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Dieses Werk wurde für den kleinen Literaten nominiert Tonspur


 

 
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Mr. Curiosity
Bestseller-Autor

Alter: 30
Beiträge: 4485
Wohnort: Köln
Der goldene Käfig


BeitragVerfasst am: 29.10.2011 11:36    Titel: Tonspur eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Tonspur

das alte dorf ist noch erhellt,
durch erdbebenleuchten*. du
flimmerst entlang einer tonspur:

scherben des schulfensters, die einem kind
die augen zerschnitten, wie packeis weiße
trümmer der supermarktmauer. du

folgst dieser spur in das dunkel und hörst
dort das nachdonnern, nachklirren: nachstimmen.
dann kommt der schnitt.

______

*Als Erdbebenlichter oder Erdbebenleuchten werden mutmaßliche seltene, meist bläuliche, Leuchterscheinungen bezeichnet, die schon seit der Antike vor, während und nach Erdbeben beschrieben werden."  (Wikipedia "Erdbebenleuchten")



_________________


"Wenn du Schriftsteller sein willst, dann sag, dass du der Beste bist ...
Aber nicht, solange es mich gibt, kapiert?! Es sei denn, du willst das draußen austragen."

(Ernest Hemingway in "Midnight in Paris")
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gh
Schreiberassi


Beiträge: 65



BeitragVerfasst am: 30.10.2011 07:35    Titel: der Schnitt Antworten mit Zitat

Ich kann nicht genau sagen warum, aber mir geht der Text ins eigne Auge. Danke für Dein Gedicht.

lggh
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Mr. Curiosity
Bestseller-Autor

Alter: 30
Beiträge: 4485
Wohnort: Köln
Der goldene Käfig


BeitragVerfasst am: 30.10.2011 11:44    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Ich hab Schwierigkeiten, den Kommentar zu verstehen. Das klassische "ins Auge gehen" kannst du ja nicht meinen, denn dann wäre das "eigene" sinnlos. Und das "Danke für dein Gedicht" würde auch nicht passen  Confused
Bitte um Aufklärung ^^

LG David


_________________


"Wenn du Schriftsteller sein willst, dann sag, dass du der Beste bist ...
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jim-knopf
Geschlecht:männlichDichter und Trinker

Alter: 30
Beiträge: 4496
Wohnort: München
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Goldene Feder Lyrik


BeitragVerfasst am: 30.10.2011 14:08    Titel: Antworten mit Zitat

das gefällt mir sehr gut.

die erklärung hätte es nicht gebraucht denke ich.
ich hab auch mal ein gedicht über erdbebenleuchten geschrieben. ich suchs mal.
bin gerade wohl nicht so konstruktiv, aber der text ist wirklich gut, denke ich.

gruß
roman

edit:

guck mal wie kitschig lol


_________________
Ich habe heute leider keine Signatur für dich.
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Mr. Curiosity
Bestseller-Autor

Alter: 30
Beiträge: 4485
Wohnort: Köln
Der goldene Käfig


BeitragVerfasst am: 30.10.2011 14:14    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Irgendwie erleichtert mich dein Kommentar ^^ An anderer Stelle sagte mir jemand, diese Art von Lyrik wäre langweilig. Aber wenn du meinst, es ist gut, kann es schonmal nicht schlecht sein  Laughing  Versuche zur Zeit einen anderen Stil zu entwickeln, weg von exzessiven Metaphernfeuerwerken zum Minimalismus.

Dein Link klappt nicht Confused Da steht, das Thema existiere nicht.

LG David


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kskreativ
Geschlecht:weiblichMärchenerzähler

Alter: 54
Beiträge: 3421
Wohnort: Ezy sur Eure, France


BeitragVerfasst am: 30.10.2011 14:22    Titel: Antworten mit Zitat

http://www.dsfo.de/fo/viewtopic.php?t=15258&highlight=erdbebenlichter

Zum Thema: mir gefällt das Gedicht.


_________________
C'est la vie. oder: Du würdest dich wundern, was man so alles überleben kann.
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Gast







BeitragVerfasst am: 30.10.2011 16:50    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo David,

Gedichte mit Fußnoten habe ich schon immer gemocht. Hier habe ich sie auch durchaus gebraucht, kann mir also unter diesem Licht nicht wirklich etwas vorstellen ...

Ob das Dorf unbedingt "alt" sein muss? Das riecht immer etwas nach Klischee.

Das gleichsam "nachgeschobene" "durch Erdbebenleuchten" der zweiten Zeile wirkt ein wenig unbeholfen.

Im Mittelteil habe ich über das "wie" erst einen großen Vergleich über den ganzen Abschnitt herstellen wollen, dann aber gemerkt, dass das so wohl  nicht gemeint war.

Der letzte Abschnitt ist fein.

Gruß,

Soleatus
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Eredor
Geschlecht:männlichDichter und dichter

Moderator
Alter: 26
Beiträge: 4569
Wohnort: Heidelberg
Das silberne Stundenglas DSFx
Goldene Harfe Pokapro III & Lezepo I


Traumtagebuch
BeitragVerfasst am: 30.10.2011 21:24    Titel: Antworten mit Zitat

Liest den Text
Liest die Kommentare
Liest den Text noch einmal
Liest den Text von Jim Knopf und erinnert sich an seinen Kommentar dazu
Sucht ihn, findet ihn
Liest den Text noch einmal
Sein Blick schweift zum "nominieren" - Button
Er liest den Text noch einmal und fragt sich wohl, ob die Fußnote irgendwie interaktiv zum Gedicht dazu gehört
Fragt sich, warum ihm der nominieren-Button noch nie aufgefallen ist, sondern erst jetzt
Weiß es nicht genau
Nominiert einfach mal und hört auf sein Inneres
Stellt alles kursiv, damit es so aussieht wie die Anweisungen in einem Theaterstück


_________________
"vielleicht ist der mensch das was man in den/ ersten sekunden in ihm sieht/ die umwege könnte man sich sparen/ auch bei sich selbst"
- Lütfiye Güzel
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Mr. Curiosity
Bestseller-Autor

Alter: 30
Beiträge: 4485
Wohnort: Köln
Der goldene Käfig


BeitragVerfasst am: 30.10.2011 21:48    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Danke für eure Kommentare. Wenigstens eins, worüber ich mich nach dem desaströsen PoKaPro freuen kann lol2

@soleatus:

Das "alt" hatte ich nur so aus lautlichen Gründen drin. Aber ich schmeiße es raus.
Weshalb wirkt das nachgeschobene im zweiten Vers auf dich ungelenk? Hatte gedacht, das überrascht gewissermaßen, weil es ein Schnitt von Leben (Licht) zu Tod (Erdbeben) ist.
An der Sache mit dem "wie" hatte ich lange überlegt, kam aber zu keiner adäquaten Lösung. Nachher dachte ich mir, das wäre als Vergleich so schräg, dass es ohnehin niemand so sehen wird  Laughing

Danke für die Anmerkungen.

@kskreativ:
Danke für's aufmerksam-Machen  Wink

@Eredor:
David liest Kommentar.
Er reißt die Augen auf und wundert sich.
Plötzlich tritt Freude ein.
Er beschließt, sich zu bedanken.
Er setzt das alles in kursiv, weil das irgendwie cool ist.  


LG David


_________________


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Ric
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Alter: 74
Beiträge: 212
Wohnort: Hianzei


BeitragVerfasst am: 30.10.2011 22:05    Titel: tonspur Antworten mit Zitat

ein feine momentaufnahme
aktueller berichterstattung
meine ich - wenn ich die letzte zeile lese.
in diesem sinn - ein volltreffer ins gewissen
für meinen teil
quote erfüllt


_________________
am gedanken strand gefunden
gedanken los
ins meer geworfen
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Mr. Curiosity
Bestseller-Autor

Alter: 30
Beiträge: 4485
Wohnort: Köln
Der goldene Käfig


BeitragVerfasst am: 30.10.2011 23:03    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Einen aktuellen Bezug hatte ich gar nicht im Sinn. Aber wenn man das auch rauslesen kann, umso besser ^^

_________________


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Perry
Geschlecht:männlichDichter und Denker

Alter: 66
Beiträge: 1833



BeitragVerfasst am: 04.11.2011 16:04    Titel: Hallo David, Antworten mit Zitat

das ist genau ein verdichteter Text, wie ich sie auch gerne schreibe.
Die Bildebene ist relativ leicht herauszuspüren, es geht ums Nachspüren eines Erdbebens.
Mit einer übertragenen Aussage tue ich mich schwer, weil ich keine "Absprungs- bzw. Anknüpfungspunkte finde (muss ja auch nicht unbedingt sein).
Richtig problematisch ist für mich der Kontext bzw. Bezug der einzelnen Bilder untereinander.

Bei "Tonspur/Schnitt" erwarte ich irgend eine Aufnahme, von einem Nachhall habe ich bei Erdbeben noch nichts gehört, außer Nachbeben, aber die sind in erster Linie spürbar und erst indirekt, je nach Stärke, eventuell hörbar durch Zusammenbrechendes.

"Scherben des Schulfensters, die einem
Kind die Augen zerschnitten ..."
Das liest sich dramatisch, aber ist für mich keine typische Erdbebenverletzung, da wäre das Pochen eines verschütteten Kindes mir näher und du hättest zugleich eine Tonspur.  Wink

"wie packeis weiße
trümmer der supermarktmauer.  

Ein sicher nicht alltäglicher Vergleich, aber Packeis ist für die meist in wärmeren Regionen auftretenden Erdbeben doch etwas weit hergeholt, außerdem ist Weiß bei Eis obligatorisch und die ehemals weiße Wand nach der Zerstörung vermutlich eher schmutzig.

Das Verdeutlichen des Themas Tonspur in der dritten Strophe ist etwas fragwürdig, denn einerseits erklärt es zu genau, lässt also dem Leser keine Eigenfantasie mehr, andererseits verwirrt der Wechsel von "erhellt" zu "ins dunkle" die Szenerie.
Was etwas aus der Reihe fällt ist das "nachstimmen", was ist damit gemeint, stimmt das Erdbeben seine Stimme nach oder sind es die Schreie der Verletzten die nachklingen, beides wirft mehr Fragen auf, als es beantwortet.

Ich hoffe, du kannst was mit meinen Hinweisen anfangen.

LG
Perry
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Mr. Curiosity
Bestseller-Autor

Alter: 30
Beiträge: 4485
Wohnort: Köln
Der goldene Käfig


BeitragVerfasst am: 04.11.2011 16:23    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo Perry,

danke, dass du dich an dieses doch sehr kryptische Gedicht herangewagt hast (ich glaube sogar, mein bislang hermetischstes). Ich persönlich glaube, für ein "Gesamtverständnis", wenn es eines geben kann, ist es wichtig, die Doppelbedeutung von "Tonspur" zu sehen  Confused  Einerseits als die klassische Tonspur, die man auch von Filmen kennt, andererseits in diesem Fall auch als eine Spur, die durch Töne hinterlassen wird. Die eine Tonspur sieht er in der lautlosen, zerstörten Landschaft, also im visuell Wahrnehmbaren, die andere (akustische) Tonspur vernimmt er in der Dunkelheit.
Wenn man will, kann man das z.B. auf die Theorie der Arbitrarität von Sprache übertragen, als eine Trennung also von Bezeichnendem und Bezeichnetem ("nachstimmen" lenkt die Interpretation ja vllt. in Richtung Sprache)
Ich will nicht zu weit ausholen, aber das war meine grundsätzliche Idee dahinter.
Allerdings hatte ich beim Schreiben auch eine ganze Weile mit dem Bild zu kämpfen. Ich denke, hier gehe ich schon nochmal drüber.
Danke für deine Anmerkunge dazu. Ich werde sie bedenken.

LG David


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gh
Schreiberassi


Beiträge: 65



BeitragVerfasst am: 27.11.2011 11:14    Titel: Antworten mit Zitat

Mr. Curiosity hat Folgendes geschrieben:
Ich hab Schwierigkeiten, den Kommentar zu verstehen. Das klassische "ins Auge gehen" kannst du ja nicht meinen, denn dann wäre das "eigene" sinnlos. Und das "Danke für dein Gedicht" würde auch nicht passen  Confused
Bitte um Aufklärung ^^

LG David


lieber david

buchstaben die in lichtquanten durch die netzhaut gehen, ja durch das eigene auge, ganz klassisch. im zwischenhirn quantifiziert, verviziert oder falsifiziert. ein bis dahin beförderter buchstabenfaden, komplimente kann man immer negieren.

man kann die welt eines anderen nicht "auf klären", worte müssen nicht passen. wie beim essen, manches schmeckt, anderes nicht.

lggh
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Jacaranda
Geschlecht:weiblichSchreiberling

Alter: 37
Beiträge: 236
Wohnort: Kölner Dunstkreis


BeitragVerfasst am: 28.11.2011 19:37    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe das Gedicht gerade gefunden... es hat mich zurückgebracht zum Pfingstmontag 2008. Da war ich gute 250km vom Epizentrum des Wenchuan-Bebens entfernt.
Das Beben hat bei uns etwa 2min angedauert, was uns etwas über die eigentliche Schwere hätte sagen können, aber so waren wir zwar etwas durchgeschüttelt (~ Stärke 5), aber keine richtigen Schäden... wir haben uns sogar mit einem kalifornischen Gast darüber amüsiert...  bis wir nach Stunden (zusammengebrochene Nachrichtennetz) die Information über das wirkliche Ausmaß bekamen.
In einem Ort (Dujiangyan), an dem ich am Tag vorher zu Besuch war, war eine Schule auf 500 Schüler gestürzt, und ein Staudamm drohte zu brechen.

Ich kann nicht beschreiben, wie du es geschafft hast, aber du hast in diesem Gedicht das Gefühl eingefangen, das ich habe, wenn daran zurückdenke. Vielleicht auch, weil du mit der Tonspur einen der unheimlichsten Aspekte erwähnst, den ich seitdem mit Erdbeben verbinde. Das Geräusch davor und danach ist kaum beschreibbar. Ich möchte nie wieder ein Erdbeben hören.

Treffer ins Schwarze.

lieben Gruß
Chris


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Theobrominstatus auf kritisches Niveau gefallen. Dringend Schokolade einfüllen!
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