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Dieses Werk wurde für den kleinen Literaten nominiert Die traurigste Geschichte der Welt


 

 
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Enfant Terrible
Geschlecht:weiblichalte Motzbirne

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Ein Fingerhut voller Tränen - Ein Gedichtband
BeitragVerfasst am: 14.11.2010 14:03    Titel: Die traurigste Geschichte der Welt eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Wird fortgesetzt

Das Meer war ausgehöhlt. Ihre Schnäbel fanden darin keine Nahrung, so verzweifelt sie auch die kalten Wellen zerwühlten. Die stählernen Wale, die in der Ferne brummten, stahlen ihnen die Fische. Selbst das Meeresgras an den Felsen ergraute, dennoch zupften sie jeden spröden Rest davon, bis die Steine kahl und schwarz in den Wellen standen.
Ihn, der in seinem Schwarm stets der Letzte war, plagte der Hunger am meisten. Wenn seine Brüder am Strand sich um die kargen Reste balgten, ging er leer aus. Er war nie so schnell oder stark gewesen wie sie, und seine Rufe waren nicht schrill genug, um sie zu beeindrucken. Wäre er nicht so dürr, hätte er befürchten müssen, ihnen zum Opfer zu fallen, sollten sie eines Tages keine Nahrung mehr finden. Er war wie ein Dieb, ein Fremder, der sich in ihre Mitte geschlichen hatte dank dem Zufall, ihre Sprache und ihr Federkleid zu teilen. Wenn der Schwarm in guten Zeiten seine Anwesenheit noch duldete, so machte der Hunger seine Brüder reizbar. Sie kreischten und bedrohten ihn, wenn er zu ihnen stieß. Doch wehe, wenn er es wagte, allein auf Nahrungssuche auszuziehen!
Je mehr sich die Strände leerten, desto enger drängten sich in der Nacht die Lichter in der Ferne, wie Augen auf viel zu regelmäßigen Felsen, lockten sie, verspotteten sie. Sie wussten, aus dieser Richtung kamen die Zweibeinigen, die manchmal Nahrung liegen ließen. Und wo sie herkamen, sollte es mehr davon geben.
Der Letzte glaubte nicht daran. Er wagte es nicht, seinen Brüdern zu widersprechen, doch ihm graute es vor der Bedeutung dieser Sehnsucht.
Wenn sich das Meer auf wundersame Weise nicht wieder mit Fischen füllte, kam der Tag näher, an dem sein Schwarm aufbrechen würde. Er könnte ihnen folgen, bis ihn auf halber Strecke die Kraft verließ, oder er könnte am Strand zurückbleiben und einsam verhungern – sie würden den Unterschied nicht einmal bemerken.
Das Schlimmste wäre, eines kalten Morgens aufzuwachen und sich verlassen vorzufinden, als einziges Lebewesen, das so dumm oder so schwach war, am leeren Strand zu bleiben.
Er beschloss, sich von nun an näher an den Schwarm zu halten, ließ ihre Feindseligkeit stumm über sich ergehen und lauschte ihrem Getuschel von den Lichtern. Er wollte bereit sein, nicht zurückbleiben, wenn sie sich in die Luft erhoben. Vielleicht gewöhnten sie sich besser an ihn, wenn er erst einmal mit ihnen gemeinsam die Fremde erkundete. Vielleicht konnte er ihnen hilfreich sein, Achtung erlangen?

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JGuy
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Ei 8


BeitragVerfasst am: 14.11.2010 17:57    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo

Zur Geschichte selbst ist noch nicht viel zu sagen, da noch nicht viel enthalten ist. Die Schreibweise ist recht flüssig zu lesen. Manches klingt jedoch etwas zu konstruiert für meinen Geschmack.
Zwei Dinge haben mir gar nicht gefallen.
Das Meer wird zu Beginn als "ausgehöhlt" bezeichnet. Das ist in meinen Augen ein Begriff, der für ein Meer nicht zutreffend sein kann, da er bedeutet, dass das Innere entnommen wurde und eine Leere zurückließ. Das ist nicht unbedingt treffend, wenn man ausdrücken will, dass die Nahrung fehlt.
Das zweite sind die "stählernen Wale". Zum Einen beißt sich das stählerne mit dem kurz darauf folgenden "stahlen". Zum anderen hätte ich gesagt, dass ein Vogel (Möve?), der schon keinen Begriff für Schiffe hat und sie als Wale sieht, genausowenig wissen kann, was Stahl ist. Ich hätte sie also anders beschrieben, mit einem Begriff, der einem Vogel eher geläufig sein dürfte.
Ansonsten bin ich auf die Entwicklung der Geschichte in einer Fortsetzung gespannt.

Gruß von
JGuy
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derSibirier
Dichter und Denker


Beiträge: 1310



BeitragVerfasst am: 14.11.2010 18:12    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Das ist in meinen Augen ein Begriff, der für ein Meer nicht zutreffend sein kann, da er bedeutet, dass das Innere entnommen wurde und eine Leere zurückließ.

die Fische sind das Innere, es bezieht sich auf diese Kollege JGuy

denkt der Sibirier
und grüßt

edit: die Jäger der Meere, auf ihren Schiffen, nennen ein Gewässer leergefischt,
wenn nur noch ein paar Sardellen darin dümpeln.
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JGuy
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Ei 8


BeitragVerfasst am: 14.11.2010 18:30    Titel: Antworten mit Zitat

Zum Entnehmen stimmt das schon. Aber beim Aushöhlen entsteht ein Leerraum, der zurückbleibt.
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derSibirier
Dichter und Denker


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BeitragVerfasst am: 14.11.2010 19:06    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Zum Entnehmen stimmt das schon. Aber beim Aushöhlen entsteht ein Leerraum, der zurückbleibt.

Du warst noch nie auf hoher See unter Wasser und kein Fisch war weit und breit zu sehen, stimmt's? Du würdest dich wundern, wie leer sich dieser Raum dir offenbart.

Übrigens Inko, der Text ist bisher ausgezeichnet geschrieben.
Man freut sich auf noch Meer.

er grüßt
derEisberg
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Heidi Christina Jaax
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Beiträge: 213
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BeitragVerfasst am: 14.11.2010 19:47    Titel: Eine moderne Fabel! Antworten mit Zitat

Ein typischer Einzelgänger, ein ewiger Verlierer wie es ihn auch bei den Zweibeinern nicht selten gibt.
Es hat mir besonders gefallen, dass er sich letztendlich für den Überlebenskampf entschieden hat,
obwohl ich schon das Gegenteil befürchtete.
Diese Geschichte macht Mut, der Leser wird eingebunden, fühlt sich persönlich angesprochen.

LG Heidi
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JGuy
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BeitragVerfasst am: 14.11.2010 20:05    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Du warst noch nie auf hoher See unter Wasser und kein Fisch war weit und breit zu sehen, stimmt's?

Äh ... doch.
Zitat:
Du würdest dich wundern, wie leer sich dieser Raum dir offenbart.
Leer schon. Dennoch hat sich mir ein Raum voller Wasser nicht als ausgehöhlt offenbart. Ich würde es unter diesen Umständen treffender finden, Begriffe wie eben leer, einsam, verödet, ohne Leben, u.s.w. zu verwenden, oder eine ganz andere Beschreibung wie z. B.: Kein Leben regte sich mehr unter der Wasseroberfläche.
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Pütchen
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BeitragVerfasst am: 14.11.2010 22:06    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Inkognito,

eine schöne Geschichte, die du erzählst smile

Anfangs dachte ich, du willst auf das Problem der Überfischung eingehen, doch nun frage ich mich, ob dies der Rahmen ist, der eher auf ein soziales Problem - der Außenseiter - hinausläuft? Sehr spannend allemal, gefällt mir gut smile

Um auch ein bisschen produktiv zu sein, einige Anmerkungen:

Zitat:
Das Meer war ausgehöhlt.


Ausgehöhlt ist auch für mich ein Wort, dass ich hier unpassend finde, weil auch ich etwas anderes damit assoziiere als abgefischt. Mir hätte auch ein "leer" o.ä. besser gefallen, auch wenn das klanglich nicht so schön ist.

Vielleicht kannst du es dafür anderweitig etwas aufpeppen, wenn dir an der Stimmung liegt? Z.B. mit einem "tiefblau" (tiefblaues Meer bedeutet ja auch nährstoffarm?)

Zitat:
Die stählernen Wale, die in der Ferne brummten ...


Hier bin ich auch noch am Zweifeln. Beim ersten Lesen bin ich sehr darüber gestolpert, inzwischen ... kämpfe ich noch mit mir ...

Zitat:
... stahlen ihnen die Fische.


Ist sehr genial love


Zitat:
Selbst das Meeresgras an den Felsen ergraute,


Es ist ja aus der Sicht des Vogels geschrieben, der es vielleicht "Meeres"gras nennt, aber an diesem Wort störe ich mich irgendwie ... lol2

Alternativvorschläge sind schwer - Grünzeug klingt ja auch nicht so prickelnd Laughing

See- oder Neptunsgras sind wieder zu spezifisch, Algen ... ja, auch nicht so romantisch, oder? Hm ...  Question


Zitat:
Je mehr sich die Strände leerten, desto enger drängten sich in der Nacht die Lichter in der Ferne, wie Augen auf viel zu regelmäßigen Felsen, lockten sie, verspotteten sie.


Verständnisproblem: Was meinst du mit: Je mehr sich die Strände leerten ...?

Je mehr sich die Meere leerten? Oder meinst du den Abend, wenn die Zweibeinigen gehen? Oder je mehr die Strände abnahmen durch Bebauung?


Ich habe die Geschichte sehr gerne gelesen und bin gespannt, wie es weitergeht smile

Viele Grüße, Pütchen


P.S.


derSibirier hat Folgendes geschrieben:
Du warst noch nie auf hoher See unter Wasser und kein Fisch war weit und breit zu sehen, stimmt's? Du würdest dich wundern, wie leer sich dieser Raum dir offenbart.


Naja, ich würde auch sagen, nur scheinbar "leer". Schließlich sieht man vieles an Plankton auch mit bloßem Auge, wenn man genau hinschaut smile

Da ist schon ganz schön viel Leben da ... lol2


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"Die Menschen bauen zu viele Mauern und zu wenig Brücken."
(Isaac Newton, 1642-1726)

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Gast







BeitragVerfasst am: 17.11.2010 19:06    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Unbekannte/r

deine Geschichte erinnert mich auf den ersten Blick an: Der träumende Delphin
Du hast die Story schön erzählt. Zum Schluss hin, erhebt sich für mich nun die Frage, wie dieser Verlierer, der für mich auch nicht gerade sympathisch rüber kommt, nun die Gemeinschaft überzeugen will.
Ich wünsche ihm – und mir als Leser – dass er die Kurve kriegt, was sicherlich nicht so einfach sein kann.

Liebe Grüße
Monika
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Enfant Terrible
Geschlecht:weiblichalte Motzbirne

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Ein Fingerhut voller Tränen - Ein Gedichtband
BeitragVerfasst am: 25.11.2010 15:39    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

In den Nächten schlief er kaum, um das Signal nicht zu verpassen; lauschte halb wachend auf Rufe, auf das Rascheln vieler Flügel, das ihren Aufbruch ankündigen würde. Eines Tages erklang es – und er, schlaftrunken, schwindlig, eilte dem Lärm hinterher.  
Obgleich der Letzte sich abmühte, nicht zurückzufallen, wuchs der Abstand zwischen ihm und dem Schwarm mit jedem Flügelschlag. Er hatte nie einen großen Unterschied gesehen zwischen seinen Brüdern und den stählernen Walen, die draußen auf dem Meer unermüdlich ihre Kreise zogen. Nun, da sie stur und stumm auf ihr Ziel zuflogen, schienen sie den Riesen ähnlicher als jemals zuvor.
Wie lange sie flogen, wusste er nicht, zu eingenommen vom Kampf gegen die eigene Schwäche. Sie könnten die ganze Nacht unterwegs gewesen sein, oder mehrere, ohne Pause.
Seinesgleichen wurden immer schneller, je mehr sie sich den Lichtern näherten. Verzweifelt versuchte er, den Schwarm einzuholen. Niemand beachtete ihn. Erschöpfung ergriff ihn und der Wind hielt ihn zurück, nur ihn, und die Felsen wuchsen, erhoben sich vor ihnen, umzingelten sie … die Lichter waren nahe, wie ein Fisch, nach dem man schnappen konnte … er würde sie nicht mehr erreichen. Wozu denn auch?
Die Lichter standen unbewegt, warteten wie eine Wand – und nichts als eine Wand waren sie. Seine Brüder waren zu sehr ergriffen von dem Sog der Ferne, vom Rausch des Fliegens, um dies zu bemerken. Er konnte kaum weiterfliegen, doch sie beschleunigten immer weiter, bis sie mit voller Wucht gegen etwas Unsichtbares prallten. Jene, die kurz nach ihnen folgten, bemerkten dies nicht, auch sie zerschellten an den Lichterfelsen. Er roch nur noch das Blut seiner Brüder, zu verstört um zu verstehen, was passiert war. Der Wind trieb ihn zurück, zur Seite, weg von den Felsen. Kraftlos ließ er sich sinken, mitten in das Dickicht der Türme und fand irgendein Schlupfloch, das die Nacht verschloss.
Allzu bald wurde er geweckt von einer Flut an Neuem, die ihn überrollte. An diesem Ort waren die Morgen noch grauer als an seinem Heimatstrand – umso schriller fegten die Gerüche und Geräusche durch die farblose Wüste, wehten jede Erinnerung beiseite. Sein Schwarm war tot, das verblieb als einzige Gewissheit in seinem betäubten Verstand. Einmal mehr war er der Letzte. Seine Schwäche hatte ihn gerettet.  
Doch was nützte ihm die Rettung an einem so fremden Ort? Der Himmel, den er kannte, war verschwunden hinter all den Türmen, und obwohl es hell war, entdeckte er keine Sonne. Alles schien auf ihn einzustürzen, und die merkwürdig dichte Luft ließ ihn beinahe ersticken. Kein Unterschlupf konnte ihn vor der Umgebung beschützen, noch weniger jedoch vor seiner Einsamkeit.

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MosesBob
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BeitragVerfasst am: 25.11.2010 16:07    Titel: Antworten mit Zitat

Dass du schreiben kannst wie ein Profi, muss ich ja nicht erwähnen. In der Lyrik und der Kurzprosa macht dir so schnell keiner was vor (oder nach). Was ich dir ans Herz legen würde, wäre der nächste Schritt, falls du ihn nicht bereits unternommen hast: Schreib eine Geschichte, die von der Länge her einem Roman gerecht wird, mindestens aber einer Novelle. Bleib dran, selbst wenn du das kalte Kotzen kriegst, Gegenstände an die Zimmerwände schmeißt und lieber in Säure baden würdest als weiterzuschreiben. Setz dich unter Zeitdruck, beiß dich in der Story und deren Personen fest, bleib am Ball und lass dich nicht abwerfen.

Bist du dran?


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derSibirier
Dichter und Denker


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BeitragVerfasst am: 25.11.2010 18:37    Titel: Antworten mit Zitat

Sehr gut Enfant Terrible

Aber weshalb hetzt du so. Es ist doch eine längere Geschichte. Lass dir ein bisschen mehr Zeit bei den Geschehnissen. Bring ein bisschen Ruhe in den Text, das was bisher geschehen ist, damit kannst du ein ganzes Kapitel füllen. Wenn du so eilig dahinziehst, dann bleibt deine kleine Möwe noch wirklich auf der Strecke liegen. Bring sie näher an den Leser heran.

derSibirier grüßt dich
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Hardy-Kern
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BeitragVerfasst am: 30.11.2010 15:36    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Reggy, schön dich zu lesen.
Wie könnte es auch anders sein. Mir gefällt die Geschichte (Fabel), weil mir auch gefällt, dass sie bisher noch nicht begriffen wurde. Oder, will vielleicht auch keiner?  Buch  Smile

Hardy
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Mori
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BeitragVerfasst am: 01.12.2010 13:43    Titel: Antworten mit Zitat

Hi, Krümelchen! (wenn man dich noch so nennen darf wink)

Deine Geschichte gefällt mir sehr gut und irgendwie hast du mich inspieriert. smile
Wird das denn noch fortgesetzt? Bittebittebitte..

Lg, Mori
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Enfant Terrible
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Ein Fingerhut voller Tränen - Ein Gedichtband
BeitragVerfasst am: 02.12.2010 20:09    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Es war sein Hunger, der ihn aus der Betäubung riss. Der Hunger, der seit endloser Zeit dumpf an ihm nagte, brach jäh hervor wie der Blitz aus viel zu lange hängenden Wolken. Er war dem Schwarm an diesen Ort gefolgt in der Hoffnung, zu überleben, und wenn er überleben wollte, musste er wieder losziehen. Unsicher erhob er sich in die Luft, noch schwach von dem langen Flug, und machte sich auf den Weg nirgendwohin, allem ausweichend, alles fürchtend.
Schnell entdeckte er, dass die stählernen Wale auch an diesem Ort ihre Verwandten hatten, etwas kleinere, wendigere, die aus dem Nichts über seinen Weg rasten. Es gelang ihm nur knapp, zur Seite auszuweichen.
Und überall waren diese zweibeinigen Wesen, die sich bisweilen an den Strand verirrten. Seinesgleichen hatte sich an diese Gäste gewohnt, da sie manchmal etwas Essbares hinterließen. Ihre Anwesenheit beunruhigte ihn, erfüllte ihn aber auch mit Hoffnung: Auf dem Territorium von Wesen, die überall Essen wegwarfen, würde er nicht verhungern.
Es gab hier so vieles, das er nicht verstand. Er war nicht an solche Wellen von Gerüchen gewohnt und konnte deshalb nicht den Geruch von etwas Essbarem in dem Rest aufspüren, irrte ziellos umher.
Sein Spürsinn führte ihn in einen Käfig aus Wänden, wo sich die Gerüche auf eine Art zusammenballten, die keinen Ausweg ließ. In dieser Ecke roch es nach Fisch und Tod und Fremde, der Gestank hatte alle Farbe ausgesaugt.
Dort sah er sie.
Sie erhob sich in der Sackgasse: unscheinbar, doch gewaltig, eine Königin, eine Festung inmitten des Unrats. Sie sendete das betäubende Signal aus, das ihn gelockt hatte. Sie wartete auf ihn.
In diesem Moment wurde ihm klar, weshalb er die Reise auf sich genommen hatten, was es wert war, seine Brüder an einer unsichtbaren Lichtwand zerschellen zu sehen. Nicht der Hunger hatte ihn zum Folgen gezwungen, und auch nicht der Durst nach Zugehörigkeit. Es war die Hoffnung gewesen, als Fremder an diesem fremden Ort etwas zu finden, dass ihm näher war – durch das Anderssein näher als der Schwarm, als seine Heimat. Und das hatte er nun gefunden: Eine vollkommene Skulptur, die so völlig hineingeboren wirkte in diese graue Welt, sich aber dennoch über sie erhob.
Völlig überwältigt, landete er in einem sicheren, nein, respektvollen Abstand. Im selben Augenblick kam ihm die jähe Träumerei wie ein grausamer Scherz vor. Was brachte ihn nur auf den Gedanken, von einem fremden, beängstigend schönen Wesen erwählt worden zu sein? Er war ein Nichts, während sie den Mittelpunkt dieser Welt darstellte. Selbst wenn es so wäre – sie hätte ihm ein Signal geschickt, das deutlicher war als der Knäuel aus Düften. Er war hier … weshalb sprach sie nicht zu ihm?
In allem war er, abseits vom Schwarm, der letzte gewesen. Wenn jedes Jahr die Winde milder wurden und die Männchen seines Schwarms auszogen, um Geschenke zu holen, wenn sie kreischten und tanzten, so wirkte sein halbherziges Nachahmen dieser Rituale eher wie Hohn und verschreckte die Weibchen, bis sie ihn schließlich nicht beachteten. Etwas musste an ihm haften, ein Geruch, oder der Klang seiner Rufe, etwas ließ ihn für sie verblassen.
Dennoch versuchte er, sich zu erinnern, an all die Tänze und Gesänge der Balzzeit, die ihm so fremd erschienen waren. Ihm war klar, dass er mit diesen erbärmlichen Versuchen seiner neuen Göttin jeden Grund gab, ihn zu verschmähen. Andererseits war sie, anders als die Weibchen von seinem Strand, ihm nicht ausgewichen. Bewegungslos stand sie da und lockte ihn, als erwartete sie etwas.
Unsicher, taumelnd von der Auszehrung des Fluges begann er seinen Tanz. Sie antwortete nicht, spielte nicht mit, wie er es bei den Weibchen seines Schwarms beobachtet hätte. Doch gab sie auch kein Zeichen der Ablehnung. Die ganze Zeit, während er sich verausgabte, stand sie da, duldete ihn. Vielleicht war es die Art eines fremden Wesens, Zuneigung zu äußern? Wenn sein Gebaren unerträglich wäre, hätte sie ihn längst verscheucht, war sie doch um ein Vielfaches größer und massiver als er.
Ihre Ruhe gab ihm mehr Sicherheit. Er umtanzte sie mit heiseren Rufen, jetzt nicht mehr wie ein zögerlich Fragender, sondern wie einer, der sich der Gunst sicher ist, wie ein naher Vertrauter. So etwas hätte er an seinem Heimatstrand niemals gewagt. War es der Hunger, der all seine Instinkte verwirrte?
Zeitgleich mit einem heftigen Windstoß bekam er sein Balzsignal: Ein Knarren, als sie zaghaft ihren runden grauen Schnabel öffnete. Etwas fiel heraus – was immer es war, es roch nach Nahrung. Vor Aufregung kaum noch seine Sinne beisammen, hüpfte der Letzte näher. Da sie keinen Widerstand zeigte, war es wohl beabsichtigt, dass er das Stück Nahrung aufhob und nach dankbaren Rufen in ihrer Nähe aufaß. Sie hatte ihn gefüttert. Sie hatte ihn aufgenommen.

(es geht noch weiter...)

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Ein Fingerhut voller Tränen - Ein Gedichtband
BeitragVerfasst am: 10.12.2010 22:32    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Die nächsten Tage und Nächte blieb der letzte bei seiner stummen Gefährtin. Wie viel Zeit verging, konnte er nicht zählen, da in dieser grauen Welt der Wechsel zwischen Tag und Nacht sich nur undeutlich über den Wänden abspielte. Auch in dieser langen Zeit, wenn er sich nur von ihr verabschiedete, um Geschenke für sie zu suchen, wich er kaum von ihrer Seite. Sie floh auch nicht von ihm, sondern verharrte erwartungsvoll an stets derselben Stelle, wo die Wände sich trafen in einer Einöde aus Stille und Geruch. Es schien fast, als bereitete sie sich darauf vor, zu brüten.
Ihre Ruhe wurde nur gestört, wenn zweibeinige Wesen diese Wüsteninsel betraten. Sie schienen die Graue ebenso anzubeten wie er, denn auch sie brachten ihr Nahrung dar – doch auf eine grobe Weise, die ihn vor Empörung kreischen ließ. Sie rissen grob ihren Schnabel auf und stopften das Futter regelrecht hinein, während er seine Gaben stets zaghaft in ihre Nähe legte, nur um sie verschmäht zu sehen. Dass sie auch dies mit derselben warmen Stille über sich ergehen ließ, gab ihm zu denken. Passten die Zweibeinigen besser zu ihr als er? Verstanden sie etwas von ihr, dass er als Fremder niemals begreifen würde? Vielleicht bemerkte sie ihn doch nicht. Ihre stumme Art, ihre Bewegungslosigkeit war nur ein Zeichen ihres Lebens, nicht ihres Duldens.
Doch alleine lassen konnte er sie auch nicht. Wohin sollte er gehen? Und würde er, wenn er nun auszog, etwas annähernd Großes und Faszinierendes finden in dieser wilden Welt?
Die Nächte wurden unruhig. Von Anfang an hatte er fremde Rufe vernommen, raues Kreischen, das nichts mit den Stimmen seiner Brüder gemeinsam hatte und ihn noch mehr zermürbte als die Stille seiner Auserwählten. Dann kamen sie: hagere, flügellose Wesen mit einem gemusterten Fell statt Federn, die sich auf vier Beinen fortbewegten, und zwar so still, dass nur ihr Fauchen Kunde von ihrer Ankunft gab.
Schamlos und bedrohlich umkreisten sie die Große. Er versuchte, schützend einen Posten über ihr einzunehmen, doch sie beachteten ihn wenig. Er versuchte, die Eindringlinge mit schrillen Rufen zu vertreiben, was zunächst auch funktionierte – sie waren vom fremden Wesen irritiert. Doch kehrten sie immer wieder zurück, umschlichen seine Gefährtin im Dunkeln, wollten sie um ihre Nahrung berauben.
Die zweibeinigen Wesen nahmen sich das Recht; doch wenn auch diese niederen Kreaturen seine Angebetete so grob behandelten, forderten sie ihn als ihren Gefährten heraus. Er musste sie verteidigen.
Flattern sprang er hinab, in die Mitte der Wesen. Ihr Fauchen wurde schärfer, drohender, gieriger. Er hatte das Kämpfen nie gelernt und besaß auch keine Waffen, die seine Feinde beeindrucken könnten. Die Balgereien seiner Möwen am Strand hatten nichts mit echter Gefahr, un selbst in ihnen war er immer unterlegen.
Auch nun vermochte er die Fremden nicht einzuschüchtern. Zumindest ließen sie von seiner Gefährtin ab – doch nur aus Neugier, weil sie in ihm ein neues Spielzeug glaubten. Sie waren drei an der Zahl, allesamt hager, allesamt schnell und leise und widerwärtig.
Während zwei von ihnen ihn umschlichen, fiel das dritte Wesen seine Göttin an! Es sprang mitten in ihren Schnabel hinein, dort wo die Nahrung sich stapelte, wühlte in ihr, noch unverschämter als die zweibeinigen Wesen. Das konnte der Letzte nicht aushalten: Kreischend flog er empor und fiel den Eindringling an.
Sein Flügelflattern, sein hilfloses Schlagen mit dem Schnabel trieben den Gegner nicht in die Flucht – im Gegenteil, das Wesen sprang ihn an, warf ihn zu Boden, dort, wo seine Brüder lauerten.
Als sie über ihn herfielen mit spitzen Zähnen und Krallen, er sein Blut fließen und seine Federn weggerissen fliegen sah, kam ihm die Göttin nicht zur Hilfe. Sie stand stumm da, als gefiele ihr auch dieses Schauspiel nicht minder, als ihr sein Balztanz gefallen hatte. Sie rührte sich nicht, als der Letzte starb.

Ende

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Beiträge: 116



BeitragVerfasst am: 11.12.2010 01:10    Titel: Re: Die traurigste Geschichte der Welt Antworten mit Zitat

Enfant Terrible hat Folgendes geschrieben:


Die stählernen Wale, die in der Ferne brummten, stahlen ihnen die Fische.


Das einzige was mir aufgefallen ist. Wale ernähren sich von Kleinstlebewesen... ( ausser Orcas )..

Ansonsten finde ich es super, es hat unglaublich viel tiefe. Es hat mich bis zum ende gefesselt, die Dramatik und da Gefühl für die Situation konnte ich sehr gut aus dem Text warnehmen und spüren. Zum ende empfand ich einen spannenden Höhepunkt, der professionell gedrosselt wurde und sich anschließend legte. Im ganzen Text fühlte ich mich dem Protagonisten nahe und erlebte seine Reise. Kurz gesagt dein Text hat mich berührt, vielen Dank dafür...
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TukTuk
Gast






BeitragVerfasst am: 25.12.2010 18:09    Titel: Antworten mit Zitat

So, nachdem ich endlich einen Text gefunden habe, den ich auch lesen kann:

Hey smile

Wow, du schreibst wirklich gut. Ich war, obwohl ich zugeben muss heute etwas unkonzentriert zu sein, sofort gefesselt von deiner Geschichte und bis zum Ende habe ich nicht mit dem was passieren wird gerechnet. Zwar dachte cih mir gleich es gäbe kein Happy End allerdings dachte ich nicht, dass es so enden würde.
Die Idee mag ich, dein Stil war auch gut, also Daumen hoch smile

LG
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duluoz
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BeitragVerfasst am: 25.12.2010 18:39    Titel: Antworten mit Zitat

...JA, wirklich eine sehr gute Geschichte...aber es ist wahr..lass dir n bisschen mehr Zeit, vor allem dem Leser...ziehe die Wörter auseinander....die Sätze...mach mehr Abschnitte...und vor allen Dingen, und das ist zwar düster und schmerzt...aber ziehe die Geschichte mehr auseinander...und du wirst sehen...es wird ein geniales Werk...spannend genug ist dieses kleine ( fast) Meisterwerk jetzt schon...du hast extrem viel Talent...BEST...duluoz

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Ein Fingerhut voller Tränen - Ein Gedichtband
BeitragVerfasst am: 27.12.2010 00:38    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Vielen Dank euch beiden für die Kommentare!

Duluoz, du bist der zweite, der das "Gehetzte" der Geschichte kritisiert ... und du hast Recht, ich hatte vordergründig das Ziel, sie zu einem Ende zu bringen (weil ich davor sehr viele unfertige Geschichten abgebrochen und diesen "Fluch" endlich bannen wollte). Um mich nicht aufzuhalten, habe ich daher einige "Abkürzungen" verwenden. Ich denke, ich werde mir die Geschichte irgendwann nochmal vornehmen und sie liebevoller ausarbeiten.

Da freut es mich natürlich, dass sie euch trotzdem gut gefällt!


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Hardy-Kern
Kopfloser

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BeitragVerfasst am: 29.12.2010 20:12    Titel: Antworten mit Zitat

Diese Geschichte ist so übertrieben traurig gut, dass sie zum Schluss schon fast schlecht wird. Ich glaube, das ist der glatte Horror des schlechten Schreibens im Schlussteil.

Bin mir aber sicher, irgendwie schien es nicht anders zu gehen und somit entsteht bei mir eine gewisse Differenz zu meinem Quasi. Ich habe mit ihm gekämpft und finde diese tierische Darstellung vom Unglück sehr gelungen.

Die Parallelen zu uns menschlichen Schwächlingen ist nicht zu verkennen. Das ist Klasse geschrieben, könnte aber etwas besser werden. Daumen hoch

Hardy
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Enfant Terrible
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Ein Fingerhut voller Tränen - Ein Gedichtband
BeitragVerfasst am: 30.12.2010 01:02    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hey Hardy, sei nicht zu hart zu mir, das ist die erste und einzige a) Tier- b)Liebesgeschichte, die ich jemals geschrieben hab. Und eigentlich habe ich die ganze Zeit auf dieses Finale hingearbeitet. Kan aber verstehen, dass es dadurch in der Hast geschludert geschrieben ist. Vielleicht magst du mir aufzeigen, was genau du schlecht findest daran? Was ich verbessern könnte?

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