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Deine Worte


 

 
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LucyFox
Geschlecht:weiblichSchreiberassi

Alter: 29
Beiträge: 50
Wohnort: Zwischen den Seiten


BeitragVerfasst am: 18.07.2011 17:08    Titel: Deine Worte eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat


Deine Worte


Wie Eis zerbricht mein Herz in dunkler Einsamkeit,
zitternd meine Hand die Worte schreibt,
rasch, nicht hastig, unbedacht
sie sollen dir gehören, jede Nacht.

Erinnerung die Leere nun umhüllt,
wo Schmerz nur die Gedanken füllt.
In blutig Rot der Mond am Himmel steht,
getränkt in Sehnsucht, Gnade fleht.

Um mich schlagen lodernd Feuerzungen,
hätt ich mich doch durchgerungen,
Geborgenheit in deinen Armen ruht,
doch Eis erstickt die heiße Glut.

Deine Wärme, die mir neues Leben schenkt
Mich fortführt von dem Grauen, das mein Schicksal lenkt.
Selbst die Ewigkeit erreicht ihr Ende
Reichen wir uns nur die Hände.

Heilig, was dein Name in mir ist,
Unendlich, wie ich diesen Blick vermiss
Seelig, was in deinen Augen steht,
Glücklich, dass mein Weg auch zu dir geht.

Die Dämmerung zerbricht die Nacht,
Erblühe sanft, im Tau des Morgenrot erwacht
kehr ich zurück, wo ich geborgen bin.
Und Hoffnung gibt dem Leben neuen Sinn.

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Pencake
Geschlecht:männlichNebelpreisträger

Alter: 50
Beiträge: 2491
Wohnort: Hamburg
DSFo-Sponsor


BeitragVerfasst am: 18.07.2011 18:17    Titel: Antworten mit Zitat

Moin LucyFox,

in Inhalt und Form
überarbeitungswürdig.

HG, Niko
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Harald
Geschlecht:männlichFlachmann-Preisträger

Alter: 71
Beiträge: 5234
Wohnort: Schlüchtern


BeitragVerfasst am: 18.07.2011 20:30    Titel: Deine Worte Antworten mit Zitat

Hallo Lucy, da liegt, um als gereimtes Gedicht zu gelten, noch einiges im Argen, ich zeige mal einiges auf

Jambus, Jamben = unbetonte Silbe gefolgt von einer betonten
Trochäus, Trochäen = Betonte Silbe gefolgt von einer unbetonten
Z1, Z2 ... steht für die einzelnen Zeilen jeder Strophe


LucyFox hat Folgendes geschrieben:
Wie Eis zerbricht mein Herz in dunkler Einsamkeit,
zitternd meine Hand die Worte schreibt,
rasch, nicht hastig, unbedacht
sie sollen dir gehören, jede Nacht.


In dieser Strophe  stimmt außer der Endungsgleichheit nichts, Z1 sind 6 Jamben, Z2 sind 5 Trochäen, also etwas völlig anderes, Z3 4 Trochäen, Z4 dafür wieder 5 Jamben

LucyFox hat Folgendes geschrieben:
Erinnerung die Leere nun umhüllt,
wo Schmerz nur die Gedanken füllt.
In blutig Rot der Mond am Himmel steht,
getränkt in Sehnsucht, Gnade fleht.


Z1 5 Jamben
Z2 4 Jamben
Z3 5 Jamben
Z4 4 Jamben



LucyFox hat Folgendes geschrieben:
Die Dämmerung zerbricht die Nacht,
Erblühe sanft, im Tau des Morgenrot erwacht
kehr ich zurück, wo ich geborgen bin.
Und Hoffnung gibt dem Leben neuen Sinn.


Hier wiederum fast perfekt, man sollte umstellen >>

Erblühend bricht der neue Tag die Nacht
mit frischem Tau des Morgenrot erwacht
kehr ich zurück, wo ich geborgen bin.
Und Hoffnung gibt dem Leben neuen Sinn.

... dann sind es genau 5 Jamben pro Zeile!

LG

Harald


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Harald

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LucyFox
Geschlecht:weiblichSchreiberassi

Alter: 29
Beiträge: 50
Wohnort: Zwischen den Seiten


BeitragVerfasst am: 18.07.2011 22:59    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Shocked

Wow... ich wusste nicht, dass das so wichtig ist, mit den Jamben und so.
Ich bin ja eben erst mit der Schule fertig geworden und wir hatten im Untericht einige Exemplare, bei denen das gemischt oder nicht wirklich vorhanden war..... deswegen dachte ich immer, es ginge einfach darum, dass es sich gut anhört, bzw liest  Embarassed

Da ich aber sowieso keine allzugroße Dichterseele bin, seh ich das jetzt mal nicht so tragisch und achte bei meinem nächsten Versuch mal mehr darauf. ^^

Danke für die detaillerte und rasche Antwort...^^


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jim-knopf
Geschlecht:männlichDichter und Trinker

Alter: 31
Beiträge: 4495
Wohnort: München
Das Goldene Pfand DSFo-Sponsor
Goldene Feder Lyrik


BeitragVerfasst am: 21.07.2011 22:22    Titel: Antworten mit Zitat

LucyFox hat Folgendes geschrieben:
Wow... ich wusste nicht, dass das so wichtig ist, mit den Jamben und so.
Ich bin ja eben erst mit der Schule fertig geworden und wir hatten im Untericht einige Exemplare, bei denen das gemischt oder nicht wirklich vorhanden war..... deswegen dachte ich immer, es ginge einfach darum, dass es sich gut anhört, bzw liest


guten abend madame

im grunde hast du recht, mit dem was du schreibst.
möchtest du aber gereimte gedichte schreiben, dann würde ich dir am anfang zu einem geregelten metrum mit jamben und allem was dazugehört raten. auch wenn sich das seltsam anhört: in der praxis sind gute gereimte gedichte ohne metrum sehr viel schwerer zu schreiben, als gute gereimte gedichte mit metrum. zur lektüre dazu darf ich dich vielleicht mal hierherverweisen:

*klick*

gruß
roman


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LucyFox
Geschlecht:weiblichSchreiberassi

Alter: 29
Beiträge: 50
Wohnort: Zwischen den Seiten


BeitragVerfasst am: 22.07.2011 13:24    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Danke sehr ^^
Ich werds mir mal ansehen  Buch

Das mit der Betonung hab ich in all den Jahren, in denen wir das im Untericht durchgenommen haben, nie wirklich verstanden...
Das will einfach nicht in meinen Kopf  Mad


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