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Diese Werke sind ihren Autoren besonders wichtig Venezia di Visconti


 

 
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NovaRex
Geschlecht:männlichSchreiberassi

Alter: 25
Beiträge: 54
Wohnort: Zwischen Niveau und Wahnsinn


BeitragVerfasst am: 08.04.2012 15:28    Titel: Venezia di Visconti eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hier ein kleines Experiment meinerseits.
An diesem Text arbeite ich schon seit längerem. Unter dem kritischen Blick und vielen Ratschlägen einer guten Freundin hab ich ihn etliche Male verbessert und verändert.  Ich hoffe das Ergebnis gefällt euch.

Ich würde mich wirklich sehr über eure Kommentare freuen. Vielen Dank im Voraus. wink  smile

...und es könnte für den einen oder anderen etwas zu kitschig werden. -ich bitte um Nachsicht. ^^

Venezia di Visconti

Mario spürte, wie der von der Sonne gerissene Holzstab knirschend auf dem sandigen Meeresgrund auftraf. Kraftvoll und mit der ihm eigenen Ruhe dirigierte er seine Gondel vorbei an meist rot verputzten Fassaden, unter denen teilweise schon das Mauerwerk hervorstach.

Der Kanal war recht eng. Eines der Kinder, die am Ufer ihre Beine baumeln ließen, hätte mühelos zu ihm herüberspringen können. Kreischende Möwen übertönten das Gurren der Tauben auf den Dächern. Wie so oft führte Mario zwei Verliebte durch die malerischen Winkel Venedigs. Vorbei an kleinen Kaffees, prunkvollen Villen und ausladenden Balkons.

Die bessere Hälfte des Pärchens zog ihren Hut zum Schutz vor der Abendsonne etwas tiefer ins Gesicht. Ein Lächeln umspielte ihre Lippen. Selbst ein unerfahrener Gondoliere hätte bemerkt, wie wohl sie sich hier fühlte. Was gibt es schon romantischeres als eine Gondelfahrt zu zweit?

„Wie schön es hier doch ist, Vittorio. Was für eine wundervolle Idee von dir, diese Fahrt.“

Ihre männliche Begleitung dagegen teilte ihre Ruhe nicht im Geringsten. Verunsichert und angespannt, war er sich nicht im Klaren, wie er sich verhalten sollte. Sein Versuch, lässig dazusitzen, scheiterte kläglich. Er rutschte auf dem Samtbezug des Sitzes hin und her, befingerte ständig seine Krawatte und strich sich immer wieder das Haar aus der Stirn.

„Ja Maria, eine wundervolle Idee…“

Langsam tauchten sie in den Schatten ein, den eine der vielen Brücken gnädigerweise warf. Das Boot verschwand lautlos unter dem steinernen Dach. Die Primadonna unter den Schiffen. Schnörkelige Ornamente verzierten das Holz und die prunkvolle Dekoration der Sitze ergänzte das Bild. Der lange schmale Schiffskörper und der unverwechselbare Bugbeschlag zeichneten die Gondel aus. Mario trug natürlich die typische Tracht der Bootsführer. Ein blau-weiß gestreiftes Oberteil, eine schwarze Hose und natürlich den Strohhut, mit einer roten Schleife verziert.

Immer häufiger warf der Mann seiner Freundin Blicke zu. Immer nur ganz kurz. Dann versank er wieder mit scheinbarem Interesse in dem Anblick der dezent betriebsamen Uferpromenade.  

„Maria?“

„Ja, Vittorio?“

„…weißt du noch, als wir uns zum ersten Mal trafen?“

Seine Begleiterin ließ indes gänzlich entspannt ihre Finger durch das Meerwasser streifen. Die zierlichen Wellen brachen sich am Rumpf der Gondel. Mario liebte diese Stille, die nur diese eine Route bieten konnte. Ebenso diese Tageszeit, an der das Licht durch die Wellen brach und einen Blick in die Tiefe ermöglichte. Man hätte keinen schöneren Ort wählen können...

„Als ich dich dort stehen sah, damals. Es war wie…“

Schon seit längerem spielte der Herr mit einer kleinen Schatulle. Vorsichtig darauf bedacht, sie seiner Liebsten nicht sehen zu lassen, hatte er sie aus der Innentasche seines Jacketts hervorgeholt.

Doch sie achtete gar nicht auf ihn. Das Treiben am rechten Ufer zog ihren Blick auf sich. Zwei Parfümeriegesellen hievten mehrere, bis über den Rand gefüllte Körbe mit Rosenblüten ins Innere eines gedrungenen Ladens.

„Sieh doch mal, Vittorio, es war dieser Laden. Weißt du noch?“

„Maria, ich…

Ein jäher Windstoß fuhr in die geflochtenen Behälter und ließ eine purpurne Wolke aus tanzenden Blütenblättern über den Fluss fegen. Wie Federdaunen im Wind schwebte der rote Schwarm über dem Paar. Mit weit geöffneten Augen starrten sie auf die vielen Blüten die sich nach und nach auf dem schwarzen Lack ihres Gefährts und der Wasseroberfläche niederließen. Ihr freudiges Gelächter hallte durch die Gasse. Vom Rausch der Gefühle bewegt fasste sich der Mann schließlich ein Herz. Seine Miene wird eine Spur ernsthafter.

Er blickt seiner Geliebten direkt in die Augen.

Sie wird ruhig.

Erwidert seinen Blick, hält ihm stand.

Die Zeit scheint stehen zu bleiben.

Er kniet sich vor der Frau seines Lebens nieder, hält die offene Schatulle
hoch.
Die Gondel schwankt.

Der Diamant sticht hervor.

Seine Augen sind feucht.

Sein Mund verspricht ewige Liebe und Treue.

Sie ist gerührt.

Kein bisschen überrascht.

Eine Freudenträne kullert ihre Nase entlang.

Glücklich wirft sie sich in seine Arme.

„CUT!“ Wie ein Schuss gellte der Befehl über das Szenario. Flatternd schraken die Tauben hoch. „Die Szene ist im Kasten. Schluss für heute.“

Das Boot, auf dem die Kamera mit einem Gerüst montiert war und Mario schon die ganze Zeit verfolgt hatte, drosselte die Geschwindigkeit und kam langsam zum Stillstand.

Die beiden Schauspieler lösten sich aus ihrer Umarmung und zupften ihre Kostüme zu Recht. Der Gondoliere steuerte seinen Kahn, den er dem Filmteam zur Verfügung gestellt hatte, an eine Seite des Kanals. Zwei Praktikanten sprangen vor, halfen den Darstellern aus dem edlen Gefährt und banden es fest. Mario kletterte an Land und riss sich als Erstes die Lacklederschuhe von den schmerzenden Füßen. Er hatte seine bequemen Turnschuhe gegen diese beiden Schraubstöcke tauschen müssen, die dummerweise zwei Nummern zu klein waren. Schon steckte eine Zigarette in seinem Mundwinkel, er ließ sein Benzinfeuerzeug klicken und setzte sich ächzend auf einen der Granitpfeiler. Eine Brise wehte zwischen seinen Zehen hindurch. Den Hut drückte er einem der herumwuselnden Statisten in die Hand.  Seine Haarpracht, die das Fräulein vom Casting so passend als typisch Italienisch bezeichnet hatte, wurde vom Wind zerzaust.  

Eine Zeit lang verfolgte er noch das Treiben der Filmleute, schnippte Asche ins Wasser. Die Sonne schien ihm warm auf den Rücken. Die Schauspielerin, die auf der Gondel gesessen hatte, schenkte ihm aus einiger Entfernung ein aufreizendes Lächeln. Er grinste charmant zurück.

Ein schöner Job.

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Cheetah Baby
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BeitragVerfasst am: 09.04.2012 13:43    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo NovaRex!

Nein, ich finde ihn nicht kitschig!
Ich finde ihn schön, toll geschrieben!
Rechtschreibfehler habe ich auch nicht
gefunden. Daumen hoch
 
Nur eine Sache: Die Frau seines Lebens das hätte
ich geändert.

LG
Queeny


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"Schreiben ist leicht, man muss nur die falschen Wörter weglassen."
~ Mark Twain
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Maestro
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Beiträge: 399



BeitragVerfasst am: 09.04.2012 15:12    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Novarex,

was verstehst du unter einem "Experiment"? Zu welchem Zweck hast du diesen Text geschrieben?

Natürlich ist der Text zeitweise kitschig, was aber im Nachhinein relativiert wird, da es sich ja um eine Filmszene handelt. Also von daher ist dieser Kitsch kein Manko.
Was mir aber negativ auffällt, ist die Tatsache, dass du die Stimmungbilder die du erzeugen willst, selbst wieder zerstörst.

Zitat:
unter denen teilweise schon das Mauerwerk hervorstach.


hervorstach ist mir hier zu scharf.


Zitat:
Wie so oft führte Mario zwei Verliebte


warum nicht fuhr?

Zitat:
ausladenden Balkons


Balkonen

Zitat:

Die bessere Hälfte des Pärchens


Um Gottes Willen, das ist nun wirklich nicht romantisch.

Der Absatz über die männliche Begleitung gehört vor die direkte Rede.

Zitat:
Sein Versuch, lässig dazusitzen, scheiterte kläglich. Er rutschte auf dem Samtbezug des Sitzes hin und her, befingerte ständig seine Krawatte und strich sich immer wieder das Haar aus der Stirn


Der erste Satz ist überflüssig. Entscheide dich bitte für eines, Krawatte oder Haar.

Im nächsten Absatz wieder ein Sprung. Von der Brücke zum Boot. Da passt wieder die Reihenfolge nicht.

An dieser Stelle erst einmal genug. Überdenke deinen Text und meine Anmerkungen erst einmal in Ruhe, bevor ich hier noch den ganzen Text auseinander nehme.

Und denke vor allem immer an Eins: Jede Kritik die ich hier im Forum übe ist wohlgemeint!

Gruß

Maestro


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NovaRex
Geschlecht:männlichSchreiberassi

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Beiträge: 54
Wohnort: Zwischen Niveau und Wahnsinn


BeitragVerfasst am: 10.04.2012 18:33    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo ihr Zwei,

@Queeny.
Ich hab dir ja schon Danke gesagt, für den Kommentar. smile  

Freut mich sehr, dass die Geschichte dir gefällt.
Über die "Frau seines Lebens" werde ich nochmal nachdenken.

@Meastro.

Zitat:

was verstehst du unter einem "Experiment"? Zu welchem Zweck hast du diesen Text geschrieben?


-Experimentell am Text ist der Dialog. Der Text war eigentlich schon fertig als ich die Rede noch hinzugefügt habe.  -->Es fehlen jegliche einleitende Sätze. Hat es funktioniert, wie kommt das an?

Der Zweck an dem Text ist der Versuch mich literarisch zu verbessern. Wie all die anderen im Forum. Außerdem wollte ich die Pointe möglichst gut herausarbeiten.

Zitat:

Natürlich ist der Text zeitweise kitschig, was aber im Nachhinein relativiert wird, da es sich ja um eine Filmszene handelt. Also von daher ist dieser Kitsch kein Manko.


-Der Kitsch ist wie gesagt Absicht.

Zitat:

Zitat:
unter denen teilweise schon das Mauerwerk hervorstach.


hervorstach ist mir hier zu scharf.


-Hervorstach kann ich löschen oder ersetzen.

Zitat:

Zitat:
Wie so oft führte Mario zwei Verliebte


warum nicht fuhr?


-Du hast leider nicht erklärt was an „führen“ schlecht ist...

Zitat:

Zitat:
ausladenden Balkons


Balkonen


-Ja Balkonen, stimmt.

Zitat:

Zitat:

Die bessere Hälfte des Pärchens


Um Gottes Willen, das ist nun wirklich nicht romantisch.


-Die bessere Hälfte gefällt mir eigentlich auch nicht. Aber irgendwann sind mir die guten Synonyme ausgegangen. Du hast sicherlich einen Vorschlag für mich.

Zitat:

Der Absatz über die männliche Begleitung gehört vor die direkte Rede.


-Das mit der experimentellen Rede hat in diesem Fall wohl nicht so geklappt.

Zitat:

Und denke vor allem immer an Eins: Jede Kritik die ich hier im Forum übe ist wohlgemeint!


... hab es auch so aufgefasst und nichts anderes erwartet.

Du bist mit deiner Kritik stark ins Detail gegangen. Mich würde jedoch noch deine subjektive Meinung interessieren. Aus der Kritik lese ich eher heraus, dass dir der Text nicht so gut gefallen hat. Falls dem nicht so ist - klär mich bitte auf.

Versteh mich bitte nicht falsch. Ich bin dankbar für jede helfende Hand die mir entgegengestreckt wird.


Freundliche Grüße

Novarex.
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Maestro
Geschlecht:männlichHobbyautor

Alter: 62
Beiträge: 399



BeitragVerfasst am: 10.04.2012 19:26    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Novarex,

Zitat:
Der Zweck an dem Text ist der Versuch mich literarisch zu verbessern.


Freut mich, dass du das so siehst. Ex heißt übrigens: Der Zweck des Textes ist...

Als abgeschlossene KG gefällt mir der Text wirklich nicht.
Du beschreibst ein Pärchen in Venedig. Er organisiert eine Gondelfahrt, während der er ihr einen Hochzeitsantrag machen will.
Wo ist Venedig? Sehe ich in deinem Text nicht. Du musst mich als Leser "mitnehmen". Du musst _Venedig vor meinem geistigen Auge erstehen lassen. Ich sehe bei dir keinen richtigen Dialog. Mal ein Satz von ihr, dann wieder Beschreibungen, dann ein Satz von ihm usw.
Warum ich "fuhr"geschrieben habe? Weil sie in der Gondel sitzen. Führen assoziiere ich eher mit gehen.
Zur besseren Hälfte sagst du, dir wären die Synonyme ausgegangen.
Bis zu dieser Stelle hast du nicht einmal den Namen der Frau erwähnt.
Der Heiratsantrag als solcher kommt überhaupt nicht rüber.

Mein Vorschlag, da du dich ja verbessern willst:
Schreibe alles komplett neu. Stelle eine Beschreibung an den Anfang. Die größte Anlegestelle für Gondeln ist direkt am Markusplatz. (Ich war nämlich schon mal da) Beschreibe den Markusplatz, die Gondelfahrt.
Lass die Gondel an dem Geschäft wo sie sich zum ersten Mal gesehen haben anhalten, und dann den Vittorio den Heiratsantrag machen.

Dann schreibst du das Ganze noch mal neu. Diesmal beginnst du mit einem Dialog mit dem er sie zur Gondelfahrt überredet. Und sie dann sagt, sie möchte aber unbedingt zu diesem Geschäft. Und, und ...

Das sind Sachen aus denen du lernen kannst. Achte dabei auf deinen Ausdruck. Da sind noch einige unpassende im Text.

Viel Arbeit, ich weiß. Du hast mich nach meiner subjektiven Meinung gefragt, und die habe ich dir nun gesagt.

Gruß

Maestro


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Hardy-Kern
Kopfloser

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BeitragVerfasst am: 10.04.2012 20:04    Titel: Antworten mit Zitat

Ist nicht einfach zu beschreiben, wenn das Drehbuch dieser Szene so schmalzig geschrieben ist.  Smile
Wie soll man das besser widergeben? So eine Venediggeschichte zu schreiben ist auch nicht einfach. Einerseits will man Venedig einen bestimmten Glanz verleihen, aber man will auch Amore und Beziehungen reinbringen. Beides zu kombinieren ist nicht einfach.

Das hat schon mal ein, von mir, sehr geschätzter Kollege des Forum versucht. Leider hat er Venedig bis in den letzten Winkel beschrieben, aber die Beziehungen vergessen, um die es eigentlich ging.
Hier solltest du, Nova, noch mal einen neuen Versuch starten.
Nur, man sollte nicht vergessen, dass es sich um eine Filmszene handelt, was die Sache erschwert.

Filmszene raus und reale Beziehungen spielen lassen, eine Liebesgeschichte draus machen.

Hardy
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NovaRex
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Beiträge: 54
Wohnort: Zwischen Niveau und Wahnsinn


BeitragVerfasst am: 16.04.2012 21:43    Titel: RE pdf-Datei Antworten mit Zitat

Einen schönen Abend wünsche ich,

Die Antwort kommt sehr spät, tut mir Leid. Aber besser spät als nie. smile

@Maestro

Du hast mir gesagt was du von meinem Text hältst und auch erklärt warum. Klipp und Klar. Jetzt kann ich mir zumindest eine Vorstellung machen wie die KG auf dich/ die Leserschaft wirkt/wirken kann. Das finde ich mindestens genauso wichtig als die Verbesserung der kleinen Details.

Ich verstehe was du meinst. Ich werde deinen Vorschlag so weit es mir möglich ist beherzigen. Das heißt, das Thema grob in einem neuen Werk auffassen und versuchen die Stadt mehr zu betonen sowie die Liebesszenen glaubhafter zu machen.

Nochmals danke für deine Kritik.

@Hardy

Du hast Recht, es war nicht einfach. smile

Deine aufmunternden Worte haben mich sehr gefreut. Wie schon gesagt, ich werde es nochmal wagen die Geschichte aufs Papier zu bringen. Ohne Filmszene und ohne den Fehler deines Kollegen zu wiederholen. Zumindest werd ich es versuchen.

Besten Dank für die Kritik.

Gruß

Novarex
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hobbes
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Das goldene Aufbruchstück Das goldene Gleis
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BeitragVerfasst am: 17.04.2012 00:19    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo NovaRex,
ich sehe da auch noch Verbesserungspotential smile

Mein Problem mit dem Text ist, dass ich am Ende eigentlich keine Ahnung habe, was Du mir eigentlich sagen willst.
Vielleicht weil Du gleich zwei Geschichten in einer erzählst.
Einmal ist da Mario, der Gondoliere und was er so erlebt. Am Anfang geht es um Mario, am Ende geht es um Mario, zwischendrin erfahre ich kurz, was er anhat, aber ansonsten kommt er nicht vor. Von daher ist es keine Geschichte über Mario.
Wenn es aber die Geschichte von dem Paar in der Gondel ist, bei dem sich später herausstellt: Alles nur ein Film - dann ist Mario nur eine unbedeutende Nebenfigur und dafür nimmt er dann wiederum zuviel Platz ein.
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Kara
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Alter: 42
Beiträge: 399



BeitragVerfasst am: 17.04.2012 09:55    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo!
Was mir zuerst aufgefallen ist :
Der Kanal war recht eng -da würde ich "recht" streichen.
Im nächsten Satz : eines der Kinder - warum nur eines? Macht hier, wie ich finde, keinen Sinn.
Ähnlich wie Hobbes finde ich hinter der Geschichte keinen wirklichen Sinn, mir persönlich fehlt ein gewisser Tiefgang, der den Leser vielleicht zum Weiterlesen, bzw. zum Nachdenken bringt. So klingt es für mich eher eine Situationsbeschreibung. Die Atmosphäre kommt gut rüber, man sieht die Gondel, wie sie so durch die Gegend schippert, vor sich.
Was mir spontan eingefallen ist, man hätte vielleicht die überspitzte romantische Szene noch deutlicher als Fiktion darstellen können, bzw. die Realität entlarvender - so nach dem Motto: Film und Realität sind zwei komplett verschiedene Paar Schuhe. Leser, wach auf! Mit der Wirklichkeit hat das hier nun wirklich nichts zu tun. Ist am Ende dann natürlich eine Watsche für den Leser, der seine Sehnsüchte und Wünsche, Hoffnungen, was weiß ich, in diese Szene hineinprojeziert, aber so würde die Geschichte mehr Tiefgang bekommen und im Kopf bleiben. Deutlicher polarisieren, nennt man das wohl.
Ähm.. naja, so würde ich`s halt machen, aber das heißt ja auch nichts.
Hm... LG, Kara


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...nur wer sich bewegt, bewegt auch was...
... Gras wächst auch nicht schneller, wenn man dran zieht...
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