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Neues Leben, neues Glück?


 

 
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Michelle♥
Geschlecht:weiblichSonntagsschreiber

Alter: 19
Beiträge: 25



BeitragVerfasst am: 15.06.2012 14:11    Titel: Neues Leben, neues Glück? eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hey, ich schreib hier einfach mal meinen Anfang meines Buches rein.
Wäre nett, wenn ihr mir sagt, was ich verbessern könnte, womöglich auch in meiner ganzen Schreibart. (:

"Oh Gott, ist das heiß heute! Ich glaub ich hol mir was zu Trinken."
Debbie Wood erhob sich von ihrem Handtuch und streifte sich den weichen Sand von ihrem Körper. "Willst du auch was, Jessica?" "Klar, sehr gerne.", sagte ich und rappelte mich mühsam hoch. Es war ein wunderschöner, sonniger Sonntagnachmittag, wo anscheinend niemand etwas anderes zu tun hatte, als an den Strand zu gehen. Es war zwar erst März, dennoch kam es mir so vor wie Mitte Juli. Tja, Miami eben.
"Gehen wir zum Blue Barry? Da gibts die besten Getränke am ganzen Strand. Also nicht nur so einfache Sachen, wie Sprite und Cola Light, sondern besonders viele und gute Cocktails." Debbie verzog das Gesicht.
"Cocktails? Pfui Teufel, ich mag keinen Alkohol!" Obwohl wir beiden schon 16 Jahre waren und in die 10te Klasse gingen, wich Debbie jedem kleinen Tropfen Alkohol aus. Auch wenn es nur ein kleines bisschen war. Manchmal fragte ich mich wirklich warum, aber das ist nun mal ihre Entscheidung. Ich selber trank ja auch nur wenig, aber ganz darauf zu verzichten, nein Danke! "Es gibt auch welche ohne Alkohol.", meinte ich deswegen nur. "Das klingt doch schon besser. Na dann, worauf warten wir noch? Gehen wir."
Wir schlenderten nebeneinander zum Blue Barry, wo mal wieder die Hölle los was. Debbie gefiel das ganz und gar nicht und zog die Augenbrauen hoch: "Sind da immer so viele?" Ich zuckte die Schultern. "Am Nachmittag ab 16 Uhr schon."

12Wie es weitergeht »


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hobbes
Geschlecht:weiblichNebelpreisträger


Beiträge: 3047

Das goldene Aufbruchstück Das goldene Gleis
Ei 4 Podcast-Sonderpreis


BeitragVerfasst am: 15.06.2012 15:17    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Michelle,

mal abgesehen vom weichen Sand, über den ich zu Anfang gestolpert bin (ich hab Sand noch nie als sonderlich weich erlebt, vor allem dann nicht, wenn er an meiner Haut klebt und ich ihn loswerden will), finde ich das schon ganz ordentlich, vielleicht fast ein bisschen zu wenig, um großartig was dazu sagen zu können.

Ein riesengroßes "das geht so nicht" habe ich allerdings schon gefunden: 16 Jahre, Miami, Alkohol am Strand.
In den USA darf man erst ab 21 Alkohol trinken und die nehmen das ziemlich ernst. Selbst, wenn man das Mindestalter erreicht hat, darf man nicht überall und zum Teil nur unter "erschwerten" Bedingungen Alkohol trinken.
Klar, auch die unter 21-jährigen finden dort Mittel und Wege, um an Alkohol zu kommen, aber in einer öffentlichen Strandbar wird es wohl eher nicht klappen.
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Beobachter
Autor


Beiträge: 736



BeitragVerfasst am: 15.06.2012 15:30    Titel: Antworten mit Zitat

Michelle,

ich bin eher so in der Fantasy-/Krimisparte zu Hause, aber ich probiere mich trotzdem mal. Kriegst auch Welpenschutz und ich werde ganz nett sein, ok?  Wink

Nehmen wir uns erst einmal den groben Aufbau vor. Deine Rechtschreibung/Grammatik/Zeichensetzung ist für dein Alter recht gut. Ein paar Sachen gibt es zu bemängeln, wenn du das haben möchtest, sag einen Ton und ich lege los.

Dein Titel: Ist ein bisschen ausgeleiert und nichtssagend, aber für etwas, das mit Liebe zu tun hat, wohl ganz ok. Trotzdem würde ich an deiner Stelle darüber nachdenken, ob es nicht etwas gäbe, das die Aufmerksamkeit des Lesers eher anzieht.

Wichtiger ist es, ein Buch so zu schreiben, dass der Leser dranbleiben möchte. Du solltest also in Zukunft deine Dialoge so schreiben, dass jedes Mal, wenn jemand anders spricht, die neue Zeile beginnt.

Beispiel:

"Blablabla", sagte Debbie.
"Ah, blubdiblub!", antwortete ich.
"Hey, schnieschnaschnappi!", rief Dean aus der Ferne.

Zitat:
Debbie Wood erhob sich von ihrem Handtuch und streifte sich den weichen Sand von ihrem Körper.


Sieh dir diesen Satz mal genauer an. Du schreibst "Debbie Wood". Das ist ja nett, dass du uns erklären möchtest, wie das Mädel heißt, aber eigentlich erzählst du ja aus der Perspekte von Jessica, und die weiß doch bestimmt ganz genau, wie ihre Freundin mit Nachnamen heißt. Ich denke also, dass es völlig reichen würde, wenn du bei Debbie bleibst, und falls es wichtig ist zu erfahren, wie der Nachname der Freundin ist, es irgendwann später einfließen zu lassen.

Zitat:
Es war ein wunderschöner, sonniger Sonntagnachmittag, wo anscheinend niemand etwas anderes zu tun hatte, als an den Strand zu gehen.


In diesem Satz habe ich das "wo" markiert. Warum? Ganz einfach. Es ist zwar sehr üblich, in der Umgangssprache so zu reden, aber in der Schriftsprache nur in Dialogen zulässig. Ansonsten könnte man annehmen, dass dein Stil (= Jugendsprache: Style  Wink ) nicht sehr ausgereift ist. Es heißt auch, man sollte eine Story nicht unbedingt mit dem Wetter anfangen, aber das ist sicherlich auch Ansichtssache.

Zitat:
"Gehen wir zum Blue Barry? Da gibts die besten Getränke am ganzen Strand. Also nicht nur so einfache Sachen, wie Sprite und Cola Light, sondern besonders viele und gute Cocktails."


Das ist wieder so eine ähnliche Sache wie bei Debbie Wood. Du erklärst im Prinzip uns die ganzen Sachen, die es da gibt, du, nicht Jessica. Jessica würde doch sicherlich nicht so eine langweilige Aufzählung veranstalten, oder? Sie würde doch - vielleicht - eher gleich darauf kommen, was sie am liebsten hat, was ihr am besten schmeckt.

Zitat:
Obwohl wir beiden schon 16 Jahre waren und in die 10te Klasse gingen, wich Debbie jedem kleinen Tropfen Alkohol aus.


Du erzählst uns das. Aber weißt du was? Es wäre viel schöner, wenn du uns das zeigen würdest. Also, die Sache mit dem Alter. Momentan ist es ein bisschen langweilig. Okay, ihr seid beide 16, sie mag keinen Alk usw. Aber ... Die Sache mit dem Alter und der Klasse, in die ihr geht, könnte man sicherlich viel spannender verpacken. Vielleicht in dem du Jessica innerlich einen Vergleich anstellen lässt, als sie beobachtet, wie sich ihre Freundin beim Aufstehen anstellt. Macht sie das unbeholfen? Elegant? Wirft sie ihr Haar zurück und zwinkert einem Burschen zu, der bestimmt mindestens fünf Jahre älter als ihr beide seid und garantiert nicht mehr in die zehnte Klasse geht?

Und apropos Klasse. Ich weiß jetzt nicht so genau, wie das in den Staaten abläuft. Hast du recherchiert? Gehen die überhaupt in Klassen oder läuft das blockweise? Oder sind Debbie und Jessica deutsche Urlauber? Dann irritieren ihre Namen, die nur wenig an Deutsche glauben lässt. Und natürlich die Jahreszeit - im März gibt's eher keine Ferien, meine ich mich zu erinnern.

Alle Klarheiten beseitigt?  angel
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Michelle♥
Geschlecht:weiblichSonntagsschreiber

Alter: 19
Beiträge: 25



BeitragVerfasst am: 15.06.2012 15:40    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Vielen Dank für die Kritiken bis jetzt. wink
Ich hab mir meinen Text auf meinem Computer noch mal angeschaut und schon einige Sachen abgeändert. z.B. die Alkohol Sache habe ich ganz weggelassen und nur ein bisschen abgeändert.

Das mit der wörtlichen Rede und dem Satzanfang habe ich auf meinem Computer gemacht, aber ich habe ihn hier nur schnell hingeschrieben.
Aber ich hab noch eine Frage:
Glaubt ihr das ich überhaupt jemals ein Buch veröffentlichen könnte?
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Schreibmaschine
Geschlecht:weiblichAutor


Beiträge: 537



BeitragVerfasst am: 15.06.2012 15:54    Titel: Antworten mit Zitat

Michelle♥ hat Folgendes geschrieben:

Glaubt ihr das ich überhaupt jemals ein Buch veröffentlichen könnte?


Das Potential ist da. Es gibt noch einiges zu lernen, aber wenn du viel schreibst und viel lernst (also übers Schreiben) dann kannst du auf jeden Fall irgendwann ein Buch veröffentlichen.

Aber du hast noch ganz viel Zeit dafür. So etwas eilt nicht. Schreib weil es dir Spaß macht, nicht weil du dir davon was versprichst. In ein paar Jahren kannst du dann mal schauen, wo du stehst.

Lies auch ruhig jetzt schon Schreibratgeber wenn du möchtest, aber hetz dich nicht!

Falls du Tipps möchtest (also in Bezug auf Schreibratgeber) frag einfach.
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Michelle♥
Geschlecht:weiblichSonntagsschreiber

Alter: 19
Beiträge: 25



BeitragVerfasst am: 15.06.2012 15:56    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Da mein Anfang doch vielleicht ein bisschen kurz ist, dachte ich mir, ich stelle hier noch ein bisschen mehr rein. (:


„Ich hab so Durst. Ich glaub ich hol mir was zu Trinken.“
Debbie erhob sich von ihrem Handtuch und streifte sich den Sand von ihrem Körper.
„Willst du auch was, Jessica?“
„Klar, sehr gerne.“, sagte ich und rappelte mich mühsam hoch. Es war ein wunderschöner, sonniger, Sonntagnachmittag. Anscheinend hatte niemand etwas anderes zu tun, als an den Strand zu gehen. Es war zwar erst März, aber es kam es mir vor, wie Mitte Juli. Tja, Miami eben.
„Gehen wir zum Blue Barry? Da gibt’s meinen geliebten Ipanema-Cocktail!“ Debbie verzog das Gesicht: „Cocktails? Naja, so wirklich mein Geschmack ist das nicht.“  
„Wenn du willst, gibt es dort auch Smoothies.“, sagte ich.
„Das klingt doch schon besser, na dann, worauf warten wir noch, gehen wir.“ Debbie grinste.
Wir schlenderten nebeneinander zum Blue Barry, wo mal wieder die Hölle los war. Debbie gefiel das wohl ganz und gar nicht und sie zog die Augenbrauen hoch: „Sind da immer so viele?“ Ich zuckte die Schultern.
„Am Nachmittag ab 16 Uhr schon.“
„Es ist aber erst 15 Uhr.“
Längere Zeit herrschte totenstille. Debbie sagte nichts mehr. Ich sagte nichts mehr. Ab und zu rutschten wir in der riesigen Schlange ein Stück nach vorne, bis auf einmal Jake, Steve und Karry zu uns rüberkamen. Oh Mann! Die hatten mir gerade noch gefehlt! Jake und Steve waren meine beiden Stiefbrüder, die ausgerechnet immer meinen Besten Freundinnen schöne Augen machen wollten. Das Karry dagegen dabei war, munterte mich schon etwas auf. Immerhin war sie meine Beste Freundin hier in Miami.
„Hey Schwesterherz, na, auch am Strand?“, sagte Jake.
Oh Mann! Ich kann es nicht fassen! Er nannte mich echt Schwesterherz. Kann er sich nicht  einfach das Wort Stiefschwester benutzen, das passte echt besser. Ich meine, immerhin ist das ja auch der genaue Fachausdruck.
„Nee, weißte, ich bin Zuhause und les mein Buch weiter. Trottel!“ Die drei quetschten sich nun auch zwischen die Schlange. Auch wenn ein paar Leute sich beschwerten, sie würden schon viel länger dastehen und warten und sie sollen sich hinten anstellen, aber Steve machte ihnen weiß, sie wollten gar nichts trinken, sondern nur mit uns reden. Aber eines fragte ich mich wirklich: Bemerkten die drei Debbie gar nicht? Oder dachten sie, die steht da einfach vor mir an?
„Wollt ihr später mit uns noch mal zum Meer rüber und
Surfen gehen?“, fragte Steve. Wow. Mein Computer-Lieb-Habender Stiefbruder wollte Surfen gehen? Naja, womöglich tat er das auch nur, weil er vor Karry cool rüberkommen wollte, was ihm auch gelang, denn Karry war voll dabei:
„Ja, gute Idee, Steve! Jessy, kommst du dann auch mit?“ Ich zögerte einen Augenblick. Ich war mir nicht ganz sicher, denn eigentlich mochte ich Surfen, aber das mit dem Können ist dann schon wieder eine ganz andere Geschichte.
„Ach...ich weiß nicht so Recht. Ich bin echt eine Niete darin.“
„Ich kann dir auch Unterricht geben.“ Karry warf mir einen so überzeugenden Dackel-Blick zu, dass ich eigentlich gar nicht mehr hätte „nein“ sagen können.
„Oh danke!“ Karry fiel mir um den Hals. „Ich dachte schon ich muss alleine mit deinen Brüdern Surfen gehen, das wäre...naja.“ Karry blickte seltsam zu den Jungs rüber. „Ach, egal.“ Wir beide Amüsierten uns immer wieder gerne darüber, meine Stiefbrüder dumm dastehen zu lassen. Jake kratzte sich fraglos am Kopf und Steve versuchte den Kommentar einfach zu ignorieren.
Während sich noch alle unterhielten, fragte die Angestellte des Blue Barry auf einmal Debbie, was sie trinken wollte. Anscheinend hatten wir so lange geredet, dass uns nicht einmal auffiel, wie lange wir schon hier standen und quatschten. Debbie wandte sich zu mir.
„Was kannst du mir empfehlen, Jessy?“ Ich grübelte, während ich in den wunderschönen Sand betrachtete und ihn mit meinen Füßen herumwirbelte. Als die anderen mich etwas komisch anstarrten, konnte ich mir ein „Was ist los?“ kaum mehr verkneifen.
„Was los ist? Du fragst, was los ist? Wer ist das Mädchen da neben dir? Und woher kennt sie deinen Namen? Sagst du Fremden einfach mal schnell hallo, gibst denen deine
Handynummer und Adresse und behandelst sie wie Schulfreunde oder wie? Also wenn das Mom wüsste, dann...“
„Lass mich das doch erstmal erklären, Steve!“, fauchte ich zurück.
Der Junge verschränkte die Arme und klopfte ständig mit seinen Füßen am Boden herum.
Ich meine, wieso musste er sich immer in meine Angelegenheiten einmischen. Egal was ich tue und was ich mache, er ist immer da und beobachtet mich. Da bin ich ja echt froh, wenn ich mal einen Moment mit meinen Freundinnen alleine verbringen konnte. Steve fühlte sich wie mein großer Bruder, was man ihm allerdings auch nicht übel nehmen konnte. Manchmal hat es schon so seine Vorteile, immer einen Aufpasser zu haben. Steve stand immernoch unverändert da. „Meinetwegen. Dann aber schnell.“
„Gut, danke.“, ich machte eine kurze Bedenkpause, „Das hier ist Debbie Wood. Sie war meine Beste Freundin in Las Vegas, bevor wir hierher wegen unseren Eltern gezogen sind.
Sie wird ein paar Wochen bei uns bleiben und in meinem Zimmer übernachten, stimmt's, Debbie?“ Debbie, die mich immer noch anschaute, da ich ihr ja sagen sollte, was ein guter Cocktail ist, sagte nur: „Ja. Aber wenn ich eine Antwort von meiner Frage vor 3 Minuten haben dürfte, wäre es auch nett.“
„Oh ja, sorry, Debbie.“ Diese grinste mich aber nur an.
„Also ich würde dir den Ipanema empfehlen, den nehme ich auch öfters mal. Der  Erdbeer Smoothie ist aber auch köstlich.“
„Erdbeer Smoothie?“, Jake grinste, „Naja, mein Geschmack ist es ja nicht so wirklich.“
„Und mit was ist dieses Ipane...irgendwas?“, fragte Debbie unbeirrt weiter.
„Mit Limetten.“
„Ich nehm trotzdem lieber den Smoothie? Oder mag sonst noch jemand hier etwas?“
Es wollten noch Jake und Karry einen, ich und Steve begnügten uns mit einem Ipanema. So langsam machten wir uns auf wieder auf den Weg in Richtung Meer.
„Wo liegen eure Handtücher, Jessy?“
„Da drüben.“, ich deutete vor einen riesige Sonnenschirm, „holt doch eure auch, dann können wir erst austrinken und dann noch Surfen gehen.“
„Okay, bis gleich.“ Karry, Steve und Jake liefen auf die andere Seite des Strandes, ich und Debbie in die andere zu unseren Plätzen. Debbie grinste mal wieder: „Sag mal, sind deine Brüder und deine Freundin hier immer so drauf?“
„Ja, wieso?“, ich schaute sie verwirrt an, „Und es sind übrigens meine Stiefbrüder nicht meine richtigen Brüder.“
„Ach, nur so.“ Debbie legte sich mit dem Rücken auf ihr Handtuch und ließ sich sonnen.
„Also echt: Die Strände hier in Miami sind wirklich besser, als die in Las Vegas. Das muss man euch echt lassen.“
Schon kurze Zeit später gesellten sich die anderen zu uns.
Wir saßen regelrecht im Kreis und ließen uns kräftig sonnen, während wir ab und zu einmal einen kleinen, manchmal auch einen großen Schluck unserer Cocktails oder Smoothies nahmen. „Hm, ist der lecker.“, Debbie schwärmte über den leckeren Ipanema, den sie in kleinen Schlücken genoss. „Will jemand Schokolade?“, fragte Jake.
Oh Mann! Wie konnte man nur an so einem wundervollen Tag an Schokolade denken? Und wäre sie dann nicht schon längst ge-...
„Igitt! Die ist ja zusammengeschmolzen!“
Jake kreischte so laut auf, dass viele Besucher des Strandes Ausschau zum Meer hielten. Es hätte genauso gut jemand  ertrinken können. Als sie aber bemerkten, dass der Bademeister immernoch auf seinem Rettungsturm lag und Ausschau hielt, gaben alle anderen auf, danach zu suchen. Jake langte an seine Hose, die total mit Schokolade verschmiert war. Man hätte sogar meinen können, sie wäre in Wirklichkeit braun. Karry aber legte sich entspannt zurück auf ihr Handtuch, ihre Hände hinter dem Kopf und sie schloss ihre Augen genüsslich. Sie hätte sich eindeutig totlachen können, was sie aber aus „Anstand“ nicht tat, aber man sah es ihr halt einfach an. Jake lief vor Scham rot an, was Karry ja zum Glück nicht sehen konnte. Aber das war echt das erste Mal, wo Jake, mein totaler Mädchenschwarm-Stiefbruder rot anlief. Naja, ein richtiger  Mädchenschwarm war er zwar meiner Meinung nach nicht, aber egal. Nachdem er   
seinen Blick nicht mehr auf seine Hose warf, bemerkte er, wie Debbie ihn belustigt musterte. Deshalb beschloss er sich ganz schnell eine andere Badehose anzuziehen. Er kramte in seiner himmelblauen Tasche nach einer Ersatzhose, nahm sie herauf und stapfte wortlos zur anderen Seite des Strandes, wo sich die Umkleiden befanden.
Karry, die immernoch genüsslich auf ihrem Handtuch lag und ein paar mal aus ihrem Strohalm einen Schluck ihres Getränkes nahm und steckte ihre Sonnenbrille nach oben:„Sagt mal, wollen wir dann Surfen gehen?“
Steve, der lange Zeit nichts getan hatte,nüberschlug sich fast vor Freude das Karry, eine der hübschesten Girls der Schule, seine Idee gut fand.
„Klar, aber wir müssen noch auf Jake warten.“
„Ja, der kommt bestimmt bald. Immerhin muss er ja auch nur sein Höschen wechseln.“, grinste Debbie.
Steve lachte zwar, aber man merkte ihm an, dass es maßlos glücklich darüber ist, dass er nicht selber in der Situation gelandet ist.
Mit seiner neuen, grünen Badehose und seinem braunen Haar, tauchte er wieder aus der Umkleide auf und winkte uns zu sich rüber. Wir verstanden und schlenderten zu ihm rüber. Dabei kam mir jeder Schritt wie eine  Fußmassage vor. Der Sand war weich und warm, wie nur ganz selten. An Tagen, die besonders werden sollten. Die Sonne hatte sich zwar ein bisschen zurückgezogen, dennoch veränderte sich das Klima kein bisschen.
„Holen wir uns Bretter vom Surf-Way oder habt ihr eure eigenen dabei?“
„Nein, ich hab meines nicht dabei. Ich wusste ja nicht, dass wir Surfen gehen.“
„Naja, du hast es doch vorgeschlagen.“, sagte Jake und schaute belustigt in die Luft.
„Das war Spontan, Bro.“
Bro. So nannte Steve Jake ziemlich oft. Jake dagegen hatte keinen Spitznamen für Steve, nur manchmal nannte er ihn Stevy, was er jetzt auch tat.
„Als ob du schon jemals in deinem Leben spontan wärst, Stevy.“
„Ach egal, ich denke mal: Keiner hat sein Surfbrett dabei, also dann holen wir uns eben alle welche.“
Steve lief anführend vor und wollte damit wohl zeigen, wie gut er sich hier auskannte. Jake, Karry und mich konnte er damit wirklich nicht beeindrucken, aber Debbie wirkte wirklich begeistert, was ich irgendwie nicht nachvollziehen
konnte.
Nachdem alle ihre Bretter hatten, geleiteten sie über die sanften Wellen des eindeutig bekanntesten und beliebtesten Strandes von ganz Miami. Wir hatten echt Glück, dass wir nur 5 Autominuten entfernt waren und es locker laufen könnten. Aber solange Jake oder Steve mich hinfuhr, machte ich mir darüber keine Gedanken.
Jake und Steve prahlten mit ihren Surf-Künsten.
Aber bei Jake sah das alles natürlich viel spektakulärer aus. Er war
1. Sportlicher als Steve.
2. Hatte mehr Muskeln als er.
3. Ist einer der beliebtesten Kinder der Schule.

Sie versuchten sogar einen Handstand auf den Wellen.
Ich, Karry und Debbie dagegen waren etwas weiter weg von den Jungs aufs Wasser gegangen, was wohl daran lag, dass wir uns nicht darauf konzentrierten, wie gut wir bei allen Figuren aussahen, sondern dass wir nicht umfielen. Karry stellte sich vielleicht ein bisschen besser an, als wir, trotzdem sollte sie lieber vor nichts und niemandem sagen, sie könnte gut Surfen. Nach schon kurzer Zeit beschlossen wir, uns wieder Richtung Land zu machen. Völlig außer Atem klemmte Debbie ihr Surfbrett zwischen die Arme und gab es zusammen mit unseren am Surf-Way ab.Genüsslich guckten wir meinen Stiefbrüdern bei ihren Kunststücken zu und waren uns eindeutig sicher, wir hatten gar kein Talent dazu.
Auf einmal schwankte das Surfbrett von Steve hin und her. Man hätte meinen können, er wäre ein Surfanfänger, was er eigentlich nicht war.
Und ich traute meinen Augen nicht: Drei merkwürdig aussehende Teenager zerrten das Surfbrett meines Stiefbruders nach unten, aber eines fragte ich mich wirklich: Wieso strampelte er nur im Wasser herum und versuchte nicht, die drei weg zustoßen?
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Micki
Geschlecht:weiblichVampirprinzessin

Alter: 39
Beiträge: 3942
Wohnort: mit dem Kopf in den Wolken


BeitragVerfasst am: 17.06.2012 22:33    Titel: Antworten mit Zitat

Michelle♥ hat Folgendes geschrieben:
Anscheinend hatte niemand etwas anderes zu tun, als an den Strand zu gehen. Es war zwar erst März, aber es kam es mir vor, wie Mitte Juli. Tja, Miami eben.


Hallo Michelle,

auch von mir bekommst du aufgrund deines Alters die Welpenschutzversion: smile

Der erste Satz bringt irgendwie nichts richtig auf dem Punkt. Er sagt nichts aus, außer Langeweile und gerade die zieht deine Leser nicht gerade in die Geschichte hinein.
Der zweite ist eine zu umgangssprachliche Erzählung. Also so wie man Freunden etwas erzählen würde. Macht den Leser auch nicht neugierig.

Was ich gelernt habe ist, dass gerade der Anfang einer Geschichte dafür zuständig ist, jemanden neugierig zu machen. Viele Schreiber versuchen das in den ersten ein, zwei oder drei Sätzen zu erreichen: Leser neugierig machen, in die Geschichte reinziehen!

Nimm dir mal ein paar deiner Bücher zur Hand und lies, was im ersten Satz steht. Oft finden wir genau dort eine wichtige, heftige oder oft auch erschreckende oder abstoßende Aussage. Die musst du für dich finden.

Ich komm jetzt mal mit zwei Beispielen von Stepanie Meyer:
Biss zum Abendbrot (Vorwort):

"Ich hatte mir nie viel Gedanken darüber gemacht, wie ich sterben würde, obwohl ich in den vergangenen Monaten allen Grund dazu gehabt hätte."
Gut, der ist natürlich für eine zwölfjährige etwas heftiger Tobak, symbolisiert aber ziemlich gut, was ich meine. Der nächste ist nicht so derb. smile

Biss zur Mittagsstunde: "Ich war mir zu neunundneunzig Komma neun Prozent sicher, dass es ein Traum war."
Beide Sätze kommen von Bella, sagen schon ziemlich viel aus, obwohl sie nicht alles erklären und in beiden Fällen wollte ich beim ersten Lesen wissen, wie es ihr ergehen wird. Ich musste einfach weiterlesen.   

Natürlich muss es nicht gleich immer so etwas heftiges sein.
Du könntest z.B. damit anfangen das sie zu der Bar schlendern und Debbi ihren Unmut äußert.

Die drei Jugendlichen schlenderten Hand in Hand über den Strand in Richtung Cocktailbar, dabei wollte Debbi dort gar nicht hin....So was in der Art.

Ich finde es toll, wie du den zweiten Satz mit Debb und dem Sand abstreifen geändert hast. smile

Liebe Grüße
Micki


_________________
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Michelle♥
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Alter: 19
Beiträge: 25



BeitragVerfasst am: 18.06.2012 12:51    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Micki hat Folgendes geschrieben:
Michelle♥ hat Folgendes geschrieben:
Anscheinend hatte niemand etwas anderes zu tun, als an den Strand zu gehen. Es war zwar erst März, aber es kam es mir vor, wie Mitte Juli. Tja, Miami eben.


Hallo Michelle,

auch von mir bekommst du aufgrund deines Alters die Welpenschutzversion: smile

Der erste Satz bringt irgendwie nichts richtig auf dem Punkt. Er sagt nichts aus, außer Langeweile und gerade die zieht deine Leser nicht gerade in die Geschichte hinein.
Der zweite ist eine zu umgangssprachliche Erzählung. Also so wie man Freunden etwas erzählen würde. Macht den Leser auch nicht neugierig.

Was ich gelernt habe ist, dass gerade der Anfang einer Geschichte dafür zuständig ist, jemanden neugierig zu machen. Viele Schreiber versuchen das in den ersten ein, zwei oder drei Sätzen zu erreichen: Leser neugierig machen, in die Geschichte reinziehen!

Nimm dir mal ein paar deiner Bücher zur Hand und lies, was im ersten Satz steht. Oft finden wir genau dort eine wichtige, heftige oder oft auch erschreckende oder abstoßende Aussage. Die musst du für dich finden.

Ich komm jetzt mal mit zwei Beispielen von Stepanie Meyer:
Biss zum Abendbrot (Vorwort):

"Ich hatte mir nie viel Gedanken darüber gemacht, wie ich sterben würde, obwohl ich in den vergangenen Monaten allen Grund dazu gehabt hätte."
Gut, der ist natürlich für eine zwölfjährige etwas heftiger Tobak, symbolisiert aber ziemlich gut, was ich meine. Der nächste ist nicht so derb. smile

Biss zur Mittagsstunde: "Ich war mir zu neunundneunzig Komma neun Prozent sicher, dass es ein Traum war."
Beide Sätze kommen von Bella, sagen schon ziemlich viel aus, obwohl sie nicht alles erklären und in beiden Fällen wollte ich beim ersten Lesen wissen, wie es ihr ergehen wird. Ich musste einfach weiterlesen.   

Natürlich muss es nicht gleich immer so etwas heftiges sein.
Du könntest z.B. damit anfangen das sie zu der Bar schlendern und Debbi ihren Unmut äußert.

Die drei Jugendlichen schlenderten Hand in Hand über den Strand in Richtung Cocktailbar, dabei wollte Debbi dort gar nicht hin....So was in der Art.

Ich finde es toll, wie du den zweiten Satz mit Debb und dem Sand abstreifen geändert hast. smile

Liebe Grüße
Micki


Vielen Dank für deine Kritik. ;D
Ich nehme sie mir zu Herzen und versuche mir noch etwas anderes einfallen zu lassen. (:

Liebe Grüße,
Michelle♥
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BeitragVerfasst am: 19.06.2012 15:11    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hier ein weiterer Teil des Buches:
Sie versuchten sogar einen Handstand auf den Wellen.
Ich, Karry und Debbie dagegen waren etwas weiter am Anfang des Meeres, was wohl daran lag, dass wir uns nicht darauf konzentrierten, wie gut wir bei allen Figuren aussahen, sondern dass wir nicht umfielen. Karry stellte sich vielleicht ein bisschen besser an, als wir, trotzdem sollte sie lieber vor nichts und niemandem sagen, sie könnte gut Surfen. Nach schon kurzer Zeit beschlossen wir, uns wieder Richtung Land zu machen. Völlig außer Atem klemmte Debbie ihr Surfbrett zwischen die Arme und gab es zusammen mit unseren am Surf-Way ab.Genüsslich guckten wir meinen Stiefbrüdern bei ihren Kunststücken zu und waren uns eindeutig sicher, wir hatten wirklich gar kein Talent dazu.
Auf einmal schwankte das Surfbrett von Steve hin und her, wobei er ins Meer fiel und sich gerade noch am Brett festhalten konnte.
Jake war derweil vom Wasser zurückgekommen und schaute das Geschehen besorgt vom Strand aus zu.
„Jessy, was passiert hier? Was ist mit Steve?
Konntest du irgendwas erkennen, was geschehen ist?“
Ich funkelte Jake an: „Sag mal, musst du jetzt solche doofen Fragen stellen? Unser Bruder ist in Lebensgefahr und du willst eine Erklärung. Ich hab doch selber keine Ahnung!“ Als ich merkte, dass keiner Steve half, musste ich es selber in die Hand nehmen. Entschlossen sprang ich auf, hechtete ins kalte Wasser und schwamm bis zu dem Punkt, wo Steve hilflos strampelte. Ab und zu wurde er wieder nach unten gezogen. Mühsam konnte er sich aber immer und immer wieder mit Hilfe seines Brettes hochrappeln. Lange würde er das aber nicht mehr aushalten. Wieso half ihm keiner? Wieso bemerkte der Bademeister nichts? Und wieso musste ich das nun alles in die Hand nehmen?
„Steve, ich bin bei dir. Hab keine Angst, ich helfe dir!“
Nur schwer konnte Steve seinen Kopf in meine Richtung bewegen. Er musste höllisch aufpassen, dass er nicht  noch ganz in der Tiefe des Meeres unterging.
„Jessy! Du musst mir helfen. Ich denke das...“
So weit kam es nicht mehr, denn Steve wurde bereits wieder ins Wasser gezogen. Er gurgelte, aber ich konnte ihm gerade noch zurück an die Oberfläche helfen. Es schien mir so, dass seine Kräfte immer mehr nachließen. Viel Zeit hatte ich nicht mehr. Bald würde er sterben, regelrecht ertrinken. Als er wieder an die Oberfläche zurückkam, versuchte er den letzten Teil seines Satzes zu vollenden:
„Schau u-unter Wasser. Ich d-denke, ich wurde von L-Laichenkraut umzingelt.“ Steve zitterte. Er zitterte nicht, weil der Ozean kalt war, nein, er war in panischer Angst. Kurze Zeit danach spähte ich zu Karry, Debbie und Jake rüber, die äußerst besorgt aussahen. Ich kam mir so hilflos vor. Ich wollte die große Heldin spielen, ich wollte Steve retten, aber dabei habe ich mich nur in eigene Gefahren begeben. Ich hätte den Bademeister alamieren sollen. Das einzige, was ich hätte tun können, war, Steves Befürchtungen nachzugehen. Ich schnappte tief nach Luft und tauchte nach unten ab. Und siehe da: Ich traute meinen Augen nicht! Drei Teenager versuchten meine Bruder in die Tiefe zu ziehen – umzubringen! Ich schrie so laut ich konnte, aber niemand konnte mich durch das Wasser hören. Die drei Menschen blickten mich an, als würden sie noch nie gesehen worden seien. Die Drei hatten Steve schon die ganze Zeit am Knöchel festgehalten. Mir blieb nur eine Möglichkeit: Ich musste die Teenager vertreiben. Aber wie?

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BeitragVerfasst am: 19.06.2012 15:13    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Wäre lieb, wenn ihr den jetzigen Teil unten jetzt auch bewerten könntet. ;D

PS: Ich hab auch die Stelle davor & so weggelassen. ;D
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