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Diese Werke sind ihren Autoren besonders wichtig Unverständnis


 

 
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Donnerherz
Geschlecht:weiblichVorschüler

Alter: 21
Beiträge: 1
Wohnort: Nähe Hannover


BeitragVerfasst am: 23.12.2011 15:34    Titel: Unverständnis eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo,

folgendes Gedicht schrieb ich vor etwa 2 Monaten und von meinem Lehrer kommentieren lassen:

Unverständnis


Zorn, Wut, Trauer,
mein Herz, es wird immer rauer,
du merkst es nicht,
doch sehe ich kein Licht,
all der Schmerz scheint viel zu dicht!

Ich drehe dir den Rücken zu,
denn egal, was ich auch tu,
meine Wunden kommen einfach nicht zur Ruh.
Du reißt sie immer wieder auf,
und ich gehe deswegen drauf.

Ich muss jetzt an mich denken,
und versuchen, mich selbst zu lenken!
Du hast mich kaputt gemacht,
hast mein Herz zum flimmern gebracht,
diesmal aber wirst du es nicht mehr schaffen,
denn ab jetzt werde ich versuchen, ohne dich weiter zu lachen!

Vielleicht lasse ich es krachen,
die ganze bröckelnde Wand,
von Innen bis zum Rand,
sie fällt,
gibt mir den Weg frei,
ohne dich,
nur für mich!
Bye...

Der Kommentar dazu:
Insgesamt gefällt mir der Rhythmus, der sich in den einzelnen Strophen verändert und dadurch eine Dynamik entwickelt, die der Gefühlssituation entspricht. Schade finde ich, dass sehr nebelhaft bleibt, in welcher Situation sich beide Personen befinden. Ist das eine Beziehung, die bereits auseinander gegangen ist, leben diese Personen noch zusammen oder begegnen sie sich nur immer wieder. Geht es überhaupt um Beziehungen oder darum, dass man jemanden aushalten muss, was einen leiden lässt, man aber nicht mehr kann und deswegen gehen will. Das ist gleichzeitig eine Stärke des Textes, denn er lässt viel zu. Vielleicht kann man noch an einzelnen Stellen schrauben, um da etwas zu verdeutlichen. Die Überschrift steht noch etwas abseits.

Nun mal etwas zu dem Text:
Die Situation wurde in einem bestimmten Vers erklärt, den ich dann allerdings weggenommen habe. Das heißt, das schleierhafte ist Absicht!

Ich wollte euch 1.) fragen, wie ihr das findet und wie das Gedicht auf euch wirkt und 2.) was für eine Überschrift dazu passen würde...^^

Das Gedicht zeichnete zu der Zeit meine eigene Beziehung zu einer bestimmten Person aus, für die das Gedicht bestimmt war, nun würde ich es gerne zum nächsten Literaturwettbewerb schicken!

glg
Donnerherz



_________________
Wer in Unglück fällt, verliert sich leicht aus der Erinnerung der Menschen.

Friedrich Schiller
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Julian
Hobbyautor

Alter: 25
Beiträge: 372



BeitragVerfasst am: 23.12.2011 15:41    Titel: Antworten mit Zitat

Hi,

es verwundert mich, dass sich dein Lehrer nicht zu den Reimen und zu dem Klang deiner Verse geäußert hat, denn der ist - um ehrlich zu sein - furchtbar. Hier einmal das Beispiel, das meine Meinung am deutlichsten untermauert:

Zitat:
diesmal aber wirst du es nicht mehr schaffen,
denn ab jetzt werde ich versuchen, ohne dich weiter zu lachen!


Du solltest diese Verse einmal laut und betont lesen. Du wirst merken, dass sich der zweite Vers im Vergleich zum ersten Vers so weit in die Länge zieht, dass dem Leser der Atem stockt.

Zitat:
Das Gedicht zeichnete zu der Zeit meine eigene Beziehung zu einer bestimmten Person aus, für die das Gedicht bestimmt war, nun würde ich es gerne zum nächsten Literaturwettbewerb schicken!


Du solltest dir die Zeit nehmen, die du benötigst, denn in diesem Zustand ist das Gedicht stark verbesserungswürdig. Für einen Wettbewerb ist es nicht geeignet.

Es gefällt mir, dass du in deinem Alter solche Ambitionen hast, aber du solltest dich zunächst einmal mit den grundlegenden Anforderungen (zum Beispiel der Metrik, mit der sich andere Lyriker im Forum wesentlich besser auskennen als ich) auseinandersetzen.

Das Gedicht selbst wirkt auf mich im Prinzip gar nicht. Dazu ist es zu allgemein formuliert, zu viele Phrasen.
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adelbo
Geschlecht:weiblichDichter und Denker


Beiträge: 1890
Wohnort: Im heiligen Hafen


BeitragVerfasst am: 23.12.2011 18:57    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Donnerherz,

Julian hat sicherlich Recht, wenn er dich an Leuten misst, die etliches älter und erfahrener sind als du.

Ich finde den Inhalt deines Gedichts für deine vierzehn Jahre bemerkenswert. Sehr viel Gefühl, sehr viel Ausdruck.
Man merkt in einigen Zeilen, dass du gerne Rap und Hip Hop hörst.
Höre ich übrigens auch ganz gerne.
Vielleicht hilft dir jemand diese Zeilen in die richtige Form, in den passenden Rymthmus zu bringen.
Es gibt hier eine Lyrik Schreibwerkstatt mit sehr vielen wertvollen Tipps. Bleib dran an dem Gedicht.
LG
adelbo


_________________
„Das ist der ganze Jammer: Die Dummen sind so sicher und die Gescheiten so voller Zweifel.“

Bertrand Russell
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