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Diese Werke sind ihren Autoren besonders wichtig Der reiche Drache


 

 
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ledforles
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Beiträge: 1



BeitragVerfasst am: 08.01.2011 19:57    Titel: Der reiche Drache eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Ich traf einst einen Drachen. Der hatte so viel Geld, dass er sich alles leisten konnte, was er wollte. Er besaß einen riesigen Palast aus reinem Gold und eine gigantische Dienerschaft, die vom kleinsten, der ihm die Flügel polierte, bis hin zu großen Beratern reichte. Aber das war noch nicht alles. In seinem Überfluss beschloss der Drache, für alles vorzusorgen, was ihm einmal widerfahren könnte, sodass er auch weiterhin ein gutes Leben führen konnte, denn er war noch fast jung. Er sicherte sich gegen Hungersnöte und Weltkriege. Um gegen Krankheiten anzukommen, stellte er die besten Ärzte ein, und er befreundete sich mit allen hohen Persönlichkeiten, die ihm einmal zum Feind hätten werden können. Er schützte sich sogar vor Meteoriteneinschlägen, in dem er die Meteoriten bestach, dass sie einen anderen Kurs flogen und nicht auf seinem Planeten einschlugen. Er hatte an alles gedacht; so glaubte er zumindest.

Nur eines hatte er vergessen. Als ich nach runden hundert Jahren noch einmal zu dem Drachen zurückkehrte, war er voller Sorge, denn er wusste, dass er bald sterben würde, und er hatte sich noch keine Gedanken gemacht, wie es nach dem Tod mit ihm weitergehen würde. Dabei wollte er doch immer schon im Voraus auf alles vorbereitet sein! Würde er als glücklicher Held in die Ewigkeit einkehren, oder würde er als armer Schlucker durchs Jenseits irren? Aus seiner Verzweiflung heraus ließ der Drache Forscher und Wissenschaftler kommen, die sich ausführlich mit dem Tod befasst hatten, und sie alle erzählten ihm, dass er nach dem Tod überhaupt nichts mehr erleben würde. Sie legten ihm sogar allerlei Beweise vor – dass das Gehirn nach dem Tod abstirbt und so weiter. Da raffte der Drache seine letzte Lebenskraft zusammen und machte eine Weltreise, um zu erfahren, ob das stimmte.

Als er zurückkehrte, hatte er erfahren, dass man auf der Welt ganz unterschiedlich mit dem Tod umging. Während einige Völker ihm erzählten, dass er nach dem Tod vor dem Jüngsten Gericht stehen würde und Gott ihn entweder in den Himmel oder in die Hölle kommandieren würde, beharrten andere darauf, dass er in einem anderen Geschöpf wiedergeboren werde, etwa in einer Elfe oder einem dieser merkwürdigen neuen Geschöpfe, die sich die Menschen nannten, und wieder andere glaubten zu wissen, dass er nach seinem Tod auf ewig im Verborgenen weiterlebe wie ein unsichtbarer Prinz oder ein Grabgespenst. Der Drache war noch immer verzweifelt, denn er wollte ja immer auf alles gewappnet sein, und diese Ungewissheit gegenüber dem Tod behagte ihm gar nicht. Da fasste er einen kühnen Entschluss: er beschloss, sich zu einer Legende zu machen; dann könnte niemand mehr behaupten, er sei gestorben. In Nacht und Nebel stahl er sich aus seinem goldenen Palast, und am nächsten Tag hat man sein Bett leer vorgefunden. Man suchte sieben Tage nach ihm, aber man konnte ihn nicht finden. Da aber geschah etwas Wundersames: der Sohn des Drachen, der seine gesamten Schätze nun erben sollte, war am achten Tag für einige Stunden spurlos aus dem Palast verschwunden, und als er wieder auftauchte, lächelte er weise. Er verriet niemandem, wo er sich aufgehalten hatte, er sagte nur: ,Sorget euch nicht. Es geht ihm wieder gut. Er ist unsterblich.‘ Von da an hat man ihn nie wieder gesehen, doch überall auf der Welt erzählt man sich seine Geschichte. Die Erben des Drachen leben Generation um Generation fort, und sie sterben auch. Nur morgens, wenn der Hahn kräht und das erste Sonnenlicht hinter dem Horizont hervorstrahlt, ist es ihnen manchmal, als sähen sie draußen im Garten des goldenen Palastes einen Schatten durch die Alleen huschen. Aber das muss ja nichts bedeuten.

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sali
Geschlecht:männlichHobbyautor

Alter: 30
Beiträge: 326



BeitragVerfasst am: 08.01.2011 21:14    Titel: Antworten mit Zitat

Hi ledforles,

Auch, wenn es sich hierbei ein "Fantasy-Märchen" handelt, kann ich nicht wirklich viel damit anfangen:

Zitat:
Er schützte sich sogar vor Meteoriteneinschlägen, in dem er die Meteoriten bestach, dass sie einen anderen Kurs flogen und nicht auf seinem Planeten einschlugen.


Hier stößt meine Fantasie leider an ihre Grenze. Wie besticht man Kometen?

und das Ende, finde ich, ist gänzlich misslungen.


Zitat:
Die Erben des Drachen leben Generation um Generation fort, und sie sterben auch.


Damit nimmst du dem Schatten der den Garten huscht das mystische oder rätselhafte gänzlich.

lg sali


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ney
Geschlecht:weiblichSchreiberling


Beiträge: 188
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BeitragVerfasst am: 10.01.2011 21:10    Titel: Antworten mit Zitat

hi ledforles,

ich mag fantasy-erzählungen, und drachen finde ich auch gut, aber mit deiner geschichte konnte ich leider nicht recht warm werden sad

vielleicht sind meine vorstellungen von drachen ja zu konventionell, aber wozu um alles in der welt häuft ein drache reichtümer an und erbaut einen goldenen palast? diese art "vermenschlichung" gefällt mir irgendwie nicht (aber das ist sicher persönlicher geschmack...)

so ein bisschen fehlt mir auch die spannung. ok, der drache hat also angst vor dem tod, bzw. vor dem, was danach evtl. mit ihm geschehen könnte. wieso glaubt er, sich zur legende zu machen, sei dabei hilfreich? sterben muss er ja trotzdem, nur für die anderen bleibt er unsterblich.
auch erscheint es mir ein wenig unlogisch: jemand, dem alles so mühelos gelang, wie etwa das umlenken von kometen, wieso sollte sich der um seinen tod sorgen? welchen anlass hat er, an seinem glück zu zweifeln? da fehlt mir so ein bisschen das schlüsselerlebnis, welches diese sorge in ihm auslöst.

und welche rolle spielt der erzähler für den drachen? dass er ihn nur besucht, ist mir ein bisschen zu wenig. er hätte z.b. versuchen können, ihm seine sorgen zu nehmen, oder ähnliches. so liest es sich, als hätte er lediglich mal von ihm gehört und ihn nicht persönlich gekannt...

soweit mein eindruck, ich denke, es ließe sich mehr aus der geschichte rausholen.

viele grüße,

ney


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SylviaB
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BeitragVerfasst am: 16.01.2011 13:36    Titel: Antworten mit Zitat

Eine auf Märchen aufgemachte Erzählung, die mich nicht wirklich berührt.
Ich habe es gelesen aber für dieses Board scheint sie mir einfach nicht stimmig genug zu sein.
Da du hier nicht auf die Antworten eingehst, überlege ich mir bis heute Abend, ob ich dieses Werk in die Werkstatt verschiebe oder vielleicht sogar ins Nirwana.

Lieben Gruß
Sylvia


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Akiragirl
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BeitragVerfasst am: 16.01.2011 18:12    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo ledforles,

eine echt merkwürdige Geschichte irgendwie ...
Die wirkt einfach nicht wie aus einem Guss, manches davon gefällt mir ganz gut, anderes wirkt unfreiwillig komisch und dilettantisch.

Das Thema, nämlich sich mit Geld vor allen Eventualitäten schützen zu wollen, und nur den Tod letztlich mit allem Geld der Welt nicht bestechen zu können, gefällt mir, wenn es auch nicht neu ist. Du schreibst auch nicht schlecht, der Konflikt wird deutlich.

Was mich aber extrem stört: Warum muss es ein Drache sein? In einer Fabel steht das Tier bzw. Fabeltier in diesem Fall ja für irgendeine Art von Mensch, aber Drachen assoziiere ich mit nichts außer stark und furchteinflößend. Die Vorstellung eines reichen Drachens in einem Palast bringt mich eher zum lachen ... Warum kann es nicht einfach ein reicher König oder so sein? Die Geschichte funktioniert auf einer "realistischeren" Ebene genauso und deshalb wirkt der Drache, die Meteoriten und so auch so deplatziert.

Das Ende hat mir auch gar nicht gefallen. Es wird überhaupt nicht klar, was der Drache denn nun getan hat, um unsterblich zu werden. Du hast einen Konflikt eingeführt, der aber nicht sinnvoll aufgelöst wird. Das mögen Leser nicht Wink
Wieso kann der Mann/Drache denn nicht eine Erfahrung machen, die ihn die Angst vor dem Tod verlieren lässt?

Naja, vielleicht helfen diese Gedanken dir ja etwas. So, wie die Geschichte jetzt steht, konnte sie mich jedenfalls nicht erreichen.

LG
Anne


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Ahriman
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BeitragVerfasst am: 16.01.2011 18:25    Titel: Antworten mit Zitat

Die Wissenschaftler aber sagten dem Drachen, nach seinem Tode würde er tot sein. Er würde gar nicht mehr sein, er würde so sein, wie er war, bevor er gezeugt wurde, denn da war er ja schon einige Millionen Jahre lang tot gewesen. Das fand er gar nicht mal schlecht. Er würde zwar keinen Spaß mehr haben, aber auch ganz sicher keinen Ärger.
Das Dumme war nur: Niemand konnte ihm das ganz gewiß sagen, weder, ob da ein Leben nach dem Tod sei, oder eine Auferstehung, oder gar nichts. Da bestimmte er, daß man ihm eine Pumpgun in den Sarg legen sollte und er sagte: "Wenn ich mal tot bin, soll mir nur einer kommen mit Auferstehung oder so - ich lege ihn um!"
(Der letzte Satz ist von Karl Kraus).
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Rote_Hexe_
Geschlecht:weiblichSonntagsschreiber


Beiträge: 27



BeitragVerfasst am: 23.01.2011 12:35    Titel: Antworten mit Zitat

Die Geschichte hat mich nicht so recht überzeugt.
Vor allem wirkt das für mich nicht besonders wie Fantasy. Eher wie eine Mischung aus Fantasy, Märchen, Philosophie und SF (Die Meteoriten, die erinnern mich aber wiederum an Märchen: Denkende Meteoriten, die man bestechen kann.)
Welche Rolle spielt der Erzähler? Er wirkt auf mich wie ein ziemlich schlechter Freund, wenn er dem Drachen nicht mit Rat und Tat zur Seite steht...
Außerdem finde ich, dass der Drache als Hauptfigur nicht so recht passt: Ein Drache in einem Schloss mit Dienerschaft? Drachen sind doch eher die einsamen, grausamen Typen ...
Das Emde verwirrt mich auch: Er ist unsterblich und muss jeden Morgen als Schatten durch den Schlossgarten huschen? Das finde ich ziemlich traurig.
Dein Stil gefällt mir aber, der Text liest sich gut!
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Yunnu
Abc-Schütze


Beiträge: 7



BeitragVerfasst am: 05.02.2011 13:28    Titel: Re: Der reiche Drache Antworten mit Zitat

Ich schließe mich den anderen in gewisser Weise an, wenn es beispielsweise darum geht, dass nicht aus der Geschichte hervrogeht, was denn nun der Erzähler mit der ganzen Sache zu tun hat.
Den Einwand, warum es denn ein Drache sein muss, kann ich nicht verstehen. Warum sollte es denn kein Drache sein? Sicher, es hätte auch kein König sein können. Das hätte keinen Unterschied gemacht. Zwar mag der ein oder andere Leser Drachen mit etwas anderem vergleichen, allerdings sehe ich keinen Grund, keine Texte zu schreiben, die eben nicht die Stereotypen bedienen. Es hätte auch ein Stein sein können.
Die Idee mit den Meteoriten finde ich toll, einfach genial. Sie abstrahiert die Geschichte, und ich finde diese Stelle sehr schön.

Es gibt kleinere sprachliche Schwächen, an einer Stelle beispielsweise schreibst du in einem Satz zweimal "würde", was mir nicht so richtig gefällt.

Inhaltlich weist die Geschichte auch kleinere Mängel auf. Es scheint mir unrealistisch, dass der Drache an alles denkt und ihm dann erst plötzlich die Sache mit dem Tod einfällt. Man hätte es vielleicht so gestalten können, dass er schon immer Angst vor dem Tod hatte und erst kurz davor durch eben das Schlüsselereignis, von dem schon gesprochen wurde, er dazu kommt, sich auf die Reise zu machen.
Ich finde es zusätzlich auch eher unpassend, das er Wissenschaftler ankommen lässt und sie ihm so genaues über den Tod berichten. Das hätte man vielleicht eher allgemein halten können, da ich es als Bruch empfinde, hier so vergleichsweise realistisch zu werden, wenn man bedenkt, dass du zuvor alle Arbeit geleistet hast, den Text so abstrakt zu gestalten. Ähnliches gilt für die Erfahrungen aus der Reise selbst, die ja ganz offensichtlich mit unseren Religionen in Verbindung stehen.
Das mit dem Schatten verstehe ich nicht. Ich mochte das Ende, aber der Schluss kommt mir ungewöhnlich aufdringlich vor. "Das muss ja nichts bedeuten" klingt für mich, als würdest du versuchen, einen Interpretationsansatz, den du gegeben hast, nachträglich wieder zu erwitern.
Ich persönlich habe das Ende so verstanden, dass der Drache einfach in Ruhe sterben gegangen ist und sein Sohn ihm in den letzten Stunden begleitet hat. Dadurch dass der Drache durch die Flucht zuvor so eine Aufruhr veranstaltet hat und keine Erklärung dafür liefert, wurde er zur Legende und dadurch in seinem Sinne unsterblich. Finde ich gut. Nur wie gesagt, die letzten zwei Sätze stören mich da ein wenig, was mich annehmen lässt, dass ich es vielleicht ganz falsch verstanden habe.

Woher der Drache das ganze Geld hatte ist mir auch schleierhaft. Da hätte man ihm irgendeine eigenschaft geben können, mit der er das ganze Geld hatte anhäufen können, dies hätte der Geschichte vielleicht einen Rahmen gegeben, denn so wirkt sie etwas aus der Luft gegriffen.

Ansonsten ist es ein ganz schöner Text, und ich mag wie gesagt vor allem diese abstrakte Logik vom Beginn.
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