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Diese Werke sind ihren Autoren besonders wichtig ...a hollow point into no hope...teil 2


 

 
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Autor Nachricht
duluoz
Geschlecht:männlichAutor

Alter: 65
Beiträge: 513
Wohnort: Bielefeld


BeitragVerfasst am: 13.07.2010 14:17    Titel: ...a hollow point into no hope...teil 2 eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

ZWEI: Der Name des Reisenden ist  DR. IMAGINARIUS RAFAEL DULUOZ.


Dieser Weg führt ihn jetzt in den Amazonas Dschungel.
Hier, bei seinen Freunden, den XINGO Indianern, hofft der Reisende ein wenig Ruhe und Frieden zu finden.
Seit Tagen schläft Rafael in einem der runden Schwitze Schwatz Hütten.
Am nächsten Morgen trinkt der Doktor, beim Schwimmen in einem Wasserfall See, dieses köstliche Getränk, heiliges Wasser, Kristalldiamanten
Klar.
Unter den Schattenspendenden Greifarmen eines Königsadlers liegt Duluoz jetzt, und schaut den Schmetterlingen beim Kunstturnen zu.
Im Nacken jedoch wirbelt ihn diese kratzende Unruhe, diese undefinierbare
Angst.
Denn die Meute schaut gewiss schon von den schwangeren Wolken, den schweren, herab zu ihm, um Unheil zu bringen...Ermorden...zerfetzen...
Seine Gedanken schweifen ab.

"Wo sind nur meine Erinnerungen an irgendeine Kindheit?
Wo nur ? Bin ich zur Schule gegangen?
Und warum brannte unser Haus ständig ?
Als wenn die Götter schon mal probieren wollten, ob das mit dem Fegefeuer auch funktionieren würde."

Unruhig wälzt sich Rafael im Baum hohen Gras.  Giftige Gedanken tanzen in seinem Gehirn.

Es gab da eine Frau, Lucyeunda, Ohh wie schön sie doch war.
Woche um Woche verlebten die beiden Honig, Spaß und kribbelnde Gefühle.
Als sie verschwand, gab es keine Adresse, keine liegengebliebenden
Zuckerwürfel, nur den Horror von verdorbenem Wachstum.

Seine ersten Gedichte waren so verworren, das niemand auch nur einen Blick verschwendete.

" Du hast meine Seele geschwärzt, mir mein Herz herausgerissen und mit einem Flammenwerfer den Solarplexus zerstört.
Als Haufen elender Fäulnis liege ich auf dem Steingrund dieses Mausoleums deiner Versprechen!"

"Sabbernd und dreckig winsele ich um ein bisschen Arbeit, oder warte auf den finalen Stoß."

"Keiner verlangt etwas von mir. Ich esse, trinke und schlafe. Später stehen da welche. Dafür tue ich aber nichts. Ich mache mich auf den Weg, etwas zu tun, stolpere über weggeworfene Beine und betrinke mich in einer Bar.

Tatsächlich arbeitete Dr. Duluoz die nächsten 14 Jahre in verräucherten
Kaschemmen und Bordellen.
Die Haut alterte ungewöhnlich schnell. Er rauchte und inhalierte und spritzte und redete ohne Unterbrechungen.

Der beste Freund war ein Handwerker. Auch die Kinder des Schornsteinfegers redeten, rauchten, inhalierten und spritzten die ganze Zeit. Der Doktor wohnte bei seinem Freund, und diese Zeit war eine Oase des Friedens und der Fruchtbarkeit.
Später, viel später, fiel der Freund vom Dach, und die Reise musste weitergehen.
In guter Erinnerung blieb ihm lediglich der älteste Sohn des Schornsteinfegers.
Ein Riese von über 2 Metern, und immer freundlich.

Der Weg wurde nicht leichter. Die Verfolger kamen immer näher und näher.
Doch wo war das ganze Geld geblieben. Von all den Auftragsmorden, den Banküberfällen, den Entführungen?
Wo war nur das verdammte Geld.

Vor ungefähr 18 Jahren begann die Flucht, und Duluoz wurde zum Heiligen.
Die beiden Männer am Brummen vor dem Tore, in Jerusalem, buhlten um seine Gunst, die Kraft und die Herrlichkeit.
Der mit dem unrasierten, kantigen Gesicht machte schließlich das Rennen.
Zu spät merkte der Reisende, welch einen fatalen Fehler er gemacht hatte.
Es waren die falschen" Paulustus Christen", und dem Oberhaupt dieser Sekte hatte Rafael seine Seele verkauft.

Und danach kamen die Anti Christen, wie eine Meute hungriger Wölfe jagten sie ihn. Niemals blickte der Reisende sich um, denn dann hätten ihn die Gehörnten erschossen.

In den Urwald seiner Indianerfreunde kriechen und kreischen sich jetzt Bulldozer ungeheuerlichen Ausmaßes.
Der Dokter springt in letzter Sekunde runter in den Wasserfall See und schwimmt tagelang um sein Leben.
Fürchterliche Weinkrämpfe schütteln ihn, als er an die nun ausgerotteten XINGO denken muss.


Eine große Anhäufung von Stahlbauten und Wolkenkratzern ist für einen Moment der Rastplatz unseres Freundes.
In den Straßen diese Megastadt trifft er  Peter wieder, den ältesten Sohn vom Schornsteinfeger. Der spielt jetzt Tenor Saxophon in billigen Studentenkneipen.
Auf die Frage nach dem Sinn und dem Weg, erwidert der Saxophonist:" Ist mir egal, ich werde dich auf deinem weiteren Weg begleiten. Du warst meinem Vater immer ein guter Freund."

Die vielen Unfälle zitterten nervöse Lippenzuckungen aus den Poren des Reisenden. Es wird Dunkel, und die beiden Gestalten schauen sich um, nach einem Lager für die Nacht.
Rafael Duluoz schläft schlecht, und seine Gedanken rasen:

" Komischer Nebel, dieser Alkohol!"


Fortetzung folgt...



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