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Dieses Werk wurde für den kleinen Literaten nominiert Diese Werke sind ihren Autoren besonders wichtig Zwei verlorene Träumer


 

 
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Rosanna
Richter und Henker

Alter: 25
Beiträge: 1201

Pokapro V & Lezepo III Silberne Harfe


BeitragVerfasst am: 16.02.2011 17:24    Titel: Zwei verlorene Träumer eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Ich hätte hier mal etwas zum gründlichen Verreißen... Embarassed ...wer ich  bin, ahnen einige garantiert sowieso... und wer Überladenheit findet und ausmerzen möchte, hat sein Schlaraffenland gefunden.

Zwei verlorene Träumer

Die Dunkelheit schwelt ein wenig vor sich, wie Qualm in einem Kamin, der sich nicht recht entscheiden will, zu brennen. Aus einem Schornstein quält sich silberweißer Dampf und verwässerte die Schwärze zu einem stumpfen Grau. Der letzte Streifen Hellblau klammert sich an Vogelflügel auf deren Weg nach Süden, krallt sich fest, rutscht ab, überschlägt sich, fällt – und verblasst. Taubenblau auch die umliegende Landschaft, bleich, nichtsdestotrotz aufgebläht, die Lichter hinter staubigen Gläsern missbilligend gekrümmte, schwach gurrende Schnäbel, meist abgehackt und verhornt, gezähmte Ströme, die einander Nachrichten zuwispern. Elizabeth steht hinter dem Fenster. Ihr Plappern trifft die Eigenfrequenz der Scheibe und zerbirst unter unhörbarem Krachen. Der erste Splitter durchschlägt den roten Rock der Nachbarin, ein Reißen geht durch den Stoff, dann sind es endlich zwei, einer weht im Wind himmelwärts, um den anderen balgt sich schon ein Hund mit der Katze. Der nächste Splitter fällt in den aufgerissenen Rachen eines Fernsehgeschäfts, darin sitzen die Schnäbel, die am lautesten geschrieen haben, in Ton, Bild, Farbe, blau, laut, grün- gedämpft, dampfgrau- sam verzerrte, unmenschliche Gestalten. Für einen Augenblick verschwinden sie alle im gleißenden, vielfarbigen Lichtstrahl eines Regenbogens, als sich der Splitter über die matte Scheibe legt.
Schnell ist es vorbei. Als ein Glas das andere berührt, kreischen die Flimmertöne wie Diamanten über die Scheibe. Der Regenbogen zerfällt zu Pfeilspitzen, wird Tropfen, Tränen und schließlich aufgewischt. Der Übeltäter hat einen Seestern zum Freund, er trägt Gelb als Post – modernes Symbol und jagt weitere Ströme durch den Äther.
Der Hund hat den Kampf gewonnen und heult siegessicher Richtung Mond, dann rennt er davon, die Beute fest im Maul, sein Schwanz wedelt jungenhaft hinterher. Elizabeth wünscht mir ein anderes Schicksal für ihn, weiß aber, dass der Tierfänger mit dem Netz um die Ecke wartet.
Jetzt, in diesem Moment, fasst er ihn beim Genick und zerrt ihn in den Wagen.
Der letzte Splitter kriecht langsam, fast behäbig durch die verstrahlte Dämmerung. Er ist der größte von allen, ein schillerndes, unförmiges Ungetüm, in dessen Kielwasser sich Motten sammeln wie anderswo Delfine. Er glüht zwischen all der Bleichheit und dem kalten Glanz wie ein pochendes, menschliches Herz. Von seinem Bug aus strahlt Hitze. Ein Leuchten liegt auf Elizabeths gespiegeltem Gesicht. Dann rollt die nächste Welle heran und die Spitze schneidet durch ihr Lächeln wie ein Messer durch warme Butter.

Irgendwo in einem zerteilten, fettigen Mund wartet ein Traum:
 Ein blaues Mädchen schlürft Wasser aus einem dunklen See, ihr Strohhalm hat rote Punkte, die Sonne trägt ihr Strahlen im zahnbewehrtem Mund, auf einer der Spitzen thront die rechte Hand des Ikarus. Eine Feder treibt durch die Wolkenschichten, sie trudelt abwärts und stößt mit sanftem Puff auf ein Jeansbein, das vorbeitrabt. Sie klammert, krallt sich fest, rutscht ab, überschlägt sich, fällt und – bleibt zerknickt und zertreten im blassen Schnee liegen.
Die untergehende Sonne spiegelt sich in der verglasten Balkontür. Ich starre auf die Straße, greife mit der einen Hand nach dem Türgriff, verharre, ziehe sie zurück und umfasse das Telefon fester.
„diese stadt gefällt mir nicht“
„ich bitte dich“
„keine Inspiration, schon seit wochen nicht“
„spinnert“
„ich bitte dich“
„spinnert, say I“
„To hell avec…“
„moi et o sole mio“
“et te quiero puta, puta...”
“können wir uns nicht vernünftig unterhalten?”
Nach einer Weile flüstere ich bang: „du sagst ja gar nichts mehr“
Elizabeth presst sich einen Wattebausch auf das zerteilte Gesicht und versucht zu lächeln „seit wochen klecks suche ich nach den Farben klecks und tropf nun da ich welche gefunden habe klecks kann ich sie tropf nicht tropf aussprechen“
„das ist gut“ lächle ich „denn dann sind es die schönsten“
Elizabeth schweigt dazu. Die Tropfen allerdings verraten, dass sie nach Nadel und Faden sucht, um den Schaden zu begrenzen.
Lizabeth, kleines verrücktes Ideenmädchen. Ich muss nur zwei Minuten warten, dann tanzen bunte Seifenblasen über meinen Bildschirm.
„was habe ich dir über neonsonnen gesagt“ fragt sie belehrend “sie leuchten schöner und heller als die alte aber sie wärmen nicht“
„sagt die mit der nun doppelten hasenscharte.“
Worauf Elizabeth  sich zwischen ihren Büchern verkriecht.
Ich nehme erneut das Telefon zur Hand – ich habe es weglegen müssen, um eine Fliege an der Glaswand zu erschlagen – und wähle.

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Ruth
Geschlecht:weiblichAutor

Alter: 39
Beiträge: 842
Wohnort: Monnem


BeitragVerfasst am: 16.02.2011 20:01    Titel: Antworten mit Zitat

Überladenheit ausmerzen?

Ah, ich liebe es überflüssige Wörter und blutsaugende Bilder aufzuspüren, einzukreisen und mit flammender Haarspraydose zu vernichten, bis nur noch ein Skelett schwarz verbrannter Verben steht, aber hm, dein Text  schafft mich.

Man könnte drei daraus machen. Was zu streichen oder straffen wäre, weißt wohl nur du selbst, denn je nachdem wo das Messer die Scheibe zerteilt, können es ganz unterschiedliche Geschichten werden.

Ich bin da ratlos. Aber Spaß hat das Lesen trotzdem gemacht. Und ich habe übrigens nicht linear gelesen, sondern die ersten beiden Sätze, dann den Schluss und dann die Mitte.

Ah doch, eine Frage: Warum die kleingeschriebenen Dialoge? Um die Unbedeutenheit des Gesagten widerzuspiegeln? Oder das Unvermögen jeder Sprache Bedeutung zu transportieren?

LG,
Ruth
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Alogius
Geschlecht:männlichKinnbeber

Alter: 42
Beiträge: 3643

Die Goldene Bushaltestelle Goldene Feder Prosa (Anzahl: 2)


Vom Verschwinden der Muse
BeitragVerfasst am: 16.02.2011 20:18    Titel: Antworten mit Zitat

Moin,

Zitat:
und wer Überladenheit findet und ausmerzen möchte, hat sein Schlaraffenland gefunden.


Überladen ist er, der Text, ja. Aber wer wäre ausgerechnet ich, wenn ich nicht durchaus Gründe und Aspekte finden würde, die eben diese Überladenheit nicht nur auszeichnen, sondern sie auch geradezu begründen und verlangen?

Es scheint, textimmanent wie auch als Auslöser auf Autorenseite, um Inspiration bzw. das Fehlen selbiger zu gehen, Sprachlosigkeit begegnet Sprachreichtum, als würden sich "Ulysses" und die "Beschreibung eines Kampfes" irgendwo zwischen Delirium und Surrealismus treffen. Passender kann ich es jetzt gerade nicht ausdrücken - ich meine das positiv.

Was ich gut finde:

- Du lässt Dich nicht ausbremsen, schreibst assoziativ und steuerst dennoch auf eine Intention hin
- Sprachlich gibt's einige interessante Konstrukte
- Bildlich gesehen ist das haarsträubend bis gut geworden

Was ich nicht gut finde:

- Durch den unheimlich schnellen Fluss gehen interessante Ideen zu schnell unter und verloren, werden überdeckt von neuen, die schließlich ebenso schnell vergehen und so fort
- Aus dem Grund verlierst Du vielleicht Dein Ziel aus den Augen
- Es wird an sich keine Geschichte erzählt (das ist nur ein geringer Kritikpunkt, denn ich liebe Betrachtungen; hier wäre mir aber fast eine Geschichte in dem Stil lieber gewesen)

Einzelheiten erspare ich mir und Dir nun, weil es mir unmöglich scheint, diese abgefahrene "Reise" zu zerstückeln. Als kleines Experiment finde ich den Text klasse, auch wenn Du tatsächlich noch an Ausdruck und Inhalt feilen könntest, um das Besondere zu betonen und den Ballast unter den Mühlen Deiner Phantasie zu begraben, auszuspucken, um auch ihn besonders zu machen.

Fazit:

Das ist gut geworden, auf seine eigene Weise - die wird hier nicht jedem gefallen.

Lg

Tom

(Bestimmt stößt meine Sicht auf Unverständnis, das ist mir aber egal. Oder avec es mit Deinen words zu sayen: To hell avec...)
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anuphti
Geschlecht:weiblichTrostkeks

Alter: 54
Beiträge: 3701
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BeitragVerfasst am: 16.02.2011 20:48    Titel: Antworten mit Zitat

Wieso kommt da irgendwo in meinem Hinterkopf ein kleines Haifischgrinsen durch???

Es hat immer den gleichen Effekt, wenn ich solche Texte lese, ich schwanke zwischen Verzweiflung, weil ich selber solche Ideen nicht habe und ausgewachsenen Lachkrämpfen im Angesicht beißender Schmierzettel und kriechender Splitter.

Ich find´s köstlich lol

Liebe Grüße
Nuff
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phönixe
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Beiträge: 240
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BeitragVerfasst am: 16.02.2011 22:16    Titel: Antworten mit Zitat

ich finde der Text ist fix und fertig;
zum konfigurieren der Stelle mit Gänsefüßchen, ratterte mein Hirn eine Übersetzung von Weißwurstäquator, Hochdeutsch, insel äffisch, baguettes, stiefelknecht und spanisch harlem runter
( und ich kann mir das selbst nicht erklären- vor allem nicht warum exakt an der Stelle der Lachmuskel kollabierte)
...te quiero puta,puta?  wink

und ab
" sagt die mit der doppelten Hasenscharte" - ende aus...( bild im Kopf von der Dame mit Wolfsrachen )

lg phönixe
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Gast







BeitragVerfasst am: 17.02.2011 08:07    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Inka,

solche Texte machen mich immer sprachlos. Ich schaue wie durch ein Kaleidoskop, sehe Farben, Facetten, Gefühle auftauchen und genauso schnell wieder verschwinden. Bin verwirrt – aber auch berührt von solcher Vielfalt. Vielen Dank.

Trotz allen Staunens taucht bei mir immer wieder eine Frage auf: Wer soll das lesen/drucken/kaufen?

Liebe Grüße
Monika
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Gast







BeitragVerfasst am: 17.02.2011 09:06    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Inko/Inka,

Ich bin platt, mir gefällt das so gut, was gibt's da schon zum Verreissen? Und wozu zerreissen, was du zusammengefügt hast?

Zitat:
Elizabeth presst sich einen Wattebausch auf das zerteilte Gesicht und versucht zu lächeln „seit wochen klecks suche ich nach den Farben klecks und tropf nun da ich welche gefunden habe klecks kann ich sie tropf nicht tropf aussprechen“


Das ist wie Weinen, wie Tränen auf Tinte ... und der eurpäische lyrikerDialog, einfach toll, auch ich fühle ein diffuses Neidgefühl smile extra, wenn auch nicht Verzweiflung ...

Das einzige Bild, das bei mir nicht funktioniert hat, ist die Feder, die für mich höchstens versuchen könnte, zu haften, mit dem Krallen, das funktioniert für mich nicht, aber gut ... das ist wohl unerheblich ...

Hat mir ganz toll gefallen,

Anja
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phönixe
Geschlecht:weiblichSchreiberling

Alter: 51
Beiträge: 240
Wohnort: Gelsenkirchen
DSFo-Sponsor


BeitragVerfasst am: 17.02.2011 11:12    Titel: Antworten mit Zitat

ich nochmal- wegen Paloma
ob man das verscheuern kann? dieses Textgewebe?

früher nahm man zum Fensterputzen zerknülltes Zeitungspapier
später dann Lederlappen, noch später...gab es Abzieher- gegen den Schmutz auf dem Glas
mit gefällt die Erfindung Microfasertuch

warte nur noch ein Weilchen- dann gibts diese Form der Kurzgeschichten auch im Buch.

( mich entsetzt solch eine Frage in einem Schreibforum, hier entsteht doch wohl hoffentlich in erster Linie- ob es gefällt und nicht...bringt es Geld...)

lg phönixe
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Rosanna
Richter und Henker

Alter: 25
Beiträge: 1201

Pokapro V & Lezepo III Silberne Harfe


BeitragVerfasst am: 17.02.2011 18:17    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

So, dann wollen wir mal.
Keine vernichtenden Ver-/ will sagen Zerrisse? Ja - seids denn deppert?
Na schön, ich habs gern, wenn mir Honig um die Mundwinkel geschmiert wird...
@Ruth: Merci, merci - auch, wenn ich aus deinen Worten herausgelesen habe, dass es dir zu abstrakt war, den ganzen Text zu lesen, du dich dementsprechend auf den Schluss gestürzt, da den Faden verloren und weiter oben angesetzt hast...was jetzt in keinster Art und Weise einer Kritik an dir gleichkommen soll.
Die dialoge sind unter anderem deshalb klein geschrieben, weil sie im Grunde sinnlos sind, da hast du schon recht. Ein anderer Grund ist aber, dass ich versucht habe, den ganzen Text umzukehren. Das Unmögliche träumt von der Wirklichkeit, der Tod bastelt sich Hasenscharten, der Inhalt erzählt von Sprache (ich merke gerade, dass ich kryptisch werde. Gut. Ich mag geheimnisvolle Auren...)...
@Alogius
Der Herr Goldjunge, ich fühle mich geschmeichelt und unterschreibe seinen Kommentar ohne weiteres (insbesondere das Positive...) Ob er wohl auch ahnt, wer hinter der Maske grinst?
Um mal beim Thema zu bleiben - dieses Überschlagen von Ideen ist mein grundsätzliches Problem. Entweder mein Hirn schweigt still, das nennt man dann wohl Kreatief. Oder aber es explodiert. Mit merkwürdigen Metapherflüssen als Folge.
@ Und der Haifisch, der hat Zähne...humdidum...didum...
Der beißende Schmiezettel meine Liebe, sollte lustig sein. Und was den Splitter betrifft...alles, was schneller als das Licht fliegt, dehnt sich unendlich in seiner Masse aus (glaubt zumindest ein gewisser Stein) Und Masse macht träge.
@phönixe
Zitat:
vor allem nicht warum exakt an der Stelle der Lachmuskel kollabierte

Und was meinst du, wie ich erst beim Schreiben gelacht habe! Obwohl das "puta" durchaus einen ernsten Hintergrund hat. Da kommen diese Gedanken, verkaufen sich an den erstbesten und werden weitervermittelt, an eine dumpfglotz-/ kotzende Masse, durchgevögelt, durchgeprügelt, abgebügelt, peng. Da liegen sie dann im Straßengraben und ich darf sie gesund pflegen, kriege dafür auch noch Schelte. Herr - lich das ganze! (wo findet der Kerl das äffische?)
@ Frau Ella
Niemand soll das kaufen. (Lesen eigentlich auch nicht. Aber - Höhere Wesen befahlen, rechte obere Ecke - und so weiter und so schreit er). Das das nicht massenwirksam ist, weiß ich, ich wünschte nur, viele Gesellschaftskritiker wüssten es auch. Was den Meisten gefällt ist den Meistern vergällt, oder wie war das wink ) Neinein, im Ernst. Der Text steht ja nicht ohne Grund in der Werkstatt, ohne eine Generalüberholung läuft er nicht.
@phönixe again!
Ja Aschevogel, wenn das modern wird, hänge ich mein Hobby an den Nagel. Das würde mir doch schlichtweg meine Austauschbarkeit vor Augen führen...
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Alogius
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Die Goldene Bushaltestelle Goldene Feder Prosa (Anzahl: 2)


Vom Verschwinden der Muse
BeitragVerfasst am: 17.02.2011 19:28    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
@Alogius
Der Herr Goldjunge, ich fühle mich geschmeichelt und unterschreibe seinen Kommentar ohne weiteres (insbesondere das Positive...) Ob er wohl auch ahnt, wer hinter der Maske grinst?
Um mal beim Thema zu bleiben - dieses Überschlagen von Ideen ist mein grundsätzliches Problem. Entweder mein Hirn schweigt still, das nennt man dann wohl Kreatief. Oder aber es explodiert. Mit merkwürdigen Metapherflüssen als Folge.


Moin,

gegen das Überschlagen von Ideen ist absolut nichts zu sagen. Und wenn einmnal entfesselt, dann immer raus damit.
Der Text spricht für sich und kann auch so bleiben. Interessieren würde mich eine zweite Fassung, der ersten gegenüber gestellt, in der die Bilder länger verharren, wie von mir vorgeschlagen.
Zu Deinem Problem:
Diese Explosionen kenne ich. Es ist dann wichtig, sie zu kanalisieren und eine Struktur zu finden. Nicht immer klappt das (schau Dir mal die Prinzessinnen in "Eine Seefahrt" an... ich spreche vom Melken^^)...
Ich halte es so, dass ich - sollte eine solche Explosion entstehen - sortiere, welche meiner Intention dienen und welche nur Schauwert haben und ansonsten nichts aussagen.

Wer hinter dem Inkog steht?
Ich habe Mutmaßungen.  Wink

Lg

Tom
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Rosanna
Richter und Henker

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Pokapro V & Lezepo III Silberne Harfe


BeitragVerfasst am: 17.02.2011 22:05    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Oh Gott, Paloma, das nennt sich wohl Synapsenfehlz�ndung - wie zum Geier habe ich es geschafft, dich mit Ella zu verwechseln? Ich kratzbuckle und beuge mein Haupt deiner gestrengen Stirn... Embarassed

Tom, es w�re einen Versuch wert. Deine Seefahrt (nette Fremdwerbung �brigens) gefiel mir, ja... beim melken bin ich allerdings tats�chlich etwas ins Taumeln geraten - einfach, weil der Rest der Geschichte noch zu realistisch ist. Selbst die Transformation ist schlie�lich hinl�nglich aus dem Bereich Fantasy bekannt. Was nun mein Mach(t)werk betrifft: Ich werde mich, entgegen meiner sonstigen Gewohnheit, sofort daransetzen. Und bevor ich jetzt zu sehr nach Eddie Poe klinge,
tauche
ich
...
ab

Der Haifisch gr��t.
Brr, ist auf einmal so kalt hier... Twisted Evil
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Alogius
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Beiträge: 3643

Die Goldene Bushaltestelle Goldene Feder Prosa (Anzahl: 2)


Vom Verschwinden der Muse
BeitragVerfasst am: 17.02.2011 22:31    Titel: Antworten mit Zitat

Die Fremdwerbung war einfach ein passendes Beispiel. Bei der Molke, Melkung... also, da ist es mir durchgegangen, oder mit mir - Du verstehst mich sicher.^^

Bin gespannt, was Du lieferst!

Gut Nacht,

Tom
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Gast







BeitragVerfasst am: 18.02.2011 06:48    Titel: Antworten mit Zitat

Inkognito hat Folgendes geschrieben:
Oh Gott, Paloma, das nennt sich wohl Synapsenfehlz�ndung - wie zum Geier habe ich es geschafft, dich mit Ella zu verwechseln? Ich kratzbuckle und beuge mein Haupt deiner gestrengen Stirn... Embarassed

Kein Grund zum kratzbucklen - irren ist menschlich.  smile bin auf deine andere Variante gespannt.

Liebe Grüße
Monika
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Rosanna
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Pokapro V & Lezepo III Silberne Harfe


BeitragVerfasst am: 07.03.2011 16:50    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Ein "Hai" mit geknickter Flosse schwimmt herein.
Ich habe aufgrund - wie nennt man das noch gleich - ah! - privater Probleme den Text noch nicht bearbeiten können, hole das jetzt allerdings nach. Spätestens am Donnerstag, wenn meine eine Hausarbeit, die auch etwas gelitten hat, wann nimmt der Schachtelsatz eigentlich ein Ende, fertig geschrieben ist, werde ich mich daran setzen können.
Liebe Grüße und blubb.
Rosanna Twisted Evil


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