentieren und rezensieren geben. Wenn über einem Text steht, dass man ihn mal eben geschrieben hat, oder er ihm heute mal eben eingefallen ist, solltest du nicht damit rechnen, dass sich wirklich jemand Mühe gibt.
Denn: Warum sollte sich ein Rezensent mehr Mühe geben als der Schreiber?

Punkt für dich - es ist immer noch besser vorzuwarnen, als nach den ersten Kritiken zu schreiben: Hab ich mir heute ausgedacht!


Daher auch nur eine kurze Rückmeldung zu deinem Text:
Zitat:
Die Nachttischlampe anknipsend sah sie sich im Zimmer um. Im Hellen sah ihre Einrichtung freundlicher aus, der beige Farbton der Wand und die chinesischen Schriftzeichen beruhigten sie. Sie griff nach ihrem Morgenmantel, lauschte. Der Eindringling machte kein Geheimnis aus seiner Anwesenheit.

Umschauen kann man sich natürlich nur, nachdem man die Nachttischlampe eingeschaltet hat.
Zitat:
Im Hellen sahe ihre Einrichtung freundlicher aus...

Das geht gar nicht. Es befindet sich ein Einbrecher im Haus... da wirken auch Hello Kitty Tapeten nicht mehr beruhigend.
Auch holst du in der Vorgeschichte zu weit aus. Wenn etwas Spannendes passiert, darfst du nicht immer weiter aufblenden.
Wenn sich ein Einbrecher im Haus befindet kannst du keine Rückblende machen, dass sich deine Protagonistin über ihre Mutter ärgert oder über ihren Umzug in das Haus. Wenn Rückblenden, dann nur zum Verständnis abolut notwendige und diese dann auch nur kurz.


Zitat:
Herr Jäger, ein fünfundachtzig Jahre alter Mann mit rot kariertem Anzug und einem silbernen Gehstock, kam ihr als Einziger in den Sinn. Wahrscheinlich würde er mit einer Heugabel ihr Retter in der Not sein.

In der Hand eines 85-Jährigen der sich auf einen silbernen Gehstock stützt, ist auch die auf dem "landübliche" Waffe der Heugabel nicht sehr gefährlich.


Das wars von mir. Gründe s.o.


Gruß

Einherjer


_________________
Stil ist die Fähigkeit, komplizierte Dinge einfach zu sagen - nicht umgekehrt (Jean Cocteau)

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Wolfsblume
Geschlecht:weiblichSchreiber-Lehrling

Alter: 23
Beiträge: 99
Wohnort: Niedersachsen


BeitragVerfasst am: 11.07.2012 07:10    Titel: Antworten mit Zitat

Guten Morgen.

Einherjer hat Folgendes geschrieben:
Hallo Saskia.

Willkommen im Forum!

Zitat:
Guten Abend.
Hier einmal ein kleiner Anfang einer Geschichte, die mir heute bei der Arbeit in den Sinn kam. Ich weiß noch nicht, was aus ihr werden soll, aber vielleicht gefällt sie ja dem ein oder anderen und ich schreibe weiter.

Das DSFo versteht sich eher als ein Forum in dem Schriftsteller kritisierende Rückmeldungen auf ihre Texte bekommen wollen.
Dafür ist es aber nötig, dass sie ihre Texte nach bestem Wissen und Können schreiben. Nur dann ist Kritik auch sinnvoll.
Wo steht denn geschrieben, dass sie nicht nach bestem Wissen und Können geschrieben hat? Würde sie keine Kritik wollen, wäre der Text nicht von ihr in die Werkstatt gestellt worden.

Was bringt es dem Autor für einen "nicht mit vollem Einsatz" geschriebenen Text Rückmeldung zu bekommen? Das er auch mit halber Kraft Leute begeistern kann? Wo er in seinem Können steht, erfährt er jedenfalls nicht.
Ich glaube nicht, dass Isa Rückmeldung zu ihrem Können wollte, sondern einfach, ob ihre Geschichte ein guter Einfall ist. Das kann doch nicht verkehrt sein, oder?
Weiterer Punkt:
Hier gibt es sehr viele Leute, die sich richtig Mühe mit kommentieren und rezensieren geben. Wenn über einem Text steht, dass man ihn mal eben geschrieben hat, oder er ihm heute mal eben eingefallen ist, solltest du nicht damit rechnen, dass sich wirklich jemand Mühe gibt.
Denn: Warum sollte sich ein Rezensent mehr Mühe geben als der Schreiber?
Isa hat geschrieben, dass der Text ihr auf der Arbeit in den Sinn kam. Nicht, dass er mal eben zusammen getextet wurde. Und den Text hätte sie ja wohl kaum zur Bewertung eingestellt, wenn sie sich keine Mühe gegeben hätte.
Punkt für dich - es ist immer noch besser vorzuwarnen, als nach den ersten Kritiken zu schreiben: Hab ich mir heute ausgedacht!
Es ist doch klar, dass man sich einen Text ausdenkt. Ich sehe da keine Vorwarnung, sondern eine Bitte, ihren Text zu kritisieren und ihr damit die Rückmeldung zu geben, ob sie so einen interessanten und für einen Krimi spannenden Anfang geschrieben hat.

Daher auch nur eine kurze Rückmeldung zu deinem Text:
Zitat:
Die Nachttischlampe anknipsend sah sie sich im Zimmer um. Im Hellen sah ihre Einrichtung freundlicher aus, der beige Farbton der Wand und die chinesischen Schriftzeichen beruhigten sie. Sie griff nach ihrem Morgenmantel, lauschte. Der Eindringling machte kein Geheimnis aus seiner Anwesenheit.

Umschauen kann man sich natürlich nur, nachdem man die Nachttischlampe eingeschaltet hat.
Kann man sich nicht auch in einem dunklen Zimmer umschauen?

Zitat:
Im Hellen sah ihre Einrichtung freundlicher aus...

Das geht gar nicht. Es befindet sich ein Einbrecher im Haus... da wirken auch Hello Kitty Tapeten nicht mehr beruhigend.
Da stimme ich dir voll und ganz zu, aber der Vergleich mit den Helle Kitty Tapeten hätte nicht sein müssen. Es ist immerhin die erste Geschichte, die sie hier einstellt. Du weißt nicht, wie lange sie bereits schreibt, wie lang sie an der Geschichte selbst saß und sich dann heraus nehmen, sie fast schon in den Boden zu kritisieren muss nicht sein. Schließlich möchtest du sie nicht vergraulen, oder? Auch wenn du Recht hast, ein Vorschlag, wie sie es umschreiben könnte, hätte auch gereicht.
Zum Beispiel:
"Im Hellen wirkte das Zimmer längst nicht mehr so beängstigend wie in tiefster Schwärze."


Auch holst du in der Vorgeschichte zu weit aus. Wenn etwas Spannendes passiert, darfst du nicht immer weiter aufblenden.
Wenn sich ein Einbrecher im Haus befindet kannst du keine Rückblende machen, dass sich deine Protagonistin über ihre Mutter ärgert oder über ihren Umzug in das Haus. Wenn Rückblenden, dann nur zum Verständnis abolut notwendige und diese dann auch nur kurz.
Ja, die Vorgeschichte ist definitiv zu lang, lösche den unwichtigen Teil und fasse es in einer kurzen Rückblende zusammen.


Zitat:
Herr Jäger, ein fünfundachtzig Jahre alter Mann mit rot kariertem Anzug und einem silbernen Gehstock, kam ihr als Einziger in den Sinn. Wahrscheinlich würde er mit einer Heugabel ihr Retter in der Not sein.

In der Hand eines 85-Jährigen der sich auf einen silbernen Gehstock stützt, ist auch die auf dem "landübliche" Waffe der Heugabel nicht sehr gefährlich.
lol2 Das ist mir beim Lesen nicht aufgefallen, aber das Alter solltest du definitiv verringern.

Das wars von mir. Gründe s.o.


Gruß

Einherjer


Ich finde das Ende deines Textes sehr interessant, doch bis es zum Ende kommt, ist er mir einfach zu langatmig. Ich als Leser möchte wissen, was mit dem Einbrecher ist - nicht, ob sie auf ihre Mutter verärgert ist oder Sonstiges. Überarbeite den Text einfach nochmal, vielleicht ist auch Einherjer dann davon überzeugt, dass du dir Mühe gegeben hast.

Viele liebe Grüße
Wolfie


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IsaKis
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Beiträge: 2



BeitragVerfasst am: 11.07.2012 15:45    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo.
Vielen lieben Dank für die Verteidigung, Blümchen. Zuerst zur Kritik an meinem Text, die ich durchaus einsehe. Die Vorgeschichte ist zu lang, das werde ich bearbeiten und die kleinen Logikfehler natürlich auch.
Einherjer, wie kommst du a) darauf, dass ich Saskia heiße? Ich heiße wirklich Isa Kis, das ist kein Anagramm. Meine Eltern sind, was Namen anbelangt, etwas durchgeknallt.
b) Ich habe diesen kleinen Text mit besten Gewissen und Mühen geschrieben und NICHT einfach hingekliert...  
c) Natürlich wollte ich Kritik hören, dass diese sich gegen meine Ausdrucksweise VOR dem Text richtet, hätte ich aber nun wirklich nicht erwartet.

Ich drücke mich einmal anders für dich aus, Einherjer:
"Guten Abend.
Hier einmal ein kleiner Anfang einer Geschichte, die mir heute auf der Arbeit in den Sinn kam. Bestimmt besteht noch eine Menge Bearbeitungsbedarf, aber vielleicht gefällt sie dem ein oder anderen ja dennoch. Über Kritik, Anregungen und Lob würde ich mich freuen. smile
Mfg
Isa "
Wirkt es auf dich nun nicht mehr so, als hätte ich mir KEINE Mühe gegeben? Ich wollte mit meiner "Vorwarnung" nur sagen, dass ich kein Profi bin und sicher ein Haufen Fehler zu finden sein werden. Wenn das missverständlich war, tut es mir leid.

Mfg
Isa


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Kätzchen
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Alter: 28
Beiträge: 712
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BeitragVerfasst am: 18.07.2012 12:25    Titel: Antworten mit Zitat

Hi  smile

Mir sind da ein paar Stolperer aufgefallen, die ich sehr unangenehm zu lesen fand, weil sie holpern oder mich mehr verwirren als mir etwas erzählen!

Zitat:
Jedes kleinste Geräusch war in der ersten Nacht ein Anzeichen eines Eindringlings gewesen.


Die Zeitform, der Fakt. Ich würde es anders formulieren, komplett. Z.B: "Sie erinnerte sich noch genau an die ersten Nächte in diesem Haus. Jedes Geräusch hatte sie für einen Einbrecher gehalten. [...]" Allein "Eindringling" klingt in dem Zusammenhang komisch.

Zitat:
In diesem Moment wünschte Catrin sich dies ganz besonders. Nicht, um diesen beiden Peinigern zu entfliehen, sondern weil ihr der Eindringling egal gewesen wäre, der im Erdgeschoss sein Unwesen trieb.
Undeutliche Geräusche drangen in ihr Schlafzimmer. Kein Zweifel, dass sich außer ihr noch jemand hier aufhielt.


Dér zweite und dritte Satz sind sehr unverständlich und absolute Spannungskiller. Wäre es nicht viel spannender, wenn sie erst Geräusche hörte, sich etwas überlegte, dann keine Zweifel hätte, dass jemand außer ihr im Haus war.
So bekommt man in komischen Sätzen präsentiert, das es zwei Peiniger gibt und einen Einbrecher? Dann hört sie Geräusche? Wie gesagt, absoluter Spannungskill in einer solchen Situation, dazu eine eher unlogische Reihenfolge smile

Ich vermute du wolltest als auktorialer Erzähler ein Stück Geschichte vorweg nehmen, in dem bekannten Stil dafür. Dieser ist aber sehr schwer und hier, wie ich finde, weder angebracht noch gut umgesetzt.

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