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Das aureanische Zeitalter


 

 
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Alexandermerow
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Alter: 40
Beiträge: 432
Wohnort: Berlin


BeitragVerfasst am: 17.09.2010 23:46    Titel: Das aureanische Zeitalter (Kälteschlaf) eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Das ist aus einem Science-Fiction-Roman, den ich gerade schreibe. Ich brauche mal ein wenig Feedback. Ist die Szene "dramatisch" genug? Kann man mit dem Haupthelden (Flavius Princeps) mitfühlen?

"Knappe 16 Stunden später war es soweit. Hunderte von Legionären bereiteten sich mental auf den bevorstehenden Kälteschlaf vor. Kleitos war mit Flavius in den oberen Bereich der Polemos gekommen, um seinem Freund seelischen und moralischen Beistand zu leisten.
Inzwischen war Princeps kreidebleich geworden und hatte sich noch einmal mit Glücksgefühlen vollgepumpt. Die Wirkung der Neurostimulators hatte jedoch diesmal nicht die erwünschte Intensität und das Gerät konnte es kaum verhindern, dass Flavius mit jeder verstreichenden Minute näher an einen Nervenzusammenbruch heranrückte.
Um ihn herum tuschelten die anderen Soldaten und einige von ihnen wirkten ebenfalls äußerst nervös und panisch. Sie wurden nach und nach von Angehörigen des Schiffspersonals in eine große Halle gerufen, wo sich die Kälteschlafkammern befanden. Flavius hasste ihren Anblick. Sie wirkten wie die Waben eines Bienenstocks, nur eben nicht natürlich, sondern kalt und metallisch.
„Jetzt mach dich nicht verrückt, Alter!“, versuchte ihn Kleitos zu beruhigen und legte ihm die Hand auf die Schulter.
Princeps schluckte leise und spürte, wie ihm mehr und mehr der Atem stockte. Die nächste Gruppe Legionäre verließ mit leidenden Mienen den langen Wartegang und trottete in die Halle mit den Tiefschlafkammern.
Drei Jahre in einer eisähnlichen Flüssigkeit gefangen. Mit abgeschaltetem Verstand und fast auf Null reduzierten Körperfunktionen. Es war ein Alptraum und Furcht nagte in Flavius` Innerem. Doch es war unvermeidlich. Als nächstes war er an der Reihe.
„Sie wecken mich, wenn etwas nicht stimmt, oder?“, vergewisserte sich der Legionär noch einmal und Jarostow nickte.
„Natürlich! Das sind vollautomatische Bio-Kontrollsysteme“, erklärte der Kamerad zuversichtlich.
„Ich hasse es, wenn sie einen in diesen Kammern einschließen. Das ist wie lebendig begraben zu werden“, zischte Princeps und lief auf der Stelle auf und ab.
„Du stehst unter ständiger Beobachtung! Reiß dich zusammen!“
„Wie lebendig begraben zu werden…“
„Da passiert nichts, Flavius!“
„Diese verfluchten Bürokraten! Hätten sie sich nicht einen anderen Dummen für die Legion suchen können?“, schimpfte Flavius leise vor sich hin und biss sich so stark auf die Unterlippe, dass ein dünner Blutfaden sein Kinn herabfloss.
„Du musst da jetzt durch! Hier nimm noch eine von den Beruhigungspillen“, sagte Kleitos und überreichte Princeps eine synthetische Kapsel.
„Gib mir ruhig zwei!“, bemerkte dieser mit einem gequälten Grinsen.
Er würgte die Tabletten herunter und keuchte anschließend. Jetzt kamen fünf Angehörige des Schiffspersonals in blauschwarzen Uniformen aus der Halle und stellten sich auf den Gang.
„Die Gruppe „O“ und die Gruppe „P“ bereithalten! Folgen Sie uns!“, rief einer der Männer über den Korridor und Flavius setzte sich murrend in Bewegung.
„Wir sehen uns, Freund!“, hörte er Kleitos hinter sich sagen und warf diesem einen letzten, leeren Blick zu.
Er versuchte in jenen Minuten an nichts zu denken und ließ einfach alles über sich ergehen. Als die übrigen Legionäre und er in die Halle eintraten, warteten bereits die Kälteschlafkammern auf sie. Ihre Türen waren weit geöffnet, wie die Mäuler von fleischfressenden Pflanzen. Im Inneren der Kammern befanden sich zahlreiche Kabel und Schläuche. Überall leuchteten kleine Lichter in verschiedensten Farben.
Princeps schritt einen stählernen Treppenaufgang hinauf und einer der Männer vom Schiffspersonal bat ihn, sich in die Tiefschlafkammer zu begeben. Der entsetzte Rekrut verharrte für einige Sekunden vor dem offenen Schlund, dann fügte er sich dem Unabänderlichen.
Flavius biss auf die Zähne und versuchte das in seinem Blut kochende Adrenalin abkühlen zu lassen. Er rang mit einer schwarzen Wolke aus grenzenloser, klaustrophobischer Panik, welche sich in den Weiten seines Verstandes wie ein Geschwür aufblähte.
Schließlich setzten sie ihm die Atemmaske auf und verbanden seinen Körper mit zahlreichen Schläuchen und elektronischen Fühlern.
„Gleich machen sie diese verfluchte Kammer zu und versiegeln sie!“, bohrte es in Flavius Gehirn, während sie ihn weiter verkabelten.
Die Männer vom Personal der Polemos sprachen ihm noch einige beruhigende Worte zu, denn seine Angst war kaum zu übersehen. Als Princeps Körper schließlich mit einer Welle aus Narkose- und Beruhigungsmitteln überspült wurde, betrachtete er das letztendlich als Wohltat.
Jetzt würden die Ängste und Sorgen bald nachlassen. Das lästige Denken würde wie ein sterbendes Gestirn verglühen. Dann begann der Tiefschlaf einzusetzen…"

12Wie es weitergeht »




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*Katja*
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BeitragVerfasst am: 18.09.2010 00:32    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Alexandermerow,

bemitleidet habe ich ihn nun nicht, aber es hat sich gut und flüssig gelesen. Daumen hoch
Da er die Prozedur schon kennt, könntest du sie zu Beginn näher beschreiben.
Du redest zwar von "lebendig begraben" aber da liest man so drüber hinweg. Ich würde es viel intensiver wahrnehmen, wenn er es fühlt.
Wenn er das Erlebte im Geiste noch einmal durchlebt. Die enge Kammer, Dunkelheit, Beklemmung, Luftnot, Todesangst usw.
So würde ich mehr mitfühlen, wenn er wieder in die Kammer muss.

Liebe Grüße
Katja
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DasProjekt
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Wohnort: Ørbæk, Nyborg, Dänemark


BeitragVerfasst am: 18.09.2010 08:41    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Alexander,

bei Satz 5 habe ich aufgegeben. In Satz 3 und 4 gleich vier Namen reinzukloppen, ohne auch nur auf einen richtig einzugehen, Todsünde. Gib mir wenigstens EINEN von deinen vier, gleich am Anfang, an den ich mich krallen kann, damit ich nicht zügellos durch den endlosen und völlig kompliziert geschriebenen fünften Satz schlingere.

Danach habe ich mal noch das eine oder andere Dialogstück überflogen, die mir natürlich nichts gesagt haben (inhaltlich) und sehr viel gesagt haben (handwerklich): Du leidest an der für (ich sag das mal ganz überheblich-arrogant) "übermotivierte Schreibanfänger" völlig typischen Allergie auf das Wort "sagen". Deine Leute "versuchen zu beruhigen", "vergewissern sich", "erklären", "zischen", "schimpfen", "bemerken" - und ein winziges kleines Mal "sagt" auch mal einer was.
Es erinnert mich an meinen Deutschunterricht, siebte oder achte Klasse. Meine Lehrerin stand vorne und ließ von uns armen Schülern zusammentragen, was man alles anstelle des Wortes "sagen" benutzen kann. Das war sogar spaßig, wir haben gegrübelt und vorgeschlagen, dass die Köpfe rauchten.

Aber in einem "belletristischen" Text ist diese Sucherei, und du musst mich ja nicht ernst nehmen, wenn ich das sage - aber du wirst gleiches in publizierten Romanen verschiedenster literarischer Qualität auch feststellen, völlig unüblich. In acht von zehn Fällen wird dir immer das Wort "sagen" begegnen.

Mein Hinweis: Deine Dialog-Tags lesen sich wie eine völlig verkrampfte Suche nach dem einprägsamen Wort, um "sagen" zu umgehen. Und ich darf dir SAGEN: Das merkt man beim Lesen. Es wirkt bemüht und unoriginell. Zerstört jedweden Lesefluss (wenn er denn aufgekommen wäre) und irritiert in allerhöchstem Maße. Und: Es ist ein ganz ganz kleines handwerkliches Teilchen, das sich ganz ganz leicht beheben lässt. Ein Anfang auf dem Weg zum guten Handwerker. Probier's aus!
(Oh, und die zu langen Sätze gleich vornedran und die vielen Namen.)


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Akiragirl
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BeitragVerfasst am: 18.09.2010 14:12    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Alexander,

hui, die Kritik von Projekt war ja ganz schön heftig ...
Das mit den Umschreibungen von "sagte" stimmt, es wird nicht empfohlen, aber ich finde, das ist auch Geschmackssache. Mich stört es z.B. nicht und es gibt genug Autoren, die auch gerne "sagte"-Synonyme verwenden. Du musst ja nicht immer "sagte" schreiben, vielleicht findest du einen "Mittelweg"?

Das mit den vielen Namen und Orten gleich zu Beginn, stimmt auch. Allerdings - ist dieses Stück der Anfang deines Buches oder nur ein "Ausschnitt"? Als Anfang taugt es nicht, aber wenn die Charaktere und Orte vorher schon eingeführt wurden, sehe ich kein Problem.

Ich fand den Text nicht schlecht. Mir sind keine größeren Schnitzer aufgefallen und manche deiner Sätze sind richtig toll, z.B. Ihre Türen waren weit geöffnet, wie die Mäuler von fleischfressenden Pflanzen hat mir sehr gefallen.
Mich würde interessieren, wie es weitergeht.

Viele Grüße
Anne
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SickBoy
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Wohnort: Corralejo


BeitragVerfasst am: 18.09.2010 19:05    Titel: Antworten mit Zitat

Also mich stören diese Umschreibungen von "sagte" nicht im geringsten. Ich lese zur Zeit viel von Lukianenko, und der schreibt seine Dialoge genauso.
Aber das ist natürlich alles Geschmackssache.

Zum Text:
Recht ordentlich geschrieben, doch vom Hocker hat`s mich nicht gerade gehauen. Besonders dramatisch fand ich die Szene jetzt nicht, aber in den Protagonisten konnte man sich gut hineinversetzen. Das ist dir gelungen. Als Anfang würde ich die Szene allerdings auch nicht verwenden.

Beste Grüße
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lupus
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Alter: 50
Beiträge: 4173
Wohnort: wien



BeitragVerfasst am: 18.09.2010 22:55    Titel: Re: Das aureanische Zeitalter (Kälteschlaf) Antworten mit Zitat

Hi,

gleih vorweg: mir hat dieser Text nicht schlecht gefallen. Gelegentlich - v.a. gleich zu Beginn wirkt es mir ein bisser(!) zu berichtartig, aber ob das nun so hinhaut oder nicht hängt auch davon ab, wie der Roman davor formuliert ist. Hin und wieder solche Passagen einfließen zu lassen, muss nicht zwangsläufig stören.

Ich finde auch, dass du den armen Flavius recht gut rübergebracht hast. Mitfühlen is vllt etwas übertrieben, aber zumindest ist ein Bild entstanden.

Spannung hast du erzeugt, leider hast du sie aber auch gelegentlich wieder zunichte gemacht, v.a. durch einige sprachliche Umgereimtheiten wie ich meine, die sich allerdings leicht ausmärzen lassen.

sprachlich sind mir ein paar Winzigkeiten aufgefallen

Alexandermerow hat Folgendes geschrieben:
"Knappe 16   sechzehn Stunden später war es soweit. Hunderte von Legionären bereiteten sich mental auf den bevorstehenden Kälteschlaf vor. Kleitos war mit Flavius in den oberen Bereich der Polemos gekommen, um seinem Freund seelischen und moralischen Beistand zu leisten. (hier scheint mir das 'gekommen' ein bisserl fehlplaziert zu sein. dies würde nämlich entweder bedeuten, dass Flavius schon oben war, was das 'mit Flavius' konterkariert, oder aber das der Erzähler schon oben war, was sich am Rest des Textes nicht erkennen läßt --> gegangen oder Synonym)Inzwischen war Princeps kreidebleich geworden und hatte sich noch einmal mit Glücksgefühlen vollgepumpt. Die Wirkung der Neurostimulators hatte jedoch diesmal nicht die erwünschte Intensität und das Gerät konnte es kaum verhindern, dass Flavius mit jeder verstreichenden mit jeder Minute impliziert das verstreichend Minute näher an einen Nervenzusammenbruch heranrückte. fraglich ob das heranrücken nicht zu viel INtention impliziert, was bedeuten würde, dass das Wort falsch gewählt ist
Um ihn herum tuschelten die anderen Soldaten und einige von ihnen wirkten ebenfalls äußerst unnötige, unschöne Füllwörter nervös und panisch. das 'und' paßt nicht. man kann entweder nervös oder panisch sein, weil das zweite eine Steigerung des ersten ist, gleich wie man nicht schnell gehen und laufen gleichzeitig kann --> oder sein Sie wurden nach und nach von Angehörigen des Schiffspersonals in eine große Halle gerufen, wo sich die Kälteschlafkammern befanden. Flavius hasste ihren Anblick. Sie wirkten wie die Waben eines Bienenstocks, nur eben nicht natürlich, sondern kalt und metallisch.
das 'metallisch' paßt meinem Verständnis nach nicht: der Vergleich an sich sehr gelungen, das 'nur eben' klingt mir sehr nach Füllwort, ein schlichtes 'aber' käme besser. So: hier steht, wenn du den Satz zerlegst: die MAschinen wirkten nicht natürlich - können sie auch nicht, weil sie MAschinen sind. und wenn du weiter zerlegst: sie wirkten matallisch, aber sie wirkten nicht metallisch, sie sind aus Metall --> der SAtz ist mE ziemlich daneben gegangen. ich würd alles ab 'nur' (inkl) streichen, der Rest ergibt sich logisch „Jetzt mach dich nicht verrückt, Alter!“, versuchte ihn Kleitos zu beruhigen und legte ihm die Hand auf die Schulter.
Princeps schluckte leise und spürte, wie ihm mehr und mehr der Atem stockte. Die nächste Gruppe Legionäre verließ mit leidenden Mienen den langen Wartegang und trottete in die Halle mit den Tiefschlafkammern. hier würd ich unbedingt versuchen zu umschreiben. Tiefschlafkammer is an sich kein schönes Wort und du wiederholst es recht oft. Du könntest ein Wort suchen, das auch ein bisschen Emotion transportiert. Drei Jahre in einer eisähnlichen Flüssigkeit gefangen. Mit abgeschaltetem Verstand und fast auf Null reduzierten Körperfunktionen. Es war ein Alptraum und Furcht nagte in Flavius` Innerem. Doch es war unvermeidlich. is klar, darum geht's ja Als nächstes war er an der Reihe.
„Sie wecken mich, wenn etwas nicht stimmt, oder?“, vergewisserte sich der Legionär noch einmal und Jarostow nickte.
„Natürlich! Das sind vollautomatische Bio-Kontrollsysteme“, erklärte der Kamerad zuversichtlich.
„Ich hasse es, wenn sie einen in diesen Kammern einschließen. Das ist wie lebendig begraben zu werden“, zischte Princeps und lief auf der Stelle auf und ab.
??? auf der Stelle kann hier nur temporär (=sofort) gemeint sein, weil die lokale Bedeutung keinen Sinn macht, entweder man steht auf einer Stelle oder man geht auf und ab. Genau aus diesem Grund, würd ich dringend umformulieren„Du stehst unter ständiger Beobachtung! Reiß dich zusammen!“
„Wie lebendig begraben zu werden…“
„Da passiert nichts, Flavius!“
„Diese verfluchten Bürokraten! Hätten sie sich nicht einen anderen Dummen für die Legion suchen können?“, schimpfte Flavius leise vor sich hin und biss sich so stark auf die Unterlippe, dass ein dünner Blutfaden sein Kinn herabfloss.
„Du musst da jetzt durch! Hier nimm noch eine von den Beruhigungspillen“, sagte Kleitos und überreichte gab, überreichen erinnern an Pokal, Medaille Princeps eine synthetische gibt's nicht synthetische Kapseln? k.AKapsel.
„Gib mir ruhig zwei!“, bemerkte dieser mit einem gequälten Grinsen.
Er würgte die Tabletten herunter und keuchte anschließend. Jetzt
die Aussage an sich ist deutlich genug, lass deem Leser ein bisserl Freiraum für seine eigene FAntasie kamen fünf Angehörige des Schiffspersonals in blauschwarzen Uniformen aus der Halle und stellten sich auf den Gang.
„Die Gruppe „O“ und die Gruppe „P“ bereithalten! Folgen Sie uns!“,   das kommt zu schnell hinter einander: der Befehl: Bereit halten impliziert, dass sie sich noch nicht bereit halten, was bedeutet, dass sie auch nicht folgen können, andernfalls der erste Befehl sinnlos ist, was er wahrscheinlich eh is --> streichenrief einer der Männer über den Korridor und Flavius setzte sich murrend in Bewegung.
„Wir sehen uns, Freund!“, hörte er Kleitos hinter sich sagen und warf diesem einen letzten, leeren Blick zu.


Zitat:
Er versuchte in jenen Minuten an nichts zu denken und ließ einfach alles über sich ergehen. Als die übrigen Legionäre und er in die Halle eintraten, warteten bereits die Kälteschlafkammern auf sie. es ist klar, das wissen wir schon, deshalb gehen sie ja dort hin Ihre Türen waren weit geöffnet, wie die Mäuler von fleischfressenden Pflanzen. cool Im Inneren der Kammern befanden befinden ist fast noch schlimmer als sein. Bericht pur. Lass die Schläuche was tun, lass die Schläuche irgend eine Wirkung auf den Flavius haben sich zahlreiche das 'wissenschaftsessayistische Pendant zu 'viel' und scheuslichKabel und Schläuche. Überall leuchteten kleine Lichter in verschiedensten Farben.
Princeps schritt einen stählernen Treppenaufgang hinauf und einer der Männer vom Schiffspersonal bat ihn, sich in die Tiefschlafkammer zu begeben. Der entsetzte Rekrut verharrte für einige Sekunden vor dem offenen Schlund, dann fügte er sich dem Unabänderlichen.
Flavius biss auf die Zähne die Zähne zusammenund versuchte das in seinem Blut kochende Adrenalin abkühlen zu lassen. Er rang mit einer schwarzen Wolke aus grenzenloser, klaustrophobischer Panik, welche sich in den Weiten seines Verstandes wie ein Geschwür aufblähte.mE zu viel des Guten Schließlich setzten sie ihm die Atemmaske auf und verbanden seinen Körper mit zahlreichen Schläuchen wiederhlg und elektronischen Fühlern.
„Gleich machen sie diese verfluchte Kammer zu und versiegeln sie!“, bohrte es in Flavius Gehirn, während sie ihn weiter verkabelten. wissen wir schon
Die Männer vom Personal der Polemos sprachen ihm noch einige beruhigende Worte zu, denn seine Angst war kaum zu übersehen. Als Princeps Körper schließlich mit einer Welle aus Narkose- und Beruhigungsmitteln überspült   hat der ein Bad genommen?  Wink durchspült, wsas zwar auch nicht schön is, aber naja wurde, betrachtete er das [color=red]letztendlich als Wohltat.[/color]J wieder stilistisch unpassend. (1)  bericht (2) hier erzeugst du keine Emo, weil du nicht in den Kopf, ins Herz des F reinzoomst. Man betrachtet nichts als Wohltat, man verspürt Erleichterung, man spürt, wie [keine Ahnung] der kleine MAnn in den Adern auf die Bremse steigt, man FÜHLT Jetzt würden die Ängste und Sorgen bald nachlassen. Das lästige Denken würde wie ein sterbendes Gestirn verglühen. Dann begann der Tiefschlaf einzusetzen…"


Dieser Absatz ist mE ein bisserl zu schwülstig. Hier stehen zu viele Dinge drin, die an sich selbsterklärend sind. Der Versuch, die Leiden des F. deutlich zu machen, wird zu vordergründig. Die Wortwahl und die Satzkonstruktionen (auch einige unnötige Adjektive) liesen eher auf einen Aufsatz denken, als an einen Roman. leider kommen da keine Gefühle zu mir rüber, weil du zu erzählerisch unterwegs bist.

Fazit: einige unschöne Wörter, einige unpassende, einige Sätze, die nicht in einen Roman passen, eher in einen Essay. Und: leider ein bisser zu wenig Gefühl. Es muss nicht alles show sein, aber nur tell is halt auch ein bisserl viel. Aber dennoch: nicht schlecht, kurz drüber gehen und fertig.
Nur der letzte Absatz, der bedarf einer Runderneuerung Wink

Yep, paßt im GuG
l


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lg Wolfgang

gott ist nicht tot noch nicht aber auf seinem rückzug vom schlachtfeld des krieges den er begonnen hat spielt er verbrannte erde mit meinem leben

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Alexandermerow
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BeitragVerfasst am: 19.09.2010 15:57    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Erst einmal vielen Dank für die Rückmeldungen! Vor allem "Lupus" hat sich  Arbeit gemacht.
Vielleicht sollte ich mich wirklich etwas öfter trauen, das Wort "sagen" zu verwenden. Wegen der vielen Namen und Begriffe, die dem Leser nichts sagen (!), bitte ich um Entschuldigung. Der Text ist mitten aus einem Manuskript mit über 280 Seiten. Werde mich jetzt mal an die Überarbeitung machen...

Flavius Princeps = Hauptheld
Kleitos = Freund von Flavius
Polemos = Name des Raumschiffs usw.


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Charlson
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BeitragVerfasst am: 24.09.2010 12:36    Titel: Antworten mit Zitat

Lieber Alexandermerow,

ich finde, dass mit dem "sagte" hast du ziemlich gut gelöst.

Dramatisch ist es schon ein wenig, aber nur ganz wenig. Diesen Eintritt in die Schlafkammer würde ich etwas erregter beschreiben. Idee: Du erwähnst weg zu laufen.

Das ganze ließt sich wie ein Zeitungsroman, wo alles schon gleichmäßig ist. Wobei ich zugeben muss, dass ich keine Zeitungsromane gelesen habe wink
Was es noch braucht ist die Intensität seines Verstandes und seiner Gefühle. Vielleicht könntest du schreiben, dass ihm der Verstand ein Streich gespielt hatte und er ganz außer sich ist.

Was mir noch jetzt einfällt: Du könntest auch schreiben, dass die Pillen ihm runter gefallen waren und er zitternde Hände hatte.

Das sind jetzt meine Ideen, was mir so einfiel, sonst ließt sich es nicht zu schwer und nicht zu leicht. Genau so sollte es sein. Vielleicht würde ich vermeiden nicht gleich so viele Infos preis zugeben, aber da es nur ein Ausschnitt ist, weiss ich gar nicht, wo dieser ist, weshalb mal eigentlich nur falsch liegen dürfte.

Ich hoffe, ich konnte dir wenigstens ein bisschen helfen?

Gruß Charlson
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Alexandermerow
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BeitragVerfasst am: 25.09.2010 10:44    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Zitat:
Du könntest auch schreiben, dass die Pillen ihm runter gefallen waren und er zitternde Hände hatte.


Das werde ich noch übernehmen. Gute Idee!
Es geht bei der Beschreibung von Flavius` Raumflug (die Sequenz geht über mehrere Dutzend Seiten) sehr häufig um seine Angst vor dem Kälteschlaf. Ich "reite" in gewisser Hinsicht auf dem Thema herum - daher ist dieser Auszug nur einer von mehreren.


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Alexandermerow
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BeitragVerfasst am: 03.10.2010 22:06    Titel: Manuskript "Das aureanische Zeitalter" pdf-Datei Antworten mit Zitat

http://www.scribd.com/doc/38553528/Das-aureanische-Zeitalter-Teil-I-Roman-von-Alexander-Merow

Hier das komplette Manuskript (283 S.). Lasst mal ein Feedback erklingen...


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BeitragVerfasst am: 04.10.2010 11:46    Titel: Antworten mit Zitat

Lieber Alexander,

ich will dir ja nicht den Mut nehmen, aber ich bezweifle, dass sich jemand hier die Zeit nehmen wird, dein komplettes Manuskript zu lesen. Und dann ein Feedback dazu zu geben, dürfte bei soviel Text auch schwierig sein.
Wenn du wirklich eine detaillierte Textarbeit möchtest, solltest du deine Geschichte lieber "häppchenweise" in einer AG hochladen.

Liebe Grüße
Anne


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BeitragVerfasst am: 04.10.2010 17:55    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Der eine oder andere Sci-Fi-Fan macht das schon, aber natürlich nicht die Masse der Leute. Das genügt mir aber auch. Ein wenig Feedback habe ich ja schon bekommen. Da das Buch irgendwann mal (zwischen den Beutewelt-Romanen) rauskommen soll, bin ich da über jede kleine Rückmeldung dankbar, denn damit kann ich arbeiten...

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BeitragVerfasst am: 25.11.2010 09:50    Titel: "Das aureanische Zeitalter" (Ärger im Senat) pdf-Datei Antworten mit Zitat

Dieser Ausschnitt ist aus dem Manuskript von "Das aureanische Zeitalter". Es geht hier um einen Konflikt zwischen dem Kaiser Credos Platon (Archon) und seinem politischen Rivalen (Senator Juan Sobos).
Ich bin mir bezüglich der "Emotionalität" der Szene noch im Unklaren. Kommen die Gefühle der beiden Kontrahenten richtig rüber?

Anmerkung: Zeit ca. 15000 n. Chr.
Aureaner = Oberste Kaste Terras
Anaureaner = Untere Kaste Terras

"Juan Sobos hatte in der heutigen Senatssitzung eine weitere Petition an Credos Platon gestellt, in welcher er um die Einstellung der Siedlungsmaßnahmen für ein halbes Jahr bat, damit die grundbesitzenden Familien ihre Land- und Vermögensverhältnisse besser ordnen konnten. Damit versuchte er zumindest Zeit zu gewinnen, doch sein Vorhaben scheiterte an der Entschlossenheit des jungen Archons.
Der Monarch hatte inzwischen eine beängstigend große Popularität innerhalb der Bevölkerung des Goldenen Reiches erlangt und wurde von Milliarden Aureanern als Wohltäter gefeiert.
Das Problem der Beschäftigungslosigkeit innerhalb der obersten Kaste der Menschheit schmolz langsam wie ein Schneehaufen im Frühling dahin und die mit Menschenmassen verstopften Megastädte Terras wurden durch die Siedlungsmaßnahmen zunehmend entlastet.
Auch die vielen Millionen Anaureaner, welche nun Schritt für Schritt aus dem Goldenen Reich in ihre angestammten Heimatregionen zurückgeschickt wurden, vermisste der größte Teil der Aureaner nicht sonderlich.
Das alles ging jedoch auf Kosten der reichen Patriziersippen, welche sich trotz der Aufrufe zum Widerstand, welche Juan Sobos fast wöchentlich verkündete, immer hilfloser fühlten.
Die Medienanstalten im Goldenen Reich unterstanden mittlerweile der Kontrolle des Imperators und einem von ihm zusammengestellten Gremium von Getreuen, was bedeutete, dass ihre ehemaligen Besitzer, allesamt mächtige Familien der Nobilität, enteignet worden waren.
Diese Maßnahme stellte zugleich den jüngsten Schlag ins Gesicht der Nobilitas dar, den Credos Platon unternommen hatte.
„Wird uns Patriziern nach ihren großartigen Reformen denn noch der Dreck unter den Fingernägeln bleiben, Majestät?“, rief Juan Sobos durch den Senatssaal und ein zynisches Murmeln folgte seiner Anfrage.
Der junge Kaiser lächelte gelassen und versuchte, sich vor der wieder einmal wie eine angriffslustige Tierherde versammelten Optimatenfraktion keine Blöße zu geben.
„Senator Sobos! Jeder Quadratmeter, welchen ich im Zuge meiner notwendigen Landreformen als Siedlungsgebiet für aureanische Familien benötigt habe, ist doch bisher ordnungsgemäß seinen ehemaligen Besitzern mit Geldern aus der Staatskasse abgekauft worden, nicht wahr?“, entgegnete Platon.
„Ja, mit lächerlichen Summen. Dieses Land ist weit mehr wert und das wissen Sie!“, schnaubte der Grundherr aus Braza zurück.
„Keine Patriziersippe wird nach der Beendigung dieser notwendigen Maßnahmen Hunger leiden müssen. Das verspreche ich…“, gab der Archon zurück und einige nichtoptimatische Senatoren lachten.
Sobos starrte seinen politischen Gegner mit hasserfüllten Augen an und ballte seine speckigen Fäuste.
„Sie beschwören ein großes Unheil herauf, wenn Sie die Enteignungsmaßnahmen nicht sofort stoppen, Imperator!“, brüllte der Optimatenführer.
„Es sind keine Enteignungsmaßnahmen, da sie ja alle entsprechend entschädigt werden. Was soll ich denn noch tun, Senator Sobos?“, versuchte ihn Platon zu beruhigen.
„Stoppen Sie diesen Wahnsinn! Die Zeiten altaureanischer Herrlichkeit sind vorbei und es kann nicht sein, dass der Nobilenstand wirtschaftlich ruiniert wird, nur weil sie diesen antiquierten Ideen nachhinken!“, bellte Sobos durch die Halle.
„Sollen vielleicht lieber Milliarden Aureaner langsam ruiniert werden? Soll unsere ganze Kaste vielleicht lieber ruiniert werden? Unser ganzes Imperium?“, keifte der Archon wütend zurück.
Nun schrieen Hunderte von Senatoren wild durcheinander und die Angehörigen der verschiedenen Fraktionen standen kurz davor, sich die Köpfe einzuschlagen.
„Mich interessiert dieser verfluchte Aureanerpöbel nicht!“, grollte Juan Sobos und hämmerte mit den Fäusten auf die Lehne seines Stuhles.
Nun kochte auch in Credos Platon die Wut auf und er sprang wie ein Panther aus seinem Thronsessel.
„Gut, dass Sie so offen sagen, was Ihnen ihre Kastengenossen bedeuten, Senator! Es ist eine Schande, dass Sie überhaupt in einem solchen Gremium sitzen dürfen. Freunde und Berater des Imperators ward ihr Senatoren einst und hattet euch dem Wohl der aureanischen Kaste verpflichtet, die euch all den Reichtum und die Macht überhaupt erst gebracht hat.
Wie viele Reiche sind an diesem selbstsüchtigen Denken schon zu Grunde gegangen? Wie viel Großes, dass die Ahnen mit Schweiß und Blut erkämpft haben, wurde dadurch wieder leichtfertig zu Grunde gerichtet?“
„Das ist altaureanisches Geschwätz, Bursche!“, fauchte Sobos und stand von seinem Platz auf.
Platons Kinnlade sank nach unten und er riss die Augen auf.
„Was? Wie bitte? Haben Sie mich eben als „Bursche“ bezeichnet, Senator Sobos?“
Der korpulente Patrizier ging aus dem Saal und beachtete den wütenden Imperator nicht.
„Kommen Sie zurück, Sobos! Ich befehle es! Kommen Sie runter zu mir!“, schrie ihm Platon hinterher und war außer sich vor Zorn.
Einige Minuten später schleiften einige Wachen den schimpfenden Senator auf Befehl des Kaisers die Stufen des Senatorensaals hinunter und stießen ihn Credos Platon vor die Füße. Jetzt herrschte in der ganzen Halle eine gespenstische Ruhe und keiner der Senatoren wagte es mehr, einen Laut von sich zu geben.
„Haben Sie mich tatsächlich als „Bursche“ bezeichnet, Senator Sobos?“, herrschte ihn der junge Monarch an.
Der Grundherr aus Braza schwieg und warf ihm nur einen giftigen Blick zu.
„Sie sind hiermit für ein Jahr aus dem Senat von Asaheim ausgeschlossen, Senator Sobos! Haben Sie das verstanden? Und wenn Sie mir noch einmal eine derartige Unhöflichkeit entgegenbringen, dann lasse ich Sie öffentlich auspeitschen, danach vollständig enteigenen und schicke Sie dann auf irgendeinen Kolonieplaneten an der äußersten Grenze meines Sternenreiches.
Dann beweise ich Ihnen, wie sehr mir die altaureanischen Traditionen am Herzen liegen! Ich habe Sie schon einmal gewarnt, Sobos!“, schrie der Archon und hielt seinem Rivalen den Zeigefinger wie einen kampfbereiten Speer vor die Nase.
Juan Sobos fletschte grimmig die Zähne, schluckte aber die nächste Dreistigkeit hinunter.
„Verschwinden Sie jetzt, Senator! Ich möchte Sie ein Jahr lang nicht mehr sehen!“, zischte Platon, während sich der schwerfällig schnaufende Grundherr aufrichtete und wie ein getretener Köter von zwei Wachsoldaten aus dem Senatssaal geführt wurde."

(S. 206 - S. 210)

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