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Mathematik


 
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Franziska
Eselsohr

Alter: 46
Beiträge: 348
Wohnort: Freistaat


BeitragVerfasst am: 05.01.2012 23:42    Titel: Mathematik eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Mathematik


Zieht man
unser Multipliziert
von Ideenreichtum ab
bleibt
ein wenig
Luft übrig

Die Luft weht dann.
Beim Bewegen
wenn du nicht da bist
weht die übrige Luft

und machmal
säuselt die dann,
die säuselt
mir Ideenreichtum
in die Ohren

welche ich auseinanderdividiere
und
zusammenzähle

endlich macht
Mathematik
einen Sinn!










[eine Danksagung
an die Luft
die übrig ist]



_________________
*wenn ein Vogel die Disposition hat, in Übereinstimmung mit den Gesetzen der Aerodynamik zu fliegen, dann brauchen wir ihm deshalb noch nicht die Kenntnisse dieser Gesetze zuzuschreiben*
Noam Chomsky
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Gast







BeitragVerfasst am: 06.01.2012 12:58    Titel: Antworten mit Zitat

Lb. Franziska,

es gibt nichts, das Sinn "macht", haben aber tut manches einen solchen, wiewohl dieser bei Weitem meistens wiederum eine leere Menge ist, weil selbiger sich bei näherer Betrachtung hernach doch als heiße Luft entpuppt.

LG W.
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seppman
Weltfriedenstreiber

Alter: 40
Beiträge: 943
Wohnort: Yaren


BeitragVerfasst am: 06.01.2012 13:49    Titel: Antworten mit Zitat

Moin

Roman schau dir mal Ferdinand de Saussure an..
der hat nämlich gesagt: Sprache ist veränderbar und Sprache ist nicht veränderbar.

Franziska ich verstehe dein Gedicht nicht

Grüße seppman


_________________
Ich bin Flexitarier, ich esse dann, wenn ich Hunger, das worauf ich Hunger habe und verlass mich da völlig auf mein Bauchgefühl. Nebenbei bin ich Anhänger der Multitoleranzbewegung.
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MagicMushroomTea
Geschlecht:weiblichKlammeraffe

Alter: 31
Beiträge: 546
Wohnort: München


BeitragVerfasst am: 06.01.2012 19:31    Titel: Antworten mit Zitat

Irgendwie lässt mich das gelesene im luftleeren Raum zurück.
Der Titel hat es aber schon mal geschafft meine Aufmerksamkeit zu erregen. wink

Grüßlis,
MMT


_________________
"The story of life is quicker than the wink of an eye.
The story of life is 'Hello' and 'Goodbye' until we meet again."­
Jimi Hendrix
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BeitragVerfasst am: 06.01.2012 20:31    Titel: Antworten mit Zitat

Lb. Roman,

vielleicht liest Du nach Studium der weiteren Einträge Deinen ersten Eintrag nochmals aus der Distanz durch. Es könnte sein, daß Du dann evtl. auf die Idee kommen könntest, das Thema verfehlt zu haben.  Cool

Auf Wunsch hebe ich in meinem Satz die entsprechenden Wörter vor und versehe sie mit einer Erläuterung der Bedeutung.  Very Happy

LG W.

Lb. Seppmann, lb. MagicMushroomTea,

ich will Euch nicht wirklich widersprechen. Aber das sagte ich ja bereits in meinem ersten Beitrag.

LG W.

Lb. Julian,

nicht enervieren. Der Hinweis, daß hier evtl. nichts steht, was man versteht, ist eine akzeptable und erlaubte Meinungsäußerung. Sie ist der Ausdruck eines Eindrucks, der unter der Rubrik "Gefallen" einzuordnen ist. Mehr sagen zu müssen ist nicht die Aufgabe des Lesers.

LG W.

Lb. TET,

in der Tat. Aber Sprache ist ein Werkstoff, den man beherrschen sollte, bevor man ihn künstlerisch einsetzt.

LG W.
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firstoffertio
Geschlecht:weiblichShow-don't-Tellefant


Beiträge: 6147
Wohnort: Irland
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BeitragVerfasst am: 07.01.2012 00:29    Titel: Antworten mit Zitat

Zum Gedicht: Ich finde diesen Text schön leicht und luftig skurril. Irgendwie unmathematisch. Allerdings kenne ich mich in den höheren Ebenen der Mathematik nicht aus, und weiss nicht, wie luftig es dort sein kann.
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Franziska
Eselsohr

Alter: 46
Beiträge: 348
Wohnort: Freistaat


BeitragVerfasst am: 07.01.2012 02:39    Titel: hey pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hi Leute!

kennts ihr eigentlich an Jandl?

DEs is a Österreicher von STaatsbürgerschaft her.

I maan jo, nix für unguad, ihr seits a SUperhaufen!

Um die Eräuterung meines feinen Gedichtes kurz zu machen:

Das Multipliziert ist: Zwei Menschen treffen aufeinander und sind auf einer Welle, was Folgendes bewirkt: man verliebt sich.
Wenn diese beiden Menschen auch kreativ veranlagt sind und gerne im Nichts auf und ab wandern zusammen, dann bleibt vor lauter Amüsement nur ein wenig Luft übrig.

Weiters etwas unlogisch, ich gebe es zu:
ach, stimmt ja gar nicht, die Auflösung ist in der dritten Zeile...
in diesem Verliebheitszustand schwelgt man dann zumeist in eben jenem Amüsement weiter, was bewirkt, dass die Inspiration auch weiter steigt_ somit noch mehr Ideen erzeugt im Hinblick auf weitere Möglichkeiten. (hier der Plural).
Mit eben jenen Ideen arbeite ich dann weiter im Kopf, bzw. derjenige welche und sortiere sie aus, denn sonst würde der Kopf zerreißen.
Deshalb wird dividiert und das Ergebnis zusammengezählt, was die weiter ENtwickung der Beziehung wohl oder übel bedeutet.

DEr WItz an der Sache ist der, dass das Alles keineswegs etwas mit Mathematik zu tun hat, aber in dieser Weise mathematisches DEnken anzuwenden macht für mich Mathematik sinnvoll!

Man vergesse nie: den Sinn des "Unsinns"    hihihihihihihiiiiiiii

Ciao!
Franzi


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Noam Chomsky
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BeitragVerfasst am: 07.01.2012 15:37    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Franzi,

Du vergreifst Dich eindeutig in der Schublade.
Zitat:
Um die Eräuterung meines feinen Gedichtes kurz zu machen:  
Dazu kurz Folgendes:
(1) Einbildung ist auch eine Bildung.
(2) Wer so viel Platz braucht, um einen Text zu erklären, hat bereits verloren.
(3) Mehr ist zu diesem Text und Deiner Einlassung nicht zu sagen.

LG W.
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MosesBob
Geschlecht:männlichGehirn²

Administrator
Alter: 41
Beiträge: 20156

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BeitragVerfasst am: 07.01.2012 16:37    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Walther!

Ich versuche gerade nachzuvollziehen, was in Franziskas Beitrag den Eindruck von Einbildung erweckt. Auf mich wirkte die Antwort nicht eingebildet. Aber vielleicht entgeht mir hier etwas? Was empfindest du als eingebildet?

Worüber ich darüber hinaus nachdenke, ist deine Aussage "Wer so viel Platz braucht, um einen Text zu erklären, hat bereits verloren". Ich vermute, du meinst damit, dass sich ein Text nach Möglichkeit selbst erklären sollte, was ich in mancherlei Hinsicht auch unterschreiben würde. Komplizierter wird es meiner Meinung nach aber dann, wenn es um hermetische Texte geht oder, wie in diesem Fall, um Metaphorik. Natürlich könnte man eine Erklärung denkbar knapp abgeben. Allerdings kann es doch auch für Leser und Autor gleichermaßen interessant sein, die einzelnen Gedankengänge, Überlegungen, Erlebnisse, Ereignisse und Terme einer Gleichung aufzubröseln, um in Erfahrung zu bringen, was im einzelnen unterm Strich komprimiert wurde. Neben einer Interpretation ist das aus meiner Sicht der reizvollste Aspekt in einer Gemeinschaft wie dieser hier.

Wenn ich deinen Beitrag richtig verstehe ...

Zitat:
Hallo Franzi,

Du vergreifst Dich eindeutig in der Schublade.
Zitat:
Um die Eräuterung meines feinen Gedichtes kurz zu machen:  
Dazu kurz Folgendes:
(1) Einbildung ist auch eine Bildung.
(2) Wer so viel Platz braucht, um einen Text zu erklären, hat bereits verloren.

...beanstandest du einerseits, dass Franziska die Erläuterung "kurz macht". Andererseits beanstandest du aber, dass sie zuviel Platz gebraucht hat?

Verstehe mich bitte nicht falsch, ich versuche nur gerade, der Diskussion zu folgen.

Beste Grüße,

Martin


_________________
Das Leben geht weiter – das tut es immer.
(James Herbert)

Die letzte Stimme, die man hört, bevor die Welt untergeht, wird die eines Experten sein, der versichert, das sei technisch unmöglich.
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Der Weise lebt still inmitten der Welt, sein Herz ist ein offener Raum.
(Laotse)
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dergelbeHeinrich
Schmierfink


Beiträge: 65



BeitragVerfasst am: 07.01.2012 16:47    Titel: Antworten mit Zitat

Ein Gedicht schreiben ist beileibe keine Selbstverständlichkeit, deshalb werde ich mich jetzt immer für das Gedicht bedanken, welches ich gerne gelesen habe und dies hier habe ich gerne gelesen und ich gäbe dem Gedicht zu 100% recht, zumal Mathe auch immer mein schwächstes Fach war.


VIELEN DANK
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bananenfisch
Leseratte


Beiträge: 143



BeitragVerfasst am: 07.01.2012 17:06    Titel: Antworten mit Zitat

nagelt man
unser Telefoniert
auf schindelreiche Dächer
bleibt
ein wenig
Himmel übrig

eine Wolke wandert dann
beim Wandern
wenn Du nicht weinst
weiter

und hin und wieder
singt sie dann
die regnet
mir Kreativität
in den Bauch

welche ich integriere
und
zusammenhaue
endlich macht
Sinn
was Sinn
macht



*g*
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Gast







BeitragVerfasst am: 07.01.2012 18:00    Titel: Antworten mit Zitat

Lb. Moses-Bob,

wenn jemand Jandl als Zeuge für seine Dichtung anführt und sich ein "feines" Gedicht attestiert, dann ist das klar "Einbildung". Und wenn danach, mit ungefähr 27 Schreibfehlern gewürzt, ein langatmiges Verteidigungsstatement für den eigenen Text folgt, war's das. Dann, sorry, ist jede Debatte überflüssig. Hier tanzt jemand schlicht auf einem anderen Ball als wenigstens meiner Einer.

LG W.
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dergelbeHeinrich
Schmierfink


Beiträge: 65



BeitragVerfasst am: 07.01.2012 19:48    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Hallo Franzi,

Du vergreifst Dich eindeutig in der Schublade.
Zitat:
Um die Eräuterung meines feinen Gedichtes kurz zu machen:  
Dazu kurz Folgendes:
(1) Einbildung ist auch eine Bildung.
(2) Wer so viel Platz braucht, um einen Text zu erklären, hat bereits verloren.
(3) Mehr ist zu diesem Text und Deiner Einlassung nicht zu sagen.

LG W.



was soll er denn verloren haben... Sie hat doch das Gedicht geschrieben
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dergelbeHeinrich
Schmierfink


Beiträge: 65



BeitragVerfasst am: 07.01.2012 19:50    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Lb. Moses-Bob,

wenn jemand Jandl als Zeuge für seine Dichtung anführt und sich ein "feines" Gedicht attestiert, dann ist das klar "Einbildung". Und wenn danach, mit ungefähr 27 Schreibfehlern gewürzt, ein langatmiges Verteidigungsstatement für den eigenen Text folgt, war's das. Dann, sorry, ist jede Debatte überflüssig. Hier tanzt jemand schlicht auf einem anderen Ball als wenigstens meiner Einer.

LG W.



wann haben Sie denn gnädiger Herr, das letzte Mal ein Gedicht von Jandl gelesen?
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Gast







BeitragVerfasst am: 07.01.2012 20:26    Titel: Antworten mit Zitat

Werter Heinrich in Gelb,

vor ca. 3 oder 4 Tagen?  Very Happy Und Sie?

LG W.
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dergelbeHeinrich
Schmierfink


Beiträge: 65



BeitragVerfasst am: 07.01.2012 20:36    Titel: Antworten mit Zitat

ach egal Laughing  Laughing  Laughing  Laughing
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Klaus
Geschlecht:männlichEselsohr

Alter: 70
Beiträge: 247
Wohnort: Irgendwo im Nirgendwo


BeitragVerfasst am: 08.01.2012 09:14    Titel: Antworten mit Zitat

Ich versuche seit mehreren Tagen den Sinn dieser Zeilen zu begreifen. Vielleicht liegt mein „Nichtbegreifen“  ja darin begründet, dass mir nach dreißig Jahren in einem technischen Beruf bei einer Umschulung attestiert wurde, keinerlei mathematisches Verständnis zu besitzen. Vielleicht ist es aber auch das Fehlen einer Gebrauchsanweisung. Ich weiß es nicht.

 „Zieht man (wer oder was ist „man“?)
unser Multipliziert (Vielfalt?)
von(m) Ideenreichtum ab
bleibt
ein wenig
Luft übrig“

In einem Satz: „Zieht man unser Multipliziert von Ideenreichtum ab, bleibt ein wenig Luft übrig.“
 
(ergo= die Rechnung geht also nicht auf, es bleibt ein Rest. Stellt sich jetzt nur die Frage, von was? Ich tippe jetzt mal auf „Potenzial“. Irgendetwas muss sie ja verkörpern, diese „Luft“. Sonst wäre es ja nur „Luft“, inhaltlich bestehend aus den zum Atmen erforderlichen Ingredienzien. Und Potenzial besitzen wir Menschen ja in der Regel ausreichend.)
Ich gebe hier auf. Ich finde keine Plausibilität. Wie gesagt, es liest sich ein wenig wie eine von einem Chinesen mittels Wörterbuch ins Deutsche übersetzte Gebrauchsanleitung.
Das Wort „machen“ ist für mich ebenso eines dieser „Unwörter“ wie z.B. „man“. Es ersetzt die Vielfalt, unterstützt die Faulheit, Kreativität verkümmert, es entsteht geistige Demenz.

Backstunde im Kindergarten:

„Na, Lisa, dann erzähl uns doch mal, wie du einen Kuchen machst.“
„Ich tu mir eine Schüssel nehmen. Dann mach ich da das Mehl rein und drei Eier, die das Huhn gemacht hat, und Milch, die die Kuh gemacht hat. Backpulver mach ich da auch rein, und Salz und Zucker, den Aldi gemacht hat. Dann mache ich da Teich draus. Den mach ich dann in eine Form. Der Ofen macht dann den Kuchen fertich.“
„Sehr schön, Lisa. Aber hast du nicht etwas vergessen?“
„Stimmt. Man muss den Herd anmachen.“


Gruß
von
Klaus


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„Mir ist die gefährliche Freiheit lieber als eine ruhige Knechtschaft.“
(Jean-Jacques Rousseau)
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jim-knopf
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Beiträge: 4494
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Goldene Feder Lyrik


BeitragVerfasst am: 08.01.2012 13:50    Titel: Antworten mit Zitat

hallo leute

die disskussion um "es ergibt sinn" und "es macht sinn" und "sprachwandel" usw. habe ich aus dem thread herausgetrennt und HIERHER verschoben. in diesem hier thread sollte es doch nur um das gedicht gehen.

gruß
roman


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Ich habe heute leider keine Signatur für dich.
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bananenfisch
Leseratte


Beiträge: 143



BeitragVerfasst am: 08.01.2012 14:52    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Roman,

jim-knopf hat Folgendes geschrieben:

die disskussion um "es ergibt sinn" und "es macht sinn" und "sprachwandel" usw. habe ich aus dem thread herausgetrennt und HIERHER verschoben. in diesem hier thread sollte es doch nur um das gedicht gehen.


Guter Entschluss! Du hast völlig Recht, und ich will noch unmissverständlich darauf hinweisen, dass ich solche sprachlichen Wendungen (z.B. das macht Sinn) als literarisches Material akzeptieren kann, so wie man eben exotische Metapher oder Nonsense-Reihen auch nur in literarischen Texten findet, und nicht in der Alltagssprache. Von daher stimme ich Dir zu, Roman. (Ich halte allerdings "Axolotl Roadkill", auf welches Du Dich beziehst, weder für sprachlich modern, noch für besonders gut ... es hat mich fast zu Tode gelangweilt).

Zum Gedicht, damit das jetzt OT bleibt: Der Autorin eigene Interpretation ist so unverständlich wie ihr Gedicht, und lässt die Vermutung aufkommen, dass sie nicht so recht wusste, was sie da macht, und es auch nicht erklären konnte - ist ja nicht schlimm, ich glaube, die meisten Klassegedichte sind so entstanden:-)) Ich stimme mit einem Vor-Poster überein, dass man ein Gedicht, um es als schön zu empfinden, nicht unbedingt verstehen muss. Dieses Gedicht ist (aus meiner Sicht natürlich) weder schön noch verständlich.

beste Grüße
Bananenfisch
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duluoz
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Beiträge: 520
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BeitragVerfasst am: 13.01.2012 09:20    Titel: Antworten mit Zitat

...kleine Frage, warum sehnen sich viele Leser ( und Nicht Leser ) immer nach dem Sinn oder nicht Sinn eines ( dieses) Gedicht-es. Für mich klingt dieses hier wunderbar leicht und flüssig zu lesen!
Und da es ja auch um die Liebe geht, ergibt es ja schon aus dem Gefühl heraus nur" Non sinn S"". Ich jedenfalls hab s gerne gelesen...BEST...duluoz...


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schreiben ist leben...ohne leben kein schreiben...
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Schmierfink
Lyroholiker

Alter: 31
Beiträge: 1198



BeitragVerfasst am: 14.01.2012 03:30    Titel: Antworten mit Zitat

Wegen Doppelpost entfernt.

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"Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles seine Bemerkungen."
Heinrich Heine

"Ich gebe Zeichen von mir, Signale . . . Ich schreie aus Angst, ich singe im Dschungel der Unsagbarkeiten"
Max Frisch

"Die Leute gehen ins Feuer, wenn's von einer brennenden Punschbowle kommt!"

Georg Büchner
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Schmierfink
Lyroholiker

Alter: 31
Beiträge: 1198



BeitragVerfasst am: 14.01.2012 03:33    Titel: Antworten mit Zitat

Jesus hat mal irgendwelche Leute aus so nem Haus rausgeschmissen, die ham da irgendwas verkauft, keine Ahnung..... zu der Richtigkeit von Sprache, wir würden heute Althochdeutsch sprechen, wäre Sprache unveränderbar... macht Sinn oder?

Zu dem Gedicht, hat mir wirklich gefallen, die Danksagung ist genial. Einzig finde ich die Sprache manchmal etwas steril, muss wohl wegen der Fachtermini auch so sein, aber ich finde das beißt sich mit dem von mir herausgelesenen Thema. Sehnsucht, Vermissen, was man tut irgendwie sinnlos, bis die Person wieder da ist. Dazu finde ich manche Umbrüche etwas generisch, hätte sie vielleicht anders gesetzt, mag persönliches Empfinden sein!

lg
Schmierfink


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