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Hannah (Arbeitstitel)


 
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OceanChild
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BeitragVerfasst am: 13.08.2011 18:52    Titel: Hannah (Arbeitstitel) eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Dies ist der Anfang einer längeren Geschichte, die mich seit einiger Zeit beschäftigt. Ich habe zwar "Historisch" als Klassifizierung mit angeklickt, aber die Liebesgeschichte soll im Vordergrund stehen.
Ich weiß nicht, wie oft ich diesen Teil jetzt schon umgeschrieben habe und diese Version ist die, die mir bisher am besten gefällt. Macht es Lust auf mehr? Funktioniert es überhaupt so? Über viele Anregungen freu ich mich und bin sehr gespannt!
Also los gehts.




Nachdenklich drehte Hannah ein Gänseblümchen zwischen Daumen und Zeigefinger. Immer wieder stieß sie sich mit den Füßen vom Boden ab und hielt so die Schaukel in Bewegung. Das satte Grün zu ihren Füßen war übersät mit Kirschbaumblüten, das Geäst des Baumes ließ vereinzelt Lichtkugeln über den Boden tanzen. Lauer Wind wehte ihr das Haar aus der Stirn, als unvermittelt eine Gestalt neben ihr stehen blieb. Hannah sah auf und blickte in Francis’ hageres Gesicht. Obwohl die Zeit tiefe Spuren hinterlassen hatte, strahlten seine Augen munter und freundlich wie eh und je.
„Francis“, lächelte Hannah und stoppte die Schaukel, „ich habe Euch nicht kommen hören.“
Er nickte verständnisvoll. Der Wind zerrte an dem schütteren Haar und Hannah fürchtete, dass es mit dem nächsten Windstoß davon geweht würde.
„Ist mein Vater abgereist?“
„Bereits heute Morgen.“
Hannah verstummte. Nicht einmal Zeit zum Verabschieden hatte er gefunden. Ihr Blick wanderte zurück zu den Kirschbaumblüten. Eine Weile war es still.
„Seid nicht betrübt“, Francis nickte ihr aufmunternd zu, „der Herr macht ein Geheimnis aus seiner Reise. Nicht einmal ich weiß, wohin er gefahren ist.“
Hannah warf ihm einen ungläubigen Blick zu. Francis war der Vertraute ihres Vaters, selbst das behütetste Geheimnis hätte zumindest er erfahren. Der Alte zuckte entschuldigend die Schultern. „Also gut. Er hat mir mitgeteilt, wohin er reist, jedoch nicht den Grund.“
Entgegen ihrer üblichen Art hatte Hannah nicht das geringste Bedürfnis, dies in Erfahrung zu bringen. Sie wechselte lieber das Thema.
„Sagt, wann fahrt Ihr auf den Markt?“
„Den Wagen habe ich bereit gemacht, Miss Coventry erwarte ich in den nächsten Augenblicken im Vorhof.“
Hannah erhob sich. „Gut, ich komme mit Euch.“
Francis hob beschwichtigend die Hände. „Ihr wisst, Euer Vater hat Euch verboten in seiner Abwesenheit das Grundstück zu verlassen.“
„Ich bitte Euch, Francis. Ich werde keine Dummheiten machen. Überdies…“, sie löste eines der Zierbänder von ihrem Kleid und wickelte das Tuch um ihren Kopf, „mit einer kleinen Verkleidung werden mich auch Vaters Spitzel in der Stadt nicht sehen.“
Francis lachte unwillkürlich. „Spitzel?“
Hannah zog das Stofftuch von ihrem Kopf und wedelte damit vor Francis’ Nase herum. „Ja, Spitzel, ich habe sie längst bemerkt, also mimt nicht den Unwissenden.“
Francis zuckte die Schultern. „Ihr müsst ihn verstehen, er hat seine Gründe.“
Hannah rollte im Geiste die Augen. Diesen Satz hatte sie so oft zu hören bekommen, dass er seine Bedeutung längst verloren hatte.
„Nun?“, kam Hannah auf ihre Bitte zurück und sah Francis erwartungsvoll an. Er zögerte. Ihm war klar, dass er das Wort seines Herrn kompromisslos zu befolgen hatte. Dennoch empfand er Mitleid mit Hannah. Er seufzte schließlich. „Gut. Bevor Ihr Euch noch heimlich hinausschleicht, kann ich wenigstens ein Auge auf Euch behalten.“
Hannah lächelte ihn dankbar an. Ohne eine weitere Reaktion abzuwarten, rannte sie über die sorgfältig angelegten Kieswege auf das Anwesen zu. Francis sah ihr nach. „Ich erwarte Euch mit Miss Coventry im Vorhof. Und bitte rennt nicht, das mag der Herr nicht!“

1234Wie es weitergeht »




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Tom Busenliner
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BeitragVerfasst am: 13.08.2011 19:03    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

ich finde deine Geschichte liest sich flüssig.
Ich habe deine Vorrede nicht gelesen, und habe deshalb erst in der zweiten Hälfte der Geschichte kapiert, dass es in der Vergangenheit spielen soll. Die erste Hälfte hat eine weniger schwülstige Sprache.

Am Anfang heißt es: "das Geäst des Baumes ließ vereinzelt Lichtkugeln über den Boden tanzen."
Ich finde das Wort "Lichtkugeln" nicht besonders elegant, und kann mir auch nichts darunter vorstellen. Außerdem ist es ja nicht das Geäst, sondern die Sonne, die das Licht tanzen lässt.

"Der Wind zerrte an dem schütteren Haar"
Hier fände ich "an seinem...Haar" besser, damit der Bezug sofort klar ist.

...
„Ist mein Vater abgereist?“
„Bereits heute Morgen.“
Bei diesem Dialog erfährt man erst, wer welche Zeile spricht, wenn man weiterliest. Ich hab es beim ersten Lesen genau andersrum verstanden.

"nicht das geringste Bedürfnis, dies in Erfahrung zu bringen. "
Das "dies" macht den Bezug nicht richtig klar. Ich finde die Lösung nicht besonders elegant.

Liebe Grüße!
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Pütchen
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BeitragVerfasst am: 14.08.2011 08:32    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo OceanChild,

dein Stil liest sich recht flüssig und man wird neugierig gemacht, was denn nun für ein Geheimnis der Vater verbirgt smile

Cliffhanger sind von daher ganz gut, hier ist es mir jedoch fast zu viel  verborgen:

Zitat:
Entgegen ihrer üblichen Art hatte Hannah nicht das geringste Bedürfnis, dies in Erfahrung zu bringen. Sie wechselte lieber das Thema.


Warum will sie dies nun nicht in Erfahrung bringen? Wie ist ihre sonstige Art?


Zitat:
Hannah verstummte. Nicht einmal Zeit zum Verabschieden hatte er gefunden. Ihr Blick wanderte zurück zu den Kirschbaumblüten. Eine Weile war es still.
„Seid nicht betrübt“, Francis nickte ihr aufmunternd zu, „der Herr macht ein Geheimnis aus seiner Reise. Nicht einmal ich weiß, wohin er gefahren ist.“


"nicht einmal" ist doppelt direkt hintereinander, würde ich wohl beim 1. Mal umformulieren

Die Lichtkugeln sagen mir auch nicht so zu.

Ansonsten würde es mich auf jeden Fall erst einmal neugierig machen, um dran zu bleiben Daumen hoch

Liebe Grüße, Pütchen


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OceanChild
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BeitragVerfasst am: 15.08.2011 09:08    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo Tom,

vielen Dank für deinen Kommentar.

Zitat:
Ich habe deine Vorrede nicht gelesen, und habe deshalb erst in der zweiten Hälfte der Geschichte kapiert, dass es in der Vergangenheit spielen soll. Die erste Hälfte hat eine weniger schwülstige Sprache.


Hm, in Hannahs erstem Satz spricht sie Francis mit "Euch" an. Ich kenne niemanden, der heutzutage noch so spricht smile

Die Lichtkugeln habe ich geändert, ist das nun besser? smile

Zitat:
...
„Ist mein Vater abgereist?“
„Bereits heute Morgen.“
Bei diesem Dialog erfährt man erst, wer welche Zeile spricht, wenn man weiterliest. Ich hab es beim ersten Lesen genau andersrum verstanden.


Ich hab jetzt versucht, es deutlicher zu machen, auch wenn mir das weniger gefällt lol2 Hatte mir aber schon beim Schreiben gedacht, dass das evtl. verwirren könnte.

Zitat:
"nicht das geringste Bedürfnis, dies in Erfahrung zu bringen. "
Das "dies" macht den Bezug nicht richtig klar. Ich finde die Lösung nicht besonders elegant.


Hab es jetzt versucht, deutlicher zu machen. Hättest du denn eine elegantere Lösung für mich?



Hallo Puetchen! smile

Auch dir vielen Dank fürs Kommentieren.

Zitat:
Warum will sie dies nun nicht in Erfahrung bringen? Wie ist ihre sonstige Art?


Danke für diese Anmerkung. Ich hab den Teil noch etwas ausgebaut, vielleicht kommt es jetzt rüber, wie ich es meine? smile


Zitat:
"nicht einmal" ist doppelt direkt hintereinander, würde ich wohl beim 1. Mal umformulieren


Ist geändert! Genauso wie die Lichtkugeln smile

Neue Fassung kommt gleich smile


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kskreativ
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BeitragVerfasst am: 15.08.2011 11:05    Titel: Antworten mit Zitat

In welcher Epoche spielt Deine Geschichte? Schreibe selber einen historischen Roman, allerdings mehr Abenteuer und mit einem Touch Gothic versehen.

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OceanChild
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BeitragVerfasst am: 15.08.2011 11:30    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

kskreativ hat Folgendes geschrieben:
In welcher Epoche spielt Deine Geschichte? Schreibe selber einen historischen Roman, allerdings mehr Abenteuer und mit einem Touch Gothic versehen.


Die Geschichte spielt Anfang des 17. Jahrhunderts in England.

So, die verbesserte Fassung folgt.


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OceanChild
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BeitragVerfasst am: 15.08.2011 11:33    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Nachdenklich drehte Hannah ein Gänseblümchen zwischen Daumen und Zeigefinger. Immer wieder stieß sie sich mit den Füßen vom Boden ab und hielt so die Schaukel in Bewegung. Das satte Grün zu ihren Füßen war übersät mit Kirschbaumblüten, das Geäst des Baumes ließ Licht und Schatten über den Boden tanzen. Lauer Wind wehte ihr das Haar aus der Stirn, als unvermittelt eine Gestalt neben ihr stehen blieb. Hannah sah auf und blickte in Francis’ hageres Gesicht. Obwohl die Zeit tiefe Spuren hinterlassen hatte, strahlten seine Augen munter und freundlich wie eh und je.
„Francis“, lächelte Hannah und stoppte die Schaukel, „ich habe Euch nicht kommen hören.“
Er nickte verständnisvoll. Der Wind zerrte an dem schütteren Haar und Hannah fürchtete, dass es mit dem nächsten Windstoß davon geweht würde.
„Ist mein Vater abgereist?“, fragte sie nach einer kurzen Pause.
„Bereits heute Morgen.“
Hannah verstummte. Nicht einmal Zeit zum Verabschieden hatte er gefunden. Ihr Blick wanderte zurück zu den Kirschbaumblüten. Eine Weile war es still.
„Seid nicht betrübt“, Francis nickte ihr aufmunternd zu, „der Herr macht ein Geheimnis aus seiner Reise. Selbst ich weiß nicht, wohin er gefahren ist.“
Hannah warf ihm einen ungläubigen Blick zu. Francis war der Vertraute ihres Vaters, selbst das behütetste Geheimnis hätte zumindest er erfahren. Der Alte zuckte entschuldigend die Schultern. „Also gut. Er hat mir mitgeteilt, wohin er reist, jedoch nicht den Grund.“
Entgegen ihrer üblichen Art hatte Hannah nicht das geringste Bedürfnis, den Anlass in Erfahrung zu bringen. Während ihr Vater in der ganzen Welt herumkam, war sie hinter den Mauern des Hofs gefangen. Lediglich an Festtagen durfte sie ihren Vater in die St. Paul’s Kathedrale begleiten. Hannah musterte Francis nachdenklich.
„Sagt, wann fahrt Ihr auf den Markt?“, fragte Hannah schließlich.
„Den Wagen habe ich bereit gemacht, Miss Coventry erwarte ich in den nächsten Augenblicken im Vorhof.“
Hannah erhob sich. „Gut, ich komme mit Euch.“
Francis hob beschwichtigend die Hände. „Ihr wisst, Euer Vater hat Euch verboten in seiner Abwesenheit das Grundstück zu verlassen.“
„Ich bitte Euch, Francis. Ich werde keine Dummheiten machen. Überdies…“, sie löste eines der Zierbänder von ihrem Kleid und wickelte das Tuch um ihren Kopf, „mit einer kleinen Verkleidung werden mich auch Vaters Spitzel in der Stadt nicht sehen.“
Francis lachte unwillkürlich. „Spitzel?“
Hannah zog das Stofftuch von ihrem Kopf und wedelte damit vor Francis’ Nase herum. „Ja, Spitzel, ich habe sie längst bemerkt, also mimt nicht den Unwissenden.“
Francis zuckte die Schultern. „Ihr müsst ihn verstehen, er hat seine Gründe.“
Hannah rollte im Geiste die Augen. Diesen Satz hatte sie so oft zu hören bekommen, dass er seine Bedeutung längst verloren hatte.
„Nun?“, kam Hannah auf ihre Bitte zurück und sah Francis erwartungsvoll an. Er zögerte. Ihm war klar, dass er das Wort seines Herrn kompromisslos zu befolgen hatte. Dennoch empfand er Mitleid mit Hannah. Er seufzte schließlich. „Gut. Bevor Ihr Euch noch heimlich hinausschleicht, kann ich wenigstens ein Auge auf Euch behalten.“
Hannah lächelte ihn dankbar an. Ohne eine weitere Reaktion abzuwarten, rannte sie über die sorgfältig angelegten Kieswege auf das Anwesen zu. Francis sah ihr nach. „Ich erwarte Euch mit Miss Coventry im Vorhof. Und bitte rennt nicht, das mag der Herr nicht!“


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kskreativ
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BeitragVerfasst am: 15.08.2011 11:44    Titel: Antworten mit Zitat

Soweit passt der Text.
Zitat:
Diesen Satz hatte sie so oft zu hören bekommen, dass er seine Bedeutung längst verloren hatte.


Das ist ein wenig unglücklich ausgedrückt. Vielleicht so:
Das hatte Sie schon so häufig gesagt bekommen, dass es ihr mittlerweile gleichgültig war.

Nur ein Vorschlag.


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OceanChild
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BeitragVerfasst am: 15.08.2011 12:47    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

kskreativ hat Folgendes geschrieben:
Soweit passt der Text.
Zitat:
Diesen Satz hatte sie so oft zu hören bekommen, dass er seine Bedeutung längst verloren hatte.


Das ist ein wenig unglücklich ausgedrückt. Vielleicht so:
Das hatte Sie schon so häufig gesagt bekommen, dass es ihr mittlerweile gleichgültig war.

Nur ein Vorschlag.


Hallo!

Gleichgültig ist ein gutes Wort, das werd ich versuchen, an der Stelle einzubauen. Danke! smile


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Pütchen
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BeitragVerfasst am: 26.08.2011 08:00    Titel: Antworten mit Zitat

Hi OceanChild smile

Gefällt mir sehr gut diese Überarbeitung. Vor allem der Anfang erzeugt eine sehr schöne Atmosphäre und du vermittelst in diesem kurzen Ausschnitt einen sehr guten Eindruck von den Personen smile

Nur hier:

Zitat:
Der Alte zuckte entschuldigend die Schultern. „Also gut. Er hat mir mitgeteilt, wohin er reist, jedoch nicht den Grund.“


"Also gut"

ist mir für diesen älteren, sicherlich etwas distinguierten Herren etwas zu, hm, jugendlich/umgangssprachlich?


Zitat:
Francis hob beschwichtigend die Hände. „Ihr wisst, Euer Vater hat Euch verboten, Komma, in seiner Abwesenheit das Grundstück zu verlassen.“


Ansonsten hätte ich eigentlich nur zu meckern, dass ich gerne bald weiterlesen würde Laughing

Viele liebe Grüße, Pütchen


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OceanChild
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BeitragVerfasst am: 26.08.2011 11:14    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo Puetchen!

Freut mich, dass es dir gefällt!

Das "Also gut" hab ich mir mal gelb markiert, mir will momentan kein passendes Synonym einfallen  hmm

Das Komma habe ich ergänzt, danke smile

Hier kommt die Fortsetzung


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OceanChild
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BeitragVerfasst am: 26.08.2011 11:16    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

An diesem Absatz hab ich jetzt so lange herumgefeilt, dass ich den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehe, habe ich das Gefühl. Für Verbesserungsvorschläge bin ich dankbar!


Holpernd setzte sich der Wagen in Bewegung. Hannah gegenüber saßen Francis und Mrs. Coventry. Die Hände der Hausgehilfin ruhten gefaltet in ihrem Schoß, während sie Hannah mit kritischen Blicken würdigte. Hannah beachtete dies nicht weiter und genoss die vorüberziehende Landschaft. Auf den scheinbar endlosen Weiden zog gelegentlich der Schatten einer Quellwolke über das satte Grün. Der Regen der vergangenen Tage hatte die durstige Natur aufleben lassen. Auf den Erntefeldern herrschte geschäftiges Treiben, vereinzelt tauchten prächtige Gutshöfe auf, die genauso schnell wieder in der Ferne verschwanden.
Hannah suchte den Blick von Mrs. Coventry und lächelte. „Ein wundervoller Tag für den Markt, nicht?“
Mrs. Coventry schnaubte. „Ich frage mich, was ein Mädchen wie Ihr auf dem Markt zu suchen hat. Dort wimmelt es von Gesindel, das darauf wartet, ein unbeschwertes junges Ding wie Euch auszurauben.“ Die alte Dame deutete mit dem Kinn auf Hannahs wertvoll verzierten Armreif. Unwillkürlich strich Hannah über das Schmuckstück. Ihr Vater hatte ihn ihr geschenkt, als sie sechzehn Jahre alt war. Es war ein besonderer Tag für sie gewesen. Ein Unwetter fegte an diesem Abend über den Gutshof, während sie in der Bibliothek in einem Buch blätterte. Der Wind peitschte unaufhörlich Regen gegen die deckenhohen Fenster, das Prasseln übertönte das des Feuers. So hörte sie nicht, wie ihr Vater das Zimmer betrat. Erst als sie kurz von ihrem Buch aufsah, bemerkte sie die Gestalt im Türrahmen. Wie lange er sie von dort beobachtet hatte, wusste Hannah nicht. Nach einer Weile löste sich der Schatten aus seiner Starre und schritt auf sie zu. Mit dem Armreif in der Hand kniete sich ihr Vater vor sie und sah ihr in die Augen. Etwas irritierte Hannah. Ihr starker, unerschütterlicher Vater sah sie mit geröteten, feucht schimmernden Augen an, die Stirn in tiefe Falten gelegt. Er wirkte in sich gekehrt, beinah verletzlich. Er zögerte, als überlegte er, wieder zu gehen. Dann fasste er doch ihre Hand und streifte behutsam den Armreif darüber. Das edle Metall glänzte im Lichtschein der Flammen, als würde es selbst aus Feuer bestehen. Hannah erhoffte sich eine Erklärung, doch ihr Vater wich ihrem fragenden Blick aus. Er beugte sich über sie und gab ihr einen langen Kuss auf die Stirn, bevor er sich von ihr löste und sie mit lautlosen Schritten allein ließ. Von Francis hatte sie später erfahren, dass der Armreif ihrer Mutter gehört hatte. Es war das einzige Andenken an sie, das Hannah besaß.
Gedankenverloren betrachtete sie noch einmal die geschwungenen Verzierungen und schob den Armreif auf ihren Unterarm, sodass er unter dem Ärmel ihres Umhangs verschwand. Mrs. Coventry nickt gefällig.
„Nun macht die junge Miss nicht Bange“, warf Francis ein, „sie ist ein kluges Kind und wird achtgeben.“
Mrs. Coventry spitzte die Lippen und fixierte Francis mit starrem Blick. „Euch muss ich wohl nicht sagen, dass sie gar nicht hier sein sollte. Wenn etwas passiert und der Herr es erfährt, ist die Hölle los. Aber ihr habt Euch wieder überreden lassen, bei mir hätte sie ihren Willen nicht durchgesetzt. Sobald der Herr außer Haus ist, geht alles drunter und drüber.“ Sie klimperte nervös mit den Augenlidern und atmete hörbar durch. „Was muss ich nicht alles mitmachen.“
Abrupt stoppte der Wagen. Hannah spähte durch das Fenster in der Hoffnung, etwas sehen zu können.

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kskreativ
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BeitragVerfasst am: 26.08.2011 11:17    Titel: Antworten mit Zitat

Statt 'Also gut' könntest Du 'Wie Ihr wollt nehmen'

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OceanChild
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BeitragVerfasst am: 26.08.2011 11:46    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

kskreativ hat Folgendes geschrieben:
Statt 'Also gut' könntest Du 'Wie Ihr wollt nehmen'


Hallo Karin

Hmm, das passt noch nicht so ganz. Mit dem "Also gut" wollte ich ausdrücken, dass er Hannah erst sagte, dass er auch nichts weiß, sie es aber nicht glaubt und er dann zurückrudert und sagt "Okay, doch ich weiß es, aber ich weiß nicht den Grund."
Ich werd da nochmal überlegen smile


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DasProjekt
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BeitragVerfasst am: 26.08.2011 11:51    Titel: Antworten mit Zitat

Also gut = nun denn. Oder Gewiss. Oder Mithin.

Ich kann mich (ich rede jetzt von der Fortsetzung) an die Diskussion über deine Rückblende erinnern (auch wenn ich nicht daran beteiligt war).
Jetzt hier im Textzusammenhang sieht die ganze Sache nochmal ganz anders aus. Mich verwirrt diese Rückblende in dieser Form nämlich sehr. Du solltest zumindest am Anfang auf irgendeine Weise ein "sie erinnerte sich" einbauen, sonst wirkt das völlig aus dem Zusammenhang gerissen.
Statt "Es war ein besonderer Tag für sie gewesen." dann lieber etwa so:
"Sie erinnerte sich an diesen Tag, an all das, was ihn so besonders gemacht hatte. An die Gewalt des Unwetters, das mit Blitz und Donner ums Haus gefegt war. Sogar an den Duft des Buches, das aufgeschlagen in ihrem Schoß gelegen hatte. Das Prasseln des Regens gegen die hohen Fensterscheiben, das selbst das Knistern des Kaminfeuers übertönte."
Und ab dort dann weiter nahtlos im Perfekt, ohne dass es stören würde. In der jetzigen Form finde ich es zu verwirrend.


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25. Mai 2017 - Kim Henry "Be Mine Forever"
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BeitragVerfasst am: 27.08.2011 10:40    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo Projekt,

danke für deine Anregungen!

Also reicht das PQM da nicht aus? Muss ich mal schauen, ob ich noch einen Satz mit erinnern da rein kriege, hatte ich zwischendurch mal, aber es hatte mir nicht so gefallen, ich tüftel nochmal smile

Gruß
Karin


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BeitragVerfasst am: 29.08.2011 12:09    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Habs jetzt mal versucht deutlicher zu machen, here we go


Holpernd setzte sich der Wagen in Bewegung. Hannah gegenüber saßen Francis und Mrs. Coventry. Die Hände der Hausgehilfin ruhten gefaltet in ihrem Schoß, während sie Hannah mit kritischen Blicken würdigte. Hannah beachtete dies nicht weiter und genoss die vorüberziehende Landschaft. Auf den scheinbar endlosen Weiden zog gelegentlich der Schatten einer Quellwolke über das satte Grün. Der Regen der vergangenen Tage hatte die durstige Natur aufleben lassen. Auf den Erntefeldern herrschte geschäftiges Treiben, vereinzelt tauchten prächtige Gutshöfe auf, die genauso schnell wieder in der Ferne verschwanden.
Hannah suchte den Blick von Mrs. Coventry und lächelte. „Ein wundervoller Tag für den Markt, nicht?“
Mrs. Coventry schnaubte. „Ich frage mich, was ein Mädchen wie Ihr auf dem Markt zu suchen hat. Dort wimmelt es von Gesindel, das darauf wartet, ein unbeschwertes junges Ding wie Euch auszurauben.“ Die alte Dame deutete mit dem Kinn auf Hannahs wertvoll verzierten Armreif. Unwillkürlich strich Hannah über das Schmuckstück. Ihr Vater hatte ihn ihr geschenkt, als sie sechzehn Jahre alt war. Die Erinnerung daran war noch so deutlich, als wäre die Zeit stehen geblieben. Ein Unwetter hatte an diesem Abend über den Gutshof gefegt, während sie in der Bibliothek in einem Buch geblättert hatte. Der Wind peitschte unaufhörlich Regen gegen die deckenhohen Fenster, das Prasseln übertönte das des Feuers. So hörte sie nicht, wie ihr Vater das Zimmer betrat. Erst als sie kurz von ihrem Buch aufsah, bemerkte sie die Gestalt im Türrahmen. Wie lange er sie von dort beobachtet hatte, wusste Hannah nicht. Nach einer Weile löste sich der Schatten aus seiner Starre und schritt auf sie zu. Mit dem Armreif in der Hand kniete sich ihr Vater vor sie und sah ihr in die Augen. Etwas irritierte Hannah. Ihr starker, unerschütterlicher Vater sah sie mit geröteten, feucht schimmernden Augen an, die Stirn in tiefe Falten gelegt. Er wirkte in sich gekehrt, beinah verletzlich. Er zögerte, als überlegte er, wieder zu gehen. Dann fasste er doch ihre Hand und streifte behutsam den Armreif darüber. Das edle Metall glänzte im Lichtschein der Flammen, als würde es selbst aus Feuer bestehen. Hannah erhoffte sich eine Erklärung, doch ihr Vater wich ihrem fragenden Blick aus. Er beugte sich über sie und gab ihr einen langen Kuss auf die Stirn, bevor er sich von ihr löste und sie mit lautlosen Schritten allein ließ. Von Francis hatte sie später erfahren, dass der Armreif ihrer Mutter gehört hatte. Es war das einzige Andenken an sie, das Hannah besaß.
Gedankenverloren betrachtete sie noch einmal die geschwungenen Verzierungen und schob den Armreif auf ihren Unterarm, sodass er unter dem Ärmel ihres Umhangs verschwand. Mrs. Coventry nickt gefällig.
„Nun macht die junge Miss nicht Bange“, warf Francis ein, „sie ist ein kluges Kind und wird achtgeben.“
Mrs. Coventry spitzte die Lippen und fixierte Francis mit starrem Blick. „Euch muss ich wohl nicht sagen, dass sie gar nicht hier sein sollte. Wenn etwas passiert und der Herr es erfährt, ist die Hölle los. Aber ihr habt Euch wieder überreden lassen, bei mir hätte sie ihren Willen nicht durchgesetzt. Sobald der Herr außer Haus ist, geht alles drunter und drüber.“ Sie klimperte nervös mit den Augenlidern und atmete hörbar durch. „Was muss ich nicht alles mitmachen.“

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BeitragVerfasst am: 07.09.2011 10:28    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Wenn es keine Anmerkungen mehr gibt, würd ich in den nächsten Tagen dann den nächsten Abschnitt posten smile

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kskreativ
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BeitragVerfasst am: 07.09.2011 10:35    Titel: Antworten mit Zitat

Zwei Sätze stören mich etwas.

I
Zitat:
hr starker, unerschütterlicher Vater sah sie mit geröteten, feucht schimmernden Augen an, die Stirn in tiefe Falten gelegt.

Ihr, sonst so starker und unerschütterlich wirkender Vater, sah sie an. In seinen geröteten Augen glänzte es verräterisch feucht. Die Falten würde ich weg lassen.

und

Zitat:
Sie klimperte nervös mit den Augenlidern...

Mit den Wimpern klimpern, ja aber mit den Lidern? Ihre Augenlider zuckten nervös oder so ähnlich.


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Beka
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BeitragVerfasst am: 07.09.2011 11:27    Titel: Antworten mit Zitat

Also ich finde den ursprünglichen Satz passend. Vor allem im Zusammenhang:

Zitat:
Etwas irritierte Hannah. Ihr starker, unerschütterlicher Vater sah sie mit geröteten, feucht schimmernden Augen an, die Stirn in tiefe Falten gelegt


Sie ist wegen der feucht schimmernden Augen irritiert, nicht weil er sie ansieht. Deshalb muss das in den Satz mit rein.
Meine Meinung.

Grüße

Beka
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Leanna
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BeitragVerfasst am: 07.09.2011 13:17    Titel: Antworten mit Zitat

Ich schließe mich Kskreativ an:
Die Version klingt doch besser als die Ursprüngliche.
Auch vom Zusammenhang passt es, finde ich Smile
Trotzdem eine schöne Geschichte!
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BeitragVerfasst am: 09.09.2011 08:40    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo ihr Lieben,

vielen Dank für eure Anregungen! Ich hab jetzt nochmal versucht es besser zu machen.

Karin, die Falten würde ich gerne drinlassen, ich will den Eindruck beschreiben, den Hannah in dem Moment von ihrem Vater hat, nämlich nicht das unnahbare und unverletzliche, sondern den weichen Kern im innern. Ich hab es jetzt nochmal versucht umzuändern.

Zitat:
Mit dem Armreif in der Hand kniete sich ihr Vater vor sie. Etwas irritierte Hannah. Er sah sie einen Moment an. Seine Augen waren gerötet und schimmerten feucht, die Falten in seinem Gesicht schienen tiefer geworden zu sein. Ihr starker, unerschütterlicher Vater wirkte elend, beinah verletzlich.


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