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Kenne ich Sie eigentlich?

 
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Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Deutsches Schriftstellerforum Foren-Übersicht -> Antiquariat -> Postkartenprosa 03/2012
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Autor Nachricht
Psychosus
Geschlecht:männlichGänsefüßchen

Alter: 32
Beiträge: 47



BeitragVerfasst am: 25.03.2012 19:00    Titel: Kenne ich Sie eigentlich? eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Kenne ich Sie eigentlich?  

Liebe auf der Parkbank: Szenerie: ein idyllischer kleiner Stadtpark, Trauerweiden, ein kleiner See mit einer Grasfläche davor, von Bäumen umgeben; auf der Grasfläche eine Parkbank; der Park ist leer, bis auf eine Familie am Seeufer, die Enten füttert; es ist sonnig, nur ab und zu ziehen Wolken am Himmel vorbei.
Auf der Bank sitzt ein junger Mann, ein Buch lesend.
Eine Frau wandelt an der Bank vorbei auf den See zu, bleibt in der Mitte des Rasens stehen und blickt, mit den Händen in ihren Manteltaschen, hinaus auf die Wasserfläche; der Mann, von seiner Lektüre abgelenkt, folgt ihrem Gang, und betrachtet sie im Halbprofil, als sie stehen bleibt; ihr Gesicht still und regungslos für einige Zeit; plötzlich dreht sie sich um, und lächelt ihn offen an, ohne Zeichen von Angst; er ist überrascht, kann den Blick nicht abwenden, stattdessen drückt seine Miene Erstaunen aus.
Sie kommt, nachdem sie ihn einige Momente lang angeschaut hat, auf die Bank zu, Hände immer noch in den Manteltaschen, bleibt kurz vor ihm stehen, sagt aber nichts.
Er fragt: „Werden Sie das den ganzen Tag lang tun? Mich wortlos anlächeln?“
Die Frau antwortet nicht.
Er: „Sie müssen mich entschuldigen, ich bin etwas nervös, reizbar, schon seit meiner Kindheit..es fällt mir nicht einfach, wissen Sie? Es ist sicher nicht ihre Schuld..falls ich Sie beleidigt haben sollte, hoffe ich, dass Sie mir verzeihen können...sagen Sie, kennen wir uns?“
Die Frau antwortet noch immer nicht.
„Nun, es tut nichts zur Sache... ich bin kein besonders guter Unterhalter...wenn Sie möchten kann ich Ihnen etwas über dieses Buch hier erzählen. Es ist nicht gut. Ich lese es nur, weil es mir empfohlen worden ist..normalerweise tue ich das nicht, aber diesmal, .. nun ja, sie sehen, ich halte es in Händen. Ich weiß nicht einmal den Namen des Autors. Ach, entschuldigen Sie, ich bitte Sie, setzen Sie sich, und entschuldigen Sie nochmals, es tut mir nun wirklich Leid. Mein Name ist Mathieu, ich bin Student. Darf ich Sie nach Ihrem Namen fragen?“
„Beatrice!“, sagt Sie mit einem Lachen in der Stimme.
„Oh! Oh..entschuldigen Sie, es hat nichts zu bedeuten..ich mochte diesen Namen schon immer..er macht mich glücklich, ich weiß nicht wieso. Aber nun ja, zurück zum Buch, .. es ist von einem Freund, oder vielmehr einem Kommilitonen, von der Universität, er studiert Politologie .. und ist eigentlich ein langweiliger Kerl, aber ich hatte die Empfehlung schon einmal gehört, und so dachte ich mir --- Beatrice?“
„Ja?“
„Beatrice, ich liebe Sie.“
„Ich weiß, Mathieu! Ich liebe Sie auch! Ich hätte es Ihnen auch schon früher gesagt, aber sie reden zu viel! Küssen Sie mich, nachdem ich Ihnen und mir diese weißen Leinentücher über den Kopf gezogen habe!“

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Dienstwerk
Geschlecht:weiblichReißwolf

Alter: 53
Beiträge: 1310
Wohnort: Gera/Markkleeberg
DSFo-Sponsor Goldene Harfe


BeitragVerfasst am: 26.03.2012 00:19    Titel: Antworten mit Zitat

Neutraler Befederungskommentar - wenn es die Zeit erlaubt, später evtl. mehr.

LG, Ana
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Rufina
Geschlecht:weiblichKlammeraffe


Beiträge: 769



BeitragVerfasst am: 26.03.2012 13:56    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

Vorgabe:
Wohl umgesetzt.

Sprache:
Geschrieben wie ein Theaterstück, vor allem die wörtliche Rede, stichwortartig, viele Strichpunkte und Zeichensetzungsfehler, vor allem dieser hier: "..".

Inhalt:
Eher schwach, würde ich sagen. Mir fehlt der Sinn des Ganzen und die Tücher wurden scheinbar mit Müh und Not noch in den letzten Satz gequetscht.

Viele Grüße
Rufina


_________________
Noch sind wir zwar keine gefährdete Art, aber es ist nicht so, dass wir nicht oft genug versucht hätten, eine zu werden. (Douglas Adams)
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adelbo
Geschlecht:weiblichReißwolf


Beiträge: 1889
Wohnort: Im heiligen Hafen


BeitragVerfasst am: 26.03.2012 15:48    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe eine leise Vermutung, dass dieser Text Kunst sein soll und ich gestehe es, ich verstehe diese Kunst nicht.
Es ist jetzt nicht so, dass ich den Text schlecht finde. Trotz der ungewohnten Schreibweise, des ungewohnten Aufbaus fühlte ich mich unterhalten. Aber zu atemlos unterhalten. Und zu wirr unterhalten. Mich erinnert der Text an ein modernes Theaterstück. Meistens verlasse ich diese nach der Hälfte der Zeit.
Ich werde mir noch Gedanken machen müssen, wie ich den Text bewerte. Dazu bin ich noch nicht in der Lage.

adelbo


_________________
„Das ist der ganze Jammer: Die Dummen sind so sicher und die Gescheiten so voller Zweifel.“

Bertrand Russell
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lady-in-black
Bitte nicht füttern


Beiträge: 1653
Wohnort: Killer Förde
Der goldene Käfig Extrem Süßes!


BeitragVerfasst am: 26.03.2012 16:11    Titel: Antworten mit Zitat

Moin,  smile

nicht böse sein, aber mit diesem Text kann ich inhaltlich leider absolut nichts anfangen.  Confused
Die ganzen, wild verstreut wirkenden Semikolons sowie die sonstigen Erbsen ermöglichen es mir auch nicht, dir wenigstens ein positives, schreibtechnisches Feedback zu hinterlassen.  Rolling Eyes

Ich bin echt ratlos.  


_________________
- Ich würde mich gerne geistig mit Dir duellieren ... aber ich sehe Du bist leider unbewaffnet.
- Nein, Stil ist nicht das Ende vom Besen.
- Ich spreche fließend ironisch, auch im sarkastischen Dialekt.
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lupus
Geschlecht:männlichPapiertiger

Alter: 54
Beiträge: 4162
Wohnort: wien



BeitragVerfasst am: 27.03.2012 12:19    Titel: Antworten mit Zitat

Der Text gefällt wegen seiner dezenten Absurdität und der originellen Idee.
Für eine absurden Text wäre es aber angebracht, sich kürzer zu fassen, so wie er da steht is der Text ein bisserl ausgetreten, die Charakterisierung des Prota über seine 'Entschuldigungen' is ein bisserl zuu viel. Findest du nicht?

Die Themenvorgabe müsste irgendwie früher eingebaut werden, denn so wie der Schlusssatz hier steht, ist er einfach schwach .. sehr schwach.

Der 'leere' Park mit den Menschen drin weist auf die Absurdität hin und so macht es eigentlich von Anfang an Spaß den Text zu lesen, auch wenn der erste Reflex ein: häh? sein mag.

Fazit: passt scho


_________________
lg Wolfgang

gott ist nicht tot noch nicht aber auf seinem rückzug vom schlachtfeld des krieges den er begonnen hat spielt er verbrannte erde mit meinem leben

-------------------------------------------------------
"Ich bin leicht zu verführen. Da muss nur ein fremder Mann herkommen, mir eine Eiskugel kaufen und schon liebe ich ihn, da bin ich recht naiv. " (c) by Hubi
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Belzustra
Geschlecht:weiblichEselsohr

Alter: 36
Beiträge: 346
Wohnort: Belgien


BeitragVerfasst am: 27.03.2012 13:52    Titel: Antworten mit Zitat

Hi,

ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung, was ich von diesem Text halten soll. Die Zeichensetzung ist total chaotisch. Die vielen Strich-punkte mögen ja beabsichtigt sein, behagen mir beim Lesen aber gar nicht. Stellenweise ist das Gespräch zwischen den beiden "Fremden" auch richtig gut gelungen. Trotzdem kann ich nicht behaupten, dass mir die Geschichte insgesamt gefällt. Sie hat was, das ist nicht zu bestreiten. Sie hätte aber meiner Meinung nach erst überarbeitet werden müssen, um gut zu werden.

LG
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Nicki
Geschlecht:weiblichPapiertiger

Alter: 66
Beiträge: 4792
Wohnort: Mönchengladbach
Ei 10


BeitragVerfasst am: 27.03.2012 21:22    Titel: Antworten mit Zitat

Wegen Zeitmangel und nach reiflicher Überlegung habe ich mich dazu entschlossen, nur Federn zu vergeben, aber nicht zu kommentieren. Meine Bewertung setzt sich zusammen aus dem Bauchgefühl, dass da etwas steht, das mir gefällt, das ich gerne lese, das ich verstehe.
Weiterhin ob die Themenvorgabe eingehalten worden ist und ob grobe Rechtschreib und Grammatikfehler auftauchen.
Wer wissen möchte, warum sein Text meine Federnanzahl bekommen hat, fragt mich am besten nach den Osterferien, wenn ich wieder im Lande bin.


_________________
MfG
Nicki

"Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist." Henry Ford
"Fantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt." A.Einstein


*Sommerblues* September 2017 Eisermann Verlag
*Trommelfeuer* November 2017 Eisermann Verlag
*Silvesterliebe* 30. November 2018 Eisermann Verlag
*Gestohlene Jahre* Work in Progress
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Gast







BeitragVerfasst am: 28.03.2012 11:11    Titel: Antworten mit Zitat

Shocked

Das ist mir zu hoch - also intellektuell ist es mir zugänglich, aber das Wesen des Textes bleibt mit verschlossen. Theatralisch. Wenn es das sein soll, ist es gelungen wink
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halcyonzocalo
Geschlecht:männlichEinsamer Trancer

Alter: 32
Beiträge: 1251
Wohnort: Irgendwo im Nirgendwo


BeitragVerfasst am: 28.03.2012 11:22    Titel: Antworten mit Zitat

Also, aus diesem Text werde ich nicht so recht schlau. Die Unsicherheit von Mathieu kommt auf jeden Fall gut an, aber mit dem Ende will ich noch nicht so Recht glücklich werden. Außerdem stören mich die vielen Semikola etwas, aber das ist wohl Geschmacksache. Insgesamt eine durchaus nett beschriebene Szene, die ich aber noch nicht zu hundert Prozent einzuschätzen weiß. 5 Federn.

_________________
Die minimaldeterministische Metaphernstruktur mit ihrer mytophoben Phrasierung spiegelt den ideeimmanent abwesenden Bedeutungsraum.
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junimond7
Geschlecht:weiblichLeseratte

Alter: 49
Beiträge: 144
Wohnort: schönste Stadt der Welt


BeitragVerfasst am: 28.03.2012 13:21    Titel: Antworten mit Zitat

ich kann mich ehrlich nicht entscheiden, ob ich diese geschichte gut oder schlecht finden soll...

_________________
Misch ein bisschen Torheit in Dein ernsthaftes Tun und Trachten. Albernheiten im rechten Moment sind etwas Köstliches.
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Maestro
Geschlecht:männlichEselsohr

Alter: 66
Beiträge: 399



BeitragVerfasst am: 29.03.2012 18:17    Titel: Antworten mit Zitat

Gerade noch die Kurve gekriegt, und die Verhüllung untergebracht. Leider völlig ohne Zusammenhang oder Motivation.
Einige Sätze sind zu lang und wirken dadurch Pointenlos.
"es fällt mir nicht einfach" ein sprachlicher Lapsus.
Zudem entschuldigt sich der Prota eindeutig zu oft.

Ich vergebe fünf Federn.

Maestro


_________________
Freiheit ist das Recht, anderen zu sagen, was sie nicht hören wollen.
George Orwell
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Piratin
Geschlecht:weiblichExposéadler

Alter: 56
Beiträge: 2541
Wohnort: Mallorca
Ei 2


BeitragVerfasst am: 29.03.2012 19:23    Titel: Antworten mit Zitat

Lieber PoKaPro-Teilnehmer,

diese Geschichte - oder besser - dieses Drehbuch habe ich mit vielen Fragezeichen gelesen. Für mich ist Drehbuch keine Prosa, sorry.
Woher in einem Dialog sich vollkommen unbekannter Personen eine Liebeserklärung aus dem Nichts kommen soll? Und was sollen dabei die weißen Leinentücher über dem Kopf?
Liebe Grüße
eine ratlose Piratin


_________________
Das größte Hobby des Autors ist, neben dem Schreiben, das Lesen.
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Mardii
Stiefmütterle

Alter: 63
Beiträge: 1837



BeitragVerfasst am: 29.03.2012 21:21    Titel: Antworten mit Zitat

Eine Szene wie im absurden Theater. Sehr erfreulicher Text. Und er zeichnet nach, wie es zu der Situation auf Magrittes Bild gekommen sein kann, nur vor einem anderen Hintergrund. Was mich genervt hat ist die Stelle mit den Auslassungspunkten. Irgendwo müssen Erbsen sein, sonst kann ich nicht werten. Wink

_________________
`bin ein herzen´s gutes stück blech was halt gerne ein edelmetall wäre´
Ridickully
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Gast







BeitragVerfasst am: 30.03.2012 12:44    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo ...,

Leider finde ich diesen Text in vielerlei Hinsicht misslungen. Du wolltest die Geschichte einer "Liebe auf den ersten Blick" erzählen? Abgesehen von dem ausgesprochen unmotivierten "lassen Sie uns diese Leintücher über den Kopf ziehen, weil der Autor dieser Geschichte das halt irgendwie einbauen muss smile" habe ich noch selten einen so reich bestückten "leeren Park" gesehen ...
Beatrice hätte ihm ja gleich gesagt, dass sie ihn liebt, aber er lässt ihr keine Gelegenheit!? Oder etwa doch?
Zitat:
Er fragt: „Werden Sie das den ganzen Tag lang tun? Mich wortlos anlächeln?“
Die Frau antwortet nicht.

und
Zitat:
Es ist sicher nicht ihre Schuld..falls ich Sie beleidigt haben sollte, hoffe ich, dass Sie mir verzeihen können...sagen Sie, kennen wir uns?“
Die Frau antwortet noch immer nicht.

Mich lässt dein Text ein wenig ratlos zurück, und ich gehe  davon aus, dass du zwar Lust aufs Schreiben hast, dass es hier aber noch an Reife fehlt, und dass du diese Geschichte vielleicht besser ohne Leintücher ezählen solltest. Jetzt geh' ich wieder von deinen Füssen herunter, aber so oft wie Mathieu werd ich mich nicht entschuldigen wink
Lorraine
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femme-fatale233
Geschlecht:weiblichFüßchen

Alter: 29
Beiträge: 2097
Wohnort: München
Das Bronzene Pfand


BeitragVerfasst am: 30.03.2012 19:12    Titel: Antworten mit Zitat

Magrittes Bild ließ herrlich viel Absurdes zu - genau dieser Text ist so ein Beispiel, das ist so absurd und seltsam, dass es schon wieder passt. Plausibilität darf man hier nicht unbedingt suchen, mehr akzeptieren, dass der Text die Absurdität des Lebens zeigt.
Mag ich. Oberes Mittelfeld.
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mondblume
Geschlecht:weiblichReißwolf

Alter: 44
Beiträge: 1268
Wohnort: Costa Brava


BeitragVerfasst am: 30.03.2012 22:41    Titel: Antworten mit Zitat

Ein Experiment, nehme ich an. Hat beinahe funktioniert. Die Schreibweise ist interessant, auch wenn die vielen Semikolons sicher nicht ganz korrekt sind.

Der Mittelteil hat mir richtig gut gefallen. Und dann kam der Schluss: grottenschlecht, tut mir leid. Nicht mehr passend zum Rest der Geschichte, ohne Zusammenhang (ausser, ich würde ihn einfach nicht sehen). Wenn sie tatsächlich Tücher über dem Kopf hätten, würde er ihr Lächeln gar nicht sehen. Und falls die Tücher metaphorisch sind, dann verstehe ich nicht, wofür sie in diesem Fall stehen sollten.

Dadurch hat der Text seine gute Wirkung für mich leider verloren.


_________________
*** Wie Nebel in der Sonne (Amazon Publishing/Tinte&Feder), 14.08.18
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Nathaniel
Leseratte

Alter: 29
Beiträge: 144
Wohnort: Wenn ich nun einer von den andern wäre, ...
Ei 7


BeitragVerfasst am: 31.03.2012 00:01    Titel: Antworten mit Zitat

Der Stil ist der einer Regieanweisung. Ich finde das in diesem Zusammenhang unpassend. Man hätte die Szenerie auch in schönen kurzen Sätzen beschreiben können. Das würde sich meiner Meinung nach "romantischer" anhören.

Der Monolog ist gut gelungen, die Zurückhaltung von Mathieu kommt gut rüber, der Versuch der Ablenkung durch das Hinweisen auf das Buch ist glaubwürdig und überzeugt.
Allerdings erscheinen mir die Sätze
Zitat:
Die Frau antwortet nicht.
Zitat:
Die Frau antwortet noch immer nicht.
Zitat:
sagt Sie mit einem Lachen in der Stimme.
wie ein Stilbruch.

Der Satz
Zitat:
Küssen Sie mich, nachdem ich Ihnen und mir diese weißen Leinentücher über den Kopf gezogen habe!
ist einfach nur strange und hinterlässt ein großes Fragezeichen. Warum will sie Leinentücher über dem Kopf haben??? Das ist nicht normal.


Nathaniel


_________________
*
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Ich bin... ich. Nicht mehr, nicht weniger. Einfach ich.
Wobei das -nebenbei bemerkt- mehr ist als ein Wort.
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derSibirier
Reißwolf


Beiträge: 1308



BeitragVerfasst am: 31.03.2012 05:44    Titel: Antworten mit Zitat

Sehr statisch erzählt, wie in einem Drehbuch.
Der Kerl hingegen spricht großartig.
Die Handlung ist recht schwach.

6 Federn

Grüße
Sibirier
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fancy
Geschlecht:weiblichSchmuddelkind

Alter: 63
Beiträge: 3564
Wohnort: Im sonnigen Süden


BeitragVerfasst am: 31.03.2012 15:50    Titel: Antworten mit Zitat

Surrealer Text zu surrealem Bild? Ja, irgendwie schon. Liest sich mehr wie ein Traum, denn wie eine Geschichte. Aber vielleicht ist genau das von dir beabsichtigt.

Federn gibt es später.


_________________
Don't start doing things, just do them. Fang nicht an, Dinge zu tun, tu sie einfach! (Me)
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Meinungsverschiedenheiten über ein Kunstwerk beweisen, dass das Werk neu, komplex und lebenswichtig ist. (Oscar Wilde)
Wenn Kritiker uneins sind, befindet sich der Künstler im Einklang mit sich selbst. (Oscar Wilde)

https//mlpaints.blogspot.com
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hobbes
Geschlecht:weiblichTretbootliteratin

Moderatorin

Beiträge: 4462

Das goldene Aufbruchstück Das goldene Gleis
Der silberne Scheinwerfer Ei 4


BeitragVerfasst am: 31.03.2012 16:56    Titel: Antworten mit Zitat

Hm. Mein Kopf ist voller Fragezeichen.
Aus dem letzten Satz schließe ich, dass die beiden Leinntücher über dem Kopf haben. Aber das geht eigentlich nicht. Schließlich sieht er sie lächeln.
Das würde dann bedeuten, die Handlung des Leintücher-Überziehens folgt erst noch. Ja, aber warum denn? Klar, Menschen handeln manchmal äußerst merkwürdig und gerade letztens im Wald hatte ich auch so eine Begegnung, bei der ich mich gefragt habe: "Was um Himmels willen macht der da gerade?"
Aber das hier ist nicht real, das ist eine Geschichte. Und da hätte ich dann schon gern ein paar Andeutungen. Hinweise. Irgendwas, bei dem sich in meinem Kopf eine Geschichte zu diesen Leintüchern bilden kann.
Dummerweise ist da nichts.
Und auch die Liebe kommt ein bisschen plötzlich und sorgt für Fragen. Kannten sich die zwei schon vorher?

Die Stelle mag ich
Zitat:
Er fragt: „Werden Sie das den ganzen Tag lang tun? Mich wortlos anlächeln?“


Ansonsten gibt es leider viele Stellen, die Fragezeichen hinterlassen. Darum 4 Federn.
(Aber das kann sich bei erneutem Lesen und im direkten Vergleich noch ändern)


_________________
Don't play what's there, play what's not there.
Miles Davis
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anuphti
Geschlecht:weiblichTrostkeks

Alter: 57
Beiträge: 3713
Wohnort: Isarstrand
DSFo-Sponsor Pokapro 2015


BeitragVerfasst am: 31.03.2012 17:50    Titel: Antworten mit Zitat

Das erste, was mit zu diesem Text einfällt ist: merkwürdig.

Und aus langer Erfahrung schlau geworden habe ich es wieder und wieder gelesen.

Aber ich finde das Verhalten von beiden Protagonisten immer noch schräg und warum sie sich zum Schluss vor dem Küssen die Leinentücher über den Kopf stülpen wollen verstehe ich beim besten Willen nicht.

Österreichische Autorin?

Wundern würde es mich nicht, Leintücher sagen eigentlich nur Österreicher, oder?

Insgesamt berührt mich dieser Text aber mit all dem Gestammel von Mathieu nicht.

Leider nur 4 Federn.

LG
Nuff

Tut mir leid, diese zwei Akteure wirken auf mich irgendwie


_________________
Learn from the mistakes of others. You don´t live long enough to make all of them yourself. (Eleanor Roosevelt)

You don´t have to fight to live as you wish; live as you wish and pay whatever price is required. (Richard Bach)
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