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Diese Werke sind ihren Autoren besonders wichtig DEEP WATER HORIZON... Die Vertreibung aus dem "Paradies


 

 
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duluoz
Geschlecht:männlichAutor

Alter: 65
Beiträge: 513
Wohnort: Bielefeld


BeitragVerfasst am: 21.12.2010 21:38    Titel: DEEP WATER HORIZON... Die Vertreibung aus dem "Paradies eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

...mich träumte in der Nacht:
" Der ehemals stolze Pelikan humpelt durch diese stinkende, klebrige Brühe. Sein Gefieder ist verklumpt mit schwarzem Schlick. Dröhnender, dunkler Todesbrei drückt dem Tier die Lunge zusammen. Seine Augen sehen nur noch verschwommende Bilder. Er kann nichts mehr hören.
Ängstlich schaut er auf sein Weib, dass gerade von dem Strauch gefallen ist,
ins Verderben. Dort oben ist das Nest befestigt, mit den vier Kleinen, die gerade geschlüpft sind.
Hilflos müssen die Eltern mit ansehen, wie ein Kleines nach dem anderen aus dem Nest fällt, hinzu den Alten...
Gemeinsam verenden diese Geschöpfe qualvoll, in den Armen schluchzender
Meerjungfrauen.
Sirenenartige Pfeiftöne wirbeln durch die Lagune, und hallen zurück, von giftgrünen Nymphen Wäldern."


Ich wälze mich in meinem Bett hin und her. Spüre eine zähe Flüssigkeit, die mich angreift, mich kratzt.
Röchelnde Schleimschwaden, ähnlich Schmirgelpapier, reiben an meinem
Rücken.
Der Körper knistert. Empfinde das als dickflüssiges Öl durch ein Sieb.
Der Morgen kommt.
Wie gerädert schlurfe ich ins Badezimmer.
Schaue auf beim Waschen, und winzige Glassplitter drängen sich aus meiner Haut.
Auf dem Weg zur Arbeit sind absolut keine Geräusche zu hören. Im Büro herrscht ebenfalls eine atemlose Stille.
Ein glühend roter Himmel dampft, und der feinste Regen, den ich jemals
gesehen habe, sprüht sein verfärbtes Wasser auf Städte und Dörfer, auf Meere und Wälder.

Am Rande der Stadt, auf der Promenade, schauen arbeitslose Professoren
hinunter zu den Wiesen und Feldern, wo verkrüppelte bauern nichts mehr zu bestellen haben.

Im Garten der Universität werden Sonnenblumen am Blühen gehindert.
Die Zeitenjäger sehen all die, für sie unnütze Energie, und löschen
das falsche Wachsen, wie die meinen, einfach aus.

Es war gar nicht so anstrengend heute. Irgendwie spüre ich dennoch, dass es keinen weiteren Arbeitstag für mich geben wird.
Die Luft schmeckt "bräunlich gelb ", und silberne Nachtschatten plätschern
durch meine Kleider. Ich habe praktisch keine Chance, durch das Gewühl
von Regentropfen, Autos und herum hechelnden Elitestudenten zu gelangen.
Den Albtraum der Zukunft gibt es jetzt schon zu kaufen, und erste Mitbürger verschlucken sich am festgeklebten Schleim im Gaumen.
Denn wir alle atmen die sprühfeinen Katastrophenmeldungen mit jedem Atemzug ein, und wieder aus.

Die vergessene Vergangenheit ist das alltäglichste von dieser Welt.
Wir, die ANDEREN und die Oberpriviligierten, sind so sehr damit beschäftigt, neidisch auf den Nachbarn zu sein, das die Gegenwart nicht mehr wahrgenommen wird.
Alles scheint gut.
Schlechte Träume kommen auch nicht in der Nacht. Menschen schlafen nur noch, um zu sehen, wie die geliehene Sonne langsam aufgeht und mindestens 27- mal so wunderschön im purpurnen Meer der Wolkenkratzer niedergeht.
Unwohlsein beginnt am Arbeitsplatz. hektisch und ohne Verstand schieben wir die Zeit vor uns her, bis sie auf einmal verschwunden ist.
Später dann bitten einige meiner Mitmenschen die Zeitjäger um Hilfe,aber die haben ihre eigenen Interessen.
Im TV gibt es Unterhaltungs-Shows, die uns zeigen, wie wir den Verkäufern, die uns sinnlose Kopfwärmer andrehen wollen, ihre Seele aus dem Leib nehmen können.
Fasziniert schauen Millionen verlorene Hobbykrieger in die neuartigen
Videoblasen, wo computergesteuerte Grillen " Heavy Metal Walzer " auf elektrisch verzerrten Xylophonen spielen.
In einer anderen Show kreischen sich eiserne Lungen durch ein Genick,
während körperliche Empfindungen an einem Röntgengerät das Karussell
der Gefühle vermitteln.

Der nächste Morgen beginnt sich dadurch hauchdünne Nebelschwaden zu entfernen.
Brutal schwängert der dicke Schornstein ein paar unschuldige Schäfchenwolken. Jede Sonne verschwindet im Angesicht des kommenden
Unheils.
Es fängt an zu Weinen. Die Menschen laufen verwirrt aus ihren Häusern.
Unglückselige Poren der haut rinnen an unseren Seelen herunter.
das Messer der Wut schneidet sich durch Gedanken...dem Geist...

Ganze Galaxien ertrinken im Coca dampf einer riesigen Metal Wüste.
Und die Regenbogenstürme schütteln vergiftete Psycho- Fasern über das Land.

...Augenblicke huschen unerkannt an meinem Dasein vorbei...der Sauerstoff nimmt ab...


Die Uhr tickt !

...in deren Köpfe explodieren weiße Flimmerzuckungen...stark beschmutzte Unterirdische schreien ihren Ärger hinauf zu den ANDEREN,
mit tränenreichen Zungen...Sie ficken ihre Vögel...

Aber es ist zu spät!

Das Reden der Politiker ist nur noch eine schwache Hülle.
Kommt!
lasst uns einen Fensterplatz ergattern.
Her mit dem Opernglas.
Lachender Haarschopf in den faltigen Händen aller Mütter.

...brennende Bäuche...hunderte Vampyr Brüder kriechen aus ihren Holzkisten und musizieren virtuos eine Sonate mit sich verbiegenden
Kreissägen...Nieren verspeisend...Kehlköpfe zudrückend...

Runzelige Füße waten durch ein Meer von verfaulter Algengrütze und mit Schimmel befallende Haustier Spinnen... der große Abwasserkanal ist nicht nur verstopft, die verrosteten Rohre sind geplatzt, und überall spült sich eine bläulich ekelhafte Krustenschale über die Straßen und Wege...nasses schäumendes Etwas steigt bis zu den Kniekehlen...

Jegliche Farbe wird eingesammelt, und die Fahrzeuge der untergehenden
Zivilisationen versinken im Atomschlamm.

Das gleiche Bild auf den Weltmeeren. Ölige, verdreckte, stark verweste
Fische, Muscheln und ganze Korallen Riffs vergehen im ewigen Ersaufen in der schmutzigen Lauge ehemals so blaustrahlender und stolzer Naturschauspiele.
Schwindsüchtige Algen kotzen ihren Brei ins Maul der tausend untergegangennen Tanker.
Der glänzende schimmernde Frack von Unterwasserwesen wurde gestohlen, von den vergnügungssüchtigen Touristen.

...eine fast gespenstische Stille unter und über dem Wasser wird nur unterbrochen vom Hämmern der Öl Bohrinseln...


SCHNITT


Ein Trommelfell zerstörendes Grollen erschüttert den Planeten.
Überdurchschnittlich Dick und Breit, steigt ein Wesen aus den verdreckten
Fluten der Meere, und hält eine 70-Meter große Forke in seinen Klauen.
NEPTUN, der Meereskönig blickt die Menschheit böse und verständnisslos
an:"Was habt ihr mit meiner Welt gemacht, ihr hirnlosen Idioten?
Und auch die Erdenwelt ist zerstört und nahezu unbewohnbar!
Was seid ihr nur für ignorante, egoistische Spinner, Mörder und Teufel!
Jetzt ist euer Ende gekommen. Keiner von meinen Untertanen, und schon gar nicht die ANDEREN, die eure Erde bewachen sollten, wollen euch noch sehen. Ihr habt nicht einmal mehr die Kraft, aus eigenem Willen, eine neue Welt aufzubauen. Aus euren Fehlern lernen.
Nein!...immer nur zerstören...zerstören...Jetzt ist euer Ende nah, sehr nahe..."

Als erstes sticht er seine Forke genau in die Mitte der Meta Metropolen.
Dann sind die Städte, Dörfer, Riesentanker und künstlich gebauten Inseln dran.

Die Menschheit verliert ihr Gehör.

Überdimensionale Seerosen atmen die letzten Tropfen reine Luft, und verwandeln sich in atembare Atmospähre.
Einige Wasserfliegen, die noch frische Luft gehortet hatten, werden zum Zielobjekt der alten, faltigen Zivilisation.

Sämtliche Flüsse, Bäche und kanäle beeilen sich, in die Meere zu gelangen.Nur noch hier, tief unten, wo noch keine Naturkiller ihr Unwesen
getrieben haben, gibt es Schutz und Sauerstoff.
Letzte Erdpflanzen,Tiere und Wunderwesen werden in die Unterwasser Schutzräume gebracht, um sie vor dem Donner de Untergangs zu schützen.

Noch ein paar verwirrte Kreaturen auf den Straßen versuchen Gasmasken
und ein bisschen frische Luft zu erreichen. Beide Hände um den Hals geschlungen, ringen diese Verzweifelten nach dem Rest Leben.
Der Tag und die Nacht wirbeln immer schneller im Rhytmus der entfesselten Freiheit. Weg von Zeit und Leben.
Zum SChluss sterben Präsidenten, Könige, Kaiser und Diktatoren in ihren
unterirdischen Luftschutzbunkern.

Die Sklaventreiber von den blauen Welten bekommen nun kein neues Menschenmaterial mehr. Unbrauchbar und ohne jede Erinnerung verwehen auch sie im Nichts.


BLENDE


NEPTUN und seine Brigaden haben der Oberwelt den Sauerstoff entzogen.
Die Wesen der ignoranten und diabolischen Seele schweben nun durch den luftleeren Raum eines violetten Testamentes.
Psychodelisch und mit vielen Gesängen verwandelt sich der Zyklus von untergehenden Geisterwelten in einen kreiselförmigen Ebbe und Flut Takt.

Der Wasserkönig mit seinen Jüngern beginnt jetzt, die Erdpflanzen und Tiere wieder in ihre natürlichen Umgebungen zu bringen.
Kabeljau und Heringe und Lachse und Krebse, Robben, Delphine und Waale werden wieder gezüchtet und gedeihen prächtig.

Doch Menschenaffen, und alle was nach diesen denkenden Monstern aussieht, wird in Käfige gesperrt.

Einige von NEPTUNS fähigsten Wissenschaftlern experimentieren an den letzten Menschen herum, finden aber nicht heraus, warum die Boshaftigkeit so weit voranschreiten konnte.

Jahrhunderte wird es dauern, bis das alte Paradies wieder blüht und lebt.
Tiere, Pflanzen und andere Wesen der neueren Art
werden sich vermehren und mithelfen, alles was nach dieser todbringenden Zivilisation riecht, sofort auszumerzen.
Später werden auch die Affen wieder freie Tiere sein, ohne Käfige und argwöhnischen Blicken von Fischen und Löwen.

Die ANDEREN jedoch überlegen sich ernsthaft, künstliche Intelligenzen zu erschaffen, um sicherzustellen, das eventuelle feindliche Raumschiffe
frühzeitig entdeckt werden.
Der Sauerstoffentzug jedoch wird helfen, das keine fremdartigen Wesen, die diesen Planeten noch einmal übernehmen wollen, wieder Fuß fassen.

ODER ?

7 Tage und  7 weitere Fragen, die nicht beantwortet wurden...



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schreiben ist leben...ohne leben kein schreiben...
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Mende
Gast






BeitragVerfasst am: 21.12.2010 21:55    Titel: Antworten mit Zitat

Lieber duluoz,

da es bei der Prosa steht und dein Alter darauf schließen lässt, dass du meine Kritik überleben wirst, kann ich dir ruhig verraten, dass ich in der dritten Zeile das Lesen abbrechen musste, weil mir das zu schmierig und deprimierend war.

humpelt
stinkende, klebrige Brühe
verklumpt mit schwarzem Schlick
Dröhnender, dunkler Todesbrei drückt


Weniger Formulierungen dieser Art hätten es auch getan, um ein trauriges Bild zu zeichnen, um ein präzises Bild zu zeichnen. Allein Dröhnender, dunkler Todesbrei ließe sich gut und gerne durch dunkler Brei ersetzen, auch die stinkende, klebrige Brühe sagte mir nicht besonders viel: Wonach stinkt es denn? Du musst bedenken, dass der Leser bisher noch nicht weiß, dass der Vogel wahrscheinlich gerade durchs Öl watet. Denkt man sich bei Brühe nicht ohnehin, dass sie klebrig ist?

Für mich war es also ein bisschen zu viel des Guten, ist nicht böse gemeint, Pelikan und Traum fetzen aber.

Beste Grüße,
Mende
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duluoz
Geschlecht:männlichAutor

Alter: 65
Beiträge: 513
Wohnort: Bielefeld


BeitragVerfasst am: 21.12.2010 22:00    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

...kein Problem lieber oder liebe mende, vieleicht findest du ja noch mal Überwindung und Zeit , hier weiter zu lesen. Wegen der zu viel des guten Sache ...hier gehts um nichts anderes als die vertreibung aus dem Pradies.
versuche dich mal in die Lage des armen Tieres zu versetzen, dass ohne eigene Schuld , und dann auch noch mit Familie, sterben wird...geht dir dass einfach so ab...is ja nich mein Ding...wass interessieren mich irgendwelche Vögel im Golf von Mexiko!
Überleg es dir doch bitte noch einmal!
BEST...duluoz...


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derSibirier
Dichter und Denker


Beiträge: 1310



BeitragVerfasst am: 21.12.2010 23:22    Titel: Antworten mit Zitat

sei nicht so heikel Mende,

geschrieben ist der Text sehr gut, nur an mancher Stelle wurde ein bisschen zu dick mit der öligen Schmiere aufgetragen.

hallo duluoz

ich bin gespalten,
dein Erzählstil gefällt mir,
aber ich hatte beim Lesen ein wenig das Gefühl, dass du mich mahnen möchtest.

Das mag derSibirier nicht,

der dich grüßt
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phönixe
Geschlecht:weiblichSchreiberling

Alter: 51
Beiträge: 240
Wohnort: Gelsenkirchen
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BeitragVerfasst am: 21.12.2010 23:45    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo duluoz,
der Text ist nicht leicht zu lesen- aber er gefällt mir weil hier graue Theorien Farbe bekommen. ( mit schrillen Teilbereichen, die bei solchen Themen tatsächlich vorhanden sind)

Du hast hier Traumbereiche oder Ebenen geschaffen- die- wenn man sich in einen Inhalt vertieft, der noch Fragen ungeklärt oder offen ließ - im Tiefschlaf und die Stufe davor verarbeitet werden.
Ich fand hier Faserspuren von Verschwörungstheorien- Tumorbildung, Klimakatastrophe,
( hinter Sagen, Legenden-Figuren)

Ich habe irgendwo gelesen, Menschen hätten die versteckte Gabe im Traum -zukunftsweisend zu sehen, also irgendwie Hellsichtig -
und ich hatte das Gefühl du wolltest es so verstanden wissen

persönlich glaube ich- alle können sich denken welche Folgen es nach sich zieht- aber -weil bedrohlich unangenehm- wird es aus dem Hirn verdrängt


lg phönixe


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Nichts kommt zweimal vor / auch wenn es uns anders schiene / wir kommen untrainiert zur Welt / und sterben ohne Routine. (wislawa szymborska)
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duluoz
Geschlecht:männlichAutor

Alter: 65
Beiträge: 513
Wohnort: Bielefeld


BeitragVerfasst am: 22.12.2010 14:39    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

...an den Sibirier...natürlich will ich MAHNEN...aber auch unterhalten...geht beides überhaupt...wir leben eben in einer dem Untergang ge WEIH ten
Welt...wollte eigentlich auch mal daran erinnern...herzlichen Dank für deinen wohlwollenden Kommentar...BEST...duluoz


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Mardii
Stiefmütterle

Alter: 59
Beiträge: 1841



BeitragVerfasst am: 22.12.2010 16:18    Titel: Antworten mit Zitat

Hi duluoz,

ein Untergangsszenario mit Reflektion auf die schlimmste Naturkatastrophe, die wir dieses Jahr erleben mussten. Es ist ein wichtiges Thema und es ehrt Dich, dass Du Dich seiner angenommen hast.
Mir gefällt der Ansatz der Geschichte, des im Traum erlebten Leides des Pelikans und seine Übertragung auf dem Träumenden sehr gut, aber auch mir ist Deine Sprache zu überladen.
Im Folgenden macht Deine Phantasie einige Sprünge, denen schwer zu folgen ist. Du machst Andeutungen, die sich mir als Leserin nicht erschließen oder deren Zusammenhang mir im Verlauf des Textes verloren geht. Wer zum Beispiel sind

Zitat:
Wir, die ANDEREN


die weiter unten wieder erwähnt werden? Du lässt Deinen Gedanken freien Lauf, okay, aber vergisst dabei den Bezug herzustellen, den der Leser braucht, um den Text zu verstehen.
Ein anderes Beispiel:
Zitat:

Unwohlsein beginnt am Arbeitsplatz. hektisch und ohne Verstand schieben wir die Zeit vor uns her, bis sie auf einmal verschwunden ist.


Hier tippst Du interessante Gedanken an, die es wert sind bei ihnen zu verweilen. Es folgt dann
Zitat:

Später dann bitten einige meiner Mitmenschen die Zeitjäger um Hilfe,aber die haben ihre eigenen Interessen.


und dann gleich wieder Wechsel

Zitat:
Im TV gibt es Unterhaltungs-Shows, die uns zeigen, wie wir den Verkäufern, die uns sinnlose Kopfwärmer andrehen wollen, ihre Seele aus dem Leib nehmen können.


Im weiteren wurde es mir dann langsam zu bunt und ich bin bis zum Ende des Textes durchgehechelt. Das eingangs erwähnte Ich, das mir noch weitere Erlebnisse seiner Wahrnehmung suggeriert, verschwindet nach den von mir zitierten Stellen. Statt dessen taucht Neptun auf, schon klar, der Gott des Meeres, und am Ende driftet der Text in die Sciencefiction hinüber.
Es wird beliebig, viele Bilder von irgendwo:
Zitat:

Ganze Galaxien ertrinken im Coca dampf einer riesigen Metal Wüste.


Du hättest auch Bezug auf Hitlers Geburtstag nehmen können, der am 20. April, auch dem Tag des Unglücks, war.

Fazit für mich: Der Text löst einen Bilder- und Gedankensturm in mir aus, verwirrt mich teils und erinnert mich an meine Betroffenheit während des langen Dramas der Ereignisse. Aber ich fühle mich zugeschüttet mit Informationen und Anspielungen, die ich nicht verstehe, weil lose Entwicklungsfäden angerissen und nicht weiter verfolgt werden.
Ich hätte mir mehr Konzentration auf weniger gewünscht. Dein Schreibstil ist mir zu wuchtig.

Gruß von Mardii


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`bin ein herzen´s gutes stück blech was halt gerne ein edelmetall wäre´
Ridickully
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duluoz
Geschlecht:männlichAutor

Alter: 65
Beiträge: 513
Wohnort: Bielefeld


BeitragVerfasst am: 22.12.2010 19:01    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo Phönixe, sehr interessant dein Kommentar. Erst mal vielen Dank für dein Wohlwollen, aber dass mit den Verschwörungstheorien ist schon Richtig.
Nur wenn es so weitergeht, brauchen wir nicht mehr viel schwören oder reden. In meinen Träumen ist viel passiert und in der Realität um so mehr.
Für mich wäre es sehr wichtig , wenn der Leser, auch wenn er ein bisschen mehr beansprucht wird, sich hier SEINE Gedanken macht, und ebenso stark nachdenkt, wie viele neidisch auf andere gucken.
Hetrzlichen Dank nochmal...BEST...duluoz


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Gast







BeitragVerfasst am: 22.12.2010 19:34    Titel: Re: DEEP WATER HORIZON... Die Vertreibung aus dem "Para Antworten mit Zitat

Rot: falschOrange: weiss nicht

duluoz hat Folgendes geschrieben:
...mich träumte in der Nacht:
" Der ehemals stolze Pelikan humpelt durch diese stinkende, klebrige Brühe. Sein Gefieder ist verklumpt mit schwarzem Schlick. Dröhnender, dunkler Todesbrei drückt dem Tier die Lunge zusammen. Seine Augen sehen nur noch verschwommende Bilder. Er kann nichts mehr hören.
Ängstlich schaut er auf sein Weib, dass gerade von dem Strauch gefallen ist,
ins Verderben. Dort oben ist das Nest befestigt, mit den vier Kleinen, die gerade geschlüpft sind.
Hilflos müssen die Eltern mit ansehen, wie ein Kleines nach dem anderen aus dem Nest fällt, hinzu den Alten...
Gemeinsam verenden diese Geschöpfe qualvoll, in den Armen schluchzender
Meerjungfrauen.
Sirenenartige Pfeiftöne wirbeln durch die Lagune, und hallen zurück, von giftgrünen Nymphen Wäldern."


Ich wälze mich in meinem Bett hin und her. Spüre eine zähe Flüssigkeit, die mich angreift, mich kratzt.
Röchelnde Schleimschwaden, ähnlich Schmirgelpapier, reiben an meinem
Rücken.
Der Körper knistert. Empfinde das als dickflüssiges Öl durch ein Sieb.
Der Morgen kommt.
Wie gerädert schlurfe ich ins Badezimmer.
Schaue auf beim Waschen, und winzige Glassplitter drängen sich aus meiner Haut.
Auf dem Weg zur Arbeit sind absolut keine Geräusche zu hören. Im Büro herrscht ebenfalls eine atemlose Stille.
Ein glühend roter Himmel dampft, und der feinste Regen, den ich jemals
gesehen habe, sprüht sein verfärbtes Wasser auf Städte und Dörfer, auf Meere und Wälder.

Am Rande der Stadt, auf der Promenade, schauen arbeitslose Professoren
hinunter zu den Wiesen und Feldern, wo verkrüppelte bauern nichts mehr zu bestellen haben.

Im Garten der Universität werden Sonnenblumen am Blühen gehindert.
Die Zeitenjäger sehen all die, für sie unnütze Energie, und löschen
das falsche Wachsen, wie die meinen, einfach aus.

Es war gar nicht so anstrengend heute. Irgendwie spüre ich dennoch, dass es keinen weiteren Arbeitstag für mich geben wird.
Die Luft schmeckt "bräunlich gelb ", und silberne Nachtschatten plätschern
durch meine Kleider. Ich habe praktisch keine Chance, durch das Gewühl
von Regentropfen, Autos und herum hechelnden Elitestudenten zu gelangen.
Den Albtraum der Zukunft gibt es jetzt schon zu kaufen, und erste Mitbürger verschlucken sich am festgeklebten Schleim im Gaumen.
Denn wir alle atmen die sprühfeinen Katastrophenmeldungen mit jedem Atemzug ein, und wieder aus.

Die vergessene Vergangenheit ist das alltäglichste von dieser Welt.
Wir, die ANDEREN und die Oberpriviligierten, sind so sehr damit beschäftigt, neidisch auf den Nachbarn zu sein, das die Gegenwart nicht mehr wahrgenommen wird.
Alles scheint gut.
Schlechte Träume kommen auch nicht in der Nacht. Menschen schlafen nur noch, um zu sehen, wie die geliehene Sonne langsam aufgeht und mindestens 27- mal so wunderschön im purpurnen Meer der Wolkenkratzer niedergeht. (gut)
Unwohlsein beginnt am Arbeitsplatz. hektisch und ohne Verstand schieben wir die Zeit vor uns her, bis sie auf einmal verschwunden ist.
Später dann bitten einige meiner Mitmenschen die Zeitjäger um Hilfe,()aber die haben ihre eigenen Interessen.
Im TV gibt es Unterhaltungs-Shows, die uns zeigen, wie wir den Verkäufern, die uns sinnlose Kopfwärmer andrehen wollen, ihre Seele aus dem Leib nehmen können.
Fasziniert schauen Millionen verlorene(r) Hobbykrieger in die neuartigen
Videoblasen, wo computergesteuerte Grillen " Heavy Metal Walzer " auf elektrisch verzerrten Xylophonen spielen.
In einer anderen Show kreischen sich eiserne Lungen durch ein Genick,
während körperliche Empfindungen an einem Röntgengerät das Karussell
der Gefühle vermitteln.

Der nächste Morgen beginnt sich dadurch hauchdünne Nebelschwaden zu entfernen.
Brutal schwängert der dicke Schornstein ein paar unschuldige Schäfchenwolken. Jede Sonne verschwindet im Angesicht des kommenden
Unheils.
Es fängt an zu Weinen. Die Menschen laufen verwirrt aus ihren Häusern.
Unglückselige Poren der haut rinnen an unseren Seelen herunter.
d as Messer der Wut schneidet sich durch Gedanken...dem Geist...

Ganze Galaxien ertrinken im Coca dampf einer riesigen Metal Wüste.
Und die Regenbogenstürme schütteln vergiftete Psycho- Fasern über das Land.

...Augenblicke huschen unerkannt an meinem Dasein vorbei...der Sauerstoff nimmt ab...


Die Uhr tickt !

...in deren Köpfe explodieren weiße Flimmerzuckungen...stark beschmutzte Unterirdische schreien ihren Ärger hinauf zu den ANDEREN,
mit tränenreichen Zungen...Sie ficken ihre Vögel...
Aber es ist zu spät!

Das Reden der Politiker ist nur noch eine schwache Hülle.
Kommt!
l asst uns einen Fensterplatz ergattern.
Her mit dem Opernglas.
Lachender Haarschopf in den faltigen Händen aller Mütter.

...brennende Bäuche...hunderte Vampyr Brüder kriechen aus ihren Holzkisten und musizieren virtuos eine Sonate mit sich verbiegenden
Kreissägen...Nieren verspeisend...Kehlköpfe zudrückend...

Runzelige Füße waten durch ein Meer von verfaulter Algengrütze und mit Schimmel befallende Haustier Spinnen... der große Abwasserkanal ist nicht nur verstopft, die verrosteten Rohre sind geplatzt, und überall spült sich eine bläulich ekelhafte Krustenschale über die Straßen und Wege...nasses(,)schäumendes Etwas steigt bis zu den Kniekehlen...

Jegliche Farbe wird eingesammelt, und die Fahrzeuge der untergehenden
Zivilisationen versinken im Atomschlamm.

Das gleiche Bild auf den Weltmeeren. Ölige, verdreckte, stark verweste
Fische, Muscheln und ganze Korallen Riffs vergehen im ewigen Ersaufen in der schmutzigen Lauge ehemals so blaustrahlender und stolzer Naturschauspiele.
Schwindsüchtige Algen kotzen ihren Brei ins Maul der tausend untergegangennen Tanker.
Der glänzende(,) schimmernde Frack von Unterwasserwesen wurde gestohlen, von den vergnügungssüchtigen Touristen.

...eine fast gespenstische Stille unter und über dem Wasser wird nur unterbrochen vom Hämmern der Öl Bohrinseln...


SCHNITT


Ein Trommelfell zerstörendes Grollen erschüttert den Planeten.
Überdurchschnittlich Dick und Breit, steigt ein Wesen aus den verdreckten
Fluten der Meere, und hält eine 70-Meter große Forke in seinen Klauen.
NEPTUN, der Meereskönig(,) blickt die Menschheit böse und verständnisslosan:() "Was habt ihr mit meiner Welt gemacht, ihr hirnlosen Idioten?
Und auch die Erdenwelt ist zerstört und nahezu unbewohnbar!
Was seid ihr nur für ignorante, egoistische Spinner, Mörder und Teufel!
Jetzt ist euer Ende gekommen. Keiner von meinen Untertanen, und schon gar nicht die ANDEREN, die eure Erde bewachen sollten, wollen euch noch sehen. Ihr habt nicht einmal mehr die Kraft, aus eigenem Willen, eine neue Welt aufzubauen. Aus euren Fehlern (zu) lernen.
Nein!...immer nur zerstören...zerstören...Jetzt ist euer Ende nah, sehr nahe..."

Als erstes sticht er seine Forke genau in die Mitte der Meta Metropolen.
Dann sind die Städte, Dörfer, Riesentanker und künstlich gebauten Inseln dran.

Die Menschheit verliert ihr Gehör.

Überdimensionale Seerosen atmen die letzten Tropfen reine Luft, und verwandeln sich in atembare Atmospähre.
Einige Wasserfliegen, die noch frische Luft gehortet hatten, werden zum Zielobjekt der alten, faltigen Zivilisation.

Sämtliche Flüsse, Bäche und k anäle beeilen sich, in die Meere zu gelangen. ()Nur noch hier, tief unten, wo noch keine Naturkiller ihr Unwesen
getrieben haben, gibt es Schutz und Sauerstoff.
Letzte Erdpflanzen,Tiere und Wunderwesen werden in die Unterwasser Schutzräume gebracht, um sie vor dem Donner de Untergangs zu schützen.

Noch ein paar verwirrte Kreaturen auf den Straßen versuchen (,) Gasmasken
und ein bisschen frische Luft zu erreichen. Beide Hände um den Hals geschlungen, ringen diese Verzweifelten nach dem Rest Leben.
Der Tag und die Nacht wirbeln immer schneller im Rhytmus der entfesselten Freiheit. Weg von Zeit und Leben.
Zum SChluss sterben Präsidenten, Könige, Kaiser und Diktatoren in ihren
unterirdischen Luftschutzbunkern.

Die Sklaventreiber von den blauen Welten bekommen nun kein neues Menschenmaterial mehr. Unbrauchbar und ohne jede Erinnerung verwehen auch sie im Nichts.


BLENDE


NEPTUN und seine Brigaden haben der Oberwelt den Sauerstoff entzogen.
Die Wesen der ignoranten und diabolischen Seele schweben nun durch den luftleeren Raum eines violetten Testamentes.
Psychodelisch und mit vielen Gesängen verwandelt sich der Zyklus von untergehenden Geisterwelten in einen kreiselförmigen Ebbe und Flut Takt.

Der Wasserkönig mit seinen Jüngern beginnt jetzt, die Erdpflanzen und Tiere wieder in ihre natürlichen Umgebungen zu bringen.
Kabeljau und Heringe und Lachse und Krebse, Robben, Delphine und Waale werden wieder gezüchtet und gedeihen prächtig.

Doch Menschenaffen, und alle was nach diesen denkenden Monstern aussieht, wird in Käfige gesperrt.

Einige von NEPTUNS fähigsten Wissenschaftlern experimentieren an den letzten Menschen herum, finden aber nicht heraus, warum die Boshaftigkeit so weit voranschreiten konnte.

Jahrhunderte wird es dauern, bis das alte Paradies wieder blüht und lebt.
Tiere, Pflanzen und andere Wesen der neueren Art
werden sich vermehren und mithelfen, alles was nach dieser todbringenden Zivilisation riecht, sofort auszumerzen.
Später werden auch die Affen wieder freie Tiere sein, ohne Käfige und argwöhnischen Blicken von Fischen und Löwen.

Die ANDEREN jedoch überlegen sich ernsthaft, künstliche Intelligenzen zu erschaffen, um sicherzustellen, das eventuelle feindliche Raumschiffe
frühzeitig entdeckt werden.
Der Sauerstoffentzug jedoch wird helfen, das keine fremdartigen Wesen, die diesen Planeten noch einmal übernehmen wollen, wieder Fuß fassen.

ODER ?

7 Tage und  7 weitere Fragen, die nicht beantwortet wurden...



Hab' dir, lieber duoloz, Rechtschreib- bzw. Tippfehler rot angestrichen, ein bisschen Sorgfalt wär' mE angebracht, bevor man heavyDuty dieser Grössenordnung hierher knallt ...

Hättest du nicht das hier geantwortet, weiter oben:


Zitat:
...kein Problem lieber oder liebe mende, vieleicht findest du ja noch mal Überwindung und Zeit , hier weiter zu lesen. Wegen der zu viel des guten Sache ...hier gehts um nichts anderes als die vertreibung aus dem Pradies.
versuche dich mal in die Lage des armen Tieres zu versetzen, dass ohne eigene Schuld , und dann auch noch mit Familie, sterben wird...geht dir dass einfach so ab...is ja nich mein Ding...wass interessieren mich irgendwelche Vögel im Golf von Mexiko!
Überleg es dir doch bitte noch einmal!
BEST...duluoz...



dann hätte ich noch zum Inhalt kommentiert, aber man weiss einfach nicht, ob dir dein Text inhaltlich wichtig ist oder ob du nur den
Weltuntergang (menschenbezogen) predigen willst???

lg

anja
Nach oben
Mende
Gast






BeitragVerfasst am: 22.12.2010 19:36    Titel: Antworten mit Zitat

Es geht nicht. Ich schaffte es nicht über den ersten Absatz, in dem aber Folgendes auffiel:

– Redundanz: Du nimmst den Raum für neue Informationen weg, zum Beispiel bei träumen = Nacht, ehemals stolz = humpelnd, klebrig = Brühe, verklumpt = Schlick – alles nicht nötig.  
– Logikfehler: dröhnender Todesbrei, ängstlich–Weib, Strauch (als Brutplatz), dort oben, Nymphen Wäldern; Chronologie.
– Rechtschreib- oder Tippfehler: dass, verschwommende, hin_zu, Nymphen(?)Wäldern; Interpunktion.
– Wortwahl: Nacht, schwarz, dunkel, Todesbrei, Verderben, hilflos, verenden, qualvoll, schluchzend – nicht besonders bildhaft.

Die Idee, die Zitate und Anspielungen, die Menge an Bildern in deinem Kopf
gefallen mir, wie gesagt, außerordentlich gut, aber was du mich davon wissen lässt, in welcher Reihenfolge, mit welchem Vokabular,
überzeugt mich technisch überhaupt nicht. Normalerweise kann ich handwerkliche Schnitzer gut überlesen, aber nicht wenn ich das Gefühl bekomme, dass hier jemand ein wenig gefaulenzt hat. (Gestern habe ich ein Gedicht von dir gelesen, das war wesentlich besser.)

Im übrigen ist der Strauch, egal woher du ihn hast, das ausschlaggebende. komische Element deiner Geschichte: Als ich Strauch las, stellte ich mir einen Pelikan vor, der soeben ganz behutsam auf den Zweigen eines Strauches landet, langsam die Flügel anlegt – leise rascheln die Blätter –, als plötzlich der Strauch samt Pelikan zusammenkracht.

Herzliche Grüße,
Mende
Nach oben
duluoz
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BeitragVerfasst am: 22.12.2010 22:14    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo Mardii, möchte dir danken für deine Gedanken...mir ist schon klar, das die Wucht meiner Texte jemanden ganz schön verwirren kann...allerdings schreibe ich schon seit Jahren in diesem Stil, und hab ihn auch verfeinert...aber die explosiven Bilder und Metaphern kann und will ich nicht aus meinen Werken verbannen...tut mir leid...dieser Text hier ist natürlich auch ein Monster von einem Stück...hatte so viel Wut in mir, und möglicherweise bin ich ein wenig zu weit gegangen...aber du brauchst doch nicht zu hetzen...lese dir den text doch einmal in Ruhe durch...geht das denn nicht? Übrigens : die ANDEREN habe ich dann erklärt aus dem Mund von Neptun, den meiner Überzeugung nach sind diese Wesen oder Neutronen
oder wass auch immer dazu da, um diesen Planeten zu überwachen.
Also ich meine ALLEN ERNSTES, Außerirdische oder ein Netzwerk, dass unser Schicksal, unser Leben und unsere Fehler überwacht, damit nicht letzten Endes die Welt vor ihrer zugestimmten Explosion auseinanderbricht.
Nur meine Überzeugung...die ANDEREN nenne ich sie...beste Grüße...duluoz


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duluoz
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BeitragVerfasst am: 22.12.2010 22:34    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Liebe Anja, du hast ja so Recht!!!! Erstmal vielen Dank für deine Mühe,
meine ganzen Tippfehler aufzuzeigen. Hier hatte ich wohl einen schwarzen Tag. Dafür möchte ich mich , auch bei allen Lesern, ENTSCHULDIGEN !!!
Dieses Werk ist mir aber in der Tat sehr wichtig...ein heavyDuty...wie du es nennst...also sorry nochmal...und vielleicht kannst du ja trotz der vielen Fehler noch einmal auf den Inhalt eingehen...wäre Klasse und wichtig für mich...beste Grüße...duluoz


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duluoz
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BeitragVerfasst am: 23.12.2010 14:47    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

hey Mende, also hast du dich doch noch mal mit meinem Werk befasst! dafür danke ich dir sehr. Aber irgendwie redest du mir zu viel von Technik.
Und ...äh...sag mal..bist du Deutsch Lehrer...oder Germanistik Student oder so was?...du redest von Redundanz...hätte auch gereicht von Überfluss an Metaphern und so weiter zu reden...da du den Text ja nicht zu ende lesen kannst, ist es auch nicht angebracht von Vorwegnehmen einzelner Informationen zu Reden...und auch deinen Hang zur Logik möchte ich nicht annehmen, denn mein Wer hat NICHTS mit Logik zu tun, aber SEHR VIEL mit Fantasie.
Habe ja keinen wissenschaftlichen Bericht über die Katastrophe im Mexikanischen Golf geschrieben, sondern ein Prosa Werk, allerdings mit zu vielen Tippfehlern...möchte mich auch bei dir dafür ENTSCHULDIGEN.
Über die Bildhaftigkeit meiner Sprache kann manfrau sich natürlich streiten, kein Problem, manchem gefällt es, und ich akzeptiere natürlich auch Leser, denen das "zu Viel " ist.
Und das mit dem Strauch ist echt nicht Komisch! Du versuchst hier offensichtlich, dich auch noch über mich Lustig zu machen.
Schau einfach mal bei Wikipedia rein und lese mal über die Brutplätze der Pelikan folgendes:  Die Brutplätze der Pelikane an den Mangroven Beständen der Küste von Florida....sind von den Touristen stark bedroht...Mangrovenwälder bestehen aus schmalen, stark verzweigten Bäumen und STRÄUCHERN...verschiedenster Pflanzenarten
mit ca. 70 Arten...
Also lieber Mende. genau wie ich so viele Tippfehler gemacht habe und mich dafür ENTSCHULDIGT habe, solltest du dir überlegen, BEVOR du einen Kommentar verfasst, ob das dem Werk des Schreibers auch gerecht wird...BEST...duluoz...


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Lothar A.
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BeitragVerfasst am: 23.12.2010 23:32    Titel: Antworten mit Zitat

Hey Jürgen,
habe mit Vergnügen die Kommentare gelesen - die Golfgeschichte natürlich nicht, sie gehört zur Hölle.
Im großen Ganzen geht es mir ähnlich, wie den Vorredner und dazu will ich auch nichts weiter mehr sagen.
Anders ist es mit dem Neptun - Menschenskinder, das hatt ich ja schon mal angemahnt: Neptun ist die Auflösung, das stille Entwerden. Nur in der Musik erhält man von seiner feinen Schwingung vielleicht eine Ahnung, wenn nämlich die Töne in den Bereich der Unhörbarkeit übergehen.
Diesen NEPTUN mit der Wissenschaft in Verbindung zu bringen, zeugt von großer Unwissenheit oder Mißverstehen, denn das genaue Gegenteil ist der Fall: Neptun ist das Prinzip der Wirklichkeit, das, was bleibt, wenn alles Falsche sich in nichts aufgelöst hat.
Bitte, bitte, bitte ... nimm es zur Kenntnis: Neptun ist das Unbestimmte, aus dem alles Schöpferische (Uranus) geschöpft wird, um vom Saturn be-stimmt zu werden. (Bestimmung ist zum Beispiel: Vögel fliegen, Fische schwimmen, Nashörner rennen durch den Busch etc. etc.) Ohne Neptun sind wir Dichter NICHTS. (Hab ich alles bei "Die vier Jahreszeiten" geschrieben) Von wegen Brigaden - Neptunische Wesen sind die ätherischsten, feinsten, fließendsten, weiblichsten, dadurch auch tödlichsten - in ihrer Nähe fühlten wir Menschen uns wie der letzte Dreck und würden vor Scham augenblicklich versterben. Also rede wenigstens nicht grob von ihnen, verehre sie, wie es ihnen gebührt.

(PS: man darf NEPTUN nicht mit dem griechischen POSEIDON verwechseln, der ist freilich gewalttätiger ... aber das führte jetzt zu weit.)

Alles Gute, nix für ungut und
liebe Grüße
Lothar
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duluoz
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BeitragVerfasst am: 24.12.2010 16:48    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

...na Lothar, haste meine Geschichte ECHT nicht gelesen?
Bitte nicht ZU sehr auf den Neptun konzentrieren, obwohl, wie du sagst, der ja eine Mächtige, wenn auch mehr filigrane Figur sein soll, deiner Meinung nach...habe ihn benutzt, um die Entvölkerung der Erde von den Menschen
voranzutreiben...es ging mir NUR darum..auch wenn es Wissenschaftlich vielleicht nicht richtig ist, aber als Metapher für den Untergang fand ichs einfach naheliegend, die wir böse Menschen uns nun angehen, den Meeresboden zu vergiften, und damit JETZT wirklich das Ende des Planeten
noch einmal beschleunigen, da helfen auch keine philosophischen Ermahnungen...es ist einfach DER HORROR, den kannste eigentlich nicht viel zu viel beschreiben, denn die Menschen schauen schon weg, wenn ein paar hundert Wale an den Stränden qualvoll verenden...und meiner Ansicht nach ist die Fantasie, die mich getrieben hat, immer der Philosophie vorzuziehen, denn sie kommt von ECHTEN und NORMALEN Menschen, die auch gerne ein bisschen ver rückt sein sollten...BEST...duluoz...


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duluoz
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BeitragVerfasst am: 31.12.2010 10:53    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

...ALSO...wenn Lorraine oder MENDE dies hier vieleicht nochmal lesen würde
und auf meine Erwiderungen Erwiderungen geben würde, DANN würde ich mich doch RICHTIG freuen...auf gute Zusammenarbeit...auch ihr beiden...BEST...duluoz... Rolling Eyes


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Hardy-Kern
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BeitragVerfasst am: 31.12.2010 22:06    Titel: Antworten mit Zitat

Ich denke mal, die Geschichte ist gut geschrieben, macht aber überhaupt nicht nachdenklich. Der Grund, man kann durch die Aneinanderreihung so vieler Fakten kaum Luft holen um alles richtig einzuordnen.

Das ist ein einziges intellektuelles Hinterherzerren von vielen Begriffen und Worten, was man schwer einordnen kann. Hier ist ja alles vertreten von Öl über Pelikane die aus dem Nest fallen, Politik, bis zum Atom und was noch alles.

Diese Geschichte ist der Trümmerhaufen eines schlechten Traumes und muss besser geordnet werden. Anhand der vielen Themata kannst du gut und gern eine längere Geschichte zaubern, besser ausarbeiten und vor allem eine Handlung reinbringen. Sehe diese weit und breit nicht.

Arbeite das um und setze es in Auf ein Wort, dann könnte man über den Umweltschutz diskutieren.

Hardy
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duluoz
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BeitragVerfasst am: 01.01.2011 14:49    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo Hardy, also jetzt habe ich ja einige Anhaltspunkte und Meinungen über dieses Werk bekommen...auch dir herzlichen Dank...sollte wirklich mal überdenken, wie ich diesen Text, und ob ich diese Story noch verändern könnte. Denn DAS ist mein Stil und das HERAUSLASSEN von Gefühlen und Wut in einen Rahmen zu bringen ist schon unmöglich genug!
Wie gesagt, ALLES was ich hier rausgelassen habe sollte genug Inhalten
einen Weg suchen, nachzudenken und bedrückt zu sein.
O.K. Danke dir Hardy erst mal, und ich werde mich noch einmal an die Arbeit machen, oder es jedenfalls versuchen. Dieses Thema ist mir einfach zu wichtig!!!!.......BEST...duluoz


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Nihil
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BeitragVerfasst am: 03.01.2011 23:50    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo duoloz!

Ich finde deinen Text toll. Bei dieser Sprache würde ich immer zuschnappen, auch wenn kein Wurm am Angelhaken wäre. Das ist wuchtig, ohne Frage. Ich finde auch, man sollte schon einiges streichen, auch wenn es vielleicht weh tut. Den Text verstehe ich als die Gedanken eines hypersensitiven Menschen, der seine Gedanken für andere aufschreiben möchte - und die Last seiner Wahrnehmung erdrückt auch die Leser. Deswegen fände ich es schön, wenn du ab und zu in einen "normalen" Erzählton wechseln könntest, um das Lesen und Verstehen zu erleichtern. Wo das am besten angebracht wäre, kannst, glaube ich, nur du entscheiden.

Bis dann,
Nihil
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duluoz
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BeitragVerfasst am: 04.01.2011 18:00    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo Nihil, also gut, ich werde mich nochmal hinsetzen, und mal schauen,ob ich s schaffe, hier etwas zu verändern, um dem Leser n bisschen mehr Luft zu verschaffen... das wird dauern, da ich gerade in Brüssel etwas völlig anderes mache...eine art Kammermusik mit neuartigen Instrumenten
produziere...danke dir sehr für deinen Kommentar...beste Grüße...duluoz


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