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Junger Mann zum Mitreißen gesucht


 
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MT
Geschlecht:männlichDichter und Denker

Alter: 47
Beiträge: 1172
Wohnort: Im Süden (Niedersachsens)


BeitragVerfasst am: 07.10.2011 14:59    Titel: Junger Mann zum Mitreißen gesucht eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Junger Mann zum Mitreißen gesucht


Die Sonne senkt sich ins Meer. Für ein paar letzte Minuten lässt der riesige Ball das Wasser erglühen, lässt die Wellen glitzern, bevor die Nacht den Tag verdrängt. Dann ist es dunkel und ich weiß, es wird Zeit für mich, zu gehen; morgen ist ein neuer Tag.
Ich habe den Kragen meiner Joppe hochgeschlagen und sitze in dem Strandkorb, in dem ich auch die letzten Abende gesessen habe. Er steht zusammen mit einigen anderen im Sand, sie sehen aus wie ein verlassenes Dorf. Der gelbe, weiter vorn an der Wasserkante, könnte der ehemalige Bäckerladen sein. Und der blaue gleich neben mir vielleicht ein Zeitungskiosk oder der Eingang zu einem Wanderzirkus. Ich muss schmunzeln bei diesen Gedanken, nehme einen Schluck aus meiner Rotweinflasche und zünde mir eine Zigarette an.
Mein Strandkorb ist grün. Warum ich ihn ausgewählt habe, kann ich nicht sagen. Am dritten Abend meines Urlaubs war er besetzt. Ein Liebespaar saß eng umschlungen darin. Die Beiden sahen zu mir und grüßten mit einem Kopfnicken, ich erwiderte durch kurzes Handheben. Dann ging ich, und fühlte mich wie im Stich gelassen von meinem Korb. Es war der einzige Abend der letzten Woche, den ich nicht hier verbracht habe.
Heute bin ich wieder allein, keine Menschenseele ist um mich herum, nur der Herbstwind, der mir Gesellschaft leisten. Ich genieße die Ruhe, das Wispern der Brandung. Und sehe auf den Platz neben mir. Als ich die Augen schließe, gesellt sich Sabine an meine Seite. Sie lächelt. Sie küsst mich. Streichelt mir die Wangen. Ich öffne die Augen und nehme einen Zug von meiner Zigarette. Dann gehe ich zurück ins Hotel.

Im Zimmer lege ich mich auf mein Bett. Ich schalte den Fernseher ein und drücke den Ton weg, starre auf die stummen Bilder. Ein alter Western läuft, schwarz-weiß. Ein Mann tritt aus einem Holzhaus, es ist der Sheriff. Er sagt irgendetwas zu ein paar Kerlen, die sich vor ihm aufgebaut haben. Der Sheriff wird gewinnen, er ist der Gute in diesem Film, das sieht man an jeder Bewegung, an seinem Blick. Auch ohne Ton. Ich schalte ab und denke an das letzte Mal, als Sabine noch mit hier war. Wir hatten dasselbe Zimmer, mit Blick auf die Ostsee. Ein Jahr ist das jetzt her. Sie lebt mit ihrem Freund südlich von München, sie mag überhaupt keine Berge. Ich lösche das Licht und schließe die Augen.

Am anderen Morgen schlage ich während meines letzten Frühstücks hier im Haus die Tageszeitung auf, die Samstagsausgabe. Einzelne Artikel im Politikteil überfliege ich, den Wirtschaftsteil und das Feuilleton lege ich gleich beiseite, beiße zwischendurch von meinem Honigbrötchen ab und stöbere anschließend in den Familienanzeigen. Freud und Leid auf einer Seite. Was sich die Macher der Zeitung dabei bloß gedacht haben? Ich schlürfe meinen heißen Kaffee und will das Blatt schon zuklappen und fortlegen, als ich auf der letzten Seite die Kontaktanzeigen entdecke. Bevor ich zu lesen beginne, schenke ich mir Kaffee aus der Porzellankanne nach und werfe einen kurzen Blick hinaus auf den Sand. Die Strandkörbe dösen im morgendlichen Nebel, und ich weiß nicht warum, aber seit ein paar Sekunden spüre ich mein Herz in der Brust schlagen.
Als die Kellnerin an meinen Tisch kommt, eine liebenswerte, dicke Frau mit roten Wangen, und mich fragt, ob ich noch etwas wünsche, bestelle ich ein Glas Sekt. Innerlich schüttele ich den Kopf über mich und gleichzeitig freue ich mich, dass die Frau meinen Wunsch offenbar nicht für völlig absurd hält, obwohl es erst kurz nach halb zehn ist. Achtundvierzig Jahre musste ich alt werden, um zum ersten Mal in meinem Leben Kontaktanzeigen zu lesen, und meine Reise in diese unbekannte Welt beginnt unter der Rubrik „Sie sucht ihn“.

(wird fortgesetzt)

12345Wie es weitergeht »


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Scritoressa
Geschlecht:weiblichGraue Hexe

Alter: 24
Beiträge: 776



BeitragVerfasst am: 07.10.2011 15:08    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Inko!

was ich von der Handlung der Geschichte halten soll, ist mir noch nicht ganz klar, ist ja auch erst ein Anfang.
Allerdings kann ich mich sehr gut in die Szene hineinversetzen, da deine Beschreibungen lebendig wirken. Das mit dem verlassenen Dorf finde ich eine schöne Metapher, auch wenn ich den blauen eher als Polizeiwache bezeichnen würde...

zwei Dinge, dich mich störten:

Zitat:
Ich muss schmunzeln bei diesen Gedanken und nehme einen Schluck aus meiner Rotweinflasche und zünde mir eine Zigarette an.


...hier sind es zu viele "und"s...allgemein ist dein Text ziemlich gespickt davon. Ich würde vielleicht ein paar ersetzen.


Zitat:
Ein Jahr ist das jetzt her. Sie lebt mit ihrem Freund südlich von München, sie mag überhaupt keine Berge. Ich lösche das Licht und schließe die Augen.

hier ist der Sprung in die Gegenwart erst nicht klar, dann etwas verwirrend. Vielleicht "jetzt lebt sie mit ihrem neuen Freund südlich..."

das andere, das hier stört ist das ",sie mag überhaupt keine Berge."
...verstand ich erst nicht. ich würde es als Widerspruch deutlicher zeigen, z.B.  "dabei mag sie überhaupt keine Berge".


sonst gut.

Lg Scrito
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Melanie
Geschlecht:weiblichTassentante

Alter: 39
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BeitragVerfasst am: 07.10.2011 15:17    Titel: Antworten mit Zitat

Junger Mann zum Mitreißen...

ein Titel, der mich auf eine völlig falsche Spur geführt hat. Obs passt, oder nicht, kann ich noch nicht sagen.

Für mich passt die Vorstellung eines Mannes in den späten Vierzigern nicht,  der einen ganzen Urlaub lang abendlich in einem Strandkorb sitzt und der Liebe hinterher trauert. Das macht ihn in meinen Augen- wie soll ich sagen- etwas zu labil, das triffts wohl am besten.
Ich gehe jetzt mal davon aus, er war viele Jahre verheiratet, hat erwachsene Kinder...
Da muss im Vorfeld schon einiges passiert sein, was das Ende einer Liebe ankündigt.

Ein Abend in dem Strandkorb wäre glaubwürdig. Vielleicht sogar einer zu Beginn der Woche und einer am Ende des Urlaubs.
Warum keine Erinnerung beim Abendessen? Oder im Cafe an der Strandpromenade?

Das Ende mit der Kontaktanzeige finde ich sehr schön,. aber es kommt mir ein bisschen zu unemotional rüber.
Er muss jetzt keine Purzelbäume schlagen, und das Glas Sekt ist schon recht schön, als Zeichen für einen Neuanfang.
Aber diesem Teil könntest du ruhig noch die ein oder andere zeile mehr widmen.
Auf eine Fortsetzung bin ich gespannt...
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BlueNote
Geschlecht:männlichStimme der Vernunft


Beiträge: 6710
Wohnort: NBY
Ei 4



BeitragVerfasst am: 07.10.2011 16:43    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Unbekannter,

ich finde den Text gar nicht lebendig, eher ziemlich tot. Und das ist es, was mir an ihm so gefällt. wink Das Lakonische, Zufällige, Absurde, Entkernte, Hüllenhafte, das Dahingeplätschere. Das Bedeutungslose, das Nichtssagende, das Nichtstun und Nichts-Sein, das Nicht-Vorankommen.

Ja, schöner Text!
(bis auf die Fehler)


BN
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adelbo
Geschlecht:weiblichDichter und Denker


Beiträge: 1890
Wohnort: Im heiligen Hafen


BeitragVerfasst am: 07.10.2011 17:12    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Inko,

Der Einstieg in deine Geschichte ist dir in meinen Augen ganz gut gelungen.  Ich kann mir diesen Mann bildhaft vorstellen. Auch die Charakterzüge sind für mich fein gezeichnet. Es ist durchaus glaubhaft, dass ein Mann jeden Abend im Strandkorb verbringt und seinen Gedanken nachhängt. Es gibt Menschen, die sich in bestimmten Lebenssituationen vollkommen zurückziehen.  Du unterstreichst das ja noch, in dem du ihn beim Fernsehen den Ton abdrehen lässt.
Ein leiser, behutsamer Text.
Ein paar Dinge sind mir aufgefallen.

Zitat:
Am anderen Morgen schlage ich während meines letzten Frühstücks hier im Haus die Tageszeitung auf, die Samstagsausgabe.

Den Satz würde ich umformulieren. Er klingt sehr holprig.

Zitat:
Einzelne Artikel im Politikteil überfliege ich, den Wirtschaftsteil und das Feuilleton lege ich gleich beiseite, beiße zwischendurch von meinem Honigbrötchen ab und stöbere anschließend in den Familienanzeigen.

Die blau markierten Wörter sind überflüssig.
Zitat:
Bevor ich zu lesen beginne, schenke ich mir Kaffee aus der Porzellankanne nach und werfe einen kurzen Blick hinaus auf den Sand.

Ich bin auch immer sehr Detailverliebt beim Schreiben, aber hier stört mich eindeutig die Porzellankanne.  Und einen Blick auf den Sand werfen, habe ich noch nie gehört. Auf den Strand oder Sandstrand oder ähnliches.
Zitat:
Innerlich schüttele ich den Kopf über mich und gleichzeitig freue ich mich, dass die Frau meinen Wunsch offenbar nicht für völlig absurd hält, obwohl es erst kurz nach halb zehn ist

Der Satz ist ebenfalls nicht sehr gelungen.  Ich schüttele den Kopf über mich, aber die Frau scheint über meinen Wunsch nicht erstaunt zu sein, obwohl ......, oder für die Frau scheint mein Wunsch nicht ungewöhnlich ....

LG
adelbo
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Gast







BeitragVerfasst am: 07.10.2011 17:16    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Inko,

mir gefällt der Anfang ganz gut. Ich fände es prima, wenn du die Fehler berichtigen würdest und dann weiterschreibst. Bin neugierig. smile extra

Liebe Grüße
Monika
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derSibirier
Dichter und Denker


Beiträge: 1310



BeitragVerfasst am: 07.10.2011 19:39    Titel: Antworten mit Zitat

Guten Tag Inko

Zitat:

Die Sonne senkt sich ins Meer. Für ein paar letzte Minuten lässt der riesige Ball das Wasser erglühen, lässt die Wellen glitzern, bevor die Nacht den Tag verdrängt. Dann ist es dunkel und ich weiß, es wird Zeit für mich, zu gehen; morgen ist ein neuer Tag.
Ich habe den Kragen meiner Joppe hochgeschlagen und sitze in dem Strandkorb, in dem ich auch die letzten Abende gesessen habe. Er steht zusammen mit einigen anderen im Sand, sie sehen aus wie ein verlassenes Dorf. Der gelbe, weiter vorn an der Wasserkante, könnte der ehemalige Bäckerladen sein.


Es ist die Eröffnung einer Geschichte, die oftmals darüber entscheidet, dass man verbleiben, oder doch lieber wieder verschwinden mag. Betrachtet man deine Anfangssätze, dann wird der erfahrene Leser sich wohl eher für den zweiten, zu deinen Ungunsten ausfallenden Weg entscheiden. Es sind nicht die Schlampigkeitsfehler, die vergrämen, es sind die nicht durchdachten Wort - und Satzgefüge.

Zitat:
Die Sonne senkt sich ins Meer.

 
Du möchtest ein Bild beschreiben, aber hier im ersten Satz machst du mich als Leser bereits argwöhnisch. Eine klare Situation verlangt eine klare Aussage. Du schreibst doch auch nicht: "Das Schiff senkt im Wasser.", sondern "Das Schiff sinkt im Wasser."
Diese falsche Wortwahl zieht sogleich den nächsten Schwachpunkt hinterher: "sich". Du stellst dir geradezu selbst ein Bein. Das gehört vermieden und der Satz so geschrieben: "Die Sonne sinkt ins Meer." oder "Die Sonne versinkt im Meer." Wobei es hierbei auf deinen Geschmack ankommt.

Zitat:
Für ein paar letzte Minuten lässt der riesige Ball das Wasser erglühen, lässt die Wellen glitzern, bevor die Nacht den Tag verdrängt.

Erster Satzteil: was ist wichtig, die paar Minuten oder der riesige Feuerball, der das Wasser glühen lässt. Merke dir, wenn möglich, das Wichtige immer am Anfang oder Schluss eines Satzes, Nebensächlichkeiten finden ihren Platz in der Mitte, bist du einmal fortgeschritten, kannst du es mit Gefühl verdrehen.
Schau:
"Der riesige Feuerball lässt für Minuten dass Wasser erglühen, ..."
Die Aussage, was zu sehen ist, steht kräftig am Anfang und Schluss des Satzen, die Minuten sind nebensächlich und stehen in der Mitte. Auch habe ich dir "ein paar letzte" gestrichen. Es ist eine Sünde, etwas zu schreiben, was der Leser ohnehin schon weiß. Jedes Kind ist sich dessen bewusst, dass man die Sonne für ein paar letzte Minuten sieht, wenn sie am Untergehen ist.

Zitat:
Dann ist es dunkel und ich weiß, es wird Zeit für mich, zu gehen; morgen ist ein neuer Tag.

Vermeide Wörter wie "dann", es ist offensichtlich - der Ablauf der Dinge.
"Es wird dunkel und ich weiß, es ist Zeit für mich zu gehen; morgen ist ein neuer Tag."
"ist" und "wird" habe ich dir verdreht - Sprachgefühl - wobei ich "zu gehen", wäre es mein Text, streichen würde. Auch das kann man sich denken.

Zitat:
Ich habe den Kragen meiner Joppe hochgeschlagen und sitze in dem einem Strandkorb, in dem ich auch die letzten Abende gesessen habe.

Der unbestimmte Artikel deutet darauf hin, dass viele Strandkörbe vorhanden sind, erst dann wird der eigene mit "dem" bestimmt.

Zitat:
Er steht zusammen mit einigen anderen im Sand, sie sehen aus wie ein verlassenes Dorf.

Erster Satzteil: Das ist eine Wiederholung, durch den unbestimmten und bestimmten Artikel im Satz zuvor.
Zweiter: Wenn du Vergleiche ziehst, dann müssen sie immer treffend sein, sonst verursachen sie nur Schaden. Du schreibst den Vergleich, als wenn die Körbe aussehen wie ein Dorf, aber du meinst die Hütten eines Dorfes, sei genauer: ... sie sehen aus, wie die verlassenen Hütten eines Dorfes ...

Zitat:
Der gelbe, weiter vorn an der Wasserkante, könnte der ehemalige Bäckerladen sein.

Auch hier zu ungenau. Es muss heißen: ... sieht aus wie der ...
Warum "ehemaliger" - du, als Autor, weißt mehr als der Leser. Dem Leser musst du dein Wissen beibringen.

Überarbeite deinen Text, überarbeite, schau nach Wiederholungen, nicht zutreffenden Vergleiche, sinnlose Wörter usw.
Und lies ihn dir selbst laut vor.

Grüße
Sibirier
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Melanie
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BeitragVerfasst am: 07.10.2011 20:04    Titel: Antworten mit Zitat

bin grad spät gezündet...
die Überschrift
Zitat:
Junger Mann zum Mitreißen gesucht

ist gleichzeitig die Überschrift der Kontaktanzeige, oder???
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MT
Geschlecht:männlichDichter und Denker

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Wohnort: Im Süden (Niedersachsens)


BeitragVerfasst am: 08.10.2011 10:09    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

@ Scrito

danke Dir, habe Deine Vorschläge eingearbeitet.


@ laliluna

Mir gefällt die Idee gut, einen Mann allein in den Urlaub zu schicken. Ob er unentwegt an seine Liebe denkt, ist nicht gesagt, deshalb finde ich ihn keineswegs labil.

Seine Erinnerungen könnten auch in einem Café oder sonstwo aufkommen. Ich habe mich für einen Strandkorb entschieden, fand ich ganz nett.

Und unemotional finde ich persönlich die Szene beim Frühstück nicht. Sein Verhalten ist stimmig zu seiner Grundhaltung. Das wird aber wohl erst in der Fortsetzung deutlich(er).

Ich danke Dir fürs Kommentieren!


@ BlueNote

Richtig! Der Text ist kaum lebendig. Wie sein Protagonist.

Zitat:
Ja, schöner Text!

Danke Dir!


@ adelbo

Zitat:
Es gibt Menschen, die sich in bestimmten Lebenssituationen vollkommen zurückziehen. Du unterstreichst das ja noch, in dem du ihn beim Fernsehen den Ton abdrehen lässt.

Genau! So sehe ich das auch.

Zitat:
Ein leiser, behutsamer Text.

Das soll er sein. Schön, wenn er Dich auf diese Weise erreicht.

Bei den blauen Wörtern hast Du vollkommen Recht, sie sind überflüssig. Und bereits gelöscht.

Über Deine anderen Hinweise, für die ich Dir sehr dankbar bin, muss ich nachdenken, manches dürfte Geschmacksache sein.

Dankeschön!


@Paloma
Schön, wenn Du weiterlesen magst. Fortsetzung kommt bald.

Doch sag: Welche Fehler? Ich scheine blind zu sein... Embarassed


@ derSibirier

Zitat:
Du möchtest ein Bild beschreiben, aber hier im ersten Satz machst du mich als Leser bereits argwöhnisch. Eine klare Situation verlangt eine klare Aussage. Du schreibst doch auch nicht: "Das Schiff senkt im Wasser.", sondern "Das Schiff sinkt im Wasser."
Diese falsche Wortwahl zieht sogleich den nächsten Schwachpunkt hinterher: "sich". Du stellst dir geradezu selbst ein Bein. Das gehört vermieden und der Satz so geschrieben: "Die Sonne sinkt ins Meer." oder "Die Sonne versinkt im Meer." Wobei es hierbei auf deinen Geschmack ankommt.

Die Apodiktik sehe ich nicht. Ich halte es eher für REINE Geschmacksache, ob sich die Sonne senkt oder ob sie sinkt. Deine Vorschläge sind gut, keineswegs aber zwingend. Ich denke drüber nach.

Zitat:
Erster Satzteil: was ist wichtig, die paar Minuten oder der riesige Feuerball, der das Wasser glühen lässt. Merke dir, wenn möglich, das Wichtige immer am Anfang oder Schluss eines Satzes, Nebensächlichkeiten finden ihren Platz in der Mitte, bist du einmal fortgeschritten, kannst du es mit Gefühl verdrehen.
Schau:
"Der riesige Feuerball lässt für Minuten dass Wasser erglühen, ..."
Die Aussage, was zu sehen ist, steht kräftig am Anfang und Schluss des Satzen, die Minuten sind nebensächlich und stehen in der Mitte. Auch habe ich dir "ein paar letzte" gestrichen. Es ist eine Sünde, etwas zu schreiben, was der Leser ohnehin schon weiß. Jedes Kind ist sich dessen bewusst, dass man die Sonne für ein paar letzte Minuten sieht, wenn sie am Untergehen ist.  

Auch hier stellst Du "Schreibregeln" auf, die es schlicht und einfach in dieser Eindeutigkeit nicht gibt. Es ist die Frage, mit welchem TEMPO ich erzählen will, mit welcher Semantik. Das Verstellen von Haupt- und Nebeninformationen ist dabei ein weites Spielfeld. Ein Text wäre öde und langweilig, würde er strikt nach dem von Dir vorgeschlagenen Muster verfasst.

Recht hast Du hingegen bei den "letzten Minuten" - eine überflüssige Info für den Leser. Ist gestrichen.

Zitat:
Vermeide Wörter wie "dann", es ist offensichtlich - der Ablauf der Dinge.
"Es wird dunkel und ich weiß, es ist Zeit für mich zu gehen; morgen ist ein neuer Tag."
"ist" und "wird" habe ich dir verdreht - Sprachgefühl - wobei ich "zu gehen", wäre es mein Text, streichen würde. Auch das kann man sich denken.

Hier hingegen gebe ich Dir uneingeschränkt Recht - bis hin zum Streichen des "zu gehen". In der Tat überflüssig. Vielen Dank! In Dir steckt Sprachgefühl.

Zitat:
Der unbestimmte Artikel deutet darauf hin, dass viele Strandkörbe vorhanden sind, erst dann wird der eigene mit "dem" bestimmt.

Ebenfalls gekauft.  wink

Zitat:
Zweiter: Wenn du Vergleiche ziehst, dann müssen sie immer treffend sein, sonst verursachen sie nur Schaden. Du schreibst den Vergleich, als wenn die Körbe aussehen wie ein Dorf, aber du meinst die Hütten eines Dorfes, sei genauer: ... sie sehen aus, wie die verlassenen Hütten eines Dorfes ...

Auch richtig! Danke.

Zitat:
Auch hier zu ungenau. Es muss heißen: ... sieht aus wie der ...
Warum "ehemaliger" - du, als Autor, weißt mehr als der Leser. Dem Leser musst du dein Wissen beibringen.

Nein, hier hast Du unrecht. Der Erzähler stellt sich das ehemalige Dorf vor, der Leser kann dem folgen. Deine Lösung ist viel zu statisch, sie ist
langweilig.

Zitat:
Überarbeite deinen Text, überarbeite, schau nach Wiederholungen, nicht zutreffenden Vergleiche, sinnlose Wörter usw.
Und lies ihn dir selbst laut vor.

Mach ich. Ich danke Dir sehr für Deine Detailarbeit. Hilft mir sehr weiter.

I.
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MT
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Alter: 47
Beiträge: 1172
Wohnort: Im Süden (Niedersachsens)


BeitragVerfasst am: 08.10.2011 10:11    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

laliluna hat Folgendes geschrieben:
bin grad spät gezündet...
die Überschrift
Zitat:
Junger Mann zum Mitreißen gesucht

ist gleichzeitig die Überschrift der Kontaktanzeige, oder???

Jepp! wink


_________________
Das Schicksal verzichtet oft auf Kommentare, es begnügt sich damit, zuzuschlagen.

Siegfried Lenz
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derSibirier
Dichter und Denker


Beiträge: 1310



BeitragVerfasst am: 08.10.2011 11:57    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Die Apodiktik sehe ich nicht. Ich halte es eher für REINE Geschmacksache, ob sich die Sonne senkt oder ob sie sinkt.


du schreibst aber: "... senkt sich ins Meer."

Wenn sich etwas senkt, dann verlierst du es nicht aus den Augen. Richtig geschrieben müsste es heißen, "die Sonne senkt sich am Horizont", denn wenn sie erst einmal eingetaucht oder untergegangen ist, kannst dem Senken nicht mehr folgen. Das hat mit Geschmack nichts zu tun, sondern ist falsch.

Aber belassen wir es.

Grüße
Sibirier
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derSibirier
Dichter und Denker


Beiträge: 1310



BeitragVerfasst am: 08.10.2011 12:04    Titel: Antworten mit Zitat

ach ja, und noch was:
Zitat:

Auch hier stellst Du "Schreibregeln" auf, die es schlicht und einfach in dieser Eindeutigkeit nicht gibt.


Ich stelle keine Schreibregeln auf, sondern versuche dir lediglich zu vermitteln, was einen guten Stil ausmacht.
Aber auch das spielt keine Rolle.
Ich werde solch Thesen, die ein paar kluge Köpfe einmal aufgestellt haben, nicht mehr unter das Volk mischen. Wer braucht's denn schon.
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Hardy-Kern
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BeitragVerfasst am: 08.10.2011 16:50    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn das der Anfang einer längeren Geschichte werden soll, muss man erst mal abwarten. Nicht immer gleich so... Es zeichnet sich aber ab, dass schnell Handlung rein muss, sonst liest keiner mehr.
Kurzer Hinweis: Arrow

Heute bin ich wieder allein, keine Menschenseele ist um mich herum, nur der Herbstwind, der mir Gesellschaft leisten (t). Ich genieße die Ruhe, das Wispern der Brandung.
"Keine Menschenseele...", könnte weg.
Vorschlag: "Ich bin allein, nur mein Freund der Herbstwind leistet mir Gesellschaft."
Brandungen rauschen, dröhnen, machen Angst, entspannen nicht unbedingt. Wie man es empfindet.

Deine Worte reichen aus, müssten aber etwas besser gesetzt werden.
Insgesamt rund geschrieben. Es müssen auch nicht immer hektische Geschichten sein.

Mach mal weiter.Smile
P. S.: Fast vergessen:
Eine Sonne versinkt im Meer, so kenne ich es. Smile

Hardy
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anuphti
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BeitragVerfasst am: 08.10.2011 17:35    Titel: Antworten mit Zitat

Also, die brennende Frage, die sich mir stellt, ist doch die, heißt es wirklich "Mitreißen" mit scharfem ß? (fände ich übrigens originell smile ) oder ist es nur ein Schreibfehler und soll es "Mitreisen" heißen?

Bitte um Auflösung smile

und was die "sich senkende Sonne" betrifft.

Gebräuchlicher ist "die Sonne sinkt", aber die Variante "die Sonne senkt sich" ist in episch/poetischer Variante durchaus erlaubt, ich persönlich (alter Prosaiker) finde die erste Variante schöner, aber das ist reine Geschmackssache.

Liebe Grüße
Nuff
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Hardy-Kern
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BeitragVerfasst am: 08.10.2011 18:06    Titel: Antworten mit Zitat

anuphti hat Folgendes geschrieben:
Also, die brennende Frage, die sich mir stellt, ist doch die, heißt es wirklich "Mitreißen" mit scharfem ß? (fände ich übrigens originell smile ) oder ist es nur ein Schreibfehler und soll es "Mitreisen" heißen?
Bitte um Auflösung :)Nuff

Sei doch nicht immer so ungeduldig. Was spielt es schon für eine Rolle, ob Mitreisend oder Mitreissend (übrigens).
Was ist denn nun wieder ein scharfes ß? So eine Scheißsprache.
Habe mich für homoglaubanische Ruinitätsschriften angemeldet. Smile

Hardy
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Biggi
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BeitragVerfasst am: 08.10.2011 18:57    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Inko (Inka halte ich für unwahrscheinlich),

ich bin ja froh, dass unsere Nuff (a warm 'welcome back' von mir an dieser Stelle!) über denselben möglicherweise beabsichtigten Rechtschreib"fehler" gestolpert ist. Man traut ja so manchem vieles zu. Embarassed  
Nach "ei" schreibt man derzeit "ß", hat mir mein Schulkind vorhin nochmals versichert. Laughing

Nach dem Textabschnitt, der mir serviert wurde, habe ich von der Tippfehlervariante Abstand genommen. Bleiben für mich zwei Möglichkeiten: die Frau, die sich an der Kontaktanzeige versucht hat, wollte das so ausdrücken [interessanter] oder es ist ihr oder bei der telefonischen Anzeigenannahme ein Fehler passiert [langweiliger].

Insgesamt also eine spannende Frage und überhaupt finde ich es unglaublich, den Anfang einer Fortsetzungsgeschichte an einem Freitag einzustellen und sich anschließend tagelang zu verkrümeln und die Gemeinde rätseln zu lassen!

Ich winke also hiermit dem Kellner, er möge mir den zweiten Gang servieren. Angesichts der selbstbewussten Antworten in Sachen Stilkritik gehe ich davon aus, dass der Autor Kleinigkeiten und Feinheiten nach nochmaligem Durchlesen selber ausbügeln wird.

Was die Sonnendiskussion angeht: Rein physikalisch betrachtet ist es unsinnig, die Sonne ins Meer sinken zu lassen, von daher würde auch ich bei dieser Formulierung (wie bei den anderen in diesem Zusammenhang üblichen) für künstlerische Freiheit plädieren.

Also: Kellner...? Machen Se mal. Bitte. Ich möchte gern wissen, ob und wie der aus seinem gewohnten beständigen Leben Gerissene Fuß fassen wird.

LG
Biggi
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Hardy-Kern
Kopfloser

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BeitragVerfasst am: 08.10.2011 19:15    Titel: Antworten mit Zitat

Biggi hat Folgendes geschrieben:

Ich winke also hiermit dem Kellner, er möge mir den zweiten Gang servieren. Angesichts der selbstbewussten Antworten in Sachen Stilkritik gehe ich davon aus, dass der Autor Kleinigkeiten und Feinheiten nach nochmaligem Durchlesen selber ausbügeln wird. Biggi

 Rolling Eyes Nun dann kann man sich auch eine kleine Rezension ersparen.

Hardy
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Biggi
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BeitragVerfasst am: 08.10.2011 19:24    Titel: Antworten mit Zitat

Hardy-Kern hat Folgendes geschrieben:
Rolling Eyes Nun dann kann man sich auch eine kleine Rezension ersparen.

Och, Hardy, so hab ich das nicht gemeint! Kennst mich doch, wie gern ich jeden einzelnen Satz auf links drehe.  Cool Mir ging's um Tippfehler, Satzzeichen u.ä.
Hier darf doch jeder an Formulierungen basteln, wie er kleines Geld hat. Ich persönlich gehe in dem Stadium einer Erzählung noch nicht drauf ein, denn bevor ich das mache und (evtl.) viel Zeit investiere, möchte ich wissen, was das Ding mir insgesamt sagen will...


LG
Biggi
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Gast







BeitragVerfasst am: 08.10.2011 19:29    Titel: Antworten mit Zitat

Inkognito hat Folgendes geschrieben:


@Paloma
Schön, wenn Du weiterlesen magst. Fortsetzung kommt bald.

Doch sag: Welche Fehler? Ich scheine blind zu sein... Embarassed


Ganz sicher habe ich nicht den mitreißenden Typen gemeint  smile extra
Es sind andere, kleinere Fehler drin. Heute bin ich zu müde um die zu suchen. Am Besten du lässt einfach mal die Dudenkorrektur drüber laufen.

Liebe Grüße
Monika
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Hardy-Kern
Kopfloser

Alter: 68
Beiträge: 4949
Wohnort: Deutschland


BeitragVerfasst am: 08.10.2011 19:45    Titel: Antworten mit Zitat

Biggi hat Folgendes geschrieben:

Och, Hardy, so hab ich das nicht gemeint! Kennst mich doch, wie gern ich jeden einzelnen Satz auf links drehe.  Cool Mir ging's um Tippfehler, Satzzeichen u.ä.Biggi

Nun, ich drehe dann den Satz auf rechts und gut iss. Warten wir mal wie sich die Brandung zum Rauschen eines Meeres entwickelt. Smile

Hardy
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Mardii
Stiefmütterle

Alter: 59
Beiträge: 1841



BeitragVerfasst am: 08.10.2011 20:04    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Inkogni,

interessiert wie es weitergeht bin ich schon, auch daran, was es mit dem „Tippfehler“ auf sich hat. Es gibt jedenfalls Raum für Spekulationen.
Die Szene mit den Strandkörben (fast hätte ich geschrieben Sandburgen) gefällt mir. Nur war ich etwas schwerfällig von Begriff bei der Einleitung dazu. Mir würde helfen beim Übergang der Beschreibung, was der Prota tatsächlich tut, zu dem, was er sich dann vorstellt, wenn der Vergleich der Strandkörbe mit Gebäuden, etwas spezifischer würde: „der Blaue mit dem ausgezogenen Fussteil, der, der so schief steht, der, mit dem gestreiften Sonnendach“ oder so ähnlich. Es würde mir erleichtern zu vollziehen, dass die Strandkörbe mit Gebäuden verglichen werden.
Ja, mir Sibiriers Schreibstil komme ich besser klar. Nichtsdestotrotz finde ich deine Geschichte sehr ansprechend.

Grüße von Mardii
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anuphti
Geschlecht:weiblichTrostkeks

Alter: 53
Beiträge: 3701
Wohnort: Isarstrand
DSFo-Sponsor Pokapro 2015


BeitragVerfasst am: 08.10.2011 20:09    Titel: Antworten mit Zitat

Hardy-Kern hat Folgendes geschrieben:
anuphti hat Folgendes geschrieben:
Also, die brennende Frage, die sich mir stellt, ist doch die, heißt es wirklich "Mitreißen" mit scharfem ß? (fände ich übrigens originell smile ) oder ist es nur ein Schreibfehler und soll es "Mitreisen" heißen?
Bitte um Auflösung :)Nuff

Sei doch nicht immer so ungeduldig. Was spielt es schon für eine Rolle, ob Mitreisend oder Mitreissend (übrigens).
Was ist denn nun wieder ein scharfes ß? So eine Scheißsprache.
Habe mich für homoglaubanische Ruinitätsschriften angemeldet. Smile

Hardy


Hallo Hardy, auch schön Dich wiederzulesen smile extra

ich meine den Unterschied zwischen "mitreißen" im Sinne von "der Typ reißt mich mit" (selbstverständlich nach "ei" ein "ß") und "mit reisen", im Sinne von "miteinander auf eine Reise gehen" und natürlich mit nur einem "s". Zwei "s" hintereinander hinter einem "ei" würde ich nicht einmal nach der nächsten Rechtschreibreform schreiben lol .

(Hallo Biggi, gut, dass Du das auch so siehst, Danke für das welcome back!)

Und diesen Unterschied finde ich insofern relevant, weil mich diese Frage überhaupt erst animiert hat, weiterzulesen lol

"homoglaubanische Ruinitätsschriften tsäääääää ..."

Küsschen
Nuff


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