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zwei Formen in einem Buch erlaubt?

 
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BonaXJ6
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BeitragVerfasst am: 22.06.2011 19:15    Titel: zwei Formen in einem Buch erlaubt? eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo, bin gerade dabei, mein erstes Buch zu schreiben. jetzt stoße ich auf das Problem zwei Formen zu benutzen:

"Aber ich wollte mich selbst nicht verdächtig machen und vergaß erst einmal, was passiert ist."

kann ich das so lassen oder ist das falsch? Muss da passierte hin? Klingt irgendwie bescheuert. Bin schon zu lange aus der schule raus wink

Gruß
Bona

12Wie es weitergeht »

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Micki
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BeitragVerfasst am: 22.06.2011 19:30    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Bona!

Mach aus dem "ist" am Ende des Satzes ein "war".
Dann müsste es eigentlich passen.

Du hast aber auch immer die Möglichkeit einen Satz so lange umzubauen und Wörter hin und her zu schieben bis es passt. smile

Mir hilft in solchen Fällen immer wieder meine Texte laut vorzulesen. Meist meinem Mann, aber auch mir selber.
Dabei fallen mir immer wieder Unstimmigkeiten auf.
Schon mal versucht?

Allerdings kommt mir dein Satz generell ein wenig lasch rüber, wenn du den Ausdruck nicht als beleidigend aufnimmst.
Mag vielleicht daran liegen das man nix vom Text drumherum kennt.
Aber so alleine...

Der Anfangsteil ist interessant, aber das Markierte nimmt die Spannung dann fast wieder raus.

Wenn ich helfen kann? smile


Ganz lieben Gruß
Micki


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Gast3
Klammeraffe


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BeitragVerfasst am: 22.06.2011 19:32    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Bona,

was deinen Satz betrifft:
Zitat:
"Aber ich wollte mich selbst nicht verdächtig machen und vergaß erst einmal, was passiert ist."

So geschrieben, ist er falsch.

"Aber ich wollte mich selbst nicht verdächtig machen und vergaß erst einmal, was passiert war."


Im Übrigen grüble ich gerade, was du damit meinst, ob in einem Buch zwei Formen erlaubt sind. Meinst du damit verschiedene Zeitformen??

LG
schneestern


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Sich vergleichen, ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit.
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BonaXJ6
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BeitragVerfasst am: 22.06.2011 21:54    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

@Micki jemand anderem vorgelesen habe ich nicht, allerdings habe ich meinen Bruder gegragt, ob der die lösung kennt, da er 3 Jahre später später aus der Schule kam. Dachte mir, vielleicht weiß er es noch, negativ!
Und als ich ihn mir selbst laut vorgelesen habe, dachte ich mir entweder "passierte" oder "passiert ist". Letzteres war mir vom Gefühl her ansprechender,was, wie man jetzt sieht, auch falsch war.

Das es lasch rüberkommt kann ich verstehen, aber du hast Recht, der eigentliche Text spielt eine große Rolle um meinen Teil zu verstehen. Es ist etwas "Mysteriöses" passiert, eine andere Person scheint davon was mitbekommen zu haben, verschwindet wieder und die betroffene Person möchte da nicht noch nachfragen "hast du was mitbekommen, was mit mir geschah", damit würde man sich verdächtig machen nach dem Motto "hey du hast nicht gesehen, dass ich die Bank überfallen habe oder?" *Augenzwinker*.
Damit ich mich da nicht verdächtig mache, vergesse ich die ganze Geschichte vorerst und warte erst einmal ab, was passiert. "Wenn sie mich nicht anspricht, hat sie wohl nichts gewittert"
So in etwa musst du dir das vorstellen. Wenn du da eine gute Idee hast, ich nehme Tipps vor allem als absoluter Laie gerne an wink
  
@schneestern
ja, ich meinte die Zeitformen. Wollte den Thread vor dem Fernsehen noch schnell schreiben, da habe ich auf das Wesentliche diesmal nicht aufgepasst.

passierte-ist passiert-war passiert

Wonach kann ich mich in Zukunft richten, wenn ich 2 Zeitformen zusammen bringe so wie eben?
Ich habe noch danach gegoogelt, aber die Regelungen nicht gefunden. Wie finde ich heraus, ob die einfache Vergangenheit oder eine andere?

Dann noch eine Off-Topic Frage: Wenn ich von einer Person mehrere Möglichkeiten habe sie nach einem -sagte, erzählte, flüsterte- beschreibe und es sagt die Kollegin Sabine Mustermann, ist es dann ok, wenn ich bei der "Ich-Form", die ich nutze statt er und sie schreibe: "sagte meine Kollegin", später "erzählte mir Sabine" "ich ging zu meiner Kollegin"

oder noch heftiger: Professor Dr. Max Mustermann:
"sagte der Professor"......dann "rief mir Max zu"...... das nächste mal ist es nur Dr. Mustermann....

Sollte ich immer nur bei einer Sache bleiben also nur Professor, nur den vollen Namen, nur den Vornamen, oder immer schön abwechselnd, dass es nicht zu langweilig wird "ging zum Professor" sagte der Professor" stand der Professor hier, Professor da, Professor dort

Ich hoffe ihr versteht wie ich das meine.
Danke schon mal für eure Hilfe, das "war" ändere ich sofort.

LG
Bona
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Micki
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BeitragVerfasst am: 23.06.2011 08:40    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Bona,

du hättest noch die Möglichkeit deine Texte auf Band zu lesen und dann selber abzuhören. Ich bin auch noch nicht so clever, aber mir hilft das immer ungemein. Und dann habe ich festgestellt, das wenn ich eben für jemanden anderes vorlese immer noch mehr Fehler finde.
Du hörst dann einfach wie es klingt. Wie es vielleicht für andere klingt und das ist wichtig. Der Rhythmus.

Es ist auch immer gut einen bestimmten Text nachdem man ihn geschrieben hat, ein paar Tage ruhen zu lassen bevor man wieder drangeht. Man liest ihn dann mit etwas Abstand, was auch wieder von Vorteil ist.

Generell denke ich, das es gar nicht so einfach ist die Zeitformen zu wechseln. Du solltest darauf verzichten so gut es geht. Denn grade wenn du noch am Anfang stehst ist alles andere was man als Schreiber so beachten sollte einfach zu viel.


"Aber ich wollte mich bestimmt nicht verdächtig machen. So vergaß ich den Vorfall für`s erste und wand mich wieder ganz altäglichen Dingen zu."

Wie wäre es damit? Ist schwer wenn man deine Schreibe nicht kennt.
Kurze, knappe Sätze sind auch immer gut.  smile


Lg Micki


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Leon
Leseratte


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BeitragVerfasst am: 23.06.2011 09:45    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo BonaXJ6

Versuche mal zwei Dinge. Zum einen: drucke deinen Text aus und lese ihn auf Papier. Du wirst staunen wie sehr er sich plötzlich "anders" liest. Und ergänzend dazu, wie Micki bereits erwähnte: Lies den Text laut und zeichne ihn auf Band auf. Durch das "laut lesen" merkst Du ganz schnell wo sich Stolpersteine versteckt haben. Und durch das anhören vom Band, zwingst Du deinen Kopf dazu, nur das zu hören was geschrieben wurde. Beim "in Gedanken lesen" neigt der Kopf gerne dazu dem geschriebenen vorauszueilen.

Liebe Grüße
Leon
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BonaXJ6
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BeitragVerfasst am: 23.06.2011 10:17    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo Micki,

das klingt ganz gut. Da mir bereits gesagt wurde, dass es hilfreich sei, einen längeren Abschnitt zu zeigen mache ich das mal. Also es ist so, dass ich in der "Ich"-Form schreibe über eine Person. ich schreibe es so, als würde ich dem Leser was schreiben was mir in der Vergangenheit passiert ist. Die Hauptperson ist ein Mann, der in dem folgenden Teil nur auf seine Kollegin Anne stößt:

So fängt das Buch an:

"Es war an einem zweiten Mai, die Sonne prallte direkt in meine Wohnung. Sie war alt und hatte keine Rolläden. Und es war warm, verdammt warm für diese Jahreszeit. Die halbe Nacht bekam ich kein Auge zu. Und jetzt klingelte mein Wecker. Ich musste raus, zur Arbeit. Als Mitarbeiter eines Zentrums für Parapsychologie in Gütersloh arbeite ich mit Menschen zusammen, die in Verbindung mit Ausnahmeerscheinungen stehen, auch bekannt als Phänomene. Noch halb im Schlaf bewegte ich mich Richtung Badezimmer. An diesem Tag musste ich noch einen Bericht dem Leiter des Zentrums Herrn Professor Dr. Krallmann vorlegen, der über einer jungen Hobbyfotografin aus Bielefeld handelte. Er ist ein sehr lockerer Typ, ich musste nicht wirklich in Stress verfallen. Mit einer Gesichtswäsche klarte allmählich alles um mich herum auf. Es wurde Zeit und ich musste so langsam mal frühstücken. Bis ich dann mal fertig war, verging eine Stunde. "


Jetzt der Teil mit den 2 Zeitformen "vergaß, was passiert war":

"Plötzlich spürte ich einen merkwürdigen Druck in meinem Körper, als würde er förmlich explodieren wollen. Schweiß brach kurzzeitig aus. Ich wusste nicht, was mit mir geschieht. Weder der Professor, noch meine Kollegin bekamen etwas von meinem Zustand mit. Mir schien, als würde sich etwas in meine Richtung schieben zu wollen, eine Art blaue durchsichtige Wand, die wellenartig wie die Wasseroberfläche im Schwimmbad auf mich zu kam."

Kurz darauf bekommt die Kollegin der Hauptperson doch etwas mit, nämlich irgend ein Geräusch:

Anne hatte ihre Bürotür geöffnet und stand halb im Flur. In diesem Moment war alles vorüber. Ja, es war wieder alles normal, wobei ich unter "Normal" was anderes verstand. »Wohl überarbeitet«, bildete ich mir ein und vergaß den unheimlichen Moment. »Alles in Ordnung«, erkundigte sich Anne, die mitleidig zu mir rüber blickte. »Ja, ja, alles ok«, log ich sie an. Sie musste nicht wissen, was passiert ist. Außerdem war bestimmt nichts weiter dran. Eigentlich irre ich mich so gut wie nie. Wenn ich mal  gewusst hätte, wie sehr ich mich tatsächlich geirrt habe.»Was wolltest du denn?«, fragte ich meine Kollegin. »Ich habe etwas gehört, irgendwie so ein Geräusch« flüsterte sie mir zu."

Ab da folgt eine Szene, in dem die Hauptperson so tut, als wüsste sie gar nicht, wovon die Kollegin da redet. Gleichzeitig vertieft sich die Hauptperson in die eigenen Gedanken und bemerkt nicht, dass sich die Kollegin zurück ins Zimmer zieht. Die Hauptperson bekommt ein schlechtes Gewissen, die Kollegin könnte etwas gewittert haben:

"Wie ein Geistesblitz viel mir dieses Phänomen wieder ein, das ich kurz hatte. Es muss eine Art Zeitschleife gewesen sein. Ein Zeitstrahl, der so verbogen ist, dass er mit sich selbst in einem anderen Punkt der in der Vergangenheit oder auch der Zukunft liegt, kreuzt. Anders gesagt: Mir wurde die Zeit einfach weggenommen! Wie ein Computer, der kurzzeitig nicht reagiert und die Uhr weiterläuft. Ich merkte gar nicht, dass meine Kollegin inzwischen wieder in ihrem Büro war. Ich möchte wissen, ob sie etwas gemerkt hat. Aber ich wollte mich selbst nicht verdächtig machen und vergaß erst einmal, was passiert war. Den restlichen Tag verbrachte ich ausschließlich im Büro. "

Ich hoffe, dass euch das jetzt mehr hilft. Somit habt ihr schon mal einen tieferen Einblick, was überhaupt los ist wink


Zu deinem Tipp: Das habe ich noch nicht ausprobiert mit dem Aufnehmen! Aber die Geschichte ruhen zu lassen schon. Mir ist auch im nachhinein tatsächlich aufgefallen, dass bestimmte Punkte nicht so toll waren und ich mal eben einen Teil änderte, was ich vor 5 Tagen mal geschrieben habe. Ein absolutes Blackout hatte ich am Anfang. Da habe ich überlegt ob ich beschreiben soll, wie er frühstückt oder wie er vorgeht, nachdem er sich gewaschen hat. Da viel mir die nächsten 3 Tage nichts ein und dann setzte ich mich so nochmal hin und überlegte. Dabei kam das heraus:
"Mit einer Gesichtswäsche klarte allmählich alles um mich herum auf. Es wurde Zeit und ich musste so langsam mal frühstücken. Bis ich dann mal fertig war, verging eine Stunde."

Ich hoffe, das hilft euch erstmal weiter!

Gruß
Bona
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DasProjekt
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BeitragVerfasst am: 23.06.2011 10:21    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Es war an einem zweiten Mai, die Sonne prallte direkt in meine Wohnung. Sie war alt und hatte keine Rolläden.


Dass die Sonne alt ist, habe ich gewusst, und auch, dass sie keine Rolläden hat, war mir klar. Das musst du mir nicht erklären.

 lol  lol  lol

Du hast noch sehr sehr viel zu lernen ... und ich bin ein sehr sehr schlechter Lehrer, vor allem dann, wenn es noch so viel zu lernen gibt. Ich weiß, dass alle mal angefangen haben. Aber es gibt zum Glück geduldigere Menschen als mich ...


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BonaXJ6
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BeitragVerfasst am: 23.06.2011 10:24    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Upps...stimmt, sch....e.....ich meinte natürlikch die Wohnung. Ja, das muss ich schleunigst ändern. Shocked

edit:
"die Sonne prallte direkt in meine alte Wohnung, welche keine Rollläden besitzt." Jetzt sollten sich die Rollläden durch das Wort "welche" auf die Wohnung beziehen. Wer oder was besitzt keine Rollläden? Die Wohnung!
Ich hoffe, dass das jetzt so richtig ist! Danke für den Hinweis! Wink
Auch wenn es mehr ein Spott war Laughing
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Nicki
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BeitragVerfasst am: 23.06.2011 11:15    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Bona

ich habe mal versucht, die gröbsten Schnitzer aus deiner Geschichte zu nehmen. Konfus bleibt sie weiterhin. Du wechselst sehr oft die Zeiten. Wenn du im Präsens schreibst, darfst du nur in die Vergangenheit wechseln, wenn der Zeitpunkt auch wirklich Vergangenheit liegt.
Erklären solltest du auch nichts. Aus einem so langen Textabschnitt muss der Leser selbst erkennen können, was sich abspielt. Sonst muss man es umformulieren.
Ich  habe Sätze hellblau markiert, die überflüssig sind, und die rot markierten sind meine Änderungen. Sie erheben allerdings keinen Anspruch auf Vollständigkeit!
Der Zeitpunkt, wo dein Protagonist frühstückt und findet sich dann plötzlich im Büro wieder, da brauchst du einen Übergang. Man hat kurz den Eindruck, er frühstückt im Büro.

Zitat:
So fängt das Buch an:

"Es war an einem zweiten Mai, die Sonne prallte direkt in meine Wohnung. Sie war alt und hatte keine Rolläden. Und Es war warm, verdammt warm für diese Jahreszeit. Die halbe Nacht hatte ich kein Auge zu bekommenbekam ich kein Auge zu. Und jetzt klingelte mein Wecker. Ich musste raus, zur Arbeit. Als Mitarbeiter eines Zentrums für Parapsychologie in Gütersloh arbeite ich mit Menschen zusammen, die in Verbindung mit Ausnahmeerscheinungen stehen, auch bekannt als Phänomene. Noch halb im Schlaf bewegte ich mich Richtung Badezimmer. An diesem Tag musste ich noch meinem Chef Professor D. Kallmann, einen Bericht vorlegen, der von einer jungen Hobbyfotografin aus Bielefeld handelte. Er ist ein sehr lockerer Typ, ich musste nicht wirklich in Stress verfallen. Mit einer Gesichtswäsche klarte allmählich alles um mich herum auf. Es wurde Zeit und ich musste so langsam mal frühstücken. Bis ich dann mal fertig war, verging eine Stunde. "


Jetzt der Teil mit den 2 Zeitformen "vergaß, was passiert war":

"Plötzlich spürte ich einen merkwürdigen Druck in meinem Körper, als würde er förmlich explodieren wollen. Schweiß brach kurzzeitig aus. Ich wusste nicht, was mit mir geschieht. Weder der Professor, noch meine Kollegin bekamen etwas von meinem Zustand mit. Mir schien, als würde sich etwas in meine Richtung schieben zu wollen, eine Art blaue durchsichtige Wand, die wellenartig wie die Wasseroberfläche im Schwimmbad auf mich zu kam."

Kurz darauf bekommt die Kollegin der Hauptperson doch etwas mit, nämlich irgend ein Geräusch:warum erklärst du deine Geschichte?

Anne hatte ihre Bürotür geöffnet und stand halb im Flur. In diesem Moment war alles vorüber. Ja, es war wieder alles normal, wobei ich unter "Normal" was anderes verstand. »Wohl überarbeitet«, bildete ich mir ein und vergaß den unheimlichen Moment. »Alles in Ordnung?«, erkundigte sich Anne, die mitleidig zu mir rüber blickte. »Ja, ja, alles ok«, log ich sie an. Sie musste nicht wissen, was passiert war. Außerdem war bestimmt nichts weiter dran. Eigentlich irre ich mich so gut wie nie. Wenn ich mal gewusst hätte, wie sehr ich mich tatsächlich geirrt habe.»Was wolltest du denn?«, fragte ich meine Kollegin. »Ich habe etwas gehört, irgendwie so ein Geräusch« flüsterte sie mir zu."

Ab da folgt eine Szene, in dem die Hauptperson so tut, als wüsste sie gar nicht, wovon die Kollegin da redet. Gleichzeitig vertieft sich die Hauptperson in die eigenen Gedanken und bemerkt nicht, dass sich die Kollegin zurück ins Zimmer zieht. Die Hauptperson bekommt ein schlechtes Gewissen, die Kollegin könnte etwas gewittert haben:

"Wie ein Geistesblitz fiel mir dieses Phänomen wieder ein, das ich kurz hatte. Es musste eine Art Zeitschleife gewesen sein. Ein Zeitstrahl, der so verbogen ist, dass er mit sich selbst in einem anderen Punkt der in der Vergangenheit oder auch der Zukunft liegt, kreuzt. Anders gesagt: Mir wurde die Zeit einfach weggenommen! Wie ein Computer, der kurzzeitig nicht reagiert und die Uhr weiterläuft. Ich merkte gar nicht, dass meine Kollegin inzwischen wieder in ihrem Büro war. Ich möchte wissen, ob sie etwas gemerkt hat. Aber ich wollte mich selbst nicht verdächtig machen und vergaß verdrängte erst einmal, was passiert war. Den restlichen Tag verbrachte ich ausschließlich im Büro. "

 

MfG
Nicki
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DasProjekt
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BeitragVerfasst am: 23.06.2011 11:23    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe gerade in einem anderen Thread (edit: in deinem Profil) gelesen, dass du 24 bist, männlich und seit 9 Jahren "ungefähr keine" Bücher mehr gelesen hast.

Ich geb diesen Ratschlag selten, aber lass das mit dem Schreiben sein und lies lieber fertige Bücher (wenn du eine halbe Bibliothek gelesen hast, kannst du das mit dem Schreiben ja VIELLEICHT nochmal in Angriff nehmen). Nicki war sehr großzügig mit ihren Markierungen. Du hast - ich mach mich wieder unbeliebt, aber man kann das einfach nicht anders sagen - überhaupt kein Gefühl für Sprache und wie man damit umgeht. Mit ein wenig Einsatz kannst du da durch Lesen vielleicht noch etwas aufholen, aber es steht zu bezweifeln.

Anders kann man das wirklich nicht beurteilen ...


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BonaXJ6
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BeitragVerfasst am: 23.06.2011 13:22    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Bevor Missverständnisse entstehen....nein, sind sind sogar schon entstanden:
Der Text zwischen den Leerzeilen wie derser Text hier "Kurz darauf bekommt die Kollegin der Hauptperson doch etwas mit, nämlich irgend ein Geräusch:"...

zählt nicht zum Buch. Das habe ich nur für euch gemacht, weil ich euch nicht unbedingt alle 5 Seiten hier präsentieren wollte. Deshalb erzähle ich nur euch, was passiert! Im Buch steht davon nichts! Kleines Missverständnis also. Aber dennoch großen dank an Nicki, der die restlichen Korrekturen vorgenommen hat.

@DasProjekt
Bücher zu lesen, wurde mir schon häufiger von Einigen hier empfohlen, damit bin ich vor 2 Wochen bereits angefangen. Unter anderem wurde mir Bernhard Henn "Die Elfe" empfohlen. Leider hatten sie es nicht, da habe ich mich für "Elfenlied" entschieden. Allerdings hat es nur 155 Seiten. danach kommen Erläuterungen zur Herausgabetechnik, die mich auch interessieren. Aber woran ich gedacht habe, vielleicht parallel zu arbeiten: Lesen und dann nebenbei schreiben? Aber so wie ich euch jetzt einschätze und mein tatsächlicher Wissensbereich liegt, sollte ich erstmal 4-5 Bücher durchlesen, bevor ich auch nur 1 Wort weiterschreibe oder?
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Nicki
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BeitragVerfasst am: 23.06.2011 13:40    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Bona,
genau das meinte ich! Es gibt kein Missverständnis. Du darfst dem Leser, also auch uns, nichts erklären. Das würdest du in deinem Buch nicht tun, also warum für uns? Du musst es so schreiben, dass es keinerlei Erklärung bedarf.

Zitat:
[quote="BonaXJ6"]Bevor Missverständnisse entstehen....nein, sind sind sogar schon entstanden:
Der Text zwischen den Leerzeilen wie derser Text hier "Kurz darauf bekommt die Kollegin der Hauptperson doch etwas mit, nämlich irgend ein Geräusch:"...

zählt nicht zum Buch. Das habe ich nur für euch gemacht, weil ich euch nicht unbedingt alle 5 Seiten hier präsentieren wollte. Deshalb erzähle ich nur euch, was passiert! Im Buch steht davon nichts! Kleines Missverständnis also. Aber dennoch großen dank an Nicki, die die restlichen Korrekturen vorgenommen hat.


MfG
Nicki
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Hoody
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BeitragVerfasst am: 23.06.2011 13:45    Titel: Antworten mit Zitat

Der Ausschnitt liest sich wirklich nicht schön. Da müsste man jeden Satz streichen oder umstellen und verschieben. Du bist wahrscheinlich eher der Fantasyschreiber, wenn man deine Vorlieben für Mangas, MMORPGS, Anime, Mittelalter beachtet. Highfantasy, vielleicht auch Steampunk. Wenn du willst, kann ich dir bisschen unter die Arme greifen. Paar grobe Schnitzer und so werde ich schon finden, dann muss du alleine weiter machen.
Also falls du es möchtest, dann stell bitte einen Fantasy Text ins Forum und falls du dich nicht traust, schickst du ihn mir einfach als Private Nachricht. Ich glaube Fantasy könnte dir für den Anfang leichter fallen. Ob die Idee jetzt 0815 ist, kann dir erst einmal egal sein. Kann auch eine FanFiction sein. Vielleicht über das MMORPG? Oder auch über das Mittelalter, versüßt mit einer Drachenkirsche.
lg Hubi


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BonaXJ6
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Beiträge: 14



BeitragVerfasst am: 23.06.2011 13:50    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo Jarda,

da würde ich mich sehr drüber freuen! Ich schreibe dich nachher nochmal persönlich an.

Gruß
Bona
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BonaXJ6
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Beiträge: 14



BeitragVerfasst am: 31.08.2014 02:28    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Moin zusammen,

lang, lang ist´s her, wo ich mit meinem Buch angefangen habe.
Ihr hattet mir empfohlen, erstmal kräftig zu lesen, bevor ich weiterschreibe. Inzwischen arbeite ich etwa 50 zu 50.
Mein letztes Buch, welches ich gelesen habe war Diablo Band 1, fand ich allerdings ab der Hälfte totenlangweilig, obwohl ich das Spiel super finde (aber Spiel und Buch scheinbar 2 Welten von der Story und der Art sein können) Momentan bin ich bei Bernhard Hennen´s "Die Elfen". Jemand von euch hatte mir das Buch empfohlen und bin bisher sehr zufrieden von dem, was ich gelesen habe. Elfenlied von Bernhard hatte ich zB. auch durch und noch ein weiteres (Garth Nix - "Schwarzer Montag", war auch gut, nur mehr für Jugendliche... aber egal)  

Vor einer Weile bin ich selber wieder angefangen mit Schreiben, mittlerweile auf S. 33 und klappt meiner Meinung nach recht gut. Da ich momentan nebebei eine Abendschule besuche, hatte ich die Möglichkeit, der Deutschlehrerin (weil es so schön zum Thema passte) meine ersten Seiten (zu dem Zeitpunkt) zu zeigen und sie fand es schon ganz gut... ok zur Sache:

ich hänge an einer Stelle beim Schreiben meines ersten Buches ein wenig fest. Es wird in der Ich-/Vergangenheitsform geschrieben. Ich weiß nicht genau, ob Zeitform und Text selbst wirklich zusammenpassen. Nach dem ganzen Rumwurschteln und verändern habe ich es jetzt so:

"Ich musste nachdenken und blieb für einen Moment stehen. Den Fußweg zu verlassen, wäre wahrlich keine gute Idee (!steht aber noch auf dem vorgesehenen Fußweg im Wald!), doch wer könnte mir garantieren, bald auf einen Aufenthaltsort zu stoßen? (!Sucht sich eine Hütte, um eine Pause aufgrund der Kälte zu machen!) Obwohl ich noch nicht lange unterwegs war, und den meisten Weg noch vor mir hatte, machte ich mir schon so früh Sorgen. So setzte ich meine Überlegung in die Tat um, und nahm einen gewissen Umweg in Kauf (!der Umweg betrifft einen Berg, der dadurch umgangen wird!) "

Ich hoffe, ihr könnt damit was anfangen. Besonders mit der Zeitform, da habe ich noch immer manachmal Probleme, wenn Futur I, bzw. II in Präteritum eingefügt wird. Besonders dann, wenn der Protagonist etwas in der Vergangenheit macht, dann aber die Zukunft ins Spiel kommt, also dass er noch etwas machen wird, dass noch was passieren könnte, etc.

Ich freue mich über Antworten!

Gruß
Bona

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scopie
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BeitragVerfasst am: 31.08.2014 03:14    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo BonaXJ6,

nach bestem Wissen und Gewissen hier mein Vorschlag:

"Ich musste nachdenken und blieb für einen Moment stehen. Den Fußweg zu verlassen wäre wahrlich keine gute Idee gewesen, doch wer hätte mir garantieren können, dass ich bald auf eine Unterkunft gestoßen wäre? Obwohl ich noch nicht lange unterwegs war und der Großteil des Weges noch vor mir lag, machte ich mir schon so früh Sorgen. So setzte ich meine Überlegung in die Tat um und nahm einen gewissen Umweg in Kauf."

Bezüglich "dass ich bald auf eine Unterkunft gestoßen wäre" bin ich mir nicht hundertprozentig sicher. Klar ist aber, dass "bald auf einen Aufenthaltsort zu stoßen" falsch ist, da sich die Garantie in diesem Fall darauf beziehen würde, dass "wer" auf eine Unterkunft stößt. Deshalb muss der Bezug zum Protagonisten hergestellt werden (durch "dass ich ...").

Ist aber auch wirklich umständlich mit diesen ganzen Formen.
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Lana
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BeitragVerfasst am: 31.08.2014 09:57    Titel: Antworten mit Zitat

Nicki hat Folgendes geschrieben:

Zitat:
Aber ich wollte mich selbst nicht verdächtig machen und vergaß verdrängte erst einmal, was passiert war.



Unbedingt eine Alternative für "vergaß erst mal"!

Etwas "erst mal [zu] vergessen" und sich damit zu einem späteren Zeitpunkt zu beschäftigen, dürfte als bewusste Entscheidung unmöglich sein. Was vergessen wurde, ist weg.
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Lana
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BeitragVerfasst am: 31.08.2014 10:04    Titel: Antworten mit Zitat

BonaXJ6 hat Folgendes geschrieben:
in Verbindung mit Ausnahmeerscheinungen stehen, auch bekannt als Phänomene.


Es muss 'paranormale Phänomene' heißen, da als Phänomen vieles bekannt ist, was nicht die Bohne mit Parapsychologie zu tun hat.
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seitenlinie
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BeitragVerfasst am: 31.08.2014 10:54    Titel: Antworten mit Zitat

BonaXJ6 hat Folgendes geschrieben:
"Ich musste nachdenken und blieb für einen Moment stehen. Den Fußweg zu verlassen, wäre wahrlich keine gute Idee (!steht aber noch auf dem vorgesehenen Fußweg im Wald!), doch wer könnte mir garantieren, bald auf einen Aufenthaltsort zu stoßen? (!Sucht sich eine Hütte, um eine Pause aufgrund der Kälte zu machen!) Obwohl ich noch nicht lange unterwegs war, und den meisten Weg noch vor mir hatte, machte ich mir schon so früh Sorgen. So setzte ich meine Überlegung in die Tat um, und nahm einen gewissen Umweg in Kauf (!der Umweg betrifft einen Berg, der dadurch umgangen wird!) "


Hallo Bona,

das ist alles sehr schwammig und ich verstehe den Hintergrund nicht. Warum wirst du nicht konkret?

Dass der Prota - ich nehme mal eine männliche Form an - nachdenkt und sich Sorgen macht, erkennen wir aus dem
Zusammenhang. Verzichte auf allgemeingültige Floskeln, sofern es nicht einen zwingenden Grund dafür gibt.

Den Fußweg verlassen - warum ist das keine gute Idee? Wenn niemand weiter da ist, kann niemand etwas garantieren.
Woraus schlussfolgert er, dass er so schnell kein Quartier finden wird? Warum findet er schneller ein Quartier, wenn er
den Weg verlässt?
Was sind das für Sorgen? Hunger, Kälte, Gefahren? Geht es um Stunden oder Tage? Kennt er den Weg, hat er eine Karte?
Der Weg über den Berg wäre kürzer, eventuell auch mühsamer? Ist die Gegend bewohnt, sind die Berge unbewohnt?

Fülle die Gedanken des Prota mal mit Inhalt. Dann kann man auch besser helfen.

Gruß,
Carsten
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BonaXJ6
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BeitragVerfasst am: 31.08.2014 11:22    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

@Lana danke für deine Korrektur. Paranormale Phänomene habe ich nun korrigiert, das mit dem "vergessen" habe ich gerade im Dokument gesucht (Word-Suche - ein Segen!) und sofort bemerkt, dass ich dies bereits geändert hatte. Ich hatte folgendermaßen korrigiert:

In diesem Moment war alles vorüber. Ja, es war wieder alles normal, wobei ich unter "normal" etwas anderes verstand. »Wohl überarbeitet«, bildete ich mir ein und vergaß den unheimlichen Moment.

Du hast jetzt zwar eine alte Stelle rausgepickt, aber wenn du es nicht gemacht hättest, wäre der Fehler "Phänomen" noch da. Von daher danke dir. Und was würdest du sagen zum aktuellen Hänger von mir?

@scopie auch dir danke für deine Mühe. Das mit dem Aufenthaltsort musste ich mir ein paar mal durch den Kopf gehen lassen, um zu verstehen, warum der Protagonist durch diesen Satz auf jeden Fall auf einen Aufenthaltsort stößt.... wäre letztendlich auch egal, da ich absoluten Schwachsinn geschrieben habe, wie ich heute sehe... ein Aufenthaltsort ist alles, wo ich im Endeffekt lande und mich aufhalte. Ich wollte nur nicht schon wieder "Unterkunft" schreiben, da ich dieses Wort 2 Sätze vor diesem schon genutzt habe... fällt somit also aus und versuche es doch nochmal mit Unterkunft. Im größeren Zusammenhang sieht es jetzt folgendermaßen aus (bin mir aber nicht sicher, ob die Zeit richtig ist, klingt komisch, die Sache mit dem Fußweg):

Für diese Temperaturen war meine Rüstung einfach nicht gedacht. Ich verschränkte fest meine Arme und betete, nicht stehen bleiben zu müssen. Und den Rokjefir hatte ich erst noch vor mir. Wie kalt mochte es dann erst auf diesem Berg  werden? Ich dachte besser erst gar nicht darüber nach. Lieber wäre mir eine Hütte gewesen, in der ich mich hätte ausruhen können, doch wo sollte ausgerechnet  inmitten dieser Landschaft eine Unterkunft existieren? Ich musste nachdenken und blieb für einen Moment stehen. Den Fußweg zu verlassen wäre wahrlich keine gute Idee gewesen, doch wer hätte mir garantieren können, dass ich bald auf eine Unterkunft gestoßen wäre? Obwohl ich noch nicht lange unterwegs war und der Großteil des Weges noch vor mir lag, machte ich mir schon so früh Sorgen. So setzte ich meine Überlegung in die Tat um und nahm einen gewissen Umweg in Kauf, mit dem ich mir sogar den Aufstieg auf den Berg ersparen konnte, was regelrecht für Erleichterung sorgte.

Bin ich mal gespannt zu deiner Meinung bzw. eurer Meinung Wink


Gruß
Bona
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BonaXJ6
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Beiträge: 14



BeitragVerfasst am: 31.08.2014 16:39    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

@seitenlinie danke für deine Kritik, ich war noch am posten und habe erst jetzt gesehen, dass du während dessen geantwortet hast.

Recht hast du ja, ich müsste den ganzen Teil komplett überarbeiten und Dinge rauslassen und andere dafür einfügen. Müsste mir selber eine reinhauen.... du hast geschrieben, ob der Prota eine Karte hat... ich habe sie vergessen! Er hat in der Festung, kurz bevor er seine Reise startete, eine Karte mitbekommen... somit könnten die Gebäude einfach eingezeichnet sein... warum einfach, wenn´s auch schwer geht Kopf an die Wand

Dann werde ich das mal komplett neu formen. Hauptsache, die Zeitformen sind dann wieder klar. Ich kann dann ja gerne den neuen Teil nochmal posten, wenn es nichts aus macht.    


Gruß
Bona
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