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Das Chaos ein Erbgen?


 
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Lucienna
Geschlecht:weiblichSchreiberassi

Alter: 33
Beiträge: 34



BeitragVerfasst am: 04.01.2011 23:12    Titel: Das Chaos ein Erbgen? eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

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Ich möchte euch mal ein wenig über meine Familie erzählen, denn ich persönlich, bin mittlerweile überzeugt davon, das es sowas wie das Chaosgen gibt. Als ich so um die 14 Jahre alt war, ging ich gerne und oft zu meiner Tante. Wo ich wahrscheinlich zwischen fünf Kindern, nicht sonderlich auffiel. Meine Tante ist eine sehr liebe, lustige Frau, mit einem orange/blond gefärbtem Krauskopf, sie trägt eine Brille und meißtens viel zu weite T-shirts in knallbunt, oder mit Punkten drauf. Jedenfalls hatte ich damals meinen ersten Freund, der aus sehr konservativem Elternhaus kam, der hatte auch richtige Lebenspläne und sowas, wusste wo er arbeiten will, wieviele Kinder er möchte und wann er heiraten wird. Also nichts für mich, aber das fand ich ja erst später heraus. Zu dieser Zeit war ich mit ihm zufrieden und wir waren bei meiner Tante zum Geburtstag eingeladen.Ich habe nie etwas auf meine Familie kommen lassen, aber etwas unwohl war mir bei dem Gedanken ihn dorthin mitzunehmen schon. Wir waren so locker und unverkrampft, es war immer lustig am Tisch mit sovielen Leuten. Aber bei ihm war alles so anders. Alle saßen so still und geniert beim Essen und es fanden ausschließlich normale Gespräche mit gesittetem Wortschatz statt. Ich meine der Vergleich zu dem was ihn jetzt erwarten wird, ist genauso gegensätzlich wie ein Rentner in einem Szeneclub,obwohl ich mir selbst das noch besser vorstellen konnte. Ich bereitete Mark auf dem Weg dorthin darauf vor, das es anders sein wird, als er es von sich zu Hause kennt. Der Weg war aber wohl hierfür zu kurz, das konnte ich an seinem geschocktem Gesicht ablesen, als sich die Tür öffnete und meine Tante ihn so herzlich begrüßte, das sie ihm fast die Lunge rausprügelte. „ Hey Schwiegersohn...ach,nee, du bist ja gar nicht mein Schwiegersohn“,lachte sie, „ja was bist du denn überhaupt von mir? Ach egal komm rein.“ Aus drei der vorhandenen Kinderzimmer, dröhnte jeweils in unterschiedlicher Lautstärke, andere Musik.Da hatten wir einmal Wolfgang Petry, Tic Tac Toe und zu guter letzt Techno. Meine Oma saß schlafend in der Küche, mit dem Kopf auf der Tischplatte und der viel zu fette kniehohe Mischlingshund meiner Tante roch Mark an seiner heiligen Mitte um nur kurz danach vor seinen Augen, seine Wolldecke zu rattern.....perfekter Auftritt, würde ich sagen.Aber das reichte noch nicht, den noch hatte er sich nicht mit unserer Art Gespräche zu führen bekannt gemacht und das sollte auch nicht länger auf sich warten lassen. „Stühle sind alle belegt“ erklärte meine Tante uns während dessen sie uns einen Pappteller samt Plastikbesteck an die Brust drückte, „aber der Fußboden tuts ja auch oder? Sind ja hier nicht bei feinen Leuten! Marc willst du einen Schwengel aus der Dose? Hast doch bestimmt Hunger oder? Ich geb ja zu, den Ausdruck für Würstchen, hätte man auch anders wählen können, Marc seine Augen konnte man zu diesem Zeitpunkt abschlagen.Ich glaube er war auch sehr froh, als wir abends gegangen sind, er machte mir einen etwas verstörten Einruck. Ich werd das nie vergessen und kann mich daran erinnern als wäre es gestern gewesen. Marc entschied sich trotzdem dafür mir mit 14 Jahren die Frage der Fragen zu stellen, schließlich war er 18 und sein Leben war bis zum Rentenalter durchgeplant. Ich dachte mir es wäre das Beste, schnell Schluss zu machen und abzuhauen, den mit dem Ernst des Lebens hatte ich noch nichts am Hut. Sollte eigentlich nur ein kleiner Einblick werden, damit ihr versteht, aber ich find die Erinnerung zu toll, das ich sie schreiben musste. Dann hätten wir da noch meine Geschwister Otto und Jana, die Kommunikation ist einfach, sie sind jederzeit über Telefon oder Internet zu erreichen, ich glaube die Beiden leiden unter so einer Art Sauerstoffallergie, was bei meiner Schwester scheinbar ab und an dazu führt, das sich in ihrem Kopf zwei Drähte berühren und sie dir unbedingt in einem sehr lautem Ton kundtun muss, was sie gerade von dir hält. Das ist dann wohl alles andere als nett, aber ehrlich ist es, da besteht kein Zweifel. Wärend dessen mein Bruder und sein Laptop wahrscheinlich schon zusammengewachsen sind, kann meine Schwester dann doch noch mit dem Codewörtern Party, Shoppen und Alkohol aus dem Haus gelockt werden.Meine Eltern hatte ich ja bereits erwähnt, die haben „ganz normales Leben“ auch nicht im Duden finden können, was soll ich sagen ? Ich bin nun das Ergebnis was heraus kommt, wenn Chaos, Verwirrung und unnormales Verhalten gekreuzt werden.
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Locard
Geschlecht:männlichAutor

Alter: 31
Beiträge: 754
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BeitragVerfasst am: 05.01.2011 00:43    Titel: Antworten mit Zitat

Hey Lucienna!

Vielleicht doch eher ein Fall für die Werkstatt Wink Formal als auch inhaltlich kann ihm dort wahrscheinlich besser geholfen werden ...

Zwei kurze Hinweise.

Formal:
- Versuche es mal mit Absätzen. Sie strukturieren den Text, so dass er besser gelesen werden kann (so entsteht keine Textwand oder -flut) und natürlich auch inhaltlich (neue Situation Weg -> Haus der Tante). Jeder Absatz hat einen eigenen Sinnzusammenhang oder auch eigenes Thema. Ist dieser Gedanke ausgeführt, folgt ein weiterer.
- Kommasetzung. Überprüfe deinen Text hinsichtlich der richtigen Setzung von Kommata. Manchmal sollte ein Punkt weniger sein, dafür allerdings ein Komma.

Inhaltlich:
- Ganz klar ist der Text satirisch. Überzeichnete Charaktere. Sehr überdreht und -zogen. Auf Grund des Alters der Protagonisten wirkt es wie ein Text für Jugendliche.
- Hinzu kommt, dass man sich den Text detailliert zur Brust nehmen sollte.  Und das geschieht in der Werkstatt.

Frohes Schaffen noch und eine gute Nacht!
Locard Wohow


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"Komm, essen wir Opa!" - Pro Satzzeichen, denn sie retten Leben
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Lucienna
Geschlecht:weiblichSchreiberassi

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BeitragVerfasst am: 05.01.2011 06:27    Titel: Danke pdf-Datei Antworten mit Zitat

Ich freue mich, das du dir die Zeit genommen hast es zu lesen. Ich bin erst seid gestern hier, aber gleich an die Front zu springen und mich erschießen zu lassen, ist nunmal typisch für mich. Smile  Es war nur ein Auszug, es sind schon mehrere Kapitel zu Stande gekommen. Was du schreibst ist einleuchtend. Ich siedele auch gerne in die Werkstatt um. Was für mich interessant ist: Ist die Erzählung interessant genug ? Spricht die Geschichte überhaupt jemanden an ? Bringt der Text den Leser bestenfalls zum Lachen ? Wenn nichts davon zutrifft, sollte ich vielleicht mit einer neuen Thematik in die Werkstatt einreisen. Denn mein größter Kritiker bin ohnehin ich selbst. Deshalb bin ich froh über jede ehrliche Antwort.
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Pütchen
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BeitragVerfasst am: 05.01.2011 08:05    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Lucienna,

willkommen im Forum smile

Ich habe deinen Text mal in die Werkstatt umgesiedelt, da kann nun ausgiebig daran gefeilt werden.

Ein paar Tipps hast du ja schon bekommen von Locard:

Zur optischen Gestaltung ein paar Absätze, etwas darüber kämmen mit Grammatik ...

Inhaltlich mag ich solche Geschichten. Sie bringen mich zum grinsen (ich hoffe, das stört dich nicht Laughing), ich kann mich auch gut reinversetzen, weil ich selbst etwas chaotisch bin - aber die Geschichte macht auch neugierig auf mehr smile

Dies mal auf die Schnelle, weil ich gleich los muss.

Vielleicht hat dir dies ein wenig geholfen?

Wenn du Fragen hast, her damit wink

Liebe Grüße, Pütchen


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"Die Menschen bauen zu viele Mauern und zu wenig Brücken."
(Isaac Newton, 1642-1726)

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Angus
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BeitragVerfasst am: 05.01.2011 08:05    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Lucienna,

also mir hat Dein Text sehr gut gefallen, ich musste immer wieder grinsen - Dein Schreibstil ist wtzig und frisch.
Durch die fehlenden Absätze ist es aber nicht einfach den Text zu lesen, aber das wurde ja schon angemerkt.
Zwei Stellen gab es, wo ich erst nicht wusste was gemeint war und es gibt sicher noch ne Menge dran zu feilen, aber Daumen hoch würde ich sagen!

Stell den Text doch in die Werkstatt, dort kann man ihn ganz aufdröseln.

Liebe Grüße, Angus
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hansb
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BeitragVerfasst am: 05.01.2011 09:41    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Lucienna !

Also mir hat der Text auch sehr gut gefallen, vor allem die Tante ist ja mega geil.

Das Gesicht deines damaligen Freundes hab ich jetzt noch vor Augen und es bringt mich immer noch zum Lachen.

Aber sag a mal wie kannst du so einen nur mit zu deiner Tante nehmen und das ohne Sauerstoff Maske,
 falls er umkippen sollte.   Laughing

Bis  auf ein paar Fehler fand ich die Geschichte super.

Mach weiter so und in der Schreibwerkstatt wird daraus vielleicht dein erstes
Meisterwerk.

Denn wie sagt man so schön: "Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen,
vielleicht mal aus der Kneipe, oder so."Laughing


So jetzt muss ich ins Bett, hab die ganze Nacht gearbeitet.

Ich sage nur eins  Daumen hoch


lg

Hansi


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Gast3
Autor


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BeitragVerfasst am: 05.01.2011 10:12    Titel: Re: Das Chaos ein Erbgen? Antworten mit Zitat

Hallo Lucienna,

die Geschichte an sich gefällt mir sehr gut, gehöre ebenfalls zu den Grinsern und kann mir die Szene bildlich vorstellen smile
Sprachlich ist es mir zwischendrin zu flapsig, auch sind mir einige Fehler aufgefallen. Wenn du das eliminierst, kann die Geschichte so richtig pfiffig werden smile extra
Zu Füllwörtern sag ich jetzt nichts, denn mit denen pflege ich selbst auch eine sehr innige Beziehung smile extra


Liebe Grüße
schneestern


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Sich vergleichen, ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit.
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Lucienna
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BeitragVerfasst am: 05.01.2011 14:39    Titel: Hey pdf-Datei Antworten mit Zitat

das geht ja schnell hier bei euch, ich freu mich! Das mit den Kommas stimmt, das ist eine meiner Schwächen.  Embarassed  Was die Absätze betrifft, ist mir ehrlich gesagt gar nicht bewusst gewesen das man sie macht. Ist mir auch bei den letzten Büchern die ich gelesen habe nie aufgefallen. Oder ist das nur für das Manuskript und wird aber ohne Absätze gedruckt? Wahrscheinlich sind meine Fragen für einige von euch etwas dümmlich, aber wie bereits erwähnt: Erstes Werk, Neuland. Ich danke euch für alle Kommentare und Ratschläge die bis jetzt kamen und für alle die noch kommen. Eine Frage habe ich noch, wenn ich den Text nun mit der Hilfe von euch und den tollen Tipps nochmal überarbeite, soll ich ihn dann wieder hier posten? Ich werde jetzt noch ein weiteres Kapitel hier hereinsetzen, wovon ich glaube das es mein Schlechtestes ist. Bin gespannt, was ihr dazu meint. Hat etwas wie....Kaugummi, glaube ich. Zu zäh. Aber mal sehen was ihr meint.
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Lucienna
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Alter: 33
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BeitragVerfasst am: 05.01.2011 14:42    Titel: Noch ein Kapitel pdf-Datei Antworten mit Zitat

Mal wieder Umziehen



Alleine an der Überschrift, dieses Kapitels, würden unsere Freunde und Verwandten wahrscheinlich herausfiltern, das es sich um uns handeln könnte.Da wir in sieben Jahren, auch tatsächlich sechsmal  umgezogen sind und das siebte Mal in Planung steht.Nun könnte man denken, uns ist so langweilig, wir reisen vielleicht gerne, oder sind solche schlimmen Mieter, das wir nirgends lange bleiben dürfen. Aber es ist nichts dergleichen.
Wir haben einfach viel Pech mit den bisherigen Wohnungen gehabt. Und zu meiner Schande, habe die auch noch alle ich ausgesucht. Bei der einen sind wir im Sommer eingezogen und im Winter stellten wir fest, das die Heizung nicht geht.Niemand kümmerte sich darum. In der nächsten Wohnung regnete es durchs Dach. Niemand kümmerte sich darum. Wir zogen weiter. Die folgende Wohnung war hübsch und alles war ok, doch auf einmal verschwand der Vermieter ins Ausland, weil er polizeilich gesucht wurde. Warum wissen wir bis heute nicht. Wir zogen aufs Dorf, das war wunderschön und sehr groß, aber die Heizkosten auch sehr teuer und die Verkehrsanbindungen sehr schlecht. Mein Mann bekam neue Arbeit also zogen wir erneut um.In dieser Wohnung, wurde es so feucht, das man nach einem halben Jahr die Stellen suchen musste, wo es nicht schimmelte. Also zogen wir weiter, in eine drei- Zimmerwohnung, jedoch erstmal als Notlösung, weil sich in der gewünschten Lage, Größe und Preisklasse nichts passendes anbot. Nun haben wir nach, man wird es nicht glauben: „Einem Jahr“ eine passende Wohnung mit vier Zimmern entdeckt und die möchten wir nun beziehen.Wir haben alles genau untersucht, ob auch ja alles funktioniert, Fenster und Türen drin sind, Schimmel nicht dort wohnt und diesmal ist es auch eine Wohnungsgesellschaft, die sich um Schäden sofort kümmern, insofern denn welche da sind. Alles ist gut. Uns fehlen nur die Leute, denn uns will keiner mehr helfen. Die Möbel sind durch das ewige hin und her und Ab- und Aufbauen auch nicht ohne Spuren geblieben und ich bete, das sie es ein siebtes Mal schaffen.Ich schnapp mir das Telefon, um irgendwie ein paar Leute zusammen zu kriegen, die sich doch noch erbarmen, uns zu helfen. „ Hallo, ich bin's, Ramona ! Ich wollte mit euch  Einstand feiern, ihr seid herzlich eingeladen,......wir müssten vorher nur kurz ein bisschen umziehen,....habt ihr Lust?“  „Ihr zieht schon wieder um?“ Lautet das entsetze Kommentar von Gert  . „Ähm....,müsste ich gucken, ich glaube ich muss das kommende Wochenende arbeiten.“ „Naja, antworte ich, „ wenn du es doch einrichten kannst, würden wir uns jedenfalls freuen.“ „Ich sehe was sich machen lässt, tschüss.“ So geht das schon die ganze Zeit. Und wieder kritzel ich mit meinem Kuli einen weiteren Namen von der Liste. Wenn das so weiter geht, können wir einpacken, im wahrsten Sinne des Wortes und zwar alleine. Nach einem Vormittag betteln am Telefon,habe ich eine Quote von neun zu sechs. Neun Absagen und sechs Zusagen. Ich hoffe nur, das die sechs sich das nicht auch noch anders überlegen. Ich packe meine Kartons weiter ein und bin erstaunt, wieviel Schnick-Schnack sich in nur einem Jahr schon wieder angesammelt hat. Über mir kracht und knallt es,der Nachbar macht mal wieder Kraftübungen an seinem Rudergerät. Ein Teil wo man drauf sitzt oder liegt und an zwei Strippen Gewichte hochzieht, die anschließend aufeinander krachen, das ich denke, er stürzt jeden Moment samt seinem Fitnessgerümpel durch meine Wohnzimmerdecke. „DING,DONG“.......ding-dong,ding-dong,ding-dong...“Welcher Idiot zur Hölle, klingelt hier wie ein Besenkter?“, stelle ich mir wütend die Frage während ich zur Tür hetze um diese schwungvoll aufzureißen. „Gehts noch???“, meine Kinder schlafen!“ Miste ich die Nachbarin von unten an, die scheinbar mit ihrem Finger ausgerechnet an der Stelle des Hausflurs stecken geblieben ist, wo sich mein Klingelknopf befindet. „Frau Kruse! Wann sind sie denn endlich fertig mit Umräumen? Das ist ja furchtbar! Ich hab das Gefühl meine Lampe fällt bald runter!“ „Frau Schulze! Entgegne ich wütend, „ da müssen sie ein Stockwerk weiter höher klingeln gehen, das ist der von oben und es wäre nett, wenn hier noch irgend jemand berücksichtigen würde, das meine Kinder mittags schlafen!“ Sie fuchtelt kopfschüttelnd in der Luft und murmelt sich, während sie die Treppe wieder herunter geht irgendetwas in den Bart, das so ein Getöse ja schlecht von ganz oben kommen könnte.
Nee is klar, war wieder die junge, den junge Menschen machen nur Krach! Wieder ein Grund mehr mich auf die neue Wohnung zu freuen.Ich packe weiter ein, Fotos fallen mir aus einer Klarsichthülle entgegen. Hey, das bin ja ich! Und auf den Bildern seh ich aus wie eine Mischung aus Punker und Hippy! Der versuch mir die Haare blond zu färben ist gescheitert, aber schien es mich zu der Zeit auch nicht weiter zu stören, das sie dann, aller „Pippi Langstrumpf“ knall orange waren. Das depremierenste ist jedoch, das ich mit 14 mehr Brust hatte wie heute. Die sind irgendwie nach der Geburt der Kinder nicht wieder in Erscheinung getreten. Naja was soll's man kann nicht alles haben.
Wo wir gerade bei dem Thema sind, meine Kartons sind leer. Das waren doch schon soviele Mist.
Also wieder ins Altenheim. Ist übrigens ein ganz guter Tipp, Altenheime haben immer Windelkartons, die sind groß, kosten nichts und die Leitung ist froh wenn sie weniger Altpapier hat.
In meinem Fall, bin ich in letzter Zeit nur ziemlich oft dort, weil ich nie genug Kartons in mein Auto quetschen kann. Die alten Leute freuen sich schon immer und winken, weil ich so häufig zu Besuch komme. Bis auf der Opa, der im Rollstuhl immer mitten im Durchgang steht, um sich zu beschweren, das das Mittagessen um 10:00 Uhr noch nicht da ist. Aber ich habe hier irgendwo noch blaue Säcke, dann könnte ich ja da schon mal Klamotten rein stopfen. Also mein Kleiderschrank ist einfach, da ist nämlich seid ich denken kann nicht viel drin, weil ich immer fleißig aussortiere und vergesse mir mal was Neues zu kaufen.
Pfui was für hässliche Stiefel! Beige, kniehohe Stiefel mit Holzhacken und die Form lässt meine Füße die sowieso nicht die zierlichsten sind, gleich nochmal zwei Nummern größer aussehen. Gleich weg damit ! Ich habe auch jedes Jahr einen anderen Geschmack, warum ist das so? Und warum kann er nicht mal gut sein? Nach nur 10 min. ist mein Schrank bis auf das Nötigste ausgeräumt und entrümpelt. Zeitgleich beschließen meine Kinder, ihren Mittagsschlaf ein Ende zu setzten und ebenfalls die Schränke in ihrem Zimmer zu leeren, nur auf eine andere Art und Weise.
Draußen regnet es, so das ich nicht mal vor meinem eigenen Chaos davon laufen kann, eine der vielen Stimmen in meinem Kopf sagt mir: Der Tag wird beschissen und lang!
Nach gefühlten 200 Tagen ( tatsächlich nur 10 Tage ) Packen,Streichen und ewigem hin und her fahren, ist der Tag des Grauens gekommen. Nur das das, von sechs eingeplanten Helfern scheinbar drei ignorieren.Egal, es muss jetzt auch so gehen. Die wenigen Leute sind dafür umso fleißiger, so das der Umzug doch sehr zügig vorangeht.Am Abend, sitze ich dann fix und fertig zwischen lauter Kartons in der neuen Wohnung. Es ist einer der verdammt seltenen Abende, wo meine Kinder die Nacht bei der Oma verbringen werden. Also habe ich mir meinen Freund Alkohol mit eingeladen. Lust mich zu betrinken habe ich momentan noch wenig,aber was soll's, die kindlosen Freiheiten ergeben sich ja nicht so oft, besser gesagt fast nie, also alles mitnehmen was geht und sonst nicht gehen würde.Nach einer Weile fällt mir auf, das sich die Gläser schneller leeren, wie die Kartons und mein Humor sehr ausgeprägt zur Geltung kommt. Mein Mann muss nicht lange raten, das ich einen sitzen habe. Somit endet der Abend bei einem riesen Topf Bowle, den wenigen Leuten die geholfen haben und denen, die sich dazu gesellt haben, die ich nicht mal kenne. Aber das ist mir zum jetzigen Zeitpunkt egal, ich verabschiede mich ,lustig beschwipst ins Bett.
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Locard
Geschlecht:männlichAutor

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BeitragVerfasst am: 05.01.2011 15:21    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Lucienna Wink

Schnapp dir mal deinen Lieblingsschinken, schlag ihn auf und schau dir mal an, wie es die "Profis" dort gemacht haben. Da siehst du, wie es mit Absätzen und auch mit wörtlicher Rede gehandhabt wird. Versuche dann deine Erkenntnisse auf deinen Text zu übertragen. Überarbeite ihn daraufhin. Dazu solltest du keine Hilfe von Außen brauchen. Das klappt ganz gut.

Ich schnapp mir aber mal deinen ersten Satz und werde ihn mal zerreißen. Sei mir nicht böse! Es geht hier um den Text und nicht um dich als Person! Manchmal ist Kritik hart und erscheint verletzend, weil es ja um das Baby geht, das man herausgepresst hat - woraus auch immer  Laughing

Füllwörter: Zunächst fällt mir auf, dass der Satz von Füllwörtern nur so strotzt (insgesamt sind es hier schon 5). Ich hab sie grün im Text markiert.
Lucienna hat Folgendes geschrieben:
Ich (möchte) euch (mal) (ein wenig) über meine Familie erzählen, (denn) ich (persönlich), bin mittlerweile überzeugt davon, das es sowas wie das Chaosgen gibt.

Füllwörter (auf schlau: Partikel) geben in einem Text die Haltung des Erzählers wider. Sie schwächen oder stärken eine Aussage, färben den Satz. Sie geben ihm eine gewisse Intention und sind alles andere als untypisch! In unserer Sprache verwenden wir sie sogar recht häufig - allerdings werden die Partikel in der Schriftsprache eher als unsauber angesehen. Man spricht sie zwar, aber schreiben sollte vermieden werden. Natürlich sollst du nicht alle streichen, aber minimieren wäre sicherlich nicht verkehrt. Bereinigen wir den Satz von wirklich unnötigem Füllmaterial und entschlanken ihn etwas, sähe er in etwa so aus:
Zitat:
Ich möchte euch ein wenig über meine Familie erzählen, denn ich bin mittlerweile überzeugt davon, dass es sowas wie das Chaosgen gibt.
Viel verändert haben wir allerdings nicht.
Ein kleiner Hinweis noch: Solche Modalpartikel können auch zur Markierung eines Satzfokus dienen.

Das war es soweit auf formaler Ebene (aufpassen mir dass/das in Konjunktionalsätzen! Kennst du die Regel, wann dass und das benutzt wird?! Schau mal nach, wenn du dir unsicher bist.)

Inhaltlich holpert der Satz. Uneinigkeit herrscht darüber, ob der erste Satz eines Textes von so immenser Bedeutung ist, dass es ein Knaller sein muss oder man dem Autor die Zeit lässt, den Leser auf der ersten Seite einzufangen. Ich bin da eher hybrid und denke sowohl als auch ...
Natürlich ist der erste Satz wichtig. Hier zeigt sich schon die Qualität des folgenden Textes. Allerdings räume ich dem Autor dennoch die Zeilen ein, um mich als Leser in die Story zu ziehen. Hin und wieder ist der erste Satz vollkommen überwertet - manchmal aber auch nicht. Ich hoffe, dass ich dich nicht zu sehr verwirrt habe mit meiner Ausführung ...

Also, nehmen wir deinen Satz erneut auseinander:

Zitat:
Ich möchte euch mal ein wenig über meine Familie erzählen [...].
Böse Zungen würden nicht ganz zu unrecht behaupten, dass es zwar schön ist, dass du ein wenig über deine Familie zu erzählen hast, aber warum ich mir deine Lebensgeschichte anhören muss?! Viele Leute erzählen viel. Manche rede gerne über das Wetter ("Ich möchte euch mal ein wenig über den Regenerguss der letzten Nacht erzählen") oder über sich selbst ("Ich möchte euch mal ein wenig über den Samenerguss der letzten Nacht erzählen"). Warum zur Hölle sollte DAS mich interessieren?

Zitat:
[...] denn ich persönlich, bin mittlerweile überzeugt davon [...]
"Persönlich" kann getrost gestrichen werden, da der Erzähler aus eben seiner Sicht spricht und es da vollkommen logisch ist, dass es seine eigene Meinung ist, die er wiedergibt ...
Davon solltest du umstellen. Pack es vor "überzeugt", dann holpert der Text nicht so.

Zitat:
[...],das es [s]sowas wie das Chaosgen gibt.
So etwas wie?! Was wäre denn so etwas wie das Chaosgen? Der Text stellt doch einen Beleg für diese Hypothese des Chaosgens dar, oder nicht? Also behaupte es frech!

Jetzt haben wir einiges an diesem Satz erarbeitet. Schauen wir ihn doch mal jetzt im Ganzen an.
Zitat:
Ich bin davon überzeugt, dass es das Chaosgen gibt.

Der Hauptsatz könnte im Grunde auch getilgt werden (selbe Begründung wie für "persönlich).

Zitat:
Meine Familie brachte mich zu der Überzeugung, dass es das Chaosgen tatsächlich gibt.

Semantisch, also vom Sinn her, haben wir nichts verändert. Nur anders strukturiert Wink

Natürlich habe ich die Weisheit auch nicht mit Löffeln gegessen, aber ich denke und hoffe, dass ich zeigen konnte, wie man einen Text überarbeiten kann. Letztendlich musst du als Autorin entscheiden, wie du was schreibst.

Um Erfahrungen zu sammeln, lies. Lies. Lies. Lies. Oder Besuche hier Onkel Ralphies Schreibwerkstatt Wink

Mit zwinkerndem Gruß,
Locard Wohow


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Lucienna
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BeitragVerfasst am: 05.01.2011 15:49    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

@ Locard


ich bin überwältigt....toll was du so alles in einem Satz erkennst ! Und nein, das macht mir nichts aus, Kritik ist die beste Art den Ergeiz zu wecken es noch besser zu machen. Jedenfall ist das bei mir so. Und mein "Baby" Smile  ist erst dann gut, wenn ich das selber wenigstens auch zu 80 Prozent so empfinde. Wenn du mal ganz viel Zeit hast *grins* würde mich noch interessieren, was du zu meiner Niete der bisher geschriebenen Kapitel sagst. Das habe ich zuletzt gepostet und finde es selber sehr schlecht. Meine Lösung hierfür wäre: In den Müll schmeißen, etwas Neues schreiben! Aber wer weiß, vielleicht kann ich ja mit eurer Hilfe etwas Brauchbares daraus machen.

LG und Danke
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Locard
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BeitragVerfasst am: 05.01.2011 16:36    Titel: Antworten mit Zitat

Okay, ich hab den Abschnitt gelesen und lege dir folgenden Link ans Herz:

*KLICK*

Schau dir auch unter  "siehe auch" besonders den Artikel Zeigen, nicht beschreiben! an. Murmel und Valeska haben sich viel Mühe damit gegeben, es anschaulich zu erklären!


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Lucienna
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BeitragVerfasst am: 05.01.2011 18:23    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Das ist in der Tat sehr gut und verständlich erklärt. Ich werde meinen Text nochmal komplett überarbeiten, mit dem heute neu Gelernten. Mal sehen....
hat man gleich wieder jucken in den Tippfingern...aber die Kinder schlafen noch nicht. Idea
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Lucienna
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BeitragVerfasst am: 05.01.2011 20:09    Titel: erste Überarbeitung fertig! *freu* pdf-Datei Antworten mit Zitat

Habe den ersten Text mit eurer Hilfe überarbeitet. Mache mich jetzt an den 2. @ Locard: Bist du mit der Variante des ersten Satzes vielleicht einverstanden?  Smile
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Lucienna
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BeitragVerfasst am: 05.01.2011 20:10    Titel: Überarbeitet pdf-Datei Antworten mit Zitat

Das Chaos ein Erbgen?


Es muss es geben, das Chaosgen! Meine Familie brachte mich zu dieser Überzeugung.. Als ich so  14 Jahre alt war, ging ich gerne und oft zu meiner Tante, wo ich wahrscheinlich zwischen fünf Kindern nicht sonderlich auffiel. Meine Tante ist eine sehr liebe, lustige Frau, mit einem orange/blond gefärbtem Krauskopf, sie trägt eine Brille und meistens viel zu weite T-shirts in knallbunt, oder mit Punkten drauf. Jedenfalls hatte ich damals meinen ersten Freund, der aus sehr konservativem Elternhaus kam. Er hatte richtige Lebenspläne und wusste wo er arbeiten will, wieviele Kinder er möchte und wann er heiraten wird. Also nichts für mich, aber das fand ich ja erst später heraus. Zu dieser Zeit war ich mit ihm zufrieden.
 
Wir waren bei meiner Tante zum Geburtstag eingeladen. Ich habe nie etwas auf meine Familie kommen lassen, aber etwas unwohl war mir bei dem Gedanken, ihn dorthin mitzunehmen schon. Wir waren so locker und unverkrampft, es war immer lustig am Tisch mit so vielen Leuten. Aber bei ihm war alles so anders. Alle saßen still und geniert beim Essen und es fanden ausschließlich normale Gespräche mit gesittetem Wortschatz statt. Ich meine, der Vergleich zu dem, was ihn jetzt erwarten wird, ist genauso gegensätzlich wie ein Rentner in einem Szeneclub, obwohl ich mir selbst das noch besser vorstellen konnte. Ich bereitete Mark auf dem Weg dorthin darauf vor, dass es anders sein wird, als er es von sich zu Hause kennt. Der Weg war aber wohl hierfür zu kurz,

das konnte ich an seinem geschocktem Gesicht ablesen, als sich die Tür öffnete und meine Tante ihn so herzlich begrüßte, dass sie ihm fast die Lunge rausprügelte. „ Hey Schwiegersohn ...  ach,nee, du bist ja gar nicht mein Schwiegersohn“, lachte sie, „ja, was bist du denn überhaupt von mir? Ach egal, komm rein.“ Aus drei der vorhandenen Kinderzimmern dröhnte jeweils in unterschiedlicher Lautstärke andere Musik. Da hatten wir einmal Wolfgang Petry, Tic Tac Toe und zu guter letzt Techno. Meine Oma saß schlafend in der Küche, mit dem Kopf auf der Tischplatte und der viel zu fette kniehohe Mischlingshund meiner Tante roch Mark an seiner heiligen Mitte, um nur kurz danach vor seinen Augen seine Wolldecke zu rattern ... perfekter Auftritt, würde ich sagen.   Aber das reichte noch nicht, denn noch hatte er sich nicht mit unserer Art, Gespräche zu führen, bekannt gemacht und das sollte auch nicht länger auf sich warten lassen. „Stühle sind alle belegt“ ,  erklärte meine Tante uns, während sie uns einen Pappteller samt Plastikbesteck an die Brust drückte, „aber der Fußboden tuts ja auch, oder? Sind ja hier nicht bei feinen Leuten! Marc willst du einen Schwengel aus der Dose? Hast doch bestimmt Hunger oder?" Ich geb ja zu, den Ausdruck für Würstchen hätte man auch anders wählen können, Marc seine Augen konnte man zu diesem Zeitpunkt abschlagen. Ich glaube, er war auch sehr froh, als wir abends gegangen sind, er machte mir einen etwas verstörten Einruck.

Ich werd das nie vergessen und kann mich daran erinnern, als wäre es gestern gewesen. Marc entschied sich trotzdem dafür, mir mit 14 Jahren die Frage der Fragen zu stellen, schließlich war er 18 und sein Leben war bis zum Rentenalter durchgeplant. Ich dachte mir es wäre das Beste, schnell Schluss zu machen und abzuhauen, denn mit dem Ernst des Lebens hatte ich noch nichts am Hut. Sollte eigentlich nur ein kleiner Einblick werden, damit ihr versteht, aber ich finde die Erinnerung zu toll, dass ich sie schreiben musste. Dann hätten wir da noch meine Geschwister Otto und Jana, die Kommunikation ist einfach, sie sind jederzeit über Telefon oder Internet zu erreichen, ich glaube die beiden leiden unter so einer Art Sauerstoffallergie, was bei meiner Schwester scheinbar ab und an dazu führt, dass sich in ihrem Kopf zwei Drähte berühren und sie dir unbedingt in einem sehr lautem Ton kundtun muss, was sie gerade von dir hält. Das ist dann wohl alles andere als nett, aber ehrlich ist es, da besteht kein Zweifel. Wärend dessen mein Bruder und sein Laptop wahrscheinlich schon zusammengewachsen sind, kann meine Schwester dann doch noch mit dem Codewörtern Party, Shoppen und Alkohol aus dem Haus gelockt werden. Meine Eltern hatte ich ja bereits erwähnt, die haben „ganz normales Leben“ auch nicht im Duden finden können, was soll ich sagen ? Ich bin nun das Ergebnis, was heraus kommt, wenn Chaos, Verwirrung und unnormales Verhalten gekreuzt werden.
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Pokapro 2015


BeitragVerfasst am: 05.01.2011 22:57    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Lucienna,

einen Kommentar zu Deinem Eingangsbeitrag hatte ich fast fertig, da erschien die geänderte Version. Ich stelle ihn dennoch mal unverändert rein.

Gruß,
Carsten


Dein erster Beitrag zeigt handwerkliche Schwächen, aber auch das Potenzial, das in Dir steckt.
Mich hat es an Beschreibungen aus dem Buch „Der brave Schüler Ottokar“ erinnert.

Den Hinweis, klare Absätze zu schaffen, kann ich unterstreichen. Auch eine gute Satzstruktur trägt dazu bei, dass ein Text gefälliger wird.

Zum Beispiel:
"Jedenfalls hatte ich damals meinen ersten Freund, der aus sehr konservativem Elternhaus kam, der hatte auch richtige Lebenspläne und sowas, wusste wo er arbeiten will, wieviele Kinder er möchte und wann er heiraten wird."

Besser:
Jedenfalls hatte ich damals meinen ersten Freund. Mark kam aus sehr konservativem Elternhaus und hatte richtige Lebenspläne. Deshalb wusste er schon, wo er mal arbeitet, wann er heiratet, wie oft er Papa wird und sowas.


Die Schreibweise muss nicht zu geschliffen sein. Der Reiz dieser Geschichten besteht m.E. auch darin, dass der Erzähler seine Erlebnisse aus einer etwas naiven Perspektive schildert. Der unterschwellige und feinsinnige Humor ist vom Autor gewollt, soll aber nicht als Absicht des (naiven) Erzählers erkennbar werden.

Ein schönes Beispiel dafür ist:

"Ich bereitete Mark auf dem Weg dorthin darauf vor, dass es anders sein wird, als er es von sich zu Hause kennt. Der Weg war aber wohl hierfür zu kurz."

In der Bemerkung:

".....perfekter Auftritt, würde ich sagen."

steckt eine Wertung. Dem Erzähler ist die Situation peinlich. Das tut diesem Humor nicht gut.

Grotesk finde ich:

 „aber der Fußboden tuts ja auch oder?"

Selbst in einer schrägen Familie wird man dem Gast nicht den Fußboden anbieten. Das wäre nicht mehr witzig, sondern eine Demütigung.
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Lucienna
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BeitragVerfasst am: 06.01.2011 12:51    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo Carsten,

erstmal auch dir ein herzliches Dankeschön, das du den Text gelesen und dir Gedanken gemacht hast. Es beruht auf einer Tatsache, das ihm der Fußboden angeboten wurde, denn mindestens 50% dieser Geschichte entsprechen der Wahrheit, eher mehr. Von der Geschichte im Ganzen, möchte ich auch nicht unbedingt abweichen, lediglich am Satzbau feilen und ihn etwas interessanter und fließender für den Leser machen. Das mit den Absätzen ist bereits in Übung.  Wink  Ich freue mich über deine Ansicht, das ich Potential habe, genauso aber über die Kritikpunkte, die ich sehr gerne höre, um den Text besser zu machen.

Zu dem Punkt bzw. Satz: "Perfekter Auftritt, würde ich sagen!"
Diesen Satz, würde ich so lassen wollen, denn sicherlich war es mir peinlich, versetz dich nur mal in meine Lage, jeder hätte sich spätestens an dieser Stelle geschämt und ich denke ein bisschen real kann man dabei schon sein, Humor hin oder her, es ist eine knappe Gefühlsaussage, aber ich finde sie gehört dazu und es wirkt trotzdem lustig.

Aber die restlichen ratschläge sind ganz gut, ich muss das alles immer ein bisschen wirken lassen und mir Gedanken machen, bin froh, das ich euch zu Hilfe habe. Ich bin nämlich schon bei einem anderen Kapitel, das ich gerade schreibe, während ich das Alte überarbeite.
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Pokapro 2015


BeitragVerfasst am: 06.01.2011 18:48    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Lucienna,

dass etwas der Wahrheit entspricht, ist kein Kriterium für die Qualität einer Geschichte. Es gibt unzählige Episoden, die sich tatsächlich irgendwo ereignet haben und der Leser würde es im Roman eher als Blödsinn empfinden.

Zitat:
Zu dem Punkt bzw. Satz: "Perfekter Auftritt, würde ich sagen!"
Diesen Satz, würde ich so lassen wollen, denn sicherlich war es mir peinlich, versetz dich nur mal in meine Lage, jeder hätte sich spätestens an dieser Stelle geschämt


Genau das meinte ich.
Die Erzählerin kommt aus dieser schrägen Familie. Sie erzählt es aus ihrer Perspektive. Schämt sie sich für ihre Familie und steht Mark bei, dann verliert die Erzählung an Komik.

Gruß,
Carsten
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Heidi Christina Jaax
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BeitragVerfasst am: 07.01.2011 20:41    Titel: Re: Überarbeitet Antworten mit Zitat

Lucienna hat Folgendes geschrieben:

.. Als ich so  14 Jahre alt war,

ungefähr 14 Jahre alt war
Lucienna hat Folgendes geschrieben:

ging ich gerne und oft zu meiner Tante, wo ich wahrscheinlich zwischen fünf Kindern nicht sonderlich auffiel.

zwischen ihren fünf eigenen Kindern nicht sonderlich auffiel.
Lucienna hat Folgendes geschrieben:

Er hatte richtige Lebenspläne und wusste wo er arbeiten will, wieviele Kinder er möchte und wann er heiraten wird.

Er hatte konkrete Zukunftspläne und wusste welchen Beruf er einmal ausüben möchte und wann er eine Familie gründet.
Lucienna hat Folgendes geschrieben:

Also nichts für mich, aber das fand ich ja erst später heraus. Zu dieser Zeit war ich mit ihm zufrieden.  

Er passte nicht zu mir, was ich jedoch erst viel später herrausfand, zunächst war er der Mann meiner Träume.
 
Lucienna hat Folgendes geschrieben:

Wir waren bei meiner Tante zum Geburtstag eingeladen. Ich habe nie etwas auf meine Familie kommen lassen, aber etwas unwohl war mir bei dem Gedanken, ihn dorthin mitzunehmen schon.

Wir waren zur Geburtstagsfeier meiner Tante eingeladen und obwohl ich nie etwas auf meine Familie kommen ließ, war mir der Gedanke ihn dorthin mitzunehmen schon unangenehm.
 
Lucienna hat Folgendes geschrieben:

Aber bei ihm war alles so anders. Alle saßen still und geniert beim Essen und es fanden ausschließlich normale Gespräche mit gesittetem Wortschatz statt.

In seinem Beisein verhielten sich alle völlig anders, die Stimmung bei Tisch war ausgesprochen still und etwas verkrampft wurde eine gezwungene Konversation gemacht.
Lucienna hat Folgendes geschrieben:

 Ich meine, der Vergleich zu dem, was ihn jetzt erwarten wird, ist genauso gegensätzlich wie ein Rentner in einem Szeneclub, obwohl ich mir selbst das noch besser vorstellen konnte.

Der Satz ist etwas verworren und hat keine klare Aussage, wieviele Rentner hast du schon im Szeneclub beobachten können?
Lucienna hat Folgendes geschrieben:

Der Weg war aber wohl hierfür zu kurz,
das konnte ich an seinem geschocktem Gesicht ablesen, als sich die Tür öffnete und meine Tante ihn so herzlich begrüßte, dass sie ihm fast die Lunge rausprügelte.

Übertriebene Formulierung, sehr deftige Wortwahl...
Lucienna hat Folgendes geschrieben:

Aus drei der vorhandenen Kinderzimmern dröhnte jeweils in unterschiedlicher Lautstärke andere Musik.

Aus jedem der drei vorhandenen Kinderzimmern drang eine jeweils andere Musik in unterschiedlichen Lautstärken.

Das war jetzt nur die Hälfte des Textes und ich habe Probleme diesen zügig zu lesen, weil Einiges um die Ecke formuliert ist.
Auch die betont jugendliche Wortwahl kitzelt die gewünschten Aussagen nicht unbedingt herraus.
An Zeichensetzung und Satzbau mußt du noch arbeiten, aber dafür bist du hier an der richtigen Adresse.
Das Thema an sich ist sehr witzig und dies wird mit etwas Überarbeitung sicher eine gelungene Geschichte.
Nun noch ein Kompliment, ich habe in deinem Alter nichts Vergleichbares zustande gebracht.
Also nicht aufgeben, die Absätze waren in der zweiten Version hilfreich, es könnten aber noch ein paar mehr sein

LG Heidi


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Pokapro 2015


BeitragVerfasst am: 07.01.2011 21:19    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Heidi Christiana,

sicher muss sie an der Rohfassung weiter arbeiten.

Doch warum soll sie das zerstören, was den Reiz ihrer Schilderung ausmacht ?

Gruß,
Carsten
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Lucienna
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BeitragVerfasst am: 08.01.2011 10:17    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier


Eine Aussage, die ich keinesfalls bestätigen kann. Wenn es so einfach wäre, würden wir wohl kaum Wohnung Nr. 7 in sieben Jahren beziehen. Nun könnte man denken, uns ist so langweilig, wir reisen vielleicht gerne, oder sind solche schlimmen Mieter, das wir nirgends lange bleiben dürfen. Aber es ist nichts dergleichen. Die Wohnungen habe alle ich ausgesucht und meinen Mann immer wieder überredet, das diese besser sein würde als die letzte, das habe ich sechs Jahr erfolgreich durchgesetzt. Nun hat er das Vertrauen in mich aber ganz und gar verloren und Wohnung Nummer sieben selbst ausgesucht. Nebenbei bemerkt: Ich finde sie hässlich.

Dabei konnte ich nicht einmal etwas dafür, denn die ganzen Mängel der unterschiedlichen Wohnungen, waren weder für Sven, noch für mich bei der Wohnungsbesichtigung erkennbar.

Der erste Umzug, lässt sich leicht erklären. Ich wollte raus aus dem Elternhaus und Svens einmann Singlebude war viel zu klein und außerdem sehr spartanisch eingerichtet. Wir zogen in ein Mehrfamilienblock, mittlere Etage. Nach nur einem Monat, hatten wir die gesamte Nachbarschaft, sprich: Fünf Parteien, zum Feind. Mein Gott, wir waren jung und wir feierten halt gern. Als das Ganze in täglichen Auseinandersetzungen im Hausflur eskalierte, kamen wir zu der Erkenntnis, das unser Plan, zu warten bis alle im Haus lebenden Rentner ihren Platz ins Altenheim gefunden hätten, nicht aufgehen wird.

Bei der darauf ausgewählten Einliegerwohnung, sind wir im Sommer eingezogen und im Winter stellten wir fest, das die Heizung nicht geht., was sehr schlecht war, denn über uns war ein Flachdach und unter uns befand sich einmal durchgehend die riesige Garage, die uns so lockte, zum Feiern und für meinen Mann zum Schrauben und Basteln. Diese so herrliche Vorstellung entpuppte sich im Winter zum echten Horror. Wir lebten wie Familie Frost und den Vermieter kümmerte es nicht. Was uns dazu zwang nach drei Monaten Unterkühlung, das zweite Mal umzuziehen.Wenigstens war in dieser Wohnung das Dach dicht.

Das war nämlich wiederum in der Nächsten nicht der Fall. Es war ein kleines niedliches Fachwerkhäuschen, mit vier Zimmern, etwas schräg alles, aber es wirkte gemütlich und die Miete war günstig. Aber es hatte etliche Mängel, die uns wieder einmal erst nach dem Einzug auffielen. Manche finden es wahrscheinlich praktisch, auf dem Klo zu sitzen und gleichzeitig, ganz ökologisch, von oben mit Regenwasser zu duschen. Ich fand das jedenfalls weniger amüsant. In der Küche befand sich ganz altmodisch eine Klappe im Fußboden, die in den darunter liegenden Gewölbekeller führte. In der Küche roch es ab und zu etwas muffelig, aber wir ahnten ja nicht, was für eine Katastrophe der Grund dafür war. Ein Rohr der Stadt war undicht geworden, bevor wir aber auf die Idee kamen, aufgrund der sich von der Wände abrollenden Tapeten, in den Keller zu schauen, war dieser bereits halbvoll mit Wasser gelaufen, darauf schwammen riesige aneinander hängende Schimmelschwaden in den unterschiedlichsten Farben. Ekelhaft! Wir informierten den Vermieter. Der wiederum begann einen gerichtlichen Streit mit der Stadt, um für die Kosten nicht selbst aufkommen zu müssen.. Da ich aber nicht darauf warten wollte, mit der Arche irgendwann weg zu schwimmen, suchten wir uns wieder einmal eine andere Bleibe.

Im Appelweg, fand ich meine Traumwohnung. Sie war hell, die Deckenhöhe war gigantisch und durch die großen Fenster, wirkte das Wohnzimmer wie eine Galerie. Alles war neu gefliest, mit sechseckigen Fliesen, astrein durchgehend verlegt in Flur, Wohnzimmer und Küche. Selbst der Durchgang im Flur, der mit einem kleinen Rundbogen so schmuckvoll wirkte, war eins der Details, in die ich mich so verliebte. Nachdem ich meinen Mann drei Tage lang mit meinem rosa Pinsel durch seine Bedenken gestrichen hatte, fand er die Wohnung auch prima. Es ging neun Monate gut, es war sogar herrlich. Aber der Vermieter wurde scheinbar polizeilich gesucht. Der war auf einmal spurlos verschwunden und im Wechsel standen Gerichtsvollzieher und Beamte vor der Tür, die ihn entweder sprechen wollten, oder die Wohnung ausmessen mussten, da das Haus versteigert werden sollte.Wir machten uns aus dem Staub, denn das schöne Wohnbild war ohnehin getrübt und wir wollten auch nicht mit dem Auflauf der ganzen Ordnungsmenschen bei uns vor der Tür in Verbindung gebracht werden.

Es folgte Wohnungswechsel Nummer vier.Wir zogen aufs Dorf.  Das war auch sehr idyllisch und das Wohnen dort auf gehobenem Niveau, zu einer sehr günstigen Miete. Wir sprechen hier von 100qm Wohnfläche, mit angrenzendem gepflegten Rosengarten, samt riesen Swimmingpool, des Nachts sogar beleuchtet. Aber  das Heizöl und die Fahrtkosten, zu der nun weiter entfernten Arbeit, sprengten unsere Finanzen immens! Und auch die Auswahl an Lebensmitteln war mit zwei  „Tante Emma Lädchen“ stark  eingeschränkt. Die  blökenden Schafe vor meinem Küchenfenster die ich anfangs so niedlich fand, gingen mir inzwischen auch gewaltig auf die Nerven.Nachdem der Postbote dann mit der Stromverbrauchsrechnung anreiste, beschlossen wir mit 900 EUR Stromanbieterschulden, auszureisen.

Wohnungswechsel  „die fünfte“. Wieder zurück in die Stadt. Wir stellten schon keine Ansprüche mehr, es sollte einfach nur warm und trocken sein. Die Räume waren eng, nahezu winzig und nicht besonders hell, aber in meiner grenzenlosen Phantasie, die mich in den letzten Jahren auch nicht weiter brachte, stellte ich mir alles mal wieder ganz toll und gemütlich vor. Kartons waren teilweise vom letzten Jahr nicht einmal ausgepackt, so das dieser Umzug recht schnell ging. Wir mussten uns allerdings von etlichen Sachen trennen,  was sich zuvor auf 100qm verteilen konnte, musste nun in 63qm Wohnfläche gequetscht werden. Das machte sich doch sehr an dem wachsendem Sperrmüllhaufen vor der Tür bemerkbar. Geschafft.  Nach  ein paar Wochen, sah es mit etwas frischer Farbe und schönen Accessoires schon ganz anders aus. Wir machten es uns bequem....und „Kumpel Schimmel“ breitete sich ebenfalls aus. Der Vermieter schickte Gott sei Dank umgehend einen Schimmelexperten.  Zu meinem erstaunen, watschelte der mit seiner Sprühdose auch gleich in die richtige Richtung und fand die betroffenen Stellen sofort. Gerochen hat er die wohl nicht!
„Entschuldigung, sind sie öfter hier?“ Stellte ich die eigentlich schon beantwortete Frage. „Joa....haha, das kommt bei diesen alten Gebäuden schon mal hin und wieder vor, aber das geht ganz gut mit Chlor, da haben sie jetzt drei Monate Ruhe!“ Bitte?
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Lucienna
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Beiträge: 34



BeitragVerfasst am: 08.01.2011 10:23    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

so, das ist das Kapitel, was sich vorher "Mal wieder Umziehen" nannte. Ich selber fand den Text so schlecht, das ich angefangen habe ihn komplett zu überarbeiten. Das Chaos ein Erbgen ist fertig überarbeitet und jetzt hoffentlich dank eurer Hilfe fließender und schöner zu lesen. Für dieses Kapitel würde ich euch gerne noch einmal beanspruchen. Dann mach ich auch erstmal eine Pause Wink

LG und mit Dank im Vorraus

Ramona
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