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Diese Werke sind ihren Autoren besonders wichtig Anfang von The Magician


 
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StephenK.
Geschlecht:männlichAbc-Schütze

Alter: 29
Beiträge: 4



BeitragVerfasst am: 26.04.2011 02:09    Titel: Anfang von The Magician eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

The Magician
--  The Last Hope  --

Kapitel 1 – Erste Vorahnung



Mit einer gewaltigen Wucht begann die Erde zu beben. Erschütterte sie in ihren Grundfesten. Fensterläden knallten besstetig auf und zu. Regale vielen ohne Vorwarnung um. Ganze Erdspalten öffneten sich im Boden. Einige sollten später sogar behaupten, der Teufel persönlich wäre aus seinem finsteren Reich auf die Erde emporgestiegen, um sich an der Furcht der Beteiligten zu laben. Dies ereignete sich im Jahre 1270 und es sollte eines der furchtbarsten und zugleich faszinierendsten Schauspiele werden, die diese Welt bisher erlebt hat. Es kam so überraschend und unvorhergesehen, dass niemand darauf vorbereitet hätte sein können. Wenn es überhaupt eine Möglichkeit gab sich dagegen zu schützen. Denn dieser Vorfall war keineswegs auf eine üble Laune der Natur zurückzuführen. Doch das sollte den Menschen schneller klar werden, als ihnen vermutlich lieb war. Zu dieser Zeit, in der wir uns befinden, gab es selbstverständlich noch keine Demokratie sprich Ordnung und Menschenrechte. Die Welt versank sprichwörtlich in Chaos und Anarchie. Der von der Bevölkerung eher gefürchtete als geliebte Herrscher des Landes König Lucio tat alles, um seine Macht zu vergrößern und die Bevölkerung auszubeuten. Daher kam es ihm auch nicht im Geringsten in den Sinn etwas für die Sicherheit des Landes zu leisten. Außer natürlich wenn es um seine eigene ging. Der König war äußerst bemüht sich selbst zu schützen, auch wenn aus auf Kosten seiner Untertanen war. Das interessierte ihn nicht. Gäbe es eine Überflutung würde er vermutlich einen Damm aus seiner Bevölkerung errichten, nur um sich selbst in Sicherheit zu wägen. So selbstsüchtig und grausam war er. Aus diesem Grund ist es auch nicht verwunderlich, dass das Beben den Großteil des Landes zerstören sollte, da der König in seiner Burg schlotterte und alle Wachen schön bei sich behielt. Die Bevölkerung brauchte keinen Schutz, keine Unterstützung. Trotz dieser eher hoffnungslosen Lage der Bürger, deren sich die Armen zurzeit noch nicht bewusst sind, lasst uns einen Blick auf ihre Reaktion finden. Und wo, wenn nicht in den lieben und manchmal vielleicht auch erschreckend ehrlichen Kindern, lässt sich die Wahrheit am besten wiederspiegeln. Tief in unserem Inneren, auch wenn viele dies vermutlich nicht zugeben möchten, sind wir alle Kinder geblieben, die herumalbern wollen, die gemocht und gar geliebt werden wollen, die in schweren Zeiten Trost suchen und sich über jede noch so kleine und aus subjektiver Sicht bedeutungslosen Geste von Herzen freuen können. Kinder sind sozusagen die sichtbare Seele eines jeden Menschen. Über ihren Anblick, vor allem wenn es sich um Babys handelt, erfreuen wir uns meist nur so sehr, weil wir in ihnen uns selbst sehen. Sie sind die künftigen Gestalter dieser Welt. Welche Taten werden sie vollbringen? Was wird sich wegen ihnen zum Guten, was zum Schlechten wenden? Die Zukunft wird es zeigen. Doch zurück zur Bevölkerung und ihrer misslichen Situation. Unser Blick fällt auf die etwa 5 jährige Anna. Sie liegt seelenruhig in ihrem aus Stroh und Holz gefertigten Kinderbettchen, vermutlich in irgendeinem Traum versunken, in dem sie selbst als Prinzessin einen stattlichen Prinzen trifft… Wer sonst, wenn nicht die Natur selbst, könnte so unberechenbar sein und das liebe Kind aus ihren wunderbaren Träumen herausreißen. Zunächst bemerkte sie die Erschütterung gar nicht so recht. Sie öffnete ihre typisch verträumten Augen, so als wäre sie sanft von einem ihrer Eltern geweckt worden. Sie schaut sich in ihrem Zimmerchen um und bemerkt, dass ihr Schrank langsam hin und her wankte. Plötzlich werden diese Dinge immer heftiger, zunächst wird sie förmlich aus dem Bett herausgeworfen. Dann beginnen kleinere Gesteinsbrocken von der Decke abzubröckeln. Sie reißt die Augen zunächst vor Schock wie erstarrt auf und wird sich nun ihrer Lage gottseidank bewusst. Zuerst ganz leise, dann immer lauter werdend beginnt sie nach ihrer Mutter zu schreien. Mami Mami. …….was passiert hier? Ich habe Angst. Doch ihre Rufe sollten ergebnislos bleiben, denn beide Elternteile waren vor wenigen Minuten von einem riesigen und scheinbar locker sitzenden Teil des Hauses förmlich in ihrem Bett erschlagen worden. Das arme Kind hilflos und völlig allein in diesem Höllenort. Als ihr klar wird, dass niemand kommen wird, werden ihre Augen nass und sie beginnt heftig zu weinen. Sie weiß nicht was sie tun soll. Sie…….Sie weiß es einfach nicht. Wie sollte sie auch. Zwar besitzt jeder Mensch von Geburt an ein etwa gleich großes Gehirn. Aber nur Erfahrung kann ihn lehren, es auch richtig einzusetzen. Da das kleine Mädchen jedoch erst 5 Jahre auf diesen Weiten wandelt, wäre es so als erwartet man von einem Baby es solle einen Baum fällen oder von einem Tauben er solle sich ein Stück anhören. Das Mädchen kann nichts tun. Und leider kann es am allerwenigsten dafür. Nach einer weiteren heftigen Erschütterung, die das Haus fast zum Einsturz brachte, wird das Mädchen aufgeschreckt. Es springt auf und versucht aus diesem totsicheren Grab zu fliehen. Einem glücklichen Zufall hat es zu verdanken, dass es ihr auch tatsächlich gelingt. Der Boden bricht unter ihr zusammen und das Mädchen gelangt zwar mit einigen Blessuren, aber dennoch verhältnismäßig unbeschadet, direkt vor die Tür. Das Mädchen öffnet sie und gottseidank keine Sekunde zu früh, denn  ein weiteres Beben lässt das Haus förmlich in sich zusammensacken, so als hätte man ein Kartenhaus einstürzen lassen. Voller Hoffnung und Freude sieht das Kind eine Ansammlung von Menschen auf dem Marktplatz stehen. Auch sie haben die Schrecken diese Nacht nicht ohne weiteres überstanden. Sie winken dem Mädchen zu es solle schnell herüberkommen bevor noch weiteres geschieht. Diesen sicheren Hafen vor Augen beginnt das Mädchen loszulaufen. Vermutlich stehen ihre Eltern auch dort und werden sie empfangen und trösten spornt es sich an. Es wird ihr guttun und helfen, diese Nacht ein für alle Mal aus ihrem Gedächtnis zu löschen. MAMMMMI DADDDI ICH KOMMME ICH HATTEEE SOLCHE ANGST….. Freudentränen tropfen von ihren Augen. Sie öffnet ihr kleines Mündchen, mit dem sie vor wenigen Stunden noch zufrieden ihren Apfelbrei gegessen hat, bereit weitere Worte der Erleichterung auszudrücken. Wie Kinder so sind wird sie dabei völlig undeutlich vor Freude werden. Doch leider wird sich dieser Mund nie wieder öffnen, diese goldig schimmernden Augen nie mehr die Welt erblicken. Sie wird nie mehr die Vöglein morgens zwitschern hören. Nie mehr durch den Wald laufen und auf den schönen Buchenbaum klettern, den sie so mochte. Sie wird nie zu einer grazilen Frau heranwachsen. Nie erfahren was es heißt, echte Liebe zu erfahren. Sie wird ihre Kinder nie zur Welt bringen und nie Mutter werden. Und auch nie vor all ihren Liebenden ihr Leben in den letzten Stunden zufrieden aushauchen. Es tut mir so Leid…. Dieses Mädchen hätte ein schönes Leben verdient. Sie wird nie mehr lachen… Ein heftiges, wenn nicht sogar das gewaltigste Beben sorgte dafür, dass das ganze Dorf wankte. Die am Marktplatz Versammelten riss es von den Beinen. Als sie sich wieder aufrichteten konnten, begannen sie alle fürchterlich zu schreien. Reihenweise brachen sie zusammen. fielen auf die Knie, so als wöllten sie Gott selbst bitten, nein anflehen er solle dieses schreckliche Spiel endlich beenden. Sie konnten es nicht fassen…. DAS…..DAS KANN NICHT SEIN…… NEIN NEIN BITTE OH GOTT NEIIIIIIIINNNNN.. schrie eine Frau wild auf. Tränen schossen ihr in die Augen. Sie musste den Blick abwenden, sonst wäre sie mit aller Wahrscheinlichkeit dem Wahnsinn verfallen. Nur noch eins wollte sie. Den Anblick so schnell wie möglich wieder vergessen, vor allem weil sie selbst Kinder hatte.
 Das Mädchen lag friedlich auf der Erde. Ein riesiger Fels, der sich von der Spitze des Daches einer Wohnung gelöst hatte, lag nun auf ihr. So als hätte Gott sie persönlich zu Bett gebracht und zugedeckt… Die Bürger wurden im Hintergrund immer lauter. … schrien und weinten verzweifelt.. ….Eine einsame Träne lief von den Wangen des Kindes…

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Murmel
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Alter: 63
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BeitragVerfasst am: 26.04.2011 09:58    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Stephen,

Could you do me a favor and introduce a couple of paragraphs into your wall of words?
Believe it or not, correct formatting is also part of style as is grammar and spelling.

Why do I reply in English? Well, why do you use an English title?

All the best

Murmel.


_________________
*Koppelmord - Carlsen Instantbooks 2013
*Flauschangriff - Piper/Weltbild 2014, Piper Fahrenheit 2017
*Katertage zum Verlieben - Thienemann 2014
*Bocktot - Gmeiner-Verlag 2017
*Brunnenleich - Gmeiner-Verlag Juli 2018
*Gut Gebellt, Katze - Edel Elements September 2018
*Schwarze Küste - Gmeiner Verlag Februar 2019
*Marias Geheimnis - Weltbild/Edel Elements 01.03.2019
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kleiner schreiberling
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Beiträge: 121
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BeitragVerfasst am: 26.04.2011 10:01    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo StephenK,

erst einmal herzlich Willkommen im Forum. Stell dich doch bitte einmal auf dem Roten Teppich vor. Wenn wir ein wenig über dich und deine Erfahrungen mit dem Schreiben wissen, fällt es uns leichter die Kritik auf dich zuzuschneiden.

Zu deinem Text: Meiner Meinung nach musst du daran noch viel verbessern. Dein ganzer Stil lässt ein wenig zu wünschen übrig.
Zunächst einmal ist da die äußere Form. Am Ende eines Sinnabschnitts darf man ruhigen Gewissens einen Absatz setzen. Ein Beispiel:
Zitat:
Doch das sollte den Menschen schneller klar werden, als ihnen vermutlich lieb war. Zu dieser Zeit, in der wir uns befinden, gab es selbstverständlich noch keine Demokratie

Der erste Satz hat hier mit dem zweiten nichts zu tun. Einen solchen Inhaltlichen Einschnitt sollte man kenntlich machen.
Wörtliche Rede solltest du durch Anführungszeichen kenntlich machen.

Du wechselst oft die Zeiten. Das schafft Verwirrung beim Leser.
[quoteZunächst bemerkte sie die Erschütterung gar nicht so recht. Sie öffnete ihre typisch verträumten Augen, so als wäre sie sanft von einem ihrer Eltern geweckt worden. Sie schaut sich in ihrem Zimmerchen um und bemerkt, dass ihr Schrank langsam hin und her wankte. Plötzlich werden diese Dinge immer heftiger, zunächst wird sie förmlich aus dem Bett herausgeworfen. Dann beginnen kleinere Gesteinsbrocken von der Decke abzubröckeln. Sie reißt die Augen zunächst vor Schock wie erstarrt auf und wird sich nun ihrer Lage gottseidank bewusst. Zuerst ganz leise, dann immer lauter werdend beginnt sie nach ihrer Mutter zu schreien. Mami Mami. …….was passiert hier? Ich habe Angst. Doch ihre Rufe sollten ergebnislos bleiben, denn beide Elternteile waren vor wenigen Minuten von einem riesigen und scheinbar locker sitzenden Teil des Hauses förmlich in ihrem Bett erschlagen worden.][/quote]
Das könnte man als Versuch eines dramatischen Präsens verstehen, wenn du nicht zwischendurch immer wieder das Präteritum verwendet würdest. Passiert das ganze jetzt oder 1270?

Außerdem glückt dir das auktoriale Erzählen nicht. Du überhäufst den Leser mit überflüssigen Informationen. Der ganze (inhaltliche) Absatz über den König ist unangebracht. Das solltest du erst viel später im Roman aufgreifen. Hätte ein freundlicher König das Erdbeben verhindern können? Wohl kaum.
Es gibt noch andere Inhaltliche Fehler.
Zitat:
Ein riesiger Fels, der sich von der Spitze des Daches einer Wohnung gelöst hatte, lag nun auf ihr.

Was macht denn bitte ein riesiger Fels auf dem Dach eines Hauses (eine Wohnung hat kein eigenes)?
Zitat:
Eine einsame Träne lief von den Wangen des Kindes…

Eine Träne kann schlecht über mehrere Wangen laufen. Und wie kann ein totes Kind weinen?

Dein Stil mit vielen kurzen Sätzen ist auf Dauer auch störend. Zu Anfang dachte ich noch, dass du damit Spannung erzeugen willst, in Kombination mit deinen Tempusfehlern entwickelte sich aber der Eindruck, dass dein Sprachstil einfach unzulänglich ist. Schon der zweite Satz hat kein eigenständiges Subjekt. Was erschüttert die Erde in ihren Grundfesten? Fast man ihn als Nebensatz auf (der dann mit einem Komma, nicht mit einem Punkt abgetrennt sein müsste), erschüttert die Erde sich selbst. Das ist unglücklich formuliert.

Das sind viele Beispiele für noch mehr Stellen, die es in deinem Text gibt. Ich hoffe das demotiviert dich jetzt nicht, denn es gibt noch Hoffnung Wink Deine Grundidee, einen Roman (kein Epos, ein solches stände in Versmaß) mit der Darstellung eines Erdbebens zu beginnen, ist gut.
Außerdem kannst du hier auf dem Forum alle nötigen Anleitungen und Übungen finden, um deinen Stil zu verbessern und diesen Text zu einem guten Romananfang zu entwickeln. Dabei wünsche ich dir viel Spaß.

MfG kleiner schreiberling


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Nemo
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BeitragVerfasst am: 26.04.2011 10:33    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo StephenK,

Dein Nickname hat bei mir - aus irgendeinem Grund - gewisse Erwartungen ausgelöst. Aber anscheinend schreibst Du noch nicht lange. Gut, dass der Text in der Werkstatt steht. Hier müssen anscheinend noch die grundlegenden Kenntnisse über das Schreiben vermittelt werden. Falls Du es wünschst, können wir uns hier mal an Dein Projekt ransetzen, aber ich sage Dir gleich: Es wird eine ganze Menge auf Dich zukommen. Vom Text, so wie er hier drin steht, dürfte nichts übrig bleiben außer Teilen der Idee.

Besten Gruß
Nemo


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Hoody
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Wohnort: Alpen


BeitragVerfasst am: 26.04.2011 10:38    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Steph.
Sehr wichtig: Infoblöcke: vermeiden. Deine "Geschichte" da oben ist beinahe ein reinster Infotext. Solche Informationen in die Handlung einbauen, dynamischer und nicht so. Wir wollen doch kein Sachbuch lesen oder? Also achte darauf, wie du Informationen rüberbringst. Ratter diese nicht so runter, sondern bau sie sinnvoll ein. Ansonsten empfehle ich dir die Schreibwerkstatt und das Dsfopedia, aber lass den Kopf nicht hängen.
Das mit den Informationsblöcken hat man schnell raus, die Perspektive wirst du sicherlich auch bald wechseln und der Stil ist an sich gar nicht so schlecht.

lg Hubi


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"Wenn die anderen glauben, man ist am Ende, so muss man erst richtig anfangen."
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Hardy-Kern
Kopfloser

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Beiträge: 4949
Wohnort: Deutschland


BeitragVerfasst am: 26.04.2011 14:54    Titel: Antworten mit Zitat

Nemo hat Folgendes geschrieben:
Falls Du es wünschst, können wir uns hier mal an Dein Projekt ransetzen, aber ich sage Dir gleich: Es wird eine ganze Menge auf Dich zukommen. Vom Text, so wie er hier drin steht, dürfte nichts übrig bleiben außer Teilen der Idee. Nemo

... heißt, neu schreiben und einige Absätze rein. Der Anfang muss in den Mittelteil, vorher sollte langsam aufgebaut werden, heißt, das Mädchen mit den Erscheinungen des Bebens in Verbindung bringen, lass sie zittern.
Der König und seine Untertanen kommen dann später ins Spiel.
Falsch aufgebaut, aber das lernst du noch.
Üben, heißt das Zauberwort.


Hardy
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lupus
Geschlecht:männlichBestseller-Autor

Alter: 51
Beiträge: 4173
Wohnort: wien



BeitragVerfasst am: 26.04.2011 20:35    Titel: Antworten mit Zitat

diesen Text umszustellen und wie ein Puzzle die Einzelteile hin und her zu schieben, wird nichts helfen.

Sprachlich und/oder inhaltlich findet sich in jedem einzelnen Satz mindestens ein Fehler.

nemos 'Analyse' trifft es exakt: einmal Hand angelegt bleibt von dem Text nix übrig.

Zitat:
Mit einer gewaltigen Wucht begann die Erde zu beben.

Wucht is das falsche Wort, außerdem ist nicht erkennbar, weshalb das Beben nur begann und es nicht bebte. Eine Wucht? Wie gehts weiter? Die zweite Wuchte bebte dann ordentlich?

Erschütterte sie in ihren Grundfesten.

Bezug, wer erschütterte wen? die Wucht? wahrscheinlich... funktioniert aber so nicht, weil du im Vorsatz im Dativ bist, hier den Nominativ brauchst.

Fensterläden knallten besstetig auf und zu.

wenn Fensterläden knallen (???) dann immer auf und zu (=redundant) ... besstetig???

Regale vielen ohne Vorwarnung um.

von wem hätte den diese Vorwrnung ausgehen sollen? etwa von den Regalen?

Ganze Erdspalten öffneten sich im Boden.

wo denn sonst? ... Erde= Boden-->Erdspalte ist Spalte im Boden (=red.)

Einige sollten später sogar behaupten, der Teufel persönlich wäre aus seinem finsteren Reich auf die Erde emporgestiegen, um sich an der Furcht der Beteiligten zu laben.

wer einige? Grammatisch bezieht sich das auf mutmasslich sehr redselige Erdspalten, is also falsch. Beteiligte? wer ist beteiligt? an einem Erdbeben? Ok es is nicht natürlichenUrspungs, also ein Bösewicht (James Bond läßt grüßen) hält die Welt in Atem .. Der wär dann ein Beteiligter (nämlich an einem Verbrechen), aber an dem wird der Teufel sich ja nicht laben, oder?
--> Betroffene?
und dann wärs nicht schlecht wenn man wüßte wen oder was du damit meinst


Dies ereignete sich im Jahre 1270 und es sollte eines der furchtbarsten und zugleich faszinierendsten Schauspiele werden, die diese Welt bisher erlebt hat.

der Satz holpert gewaltig, Blick in die ZUkunft aus der Vergangenheit .. naja ... geht technisch schon, aber is halt auch schwierig
-->
hat is auf jeden Fall falsch ---> hatte würd schon eher funktionieren
das bisher stimmt nicht, denn das würd sich auf die ZUkunft beziehen (die Zeit in der der Erzähler schreibt, die ja wohl nach
den ereignisse liegt, sonst wüßte er nicht was passieren wird --> bis zu diesem Zeitpunkt


Es kam so überraschend und unvorhergesehen, dass niemand darauf vorbereitet hätte sein können. Wenn es überhaupt eine Möglichkeit gab sich dagegen zu schützen.

überraschend = unvorhergesehen (--> red)
unvorhersehbar eher, aber auch unnötig
so .. dass (nicht gerade umwerfend)
und: wie gerade erlebt... Beben kommen immer so, also is es nicht wirklich nötig, sodarauf einzugehen, der zweite satz is ohnehin sinnlos, einen Bezug herstellen zu wollen, zur nicht-natürlichen Quelle, hast du hoffentlich nicht im Sinn.


Denn dieser Vorfall war keineswegs auf eine üble Laune der Natur zurückzuführen.

das 'denn' erschließt sich nicht ... die TAtsache, dass es keine natürliche Laune ist wäre somit der Grund, dass es eines der .... Schauspiele war? Begründung?

Doch das sollte den Menschen schneller klar werden, als ihnen vermutlich lieb war.

nun du bist als erzähler (s.o.) in der ZUkunft .. das vermutlich passt nicht, weil du es ja schon weißt, das 'doch' ... naja .. zumindest unnötiges Füllwort.

Zu dieser Zeit, in der wir uns befinden, gab es selbstverständlich noch keine Demokratie sprich Ordnung und Menschenrechte. Die Welt versank sprichwörtlich in Chaos und Anarchie.

nicht nur Demokratie hat Ordnung ... jede Herrschaftsform hat Ordnung (auch die Anarchie btw), nur halt keine Demokratische ... Menschenrecht sind nicht zwangsläufig auf die Demokratisierung zurückzuführen, viele Menschenrechte werden in Demokratien genauso mit Füssen getreten.
Chaos und Anarchie?  Was jetzt??
der Begriff der Anarchie wird hier recht landläufig eingeführt, wer sich - so scheint es - auf politisches Terrain wagt, sollte ein bisserl recherchiert haben - irgendwann


Der von der Bevölkerung eher gefürchtete als geliebte Herrscher des Landes König Lucio tat alles, um seine Macht zu vergrößern und die Bevölkerung auszubeuten. Daher kam es ihm auch nicht im Geringsten in den Sinn etwas für die Sicherheit des Landes zu leisten.

aha, es gibt also Anarchie UND einen König??(siehe oben)
wenn jemand 1270 seine Bevölkerung ausbeuten will, dann tut er was für den Schutz der Bevölkerung, denn die Herrscher mögen (z.T.) brutal gewesen sein, aber blöd warensie nicht ... wenn alle tot sind, wen soll er dann ausbeuten?


Außer natürlich wenn es um seine eigene ging. Der König war äußerst bemüht sich selbst zu schützen, auch wenn aus auf Kosten seiner Untertanen war.

????

Das interessierte ihn nicht.

was interessierte ihn nicht??



und so geht es den ganzen Text weiter, über satzzeichen möcht ich gar nicht reden, die Passagen über die Kinder sind mir nicht vertsändlich, d.h. ich frag mich nach der Sinnhaftigkeit und die Ausrufe in Majuskeln? strange.

den englischen Titel nähme ich dir ab, wenn der Rest Deutsch wäre.

lgl


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lg Wolfgang

gott ist nicht tot noch nicht aber auf seinem rückzug vom schlachtfeld des krieges den er begonnen hat spielt er verbrannte erde mit meinem leben

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Harald
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Beiträge: 5234
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BeitragVerfasst am: 26.04.2011 20:50    Titel: Antworten mit Zitat

Mein Vorschlag:

Lerne zuerst mal richtig schreiben, hier im Forum bieten sich da tolle Möglichkeiten!

Kurzgeschichten schreiben, vorstellen und bewerten lassen, da kannst du etwas lernen.

Ich würde dir auch ans Herz legen, einige gute Bücher zu lesen, der ganze Schreibstil lässt vermuten, dass du dich bisher wenig mit guter Literatur beschäftigt hast ...

Nun ja, in ein, zwei Jahren, da solltest du es noch einmal versuchen, nach ca. 20 gelesenen Büchern und ca. 200 geschriebenen Kurzgeschichten.

Und noch etwas, das, was ich hier schreibe, das ist kein Joke, das ist mein voller Ernst!

Übrigens, wenn du hier etwas vorstellst, beim Schreiben des Beitrages siehst du rechts oben Gerold! stehen, anklicken und schon werden einige Fehler eliminiert!

LG

Harald


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Liebe Grüße vom Dichter, Denker, Taxi- Lenker

Harald

Um ein Ziel zu erreichen ist nicht der letzte Schritt ausschlaggebend, sondern der erste!
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Hoody
Geschlecht:männlichNebelpreisträger


Beiträge: 2604
Wohnort: Alpen


BeitragVerfasst am: 26.04.2011 22:05    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Nun ja, in ein, zwei Jahren, da solltest du es noch einmal versuchen, nach ca. 20 gelesenen Büchern und ca. 200 geschriebenen Kurzgeschichten.

 Shocked  Shocked  Shocked  Shocked  Shocked  Shocked  Shocked
Also ich schreibe seit ich sieben bin und habe vielleicht gerade mal 150 Kurzgeschichten und zwei Romananfänge hinter mir. In zwei Jahren? Dann sind aber 170 der Geschichten Mist oder nur Versuchskanninchen.
Lieber lernst du ein bisschen das Handwerk, versucht es umzusetzen, probierst verschiedene Stilrichtungen und Genres aus (Da lernt man einiges) und dann setzt du dir nach der "Grundausbildung"klare Ziele. Es gibt zwar Höhen und Tiefen, aber du musst keine 200 Geschichten schreiben. Lieber weniger Geschichten, aber dafür ernsthaft rangehen, Zeit lassen und ausprobieren. Dann, wenn du einigermaßen deine Richtung hast, dann übst du es. Du schreibst Fantasy? Dann lies sehr viele Fantasybücher. Wenn es geht, dann am besten von deutschen Autoren. Achte auf Stil, Satzbau, Aufbau der Geschichte, Spannungsbogen, Rückblenden, Informationeinschub etc. Natürlich sind andere Genres auch nicht verkehrt, aber was bringt es dir, wenn du dich verstellst? Kaum etwas. Du kannst es ausprobieren. Reinschnuppern solltest duin den verschiedenen Genres sowieso, aber wenn du dir sicher bist, du schreibst High Fantasy, dann lies auch High Fantasy.

Beim Lesen: Beim ersten Durchlesen wirst du kaum auf den Stil etc., achten können. Ist schwer. Die Geschichte ist neu, es ist spannend, packt man irgendwann nicht. Lese trotzdem langsam und nimm so viel mit wie du kannst. Wenn das Buch so gut ist, dass man es öfter lesen möchte, dann achte mehr darauf.

Solche Kleinigkeiten können viel bewirken. Schaue unten:
Mache mir nur um alte Klassenkameraden so meine Sorgen.
Sorge mich nur um meine alten Klassenkameraden.
Siehst du wie einfach man so etwas schreiben kann? In deiner Geschichte tritt öfters so etwas auf. Achte auf so etwas. Meistens reicht es, wenn man die Sätze bisschen umstellt.Es um um einiges schöner als wie da oben aber so passt sichs.

Viel lesen, kritisieren, schreiben und üben ist natürlich wichtig. Aber steiger dich da nicht zu sehr rein, am Ende platzt dir der Kopf, weil du denkst, es gibt nur noch Regeln. Es gibt keine Regeln. Du solltest das Handwerk kennen, was du darauß machst, bleibt deine Entscheidung. Also, lass den Kopf nicht hängen. Schreiben soll Spaß machen. Es ist oft anstrengend und zerrt an den Kräften, dabei sollte man aber nie den Spaß und die Lockerheit vergessen .

Kleine Schreibübung - wenn du möchtest.
Ansonsten empfehle ich dir den Schreibübungsbereich.

Spontaner Plot.
Charaktere:
Protagonist/Hauptfigur: Magier Sam (Kommt aus einer Magierstadt. In dieser Stadt leben logischerweise nur Magier. Jeder hat eine bestimmte Magiefähigkeit. Es Magier, die mit Feuer um sich werfen. Magier, die ihren Körper in Wasser auflösen oder auch Magier, die sich in Tiere verwandeln oder ihre Stimmbänder dehnen können etc. Sam hat leider eine schlechte Fähigkeit. Er kann nur seine rechte Handfläche in einen Spiegel verwandeln.)
Antagonist/Bösewicht: Böser Troll (Ja, böser Troll : D)

Story:
Sam findet ein Haus im Wald. Klopft an, da es regnet, sucht Unterschlupf. Vermummte Gestalt öffnet. Sam geht rein. Bemerkt den Gestank und ansonsten Troll typisches Zeugs. Troll füttert Sam. Will diesen mesten. Sam sieht morgens, als er seine Handfläche anstarrt, wie eine Gestalt hinter ihm auftaucht. Der Hausbesitzer hat nun keinen Mantel/whatever an. Sam rennt weg. Der Troll ist jedoch schneller. Sam besiegt den Troll durch seine Handfläche. Er blendet mit Hilfe der Sonne den Troll.

An sich eine langweilige Geschichte. Du bemerkst sicher das bekannte Märchen und paar andere Geschichten in der Story stecken, aber ist egal. Du solllst mit diesen Informationen eine spannende Geschichte schreiben. Es geht hier nicht um Klischees oder sonst was. Versuch die Spannung zu steigern (Gab schon paar Ansätze) und Informationen in die Handlung einzubauen. Ich möchte Sams "Vergangenheit" erfahren bzw halt das mit der Magierstadt und seiner Handfläche ein bisschen. Achte auf deine Einleitung/Anfang. Kein langweiliges Geschwafel. Gleich die Handlung. Das schlechte Wetter, der Grund seiner Reise etc können da einiges bewirken. Spannungsaufbau durch Vorahnung, vertuschen, kleinen Cliffhangern etc.
Natürlich darf die Ortsbeschreibung nicht fehlen. Maximal 800 Wörter!

Viel Spaß. Würde mich über die Auflösung der Übung freuen.Lass dir Zeit. Lese dir vorher Ralphiesschreibwerkstatt durch und dann funktioniert das schon. Ansonsten, wenn dir die Übung nicht gefällt, solltest du in den echten Übungsbereich glubschen.


lg Hubi


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StephenK.
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Beiträge: 4



BeitragVerfasst am: 26.04.2011 23:21    Titel: Kritik pdf-Datei Antworten mit Zitat

Vielen Dank für deine offenen Worte und Tipps Jarda, ich werde sie mir zu Herzen nehmen. Habe auch schon einige dieser Vorschläge wahrgenommen. Außerdem schmökere ich gerade in einem empfehlenswerten Buch. Darin werden wichtigen Details zum Schreiben eines Romans behandelt, so wie bspw. Satzbau, Wahl des Anfangs, Erschaffung glaubwürdiger Charaktere und die Wichtigkeit von sich entwickelnden Konflikten. Ich werde mich an der gestellten Aufgabe versuchen. Übrigens, den Anfang von "The Magician" habe ich ohne jegliche Vorbereitung geschrieben, einfach den Text sozusagen fließen gelassen, so wie er mir gerade in den Sinn kam. All das einfach nur, weil mir das Schreiben sehr viel Freude bereitet. Ich werde mich nun ernsthafter daran setzen.
Nun zu Harald und Lupus, ich finde es einfach nur eine Frechheit, wie ihr beiden hier meine ersten Gehversuche förmlich in der Luft zerfetzt. Ich habe erst angefangen und kann leider nicht so viel Lebenserfahrung wie ihr zwei vorweisen. Schreiben soll Spaß machen. Ich kann es einfach nicht fassen wie ihr euch wirklich über jede Kleinigkeit auslasst und aufregt. Ich habe genug Bücher gelesen, damit ich mich vernünftig ausdrücken kann und brauche mir auch nicht von euch sagen zu lassen wie viele Geschichten ich schreiben soll, bevor ich mich wieder hierhin wagen darf. Ich bin hier um etwas zu lernen. Es nützt mir nichts, wenn mir nur meine Fehler aufgezeigt, aber keinerlei Verbesserungsvorschläge, Tipps und Anregungen geäußert werden. Jeder hat mal angefangen, mehr oder weniger gut. Ich kann mich nicht verbessern, wenn ich nicht auch mein Geschriebenes online stelle. Auch die Anmerkung von Harald, ich solle erst mal richtig schreiben lernen empfinde ich sehr persönlich.
Also ihr beiden, es heißt konstruktive und nicht herablassende Kritik.
Damit verbleibe ich gegenüber euch.
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lupus
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Beiträge: 4173
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BeitragVerfasst am: 26.04.2011 23:35    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Nun zu Harald und Lupus, ich finde es einfach nur eine Frechheit, wie ihr beiden hier meine ersten Gehversuche förmlich in der Luft zerfetzt. Ich habe erst angefangen und kann leider nicht so viel Lebenserfahrung wie ihr zwei vorweisen. Schreiben soll Spaß machen. Ich kann es einfach nicht fassen wie ihr euch wirklich über jede Kleinigkeit auslasst und aufregt. Ich habe genug Bücher gelesen, damit ich mich vernünftig ausdrücken kann und brauche mir auch nicht von euch sagen zu lassen wie viele Geschichten ich schreiben soll, bevor ich mich wieder hierhin wagen darf. Ich bin hier um etwas zu lernen. Es nützt mir nichts, wenn mir nur meine Fehler aufgezeigt, aber keinerlei Verbesserungsvorschläge, Tipps und Anregungen geäußert werden. Jeder hat mal angefangen, mehr oder weniger gut. Ich kann mich nicht verbessern, wenn ich nicht auch mein Geschriebenes online stelle. Auch die Anmerkung von Harald, ich solle erst mal richtig schreiben lernen empfinde ich sehr persönlich.
Also ihr beiden, es heißt konstruktive und nicht herablassende Kritik.


jetzt mach mal halblang
konstruktive kritik heißt nicht, dass dir die verbesserungsvorschläge aufgetischt werden, sondern, dass dir deine Fehler gezeigt werden und diese auch begründet werden.

schreiben musst du deinen text schon selber

würd ich nämlich jetzt anfangen deine sätze zu formulieren würde am ende ein Text in meinem stil hier stehen und das wollen wir ja beide nicht.

das mit dem vernünftig ausdrücken sei mal dahingestellt, denn da gehört dann zumindest in Ansätzen Fehlerlosigkeit dazu und die ist bei dir nun mal nicht gegeben.

aber du kannst weiterhin die angerührte leberwurst mimen, dann wird wahrscheinlich nix werden aus deinem text, aber das ist deine entscheidung.

Nicht nur schrieben soll spaß machen sondern auch lesen. das allerdings funktioniert nicht, wenn fast kein satz sinn ergibt.

und natürlich sollst du deine texte hier online stellen, dafür is das forum ja da, aber wer hier was einstellt sagt implizit: kritisiert meinen text. der muss dann auch damit rechnen, dass es keine rosenblätter regnet, denn eines muss dir klar sein: bei bezugsfehlern, fallfehlern, falschen wörtern, zeitfehlern, logikfehlern, ... handelt es sich nicht um kleinigkeiten.

also, nix für ungut
wenn du in zukunft repliken zu kommentaren vom stapel lässt dann bitte differenziert, denn die kritik v. harald hat nix mit meiner zu tun.

in diesem sinne
lg
l


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lg Wolfgang

gott ist nicht tot noch nicht aber auf seinem rückzug vom schlachtfeld des krieges den er begonnen hat spielt er verbrannte erde mit meinem leben

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Gast







BeitragVerfasst am: 26.04.2011 23:36    Titel: Re: Kritik Antworten mit Zitat

StephenK. hat Folgendes geschrieben:
Übrigens, den Anfang von "The Magician" habe ich ohne jegliche Vorbereitung geschrieben, einfach den Text sozusagen fließen gelassen, so wie er mir gerade in den Sinn kam. All das einfach nur, weil mir das Schreiben sehr viel Freude bereitet. Ich werde mich nun ernsthafter daran setzen.


StephenK. hat Folgendes geschrieben:

Nun zu Harald und Lupus, ich finde es einfach nur eine Frechheit, wie ihr beiden hier meine ersten Gehversuche förmlich in der Luft zerfetzt. Ich habe erst angefangen und kann leider nicht so viel Lebenserfahrung wie ihr zwei vorweisen. Schreiben soll Spaß machen. Ich kann es einfach nicht fassen wie ihr euch wirklich über jede Kleinigkeit auslasst und aufregt. Ich habe genug Bücher gelesen, damit ich mich vernünftig ausdrücken kann und brauche mir auch nicht von euch sagen zu lassen wie viele Geschichten ich schreiben soll, bevor ich mich wieder hierhin wagen darf. Ich bin hier um etwas zu lernen. Es nützt mir nichts, wenn mir nur meine Fehler aufgezeigt, aber keinerlei Verbesserungsvorschläge, Tipps und Anregungen geäußert werden. Jeder hat mal angefangen, mehr oder weniger gut. Ich kann mich nicht verbessern, wenn ich nicht auch mein Geschriebenes online stelle. Auch die Anmerkung von Harald, ich solle erst mal richtig schreiben lernen empfinde ich sehr persönlich.
Also ihr beiden, es heißt konstruktive und nicht herablassende Kritik.
Damit verbleibe ich gegenüber euch.


Herr K.,

wollte ich mich hier an konstruktiver Kritik üben, dann wäre das so viel Arbeit, ich würd die halbe Nacht daran sitzen, genauer: Jeder deiner Sätze ist verbesserungswürdig, meiner Meinung nach ist es einfach noch ein bisschen zu früh, an die "Öffentlichkeit" zu gehen, auch wenn dies hier ein Forum ist, in dem man sicherlich viel lernen kann. Es wär schon nett, wenn du selbst deine Texte lesen würdest, bevor du sie anderen vorsetzt, und so ein bisschen (deutsche) Grammatik auffrischen hat noch keinem zukünftigen Schreiberlehrling geschadet smile extra, nichts für Ungut ...

Lorraine
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Nemo
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BeitragVerfasst am: 26.04.2011 23:45    Titel: Antworten mit Zitat

Lieber StephenK.,

auch der Umgang mit Kritik gehört zum Rüstzeug eines Autors. Es bringt nichts, aber auch wirklich gar nichts, sich mit Kritikern anzulegen. Sie werden sich ganz sicher nicht von Dir überzeugen lassen und Du opferst nur Zeit und Nerven, die Du besser in Dein Manuskript stecken solltest.

Du solltest keine Rücksicht erwarten. Im Gegenteil: Rücksicht heißt, dass man Dir keinen reinen Wein einschenkt. Und über eins solltest Du ganz grundlegend nachdenken:
Zitat:
Schreiben soll Spaß machen.

Wenn es Dir darauf ankommt, dann brauchst Du das Schreiben nicht lernen. Spaß beim Schreiben kannst Du auch haben, ohne Deine Texte hier einzustellen oder zu veröffentlichen.
Das Handwerk zu lernen und die Texte dafür zu veröffentlichen, bringt nur dann etwas, wenn es Dein Ziel wird, dass der Leser beim Lesen Spaß haben soll. Und die Rückmeldungen haben Dir gezeigt, dass einige offensichtlich keinen Spaß hatten. Das ist eine grundlegend andere Perspektive, und ich bin einfach mal so frei, Dir zu raten, diese Perspektive in Deine Überlegungen mit einzubeziehen. Den Leser, der ein Buch von Dir kauft, interessiert weder, wie lange Du schon schreibst, noch ob Du beim Schreiben Spaß haben wolltest oder es persönlich nimmst, wenn er Dein Buch nach dem ersten Durchblättern nicht kauft. Er wird Dir auch keinen Brief mit Verbesserungsvorschlägen schicken, sondern nur Briefe, wenn er sich maßlos aufgeregt hat oder begeistert war. Je eher Du Dich damit anfreundest, dass Deine Person dem Leser und dem Kritiker herzlich egal sind, desto besser. Denen geht es nur darum, ob ihnen der Text gefällt. Und ehrliche Kritik kannst Du ohnehin nur von Leuten erwarten, denen Deine Gefühle relativ gleichgültig sind.

Besten Gruß
Nemo


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lupus
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BeitragVerfasst am: 26.04.2011 23:45    Titel: Antworten mit Zitat

hab meinen komm noch einmal durchgelesen und sieh da, es finden sich doch tatsächlich verbesserungsvorschläge drin, ohne deinen Stil zu untergraben. Manchmal müßte es ja reichen, wenn man einfach einen Fehler aufzeigt, damit der autor weiß wie er verbessern soll.

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Murmel
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BeitragVerfasst am: 27.04.2011 01:06    Titel: Antworten mit Zitat

Ehrlich gesagt, das obige ist der Grund, warum ich fast keine Lust mehr habe, Neuuser zu kritisieren, denn in dem Moment, wo ihnen der scharfe Wind der ehrliche Kritik um die Nase weht, ziehen sie sich zurueck.
Stephen, es tut mir sehr leid, aber dein Text ist ganz einfach zu schlecht. Es mag dein Pech sein, dass dir nur Koenner und Fortgeschrittene geantwortet haben, Anfaneger kritisieren weniger scharf. Schreibe es deinem Avatar zu.

Schreiben ist harte Arbeit. Je leichter sich etwas liest, desto mehr Arbei und Lernen steht dahinter. Das DSFo arbeitet hart, um best in class Textarbeit zu bieten. Um mitzumachen, muss man wachsen wollen und wie in der Schule eine schlechte Punktzahl aktzeptieren koennen.

Es gibt keine Regeln beim Schreiben, nur best practice. Aber es gibt eine Regel, wenn man Texte zur Kritik einstellt, und die lautet: runterschlucken, vielleicht ein bisschen weinen und dann Danke sagen und arbeiten. Sonst wird das nichts.

Gruesse

Murmel.


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*Flauschangriff - Piper/Weltbild 2014, Piper Fahrenheit 2017
*Katertage zum Verlieben - Thienemann 2014
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*Brunnenleich - Gmeiner-Verlag Juli 2018
*Gut Gebellt, Katze - Edel Elements September 2018
*Schwarze Küste - Gmeiner Verlag Februar 2019
*Marias Geheimnis - Weltbild/Edel Elements 01.03.2019
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StephenK.
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Beiträge: 4



BeitragVerfasst am: 27.04.2011 08:04    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Ok, vielen Dank.
Es tut mir Leid, wenn ich so übermäßig reagiert habe.
Scheinbar scheint es zu stimmen, dass man von seinen nahen Verwandten keine ehrliche Kritik zu erwarten hat. Daher war ich erst so überrascht von den Meinungen. Ich glaube aber, dass es vielen Anfängern zunächst so ergeht. Man ist häufig für seine eigenen Arbeiten blind. Vielen Dank das ihr mir die Flügel gestutzt habt.
Ich werde weiter an mir arbeiten und versuchen mich zu verbessern
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Harald
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BeitragVerfasst am: 27.04.2011 10:03    Titel: Re: Kritik Antworten mit Zitat

StephenK. hat Folgendes geschrieben:
Auch die Anmerkung von Harald, ich solle erst mal richtig schreiben lernen empfinde ich sehr persönlich.
 


Dass du schreiben kannst, das ist schon klar, das "richtig" bezieht sich auf deine Ambitionen, Schriftsteller zu werden.

Ich schreibe jetzt grade mal gut drei Jahre in diversen Foren, hauptsächlich Gedichte, aber auch Kurzprosa.

Und ich bin bei weitem noch nicht soweit, mich als veröffentlichungswürdigen Schriftsteller zu sehen!

Nimm mein Bemerkung als das, was es ist, ein Hinweis, dass du von einem literarisch anspruchsvollen Schreibstil noch meilenweit entfernt bist - ein deutliches Stück weiter als ich zumindest. Das ist keine Abqualifizierung, ich habe es schon öfters angemerkt:
Wenn ich keine Basis für eine Weiterentwicklung sehe, dann klinke ich mich erst gar nicht ein!

Beste Grüße

Harald


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Hardy-Kern
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BeitragVerfasst am: 27.04.2011 11:35    Titel: Antworten mit Zitat

Das ist ja furchtbar. Soviele "Creme" auf einen einfachen Tortenboden werfen. Scheinen manche Langeweile zu haben?
Er muss doch ersaufen, wenn man nicht hilft. Natürlich, muss er diese Geschichte neu aufbauen, nur wie? (nun, mindestens ich habe es angedeutet)

Ist nicht in Ordnung, ihm einen Haufen Rechtschreibfehler vorzuwerfen, wenn man selbst die Groß- und Kleinschreibung (Lupus) vernachlässigt.
So kann das auch nicht gehen. Rolling Eyes

Hardy
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Hoody
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BeitragVerfasst am: 27.04.2011 11:41    Titel: Antworten mit Zitat

Thehe, ich mag den Thread irgendwie lol2
Steph "vertrau" mir. Mach meine Übung, stell sie rein und wenn alles so abläuft wie ich es mir denke, dann wirst du danach einiges mehr über die Schreiberei wissen. Auch wenn die Übung simpel aussieht, hat sie es in sich. Es hilft nichts, wenn wir dir jetzt sagen wie du deine Geschichte da oben verbessern kannst wenn du die Grundgriffe nicht kennst. Deine Geschichte da oben lässt du jetzt erst einmal bisschen schlafen. Muss ja kein Koma sein, Mittagsschläfchen tuts auch. Wars von mir.

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lupus
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BeitragVerfasst am: 27.04.2011 11:46    Titel: Antworten mit Zitat

Bitte Hardy,

ich kann mich nicht erinnern, ihm einen einzigen Rechtschreibfehler gezeigt zu haben, denn seine Orthografie is großteils in Ordnung.

außerdem war's mitten in der NAcht, ich wollt überhaupt nur klein schreiben weil hundsmiad nur manchmal is ma halt die korrekte Schreibweise durchgrutscht.

und: wie seit Jahren hier besteht taditionell und überhaupt und sowieso ein Unterschied zwischen Text und Komm.

l


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Hardy-Kern
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BeitragVerfasst am: 27.04.2011 11:55    Titel: Antworten mit Zitat

Hubi, du packst das. Hast ja 14 Tage frei. Klasse! Buch  lol

Hardy
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Hardy-Kern
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BeitragVerfasst am: 27.04.2011 11:58    Titel: Antworten mit Zitat

Lieber Wolfi,
wie's manst. Bin sowieso dafür, das jeder so schreibt wie er will. Smile

Hardy
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