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Die Frisur ist hin


 
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hansb
Geschlecht:männlichSchreiberling

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Beiträge: 172
Wohnort: Köln


BeitragVerfasst am: 07.01.2011 03:14    Titel: Die Frisur ist hin eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Endlich war Claudia zu Hause, sie fühlte sich wie gerädert.
Doch der Aufwand hatte sich gelohnt, ihr schwarzes Haar  war jetzt ein nach oben gewundener Turm , der sich zur Spitze hin verjüngte.

Nicht  jedermanns Geschmack doch ihr gefiel es und das war die Hauptsache.
 Nach dem sie sich ihre Mantels entledigt hatte und die Türe geschlossen hatte führte sie ihr Weg noch schnell ins Bad um ganz sicher zu gehen das ihr Kunstwerk auch wirklich hielt würde sie nur noch ein bisschen Haarspray auftragen, natürlich nicht zuviel.

Das tat Sie nicht weil sie eitel war, nein so etwas würde sie niemals aus Eitelkeit tun.
Aber sie traute sie diesem  Hairstylisten nicht , der  ihr versicherte das nichts
ihre Frisur zerstören könne, wenn sie sich an einige Dinge halten würde.

Hätte sie doch nur auf den Figaro und seine Warnung gehört.
Er sagte sie solle keine Fremdmittel verwenden um den Sitz zu stärken, jedoch das Präperat welches er ihr geben wollte war ihr zu teuer, also musste wie so oft das normale Haarspray herhalten, es würde schon nichts Passieren.
 
Nachdem ihre Haarpracht so lange eingesprüht wurde, so das man im Badezimmer vor lauter Sprühnebel nichts mehr sehen konnte, betrat sie das Wohnzimmer.

Fröstelnd  sah Claudia  zum Fenster welches offen stand, doch als sie es schließen wollte erfasste sie eine Sturmartige Böe.

Ein  kleiner Mini Tornado erfasste sie und ihre Haarschmuck, fiel über sie her wie ein tollwütiges Tier und riss und zerrte an ihr, zerstörte innerhalb von Sekunden wovür sie soviel Geld ausgegeben hatte.

Als sie zum Spiegel lief um das um das Disaster zu betrachten war von dem kleinen Kunstwerk  
nichts mehr da, vielmehr sah es aus, als hätte sie ein zerrupftes Krähennest auf dem Kopf.



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lady-in-black
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Der goldene Käfig Extrem Süßes!


BeitragVerfasst am: 07.01.2011 07:57    Titel: Antworten mit Zitat

Guten Morgen hansb,  smile

mir sprang besonders dieser Satz ins Auge:
hansb hat Folgendes geschrieben:
Nicht jedermanns Geschmack doch ihr gefiel es und das war die Hauptsache.


Irgendwie bin ich mir relativ sicher, dass jeder Gedanke an eine negative Außenwirkung eine "normale" Frau dazu veranlassen würde, ihren Kopf sofort zu Hause unter den Wasserhahn zu halten.  lol

Und damit komme ich direkt zu meiner persönlichen Einschätzung deines Textes:  
Du hattest eine wirklich nette Idee, hast dich dabei aber auf vermutlich  unbekanntes Terrain begeben.  Wink
Eine "Satire", nur weil die Frisur durch einen - vorhersehbaren - Windstoß ruiniert wird, kann ich nicht wirklich erkennen, sorry.  Embarassed
Der Text klingt für mich eher so, als hättest du dich gerade über eine teure, hässliche Frisur deiner Partnerin geärgert und deinen (heimlichen) Wunsch hier ganz spontan verarbeitet.  Smile  

Ein paar Erbsen trüben dabei zusätzlich das Lesen.


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- Ich würde mich gerne geistig mit Dir duellieren ... aber ich sehe Du bist leider unbewaffnet.
- Nein, Stil ist nicht das Ende vom Besen.
- Ich spreche fließend ironisch, auch im sarkastischen Dialekt.
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dschingis
Hobbyautor

Alter: 48
Beiträge: 306



BeitragVerfasst am: 07.01.2011 08:49    Titel: Re: Die Frisur ist hin Antworten mit Zitat

Hallo hansb.

Ich habe mir die Geschichte durchgelesen und auf zwei Ebenen verstanden. Du sprichst zwischen den Zeilen und das zeigt, dass Du etwas zu sagen hast. Auf Rechtschreibung achte ich normalerweise nicht, weil ich selbst nicht alles finde, aber ich habe gesehen, dass Du für Hinweise dankbar bist. Darum zeige ich die Fehler im Text, die ich erkenne.


hansb hat Folgendes geschrieben:
Endlich war Claudia zu Hause, sie fühlte sich wie gerädert.
Doch der Aufwand hatte sich gelohnt, ihr schwarzes Haar  war jetzt ein nach oben gewundener Turm , der sich zur Spitze hin verjüngte.
Das kann ich mir gut vorstellen, ein guter Einstieg, denn ich habe ein Bild vor Augen. Ich stelle mir die Pracht glänzend vor.

hansb hat Folgendes geschrieben:
Nicht  jedermanns Geschmack(Komma) doch ihr gefiel es und das war die Hauptsache.
Starker Satz, der mir sehr gefällt.


 
hansb hat Folgendes geschrieben:
Nach-dem sie sich ihre(s) Mantels entledigt (hatte) und die Türe geschlossen hatte(Komma) führte sie ihr Weg noch schnell ins Bad(Komma) um ganz sicher zu gehen(Komma) das(s) ihr Kunstwerk auch wirklich hielt(Komma) würde sie nur noch ein bisschen Haarspray auftragen, natürlich nicht zuviel.
Auf das erste hatte kannst Du verzichten, es liest sich leichter. Bei "Um ganz sicher zu gehen ..." könnte für besseres Leseverständnis ein neuer Satz beginnen.

hansb hat Folgendes geschrieben:
Das tat Sie nicht weil sie eitel war, nein so etwas würde sie niemals aus Eitelkeit tun.
Warum, wenn nicht aus Eitelkeit? Sie hat ein großes Sicherheitsbedürfnis? Mangel an Vertrauen?
Mir gefällt, dass Du etwas zeigst, das anders scheint.


hansb hat Folgendes geschrieben:
Aber sie traute (sie) diesem  Hairstylisten nicht , der  ihr versicherte(Komma) das(s) nichts
ihre Frisur zerstören könne, wenn sie sich an einige Dinge halten würde.
Eine Lüge des Hairstylisten, denn ihre Frisur ist empfindlich, spätestens wenn sie drauf schläft. Ihr Misstrauen ist also begründet.

hansb hat Folgendes geschrieben:
Hätte sie doch nur auf den Figaro und seine Warnung gehört.
Braucht diese Geschichte den Satz? Ich würde ihn weglassen, weil er mich stört, warum kann ich nicht begründen. Er wirkt auf mich wie die Aufforderung, ohne Grund zu vertrauen. Das ist unmöglich, darum stört der Satz.

hansb hat Folgendes geschrieben:
Er sagte(Komma) sie solle keine Fremdmittel verwenden(Komma) um den Sitz zu stärken, jedoch das Präperat(Komma) welches er ihr geben wollte(Komma) war ihr zu teuer, also musste wie so oft das normale Haarspray herhalten, es würde schon nichts Passieren.
passieren klein, auch wenn es was Großes ist, wenn etwas passiert
 
hansb hat Folgendes geschrieben:
Nachdem ihre Haarpracht so lange eingesprüht wurde, das(s) man im Badezimmer vor lauter Sprühnebel nichts mehr sehen konnte, betrat sie das Wohnzimmer.
Warum wechselt hier die aktive Handlung von selber tun in eingesprüht wurde? Ist das nicht ihr selbstbestimmter Wille, die Sicherheit ihrer Frisur herzustellen? Lass Claudia selbstsicher sprühen.

hansb hat Folgendes geschrieben:
Fröstelnd  sah Claudia  zum Fenster welches offen stand, doch als sie es schließen wollte(Komma) erfasste sie eine Sturmartige Böe.
sturmartig klein

hansb hat Folgendes geschrieben:
Ein  kleiner Mini Tornado erfasste sie und ihr(e) Haarschmuck,(kein Komma) fiel über sie her wie ein tollwütiges Tier und riss und zerrte an ihr, zerstörte innerhalb von Sekunden(Komma) wovür sie soviel Geld ausgegeben hatte.
wofür
Der Satz gefällt mir. Du beschreibst ein Drama, das jenseits aller Eitelkeit liegt und bei dem es um viel Aufwand geht. Es ist zwischen den Zeilen fühlbar.

hansb hat Folgendes geschrieben:
Als sie zum Spiegel lief(Komma) um das (um das) Disaster zu betrachten(Komma) war von dem kleinen Kunstwerk  
nichts mehr da, vielmehr sah es aus, als hätte sie ein zerrupftes Krähennest auf dem Kopf.
Ich liebe zerrupfte Krähennester auf Köpfen. Ich sehe jeden Morgen eins im Spiegel. wink

Diese Geschichte ist wie ihr Inhalt viel mehr als es scheint. Ein stilles Plädoyer für mehr Selbstbestimmtheit und Aufforderung zu hinterfragen, wie ich finde. Gerne gelesen.
Ich hoffe, ich konnte Dir bei dieser Geschichte etwas helfen.

Gruß,
Bianka


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Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.
Voltaire


zuletzt appeliert alles Erzählen an ein latentes Vorwissen des Lesers - und bleibt in seinem Gelingen von dessen Fülle abhängig. - Hans Wollschläger
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lady-in-black
Bitte nicht füttern


Beiträge: 1654
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Der goldene Käfig Extrem Süßes!


BeitragVerfasst am: 07.01.2011 09:21    Titel: Antworten mit Zitat

WOW!  Shocked

Wenn ich Dschingis Kommetar lese, bekomme ich direkt ein schlechtes Gewissen, weil ich die Geschichte "nur" als Satire gelesen habe, also so, wie sie klassifiziert worden war.
Und das meine ich ernst, nicht ironisch!  

Aber selbst wenn ich sie unter diesem Aspekt lese, ändert sich meine grundsätzliche Einschätzung nicht.
Ein Frisörbesuch ist mir persönlich einfach zu "normal/banal", um darüber Botschaften auf zwei Ebenen übermitteln zu können.

Das wäre fast schon vergleichbar, als wenn ich das Beschmieren meines Frühstücksbrötchens schildere, damit aber das Urvertrauen zu meinem Bäcker wegen seiner Verwendung von Mehl aus biologischem Anbau ausdrücken will.


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Gast3
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Wohnort: BY


BeitragVerfasst am: 07.01.2011 09:54    Titel: Antworten mit Zitat

Lieber Hans,

ich muss mich lady anschließen, Botschaften auf zwei Ebenen vermittelt lese ich auch nicht heraus. Wenn das wirklich dein Anliegen gewesen ist, hab ich es nicht erfasst.
Für mich ist es eher eine Momentaufnahme, die gern noch überzogener und überspitzter hätte sein dürfen.
Was mir aber gefällt, ist das Selbstbewusstsein der Frau, ihre Turmfrisur schön zu finden, auch wenn sich andere evtl. darüber lustig machen.

Ansonsten weiß ich, dass manche Kopfkreation, die man zu Hause vor dem Spiegel noch bewundert hat, letztlich doch dem Wasserhahn zum Opfer gefallen ist, wenn einem zuvor die liebe Nachbarin über den Weg gelaufen ist und sich ein, fast schon erschrockenes, "Oh Gott, wie siehst du denn aus?"  nicht verkeifen konnte smile extra

Liebe Grüße und einen schönen Tag
schneestern


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dschingis
Hobbyautor

Alter: 48
Beiträge: 306



BeitragVerfasst am: 07.01.2011 10:22    Titel: Antworten mit Zitat

lady-in-black hat Folgendes geschrieben:
WOW!  Shocked

Wenn ich Dschingis Kommetar lese, bekomme ich direkt ein schlechtes Gewissen, weil ich die Geschichte "nur" als Satire gelesen habe, also so, wie sie klassifiziert worden war.
Und das meine ich ernst, nicht ironisch!  
Das musst Du nicht. Ein schlechtes Gewissen ist kein guter Berater.

Noch mal zum Text, der für mich durchaus eine Satire ist: Am Ende bleibt ein Fazit - Claudia sollte dringend den Frisör wechseln!

Grüße,
Bianka


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derSibirier
Dichter und Denker


Beiträge: 1309



BeitragVerfasst am: 07.01.2011 15:50    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Hansi

Du bist zu einem aktiven Mitglied geworden, das freut mich sehr.

Vorwort:

Textarbeit ist ein beinhartes Geschäft, da ist der Gernot auf einmal nicht mehr der Gernot, sondern der Sibirier. Ein eiskalter Hund, der nach allen Fehlern sucht, weil er sie dem Autor so richtig unter die Nase reiben möchte. Aber das macht er nicht, wie manche glauben, um dem Autor die Freude am Schreiben zu verderben, nein, das macht er, weil er möchte, dass der Autor so richtig an seinem Text arbeitet, um sich zu verbessern.

Vorwort Ende.

Zum Text:

Du hast eine Geschichte geschrieben, eine lustige, eine mit einer Pointe. Du hast der Geschichte auch eine Überschrift gegeben, einen Titel. Mit dem Titel der Geschichte hast du aber bereits den ersten Fehler begangen. Weshalb? Wenn du einem Kumpel einen Witz erzählen möchtest, sagst du ihm dann auch zuvor, wie der Witz ausgehen wird, also wie die Pointe sein wird? Nein, vermutlich nicht, aber das hast du hier gemacht. "Die Frisur ist hin", ist der Titel der Geschichte und zugleich auch die Pointe am Ende des Textes. Das funktioniert nicht, der Leser weiß somit, wie die Geschichte ausgehen wird und du beraubst ihn um den Überraschungseffekt. Das trifft auch häufig bei anderen Geschichten zu, dass man bei der Wahl des Titels sehr vorsichtig sein muss"

Viele Autoren vergessen überhaupt immer wieder, wie wichtig der Titel einer Geschichte ist. Du hast es doch sicher auch schon erlebt, dass dich eine Überschrift neugierig gemacht, dich zum Blättern animiert hat, und das ist die Kunst, bei der Wahl des Titels - Der Titel muss einen Bezug zum Text haben, interessant wirken, darf nicht zu viel verraten und sollte den Leser, am Ende des Textes angekommen, denken lassen, aha, darum also dieser Titel, das passt wunderbar.

Nun ein Lob: Du hast eine klassische Kurzgeschichte geschrieben, genau so gehören sie geschrieben: Unmittelbarer Einstieg in das Geschehen, also kein Vorspann, nur eine einzige Handlung (Romane zum Beispiel können eine oder mehrere Nebenhandlungen beinhalten), die Anzahl der teilnehmenden Personen ist auf ein Minimum reduziert, ein offener Schluss. Obwohl dein Text eine Pointe beinhaltet, ist es ein offenes Ende. Man weiß nicht, was die Frau nacher machen wird, denn sie ist ja sicherlich auf den Friseur sauer. Am besten sieht man das an der Reaktion einer Userin, die in ihrem Kommentar schreibt: "Claudia sollte den Friseur wechseln." Das waren die Gedanken der Userin, das hast du in deinem Text nicht geschrieben, nein, der Leser darf sich das selbst ausdenken - er wird zum Nachenken angeregt - das ist eine Kurzgeschichte.

Kritikpunkt: Du hast schlampig gearbeitet. Viele Rechtschreibfehler werden dir vermutlich jetzt selbst auffallen, also fehlende Kommas, Leerzeichen, wo keine hingehören usw. Ich vermute einmal, dass du den Text geschrieben, noch einmal durchgelesen hast und -peng-, ab ins Forum damit. Wenn man einen Text schreibt und ihn der Öffentlichkeit präsentieren will, dann lässt man ihn nach Fertigstellung eine zeitlang ruhen, schläft dazwischen, denkt an Bier, vielleicht an kluge Mädchen in Booten auf oder unter dem Wasser usw. und holt die Geschichte erst dann wieder erneut hervor, um sie auf Fehler zu überprüfen, bessere Umschreibungen zu machen usw. Das kann man auch getrost mehrmals hintereinander machen. Je länger du deine Texte ruhen lässt, um so besser werden sie. Versuchs mal.
Wenn man Testleser hat, manche haben sogar eine ganz liebe, dann kann man diese Korrekturlesen lassen, bevor man seine Ideen der Öffentlichkeit präsentiert. Hat man das nicht, muss man die Rechtschreibung eben solange üben, bis sie sitzt. Die Rechtschreibung einigermaßen zu beherrschen, ist ein absolutes Muss für Autoren, die einmal veröffentlicht werden wollen. Eine Normseite darf nicht mehr wie fünf Fehler im Schnitt beinhalten, sonst kickt der Lektor dein Manuskript zum Fenster raus, aber bereits nach der zweiten Seite, weil die Verlage in diesem Falle so überaus zeitaufwendige Überarbeitungen nicht bezahlen wollen/können/möchten, und wenn die Geschichte noch so gut ist.

Bitte überarbeite nun das erste Mal,
ich möchte dann weitermachen.

derSibirier
grüßt

dich
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BlueNote
Geschlecht:männlichStimme der Vernunft


Beiträge: 6932
Wohnort: NBY
Ei 4



BeitragVerfasst am: 07.01.2011 16:56    Titel: Antworten mit Zitat

Hi!

Es ist auch meine Meinung, dass die Fehlerdichte in diesem Text viel zu hoch ist (und er zu schnell gepostet wurde). Die Sprache ist zu wenig Literatursprache und zu sehr Umgangssprache. Die Pointe wird am Anfang bereits verraten und wirkt deswegen am Schluss etwas bemüht. Völlig übertrieben sind diese Formulierungen:
Zitat:

wollte erfasste sie eine Sturmartige Böe.

Ein kleiner Mini Tornado erfasste sie und ihre Haarschmuck, fiel über sie her wie ein tollwütiges Tier und riss und zerrte an ihr, zerstörte innerhalb von Sekunden wovür sie soviel Geld ausgegeben hatte.

Hier wird ständig nur das Gleiche gesagt (Sturm/Böe/Tornado, riss/zerrte/zerstörte). Wiederholungen (erfasste) verstärken noch den Eindruck.

Dieser Text müsste kräftig überarbeitet und pointierter geschrieben werden.

BN
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Heidi Christina Jaax
Geschlecht:weiblichSchreiberling

Alter: 58
Beiträge: 213
Wohnort: Eifel


BeitragVerfasst am: 07.01.2011 17:38    Titel: Re: Die Frisur ist hin Antworten mit Zitat

Hallo,
die Idee dieser Geschichte gefällt mir gut, ich kenne auch einige Frauen dieser Art.
Bei der Umsetzung sehe ich ein Problem mit den überlangen Sätzen, weil dir da der Überblick verloren geht.
Einige Kommas fehlen, zum Abschluss wäre der Gerold empfehlenswert.
Hier nur ein paar Beispiele, um den Text mit wenig Aufwand aufzupeppen.

hansb hat Folgendes geschrieben:


Endlich war Claudia zu Hause, sie fühlte sich wie gerädert.

Nach einem ausgiebigen Besuch beim Friseur fühlte sie sich wie gerädert.

hansb hat Folgendes geschrieben:


 Nach dem sie sich ihre Mantels entledigt hatte und die Türe geschlossen hatte führte sie ihr Weg noch schnell ins Bad, um ganz sicher zu gehen das ihr Kunstwerk auch wirklich hielt würde sie nur noch ein bisschen Haarspray auftragen, natürlich nicht zuviel.


-um ganz sicher zu gehen, dass ihr Kunstwerk auch wirklich hielt,

Ich würde diesen Satz verkürzen, evtl zwei daraus machen.

hansb hat Folgendes geschrieben:
der  ihr versicherte das nichts
ihre Frisur zerstören könne, wenn sie sich an einige Dinge halten würde.


-der ihr versicherte, dass nichts ihre Frisur zerstören könnte, wenn sie sich an seine Anweisungen hielt.

hansb hat Folgendes geschrieben:

Fröstelnd  sah Claudia  zum Fenster welches offen stand, doch als sie es schließen wollte erfasste sie eine Sturmartige Böe.
Ein  kleiner Mini Tornado erfasste sie und ihre Haarschmuck, fiel über sie her wie ein tollwütiges Tier und riss und zerrte an ihr, zerstörte innerhalb von Sekunden wovür sie soviel Geld ausgegeben hatte.


Wiederholung, zweimal erfasste, die Windbezeichnungen klangen etwas übertrieben für ein Wohnzimmer mit offenem Fenster.

Gut gefällt mir deine lockere Art zu schreiben, denn ein Thema wie dieses eignet sich nicht für hochliterarische Formulierungen.
Es soll einfach unterhalten, mir hat es ein Schmunzeln entlockt, das erste für heute und dafür danke ich dir.

LG Heidi


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seitenlinie
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Pokapro 2015


BeitragVerfasst am: 07.01.2011 21:41    Titel: Antworten mit Zitat

Dem Text fehlt die Pointe. Erst wenn man die kennt, kann man die Geschichte gezielt darauf zuschneiden.

Ich habe keinen Vorschlag und vergebe mindestens ein Bienchen, wenn jemand eine knackige Pointe liefert.

Gruß,
Carsten
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Harald
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BeitragVerfasst am: 07.01.2011 22:57    Titel: Antworten mit Zitat

seitenlinie hat Folgendes geschrieben:
Ich habe keinen Vorschlag und vergebe mindestens ein Bienchen, wenn jemand eine knackige Pointe liefert.


... als hätte sie ein zerrupftes Krähennest auf dem Kopf.

Krähennest, Krähennest, irgendetwas musste ihr einfallen, damit sie trotz allem der Hinkucker des Abends wurde. Kurzentschlossen blies sie zwei Hühnereier aus und drapierte diese mittels Haarnadeln nebst einigen Fasanenfedern vom Jägerhut ihres Mannes zu einem Vogelnest.


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seitenlinie
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Beiträge: 1849

Pokapro 2015


BeitragVerfasst am: 07.01.2011 23:16    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Harald,

schon mal eine gute Variante. Dazu müsste sie dann noch einen wichtigen Termin haben und der Chauffeur wartet bereits.
Ein Vorstellungsgespräch vielleicht oder einen Auftritt bei einer Gala mit viel Presse und Prominenz ...
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hansb
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BeitragVerfasst am: 08.01.2011 09:47    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

@ lady in black

Erst einmal Danke das du dir die Zeit genommen hast.

Sorry, da hätte ich jemanden fragen sollen der sich damit auskennt.

Nein ich habe mich nicht über eine Frisur meiner Frau aufgeregt.

Für den einen ist ein Friseurbesuch banal. Doch für den anderen ist es ein Highlight.

Der Text war eigendlich eine Aufgabe für Onkel Ralphies Schreibübungen.
Und die Aufgabenstellung lautete.

„Stellt euch vor, ihr seid in einem Zimmer, das Fenster steht offen, und der Wind weht herein.
Schreibt das in einer Szene nieder.“

Lg  Hansi
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hansb
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BeitragVerfasst am: 08.01.2011 09:49    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

@ Bianca ( dschingis )   

Vielen lieben dank für deine fast liebevolle Rezession.

Ich glaube das ich noch sehr viel an meiner Rechtschreibung arbeiten muss.

Ich find es schon Hammer wieviele Kommas ich vergessen habe.
Dank deiner Hilfe kann ich meinen Text jetzt noch einmal überarbeiten.

Und ich hoffe bei der Überarbeiteten Version wirst du nicht so viele Fehler finden.

Nochmals vielen Dank!

Lg

Hansi
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hansb
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BeitragVerfasst am: 08.01.2011 10:03    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

@schneestern

Auch dir danke ich ganz herzlich für deine Zeilen.

Ich wusste nicht das Frauen so handeln und ihre Frisur wieder zerstören.
Ich hab so etwas noch nicht mitbekommen.

Aber ich bin ja auch keine Frau.

Doch in einem wiederspreche ich dir, denn ihr hat die Frisur ja gefallen.
Es war nur das Mistrauen in die Festigkeit ihrer Frisur und deshalb dieser
Aufenthalt im Bad.

Ja man hätte das viel überzogener gestalten können, aber da ich ja noch blutiger
Anfänger bin, fiel mir nicht mehr ein.

Danke für deine lieben Grüße.

Lg  

Hansi


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hansb
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BeitragVerfasst am: 08.01.2011 10:07    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

@Gernot ( derSibirier )

Dir auch ein ganz großes Danke.
Es stimmt schon das ich mit dem Titel die ganze Pointe schon versaut hab.
Hab ich nicht drüber nachgedacht, und dafür hab ich jetzt einen Rüffel
verdient.

Aber ich danke dir natürlich auch für das Lob das ich doch eine Kurzgeschichte
hinbekommen habe.
Obwohl ich auf dem Gebiet, was heisst denn auf dem Gebiet, eigendlich von der ganzen Schreiberei nicht so viel Ahnung hab.

Es stimmt aber nicht das ich zu schlampig war und das so schnell hingekritzelt habe.
Mir sind diese Fehler erst garnicht aufgefallen obwohl ich so oft drübergeschaut habe.
Kann sein das ich zu übereilt gehandelt habe.
Hätte doch mal meine Lieblingsmoderatorin drüber schauen lassen sollen.
Aber hinterher ist man immer schlauer.

Ich werd mich bessern.

Lg.   

Hansi
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BeitragVerfasst am: 08.01.2011 10:14    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

@BlueNote

Vielen Dank für deinen Stellungnahme.

Ja es sind viele Fehler und von Literatursprache hab ich keinen Schimmer.
Doch ich werde mich bemühen besser zu werden.

Das mit den Wiederholungen stimmt, und jetzt fällt es mir auch auf.

Du hast geschrieben.

Dieser Text müsste kräftig überarbeitet und pointierter geschrieben werden.

Bin für alle Vorschläge offen und ich freue mich wenn ich was lernen kann.

 

Lg.  

Hansi


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hansb
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BeitragVerfasst am: 08.01.2011 10:34    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

@Heidi Christina Jaax

Auch dir vielen lieben Dank.

Es freut mich das dir die Geschichte gefällt.
Ich werde die ganzen Sätze entwirren und hoffe das du dann etwas damit anfangen kannst.

Einige Sätze werde ich auch kürzen damit sie auch verstanden werden.
Das mit den Kommas ist in Arbeit und deine Sätze werde ich gerne verwenden.

Und ich finde es ganz toll das ich dich zum Schmunzeln gebracht habe.

Danke dir Heidi.

Ich wünsche dir noch einen tollen Tag.


Lg

Hansi
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hansb
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BeitragVerfasst am: 08.01.2011 10:36    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

@Harald

Danke auch an dich.

Ich werde mir überlegen ob ich diesen gelungenen Schluss mit einbaue.

Aber erst einmal muss ich jetzt noch mal alles überarbeiten.



Lg.

Hansi


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hansb
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BeitragVerfasst am: 08.01.2011 10:40    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

So jetzt noch mal an alle, vielen lieben Dank!

Hoffentlich ist diesmal alles richtig und ohne Rechtschreibfehler.  Confused


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Hardy-Kern
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BeitragVerfasst am: 08.01.2011 18:44    Titel: Antworten mit Zitat

derSibirier hat Folgendes geschrieben:

Wenn man Testleser hat, manche haben sogar eine ganz liebe, dann kann man diese Korrektur lesen lassen, bevor man seine Ideen der Öffentlichkeit präsentiert. Hat man das nicht, muss man die Rechtschreibung eben solange üben, bis sie sitzt.

Der Testleser/in war sicherlich gerade beim Friseur. Smile
Du siehst, Hans, Forentreffen schaffen noch lange keine gute Geschichte.
Aber es ist schon in Ordnung wenn du mitmachst und etwas lernen kann man immer hier. Ich würde mir von meiner Alten auch nichts sagen lassen.
Was der Eisbär sich mal wieder denkt. lol

Hardy
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hansb
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BeitragVerfasst am: 08.01.2011 21:33    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hardy-Kern hat Folgendes geschrieben:

Der Testleser/in war sicherlich gerade beim Friseur. Smile
Du siehst, Hans, Forentreffen schaffen noch lange keine gute Geschichte.
Aber es ist schon in Ordnung wenn du mitmachst und etwas lernen kann man immer hier. Ich würde mir von meiner Alten auch nichts sagen lassen.
Was der Eisbär sich mal wieder denkt. lol

Hardy



@Hardy

Danke dir für die Antwort.

Nein,war sie nicht.

Es macht zwar keine guten Geschichten aber es inspiriert einen dann doch mal was reinzusetzten.

Und zum letzten.
Starke Männer haben auch immer starke Frauen an ihrer Seite.

Und der Sibierier ist ein Mann den ich schätze und von dem ich mir gerne Tipps geben lasse.

lg

Hans


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