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Wasserwaage
Schreiberling

Alter: 101
Beiträge: 224
Wohnort: Terra incognita


BeitragVerfasst am: 22.03.2012 04:45    Titel: Zugbrücke eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

auf dem schneebedeckten Kissen seiner Einsamkeit
liegt der müde Kopf einer Schnittblume
die weiß was ihm blüht sobald der Schlagschatten
seiner Sonnenfinsternis ihm das Licht raubt
doch so viele Kerzen er auch anzünden mag
keine schmilzt vor Liebe nur so dahin
und lässt ihr weiches Wachs über die schmale Brücke seiner Brust fliessen
die sich anfühlt als wäre sie ein in Zugluft stehendes Kartenhaus
das sich am schwankenden Gerüst seiner Höhenangst festhält

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Perry
Geschlecht:männlichDichter und Denker

Alter: 66
Beiträge: 1839



BeitragVerfasst am: 23.03.2012 00:13    Titel: Hallo Wasserwaage, Antworten mit Zitat

dein Text regt mich zu einem etwas anderen Komm an, weil ich glaube ein gewisses Flunkern hinter den Bildern zu erkennen:

Die von Pathos triefenden Bildern,

"auf dem schneebedeckten Kissen seiner Einsamkeit"

sind schon wieder so treffend gesetzt,
dass sie ein wohlwollendes Schmunzeln hervorrufen, wozu auch die gespielte Dramitik von Bildern wie

"der Schlagschatten seiner Sonnenfinsternis"

beitragen.

Konstruktiv würde ich noch die Setzung der Personalpronomen überdenken, denn da scheinen sich einige Fehlbezüge eingeschlichen zu haben.

"liegt der müde Kopf einer Schnittblume
die weiß was ihm blüht sobald der Schlagschatten
seiner Sonnenfinsternis ihm das Licht raubt
doch so viele Kerzen er auch anzünden mag"

Hier würde mir der Bezug zur Schnittblume passender erscheinen, als zum Kopf.

Ich hoffe, die Anmerkungen helfen dir weiter.

LG
Perry
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Mr. Curiosity
Bestseller-Autor

Alter: 30
Beiträge: 4485
Wohnort: Köln
Der goldene Käfig


BeitragVerfasst am: 23.03.2012 00:59    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Wasserwaage,

selbst wenn ich es ironisch nähme, könnte ich damit leider nicht so viel anfangen. Das liegt daran, dass du die Bilder so exzessiv aufeinanderstapelst. Wenn du anfängst, Metaphern für die Metaphern der Metaphern von Metaphern zu verwenden, weiß man irgendwann nicht mehr, was eigentlich der Ausgangspunkt war.
Diskussionswürdig ist höchstens, ob du diesen Effekt durch das Kartenhaus-Motiv im Text verankerst. Bei mir wirkt es dann leider trotzdem nicht rund. Vielleicht aber ja bei jemand anders.

LG David


_________________


"Wenn du Schriftsteller sein willst, dann sag, dass du der Beste bist ...
Aber nicht, solange es mich gibt, kapiert?! Es sei denn, du willst das draußen austragen."

(Ernest Hemingway in "Midnight in Paris")
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firstoffertio
Geschlecht:weiblichFlachmann-Preisträger


Beiträge: 5743
Wohnort: Irland
Das bronzene Stundenglas Der goldene Spiegel - Lyrik (1)
Podcast-Sonderpreis Silberner Sturmschaden


BeitragVerfasst am: 23.03.2012 21:56    Titel: Antworten mit Zitat

Mir geht es ähnlich. Ich glaube, ich erkenne das Konstruktionsprinzip. Aber ich nehme ein schwankendes Gerüst wahr, das mir nichts "bedeutet".
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Wasserwaage
Schreiberling

Alter: 101
Beiträge: 224
Wohnort: Terra incognita


BeitragVerfasst am: 25.03.2012 17:00    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo. Auch wenn ich niemanden mit jemanden in einen Topf werfen will
(wer will das schon ?!), antworte ich jetzt mal nicht explizit.

Ein Flunkern lag mir fern, bei diesem Bilderstapel (der Vergleich passt gut).
Und auch wenn ich meinen Text damit nicht selbst schlechter machen will,
als er ist, stimme ich der geteilten Ansicht zu. Er ist von Metaphern überfrachtet,
schwer und wuchtig wie eine Kirchturmglocke, und auch nicht wirklich rund.
Was das Runden anbelangt, mag ich es allerdings eher mit ein paar Ecken und Kanten,
meisstens jedenfalls.

Jetzt hoffe ich mal, dass hier niemand Verdauungsstörungen auf Grund meiner in diesem Fall
üppigen Sprache bekommen hat. Falls doch, hätte ich noch Iberogast freundlichst anzubieten

und verbleibe schreibend und dankend
in der Waage
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