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Ich blüte für dich


 
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Autor Nachricht
Holden
Geschlecht:weiblichGänsefüßchen

Alter: 27
Beiträge: 21



BeitragVerfasst am: 28.11.2010 22:42    Titel: Ich blüte für dich eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Ich blüte für dich:

Ich blute für dich
Ich blüte für dich
Ich schlag, ich verrenke, verwandele mich
Treibe die Farben
Aus mir hervor
Sie dir zu zeigen
Schönheit zu schaffen
Leben zu fühlen
Du sollst sie sehen!

Ich blute für dich
Du siehst meine Blüten
Du spürst ihren Duft durch die Winde wüten
Dir entgegen
Ich will sie dir geben!
Ich erlaube mir nichts
Lass du sie am Leben.

Ich blute für dich.
Verblasst und kaputt zerreiße ich mich
Zerreiße die welken Blütenblätter
Sie brachten mir nichts
Ich blühte für dich.

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mysterion
Geschlecht:männlichGänsefüßchen


Beiträge: 42



BeitragVerfasst am: 29.11.2010 00:00    Titel: Antworten mit Zitat

Aloha he!

Schön und traurig. Schön traurig. Der Text ist leicht zu lesen, ohne oberflächlich zu wirken. Er lässt einen spüren, dass er sich selbst genug ist, und dass große Bilder nicht immer durch komplexe Worte hervorgerufen werden müssen.

Zitat:
Du spürst ihren Duft durch die Winde wüten

Einfach wunderschön, diese sprachliche Androgynie mit dem rauhen Wind auf der einen Seite, und dem zarten Duft einer Blüte auf der anderen. Sowas liebe ich am meisten smile

Gerne gelesen. Gruß,
M
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Tatze
Geschlecht:weiblichEselsohr

Alter: 29
Beiträge: 288
Wohnort: Esslingen


BeitragVerfasst am: 29.11.2010 00:10    Titel: Antworten mit Zitat

Kann mich mysterion nur anschließen.
Interessantes, schönes Gedicht, obwohl das Thema ein altbekanntes ist.

Liebe Grüße,
Tatze


_________________
Wende dein Gesicht der Sonne zu,
dann fallen die Schatten hinter dich!
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Mende
Gast






BeitragVerfasst am: 30.11.2010 19:01    Titel: Antworten mit Zitat

Einen wunderschönen Abend,

dein Gedicht ist überhaupt nicht altbekannt, ich würde sogar die sprachliche Verbindung von bluten-Blüten-Kreativität als ziemlich innovativ bezeichnen, weil der sonst sehr negative Eindruck von Blut dadurch abgemildert und mit etwas Leichtem, Buntem, Schönen verbunden wird.

Hast du sehr, sehr schön hinbekommen.

Vor allem fällt mir auf, dass es diesmal um einiges strukturierter wirkt, dass du beispielsweise bestimmte Aspekte hervorgehoben hast:

Zitat:
Du sollst sie sehen!
...
Ich will sie dir geben!


Sofort zu Beginn bekommt man auch den Grund für das Bluten geliefert, damit man überhaupt nicht auf falsche Ideen kommen kann:

Zitat:
Ich blute für dich
Ich blüte für dich
Ich schlag, ich verrenke, verwandele mich
Treibe die Farben
Aus mir hervor


Die Kreativität als Kraftakt, schön mit Bewegungsverben verbunden, wodurch das ganze nicht nur Dimension und Emotion, sondern auch noch Dynamik erhält. (Bedeutung–Emotion–Dynamik sind, glaube ich mich zu erinnern, die drei Grundsätze, nach denen Pixar-Filme gestaltet werden. Ich schaue nachher noch einmal nach.)

Und:

Zitat:
Ich blute für dich.
Verblasst und kaputt zerreiße ich mich
Zerreiße die welken Blütenblätter
Sie brachten mir nichts
Ich blühte für dich.


... gefällt mir ebenfalls gut. Es ist immer positiv, wenn das Ende rund abschließt. Ach, ich freue mich. Immer schön weitermachen, ja? Das ist nämlich ein vielversprechendes Gedicht.

Viele liebe Grüße,
Mende

Nachtrag: Es erinnert mich wegen des Worts zerreiße an ein Gedicht von Barbara Köhler, es heißt: Rondeau Allemagne. Musst du mal bei lyrikline.org schauen, ob es das dort gibt. Es gefällt dir mit Sicherheit.
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Herr Brotmüller
Geschlecht:männlichGänsefüßchen

Alter: 31
Beiträge: 20
Wohnort: Bamberg


BeitragVerfasst am: 01.12.2010 14:32    Titel: Antworten mit Zitat

Gefällt mir sehr.

Unmissverständliche, klare Aussage. Zugleich sprachlich sehr ästhetisch. Genau mein Ding!
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Tatze
Geschlecht:weiblichEselsohr

Alter: 29
Beiträge: 288
Wohnort: Esslingen


BeitragVerfasst am: 01.12.2010 14:37    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
dein Gedicht ist überhaupt nicht altbekannt


Ich meinte auch das Thema im Allgemeinen, nicht das Gedicht. Finde die Ausarbeitung ebenfalls sehr originell. ^^


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MosesBob
Geschlecht:männlichGehirn²

Administrator
Alter: 41
Beiträge: 20156

Das Goldene Pfand DSFo-Sponsor



BeitragVerfasst am: 01.12.2010 15:00    Titel: Antworten mit Zitat

Moin Holden!

Ich wollte gestern schon was zu dem Gedicht gesagt haben. Ich werde mit der Umsetzung nicht so richtig warm, ohne jedoch sagen zu können, woran das liegt. Aber ich finde den Titel großartig, und das wollte ich dir zumindest nicht vorenthalten.

Beste Grüße,

Martin


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Das Leben geht weiter – das tut es immer.
(James Herbert)

Die letzte Stimme, die man hört, bevor die Welt untergeht, wird die eines Experten sein, der versichert, das sei technisch unmöglich.
(Sir Peter Ustinov)

Der Weise lebt still inmitten der Welt, sein Herz ist ein offener Raum.
(Laotse)
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Mende
Gast






BeitragVerfasst am: 01.12.2010 17:12    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Tatze,

tut mir leid, da habe ich wohl wirklich nicht gründlich genug gelesen. Sei mir bitte nicht gram. | Dass das Thema so bekannt sei, erschreckt mich jetzt etwas, weil mir partout kein Werk dazu einfallen mag, und das wiederum löst starke Selbstzweifel an meiner Bildung aus... herrje.

Viele liebe Grüße,
Mende
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prophet
Klammeraffe


Beiträge: 528
Wohnort: überall


BeitragVerfasst am: 01.12.2010 17:45    Titel: Antworten mit Zitat

Wie ich erfahren habe, macht man sich mit "Lobspenden" beliebt, ist auch einfacher, da man den Text gar nicht zu lesen braucht, also summa summarum genau das Richtige für mich, wollte die schlichten Zeilen erst gar nicht schön finden, doch jetzt, wo so viele sie schön finden, finde ich sie erst recht schön, oute mich dahingehend, dass ich sie von Anfang an schön fand, aber Angst davor hatte, mich beliebt zu machen, obwohl, das Thema ist altbekannt, der Tod auch, weiß nun nicht, ob ich noch ein Gedicht über denselbigen schreiben kann, aber das nur am Rande, es bleibt nach reiflicher Überlegung das Fazit, dass ich das Gedicht schön finde.

LG p.


_________________
Ich habe es stets abgelehnt, verstanden zu werden. Verstanden werden heißt sich prostituieren. Fernando Pessoa

Sprüche klopfen ist leichter als Worte dichten. prophet

Ich fordere nichts von Dir außer Deinem Respekt. prophet

Der Vorteil der Klugheit besteht darin, dass man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger. Kurt Tucholsky
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Maria
Geschlecht:weiblichEvolutionsbremse

Alter: 49
Beiträge: 7731

DSFo-Sponsor Ei 1
Ei 4


BeitragVerfasst am: 01.12.2010 17:56    Titel: Antworten mit Zitat

@prophet wer hat dich denn angeschossen, dass Du überall deinen Weltuntergangssermon ausgießen musst? Ein bissl Respekt vor den Werken anderer wäre angebracht. Wenn Dich irgendwo der Schuh drückt, dann nutz den Internen Bereich für Kritik am Forum, aber lass die Werkethreads für deinen scheinbar tiefen Kummer aussen vor.

Verzeih mir Holden. wink


_________________
Give me sweet lies, and keep your bitter truths.
Tyrion Lannister
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Tatze
Geschlecht:weiblichEselsohr

Alter: 29
Beiträge: 288
Wohnort: Esslingen


BeitragVerfasst am: 01.12.2010 18:24    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Dass das Thema so bekannt sei, erschreckt mich jetzt etwas, weil mir partout kein Werk dazu einfallen mag, und das wiederum löst starke Selbstzweifel an meiner Bildung aus... herrje.


Ist das Thema "aufblühen" der Liebe bzw. der Schmerz der unerwiderten Liebe dir denn wirklich nicht bekannt? Dann sind die Selbstzweifel berechtigt... kann ich mir bei dir aber eigentlich nicht vorstellen.
Ein Beispiel für das Bild der "blühenden Liebe" wäre u.a. "Die Liebe" von Reiner Kunze.

Und auch unerwiderte Gefühle waren nicht selten Inspiration für so manchen Dichter. Schon Catull und Petrarca haben darüber geschrieben.

Also, wie gesagt: Thema bekannt, Umsetzung schön und interessant.

 lol

Allerliebste Grüße,
Tatze


_________________
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dann fallen die Schatten hinter dich!
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Nihil
{ }

Moderator
Alter: 31
Beiträge: 7608



BeitragVerfasst am: 01.12.2010 18:29    Titel: Antworten mit Zitat

Moin Holden!
Was mir an deinem Gedicht weniger gefällt, ist, dass du sehr viel inhaltlich wiederholst und dabei doch so wenig sagst. Das Wortspiel zwischen blute und blü(h)te hätte interessant sein können, aber du holst mir leider nicht genug heraus. Und warum schreibst du das Wort einmal falsch und einmal richtig? 
Ich glaube, daraus könnte ein besseres Gedicht werden, wenn du all das Überflüssige streichst. Versuch's mal mit dieser Übung hier, auch wenn sie etwas freier formuliert ist.

prophet hat Folgendes geschrieben:
Wie ich erfahren habe, macht man sich mit "Lobspenden" beliebt, ist auch einfacher, da man den Text gar nicht zu lesen braucht, also summa summarum genau das Richtige für mich, wollte die schlichten Zeilen erst gar nicht schön finden, doch jetzt, wo so viele sie schön finden, finde ich sie erst recht schön, oute mich dahingehend, dass ich sie von Anfang an schön fand, aber Angst davor hatte, mich beliebt zu machen, obwohl, das Thema ist altbekannt, der Tod auch, weiß nun nicht, ob ich noch ein Gedicht über denselbigen schreiben kann, aber das nur am Rande, es bleibt nach reiflicher Überlegung das Fazit, dass ich das Gedicht schön finde.

LG p.


Mit Verlaub, du hast schon ganz andere Sachen schön gefunden und verteidigt. Woran liegt's, dass du hier gehadert hast? Zu wenig „Herz“? :)
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Gast







BeitragVerfasst am: 01.12.2010 18:51    Titel: Antworten mit Zitat

*

Also,

dieses Gedicht erinnert mich stark an meine eigenen
Gehversuche (mit Verlaub) und zwar jedesmal, wenn ich
als (junges) Mädchen den ultimativen Liebesschmerz empfand.


Da du es in die Schmiede gestellt hast, wirst du wohl über ein paar Hammerschläge nicht böse sein?

Ich finde hier Kitsch, was (für mich) aber keinen Qualitätsmangel an sich darstellt (Geschmackssache)

Ich blüte,

ja ist eine Art hergeholtes Tüpfel-Wortspiel, ML hat da mit rotzfotz auch so was errungen.
Damit meine ich, das aus dieser Idee etwas hätte werden können, wenn sie denn konsequenter und handwerklich etwas ausgereifter umgesetzt worden wäre.

erblühen
schön sein wollen
Esprit zeigen (auf T komm raus)

ich schlag mich

L I tut sich Gewalt an, blutet auch
man ist versucht zu sagen

L I hat keinen Stolz


nicht gut finde ich (persönlich smile  ):

Zitat:
Du siehst meine Blüten
Du spürst ihren Duft durch die Winde wüten


das "wüten" : lieber keinen Reim als so einen?

nun, wie schon angedeutet, nix persönliches, einfach Geschmackssache
es lässt mich kalt.
Ja, so kann ich es am Besten klarmachen,

Dass die welken Blütenblätter nichts bringen, ist klar
war vielleicht gemeint, als sie noch nicht welk waren, haben sie trotzdem
nichts "gebracht"?

Also, das "bringts" echt nicht, sorry, aber ist ja nur ein klitzekleiner Verriss unter so viel Lob, fällt ja kaum auf.

Ich finde: streng dich an, und feile mehr, bevor du postest, (nur meine Meinung, Nichtexpertin dazu)

schönen Abend

Anja
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Mende
Gast






BeitragVerfasst am: 01.12.2010 18:56    Titel: Antworten mit Zitat

Ich muss mich wahrscheinlich schon im Voraus für meine parteiische Herangehensweise entschuldigen. Verzeiht mir bitte. Aber mit Siebzehn habe ich noch gruselige Dümpelverse zusammengeschmiert.

Liebe Tatze,

ich hatte es ein wenig anders verstanden: dass es hier nicht um Liebe geht, sondern dass jemand seine komplette Kreativität ausblutet, nur um etwas Schönes für einen anderen zu schreiben. Meinst du nicht?

Viele liebe Grüße,
Mende

Lieber Nihil,

blühen: ein tatsächliches Wort, blüten: eine von Blüte abgeleitete Metapher, die (bei mir zum Beispiel) viele kleine Blüten in den Kopf zaubert. Unter blühen verstehe ich eher ein Aufblühen in seiner Gesamtheit, unter blüten das kleinteilige Aufknospen und mit Blüten um sich werfen.

Auch dir viele liebe Grüße,
Mende
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Gast







BeitragVerfasst am: 01.12.2010 19:15    Titel: Antworten mit Zitat

Habe noch etwas übersehen: vielleicht ist das Ganze ja nur eine
selbstironische Betrachtung über Stilblüten??

"Du stiehlst meine Blüten" wäre ja dann auch gegangen

>>>> du siehst meine Stilblüten und ich zerreisse meine Gehversuche??
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Stimmgabel
Geschlecht:männlichPapiertiger


Beiträge: 4391
Wohnort: vor allem da
Bronzener Sturmschaden Der goldene Spiegel - Lyrik (2)



BeitragVerfasst am: 01.12.2010 19:30    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Holden,

welch ein gelungerner Neologismus  Daumen hoch

Ich blüte für dich

und dann muss so ein ausgelatscht vice versa-Bild tatsächlich nur noch kommen - warum nur ???

Ich blute für dich
Du siehst meine Blüten
Zerreiße die welken Blütenblätter

und oh Graus:

Sie brachten mir nichts
Ich blühte für dich.

Für mich ein allerwelts Liebesschmerz mit einfaltslosen Bildern - ist die reale Welt tatsächlich so unbelebt schmerzlich? Also meine Schmerzen hüpfen da anders rum - falls....

...und so toll ist die erste Zeile, die ja inhaltlich der Lyrik alles eröffnen könnte, Schade!!!

Mal so ein Bißchen von meinen Empfindungen hierzu Wink

Holden,
einen lieben Gruß, Stimmgabel

--


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Gabel im Mund / nicht so hastig...
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Gast







BeitragVerfasst am: 01.12.2010 19:49    Titel: Antworten mit Zitat

Und noch ein Gedanke:

Wenn nun der provozierende titel, den alle hier so klasse finden,
als marketing gut kommt, dann ist er doch ein schales Bier für mich

Ich blühte
auf
als ich ausblutete
und du hast
es einfach nur
ignoriert
also
versuchte ich es
mit
blüten
aber sie
welkten
bevor du ihnen
Beachtung
schenktest
ich brauche

stolz
nicht
sülze
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Mende
Gast






BeitragVerfasst am: 01.12.2010 21:10    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Lorraine,

findest du sülze und schales Bier für die Talentschmiede nicht, hm, ein wenig unverhältnismäßig? Ich meine, Holden hat sich wirklich Mühe gemacht, das kann man, wenn man ihre Gedichte bisher verfolgt hat, der Entwicklung durchaus ablesen. Auch wüsste man, dass sie jede noch so leise MikroKritik wahrnimmt und immer sofort umzusetzen versucht.

Denkt, lieb und ernst zugleich grüßend,
Mende

(Liebe Holden,

ich hoffe "sie", "ihre" ist korrekt. Ich stutze immer wegen des Namens.

Mit besten Grüßen.)
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Holden
Geschlecht:weiblichGänsefüßchen

Alter: 27
Beiträge: 21



BeitragVerfasst am: 01.12.2010 21:17    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Nabend Zusammen

Vielen Dank für die Kritik und das Lob.
Vielleicht sollte ich ein paar Dinge aufklären: mein Gedicht ist kein Liebesgedicht! Es geht größtenteils um Ehrgeiz, den man aufbringt um jemandem zu gefallen oder bestimmten Ansprüchen gerecht zu werden, wobei man es aber nicht schafft und schließlich bemerkt, dass es nichts geholfen hat, fremden Idealen zu folgen, dass es einen am Ende doch selbst schafft, man sich also "auffrisst" oder ähnlich...
Kitsch hin oder her, ich habe einfach geschrieben, was mir durch den Kopf gegangen ist und was ich nicht am Ausbruch hindern konnte. Vielleicht bin ich wirklich kitschig (auch wenn ich es nie sein wollte aber dass will so oder so keiner sein) aber ich werde einfach weiterschreiben und dran arbeiten . smile

Ich finds übrigens super, dass der Titel so gut ankommt und dass so viele sich die Zeit genommen haben  Very Happy

@Mende lieben Dank, dass du mich verteidigst. Es freut mich, dass du mein Gedicht so gut verstanden hast Smile  
@prophet ich mag dein Kommentar, weiß aber nicht recht wie ich (be)schreiben soll, warum...

Tobt euch ruhig aus mit der Kritik, ich will alles wissen. Twisted Evil

Liebe Grüße
Holden
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Holden
Geschlecht:weiblichGänsefüßchen

Alter: 27
Beiträge: 21



BeitragVerfasst am: 01.12.2010 21:24    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

"sie" ist übrigens schon richtig, ich denke meinen Gedichten merkt man auch an, dass sie von einem weiblichen Wesen stammen... Laughing
Der Name Holden lehnt sich einfach an Holden Caulfield aus "der Fänger im Roggen" an. Mir fiel damals nichts Besseres ein und ich musste schnell machen, weil ich mit einem Gedicht nicht warten konnte Rolling Eyes

Liebe Grüße
Holden.
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Mende
Gast






BeitragVerfasst am: 01.12.2010 21:42    Titel: Antworten mit Zitat

Dann bin ich beruhigt. (Name, Textverständnis, Mende, 1, setzen.)

Lass mich raten: Hast du diesmal sehr viel am Ursprungsgedicht geändert? Es holpert nämlich an einer Stelle ein bisschen, hörst du es beim Lesen?

Zitat:
Ich blute für dich
Ich blüte für dich
Ich schlag, ich verrenke, verwandele mich
Treibe die Farben
Aus mir hervor
Sie dir zu zeigen
Schönheit zu schaffen
Leben zu fühlen
Du sollst sie sehen!


Am Ende der ersten Strophe. Das ist wirklich eine heikle Stelle, weil du da von einem sehr langen Satz in einen Ausruf überschwenken musst. Da gibt es eine Störung im Rhythmus, auch im Inhalt einen unerwarteten Bruch, merkst du es? Was kann man da machen?
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Gast







BeitragVerfasst am: 01.12.2010 21:58    Titel: Antworten mit Zitat

@ mende

stolz
nicht
sülze

ist ein tipp fürs L I

nicht holden, ihr text ist gemeint

tschüs, und bis bald?

anja
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