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Die verrückte Aggy und der Traumdieb


 

 
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Belzustra
Geschlecht:weiblichHobbyautor

Alter: 32
Beiträge: 342
Wohnort: Belgien


BeitragVerfasst am: 23.03.2012 00:10    Titel: Die verrückte Aggy und der Traumdieb eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

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Hi,

ich habe heute eine kleine Geschichte geschrieben (Achtung: erste Fassung), die mich ein wenig ins Schwitzen bringt.
Normalerweise bin ich mir der Zeichensetzung (doofe Kommata ausgeschlossen lol2 ) nicht ganz so unsicher, doch hier brauche ich eure Hilfe.
Ein Großteil meines Anfangs ist in direkter Rede geschrieben, die indirekte Rede mit einschließt. Wo setze ich denn da Anführungszeichen und wo nicht?
Ab "Frau!", hat er streng gesagt .... wusste ich plötzlich nicht mehr weiter und habe manchmal Anführungszeichen gesetzt und manchmal nicht. Ich befürchte, dass nun in meinem Text ein derartiges Zeichensetzchaos rotwerd herrscht, dass man nicht mehr richtig versteht, wer wann spricht.
Hilfeeeeee!

PS: Der Inhalt wird noch überarbeitet. Ich möchte es noch komplexer machen und interessanter.


Die verrückte Aggy und der Traumdieb

Im Land der fliegenden Kröten und Pickel mampfenden Mücken lebt hinter dem Mondberg gleich links die verrückte Aggy. Eigentlich heißt sie Agatha Famoos, doch auf ihre alten Tage ist sie dann irgendwann senil geworden, weshalb sie im Volksmund diesen Namen trägt.
Die schwebenden Heime für Tattergreise sind ihr nicht ganz geheuer. „Dort wimmelt es doch nur so vor Teekannenladys und bierbäuchigen Schnarchgesellen“, sagt sie immer und scheint dabei stets zu vergessen, dass ihr verstorbener Ehegatte zu letzterer Gattung gehörte.
„Ach, der Herbert, Gott der Wunder hab ihn selig, der ist doch gar nicht tot. Der tut nur so. Ab und an schneit er noch herein, wenn er sich seiner alten Lady erinnert. Erst gestern hat er hier mit mir gesessen“, erzählt sie und zeigt auf die tiefe Sitzfalte im staubbedeckten Sessel des Mannes, „da hab ich ihn gescholten, er solle endlich die kaputte Dachschindel reparieren und er hat in seinen Bart gegrummelt, dass es wichtigeres gäbe, als das. Was gibt es wichtigeres, habe ich ihn gefragt. Mir tropft der Himmelssirup nicht nur draußen, sondern auch hier drinnen auf den Kopf.
„Frau!“, hat er streng gesagt und mich mit diesem ganz speziellen Blick bedacht, den ich an ihm nie leiden konnte, „da ist ein Dieb, der jede Nacht in deinen Kopf schleicht und dir deine Träume klaut und du bemerkst es nicht einmal.“
„Ein Traumdieb?“hab ich ihn gefragt und gleich gewusst, dass er Recht hatte. Er hat genickt und Puffff, da war er weg, was mich schon ein wenig gewundert hat, aber der Herbert war sowieso immer ein seltsamer Zeitgenosse gewesen.
Und dann hab ich sogleich bei Ihnen angerufen, weil so ein Traumdieb ja nicht ungestraft davon kommen darf, nicht wahr, Officer Honigblume?“
Der Officer nickt, mehr an dem duftenden Kuchen interessiert, den die Aggy gerade aus dem Ofen nimmt, als an der Geschichte der alten Dame. Sie kramt derweil zwei rote Teller aus dem Schrank, dekoriert die Schokoladentorte mit kleinen krossen Sternscheißerwürmchen und serviert dem Gesetzeshüter, wie auch sich selbst jeweils ein großes saftiges Stück.
„Wie werden Sie denn nun diese Sache angehen?“, fragt Aggy, die den Kuchen noch nicht angerührt hat, während ihr Besucher die braune Köstlichkeit bereits zur Hälfte verschlungen hat.
„Nun, Miss Famoos. Es hat seit über zehn Mars-Jupiter-Umdrehungen keinen einzigen Traumdieb mehr gegeben. Die haben sich doch alle während der großen Gesetzesinvasion in Luft aufgelöst.“
„Wollen Sie etwa behaupten, dass mein Herbert, Gott der Wunder hab ihn selig, mich angelogen hat?“
„Ich will damit sagen, Miss Aggy und bitte verzeihen Sie meine Ausdrucksweise, dass sie alt sind und alte Menschen sind vergesslich. So ist der Lauf der Dinge. Aber ihr Schokoladenkuchen ist wirklich fantastisch.“
Da grinst die Dame ganz durchtrieben und sagt: „Das Geheimnis meines Kuchens sind die speziellen Zutaten. Die eitrige Pustelflüssigkeit der Nashornkröte macht ihn schön zart und geschmeidig und der leicht prickelnde Nachgeschmack stammt aus dem Euter der Spinnenschlingpflanze.“
Entsetzt blickt der Officer von seinem Teller auf und hat mit Brechreiz zu kämpfen.
„Und wollen sie wissen, wie ich ihn so saftig bekomme?“, fragt Aggy unschuldig. Da stürmt der Mann auch schon mit hochrotem Kopf würgend hinaus und hinter ihm fällt die Tür ins Schloss.
Die alte Dame nimmt ihre Gabel und schiebt sich ein Stück Kuchen in den Mund.
„Als ob ich solch eklige Dinge in meinen Kuchen tun würde. Ich bin doch nicht verrückt“, murmelt sie vor sich hin und denkt anschließend darüber nach, wie sie den Traumdieb alleine zur Strecke bringen könnte.

„Pah, alleine kriegst du das doch gar nicht hin“, ertönt da plötzlich eine ihr altbekannte Stimme.
„Herbert?!! Musst du mich immer so erschrecken?“, fragt Aggy genervt und fasst sich ans Herz.
Der sonst dauergriesgrämige Ehemann grinst schelmisch und das ist Antwort genug.
„Was bist du jetzt eigentlich?“, fragt sie ihn recht ratlos, „ Bist du tot oder lebendig? Bin ich vielleicht tatsächlich senil?“
„Du bist schon ein wenig senil, Schätzchen, aber sind wir alten Eisen das nicht alle? Und um deine Frage zu beantworten, ich bin ein Geist, Aggy. Irgendwie tot und irgendwie auch nicht. Hab wohl noch was zu erledigen.“
„Und was hast du noch zu erledigen?“
„Wenn ich das wüsste, dann wäre ich wohl kaum hier.“, brummt er missmutig und starrt sehnsüchtig auf den Rest des Schokoladenkuchens.
„Möchtest du ein Stück“, fragt Aggy, die ganz genau weiß, wie gerne Herbert ihren Kuchen mag.
„Geister müssen nicht essen“, antwortet er ruppig und die Ehefrau stellt grinsend fest:
„Du meinst, Geister können nicht essen.“, und schiebt sich ein weiteres Stück provozierend in den Mund, das sie genüsslich kaut, während Herbert sie böse anschaut und sich dann grummelnd von ihr abwendet um aus dem Fenster nach draußen zu blicken.

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Belzustra
Geschlecht:weiblichHobbyautor

Alter: 32
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BeitragVerfasst am: 24.03.2012 08:39    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo nochmal,

meine Geschichte ist in dieser Spachte ein wenig tiefer gerutscht. Aber ich brauche echt Hilfe bei der Zeichensetzung. Also, bitte nicht ignorieren oder wegschauen. Danke.
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Gast







BeitragVerfasst am: 24.03.2012 08:56    Titel: Antworten mit Zitat

Belzustra hat Folgendes geschrieben:
Hallo nochmal,

meine Geschichte ist in dieser Spachte ein wenig tiefer gerutscht. Aber ich brauche echt Hilfe bei der Zeichensetzung. Also, bitte nicht ignorieren oder wegschauen. Danke.


Guten Morgen Belzustra,

na so lange steht die Geschichte noch nicht hier, ruhig Blut. Als Zeichensetzchaos würde ich das jetzt nicht unbedingt bezeichnen. Da hab ich hier schon Schlimmeres gelesen.

du schreibst:
Belzustra hat Folgendes geschrieben:
PS: Der Inhalt wird noch überarbeitet. Ich möchte es noch komplexer machen und interessanter.


Da macht es nicht wirklich Sinn jetzt nach jedem falschen Komma zu suchen. Schau mal hier:

http://www.duden.de/rechtschreibregeln/anfuehrungszeichen

das hilft dir sicher bei der Überarbeitung weiter. Dann schau auch noch mal, ob überall die Perspektive stimmt. Wink

Ach übrigens, ich mag deine Geschichte und ich würde gerne wissen, wie es weitergeht. Die Spanne zwischen 6 und 13 Jahren ... weiß nicht, ob das klappt.

Liebe Grüße
Monika
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Ric
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BeitragVerfasst am: 24.03.2012 09:16    Titel: Aggy Antworten mit Zitat

Hallo Belle,
deine Aggy ist prächtig gelungen, und ich hab mi8ch beim ersten durchfliegen dabei ertappt, mich mit Herbert zu identifizieren... Wink
Aber im Ernst: Die geschi8chte kommt schön daher, fließend, verrückt und doch glaubhaft, soweit dies möglich ist.
Für eine genauere Beschäftigung habe ich grad wenig Zeit. Ich werde das (wenn geht) noch heute am Abend nachholen - wenn mich der 'Arbeitsdienst' nicht zu sehr fertig macht.
LG
Ric


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Mohna
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BeitragVerfasst am: 24.03.2012 14:21    Titel: Antworten mit Zitat

Nun also mein erster Beitrag hier zu einer Geschichte, YEAH, ... die mir gut gefallen hat! Zu deiner Frage.
Das mit den Anführungszeichen ist so: Wenn jemand, der spricht, die wörtliche Rede einbaut, dann wird diese durch das Zeichen ' angezeigt, z. B. "Also er sagte zu mir: 'Helen', sagte er, 'du bist doch verrückt.'"
War das dein Problem mit den Anführungszeichen?
Ich würde da auch keine Absätze einbauen, da man sonst tatsächlich nicht mehr mitbekommt, ob das Gespräch gerade stattfindet oder in der wörtlichen Rede 'zitiert' wird.

Nochmals ganz kurz zu deiner Geschichte: gefällt mir, sehr lebendig, lustige Charaktere --- auf jeden Fall für ältere Kinder oder Jugendliche (vielleicht ab 13?) und das scheint ja was Längeres zu werden? Da würde ich noch Mal über die Zeit nachdenken. Du hast das Präsens gewählt - was für kurze Kindergeschichten ja ganz o.k. ist, aber deine Geschichte ist ja schon recht komplex und da ist m.E. das Präsens zu hölzern und statisch. Außerdem würde ich aufpassen, dass du noch "für die Zielgruppe schreibst", also nicht zu kompliziert werden in der Handlung, momentan sind da zu viele Sprünge drin, das geht einem Kind zu schnell - sehr fraglich auch, ob ein Kind das Wort "senil" kennt und generell Interesse für alte Omas aufbringt ...  Smile
Ich würde das eher momentan in die Erwachsenen-Kiste stecken. Wäre das schlimm?
Na, ist ja der erste Rohentwurf. Bin gespannt, was draus wird, war jedenfalls schön zu lesen. Viele Grüße von Mohna
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Ric
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BeitragVerfasst am: 24.03.2012 20:56    Titel: Aggy Antworten mit Zitat

Hallo Belle, ich bins nochmal, in aller Kürze:

Die paar fehlenden Kommata lassen wir vorst wo sie sind.
Eine Frage: Wieso Miss?
Und: einen zarten, geschmeidigen, saftigen Kuchen würde ich nicht kauen.
Noch was: Ich hatte mich eigentlich auf einen Honigkuchen gefreut! Smile

Egal, ich freue mich schon auf die Fortsetzung!
LG
Ric


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Belzustra
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BeitragVerfasst am: 27.03.2012 13:14    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Liebe Monika,

danke für deine Antwort.
Ich wollte nicht Panik schieben, aber die Geschichte war halt so kurz vorm Wochenende auf Platz sieben oder acht gerutscht und wenn ich mich selbst daran gebe, Geschichten zu lesen, dann muss ich zugeben, lese ich meist die, die oben stehen.

Die Geschichte wird auf jeden Fall auch fortgesetzt. Wann, das weiß ich jedoch nicht. Vielleicht heute, vielleicht morgen, vielleicht in ein paar Wochen. Kommt ganz darauf an, wann die Ideen sprudeln.  wink
Freut mich auf jeden Fall, dass sie dir bis hierhin gefallen hat.
Die Alterseingrenzung werde ich wahrscheinlich in der Tat nach oben korrigieren. Für 6-10jährige ist die Geschichte gar nicht geeignet, aber für Erwachsene finde ich sie doch auf ihre Art zu kitschig und zu kindisch.

Muss ich nochmal drüber nachdenken.
Danke für Kritik und Mühe.
Schönen Tag noch

Belzustra
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Belzustra
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BeitragVerfasst am: 27.03.2012 13:26    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Lieber Ric,

Zitat:
deine Aggy ist prächtig gelungen

Danke. Freut mich, dass sie dir gefällt.
Zitat:
ich hab mi8ch beim ersten durchfliegen dabei ertappt, mich mit Herbert zu identifizieren... Wink

 lol

Aggy und Herbert sind erst vor Kurzem entstanden. Hatte eine Charakterentwicklung vom User Dummbold gelesen und spontan versucht selbst zwei lustige Charaktere zu erschaffen. Am nächsten Tag musste ich einfach eine Geschichte dazu schreiben. Hoffentlich schaffe ich es diesmal, diese auch weiterzuschreiben.

Zitat:
Die paar fehlenden Kommata lassen wir vorst wo sie sind.

Ach verdammt. Diese Kommata treiben mich auch noch in den Wahnsinn. Hätte ich doch in der Schule besser aufgepasst.  rotwerd
Aber wenn die Geschichte mal fertig sein sollte, kannst du sie mir dann doch mal verbessern? Würde gerne mal wissen, wie viele Kommas ich falsch setze oder vergesse.

Zitat:
Eine Frage: Wieso Miss?

Da habe ich, ehrlich gesagt, nicht groß drüber nachgedacht. Hat auf eine distanzierte Art höflich geklungen.

Zitat:
Und: einen zarten, geschmeidigen, saftigen Kuchen würde ich nicht kauen.

Soll ich ihn etwa auf der Zunge zerfließen lassen?
Ich werde mir etwas einfallen lassen.

Zitat:
Noch was: Ich hatte mich eigentlich auf einen Honigkuchen gefreut! Smile

Officer Honigblume soll Honigkuchen mampfen?  smile extra
Wundert mich ein wenig, dass niemandem die Sternscheißerwürmchen aufgefallen sind. lol

Danke für deine Kritik, lieber Ric.
Es war mir wie immer eine Freude.

Belzustra
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Belzustra
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BeitragVerfasst am: 27.03.2012 13:32    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Liebe Mohna,

was mein eigentlich Problem betraf, so warst du diejenige, die mir wirklich weitergeholfen hat.

Zitat:
Wenn jemand, der spricht, die wörtliche Rede einbaut, dann wird diese durch das Zeichen ' angezeigt, z. B. "Also er sagte zu mir: 'Helen', sagte er, 'du bist doch verrückt.'"

Genau das wollte ich wissen.
Danke.

Was die Zeiten angeht. Meine ersten Entwürfe schreibe ich, warum auch immer, stets im Präsens. Ich mag die Gegenwart und fühle mich als Schreibender mehr in der Geschichte, wenn ich weiß, dass das alles gerade passiert. Aber höchstwahrscheinlich werde ich später alles ins Imperfekt setzen, wenn es denn funktioniert.
Über die Alterseinstufung werde ich auf jeden Fall noch einmal nachdenken. Ich finde mittlerweile auch, dass die Geschichte eher für ältere Kinder geeignet ist. Aber mal sehen, was die Fortsetzung bringt.
Das kann sich auch schnell noch ändern.

Vielen lieben Dank für deine Kritik und deine Ratschläge.
LG

Belzustra
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Belzustra
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BeitragVerfasst am: 28.03.2012 13:53    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Die verrückte Aggy und der Traumdieb (ein wenig überarbeitet)

Im Land der fliegenden Kröten und Pickel mampfenden Mücken lebte hinter dem Mondberg gleich links die verrückte Aggy. Eigentlich hieß sie Agatha Famoos, doch auf ihre alten Tage war sie dann irgendwann senil geworden, weshalb sie im Volksmund diesen Namen trug.
Die schwebenden Heime für Tattergreise waren ihr nicht ganz geheuer. „Dort wimmelt es doch nur so vor Teekannenladys und bierbäuchigen Schnarchgesellen“, sagte sie immer und schien dabei stets zu vergessen, dass ihr verstorbener Ehegatte zu letzterer Gattung gehörte.
„Ach, der Herbert, Gott der Wunder hab ihn selig, der ist doch gar nicht tot. Der tut nur so. Ab und an schneit er noch herein, wenn er sich seiner alten Lady erinnert. Erst gestern hat er hier mit mir gesessen“, erzählte sie und zeigte auf die tiefe Sitzfalte im staubbedeckten Sessel des Mannes, „da hab ich ihn gescholten, er solle endlich die kaputte Dachschindel reparieren und er hat in seinen Bart gegrummelt, dass es wichtigeres gäbe, als das. Was gibt es wichtigeres, habe ich ihn gefragt. Mir tropft der Himmelssirup nicht nur draußen, sondern auch hier drinnen auf den Kopf.
'Frau!', hat er streng gesagt und mich mit diesem ganz speziellen Blick bedacht, den ich an ihm nie leiden konnte, 'da ist ein Dieb, der jede Nacht in deinen Kopf schleicht und dir deine Träume klaut und du bemerkst es nicht einmal.'
'Ein Traumdieb?' hab ich ihn gefragt und gleich gewusst, dass er Recht hatte. Er hat genickt und Puffff, da war er weg, was mich schon ein wenig gewundert hat, aber der Herbert war sowieso immer ein seltsamer Zeitgenosse gewesen.
Und dann hab ich sogleich bei Ihnen angerufen, weil so ein Traumdieb ja nicht ungestraft davon kommen darf, nicht wahr, Officer Honigblume?“
Der Officer nickte, mehr an dem duftenden Kuchen interessiert, den die Aggy gerade aus dem Ofen nahm, als an der Geschichte der alten Dame. Sie kramte derweil zwei rote Teller aus dem Schrank, dekorierte die Schokoladentorte mit kleinen krossen Sternscheißerwürmchen und servierte dem Gesetzeshüter, wie auch sich selbst jeweils ein großes saftiges Stück.
„Wie werden Sie denn nun diese Sache angehen?“, fragte Aggy, die den Kuchen noch nicht angerührt hatte, während ihr Gast die braune Köstlichkeit bereits zur Hälfte verschlungen hatte.
„Nun, Miss Famoos. Es hat seit über zehn Mars-Jupiter-Umdrehungen keinen einzigen Traumdieb mehr gegeben. Die haben sich doch alle während der großen Gesetzesinvasion in Luft aufgelöst.“
„Wollen Sie etwa behaupten, dass mein Herbert, Gott der Wunder hab ihn selig, mich angelogen hat?“
„Ich will damit sagen, Miss Aggy und bitte verzeihen Sie meine Ausdrucksweise, dass sie alt sind und alte Menschen sind vergesslich. So ist der Lauf der Dinge. Aber ihr Schokoladenkuchen ist wirklich fantastisch.“
Da grinste die Dame ganz durchtrieben und sagte: „Das Geheimnis meines Kuchens sind die speziellen Zutaten. Die eitrige Flüssigkeit der Nashornkröte macht ihn schön zart und geschmeidig und der leicht prickelnde Nachgeschmack stammt aus dem Euter der Spinnenschlingpflanze.“
Entsetzt blickte der Officer von seinem Teller auf und hatte plötzlich mit Brechreiz zu kämpfen.
„Und wollen sie wissen, wie ich ihn so saftig bekomme?“, fragte Aggy unschuldig. Da stürmte der Mann auch schon mit hochrotem Kopf würgend hinaus und hinter ihm fiel die Tür ins Schloss.
Die alte Dame nahm ihre Gabel und schob sich ein Stück Kuchen in den Mund.
„Als ob ich solch eklige Dinge in meinen Kuchen tun würde. Ich bin doch nicht verrückt“, murmelte sie vor sich hin und dachte anschließend darüber nach, wie sie den Traumdieb alleine zur Strecke bringen könnte.

„Pah, alleine kriegst du das doch gar nicht hin“, ertönte da plötzlich eine ihr altbekannte Stimme.
„Herbert?!! Musst du mich immer so erschrecken?“, fragte Aggy genervt und fasste sich ans Herz.
Der sonst dauergriesgrämige Ehemann grinste schelmisch und das war Antwort genug.
„Was bist du jetzt eigentlich?“, fragte sie ihn recht ratlos, „ Bist du tot oder lebendig? Bin ich vielleicht tatsächlich senil?“
„Du bist schon ein wenig senil, Schätzchen, aber sind wir alten Eisen das nicht alle? Und um deine Frage zu beantworten, ich bin ein Geist, Aggy. Irgendwie tot und irgendwie auch nicht. Hab wohl noch was zu erledigen.“
„Und was hast du noch zu erledigen?“
„Wenn ich das wüsste, dann wäre ich wohl kaum hier.“, brummte er missmutig und starrte sehnsüchtig auf den Rest des Schokoladenkuchens.
„Möchtest du ein Stück“, fragte Aggy, die ganz genau wusste, wie gerne Herbert ihren Kuchen mochte.
„Geister müssen nicht essen“, antwortete er ruppig und die Ehefrau stellte grinsend fest:
„Du meinst, Geister können nicht essen.“, und schob sich ein weiteres Stück provozierend genießerisch in den Mund, während Herbert sie böse anschaute und sich dann grummelnd von ihr abwendete, um aus dem Fenster nach draußen zu blicken.
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Belzustra
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BeitragVerfasst am: 28.03.2012 13:58    Titel: Die verrückte Aggy und der Traumdieb (Teil 2) pdf-Datei Antworten mit Zitat

Miracle, die jüngste und schönste Tochter des Wundergottes, stand gerade am Bug ihres Himmelsschiffes Nautilus und zog den Abendstern über den Horizont. Die Nacht stand kurz bevor.
„Aggy, da ist jemand in deinem Garten“, stellte Herbert mit alarmierendem Unterton fest.
„Ach, das ist nur Nelson, mein Gartenzwerg. Bei Anbruch der Nacht beginnt er langsam aktiv zu werden.“
„Du hast einen Gartenzwerg?!!!“, entgegnete der Geist entrüstet, „Seit wann hast du einen Gartenzwerg? Die kleinen Biester sind gefährlich. Wo ist das Schießeisen?“ Herbert schwebte zu einem alten schweren Schrank, doch als er versuchte, den Türgriff zu packen, glitt seine Hand durch das Holz hindurch.
„Beruhige dich. Hier wird niemand erschossen“, von draußen erklang das Geräusch zersplitternden Porzellans gefolgt von einem wahnsinnig vergnügten Kichern. Aggy verdrehte die Augen, eilte zur Haustür, riss sie auf und schrie hinaus: „Nelson! Alles was du kaputt machst, musst du auch wieder reparieren. Das ist dir ja wohl klar, oder?“
Der Zwerg stand nur wenige Meter von ihr entfernt. Sein Grinsen festgefroren. In seinen kleinen Händchen eine große Scherbe und der Rest der einst bunten Vase lag in Einzelteilen verstreut zu seinen Füßen. Mit dem unschuldigsten Blick, zu dem er imstande war, versuchte er sich zu erklären: „Das war ich nicht, Miss Famoos. Das muss jemand anderes gewesen sein.“
Wutentbrannt sauste Herbert an Aggy vorbei auf den Zwerg zu: „Na warte, Bürschchen, dir werde ich eine Lektion erteilen.“ Die Augen des Gartenverwüsters wurden beim Anblick des Geistes, der auf ihn zusteuerte ganz groß. Doch die Kollision blieb aus. Herbert schwebte einfach durch den Winzling hindurch, der sich vor Grauen schüttelte.
„Das war ja eklig“, stellte der Zwerg fest, „kalt und eklig. Igitt!“
„Herbert“, ermahnte die alte Dame ihren Mann, „jetzt ist Schluss mit dem Unsinn. Lass Nelson in Ruhe und komm wieder rein. Und du“, mit ausgedehnten Lachfältchen um die Augen, die ihrer Drohgebärde Lügen strafte wandte sie sich an den Zwerg: „Du reißt dich jetzt zusammen, hebst die Scherben auf und kommst ins Haus. Wo der Klebesirup hängt, weißt du ja.“ Gehorsam machte sich der Knirps an die Arbeit und Herbert folgte seiner Frau grummelnd, aber ebenso folgsam.
„Mieser kleiner Gartenzwerg“, brummte Herbert vor sich hin, „wenn ich könnte, ich würde... Arrr.“
„Ich weiß, ich weiß. Aber Nelson ist gar kein so übler Zeitgenosse, wie es scheint. Tagsüber steht er wie eine Statue brav und folgsam auf seinem Sockel und wenn er dann nachts aktiv wird, überwältigt ihn in den ersten Minuten seine Natur und er muss eben etwas kaputt machen.“
„Wo hast du ihn her?“
„Habe ihn vor der Pink Lady gerettet. Die wollte ihn eines Tages mit einem Hammer bearbeiten, weil er ihre Mondblumenbeete umgegraben und ihre geliebten Schnurrbärlis verscheucht hat. Er konnte sich ja nicht wehren, als er bei strahlendem Sonnenschein wie aus Stein gegossen da stand. Also habe ich ihn der Lady abgekauft und mitgenommen.“
„Du bist verrückt.“
„Wenn du meinst.“

Nelson kletterte währenddessen auf einen der für ihn viel zu hohen Stühle. Die Scherben der Vase hatte er in seine Hemdfalte versammelt und schüttete sie nun auf den Tisch. Dann sprang er herunter und sauste ins angrenzende Zimmer, aus dem er kurze Zeit später, mit einer dicken, fetten Raupe zurückkam, der Klebesirup-Raupe. Schweigsam machte er sich an die Arbeit. Mit kleinen Fingerchen quetschte er die Raupe aus und fügte Scherbe für Scherbe wieder zusammen. Es schien ihm sogar Spaß zu machen, wenn man das leichte Lächeln auf seinen Lippen betrachtete. Aggy saß unterdessen auf dem Sofa, Herbert schwebte über seinem Sessel und sie sinnierten wieder über die Lösung ihres Hauptproblems. Der Traumdieb. Denn die Nacht war bereits angebrochen und damit rückte der Schlaf immer näher.

Plötzlich mischte sich Nelson in ihr Gespräch ein.
„Es gibt einen Mitternachtsmarkt hinter dem Urwaldbaum drei Mal rechts“, sagte er, „dort verkaufen Zwerge und Kobolde und andere Nachtgestalten ihre Ware.“
„Und was hat das mit unserem Traumdieb zu tun“, wollte Herbert ungeduldig wissen.
„Na, die Nelly, eine Freundin von mir, die hat einen Memoriam-Käfer als Haustier und wie jeder weiß leben die von Erinnerungen.“
„Sind Memoriam-Käfer nicht illegal?“, fragte Aggy.
Der Zwerg zuckte die Achseln: „Keine Ahnung. Auf jeden Fall bekommt sie sein Futter vom Markt und Nelly meinte, da sei ein Händler gewesen, der nicht nur Erinnerungen, sondern auch Träume verkauft hat. Die Nelly hätte sich gerne einen dieser Prinzessinnenträume gekauft, doch dafür hat ihr Geld nicht gereicht“, beendete Nelson traurig seine Erzählung.
„Du magst Nelly“, stellte Aggy fest.
Wieder zuckte der Kleine die Schultern: „Nelly mag Krogol lieber. Sie sagt, er sei mehr Zwerg, als ich. Krogol hat nämlich schon zwei Häuser ganz alleine für sich, weil er die Bewohner verjagt hat. Nelson hat kein Haus.“
„Der Herbert baut dir ein kleines Häuschen im Garten, wenn er wieder weiß, wie man seine Finger benutzt“, versprach Aggy. Nelson strahlte über beide Backen.
„Was?? Von wegen! Ich bau dem Strolch doch kein Haus.“,wetterte er, „Kann ich gar nicht! Greif ja durch alles hindurch. Will ich auch nicht! Soll der Giftzwerg sich doch selbst n Haus bauen.“, und Puff war der aufgebrachte Herbert weg.
„Der beruhigt sich schon wieder“, meinte die alte Frau zu Nelson. Der setzte die letzte Scherbe an ihren Platz und überreichte stolz die geflickte Vase.
„Du hast Talent“, lobte ihn Aggy, „Magst du mich jetzt zum Markt begleiten? Das würde ich mir doch gerne einmal anschauen.“ Nelson nickte und holte der Dame Jacke und Schal.

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Mohna
Sonntagsschreiber

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Beiträge: 17
Wohnort: München


BeitragVerfasst am: 21.04.2012 15:00    Titel: Antworten mit Zitat

Ja hallo,
prima, es geht weiter ...  Smile  ... gefällt mir immer noch sehr gut und es geht ja auch rasant weiter ... wo wir auch gleich am Kasus Knacktus wären: vielleicht etwas zu rasant? Wir befinden uns ja in einer recht befremdlichen Gegend, wir lernen die befremdliche Aggy kennen und ihren verstorbenen Gatten, als Geist "wiederbelebt", im gleichen Atemzug nun noch ein Zwerg ... puh - also, mir geht das beinahe ein bisschen zu schnell.
Gleichzeitig bewundere ich deine Fantasie - du schreibst außerdem sehr lustige und lebendige Dialoge --- aber gib deiner Geschichte doch ein kleines bisschen mehr Zeit, sich zu entfalten! Ich glaube nicht, dass sie durch ein paar Bemerkungen und Betrachtungen hier und da gleich langweilig wird ... Smile und das schreibe ich, die handlungsstarke Erzählungen sehr gerne liest.  
Mal Hand auf's Herz: Dialoge - gehen leicht von der Hand, Beschreibungen - mühsam? Nicht davor weglaufen --- das muss ich mir auch immer wieder sagen.
Oder projeziere ich jetzt meine Schwächen auf dich?
Na ja, vielleicht kannst du etwas damit anfangen.
Freue mich auf mehr und Grüße!
Mohna
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JT
Geschlecht:weiblichNebelpreisträger

Alter: 48
Beiträge: 2209
Wohnort: Im Buchstabensalat
Ei 7


BeitragVerfasst am: 21.04.2012 21:29    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Belzustra,
deine Geschichte gefällt mir gut. Locker, leicht, lustig.
Allerdings war Aggy nicht verheiratet? Müsste es dann nicht Mrs. anstatt Miss heißen? Vielleicht irre ich auch.
LG JT
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Belzustra
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Wohnort: Belgien


BeitragVerfasst am: 23.04.2012 11:52    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Liebe Mohna,

freut mich, dass es dir immer noch gefällt.
Eigentlich wollte ich das rasante Erzähltempo als Charakteristikum für die Geschichte verwenden. Ich habe mittlerweile allerdings auch weiter daran geschrieben und erkannt, dass ich das auf Dauer nicht durchhalten kann.
Beschreibungen wollte ich eigentlich noch nachträglich hinzufügen, wenn ich das komplette Ganze vor Augen habe.
Ich bin da nämlich etwas chaotisch veranlagt.
Zudem macht es mich nervös, wenn ich nicht weiß, wie lang eine Geschichte ungefähr sein wird. Dann versuche ich, so schnell wie möglich zum Ende zu kommen, um danach alles überarbeiten zu können. Hier jedoch ist kein Ende in Sicht und ich muss mir eine andere Vorgehensweise aneignen.

Deine Kritik werde ich auf jeden Fall beherzigen.
Vielen lieben Dank.
LG
Belzustra
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Belzustra
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BeitragVerfasst am: 23.04.2012 11:58    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo JT,

Zitat:
deine Geschichte gefällt mir gut. Locker, leicht, lustig.

Super. Das freut mich natürlich.

Zitat:
Allerdings war Aggy nicht verheiratet? Müsste es dann nicht Mrs. anstatt Miss heißen? Vielleicht irre ich auch.

Nee, du irrst dich nicht. Hast ja schon Recht. Ich hatte mich für Miss entschieden, weil es einfach frischer als Mrs klang.
Andererseits, Aggys Ehemann ist tot, ob Geist oder nicht und da lässt sich dann drüber streiten, ob sie noch verheiratet ist, oder nicht.
Werde das Miss aber höchstwahrscheinlich korrigieren. Ich gebe mich geschlagen  wink

LG
Belzustra
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